seelische Probleme ohne Therapeut loswerden?

Benutzer170763  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Genau. Das sind die erwähnten Coaches und auch die Ansprechpartner an der Uni ja auch.
Wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise.

Genau das ist ja der Punkt: Freunde und Familie sind halt nicht immer unbedingt die Richtigen. Wenn es allgemeine Dinge sind, alles gut. Aber sobald der Verdacht besteht, dass es in Richtung Depression/Burnout - irgendwas behandlungsbedürftigem geht, sollte man diese Menschen nicht zum Therapeuten machen. Zum einen können die das nicht, zum anderen belastet es die Beziehungen.
Stimmt, entschuldige. Bei all den tollen Antworten, hatte ich bei meiner aktuellsten Antwort aus den Augen verloren, dass du die Coaches vorgeschlagen hattest.

Ich bin sehr gespannt, wie das Gespräch wird. Dauert aber natürlich einige Wochen, bis sie überhaupt einen Platz frei hatten.
 

Benutzer6428 

Doctor How
So ein Coaching wäre bei mir im Kopf tatsächlich anders konnotiert. Wir haben eine Bekannte der Familie, die ich auch echt für fähig halte, aber wahrscheinlich wäre da ein Unbekannter doch besser. Das ist ein weiteres Problem, das ich in solchen Situationen sehe: Wie könnte ich einem fremdem Menschen je begreiflich machen, wie verstrickt die Situation genau ist? Und das auch noch so, dass er ein Gefühl für den Menschen bekommt, hinter der Maske, hinter der ich das alles trage (meine ich insofern, dass nicht sehr viele Menschen über mein Privatleben Bescheid wissen, ist ja bei uns allen wohl so..)
Du könntest es so ähnlich halten, wie hier im Forum... :zwinker:
Das Ganze ist tatsächlich nicht so schwer...wenn du an einen fähigen Menschen gerätst, wird er / sie dir den Raum bieten zu erzählen und eben versuchen Muster zu erkennen. Je besser jemand in deinem Job ist, desto besser und mehr Muster wird er erkennen (gilt für fast alle Berufe).

Beratungsstelle habe ich mich vorhin mal schlau gemacht. Wäre vielleicht wirklich eine Lösung, auch wenn es Überwindung kosten würde. Die wird bei uns interessanterweise von der Kirchengemeinde getragen. Das macht mich schon wieder skeptisch.
Sponsored by halt...wenn die Kirche mehr dazu geben würde, fände ich diesen Zusatzvermerkt auch gerechtfertigter.
Ich schlage vor sofort zu gehen, wenn es zu christlich wird...das würde dir vermutlich einfach nicht helfen. Verlieren kannst du dabei nicht sehr viel.

Das mit dem Bausparvertrag hab ich nicht klar genug ausgedrückt. Der ist bereits auf seinem Konto. Eine schriftliche Versicherung habe ich leider immer noch nicht. Aber Monsieur fährt jetzt erstmal nach Portugal, um mit seiner Freundin und ihrer Familie Urlaub zu machen... -.-
Mir war der familiäre Frieden wichtiger als die Kröten. Dass mich das irgendwie zu einer naiven Traumtänzerin macht, ist mir durchaus bewusst.
Oh je...
Ich kann sehr gut verstehen, dass du nicht NOCH eine Front aufmachen wolltest...
Das kann dir aber in den Hintern beissen.
Ich würde wohl an deiner Stelle einen Moment der Stärke abwarten und von ihm mindestens Zeiten verlangen. Wenn er gereizt reagiert, würde ich ihm ziemlich klar machen, dass es nicht sein Geld und nicht sein Verdienst ist, dass er da auf seinem Konto hat und du es für dein eigenes BAföG / whatever brauchst. Das gibt dem Ganzen zumindest einen Rahmen / eine Frist. Ich würde ihm außerdem ziemlich eine überbraten, wenn er sich nicht bedankt. Eigentlich sollte er irgendwo hocken und arbeiten um SEINE Schulden abzuzahlen, was er auch noch immer tun muss und zwar bei DIR.
Ich gehe richtig in der Annahme, dass keine Raten oder sonst irgendwas vereinbart wurden?

Der Unterschied ist für mich, dass ein Kardiologie sein Wissen durch (physiologische) Versuche ans Licht trat. Und ja, auch Psychotherapeuten lernen, wie ihre Wissenschaft durch Experimente und Statistik belegt wurde. Aber meine Psyche ist viel mehr wischiwaschi als ein schlagendes Herz. Das liegt natürlich zu einem großen Teil daran, dass ich mich für eine ganz einzigartige Schneeflocke halte. Ich hoffe, das macht irgendwie Sinn. :grin:
Ein Stück weit schon. Insbesondere, weil man das Alles nicht so einfach an harte Fakten binden kann. Der "Atypische Verlauf" ist wahrscheinlicher als der typische. Trotzdem gibt es bestimmte Situationen im Leben, die logischerweise bestimmte Gefühle auswerfen. Bei manchen mehr, bei manchen weniger, aber trotzdem ist der Gefühlscocktail der Gleiche. Da kann man schon anknüpfen.
Die Art und Weise ein Problem zu sehen und es anzugehen ist das, was man für sich lernen muss...und da kann einem geholfen werden.
Primär würde ich sagen, ein Therapeut hilft beim:
  • sich selbst sortieren
  • gefühlsventilieren
  • praktische Wege finden um sich weiterhin zurechtzufinden
  • Gefahren und Stolpersteine im eigenen Kopf zu identifizieren



Das ist sehr schwer, es mir selbst zu beantworten. Ich fühle mich seit zehn Jahren immer wieder so. Mal ist es schlimmer und mal besser.
Das ist eine Sch.... lange Zeit. Was anderes fällt mir dazu nicht ein...ganz schön heftig.

Das gibt er sogar offen zu... er meint immer, er weiß, dass er sich auf mich verlassen kann, mehr als auf meinen Bruder. Und das wird schon immer als Ausrede benutzt sehr viel von mir zu fordern. Ich dahingegen zieh mir den Schuh irgendwie jedes Mal an, weil immer wenn ich daran denke, dass es mein Recht wäre, so ein belangloses Leben zu führen, wie viele anderen 25-Jährigen, dann fällt mir meine Mutter ein. Wie sie da liegt und sich nicht rühren kann und das obwohl sie ihr Leben lang als Krankenschwester anderen geholfen hat und mir fällt ein, wie sehr mein Vater sie liebt. Wie sehr er kämpft und sich selbst zurückstellt und dann ist es wie ein Domino-Effekt im Kopf
Das finde ich super kritisch. Dass er sich da offenen Auges auf dich stützt, finde ich ein Unding. Denn ER setzt ja die Anforderungen fest, die DU am Ende umsetzen musst, weil ER das nicht schafft und / oder keine Lust dazu hat. Da bin ich doch etwas ärgerlich gerade.
Dein Vater ist erwachsen...du kannst ihn ruhig mal in die Senkel stellen und verlangen, dass ein Pfleger eingestellt wird, denn es ist DEINE Engergie, DEINE Zeit und vor Allem DEINE Gesundheit!!! Wenn er also deine Hilfe weiter will, und du bist zweifelsohne mit an der Pflege deiner Mutter beteiligt, dann muss er auch DEINE Entscheidungen mittragen.
Deine Mutter hätte es sicherlich auch nicht so gewollt.

Ich sehe das ganz genauso. Aber es ist irgendwie so eine verrückte Geschichte. Männer sind in meiner Familie einfach mehr wert. Irgendwie scheint es für alle selbstverständlich zu sein, dass die Frau die Stärke zeigen muss und Familie, Haushalt und Beruf unter einen Hut zu bringen, wohingegen die Herren der Schöpfung für jeden Scheiß Applaus ernten und sich ein entspanntes Leben machen können.
Dann sollen sie sich dabei applaudieren, wie sie ihren Arsch mal anheben. Ich denke, wenn du eine "entweder / oder - Ansage" machst, dann werden die auch springen.

Meine Eltern haben den Laissez-faire Erziehungsstil perfektioniert, weshalb ich nie diese "Ich hasse Erwachsene"-Phase hatte. Das Problem bei der Psycholotherapeutin damals war, dass sie mich unbedingt an einen Psychologen vermitteln wollte, der mir Psychopharmaka verscheibt und mich möglichst in eine psychosomatische Klinik einweisen lassen wollte. Ich war damals schon sehr ehrgeizig und wusste auch, dass mich das SVV anderer anspornen würde, was ich ihr auch so mitgeteilt hatte. Sie ist jedoch nie von ihrem Standpunkt abgewichen und wollte mir ihre Behandlung auf doktrinieren. Danach war ich dann sogar noch bei einer psychologischen Heilpraktikerin und die hat tatsächlich die Behandlung praktiziert, die du beschreibst. Aber eben halt mit einem sehr esoterischen Hintergrund.
Das mit dem Wissen ist ein guter Punkt und ich überlege es mir definitiv. Aber auf Grund meiner Erfahrung bin ich halt ein gebranntes Kind
Das kann ich gut nachvollziehen. Gibt halt auch welche, die halt als einziges Werkzeug nur einen Hammer haben und für die jedes Problem aussieht wie ein Nagel. Die gibt es leider überall.

Ich bin da etwas wie Rick, von Rick & Morty, in der "Pickle-Rick"-Folg
PICKLE RIIIIIIIIIIIIIIICK! (Wir müssen wohl mal einen Videoabend machen...)
 
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Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Ich schlage vor sofort zu gehen, wenn es zu christlich wird.

K keineBeauvoir Ich verspreche Dir: da passiert nix Christliches :zwinker:
Lediglich der Geldtopf ist ein anderer. Es wird dort schon Wert darauf gelegt, nach christlichen Werten zu arbeiten und diese grundsätzlich auch als Grundhaltung zu vermitteln. Aber ich gehe mal davon aus, dass diese grundsäzlich erstmal niemandem unbekannt sind aus dem eigenen Leben.
 
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Benutzer170763  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Du könntest es so ähnlich halten, wie hier im Forum... :zwinker:
Das gute hier ist ja aber (aus meiner Sicht), dass ihr mich a) nicht kennt und b) mir nicht ins Gesicht schaut, während ich mein Leid klage. Je nach Gemütslage hab ich nämlich ein Tränen-geflutet Gesicht, wenn ich an die Dinge denke & bin wirklich nicht gut darin, mein Leid in der Realität zu teilen.

Ich schlage vor sofort zu gehen, wenn es zu christlich wird...das würde dir vermutlich einfach nicht helfen. Verlieren kannst du dabei nicht sehr viel.
Ich wurde von meinen Großeltern mütterlicherseits sehr früh zur Bigotterie erzogen. Der Schuss ging damals schon dermaßen nach hinten los (sehr her, Oma & Opa, was für eine prächtige, selbstständig-denkende Haidin aus mir wurde! :cool:), weshalb es dort auch an mir abprallen wird. Aber prinzipiell werde ich explizit darauf achten, zu gehen, wenn es irgendwie nicht passt.

Off-Topic:
In den Schreibfehler kann man so herrlich viel reininterpretieren. Ich wollte schon immer mal einen Priester verführen :love::tongue:


Ich würde wohl an deiner Stelle einen Moment der Stärke abwarten und von ihm mindestens Zeiten verlangen.
Er meinte, dass er März nächsten Jahres anfangen will zurück zu zahlen, wenn er seine erste Gehaltserhöhung bekommen hat.
Ich gehe richtig in der Annahme, dass keine Raten oder sonst irgendwas vereinbart wurden?
Genau. Das ist alles recht lose jetzt. Aber im Ernst.. es ist nur Geld. Und dass kann man ziemlich einfach sagen, wenn man nie welches hatte, weil es immer irgendwo in der Familie geendet ist um anderer Leute Schulden abzubezahlen. :grin:

Das ist eine Sch.... lange Zeit. Was anderes fällt mir dazu nicht ein...ganz schön heftig.
Ich verstehe aber teilweise mein eigenes Innenleben nicht. Es gab Zeiten, in denen ich unter der Woche studiert hab und an den Wochenenden in Krankenhäusern saß, um Beistand zu leisten und hatte damals niemanden, um drüber zu reden. Vielleicht macht einen eine Beziehung ja wirklich "weicher"?

Das finde ich super kritisch. Dass er sich da offenen Auges auf dich stützt, finde ich ein Unding. Denn ER setzt ja die Anforderungen fest, die DU am Ende umsetzen musst, weil ER das nicht schafft und / oder keine Lust dazu hat. Da bin ich doch etwas ärgerlich gerade.
Dein Vater ist erwachsen...du kannst ihn ruhig mal in die Senkel stellen und verlangen, dass ein Pfleger eingestellt wird, denn es ist DEINE Engergie, DEINE Zeit und vor Allem DEINE Gesundheit!!! Wenn er also deine Hilfe weiter will, und du bist zweifelsohne mit an der Pflege deiner Mutter beteiligt, dann muss er auch DEINE Entscheidungen mittragen.
Deine Mutter hätte es sicherlich auch nicht so gewollt.
An 12/14 Tagen stemmt er das alles eben alleine & da gelten dann häufig plötzlich Begründungen à la "Lauf erstmal in meinen Schuhen, bevor du mir sagen willst, wie der Laden zu laufen hat."

Dann sollen sie sich dabei applaudieren, wie sie ihren Arsch mal anheben. Ich denke, wenn du eine "entweder / oder - Ansage" machst, dann werden die auch springen.
Bei einer "entweder / oder - Ansage" habe ich um ehrlich zu sein Schiss vor den Konsequenzen. Ich weiß, dass sie mich lieben, aber ich weiß eben auch, dass wenn man einen Fisch danach beurteilt, ob er auf einen Baum klettern kann, usw. (Albert Einstein).
Soll heißen: Ich habe wahnsinnige Angst, dass ihre emotionale Intelligenz einfach nicht ausreicht, um sich in meine Lage zu versetzen.

PICKLE RIIIIIIIIIIIIIIICK! (Wir müssen wohl mal einen Videoabend machen...)
Das genialste ist ja, wie ihn Doctor Wong durchschaut:
'Rick, the only connection between your unquestionable intelligence and the sickness destroying your family is that everyone in your family, you included, use intelligence to justify sickness.'
 

Benutzer6428 

Doctor How
Das gute hier ist ja aber (aus meiner Sicht), dass ihr mich a) nicht kennt und b) mir nicht ins Gesicht schaut, während ich mein Leid klage. Je nach Gemütslage hab ich nämlich ein Tränen-geflutet Gesicht, wenn ich an die Dinge denke & bin wirklich nicht gut darin, mein Leid in der Realität zu teilen.
Muss er / sie aushalten..und dir kanns egal sein. Ist wie bei einer Massage..da gehe ich hin und erwarte massiert zu werden. Da würde ich erwarten, dass ich auch...öhhmm.."bedient" werde..

Ich wurde von meinen Großeltern mütterlicherseits sehr früh zur Bigotterie erzogen. Der Schuss ging damals schon dermaßen nach hinten los (sehr her, Oma & Opa, was für eine prächtige, selbstständig-denkende Haidin aus mir wurde! :cool:), weshalb es dort auch an mir abprallen wird. Aber prinzipiell werde ich explizit darauf achten, zu gehen, wenn es irgendwie nicht passt.
Da hatte ich irgendwie nicht dran gezweifelt. :grin:
Off-Topic:
In den Schreibfehler kann man so herrlich viel reininterpretieren. Ich wollte schon immer mal einen Priester verführen :love::tongue:
Echt? Hmmm...kann doch nicht so schwer sein, nachdem was man so alles liest :tongue:
Er meinte, dass er März nächsten Jahres anfangen will zurück zu zahlen, wenn er seine erste Gehaltserhöhung bekommen hat.

Genau. Das ist alles recht lose jetzt. Aber im Ernst.. es ist nur Geld. Und dass kann man ziemlich einfach sagen, wenn man nie welches hatte, weil es immer irgendwo in der Familie geendet ist um anderer Leute Schulden abzubezahlen. :grin:
Klingt übel.
Aber es geht gar nicht unbedingt um die Kohle. Auch...aber nicht nur. Es geht eigentlich um 2 Dinge.
1.) Dass das nicht weiter einreisst. Denn dein Bruder scheint sich ja schon ziemlich sicher zu sein, dass ihm deine Hilfe per se zusteht, er aber nichts dafür zurückgeben muss...bzw. ein gütiges Nicken Lohn genug ist.
2.) Es geht um den Respekt vor dir selbst und deinen Leistungen. Das ist DEIN Geld. DU hast es verdient und es steht DIR zu!

Außerdem kommt mir ein weiterer Gedanke: Wenn du deinen Bruder bezahlen musst, damit es Familienfrieden gibt...wie viel Familie ist das alles dann noch?
Denn das Argument, dass man "Familie hilft" ist absoluter Bullshit. Das ist kein Grund. Man hilft Familie, die sich auch so verhält und nicht jemandem, der einfach die Hand aufhält, weil er sie sonst benutzt um einem weh zu tun.

Ich verstehe aber teilweise mein eigenes Innenleben nicht. Es gab Zeiten, in denen ich unter der Woche studiert hab und an den Wochenenden in Krankenhäusern saß, um Beistand zu leisten und hatte damals niemanden, um drüber zu reden. Vielleicht macht einen eine Beziehung ja wirklich "weicher"?
Nein..sicher nicht. Vielleicht hast du mehr Zugang zu dir. Vielleicht hast du deine harte und vorgeschobene Hülle (Verdrängung vielleicht auch) ein bisschen ablegen müssen, um übehraupt eine romantische Liebesbeziehung haben zu können, die es wert ist. Vielleicht bist du mit der Zeit gereift und vielleicht ist es einfach schon so lange mies, dass es auf Dauer einfach zu schwer geworden ist um es zu tragen.
Und vielleicht ist es ein bisschen von allem.
An 12/14 Tagen stemmt er das alles eben alleine & da gelten dann häufig plötzlich Begründungen à la "Lauf erstmal in meinen Schuhen, bevor du mir sagen willst, wie der Laden zu laufen hat."
Er läuft aber nicht in deinen...und das ist das Problem...
Bei einer "entweder / oder - Ansage" habe ich um ehrlich zu sein Schiss vor den Konsequenzen. Ich weiß, dass sie mich lieben, aber ich weiß eben auch, dass wenn man einen Fisch danach beurteilt, ob er auf einen Baum klettern kann, usw. (Albert Einstein).
Soll heißen: Ich habe wahnsinnige Angst, dass ihre emotionale Intelligenz einfach nicht ausreicht, um sich in meine Lage zu versetzen.
Vielleicht kann er es nicht...aber umgedreht ist es so, dass von dir nicht mehr viel übrig bleibt, wenn du nicht für dich selbst leben kannst...dich nicht losmachst. Es hat ja nichtmal was mit emotionaler Intelligenz zu tun, wenn du ihm sagst, dass du das nicht schaffst und er auch nicht...es ist eine logische Konsequenz. Er verträngt sie vielleicht..aber das ist etwas anderes.
Sein Sohn kümmert sich ja scheinbar auch nicht....das ist auch eine Wahrheit, die er vermutlich verdrängt.

Am Ende ist aber jeder seines Glückes Schmied...dein Vater hat sich, den Schicksalsschlag ausgenommen, alles selbst ausgesucht. Deine Mutter hat sich auch ihren Mann ausgesucht. Du bist nicht in der Pflicht das mitzutragen, weil du dir den Mist nicht ausgesucht hast. Manchmal muss eine Ansage sein.

Das genialste ist ja, wie ihn Doctor Wong durchschaut:
'Rick, the only connection between your unquestionable intelligence and the sickness destroying your family is that everyone in your family, you included, use intelligence to justify sickness.'
Man müsste eigentlich die ganzen Skripte haben, denn so viel Schwachsinn wie da passiert...da sin auch unheimlich viele schlaue Zitate drunter!
 

Benutzer123048  (41)

Sehr bekannt hier
K keineBeauvoir Ich verspreche Dir: da passiert nix Christliches :zwinker:
Dazu eine Ergänzung aus persönlicher Erfahrung: Oft sind es gerade die "Coaches", "Persönlichkeitstrainer" oder "Weise Leute" (Ja, die gibts auch und lassen sich teuer bezahlen ...), die schlimmen Schaden anrichten, weil sie aus ihrem Schubladendenken nicht rauskommen. Gleich zwei Leuten aus dem nächsten Bekanntenkreis ist genau das befürchtete dort passiert: Keine Hilfe, dafür gabs für zuhause eine Kassette mit Propaganda der Urchristen ...
Das waren aber eben genau solche selbsternannten Berater, die keinerlei professionellen Hintergrund haben.
Der fachliche Psychotherapeut ist natürlich auch nicht pauschal gut - genau wie Psychiatrien.
Da gibt es ganz furchtbar inhumane und unempathische ebenso wie unglaublich wertschätzende, offene und einfühlsame Leute. Letztere zu finden ist die Aufgabe. Das Klingelschild und der dazugehörige Titel verraten das nicht immer unbedingt, im Zweifelsfall würde ich aber immer zu einer Fachkraft mit Studium raten, wenn es um so stark ausgeprägte Belastungen wie die geht, die du beschreibst K keineBeauvoir .

Hätte Damian diese ganzen Positionen nicht dargelegt, hätte ich es ganz genau so erklärt. Ich finds übrigens etwas unangemessen Unisex , dass du deine eigenen - sicher miesen - Erfahrungen hier auf die TS überträgst. Das ist von Therapeut zu Therapeut und von Person zu Person so verschieden, dass du mit deinem Rat genau so schadest wie du zu helfen versuchst.
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Ich würde da schon vorher gucken, welchem Background derjenige hat. Gute Coaches haben meist auch gute Webseiten, vielleicht sogar YouTube Videos, wo man sich einen Eindruck verschaffen kann.
Ich finde es gut, vor schwarzen Schafen zu warnen. Aber die Guten kennen auch ihre Grenzen.

Aber auch die Beratung der Uni kann super sein. Im Ernstfall raten die ja auch zum Psychotherapeuten/Psychologen etc.
 

Benutzer171020 

Verbringt hier viel Zeit
KeineBeauvoir
Also ich denke auch wir hier haben dir schon etwas geholfen. Du hast Ideen bekommen und kannst die alle auch nutzen (machst du ja auch schon mit der Uni :smile: ) und dazu ausprobieren. Du kannst sogar noch weiterschreiben bei Bedarf.......

Und alle ausführlichen Kleinigkeiten brauchst du hier ja auch nicht darlegen, das ist doch auch was.

Alles Gute dir,
LAX

P. S. Du wirst schon die richtigen Entscheidungen treffen, die dir helfen.

Und allgemein:
Jeder hat seine Meinungen und Ansichten, man sollte einfach jedem auch zuhören bzw. es niederschreiben lassen. Der / Die TE zieht sich schon Hilfreiches raus und Unsinniges in deren Augen braucht auch nicht groß bis gar nicht beachtet zu werden. Das trau ich jeder/em TE zu.
 
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