Ernährung Schnellkochtopf - Tipps und Tricks

K
Benutzer11466  Beiträge füllen Bücher
  • #1
Da sich hier die Diskussion entsponnen hat, die Frage an die Köchinnen und Köche unter Euch: Wer von Euch benutzt zum Kochen einen Schnellkochtopf? Wie sind die Erfahrungen? Oder habt/hattet Ihr einen und laßt ihn in der Ecke stehen? Wer damit kocht: Was sind Eurer Meinung nach Vorteile, was die Probleme? Ist Euch so ein Teil mal um die Ohren geflogen? (Bitte nur, wenn's Euch passiert ist oder Ihr dabei wart, kein Hörensagen/Geschichten von Oma vor 60 Jahren!)
 
JaninaKlein
Benutzer118000  Benutzer gesperrt
  • #2
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Nevery
Benutzer72433  Planet-Liebe ist Startseite
  • #3
Entweder war das ein sehr alter Pott oder sie hat es geschafft, daß Ding mit Gewalt aufzumachen, während es noch unter Druck stand.
und wie lange muss man da warten, bis man aufmacht? also wenn ich länger als ne halbe minute davorstehen muss macht mich das schon bei der waschmaschine hibbelig, und die nutze ich tendenziell nur einmal die woche... :tongue:
 
Mondfinsternis
Benutzer150418  Sehr bekannt hier
  • #4
Ich hab einen. :grin: Aber auch nur, weil meine Nachbarin mir ihren angedreht hat. Eigentlich schon ziemlich praktisch, wenn man Hülsenfrüchte in kurzer Zeit kochen möchte oder besonders Fleisch - wie ein Huhn für Brühe oder Beinscheiben oder so einen Kram. :grin:

Für alles mit kurzen Garzeiten find ichs aber wirklich total unnötig. Mir erschließt sich nicht, warum man einen Kohlrabi oder ne Möhre in 5 statt 8-10 Minuten weich haben will.

Ich hab noch von niemandem gehört, dem was um die Ohren geflogen ist - man muss ja auch nicht gleich auf Anhieb extrem lange Garzeiten einstellen, lieber in Episoden kochen. Wüsste auch gar nicht wie das gehen soll - ich hab eher die Erfahrung gemacht, dass der Deckel oft nicht gleich abgeht und man erst noch ein paar Augenblicke warten muss. Natürlich muss man auch drauf achten, den Deckel ordentlich drauf zu drehen - sonst würde ich für nix garantieren, bei dem Druck der entsteht.

Ein klarer Nachteil ist für mich auch der blöde Gummiring im Deckel, das ist immer etwas lästig aufzuwaschen und durch den Wasserdampf beschlägt auf Dauer das Plastik-Teil mit dem Regler auf dem Deckel. Den Fachbegriff weiß ich grad nicht. :seenoevil: Zum Säubern und pflegen also wirklich unpraktisch.

Wenn man nicht täglich Hülsenfrüchte und Fleisch zum kochen hat, find ichs nicht besonders sinnvoll sich einen Schnellkochtopf anzuschaffen.

Dampfgarer sind viel praktischer... :herz:
Ansonsten schwöre ich auf wmf Töpfe, die ich im Gegensatz zum Schnellkochtopf für sehr empfehlenswert halte. Ich koche inzwischen nahezu ausschließlich damit.
 
R
Benutzer Gast
  • #5
Meine Mutter hat einen und nutzt ihn sehr oft, sie wollte mir auch schon einen andrehen, aber mir sind die Dinger suspekt. :tongue:
Ich koche lieber richtig und mag es auch, Dinge stundenlang köcheln zu lassen, das macht mich irgendwie zufrieden. :grin:

Ich bin aber auch niemand, der immer und überall krampfhaft Sparpotential nutzen muss.
 
ParkAvenue
Benutzer131834  (27) Meistens hier zu finden
  • #6
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wozu die Dinger gut sind. Ich komme beim Kochen gut zurecht und vermisse nichts.
 
rowan
Benutzer39498  Planet-Liebe ist Startseite
  • #7
Ich sehe das wie @Riot - ich finde es schön, stundenlang einen Topf auf dem Herd zu haben und mag Schmorgerichte allein schon deswegen gerne. Manche Sachen kann man ohnehin einfach in einer guten Kasserolle in den Ofen stellen, da schmoren sie noch gleichmäßiger.

Kochen ist für mich eine Freude, ich sehe keinen Grund, das irgendwie zu beschleunigen. Ob meine Schwarzen Bohnen in einer oder zwei Stunden fertig sind, macht für mich keinen Unterschied. Wenn ich nicht viel Zeit habe, mache ich eben keine Gerichte die lange dauern - in der Zeit, in der Nudeln kochen, kann man ja problemlos eine Vielzahl von Saucen machen.
Schmorgerichte, Hülsenfrüchte usw. bereite ich eben nur zu, wenn ich dafür auch Zeit und Ruhe habe.
 
K
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  • Themenstarter
  • #8
und wie lange muss man da warten, bis man aufmacht? also wenn ich länger als ne halbe minute davorstehen muss macht mich das schon bei der waschmaschine hibbelig, und die nutze ich tendenziell nur einmal die woche...
Üblicherweise läßt man am Ende der Garzeit den Druck ab - an manchen Pötten stellt man einfach einen Schieber auf die entsprechende Stellung, an anderen muß man den betreffenden Knopf festhalten. Je nach Topfinhalt dauert's maximal 'ne Minute.

Es gibt auch Sachen, bei denen man am Ende der Garzeit die Flamme abstellt und den Topf einfach stehen läßt, bis sich der Druck von selbst abgebaut hat.
Natürlich muss man auch drauf achten, den Deckel ordentlich drauf zu drehen - sonst würde ich für nix garantieren, bei dem Druck der entsteht.
Passieren kann nix - wenn der Deckel nicht richtig zu ist, baut sich gar kein Druck auf. Das ist mein einziges Problem mit den Teilen: Am einen Modell muß man immer mal wieder auf den Deckel drücken, weil offensichtlich der Gummiring nicht ganz richtig sitzt - wenn man's nicht weiß, steht man daneben und wundert sich, warum nix passiert. Am anderen ist das Regelventil an der Topfinnenseite mit 'ner Sechskantmutter befestigt. Wenn man die nicht gaaanz fest anzieht, sitzt das Ventil nicht richtig und es baut sich kein Druck auf.
der blöde Gummiring im Deckel, das ist immer etwas lästig aufzuwaschen
Echt? Normaler Topf + Deckel = 2 Teile. Schnellkochtopf + Deckel + Gummi = 3 Teile. Find ich jetzt nicht dramatisch...
durch den Wasserdampf beschlägt auf Dauer das Plastik-Teil mit dem Regler auf dem Deckel.
Da kann ich gerade nicht folgen... :schuettel:
aber mir sind die Dinger suspekt.
Weswegen? Weil sie schneller kochen oder hast Du Angst, er könnte Dir um die Ohren fliegen? Laß Dir doch mal von Deiner Mama zeigen, wie man mit den Dingern umgeht...
 
K
Benutzer159670  (37) Verbringt hier viel Zeit
  • #9
Ich mag meinen.
Im Prinzip koche ich gern und hab nichts dagegen, wenn es lang dauert; aber dafür muss man eben daheim sein. Ich will deutlich äfter Gulasch oder Schmorbraten essen, als ich die Zeit dazu habe, das ohne Schnellkochtopf zuzubereiten.
 
R
Benutzer Gast
  • #10
Weswegen? Weil sie schneller kochen oder hast Du Angst, er könnte Dir um die Ohren fliegen? Laß Dir doch mal von Deiner Mama zeigen, wie man mit den Dingern umgeht...
Der Druck ist mir unheimlich, ich sehe aber vor allem keinen Nutzen darin (jaja, man spart Zeit und Geld, aber wie erwähnt ist mir das in dem Fall nicht wichtig). Ich koche gerne und ein Schmorgericht muss in meinen Augen eben auch längere Zeit schmoren und nicht im Expressdurchlauf hergestellt werden.
Meine Mutter nutzt ihn auch für Kartoffeln, das sehe ich ja noch ein, die brauchen echt lange, aber nur für Kartoffeln kaufe ich mir sowas sicher nicht.

Ich weiß, wie man damit umgeht, ich MÖCHTE es aber einfach nicht nutzen. Danke. :zwinker:
 
K
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  • Themenstarter
  • #11
Ich weiß, wie man damit umgeht
Ist kinderleicht.
Ich will Dir keinen verkaufen... :zwinker:
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wozu die Dinger gut sind.
Schnellkochtopf - Vorteile und Nachteile
Dampfgaren mit dem Schnellkochtopf
Kochen ist für mich eine Freude, ich sehe keinen Grund, das irgendwie zu beschleunigen.
Wenn Du die Zeit hast, kann ich Dich nur beglückwünschen. Wenn man tagsüber noch was anderes machen muß, ist man abends froh, wenn das Essen schnell auf dem Tisch ist - auch ohne Tiefkühlpizza.

So - jetzt hab ich Hunger und mach mich in die Küche. Schnellkochtopf bleibt heute aber vermutlich kalt... :zwinker:
 
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Schweinebacke
Benutzer78484  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #12
Hab keinen, auch nie vermisst :tentakel:

Kleine Anekdote: Meine Mama hat einen, benutzt ihn aber NIE. Mein Papa, der null vom kochen versteht, will ihr gerne mal die Benutzung aufschwatzen.
 
Tischtaenzerin
Benutzer114808  (36) Beiträge füllen Bücher
  • #13
Für mich ist kochen eine Freude und bringt Entspannung - da muss nichts beschleunigt werden. Schmorrgerichte heißen nicht umsonst so, die kann man eben nur kochen wenn man die entsprechende Zeit hat.

Ob die Kartoffeln jetzt 10 oder 20 Minuten brauchen ist egal, schließlich muss der Rest vom Essen auch noch gekocht werden, der Tisch gedeckt und eventuell schon mal abgewaschen werden.

Auch passt ein Schnellkochtopf nicht unbedingt zu unseren Essgewohnheiten- unter der Woche machen wir fast nie Schmorrgerichte.
 
R
Benutzer Gast
  • #14
Wenn Du die Zeit hast, kann ich Dich nur beglückwünschen. Wenn man tagsüber noch was anderes machen muß, ist man abends froh, wenn das Essen schnell auf dem Tisch ist - auch ohne Tiefkühlpizza.
Wenn man täglich Gulasch, Bolognese und Schmorbraten isst, hast du natürlich Recht. Es gibt aber doch zig Gerichte, die man schnell ohne Schnellkochtopf kochen kann. Ich mache so aufwändige Sachen meist am Wochenende, wenn ich richtig Lust drauf habe zu schnippeln und zu kochen.
 
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K
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  • Themenstarter
  • #55
Gut der gute Herr Gamerschlag veranschlagt ja 1 Stunde, um ganze 4! Rouladen vorzubereiten.
Stunde ist ein bißchen viel - ich hab welche, wie hier geschrieben, neulich mit 'nem Kumpel gekocht.Wir haben uns ziemlich an Gamerschlag gehalten, allerdings noch gehackte Zwiebeln als Füllung genommen. Zwiebeln hacken, Gurken vierteln, dann das ganze Zeug auf/in die Rouladen, Klammern drauf oder wickeln, dann anbraten, Rouladen aus dem Topf, Boden abkratzen, Rotwein und Brühe rein (Ich geb's zu: Das war Pülverchen :ashamed:). Das zieht sich schon... :gähn: :sleep: :gähn: :sleep:
Da würde ich allerdings auch zum skt greifen, um DIE Zeit wieder reinzuholen
Ebent!
Nein der Topf ist in Ordnung und komplett aus Edelstahl.
Könntest Du denn sonst etwas ans Fleisch getan haben, was den muffigen Geschmack verursacht haben könnte?
Vielleicht sollte ich ihn mir einfach nochmal ausleihen und es erneut versuchen...
Guter Gedanke! Wie gesagt: Das Problem hatte ich noch nie...
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Also ordentlich nachgeschmeckt und verfeinert, würde ich nicht darauf wetten, dass man den Unterschied großartig schmeckt.
Das ist auch meine Erfahrung - aber sofern Rowan uns an Ihrem Rezept teilhaben läßt, überzeuge ich mich gern vom Gegenteil.
Kochst du eigentlich nur für dich alleine?
Ich verstehe die Frage nicht...

Ich weiß ja nicht, wie Du das hältst: Aber wenn ich mich in die Küche stelle, möchte ich natürlich, daß dabei was Anständiges rauskommt - egal, für wieviele Leute ich koche.

Und das werde ich jetzt tun... Mahlzeit!
 
K
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  • Themenstarter
  • #93
st ja schon bestechend, was jetzt allerdings genau der Vorteil gegenüber einem Slowcooker oder eben SKT sein soll weiss ich nicht.
Besch..., äh: Verkaufsfernsehen halt. Scheint 'ne Kreuzung aus antihaftbeschichtetem SKT, Heizspirale und Zeitschaltuhr zu sein. Sieht schon im Video reichlich lömmelig aus...

Pressure King Pro | Review Before You Buy It
A reviewer (..) says that it looked like a decent item on TV but in reality he could get the lid off with great difficulty (..) He says that it must be a design or manufacturing fault (..)
Another reviewer Mary Sanders says that it sticks when searing meat even when less amount of oil is used and it doesn’t often seal even when clean. She was returning it after a disappointing week and adds that one shouldn’t waste money on it. Reviewer Lucy Hide found her pasta turning out soggy and food that stuck to the bottom was impossible to remove. (..)Julia Brunt says that the cooker is great at cooking ingredients quickly but is impossible to clean the burnt food at the bottom even when soaked all night. Another reviewer Anne Duggan says that it’s not as easy or quick as the TV commercials stage and needs 10 minutes to get to pressure point before the cooking time and a lot of things need open top cooking before the pressure cooking.

Ich bleibe wohl bei der herkömmlichen Kochen
Oder, wenn, 'n klassischer SKT - wenn man den Platz dafür hat und ihn gebrauchen kann.
 
K
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  • #105
Grundsätzlich: Alles, was im normalen Topf oder Ofen stundenlang schmurgeln müßte. Gulasch, Rinderrouladen, Braten, frisches Rotkraut, Chili con Carne, Suppen/Eintöpfe.

Ein Nachteil des SKT ist, daß man, während er unter Druck steht, keinen Blick aufs Kochgut hat. Garzeitentabelle hilft - etwa bei Fissler. Dort gibt's auch Rezepte. Auch die Suchmaschine des Vertrauens findet, wenn man "Garzeitentabelle Schnellkochtopf" oder "Rezepte Schnellkochtopf" eingibt, jede Menge. Dito Youtube.

Man kann mit den Dingern auch kleine Mengen einkochen.

Falls Du's nicht schon hast, besorg' Dir 'n Dreibein und einen für den SKT passenden Einsatz (Das Reich des Bösen dient hier nur zur Illustration...) So kannst Du etwa Sauer- oder Rotkraut und Kartoffeln fürs Pürree in einem Topf machen. (An Topflappen denken, wenn man den Einsatz wieder aus dem Topf nimmt).
[doublepost=1585474674,1585474568][/doublepost]
dass einige Dinge ganz andere Aromen bekommen und so viel besser schmecken.
Durch die kürzere Garzeit bleiben Geschmack und Vitamine besser erhalten...
 
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K
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  • Themenstarter
  • #109
Ach ja: Ein Minimum an Hirnschmalz ist beim Einsatz der Teile vonnöten. Regel Numero Uno: RTFM!

Die wichtigsten Dinge:
  • Der Schnellkochtopf muss immer Flüssigkeit enthalten, er soll also nicht „trocken kochen“ und darf maximal bis zu zwei Dritteln befüllt werden.
  • Zwei Kochstufen ermöglichen das Garen von empfindlichen Speisen (Gemüse, Fisch) und robusteren Lebensmitteln (Kartoffeln, Fleisch). Der Unterschied: Bei der kleinen Stufe sind der Druck und damit die Temperatur niedriger.
  • Bei Erreichen der gewählten Kochstufe, sichtbar am Druckanzeiger, die Hitze auf der Herdplatte verringern.
 
K
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  • #111
Aber wo ist denn jetzt wirklich ein Vorteil im SKT?
Es geht halt nicht nur ein bißchen, sondern deutlich schneller. Bei den typischen Suppen und Braten stehen 20 bis 40 Minuten gegen 2h+. Wer mit Strom oder per Gasflasche kocht, bemerkt das sofort.
Und noch? Qualität? Geschmack? Konsistenz?
Durch die kürzere Garzeit bleiben Geschmack und Vitamine besser erhalten...
Vor Allem: wie reduziert man denn Sauce ein?
Geht nicht - Rowan hat's ja erklärt.
Man kann zwischendurch Null kontrollieren, wie es wird, wie es schmeckt.
Bei Dingen, die mitkochen sollen, hält man sich ans Rezept oder Erfahrungswerte. Ansonsten gilt die erste Hausfrauenregel: Nachwürzen geht immer - zuviel Gewürze kann man hingegen ganz schlecht aus dem Essen rausholen.
Man kann zwischendurch Null kontrollieren, wie es wird
Garzeitentabelle hilft
Und bei den meisten Sachen ist es egal, wenn sie zwei Minuten länger in dem Teil sind...
Ich habe den alten Topf von meiner Schwester bekommen.
Such doch mal einfach gezielt nach SKT-Rezepten und probier's - kann sehr überzeugend wirken!
 
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K
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  • Themenstarter
  • #113
So, und nochmal die Frage: wo ist der Vorteil?
Strom/Gas sparen?
Schmeckt es besser?
Im Idealfall ist Gemüse weniger verkocht und knackiger, bei Fleisch gibt's im Geschmack nach meinem Dafürhalten keinen Unterschied - und den höheren Vitamingehalt schmeckt man leider nicht.
Ich lasse mich ja gerne überzeugen, nur hat das noch niemand geschafft :zwinker:
Und da es in Deutschland, obwohl es für jeden Scheiß einen Verband gibt, noch keinen Bundesverband der Schnellkochtopfhersteller gibt, ist auch niemand da, der mir für meine Ansicht Geld zahlen könnte...
Nur ein Satz noch: Wenn Du erst für teuer Geld 'nen Pott kaufen müßtest, würde ich ja verstehen, daß Du Dir die Ausgabe sparst, wenn Du nicht weißt was Du mit den Teilen anfangen sollst und was sie Dir bringen. Aber da Du das Ding schon hast: Ausprobieren ist kein Hexenwerk. Aber wer nicht will, der hat schon - kann ich mit leben.
 
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G
Benutzer Gast
  • #114
:tongue:
Aber wo ist denn jetzt wirklich ein Vorteil im SKT? Ich verstehe es irgendwie nicht. Jo, geht halt bisschen schneller. Und noch? Qualität? Geschmack? Konsistenz?

Mir kommt das irgendwie vor, wie englisch kochen. Zutaten in den Topf, Wasser dazu, garen ("Ich nur tu kochen mit Wasser. Ich finde, das gibt einen köstlichen Geschmack zu Allem").
Und wie ein Überraschungsei. Man kann zwischendurch Null kontrollieren, wie es wird, wie es schmeckt. Man kann nicht noch einen Schuss hiervon und eine Prise davon dazu tun. Vor Allem: wie reduziert man denn Sauce ein?

Ich habe den alten Topf von meiner Schwester bekommen. Sie ist überzeugt davon, meine Mutter auch immer. Aber so wirklich die Vorteile konnte mir niemand erklären. Davon abgesehen, dass ich für mich alleine meine paar Beilagen-Kartoffeln nicht in so 'ner Trumm von Topf kochen werde.

Bei mir Schnelligkeit und Geschmack bei den dafür geeigneten Gerichten.
Wenn ich um 20Uhr heimkomme und Gulasch will, dann mach ich mir halt eins.
Fleisch wird butterzart.

Normal habe ich Hühnerbrühe immer normal gekocht.
Letztens mal im SKT und was soll ich sagen, für mich waren es Welten. Die Brühe viel klarer und war wie bei Oma.

Hatte soviel, dass ich teilen konnte. Die Person meinte zu mir, Pippi, ungelogen...das ist die beste Brühe die ich je gegessen habe.
Und ich dachte jeder hat ne Oma die gut Brühe kann...lol
 
K
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  • Themenstarter
  • #122
So - zum ersten Mal Pellkartoffeln im SKT versucht. Im Gegensatz zu normalen Salzkartoffeln war das nicht so der Hit. Für die Menge, die ich brauchte, reicht normalerweise ein kleinerer Topf - den SKT mußte ich auf ein größeres Kochfeld stellen, was mehr Strom braucht. Außerdem dauert es länger, bis der SKT den nötigen Druck aufgebaut hat, als Wasser im normalen Topf zum Kochen zu bringen. Die Knollen waren unterschiedlich groß; eine von den kleinen platzte. :flennen:
Also: eher nicht...

Off-Topic:
Ja, mehr brauche ich dazu auch nicht. Nur die Temperatur von Öl und Ei muss stimmen.
Naja - die Zutaten 'ne Stunde vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank nehmen reicht eigentlich...
 
K
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  • Themenstarter
  • #133
Da ist sogar der Koch überzeugt... Das einzige, was eher meep war, war ein Kuchen (am Ende des Videos). Auf die Idee bin ich noch nie gekommen - ist wohl auch nur als Behelf gedacht, wenn man keinen Backofen hat.

Aber der Rest - Pulled Pork, Ochsenschwanz (keine Suppe!), Kartoffeln, Risotto, Linseneintopf - funzte und überzeugte selbst einen notorischen SKT-Gegner.

Was mir aufgefallen ist: Die angegebenen Garzeiten scheinen sehr optimistisch zu sein; in den meisten Fällen sollte man ein, zwei Minuten draufschlagen. Und Sachen wie Kartoffeln in möglichst gleich große Stücke schneiden...

Mahlzeit!

 
K
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  • Themenstarter
  • #136
Jetzt ist auch schon unserer Rundfunksteuerfernsehen auf den Trichter, äh: Topf gekommen... :thumbsup:


Geht schneller, spart Zeit und Energie (bei den aktuellen Strom- und Gaspreisen besonders wichtig... :whistle: ) - und schmeckt im Idealfall noch 'nen Tick besser!

Off-Topic:
Deren Rouladenrezept möchte ich allerdings ausdrücklich nicht empfehlen...


Und, ja: Youtube ist mittlerweile voll mit Tipps rund um das Thema. Hirn einschalten bei "Tests" und Kaufempfehlungen sollte man trotzdem: So ist der "Top-Trends"-Kanal eine Veranstaltung Amazonsdes Reichs des Bösen.
 
Machaa
Benutzer184451  (28) Öfter im Forum
  • #143
Habe mich noch nie mit dem Gedanken befasst, ist aber ne interessante Idee. Ich weiß nur nicht, ob es sich für mich lohnt. Weil ich 1. keine sehr aufwändigen Gerichte koche und 2. auch sehr selten mit Fleisch koche, seit Anfang des Jahres bin ich sowieso temporär Vegetarierin. Käme für mich auf den Preis an, ob ich mir einen anschaffe.
 
K
Benutzer11466  Beiträge füllen Bücher
  • Themenstarter
  • #144
Ich weiß nur nicht, ob es sich für mich lohnt.
Lies einfach mal den Faden hier quer und/oder such im Netz nach SKT-Rezepten - da kannst Du schon schätzen, ob so ein Teil für Dich sinnvoll ist.

Mal so als erste Inspiration:

Schnellkochtopf Rezepte

Wenn Du Dir ernsthaft einen SKT zulegen willst, empfehle ich einen Topf mit mindestens 6 l, eher mehr, denn die darf man nicht randvoll machen. Wenn's ein Markenprodukt sein soll, empfehle ich Fissler - die sind aber teuer. Lidl und Kaufland haben in ihren Netzläden SKTs im Sortiment, die deutlich günstiger sind und einen brauchbaren Eindruck machen.

Nebenbei findet man SKTs auch auf Flohmärkten oder bei Haushaltsauflösungen. Für Markenware gibt es meist Ersatzteile, ansonsten darf halt der Dichtungsring nicht porös/bröckelig sein und das Ventil muss sich bewegen lassen.
 
axis mundi
Benutzer172636  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #145
So… meine Mutter hat einen Schnellkochtopf im Keller und mich reizt die Energieersparnis. Die Heißluftfritteuse ist schonmal super, aber jetzt würde ich gerne das kochen selbst effizienter machen, falls mehr als eine Person Kartoffeln isst (bei einer Person wird die Mikrowelle genutzt) und ich hoffe, dass es dann bei uns auch wieder häufiger Kartoffeln gibt, im Moment reicht es meistens nur für Kartoffelecken. Auch mehr Bohnen und Linsen wäre das Ziel ☺️
 
Diania
Benutzer186405  (51) Meistens hier zu finden
  • #146
seit Anfang des Jahres bin ich sowieso temporär Vegetarierin
Was sind so deine Lieblingsgerichte? Ich frage nicht zum Rezepteaustausch, sondern wegen des "Lohnens". Ohne Fleisch kochen macht da schon einen Unterschied bei dieser Frage.
Kochst du dann alternativ z.B. viel mit den von axis mundi axis mundi erwähnten Hülsenfrüchten, kannst du dir schon viel Zeit sparen. Nur für Gemüse z.B. würde ich ihn nicht empfehlen.
Daher die Frage nach deinen Gerichten.
 
K
Benutzer11466  Beiträge füllen Bücher
  • Themenstarter
  • #147
Nur für Gemüse z.B. würde ich ihn nicht empfehlen.
Kommt aufs Gemüse an. Mit 'nem Gareinsatz (den ich in jedem Fall empfehlen würde, sofern er nicht ohnehin schon beim Topf ist) kann man auch 'nen Blumenkohl o.ä. machen.

Hier mal der erstbeste Treffer für Gemüse im SKT:


Und dieser allgemeine Artikel macht einen hilfreichen Eindruck:

 
Machaa
Benutzer184451  (28) Öfter im Forum
  • #148
Diania Diania Ich koche schon hin und wieder mit Bohnen und Linsen. Vor allem aber viel Kartoffeln, dachte, dafür wäre er ganz praktisch.
 
axis mundi
Benutzer172636  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #149
Mal eine andere Frage: Hat jemand damit mal „dämpfen“ z.B. von Hefeteigbällchen, gefüllte Dumplings, Reismehlbällchen, bzw. Teigwaren ausprobiert? Klappt das, ist natürlich etwas heißer, aber wäre für uns eben auch interessant 🤔
 
Diania
Benutzer186405  (51) Meistens hier zu finden
  • #150
Diania Diania Ich koche schon hin und wieder mit Bohnen und Linsen. Vor allem aber viel Kartoffeln, dachte, dafür wäre er ganz praktisch.

Ja, für Hülsenfrüchte und auch Kartoffeln finde ich ihn empfehlenswert.
Im Gemüsesieb mache ich übrigens Knödel. :grin:
Die zerfallen dann nicht so leicht im Kochwasser.
 
Kartoffeltierchen
Benutzer182523  (33) Meistens hier zu finden
  • #151
Diania Diania Ich koche schon hin und wieder mit Bohnen und Linsen. Vor allem aber viel Kartoffeln, dachte, dafür wäre er ganz praktisch.
Du kannst mit ihm ganz tolle und vor allem schnelle Linsen - und Erbsensuppe machen. Oder Chili sin Carne.
 
M
Benutzer30735  Sehr bekannt hier
  • #152
axis mundi axis mundi Ich würd den Instant Pot empfehlen.
Das ist ein Druckkochtopf, Slow cooker, Reiskocher und Dämpfer in einem. Sowie noch vieles mehr.
Die mittlere Größe gibt's oft beim Black Friday Sale äußerst günstig und auch sonst ist der nicht sehr kostenintensiv.
 
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axis mundi
Benutzer172636  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #153
axis mundi axis mundi Ich würd den Instant Pot empfehlen.
Das ist ein Druckkochtopf, Slow cooker, Reiskocher und Dämpfer in einem. Sowie noch vieles mehr.
Die mittlere Größe gibt's oft beim Black Friday Sale äußerst günstig und auch sonst ist der nicht sehr kostenintensiv.
Ja, mit den liebäugle ich tatsächlich auch. Das wäre die Alternative 🤔
Der Schnellkochtopf wäre halt schon da, aber den Instant Pott habe ich auf eBay Kleinanzeigen schon als Suchauftrag. Wenn es ihn gebraucht in der Gegend gibt, würde ich das wohl mal versuchen.
 
K
Benutzer11466  Beiträge füllen Bücher
  • Themenstarter
  • #154
Der Schnellkochtopf wäre halt schon da
Dann hol Dir das Teil von Muttern und probier, ob es Dir taugt. Besser als es kostenlos testen können geht ja nicht. Instant Pot kannst Du bei Interesse trotzdem kaufen. Wenn ich's richtig weiß, sind die - wegen des kleineren Garraums - ohnehin kein vollwertiger Ersatz für 'nen großen SKT - dafür können sie andere Dinge...

Noch was Wichtiges zum SKT: Sobald der richtige Druck (also Stufe 1 oder 2) aufgebaut ist, kann und muss man die Hitze der Herdplatte runterdrehen - die Platte muss nur noch heiß genug bleiben, um die jeweilige Druckstufe zu erhalten. An meinem ollen Ceranfeld ist das die Stufe 9 zum Heizen; wenn der Druck da ist, reícht 2 1/2 bis maximal 3.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kartoffeltierchen
Benutzer182523  (33) Meistens hier zu finden
  • #155
An meinem ollen Ceranfeld ist das die Stufe 9 zum Heizen; wenn der Druck da ist, reícht 2 1/2 bis maximal 3.
Ach die drei schon? Ich hab’s bisher immer auf 4 gelassen aber ich probiere es mal.

Habt ihr eigentlich Dinge auf Eurer to do Liste die ihr im Topf noch kochen wollt?
Bei mir sind es ganz klar:

- Paprikaschoten
- Sauerbraten
- Schweinerollbraten
 
K
Benutzer11466  Beiträge füllen Bücher
  • Themenstarter
  • #156
Ach die drei schon? Ich hab’s bisher immer auf 4 gelassen
Hängt natürlich immer vom Herd, dem Topf und dessen Inhalt ab.
ich probiere es mal.
Eben. Kann ja nix passieren. Wenn der Druck im Topf sinkt, drehst Du den Herd einfach wieder hoch.
Gefüllte Paprika - sehr schnell und lecker.
Noch nicht gemacht - irgendwie habe ich mich bisher nie rangetraut - mit oder ohne SKT.
Schweinerollbraten
Alle möglichen Arten von (Schweine-)Braten - auch Kasseler.

Ansonsten: Rinderrouladen, Rindergulasch (für die Zuseher in Österreich: Rindsrouladen und Rindsgulasch :bussi: ), Chili con carne, KaPü und Sauerkraut (Sauerkraut auf dem Topfboden, Kartoffeln im Einsatz darüber, - die muss man dann halt in 'nem zweiten Topf stampfen und nach Geschmack mit Milch und Butter mischen), Rotkraut, Rinderbrühe, Gemüsesuppen.
 
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