Sich "ungebliebt/nicht begehrenswert" in einer Ehe fühlen...

Benutzer106548 

Team-Alumni
Nachvollziehbare Erklärungen. Nur, in diesem Fall: sie hat ihrem Partner Versprechungen gemacht, sie sie gar nicht bereit war, einzuhalten und das offensichtlich beim Aussprechen schon gewusst hat.
Wenn sie grundsätzlich keine Lust hat, dann muss sie das exakt so kommunizieren. Dass eine Beziehung mit ihr komplett sexlos bleiben wird und zwar für immer. Dann hätte der TS gewusst, wo er dran ist und hätte sich nicht 5 Jahre Hoffnung gemacht auf etwas, das nie eintreten wird.
 

Benutzer72433 

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Wenn sie grundsätzlich keine Lust hat, dann muss sie das exakt so kommunizieren.
auf die idee wäre ich nie gekommen. a) hätte ich mich dafür mit dem thema beschäftigen müssen was wie erklärt nicht zur debatte stand, b) hätte ich dafür emotional nachvollziehen können müssen dass diese info für ihn wichtig sein könnte.

dass es c) falsch gewesen wäre in meinem fall, nunja, spielt hier keine rolle.

ich sage aber auch nicht, dass es bei ihr zwingend so sein muss wie es bei mir war, auch wenn mir einiges sehr, sehr vertraut vorkommt. ich wollte nur mal zum ausdruck bringen, was "keine libido" mit einem machen kann. dass dabei nicht nur die körperliche erregung wegfällt (feucht bin ich da schon jahre nicht mehr geworden), sondern dass es was mit dem denken macht.
 

Benutzer83901  (36)

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a) hätte ich mich dafür mit dem thema beschäftigen müssen
Das hat aber die Frau des TS doch im Rahmen ihrer Psychotherapie gemacht. Daher würde ich da auch bessere Kommunikation erwarten – Ehrlichkeit und Problemlösung anstelle von Mitleidsficks.
 

Benutzer72433 

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Das hat aber die Frau des TS doch im Rahmen ihrer Psychotherapie gemacht.
bei dem psychologen war sie doch vor der beziehung? denke also nicht, dass dieses thema dabei auf den tisch kam.
Zur Vorgeschichte: Bevor meine Frau und ich uns kennengelernt haben war sie schwer krank bzw. wurde das vermutet bei einer Diagnosen von einem Arzt. (Tatsächlich war das ganze gottseidank eine Fehldiagnose und sie ist bis heute kerngesund)
Damals war Sie aber eben aufgrund der Diagnose und dem drumherum bei einem Psychologen (davon wusste ich auch) um einfach damit besser umgehen zu können und das zu verarbeiten.
 

Benutzer83901  (36)

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Benutzer174652 

Verbringt hier viel Zeit
OT:

Für mich eben nicht. Erstens weiß ich nicht, was sie nach den zitierten Sätzen geschrieben hat und was er geschrieben hat und wie und was sie sonst so miteinander darüber sprechen und alleine die Sätze, die er gepostet hat lese ich ganz anders als du oder manche andere hier. Ich poste das hier, weil ich eben durchaus der Meinung bin, dass es dem TS helfen kann, von einer Frau zu lesen, die ähnliches erlebt hat und sich deshalb eventuell gut in die Lage seiner Frau reinversetzen kann.

Und um ihm zu verdeutlichen, dass sie nicht absichtlich nicht mit ihm schlafen will, sondern dass, wenn man keine Libido hat, und jemand zu dir sagt "nun hab endlich wieder Lust auf Sex, sonst geht die Ehe kaputt, das willst du doch nicht provozieren, also los, streng dich an, hab Lust auf mich" dass das gleichzusetzen ist mit jemandem der zu seinem depressiven Partner sagt "nun sei endlich wieder gut drauf , sonst geht die Ehe kaputt, das willst du doch nicht provozieren, also los, streng dich an, hab endlich wieder gute Laune und sei motiviert". Es ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit die Libido einfach wieder anzuknipsen.

das haben wir wohl nun mittlerweile hinreichend verstanden - deine ganz persönliche sichtweise der dinge.

können wir glaub ich nun auch so hier stehen lassen, neben all den anderen sichtweisen.

und der ts wird sich aus all dem nehmen, was er gebrauchen kann
 

Benutzer72433 

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Wie soll man das überhaupt lösen?
genau das frage ich mich auch, immer, wenn gefordert wird, dass sie eine lösung finden soll.

interessant wäre für mich beispielsweise, ob sie ggf. einen östrogenmangel hat. nur, wenn es bei ihr so ähnlich ist wie es bei mir war, dann wird sie keinen grund sehen, weshalb sie das feststellen lassen sollte. um lust auf sex zu bekommen? haha, ganz sicher nicht.

allerdings: östrogenmangel hat auch andere gesundheitliche auswirkungen die weniger cool sind. vielleicht wäre ihr das nen versuch wert. ich hab die pille ja auch nicht abgesetzt um wieder ne libido zu haben (allein der gedanke wäre absurd gewesen zu dem zeitpunkt), sondern weil mein frauenarzt mir sagte, dass ich einen östrogenmangel habe und verfrüht in die wechseljahre käme. minipille eben, ohne östrogen. darauf hat ich dann halt doch kein bock.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Wie gesagt, für mich ist die Lösung in solchen Fällen Trennung. Das ist aber nicht das, was der TS sich wünscht (aber mal ehrlich, wer wünscht sich schon die Trennung?).

Wenn Trennung keine Lösung ist, muss es eine andere geben. Therapie wurde mehrfach vorgeschlagen, die mag die Frau des TS aber auch nicht machen – weil, was sollen denn Hinz und Kunz denken?

Für mich hört da einfach der Kooperationswille auf und das ist halt dem TS gegenüber unfair.
 

Benutzer72433 

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Therapie wurde mehrfach vorgeschlagen, die mag die Frau des TS aber auch nicht machen – weil, was sollen denn Hinz und Kunz denken?
ich wäre mir nicht zu 100% sicher, dass das der (einzige) grund ist, weshalb sie keine therapie möchte. um dem zuzustimmen müsste sie sich ja eingestehen dass da was nicht in ordnung ist und das auch an ihr liegt. tja... siehe oben und so.
 

Benutzer174652 

Verbringt hier viel Zeit
OT:

ich hab mal in einem buch gelesen, wie aus einem lebenden delphin bei bewusstsein, gefesselt und die flossen angenagelt, sushi geschnitten wurde. die vorstellung ist so schrecklich, dass mein gehirn sich weigert, das thema zu verfolgen. ungefähr so war sex für mich, sobald er mich betreffen sollte.

wow,
da warst du aber denk ich schon jenseits vom "einfach why ever keine libido" in einem pathologischen bereich unterwegs - why ever ...
 

Benutzer72433 

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da warst du aber denk ich schon jenseits vom "einfach why ever keine libido" in einem pathologischen bereich unterwegs
wäre jetzt nicht die wortwahl die ich nutzen würde, aber wenn ich verdeutlichen konnte das "keine libido" weitaus mehr bedeuten kann als "ich hab nicht so bock auf sex", dann habe ich erreicht, was ich erreichen wollte. wenn man das nicht selber erlebt hat ist das sicherlich sehr, sehr schwer vorstellbar.
 

Benutzer172677 

Sehr bekannt hier
und das ist es wohl, was Seestern1 und mich von einigen anderen hier unterscheidet, wenn man die situation kennt, dass die libido einfach nicht existent ist.
Das trifft auf mich auch zu. Und für mich war das auch deutlich mehr als halt irgendwie nicht so Lust, ich habe das als sehr belastend erlebt.
Allerdings auch gerade weil ich auch meinen Partner und die Beziehung gesehen habe, nicht nur mich.

Wenn da etwas so gravierend nicht partnerschaftlich läuft, dann sollte man das auch so benennen.
Das, was Du da schilderst, sehe ich, ähnlich wie SAMSARA SAMSARA , schon absolut nicht mehr in einer gesunden Wahrnehmung, da ist wirklich etwas pathologisches dran.
Und egal warum- sich selbst da überhaupt nicht in der Verantwortung sehen und den Partner mit seinem Problem alleine lassen, widerspricht schlicht allem, was „Partnerschaft“ eigentlich meint.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Armorika Armorika hast du da irgendwie komisch zitiert? was es aus meiner erwähnung von seestern gemacht hat sieht echt schräg aus.

Und egal warum- sich selbst da überhaupt nicht in der Verantwortung sehen und den Partner mit seinem Problem alleine lassen, widerspricht schlicht allem, was „Partnerschaft“ eigentlich meint.
in der verantwortung? in welcher verantwortung? meinen körper öfter zur benutzung bereitzustellen meinst du sicher nicht. "allein zu lassen" - das habe ich ganz sicher nicht so empfunden. sein problem war schließlich auch mein problem, allein dadurch, dass ich mich trotz widerwillen zu blowjobs durchgerungen habe.

ich habe es aber halt auch für absolut ausgeschlossen gehalten, dass sich an meinem widerwillen jemals wieder etwas ändern würde - also was hätte ich tun sollen? hier "sieh dich in der verantwortung, find ne lösung" zu sagen ist ungefähr so lustig wie einer depressiven person zu sagen, dass sie doch einfach fröhlich sein soll.

aber ja, wenn man es genau nimmt, dann war es schon krankhaft. mein hormonhaushalt war krank, schwer krank sogar.
 

Benutzer174969  (29)

Verbringt hier viel Zeit
In der gemeinsamen Verantwortung für die Beziehung.
Dafür, dass die läuft, sind meiner Ansicht nach alle Beteiligten gleichermaßen in der Verantwortung.
Aus ihrer Sicht macht sie das wahrscheinlich, indem sie alle Wochen mal die Beine breit macht oder ein BJ anbietet 🤷‍♀️ Das ist ja für einige Frauen, die kein Bock haben, durchaus eine Lösung. Blöd ist nur, wenn der Partner mehr will.

Wäre es ihr komplett scheiß egal, dann würde sie ihm gar kein Sex geben.

Ich will nicht sagen, dass ihre Lösung ideal ist, aber! es ist zumindest ein Lösungsversuch. So ganz scheiß egal kann es ihr ja dann doch nicht sein.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
In der gemeinsamen Verantwortung für die Beziehung.
Dafür, dass die läuft, sind meiner Ansicht nach alle Beteiligten gleichermaßen in der Verantwortung.
ja. müsste man sich halt eingestehen, dass es da ein problem gibt - noch dazu eines, das man eventuell irgendwie lösen könnte.
 
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