Sich "ungebliebt/nicht begehrenswert" in einer Ehe fühlen...

Benutzer174652 

Verbringt hier viel Zeit
OT:

hier "sieh dich in der verantwortung, find ne lösung" zu sagen ist ungefähr so lustig wie einer depressiven person zu sagen, dass sie doch einfach fröhlich sein soll.

nein.
"wir" sprechen hier vom "lass es dir nicht am arsch vorbeigehen, dass da ein wesentliches element der paarbeziehung in massiver schieflage ist" - übernimm zumindest ein minimum an verantwortung für diese euch und eure beziehung betreffende tatsache, indem du zumindest minischritte in richtung lösung gehst - und offen für gespräche dafür bist, wie eure beziehung wieder in eine lebbare balance kommen kann.

(und "keine libido spüren" ist nicht automatisch soetwas wie ein massiv-depressiv-gelähmt-sein ...
und vor allem: keineswegs ist ein solcher zustand den doch recht oberflächlich-unempathischen kommentaren der frau des ts entnehmbar.)

ich empfehle auch zu deiner persönlichen sichtweise der vom ts beschriebenen situation:
einfach gleichberechtigt neben allen anderen sichtweisen hier stehenlassen.
und der ts wird sich davon nehmen, was er seiner situation entsprechend davon gebrauchen kann.
 

Benutzer164451  (34)

Meistens hier zu finden
Puh, ich war ja auch mal die Freundin, die gar keine Libido mehr hatte. Ich sehe das, aus meiner Erfahrung heraus, aber anders, als die anderen Frauen hier die auch mal so lustlos waren.

Als ich die Freundin war, die nie wollte und die alle heilige Zeiten mal die Pflichtnummer hergab bevor ihm das zu blöd wurde und er das selber dann nicht mehr wollte(bzw. konnte) hab ich mich da auch schön zurückgezogen, Ausreden gesucht, etc. ich hab auch gerne mal gesagt "Ach verdammt, dass das jetzt dazwischen gekommen ist, genau heute wollte ich aber mal Sex haben, och wie blöd!" Ich glaub die Geschichte kennt jetzt eh schon jeder hier, aber vielleicht hilft es ja irgendwie dem TS.

ALso ich hab schon irgendwo in mir drin gewusst woran es hakt und habe mich da aber total aus der Verantwortung gezogen. Keine Libido zu haben bedeutet nicht sich die Hände in Unschuld waschen zu können, "weil man halt einfach nicht will". Ich hab die Bedürfnisse meines Freundes ignoriert und mich nicht klar genug geäußert, was los ist. So ganz am Anfang hab ich es immer wieder mal versucht, als wir noch öfter Sex hatten und mir die Gespräche darüber noch nicht extrem unangenehm waren (weil es könnte ja sein, dass er mir da irgendwelche Fragen stellt, die ich dann beantworten müsste und dann würde irgendjemand draufkommen, dass es meine Schuld wäre). Aber sobald der Teufelskreis begonnen hatte, hatte ich kein Interesse mehr daran aktiv zu arbeiten und habe mich einfach immer mehr zurückgezogen. In meinem Kopf war die Sache einfach abgehakt, ich wollte einfach nur meine Ruhe von dem Thema und meinen Hobbies und Interessen nachgehen. Mir war aber durchaus bewusst was ich da mache und auch wenn ich massiv verdrängt habe was los ist, habe ich doch gewusst warum ich das mache und ich hab den Mund nicht aufgemacht und unser beider Lebenszeit so verschwendet. Wobei in ihm wohl Ähnliches vorgegangen ist, weil er eben auch nie wirklich darüber geredet hat.

Bis wir dann die Sexualtherapie hatten und wir darüber reden mussten. In der Therapie hab ich dann endgültig realisiert, warum ich nicht will - er hat aber noch immer die Augen davor verschlossen und er wollte dann nicht mehr hin, sodass wir noch über ein Jahr oder so komplett sexlos nebeneinanderhergelebt haben. Das war wirklich... dämlich. Wir hatten nicht einmal ein Kind.

Ich würde da echt mal deiner Frau tagsüber sagen, dass du am gleichen Abend ein Gespräch über eure Beziehung führen willst. Sie soll sich nichts Anderes vornehmen. Und dann solltet ihr mal wirklich so richtig Tacheles reden. Auch wenn da viel Hässliches zutage kommen könnte - früher oder später würde euch das sonst sowieso einholen.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
hier "sieh dich in der verantwortung, find ne lösung" zu sagen ist ungefähr so lustig wie einer depressiven person zu sagen, dass sie doch einfach fröhlich sein soll.
Der Satz fällt jetzt schon zum wiederholten Mal in diesem Thread und er ist einfach falsch. Ich weiß auch nicht, wo die "lustlose Fraktion" hier heraus liest, dass irgendeiner der Meinung wäre, die Freundin solle sich zu Sex zwingen. Hat niemand geschrieben, möchte niemand und hat erst recht niemand verlangt.
Aber zu erwarten, dass die Lustlosen (sorry ich nenne es der Einfachheit halber mal so) aktiv werden und an dem Problem arbeiten und dass sie die Empathie aufbringen, zu erkennen, dass ihr Problem zu einem Problem des Partners und der Beziehung geführt hat, kann man niemandem vorwerfen. Das nennt sich nämlich Partnerschaft.

Ich wäre selbst in meinen schlimmsten depressiven Phasen nicht eine Sekunde auf die Idee gekommen, meiner Freundin/Frau "Ist halt so, leb damit" vor den Latz zu knallen. Natürlich war mir klar, dass ich auf einem guten Weg bin, die Beziehung zu zerstören, also habe ich Alles versucht, was mir möglich war, um etwas gegen die Depression zu tun, mir helfen zu lassen, Übungen zu machen usw

Die Lösung, die hier von der Freundin erwartet wird, heißt nicht "Hab jetzt gefälligst Sex", sondern "Mach Dir klar, was das für Deinen Freund und die Beziehung bedeutet" und "Geh gefäligst zum Arzt, mach ein Blutbild, einen Hormonspiegel oder was-weiß-ich und erkundige Dich nach einer Therapie, suche Hilfe und Beratung." Oder einfach nur "Tu endlich etwas, dass Dein Freund merkt, dass Dir noch etwas an ihm liegt."
 

Benutzer148761  (33)

Meistens hier zu finden
Sie sagt nur immer wieder das Sie das nicht extra macht aber für Sie hat Sex keine Bedeutung..kein Stellenwert..Ohne das ich Sie immer und immer wieder dran erinnere würde von ihr selber nie was kommen...Sie weiß das es nicht in Ordnung ist aber sie sagt Sie kann es nicht abstellen oder verbessern...
Meine Frau sagt daraufhin auch immer :" Genau deswegen bist du ja mein Mann und nicht ein anderer"
So ich hab mir jetzt tatsächlich nochmal die Mühe gemacht und sehr viele Zitate hier rausgesucht, da ich teilweise denke, dass bei so vielen Seiten bei allen Teilnehmern Punkte untergehen und jeder halt Sachen rein interpreitert. Es wurde öfters gesagt, es sei ihr egal, wie es ihm damit geht, aber das hat sie an keiner Stelle so gesagt. Hier sagt sie sogar, dass sie weiß das es nicht gut ist, aber dass sie einfach hilflos ist und nicht weiß, wie sie es ändern kann.

Dann wurde ihr ja mehrfach unterstellt, sie würde ihn nicht wertschätzen, was er selber mehrfach mit Gegenbeispielen versucht hat zu wiederlegen. Also ja, es gibt Momente, da geht sie nicht wertschätzend mit ihm um, aber es gib anscheinend auch gegenteilige Momente. Wie da nun genau das Verhältnis ist, kann allenfalls der TS einschätzen. Ich würde es auf jeden Fall als Wertschätzung ansehene, wenn mein Partner zu mir sagt, genau weil du so bist, wie du bist, bist du mein Patzner und nicht ein anderer, der nicht so viel hilft wie du"


Sie macht das denke ich auch keineswegs "extra" aber für Sie ist es wohl irgendwie ein Unding da rauszubrechen....und irgendwie nachzuvollziehen wie wichtig mir das ganze eigentlich ist...
Hier nochmal, die Frau vom TS hat ihm gegenüber anscheinend genau das geäußert, was auch ich und andere Frauen mit ähnlichen Erfahrungen hier beschrieben haben. Sie hat ihm gesagt, sie macht das nicht mit Absicht, aber sie ist leider hilflos und kann nicht ausbrechen aus der Lustlosigkeit.
Da kann ich eigentlich Brief und Siegel drauf geben das meine Frau nie und nimmer zu so einem Therapeuten gehen würden "nur" wegen Sex...wie sie es bezeichnen würde...
Hier wird nochmal deutlich, dass der TS viele Dinge nur vermutet, aber scheinbar nie wirklich angesprochen hat. Er sagt halt, sie würde nicht zum Therapeuten gehen wollen, aber hat sie nie gefragt. Vor allem, wurde ja auch nochmal reingeworfen, dass sich ihr Wille ja eben auch verbessern könnte, wenn der TS ihr mal mögliche Konsequenzen wie Trennung oder offene Beziehung offen kommuniziert, was er bisher nicht getan hat.
Sie arbeitet also nicht, das Kind ist schon drei, die Großeltern unterstützen und Du übernimmst auch noch Hausarbeit und verbringst Zeit mit der Tochter? Dann kann ihr Streßfaktor ja nicht allzu groß sein.
Das kann man meiner Meinung nach von außen nicht beurteilen. Hier wurden Dinge wie Mental Load angesprochen und außerdem kamen da schon einige Äußerungen vom TS, die für mich doch so klingen, als liegt die Hauptlast von Haushalt und Kind bei ihr. Dazu das nächste Zitat:
als die Option zu ziehen meine Tochter nur noch sehr unregelmässig sehen zu können...
Sowas äußern meist nur Männer, die eben bei weitem nicht gleich viel Verantowrtung für das Kind übernehmen. Wenn man 50/50 unterwegs wäre, dann würde man sicher als Mann auch direkt eine 50/50 Zeitaufteilung anstreben. Dass anscheinend nur sie Elternzeit genommen hat spricht für mich auch dafür, dass sie hier viel mehr Verantwortung übernimmt und das kann schlauchen, denn es ist ein 24/7 Job.
Auf der anderen Seite würde meine Frau NIE und NIMMER aktzeptieren das ich mir mein Verlangen bei anderen Frauen hole...was ich vom Prinzip eigentlich auch nicht will...aber dann vielleicht müsste?.
Auch hier wieder. Der TS äußert nur seine Vermutung, hat aber seine Frau nicht darauf angesprochen, was sie von einer offenen Beziehung halten würde.
ermutlich würde das Wort trennung das ganze bei ihr bissl aufwecken aber ...ich möchte nicht das sie aus Zwang mit mir Sex hat vor einer möglichen Trennung...das fährt mein Selbstwertgefühl auch nicht hoch...
Hier wieder das Problem, dass der TS nichts bei seiner Frau anspricht, aber das ist ja auch schon sehr vielen aufgefallen. Ich finde schon, dass du deiner Frau sagen solltest, dass du schonmal über Trennung nachdenkst. Das finde ich vollkommen legitim. Damit sollst du sie natürlich nicht zum Sex erpressen. Und dann auch nicht sagen, so die Lösung muss von dir kommen. Aber ich denke in einer offenen Kommunikation sollte man solche Gedanken ansprechen, damit jeder Partner voll im Bilde ist, über den Zustand der Beziehung.
"Stimmt du hast recht irgendwie ist es schon traurig wie es läuft"
Auch hier wieder, räumt die Frau vom TS ein, dass auch sie die Situation traurig findet, aber hilflos ist. Klingt für mich an keiner Stelle nach bösem Willen von ihr.
"Irgendwie ist Sex immer eine Sache die ich gefühlt irgenwo einplanen MUSS obwohl gefühlt genug los ist"
Dieses Zitat spricht für mich eindeutig dagegen, dass ihr Leben total entspannt ist, was teilweise suggeriert wurde. Das spricht für mich eindeutig für Überforderung ihrerseits mit der Situation.
"Ich verstehe all deine Argumente das ist bestimmt auch alles so schlimm für dich nur ich denke da nunmal anders drüber"
Auch hier wieder, sie kann sich ihn reinversetzen, aber sie fühlt eben anders und kann es nicht ändern. Genauso wie er seine Lust nicht abstellen kann.
"Wenn mich das schlechte gewissen nicht dran erinnert mal wieder sex zu haben würde ich komplett drauf verzichten"

"Ich gebe mein bestes mich zu verbessern aber ich kann dir nix versprechen das ist wie bei Alkoholsüchtigen die versprechen auch viel und wollen es bestimmt ändern aber verfallen immer wieder in ihre Marotten zurück"
Es wurde immer wieder gesagt, dass sie keine Lösung anbieten würde. Hier kommuniziert sie klar, dass sie versucht, so oft wie für sie möglich mit ihm zu schlafen. Hier auch mal, warum sollte sie das tun, wenn ihr nichts an ihm liegen würde, wie von manchen Usern suggeriert? Das tut sie doch, damit er sich nicht trennt. Also liegt ihr was an ihm. Und aus eigener Erfahrung finde ich es schon erstaundlich, dass sie es hinbekommt, sich zu Sex zu zwingen. Ich kann das nicht, wie bereits erwähnt. Wenn ich selber keine Lust habe, kann ich maximal einen Handjob geben. Sex oder BJ geht bei mir dann nicht, sonst fühle ich mich vergewaltigt. Sie sagt auch eindeutig, dass sie es ändern will, aber irgendwie nicht kann und vergleicht sich dann mit einem Suchtkranken. Also sie scheint die Lustlosogkeit sogar als krankhaft anzusehen. Sieht das Problem also bei sich.
Nicht um die Ohren hauen, aber doch deutlich sagen. Sich zu weigern auch nur einen Finger zu rühren ist einfach Arschig, denn es zeigt, wie wenig du ihr wirklich wert bist wenn es drauf ankommt
Hier nochmal zwei Zitate, was ihr vorgeworfen wird, was ich aber wie hierüber geschildert ganz anders sehe. Meiner Meinung nach bemüht sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten enorm, damit er sich nicht trennt. Eventuell mit psychischen Folgen für sie.
sie bemüht sich aber kein bisschen

r leidet und hätte gerne eine Lösung oder wenigstens einen Grund, sie bemüht sich aber kein bisschen. Das würde ich aber erwarten. Wenigstens um eine Lösung bemüht zu sein oder seine Bedürfnisse wenigstens als solche anzuerkennen. N
Seine Bedürfnisse hat sie weiter oben in mehreren Zitaten eindeutig anerkannt. Und ihre Lösung ist bisher, sich ab und zu zu Sex zu zwingen. Warum zählt das für viele nicht als Lösungsversuch?
weder kann er sexuelles verlangen wegzaubern noch kann sie sexuelles verlangen herzaubern.
Sehe ich ganz genauso.
Das einzige was sie bisher tatsächlich kommuniziert hat, ist dass sie versteht dass das für ihn ein Problem ist, es ihn verletzt, aber keinerlei Interesse daran hat gemeinsam eine Lösung (wie immer die aussehen mag) zu finden. Stattdessen soll er sich doch bitte allein kümmern
Sehe ich wie gesagt überhaupt nicht so und verstehe nicht, wo das hier immer wieder herkommt. Wenn sich jemand, der keine Lust auf Sex hat zu Sex zwingt, dann ist das doch ein Versuch, das Problem zur Zufriedenheit des Partners zu lösen. Geht für mich sogar deutlich über das eigentlich erwartbare hinaus. Ich glaube darüber hinaus hat sie einfach keine Ideen was sie tun kann und signalisiert ihm da in mehreren Zitaten ihre Hilflosigkeit aber eigentlich auch ihren Willen, etwas zu bessern, wenn sie nur wüsste wie.
" Weisst du ich habe damals beim Psychologen für mich gelernt nur Dinge zu tun die mir gut tun bzw. mich nicht eigentlich groß mit dingen oder Themen aufhalten die mich belasten zurückwerfen oder die ich einfach nicht machen möchte und eigentlich schon garnicht für andere. Ich muss/sollte mehr an mich denken dann würde es einem Menschen generell besser gehen"

Ich habe ihr darauf nur entgegnet das dies in der Praxis schwierig ist generell so zu leben und durchzuführen...dann meinte Sie nur für meine Tochter zum Beispiel mache ich natürlich auch Dinge die mir persönlich nichts bringen...ich dachte mir nur wo bleibe ich in der Aufzählung...

...der Satz wirkt natürlich in MEINEM Kontext meines Problems natürlich nun in einem ganz anderem Licht. Sie hat das schon einmal früher gesagt diesen Satz aber ich hab dem keine so ganz große Bedeutung zugesprochen.
Aber da Sex etwas ist was ihr nicht "Guttut" und sie daran keine "freude" hat und sie es nur für "mich" tuen würde macht der Satz ja komplett eigentlich "sinn" warum Sie dies gerade nicht tut..!
Ich muss ihr da in Bezug auf Sex einfach komplett zustimmen. Wenn ihr Sex momementan nicht gut tut, dann wird es ihr ziemlich sicher mindestens psychisch schaden, wenn sie sich ständig dazu zwingt. Eventuell ist sie sogar bereits traumatisiert, weil sie sich die ersten Jahre ja anscheinend dazu gezwungen hat, dir ständig zur Verfügung zu stehen, weil sie irgendwie dachte, sie müsste das tun. Vielleicht wäre das auch mal ein Ansatz sie darauf anzusprechen und sie darüber dann vielleicht auch an eine Therapie ranzuführen?
Die Lösung unter anderem an mein "minderwertiges Selbstwertgefühl" hängt vermutlich in vielen Schränken versteckt....die nur sie öffnen kann
Wurde bereits angesprochen, dass es nicht okay ist, die Verantwortung da komplett auf sie abzuwälzen.
die frau hält dich total klein.
Ich finde, das können wir nicht wirklich beurteilen. Klar, er hat einige negative Seiten von ihr geschildert, aber wer hat die nicht? Er hat auch positive Seiten geschildert, aber die wurden irgendwie klein geredet. Ich finde es auf jeden Fall befremdlich, dass er sich nie wehrt. Das wurde ja schon mehrfach angesprochen und ist einfach wichtig, dass man Sachen anspricht, die einem nicht passen und darüber diskutiert.
Klingt das komisch wenn ich sagen würde das ich weiß das ich was bedeute?
Ich merke das in kleinen vielen Gästen in dem Wie sie hin und wieder doch mit mir umgeht sich freut mich zu sehen oder der gleichen ich würde es ihr nicht unterstellen das ich ihr da nix bedeute...und sie sagt auch hin und wieder "Ich Liebe dich" ohne das ich es sage oder erwieder aus ganz freien stücken, bringt mir was schönes vom Einkaufen mit usw usw
Hier zum Beispiel werden wertschätzende, positive Seiten von ihr beschrieben, aber die wurden dann nicht weiter thematisiert.
seit dem ich Sie kenne geht es mir Privat beruflich und auch von dem wie ich als Mensch so gut wie NIE ZUVOR!
Das finde ich auch sehr aussagekräftig. So schrecklich kann die Beziehung eiegntlich nicht sein, wenn es ihm laut eigner Aussage so gut wie nie zuvor geht.
dass sie Null Respekt vor Dir hat, dass sie Dich als Zahlonkel und Abtreter benutzt?
Finde ich eine übertriebene Aussage. Sie sind finanziell gleichgestellt, warum soll er dann der Zahlonkel sein? Und sagt man dem Fußabtreter, dass man ihn liebt? Und bemüht sich sogar noch um Sex, obwohl man eigentlich keine Lust hat, nur um diesen Menschen nciht zu verlieren?
Ja ich muss dir auch recht geben in eigentlich allen Punkten finde ich das es meiner Frau viel zu GUT geht
Das finde ich irgendwie erschreckend, in welche Richtung das jetzt gedreht wurde. Es gibt weiter oben ein Zitat, wo sie sagt, dass sie keine Zeit für Sex hat, weil sie so viel zu tun hat, aber das wurde irgendwie ignoriert und nun sind wir schon bei, es geht ihr einfach zu gut.
Sie ist für mich der Mensch mit dem ich am herzlichsten über dinge Lachen oder Weinen kann bei dem ich wenn es nicht gerade wieder um Schuldzuweisungen geht so sein kann wie ich bin. Mit dem ich die ganze Welt bisher fast bereist habe und noch mehr sehen möchte weil es einfach mega entspannt und schön ist das mit ihr zu teilen und zu erleben! Wir teilen so viele Hobbys und Gedanken sei es sportlicher Natur, Musik, Reisen, Essen, Filme etc etc....also es gibt vieles was ich so unendlich an ihr als Frau Schätze!
Noch mehr positive Dinge, über die Frau vom TS.
Und was nimmt sie Dir ab?
Was nimmt er ihr denn ab? Das Kind wollten doch beide, also ergibt es Sinn, dass er da auch Aufgaben übernimmt, oder? Und den Haushalt muss man mMn nicht automatisch komplett mit übernehmen, wenn man das Kind hat. Heutzutage sieht Kinderbetreuung einfach ganz anders aus als in der 60ern, wo der Haushalt geblitzt hat, wenn der Mann nach Hause kam. Da kamen die Kinder in den Laufstall stundenlang, da wurde schreien gelassen etc. Also finde ich es gerechtfertigt, dass auch er weiterhin Aufgaben im Haushalt übernimmt.
diese vergiftete suppe nicht löffeln, sondern zurückweisen.
Also sie überwindet sich mit ihm zu schlafen, aber man unterstellt ihr Böswilligkeit oder verstehe ich das falsch? Kannst du das dann genauer ausführen, was an ihrer Sexverweigerung böse ist?
Bei mir war der "Ofen" dann aber auch aus! Ich hatte dann einfach keine Lust mehr...für mich gehört zu Sex auch Oralverkehr Petting etc etc....aber wenn das eine das andere Ausschließt habe ich einfach kein bock auf sowas!
Also deine Frau zwingt sich zum Sex mit dir - was meinem Gefühl und dem einiger anderer Frauen hier in ähnlichen Situationen - einer zugestimmten Vergewaltigung gleichkommt und nun soll sie bitte Lust auf eine längere Vergewaltigung haben? Deshalb schrieb ich das immer wieder, dass der TS möchte, dass seine Frau wieder Lust hat und einfach nicht versteht, dass das nicht so einfach für sie ist und auch nicht anerkennt, was notgedrungener Sex emotional für sie bedeuten kann. Weil du ja auch immer wieder über deine Selbstwertprobleme sprichst, mach dir bitte klar, dass ihr sehr sehr viel an dir liegen muss, wenn sie so sehr nicht will, dass du sie verlässt, dass sie etwas über sich ergehen lässt, was sie eigentlich nicht möchte.
Sie hat das jetzt nciht herabwürdigend gefragt und auch nciht mit einem "schlimmen Unterton" Sie hat das eher lieb gefragt aber halt überhaupt nicht "Erotisch" oder anmachend oder sowas...da springt bei mir halt auch kein Feuer über wenn ich weiß das sie es NUR für dich Sache tut...so weisste wie ich das meine...
Das ist halt auch das Problem mit dem Schreiben und Lesen, da nimmt man Sachen halt doppelt oft falsch war. Sie hat das nett gefragt und nicht herabwürdigend, wie von einigen angenommen. Ihn hat nur gestört, dass er möchte, dass sie Sex haben will und dass sie ihn das erotisch fragen soll. Deshalb schrieb ich das immer wieder, dass der TS möchte, dass seine Frau wieder Lust hat und einfach nicht versteht, dass das nicht so einfach für sie ist und auch nicht anerkennt, was notgedrungener Sex emotional für sie bedeuten kann. Und nun ins schmollen abrutscht, was die Situation meiner Meinung nach eher verschlechtert.
das wäre wieder der Sex den sie abhaken kann und nach 3-4 Monaten würde sie sich wieder "erbamen"...das hat nix mit gutem willen zu tun glaub mir das mal...
Aber warum ist das kein guter Wille? Ich finde halt das ist enorm guter Wille von ihr.
Also bist du der festen Überzeugung, dass sie nicht will, aber halt macht, um Dich bei der Stange zu halten?
Aber warum sagt man das eigentlich so negativ behaftet mit "bei der Stange halten"? Ist das nicht eigentlich was Positives? Zeigt es nicht, dass ihr die Beziehung wichtig ist? Das sie ihn nicht verlieren will und dafür eben im Rahmen ihrer Möglichkeiten für Sex zur Verfügung steht?
Dann sagte sie sie findet es ja auch nicht richtig von ihr und es sei ja auch voll traurig das es so ist..
Hier sagt sie nochmal, dass sie die Situation auch selber traurig findet.
Sie hat auch zugegeben, dass sie das überhaupt nicht trifft, dass es dich trifft.
Wo?
Sie wird dich weiter ausnutzen
Wo nutzt sie ihn aus? Weil er auch im Haushalt und beim Kind mithilft? Und sie nicht so oft wie er möchte zum Sex zur Verfügung steht?
Sex als Waffe im Machtkampf der monogamen Beziehung
Denke ich überhaupt nicht, dass sie es als Waffe einsetzt. Sie hat keine Libido und weiß leider nicht, wie sie das ändern könnte. Wenn es eine Waffe wäre, dann würde sie ja sowas sagen wie "Wenn du das und das machst, dann gibt es erst wieder Sex." Aber sie will ja am liebsten nie Sex, egal was er macht.
Würde sie daran etwas ändern wollen, hätte sie das schon längst in Angriff genommen – ich spreche da aus Erfahrung.
Naja, sie tut sich öfters mal Sex an, auf den sie keine Lust hat. Irgendwie verstehe ich nicht so ganz, warum das hier keinerlei Wertschätzung erfährt. Klar, es ist nicht so oft, wie er sich das wünschen würde, aber wie gesagt, für viele Frauen in dieser Situation ist das ein "über sich ergehen lassen". Ich glaube das können viele Leute nicht so häufig verkraften.
 
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Benutzer106548 

Team-Alumni
Hier sagt sie sogar, dass sie weiß das es nicht gut ist, aber dass sie einfach hilflos ist und nicht weiß, wie sie es ändern kann.

Sie hat ihm gesagt, sie macht das nicht mit Absicht, aber sie ist leider hilflos und kann nicht ausbrechen aus der Libidolosigkeit.

Auch hier wieder, räumt die Frau vom TS ein, dass auch sie die Situation traurig findet, aber hilflos ist. Klingt für mich an keiner Stelle nach bösem Willen von ihr.

aber sie fühlt eben anders und kann es nicht ändern.
Zum 1000sten Mal: niemand macht hier Vorwürfe wegen ihrer Lustlosigkeit. Sondern wegen ihrer stumpfen Verweigerung, an ihrer Situation etwas ändern zu wollen. "Mimimimi, ich kann aber nicht" sagen kleine Kindergartenkinder. Wenn das von Erwachsenen Ü30 kommt, heißt das einfach nur "Mir doch egal, lass mich mit Deinem Sch*** in Ruhe!" Wenn sie hilflos ist, dann soll sie sich Hilfe holen. Ganz einfach und da kommt ein erwachsener Mensch auch von alleine drauf. Das muss der TS ihr noch nicht einmal sagen.
 

Benutzer178050 

Öfter im Forum
Seestern1 Seestern1 in dem Punkt mit Haushalt, „Mental Load„ und „es geht ihr zu gut“ muss ich dir zustimmen. Die sehr schlechte Kommunikation in der Beziehung wurde ja zuvor schon festgestellt.

Eine der Punkte wo ich dir absolut nicht zustimmen kann ist dein Kommentar bezüglich seiner Angst im Falle einer Trennung seine Tochter nur noch selten zu sehen. Das ist eine sehr normale Sorge von Eltern und auch keinesfalls unberechtigt. 50/50 wird das Kind nicht bei Beiden sein (können) . Wohl eher 2x im Monat an Wochenenden bei ihm wenns hochkommt und wenn man ganz realistisch bleibt. Dass das Angst macht sollte wohl nachzuvollziehen sein.
 

Benutzer180541  (31)

Öfter im Forum
Seestern1 Seestern1 wenn du Texte schon auseinander pflückst solltest du zuvor genau lesen. Denn ich bin absolut der Meinung das ein Kind beide etwas angeht und schwimme sicher nicht in den 60er. Bei mir gibt es beim Kinder kriegen keine Ausreden und du interpretierst in meiner einfachen Frag einen Vorwurf der da überhaupt nicht ist. Es ist genau die Frage die dort steht. Wenn jeder fragt was er ihr abnimmt hilft es im ganzen auch zu wissen was sie ihm abnimmt. Denn ich finde es durchaus legitim das man dies von beiden Seiten hört.
Auch scheinst du konsequent ihre Vorwürfe zu überlesen. Zb die Tatsache das sie ihm Vorwürfe über den tot seiner Eltern macht.
Niemand schieb ihr jegliche Schuld zu aber wir können den Leuten im Forum auch nur gegen den Kopf sehen und nur das nutzen was man uns hier Preis gibt und es ist Ebene der TS der um Hilfe bittet und auch er hat sich einiges anhören müssen.
 

Benutzer174589  (33)

Meistens hier zu finden
Im Endeffekt kann man hier eh nur dem TE raten sich zu bewegen.
Wie man das Verhalten der Frau empfindet ist ja auch irgendwie zweitrangig, selbst wenn es alle voll blöd oder voll super finden, wird es gar nichts bringen, weil sie hier nicht mitliest und hier auch keine Fragen stellt.

Das einzige was der TE aus meiner Sicht tun kann ist, sich mal ein bisschen aufzurichten und den Hosenboden stramm zu ziehen, um das bequem gewordene Hinterteil darin wieder zu finden.

Wenn im Verlauf eines Threads so viele Dinge "urplötzlich" hochkommen, die schon immer und überhaupt irgendwie blöd waren, dann frag ich mich ernstlich, warum und wie man es jahrelang verpennen konnte, da irgendwie mal an einer Lösungsfindung zu arbeiten. Erst wenn dann der Sex fehlt, kommt die müde graue Masse in Wallung und das ist dann der Punkt, mit dem man plötzlich nicht mehr leben kann und möchte. Vorher ist die Welt heile, wenn der Bauch voll ist.

Diese ganze drumrum Diskussion, empfinde ich persönlich als sehr mühsam, weil wir nie vollständig ergründen werden, wie es zwei Erwachsene Menschen schaffen ihre Beziehung, in jahrelanger Kleinstarbeit, vor die Betonmauer zu setzen. Es ist auch irgendwie strange, sich hinzusetzen und zu sagen "Ja Kevin, dass war jetzt nicht okay von der Lisa, dass sie dich mit der Schippe gehauen hat, aber die Lisa hat heute Salami statt Nutella auf der Stulle und war deswegen schon den ganzen Tag nicht so gut drauf". Beziehungsknigge oder was?

Lieber TE. Du tätest gut daran, jetzt darüber zu sinnieren, warum dir die Dinge erst jetzt einfallen. Warum du es jetzt erst als notwendig empfindest zu handeln. Warum du jetzt erst Dinge wahrnimmst und beklagst, die seit Jahren so laufen, wie sie laufen.

Warum jetzt dieser Frust? Warum war es vorher nicht wichtig genug? Warum scheust du den Konflikt, die Kommunikation? Warum hast du es so weit kommen lassen?

Jeder trägt an so einer Sache seinen Anteil. Der Teil von dir war es, stumm zu erdulden, abzuwarten, nichts mitzukriegen und ab und zu mal zu quengeln. Dein Teil war es, Dinge nicht zu sehen, oder Dinge zu sehen und nicht zu handeln, weil das unbequem ist.

Was jetzt geschieht, liegt in deiner Hand. Entweder kommst du ins Rollen und beginnst mit dem unbequemen Teil einer Beziehung und arbeitest daran, oder du bleibst einfach sitzen und guckst mal, was die Jahre so bringen.

Du bist nicht das Opfer von irgendwas oder irgendwem. Das darfst du nicht nur sagen, sondern du musst es fühlen und dich umschauen, wo du die letzten Jahre so unterwegs warst in deiner Beziehung. Wo hast du deinen Turnbeutel vergessen?

Und tu dir selbst den Gefallen und häng dich nicht an Quengeleien auf, wie "unerotisch" deine Frau ist. Das war sie schon immer, du raffst es halt erst jetzt. Der Witz ist, dass du genauso unerotisch bist, in deiner "jetzt mach mal" Haltung.

Das ist einfach albern und ein Nebenkriegsschauplatz. Solche Machtspielchen sind alles, nur nicht produktiv. Im Zweifel ist sie nämlich nachher diejenige, die schnallt, dass es so nicht läuft und dann den ersten Schritt macht.
Außer, das ist dein Bestreben, weil auch das so furchtbar bequem wäre.
Dann kannst du dich in die Schlange mit den Leuten stellen, die sich wundern, dass sie plötzlich und überraschend und völlig unerwartet abgesägt wurden.

Nix für ungut.
 

Benutzer131884  (60)

Sehr bekannt hier
Seestern1 Seestern1 , danke für deine ausführliche Zusammenfassung der Argumentationslandschaft. Nicht wegen der Zusammenfassung allgemein, sondern weil sie in meinen Augen das eigentliche Problem sehr gut herausarbeitet, nämlich mit der Zusammenfassung an sich.

Was ist jetzt dein Lösungsansatz? Zu akzeptieren, dass ihre Libido bei Null ist? Verständnis zeigen und gut ist? Wie ich in meinem von dir zitierten Beitrag geschrieben hab, es geht nicht um Sex, weder darum, ob sie will/kann/oder was auch immer. So wie Du es darstellst ist das Problem nicht gelagert, es wird nicht im oder über Sex zu lösen sein. Deshalb hab ich auch geschrieben, dass eine Lösung nur dann möglich sein wird, wenn beide den Sex als Sand im Getriebe aussetzen, rausnehmen aus der Beziehungsmechanik, dem Sex die destruktive Rolle als Thema nehmen.

Das Problem entsteht nicht direkt und ausschliesslich durch ihre sexuelle Unlust. Das Problem hat seine Ursache im dadurch definierten Lustgefälle zwischen den beiden Beziehungspartnern und der Beziehungsdefinition Monogamie. Sie will nicht, er will, kein Sex ausserhalb, das führt faktisch zu einem Dilemma, für dass es unter herrschenden Randbedingungen keine Auflösung gibt. Eine Lösung kann nur auf einer Metaebene erarbeitet werden, in dem beide über dieses Dilemma und alle Faktoren, die dazu führen, offen und ehrlich reden. Es geht dabei erstmal nicht um die Frage, wie sie mehr Lust und er mehr Sex kommt, sondern, was das Gefälle für beide bedeutet und wie sie damit umgehen wollen. Nur, zu diesem Gespräch (und das geht nicht mal in einer halben Stunde vor den Nachrichten abends) müssen auch beide bereit sein. So wie erwartet wird, dass man ihre Lustlosigkeit akzeptiert, so akzeptiert man bitte seine Lust, und so wie man von ihm verlangt, dass er mit seinem “Problemanteil“ umgeht, so ist berechtigt zu verlangen, dass sie mit ihrem „Problemanteil“ umgeht, dass beide sich einer konstruktiven gemeinsamen Auseinandersetzung mit dem Dilemma stellen.

Und hier sehe ich auch den Vergleich mit eine Depression nicht gerechtfertigt. Denn, anders als bei einem Libidoverlust, dürfte ein Depressiver gerade auf der kognitiven Metaebene nicht in der Lage sein, ein konstruktives Gespräch über seine Depression zu führen. Aktion, Reaktion und emotionale Einschätzuungen sind beeinträchtigt, das kenne ich aus eigener medikamentenbedingter Erfahrung. Und das sehe ich im Zusammenhang zu einem Libidoverlust nicht (ausser es gibt einen Zusammenhang zu einer parallelen Depression, könnte mich aber nicht erinnern, dass das hier so der Fall wäre).

Ich sag das jetzt ganz drastisch und bewusst reduziert verkürzt. Keinen Bock auf Sex haben ist okay, dem Partner ein Gespräch und konstruktiven Umgang mit dem Thema verweigern ist nicht okay.
 

Benutzer174589  (33)

Meistens hier zu finden
dem Partner ein Gespräch und konstruktiven Umgang mit dem Thema verweigern ist nicht okay.

Dafür müsste aber auch der Partner bereit sein. Er kann, darf und soll das Gespräch genauso initiieren. Aber das tut er ja auch nicht. Ist halt nicht wichtig genug. So what.

Es ist halt irgendwie nicht sinnvoll, von ihrer Seite hier irgendwas zu verlangen oder zu erwarten. Hier, von uns, jetzt, in diesem Forum.

Der Ratschlag an ihn kann nicht sein "sie muss was tun".
 

Benutzer185350  (35)

Ist noch neu hier
Hallo liebe Community,

es tut mir im Vorfeld schon einmal leid falls das was ich so schreibe an Gedanken etwas wirr klingen könnte oder vielleicht etwas unübersichtlich erscheint oder auch einfach viel zu viel zu lesen ist.
Aber Danke an jeden der sich die Mühe trotzdem macht.
Es geht um folgendes..

Ich bin seit gut 5 Jahren verheiratet mit meiner Frau.
An sich zu dem wie ich zu meiner Frau stehe:

Ich kann mit ihr lachen, weinen die Welt besichtigen und einfach sehr oft ich selbst sein.
Das ganze erscheint und ist DEFITINIV wertvoll! Wir haben auch eine wunderschöne (Für den Papa natürlich die allerschönste :smile: ) und gesunde 3 Jährige Tochter zusammen. Alles soweit echt schön!

Meine Frau ist für mich persönlich auch eine schöne Frau! Klar die schönste Partnerin oder Partner....hat für mich keiner an seiner Seite weil es bei so vielen Zig Millionen Menschen auf der Welt einfach für mich unmöglich erscheint DEN schönsten Partner zu haben ABER das ist ja auch garnicht das Ziel und darum ging es mir auch nie weil ich sie so toll finde wie Sie ist!

Aber wie so oft und so vielen Ehen / Beziehungen ist bei uns bzw. eher gesagt für mich das Problem unser nicht vorhandenes Liebesleben und meine damit verbunden Selbstzweifel!

Vielleicht muss ich hier etwas weiter ausholen.
Wir sind nun mehr seit bald 9 Jahren ein Paar Sie war auch tatsächlich die Frau mit der ich mein ersten Sex hatte.
Was für Sie damals wohl kein Problem darstellte und Sie wusste auch davon!
Vor Ihr habe ich selbstverständlich schon mit einigen Frauen meiner Erfahrungen gesammelt was Petting und der gleichen anging aber richtig zum Sex kam es in diesen Fällen dann aus den verschiedensten Gründen nicht.

Naja und die ersten 1-2 Jahre haben wir auch extreeeem viel gevögelt...also ich konnte mir tatsächlich auch immer das holen was ICH wollte..also sei es ob ich mitten in der Nacht mal Lust hatte oder sich meine Hand einfach ungefragt an ihren Erogenen Zonen beschäftigt hat....Sie hat direkt mitgemacht und lief wirklich excellent würde "ich" behaupten.

Irgendwann ließ die Häufigkeit tatsächlich nach was aber auch von meiner Seite aus mit Verständnis zur Kenntnis genommen wurde.
Ich vermute mal in den wen wenigstens Ehen oder Beziehungen die über einen so langen Zeitraum gehen hat man noch soo viel Sex wie in der Anfangszeit.

Wie gesagt ist auch für mich mehr als OK.

Sie hat mir auch irgendwann klar gemacht als ich mal mit ihr darüber geredet habe das Sie diesen Sex auch garnicht so zwingend brauch weil es ihr in dem Fall nicht viel gibt bzw. sie eigentlich garkein Verlangen danach hätte.
Für mich natürlich erstmal ein kleines Warnzeichen weil es für mich natürlich unangekündigt kam aber da wir in der Zeit trotzdem noch für mich in der Häufigkeit "genug" Sex hatten war das OK.

Naja...mittlerweile ist es halt so das wir fast garkein Sex mehr haben? Also wenn dann auch nur weil ich quasi sie "darauf" bringe das wir mal wieder haben könnten...
Die Häufigkeit unseres Liebespiels zu beziffern ist wirklich schwer...ich formuliere es mal drastisch...wenn ich meine "klappe" halten würde, würde ich behaupten das wir 1-2 mal im Jahr sex hätten wenn ÜBERHAUPT!

So haben wir momentan eventuell alle 2-4 Monate mal Sex...
Und dieser Sex den wir haben ist auch muss ich sagen ehrlicherweise wirklich schlecht...

Schlecht aus mehreren Gründen...und den 1. Grund schiebe ich auch direkt mir selbst zu.
Ich komme vieeeeeel zu schnell...ich wills nicht übertreiben...aber sobald wir den "eigentlich" Akt haben ist dieser auch nach unter einer Minute schon gelaufen..und dann davon zu sprechen das man eine 2. Runde starten könnte...kann man vergessen weil es für meine Frau wohl nicht schlimm ist wenn der Sex früh zu Ende ist.

Aber an sich denke ich mir wenn ich doch nur so richtig könnte...also länger und ausgiebiger würde ich mich freuen es ihr auch einmal dann so richtig zu besorgen. Den Vorspiel mit Lecken oder Fingern das ist 0,0 ihr ding...also groß Vorarbeit kann ich hier nicht leisten...

Und warum der Sex schlecht ist, ist weil er immer gleich abläuft...0,0 Variation...aber auch weil meine Frau hier nicht mitspielt...wobei ich für extreeeeeeeem viel zu haben bin und wäre.

Also ihr seht eine verzwickte Situation.

Und hier beginnt auch schon das Problem das mich dann irgendwann Selbstzweifel angefangen haben zu prägen..
Bin ich den "gut" genug?
Gefalle ich meiner Frau überhaupt noch?
Bin ich männlich genug?
Ist es für Sie so eine Überwindung mit mir zu schlafen und mir damit irgendwie eine Art Liebe zu schenken die ich nun einmal brauche?

Ich fange bei den kleinsten Dingen an mich selbst zu kritisieren...ist mein Bauch zu dick? Sollte ich mir Muskeln antrainieren?
Laufe ich richtig? Ist meine Handbewegung gerade so richtig wie ich Sie mache nicht das es in Ihren Augen "schwul" wirkt.

Rede ich richtig? "Pass bloß auf das wenn du redest dir nicht ein tropfen spucke aus dem Mund fliegen könnte"
Bin ich generell einfach gut genug?

Ich persönlich finde es schrecklich das ich mir jede einzelne Frage überhaupt beginne zu stellen...aber irgendwie kann ich mir das nur erklären das dies alles irgendwie ein Ruf nach Liebe ist...nach Zuneigung...und innerlich vertrockne ich an Zweifel und Liebesleere..

Ich weiß meine Frau hat sicher auch extrem viel mit unserer kleinen zu tun und ich versuche ihr auch sehr viel abzunehmen was mit Sicherheit überdurchschnittlich viel im Vergleich zu anderen Männern sein mag...
Und Abends biete ich ihr Massagen an, Kraueln an, Fußmassagen an etc etc damit Sie entspannen kann weil ich weiß das sie es gern hat und brauch.
Mir gibt das in der Sekunde nichts aber mir gibt es indirekt etwas wenn ich weiß das es sie entspannt!

Aber es kommt keine Frage ob ich auch gern etwas zur Entspannung hätte..
Einmal habe ich ihr gesagt das ich doch auch gern mal massiert werden würde weiter unten...Sie hat es tatsächlich getan...nicht wirklich erotisch..also kein sexueller anziehender Blick...kein leichtes vorher streicheln oder eine Art vorspiel...aber seis drum.. und ich hielt wie immer nicht lang aus...(Ich erklär mir das einfach mit dem Sexmangel das ich einfach so eine extreme Reizüberflutung habe das ich es nicht lange aushalte)...
Naja ich spritzte mir dann beim Handjob von ihr auf meinem Bauch...und etwas ging auf ihre Beine...(Es kam halt sehr viel raus)...

Und was war Ihre Reaktion? "Ohhh nee voll auf meine Beine na toll..." mit so einem Abwertenden Blick..
Für mich war in der Sekunde der Effekt des Höhepunktes direkt wieder verflogen weil ich mich direkt wieder irgendwie nicht attraktiv gefühlt habe obwohl das doch eigentlich der Moment des größten begehrens sein sollte...

Wie ihr seht alles etwas schwer gerade..

Und ich muss auch ehrlichweise sagen mir geht es nicht darum das ich mir meine Hörner abstoßen möchte mit sonst was für vielen Frauen oder der gleichen! Ich will nur diese eine aber diese eine und das ist meine jetztige Frau will ich halt ganz....und nicht auf einem Erotiklevel von 0..
Für mich ist Sex, Erotik und Liebe Essentiell ich brauche das...

Ich besorge es mir auch sehr häufig selbst...oft auch täglich...weil ich dieses Gefühl brauche dieses abschalten...diese Last die in der Sekunde abfällt...und sobald ich mehrere Tage das nicht hatte merke ich wie sich die Gedanken bei mir nur darum kreisen...und ich einfach kein klaren Gedanken ansonsten fassen kann um mich herum...

Obwohl es da genug Baustellen gebe die ich hätte wo ich was zu erledigen hätte...sei es Berufliche Verbesserung oder Familie oder am Auto oder oder oder...aber es dreht sich bei längerer Abstinenz dann nur um Sex in meinem Kopf....im Wechsel mit dem Gefühl nicht meiner Frau zu genügen weil ich irgendwie Ihr nicht das gebe das Sie "Lust auf mich haben könnte"...

Sex und Selbstzweifel sind tagtäglich im ständigen Wechsel in meinem Kopf..

Das ganze ist extrem belastend...
Ich kann keine direkte Frage stellen aber vielleicht ergibt sich aus euren Antworten irgendwie eine Art "Diskussion" Tipps" oder sonstiges was mir wieder ein Lächeln auf die Lippen Zaubern könnte damit ich vielleicht wieder etwas mehr Hoffnung in allem sehe...alleine schon unserer Tochter wegen...und weil ich eigentlich auch sehr gerne noch ein 2tes Kind hätte...

Liebe Grüße!
hi ich fühle mich fast genauso mein Mann und ich sind erst ab März Verheiratet aber schon 4 Jahre zusammen. Am Anfang war noch alles schön aber seit ich Schwanger war und nach der Geburt unseres Sohnes hab ich das Gefühl das wir nur noch aneinander
vorbei Leben statt zusammen .Wir haben seit 2j kein Sex mehr ich denke das ich Ihm zu dick geworden bin vorher 70 kg jetzt 90kg
fühle mich selbst schlecht aber wenn man das Gefühl hat nicht mehr geliebt und begehrt zu werden dann fühlt man sich noch mieser.. Vielleicht hast du ja Lust weiter zu schreiben ich würde mich freuen wenn ich mich mal mit jemanden austauschen kann dem es genauso geht
 

Benutzer138994  (40)

Meistens hier zu finden
Sowas äußern meist nur Männer, die eben bei weitem nicht gleich viel Verantowrtung für das Kind übernehmen. Wenn man 50/50 unterwegs wäre, dann würde man sicher als Mann auch direkt eine 50/50 Zeitaufteilung anstreben. Dass anscheinend nur sie Elternzeit genommen hat spricht für mich auch dafür, dass sie hier viel mehr Verantwortung übernimmt und das kann schlauchen, denn es ist ein 24/7 Job.
Wie dreist. Du beschuldigst hier alle nur mit Vermutungen zu jonglieren und machst es einfach selbst.....

Wie kommst du bloß auf so einen verallgemein Blödsinn.
 

Benutzer140528  (51)

Meistens hier zu finden
Off-Topic:
Der TS war am Sonntag Nachmittag letztmalig hier und hat am Freitag Mittag den letzten Beitrag geschrieben.
Wie so häufig hier werden solche Threads mit gegenseitigen Ansichten tot diskutiert mit vier weiteren Seiten. Meint ihr nicht, es wäre sinnvoll mal auf ihn zu warten ? Offensichtlich fällt ihm das alles recht schwer und muss das vielleicht erstmal verarbeiten. Eventuell führt er ja gerade Gespräche mit seiner Frau und hat den Kopf ganz woanders, nur nicht hier.
 

Benutzer179255  (31)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich muss dir in dem Punkt tatsächlich mal recht geben und komme auch mit vielen nicht mehr so richtig hinterher hier…momentan habe ich tatsächlich auch 2 Wochen Urlaub weshalb ist dazu auch nicht so einfach ist permanent am Handy zu sein…

ich gebe ihr immer mehr und mehr zu verstehen was genau lir alles nicht passt…vermutlich könnte man das auch in einem klärenden eskalierenden Gespräch machen aber ich mache das ganze momentan Schritt für Schritt…wichtig ist für mich DAS ich es tue!
Aber ich bin natürlich ab und an hier noch zugange nur habt Verständnis wenn ich dies in meinem Urlaub nicht sehr oft bin..
 

Benutzer183259  (50)

Sorgt für Gesprächsstoff
ich gebe ihr immer mehr und mehr zu verstehen was genau lir alles nicht passt…vermutlich könnte man das auch in einem klärenden eskalierenden Gespräch machen aber ich mache das ganze momentan Schritt für Schritt…wichtig ist für mich DAS ich es tue!

Und wie reagiert sie darauf?
 

Benutzer131884  (60)

Sehr bekannt hier
Ich muss dir in dem Punkt tatsächlich mal recht geben und komme auch mit vielen nicht mehr so richtig hinterher hier…momentan habe ich tatsächlich auch 2 Wochen Urlaub weshalb ist dazu auch nicht so einfach ist permanent am Handy zu sein…

ich gebe ihr immer mehr und mehr zu verstehen was genau lir alles nicht passt…vermutlich könnte man das auch in einem klärenden eskalierenden Gespräch machen aber ich mache das ganze momentan Schritt für Schritt…wichtig ist für mich DAS ich es tue!
Aber ich bin natürlich ab und an hier noch zugange nur habt Verständnis wenn ich dies in meinem Urlaub nicht sehr oft bin..
Und vor was hast Du Angst? Und warum soll ein klärendes Gespräch eskalierend sein?
 

Benutzer140528  (51)

Meistens hier zu finden
Und vor was hast Du Angst?
Vor der Konsequenz die bei negativem Verlauf damit einhergeht und den Mut diese dann auch durch zu ziehen.
Dies ist seit ca. 7 Jahren so gewachsen und halt nicht einfach mal eben so zu klären.
Und warum soll ein klärendes Gespräch eskalierend sein?
Weil solche Gespräche immer 2 Seiten benötigen und man nicht erwarten kann, dass es nicht zu emotional wird.
Die Kunst in solchen Unterhaltungen ist es immer nicht in den Vorwurfsmodus zu geraten, denn dann wird es wahrscheinlich eskalieren.

Ich glaube, es ist mehr ein Prozess der Zeit braucht. Vor allem bei ihm. Und das ist auch gut so.
Alte Autobahnen lassen sich nicht so schnell verlassen.
Das mag Manchem gelingen, aber nicht Jedem.
Und wie reagiert sie darauf?
Ich will echt keinen auf Klugschwätzer machen oder hier den Löwenpapi spielen, aber lasst dem Mann doch mal Zeit. :smile:
(Sorry dafür)


Erstmal Urlaub genießen und den Kopf frei kriegen und ordnen. Soweit das möglich ist. :bier:
 

Benutzer174969  (29)

Verbringt hier viel Zeit
ich gebe ihr immer mehr und mehr zu verstehen was genau lir alles nicht passt…vermutlich könnte man das auch in einem klärenden eskalierenden Gespräch machen aber ich mache das ganze momentan Schritt für Schritt…wichtig ist für mich DAS ich es tue!
Ganz konkret: Was sind deine Lösungsvorschläge? Ist ja schön, dass du ihr zu verstehen gibst, was dir nicht passt. Mehr Sex wirst dadurch von ihr auch nicht bekommen - zumindest keinen, den sie wollen würde 🤷‍♀️
 

Benutzer36171 

Beiträge füllen Bücher
Naja, ich finde, man könnte jetzt schon auch Verständnis für den TS haben, dass er nicht direkt eskalieren kann... Er weiß ja vermutlich, wohin das führen wird. (Edit: Trennung)
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer147358  (28)

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
Ich weiß auch nicht, wo die "lustlose Fraktion" hier heraus liest, dass irgendeiner der Meinung wäre, die Freundin solle sich zu Sex zwingen.
Off-Topic:

Nevery Nevery hat in dem Zitat aber gesagt:
"(...)hier 'sieh dich in der verantwortung, find ne lösung' zu sagen(...)".
Ich kann da nur einen wahnsinnig guten Tipp eines Users zitieren :zwinker:
Vielleicht sollte man sich mal an die Fakten halten, die hier im Thread genannt wurden und nicht seine eigene Weltsicht seitenweise hier zum Besten geben.

D Doppelherz ich hoffe ich habe es in 16 Seiten jetzt nicht überlesen :smile:
Was hast du denn gemacht und deine Situation zu verbessern? Ich kann mich erinnern gelesen zu haben dass du ihr mitgeteilt hast mehr Sex zu wollen. Was hast du denn sonst noch gemacht?
 
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