Sehnsucht nach Intimität als Single

Benutzer153425 

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Aufgrund nach nun ein paar schmerzlichen Erfahrungen mit kurzweiligen Sexpartner, weiß ich leider, dass ich Sex und Gefühle nicht trennen kann. Ich habe Angst meine Erlebnisse dennoch zu wiederholen, weil mir so sehr körperliche Nähe und Zuneigung fehlt, sowie Sex(sehr schlimm seit ich die Pille abgesetzt habe).
Ich dachte eine Affäre wäre die Lösung und ich dachte sie nun gefunden zu haben nach zwei wundervollen Nächten.
Der Sex, den ich mit ihm hatte war einer meiner besten Male. 5h voller Leidenschaft mit Zärtlichkeiten, langen Küssen, Streicheln am ganzen Körper, tollem wilden Sex und anschließendem Händchen halten, Kuscheln, Reden und nebeneinander einschlafen.
Am nächsten Tag als ich ging, umarmte und küsste er mich, auch auf der Stirn.
Ich habe dennoch nicht mehr reininterpretiert, als eine Affäre. Ich wusste, dass er ab morgen eine Weile weg ist.
Aber dennoch habe ich ihm später geschrieben, dass ich ihn gerne wiedersehen würde, weil ich gerne bei ihm bin. Das war anscheinend dumm von mir. Das hat er gelesen, aber nicht darauf geantwortet. Durch eine Freundin weiß, dass sie ihn heute mit einer anderen gesehen hat.

Es tut gerade so weh, obwohl ich weiß, dass ich selber Schuld bin.
An sich ist es voll in Ordnung, dass er sich mit einer anderen trifft und ich hasse mich dafür, dass es so wehtut und mir Tränen in die Augen brachte. Ich finde es nur gemein, dass er mir gar nicht antwortet, aber meinen Spotify Premium Account(hatte mich die Nacht bei ihm eingeloggt) weiter genutzt hat, ohne sich abzumelden, obwohl ich ihn von meinem PC mehrmals rausschmiss.
Ich musste so weinen und denke mir nur so, warum du bist doch selber Schuld.
Ich kann einfach keinen Sex ohne Gefühle haben.
ABER ich frage mich wie ich monate- oder vielleicht jahrelang ohne Zuneigung und körperliche Intimität klarkommen soll, wenn ich Single bleibe.
Ich habe es jedes Mal sehr genossen, nur danach dann gelitten.
Es ist mir so peinlich Gefühle gezeigt zu haben und gleichzeitig so liebesbedürftig zu sein, was die extremen Sexangebote der letzten paar Monate erklären könnte, die ich sonst nie so bekam.
Es tut alles so weh und ich weiß nicht wie ich in Zukunft damit umgehe.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Nun, es gibt mehrere Möglichkeiten. Die einfachste ist wohl, dass du dir einfach einen festen Partner suchst, in welchen du dann emotional auch investieren kann und der dir treu bleibt.

Falls du das nicht willst/kannst oder es aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert, kannst du enthaltsam sein und einfach keinen Sex haben. Das erspart dir dann zumindest den emotionalen Kummer.

Ansonsten wäre Sex ohne Gefühle ziemlich langweilig. Klar hat man dabei Gefühle, aber man muss sie eben kontrollieren und sollte ihnen nicht einfach nachgeben. Das ist eine Sache, die viele Leute durchaus unter Schmerzen erst lernen müssen. Es kann sein, dass du das nicht hinbekommst und dann solltest du dich selbstverständlich nicht dazu zwingen. Kann aber auch sein, dass du es schaffst, dass dir der nächste Bettgefährte egal genug ist, dass du einfach nur den Sex genießen kannst.

Viele suchen sich ihre Affären auch gezielt so aus, dass mit denen irgendwas nicht stimmt und man daher nie den Wunsch verspürt, tiefergehende Gefühle gegenüber ihnen zu empfinden oder sich irgendwelche Hoffnungen macht. Letzten Endes musst du herausfinden, womit du am besten leben kannst. Momentan hört es sich für mich nicht so an, als wärest du für Sex außerhalb von Beziehungen die richtige Person.
 

Benutzer129018  (28)

Sehr bekannt hier
Du brauchst eher einen festen Partner... ich denke mit Affären kannst du nix anfagen.
Und ja es mag hart sein, und dauern, aber vermutl besser als sich immer wieder zu verlieben und zu merken es nix ...
 

Benutzer153425 

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Nun, es gibt mehrere Möglichkeiten. Die einfachste ist wohl, dass du dir einfach einen festen Partner suchst, in welchen du dann emotional auch investieren kann und der dir treu bleibt.

Falls du das nicht willst/kannst oder es aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert, kannst du enthaltsam sein und einfach keinen Sex haben.

Doch ich wünsche mir einen Partner, aber einen Mann zu finden, den man liebt und der mich liebt, ist ein Glücksgriff. Ich mache mir nichts vor, das ist etwas besonderes, dass es nicht häufig gibt.

Und ja es mag hart sein, und dauern, aber vermutl besser als sich immer wieder zu verlieben und zu merken es nix ...

Stimmt. Aber ich befürchte nach Monaten wieder schwach zu werden. Vielleicht liegt es auch daran, dass es seit ich denken kann, immer einen Mann in meinem Leben gab, den ich anschmachten konnte bis hin zu lieben. Ich fühle mich leer ohne das Gefühl, es fehlt einfach etwas und Selbstliebe ersetzt es nicht viel.
 

Benutzer151729 

Sehr bekannt hier
Ich glaub ich weiss was du meinst...
Ich bin zwar jungfrau fühle mich aber ähnlich. ...

Ich denke immer es gibt 2 möglichkeiten...

1) jetzt eine Beziehung anfangen
Was aber sehr sicher nicht der partner fürs leben ist...

2) oder warten
 

Benutzer68557  (30)

Sehr bekannt hier
Redakteur
Darf ich mal vorab Fragen, wie alt du (etwa) bist?

Ich bin nun doch schon ne Weile single und habe darunter anfangs enorm gelitten.
Ich teile gerne meine Erfahrungen und Gedanken dazu, aber leider musste ich als erstes erfahren, dass sich nichts von dem, was mir passiert ist, wirklich planen ließ.
Daher weiß ich nicht, ob dir das wirklich eine Hilfe sein kann.

Der erste Versuch bestand daraus, möglichst schnell (völlig abgewrackt) wieder einen festen Partner zu finden.
Nach etwa einem halben Jahr und massig Enttäuschungen und vor allem der Einsicht, dass sich einfach noch lange nicht so weit bin, setzte ich mir dann in den Kopf, jemanden zu finden, mit dem ich nur sex habe.

Dafür jemanden zu finden entpuppte sich als überaus einfach. Aber irgendwie war der sex dann schlecht, allenfalls mittelmäßig. Ich schloss dieses Kapitel dann damit ab, dass sex ohne jede emotionale Bindung für mich einfach keinen Reiz hat und blieb ne ganze Weile abstinent.

Bis ich dann nichtsahnend auf einem Selbstfindungstrip in Afrika fast 2 Jahre nach meiner trennung meine "Affäre" kennenlernte.
Ich lief wie ein Bauerntrampel auf einer Rinderfarm umher und traf diesen anderen Praktikanten, der emotional noch mal ne Spur abgewrackter ist als ich. Insoweit mag Fuchs Fuchs recht damit haben, dass für eine Affäre (ich mag das Wort in dem Zusammenhang nicht) auch schon mal jemand geeignet sein kann, mit dem eine Beziehung von Anfang an aussichtslos erscheint.
Auf einer kleinen Reise in namibia mit ihm kam es dann zu unverschämt gutem Sex. Zugegebenermaßen habe ich sofort ein bisschen mein Herz an diesem Kerl verloren und ich sprang auch recht zügig auf den Bezieungszug auf, obwohl ich wusste, dass der Herr kurz nach der Scheidung seiner zehn Jahre andauernden Ehe nicht bereit für was Neues war.

Das wurde mir dann aber doch nach wenigen wochen relativ schmerzfrei klar. Aber irgendwas ist da. Wir sehen uns recht regelmäßig und haben sex, aber in erster Linie sind wir gute Freunde.

Das geht so weit, dass Ich auch meine mittlerweile wieder begonnene Suche nach einem neuen Partner mit ihm Teile und genauso sexuelle Erfahrungen Ausserhalb unserer Zweisamkeit ausgetauscht werden. Und keiner ist eifersüchtig oder ähnliches.

So eine Bekanntschaft kann man sich leider nicht backen und vor allem nicht an sich binden. Mein Kerl zieht zB bald nach Wien. Da komme ich jetzt nicht so oft hin.

Wahrscheinlich ist es am besten, wenn du dich nicht verkrampfst und alles auf dich zukommen lässt. So bin ich zu meiner "affäre" gekommen und auch sonst ein verdammt glücklicher Single geworden.
Gerade wenn man emotional ein bisschen was mitgemacht hat ist die Zeit eben auch ein wichtiger Faktor.

Ich drücke dir die Daumen :zwinker:
 
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Benutzer113487  (27)

Verbringt hier viel Zeit
Ich glaube, den größten Fehler, den du jetzt machen kannst, ist krampfhaft zu suchen.
Ich verstehe dich, wirklich, die Sehnsucht nach Nähe und Zärtlichkeiten kann schrecklich sein - aber sie zu erzwingen wir dir nicht weiter helfen. :schuettel:

Brauchst du denn wirklich auch den Sex? Oder reichen dir auch sonstige Zärtlichkeiten bzw. eine alternative "Nähe", die nicht sexuell bedingt ist?
Dann würde doch eine Art "bester Freund" reichen, mit dem darf man doch auch mal kuscheln, wenn man single ist.
Oder würden auch da deine Gefühle wieder anfangen?

Ich drücke dir feste die Daumen, dass du diese Zeit überwinden kannst und sich dein Mr. Right beeilt. :anbeten:
 

Benutzer115625 

Beiträge füllen Bücher
Vielleicht liegt es auch daran, dass es seit ich denken kann, immer einen Mann in meinem Leben gab, den ich anschmachten konnte bis hin zu lieben. Ich fühle mich leer ohne das Gefühl, es fehlt einfach etwas und Selbstliebe ersetzt es nicht viel.
Das ist ein ganz wichtiger, für mich sogar der entscheidende Punkt.

Solange mir ohne "dieses Gefühl" etwas fehlt, solange habe ich ein Problem, da jemand, der mir das Gefühl von Liebe, Zuneigung, Wärme gibt, zwangsläufig sofort ein "Teil von mir wird". Letztlich ist Liebe ein essentielles Bedürfnis. Und für lockeren, aber trotzdem emotionalen, "gefühlvollen" und damit letztlich auch guten Sex, insbesondere über einen längeren Zeitraum in Form einer "Sexbeziehung", ist es wichtig, dass beide diese Liebe aus sich selbst heraus, für sich selbst, fühlen, ergo dafür nicht jemand anderen brauchen.

Nicht jeder kann das, aber ich bin überzeugt jeder kann es lernen. Dafür muss ich aber ersteinmal eine Weile mit mir allein sein. Das Gefühl der "Leere", ein Gefühl von "Beschissenheit", das du jetzt verspürst, gehört dazu. Viele Laufen vor diesem Gefühl weg - müssen sich ständig irgendwie Beschäftigen, stürzen sich von einer Beziehung in die andere, kompensieren mit ONS oder anderweitiger Bestätigung etc. - nur, um dieses Gefühl nicht ertragen zu müssen. Aber das bringt mich natürlich nicht weiter.

Letztlich muss ich mich damit auseinandersetzen. Und ja, das ist erstmal beschissen.

Ich bin kein religiöser Mensch, aber es ist diesbezüglich interessant, dass in allen Weltreligionen eine Zeit der Selbstfindung in Abgeschiedenheit - also nur mit sich allein - eine Rolle spielt. Jesus ging alleine in die Wüste, im Buddhismus hat man die Meditation, Mohammed ging einmal im Jahr einen Monat auf irgendeinen Berg, usw.

Natürlich ist das jetzt etwas esoterisch, eigentlich ging es hier ja um Sex :zwinker: Aber es ist meiner Erfahrung nach ein wichtiger Punkt, die angesprochene Selbsterkenntnis und das Lernen des "Sich-Selbst-Liebens", um sich auf Gefühle einzulassen, ohne darunter zu leiden.

Du bist jetzt eben sehr konzentriert auf den "Verlust", auf das was dir "weggenommen" wird nach einigen schönen Nächten - nicht aber auf das was du gewonnen hast, die schöne Zeit zu zweit, den tollen Sex, den du ja HATTEST. Weil es eben kein "Bonus" für dich ist, sondern eine Notwendigkeit, um dich "erfüllt" zu fühlen.

Die andere Alternative ist ein Abstumpfen. Sich den schönen Gefühlen nicht mehr hinzugeben. Aber das ist in meinen Augen nicht der richtige Weg.

Grüße,

Ali Mente
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer129018  (28)

Sehr bekannt hier
Naja such nach einem Partner und werd nicht schwach.
Du kennst die Konsequenzen somit kannst du abwägen ob sichs lohnt :zwinker:
 

Benutzer141862 

Sehr bekannt hier
Diesen Zustand nenne ich "On-Modus". Wenn man Sex hat, wird man quasi angeschaltet und es dauert nach der Trennung eine Weile bis man wieder ohne regelmäßigen Sex wieder ruhig leben und klar denken kann. Bei mir kam das sogar nach den Trennungen vor, die ich selbst initiiert habe und wo ich keinen guten Sex hatte.

Die Lösung ist abwarten. Nach einigen Wochen ist man wieder im Off-Modus. Bis danin am besten keine Parties mit Alkohol, Tinder-Dates o.ä., was aus dem Gleichgewicht bringen kann. Oder doch dabei bleiben und sich bewusst austoben ohne sich große Gedanken zu machen. Je nachdem.

Dann würde doch eine Art "bester Freund" reichen, mit dem darf man doch auch mal kuscheln, wenn man single ist.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, als Single mit einem Mann nur zu kuscheln und dadurch Sehnsucht nach Körperkontakt zu befriedigen. Ist der Mann sympatisch und fühle ich mich zu ihm hingezogen, wird meine Sehnsucht dadurch noch größer geworden. Ist er nur ein Mensch, wären mir alle Körperkontakte mit ihm von "unangenehm" bis "wie-die-Hand-drücken".
 

Benutzer153425 

Benutzer gesperrt
Darf ich mal vorab Fragen, wie alt du (etwa) bist?

Ich bin noch 24.

Dann würde doch eine Art "bester Freund" reichen, mit dem darf man doch auch mal kuscheln, wenn man single ist.
Dazu hatte ich in dem Forum auch schon etwas geschrieben. Ich habe einen Freund, der mich mal lange in den Arm nahm, danach hat er aber das Gespräch gesucht und wollte gerne mehr von mir. Da ich ihn sehr mag, mich aber nicht zu ihm hingezogen fühle, war ich ehrlich zu ihm und zu viel Körperkontakt werden wir jetzt meiden.
Einer empfindet bei Zärtlichkeiten unter Freunden wahrscheinlich immer mehr, wie Hedonistin Hedonistin auch schon schrieb.

Warum? Warum ist das ein Glücksgriff?

Weil ich keine Beziehung möchte, wenn beide nur Sympathie füreinander empfinde. Ich habe bisher nur meine "Jugendliebe" geliebt bis heute. Es fehlt mir etwas Vertrauen, dass noch einmal erleben zu dürfen, beiderseits.

Das ist ein ganz wichtiger, für mich sogar der entscheidende Punkt.

Solange mir ohne "dieses Gefühl" etwas fehlt, solange habe ich ein Problem, da jemand, der mir das Gefühl von Liebe, Zuneigung, Wärme gibt, zwangsläufig sofort ein "Teil von mir wird".

Das Gefühl der "Leere", ein Gefühl von "Beschissenheit", das du jetzt verspürst, gehört dazu.

Weil es eben kein "Bonus" für dich ist, sondern eine Notwendigkeit, um dich "erfüllt" zu fühlen.
Ich danke dir für deinen Beitrag. Ich dachte ich bin sehr viel alleine seit 4 Monaten und auch ganz glücklich. Aber auch nur, weil sich meine Gedanken fast immer um Liebe, Sex und Männern drehten. Ich kann gar nicht anders, wenn ich dass nicht tue, bin ich unglücklich. Ich bin selber so genervt von mir, dass ich meine Zufriedenheit nicht endlich auch woanders herziehe. Ich habe eine richtig gute Freundin gefunden(darüber bin ich sehr glücklich), aber auch wir sind ständig bei dem Thema Mann.
Ich hoffe, dass meine Hormone sich bald wieder eingependelt haben und ich mich bewusst mit anderen Dingen beschäftige, Interessen wieder rauskrame und neue entdecke.
 

Benutzer132650  (27)

Benutzer gesperrt
Ich verstehe nicht, warum Leute immer so ein Faß wegen Sex und Zärtlichkeit aufmachen. Klar fehlt es einem, aber es kann doch nicht sein, dass scheinbar keiner es mal 1 Monat ohne aushält. Meine längste Durststrecke betrug 8 Monate, trotzdem hab ich in der Zeit mein Abi gemacht und mich nicht von der Brücke gestürzt.
Bleibt ma locker. Sex ist nicht Alles. Wenn ihr Ablenkung braucht, kümmert euch um die Armen und Bedürftigen.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Es beruhigt mich ungemein, dass ich diese Macke nun unter "normal "und nicht Autistisch abharken kann. Mir geht es ähnlich wie dir. Es fehlt etwas , nicht unbedingt der Sex, der war eh nie wirklich der Brüller, sondern die Nähe die Geborgenheit, und so etwas kann ich mir echt nur von einer Person hohlen, die ich mehr als nur mag.

Ich ahtte nun zig anläufe mal sowas wie eine Affäre, eine Freundschaft plus auszuprobieren, aber es ist imemr daran gescheitert, dass es recht schnell auf mehr hinauslief.


Also du stehst damit nicht alleine da.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Klar fehlt es einem, aber es kann doch nicht sein, dass scheinbar keiner es mal 1 Monat ohne aushält.
Du verstehst das Problem nicht so richtig, oder? :zwinker: Es geht nicht darum, dass man es mal nicht einen Monat ohne aushält. Die TS kann durchaus Sex haben, aber sie bekommt dadurch Schuldgefühle, bei denen sie sich fragt, ob sie es wert sind, sie in Kauf zu nehmen. Zum einen möchte sie Sex, zum anderen fühlt sie sich nach dem Sex schlecht, wenn es ausschließlich unverbindlicher Sex ist.

Das Gefühl verändert sich ja nun nicht, egal ob sie einen Monat oder 10 Monate abstinent lebt. :zwinker:
 

Benutzer153425 

Benutzer gesperrt
Die TS kann durchaus Sex haben, aber sie bekommt dadurch Schuldgefühle, bei denen sie sich fragt, ob sie es wert sind, sie in Kauf zu nehmen.

Nicht unbedingt Schuldgefühle, eventuell mir gegenüber, wenn meine Anzahl an Sexpartner ins Unermessliche steigen würde und ich abstumpfe. Aber die Gefahr besteht bisher nicht.
Es ist so wie schuichi schuichi schrieb, es ist nicht unbedingt nur der Sex, sondern auch die Nähe. Aber dann entwickle ich Gefühle und es schmerzt nach diesen kurzzeitigen Affären nur und deshalb frage ich mich, ob die kurzzeitigen Glücksgefühle, die schlechten Gefühle danach aufwiegen.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Nicht unbedingt Schuldgefühle, eventuell mir gegenüber, wenn meine Anzahl an Sexpartner ins Unermessliche steigen würde und ich abstumpfe. Aber die Gefahr besteht bisher nicht.
Es ist so wie schuichi schuichi schrieb, es ist nicht unbedingt nur der Sex, sondern auch die Nähe. Aber dann entwickle ich Gefühle und es schmerzt nach diesen kurzzeitigen Affären nur und deshalb frage ich mich, ob die kurzzeitigen Glücksgefühle, die schlechten Gefühle danach aufwiegen.
Ih kann dir aus erfahrung sagen : Nein es sit schmerzlicher wenn der Absturz kommt. Das ist wie nach einem Drogentripp (nur unfreiwillig durch Medikamente falls mich wer für nen Junky hällt) .
Du bekommst einen Rausch , glücksgefühle und danach gehts dir echt dreckig.
 
S

Benutzer

Gast
Weil ich keine Beziehung möchte, wenn beide nur Sympathie füreinander empfinde. Ich habe bisher nur meine "Jugendliebe" geliebt bis heute. Es fehlt mir etwas Vertrauen, dass noch einmal erleben zu dürfen, beiderseits.

Du bist also der Überzeugung, dass du einen Kerl triffst und daraus sofort Liebe wird? Entschuldige aber das ist schon reichlich naiv und dem solltest Du Dir bewusst werden. Denn eines darfst Du nicht vergessen, Du hast die Zügel in der Hand. Du triffst die Entscheidungen, Du bist es die den Blickwinkel vorgibt. Niemand anders. Mir scheint als bist du in dem Thema absolut vorbelastet - durch was? - und kannst nicht nach links oder rechts blicken.

Ich denke gerade der Umstand dass Du am Ende nicht klar im Handeln bist, hat zum Resultat dass es mit den Kerlen auch nicht klappt. Du solltest dich entscheiden was du willst und danach auf die Suche gehen. Denn man kann nur finden, wenn man weiß was man sucht. Das macht die Suche auch leichter, weil Du relativ früh selektieren kannst.

Jetzt kommt es mir aber so vor als würdest du jede Chance im Keim ersticken, weil dein Blickwinkel so gar nicht passt.
 

Benutzer132650  (27)

Benutzer gesperrt
Du verstehst das Problem nicht so richtig, oder? :zwinker: Es geht nicht darum, dass man es mal nicht einen Monat ohne aushält. Die TS kann durchaus Sex haben, aber sie bekommt dadurch Schuldgefühle, bei denen sie sich fragt, ob sie es wert sind, sie in Kauf zu nehmen. Zum einen möchte sie Sex, zum anderen fühlt sie sich nach dem Sex schlecht, wenn es ausschließlich unverbindlicher Sex ist.

Das Gefühl verändert sich ja nun nicht, egal ob sie einen Monat oder 10 Monate abstinent lebt. :zwinker:
Es geht nicht NUR darum, keinen Sex zu haben, aber es geht AUCH darum! Les doch mal den ersten Post, vielleicht weißt du dann, was ich meine und worauf ich mich bezogen habe. Notfalls zitiere ich die entsprechenden Stellen für dich
 

Benutzer153425 

Benutzer gesperrt
Du bist also der Überzeugung, dass du einen Kerl triffst und daraus sofort Liebe wird? Entschuldige aber das ist schon reichlich naiv und dem solltest Du Dir bewusst werden.

Nein, quatsch. In meinen Exfreund war ich zum Anfang nicht mal verliebt und er hat 3 Monaten um mich gekämpft und wir waren dann insgesamt 8 Jahre zusammen und die Liebe ist gewachsen.:love:
Das war/ist für mich einfach etwas besonderes.
Aber wir waren 3 Jahre davor sehr gut miteinander befreundet und ich fühlte mich schon zu ihm hingezogen.

Ich verstehe nicht, warum Leute immer so ein Faß wegen Sex und Zärtlichkeit aufmachen. Wenn ihr Ablenkung braucht, kümmert euch um die Armen und Bedürftigen.

Ich kann dich zwar verstehen, aber dieses "Argument" kann man fast jedem Menschen zu seinen "Problemen" nennen.
Fast alle Probleme der Europäer können sich nicht mit denen der Menschen, die unter Todesangst und Hungersnöten leiden, messen.
Jedoch ist der persönliche Leidensdruck stark schwankend und der Mensch für sein eigenes Wohl auch verantwortlich, solange er dafür nicht über Leichen geht.
 
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