Risikopatient Angst vor Corona Ansteckung bei/nach Krampfader OP

Benutzer27830 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo Zusammen,

nach mehrmaligen verschieben in den letzten zwei Jahren steht morgen eigentlich meine Krampfader OP in einer Venen-Fachklinik an. Ich habe den Termin bereits mehrfach wegen Angst vor Corona verschoben, denn ich leide ohnehin unter chronischen und allergischen Asthma.
Ich habe Angst durch den stationären Aufenthalt von 1-2 Nächten und die anschließende Einnahme von Antibiotika anfälliger zu sein als ohnehin. Ich habe eine Bescheinigung, dass ich zu Prio3 Impfgruppe gehöre.
Gerade jetzt nach Ostern steigen doch die Zahlen und Ansteckungen wieder. Bin absolut ratlos
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Hier in Schweden heißt es immer: Nimm geplante Behandlungen und Operationen unbedingt wahr, um eine Verschlimmerung des Krankheitsbildes zu vermeiden. Dasselbe würde ich dir auch raten, zumal die Schutzvorkehrungen in deutschen Krankenhäusern doch sehr gut sind. 🙂

Grüße von einer Hochschwangeren, die regelmäßig zu Kontrollen in die oft übervolle Frauenklinik muss, wo weder Abstand gehalten noch Maske getragen wird. Oder zur akuten Kontrolle ins Krankenhaus muss, wo weder getestet noch mit Schutzausrüstung gearbeitet wird.
 

Benutzer178725 

Sorgt für Gesprächsstoff
Also ich denke auch das dein Risiko da ziemlich gering ist :smile:

Ärztliches Personal muss meines wissens nach wöchentlich min. 2 Tests machen und ist oftmals schon geimpft. Andere Patienten die Infiziert sein sollten, liegen ja dann auch oft auf der Intensivstation und somit nicht in deiner Nähe. An Besuch darf meines Wissen nach ebenfalls aktuell sowieso niemand ins Krankenhaus. Da bist du also doch recht gering unterwegs.

Für die Wege kannst du dich ja fahren lassen oder dir ein Taxi nehmen.

Ansonsten halt das übliche Abstand halten und je nach Möglichkeit Hände waschen/desinfizieren. Das wird schon aber Spiralnudel Spiralnudel hat schon Recht weiter aufschieben solltest du es nicht und in Deutschland ist es ja schon recht gut geregelt.
 

Benutzer27830 

Verbringt hier viel Zeit
Es ist eine separate Venen- Klinik und kein großes Krankenhaus. Ich muss nach der OP viel spazieren gehen. Bei uns im Haus ist zudem ein Pflegedienst und ich muss zwei mal in der Woche zu meinem Hausarzt. Da ich Antibiotika nehmen muss bin ich ja den Viren noch mehr ausgeliefert.
Ostern hat sich ja ganz Deutschland wieder schön vermischt. Habe Angst, dass jetzt die Mutation in der Bevölkerung explodiert und ich mich anstecke eben wegen der eingefallen Imunität und aufgrund des Asthmas vor einem schweren Verlauf.
Das Risiko einer Infektion ist ja etliche Male größer als das eine Thrombose
 

Benutzer177622 

Verbringt hier viel Zeit
Da ich Antibiotika nehmen muss bin ich ja den
Ich weiß nicht warum, es ist unlogisch. Aber: ein Freund von mir hat seine Eltern mit Covid angesteckt.
Papa ist daran verstorben.
Mama hatte kurz vorher eine extreme Antibiotika"Kur" wegen etwas anderem machen müssen und hat kaum Symptome gehabt. Der Hausarzt stellte einen Zusammenhang her. Also dass die Antibiotika sie geschützt hätten.
Ich kann mir den Zusammenhang nicht erklären, aber ein Nachteil scheint es jedenfalls nicht zu sein.
 

Benutzer169922 

Öfters im Forum
Wenn die OP zwingend erforderlich ist, würde ich diese auch durchführen lassen.
Wenn nicht, könntest du die ja auch noch nach hinten schieben.

Ich selbst gehöre auch zur Risikogruppe, mache mir da aber nicht so dolle Gedanken wie du.

Ich meine, man kann sich überall anstecken und Corona wird auch nicht mehr verschwinden, sondern wird einfach ein Teil jetzt sein.
 

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Was rät denn dein Arzt?

Dass eine Antibiotikaeinnahme ein zusätzliches Ansteckungsrisiko darstellt ist mir neu, was aber nichts heißen muss.

Ansonsten: Ja ich kann deine Angst verstehen, ABER... es ist nach wie vor nicht so, dass jeder zweite Bundesbürger Corona hat. Selbst in einem normalen Krankenhaus ist die Covid Station ja isoliert und in einer Venenklinik ist das eher ein Randthema. Wobei ich mir auch da sicher bin, dass es regelmäßige Tests fürs Personal gibt und auch strenge Besuchsregeln.
Also da würde ich mir ja fast weniger Gedanken machen als im Supermarkt.

Wer weiß, vielleicht hattest du Covid längst und weißt es nur nicht :zwinker: Auch das ist möglich.
Ich würde die OP auf keinen Fall weiter aufschieben bis zum Sommer. Der Sommer belastet die Venen viel mehr und auch das Tragen von Thrombosestrümpfen würde ich mir lieber jetzt antun als im Sommer :zwinker:
 

Benutzer27830 

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Die Strümpfe trage ich seitdem ich 18 bin... also über 15 Jahre. Die letzte OP Kniekehle bis zum Fuß runter war 02/2019 hatte ursprünglich letztes Jahr im April den Termin.
Es ist nicht akut... es muss halt (irgendwann) gemacht werden.

Sicherlich kann man sich überall mehr anstecken als im Krankenhaus. Die OP und der Aufenthalt ist mir relativ egal.

Es geht mir um die Zeit danach und dass meine Freundin durch die Arbeit was mitbringt. Nach Weihnachten schossen die Zahlen in die Höhe. Da gabs nichtmal die Mutation.

Ich würde halt gerne auf die Impfung warten der Gruppe drei warten, die Gruppe 2 wird ja geimpft... nur um ein Gefühl von Sicherheit zu haben.

Ich halte die Kontakt auf ein Minimum. Dazu sind schon zu viele im Bekanntenkreis an Corona verstorben.
 

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Und was möchtest du jetzt hören? :hmm:

es ist deine Entscheidung, was du machst. Und wenn du die OP aufschieben willst, dann mach das.
 

Benutzer27830 

Verbringt hier viel Zeit
Mein Arzt habe ich nicht gefragt. Wenn ich die Klinik frage, antworten die, dass sie eine Infektion faktisch ausschließen. Aber darum geht es mir weniger...

Klingt komisch, aber habe das Gefühl nach der OP zu haben... als wenn ich 2 Stunden ohne Maske in der vollen U-Bahn stehe.
 

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ob deine Angst nun berechtigt ist oder nicht, das spielt ja im Grunde keine Rolle.
Du hast sie und ich denke auch nicht, dass man dich vom Gegenteil überzeugen kann. Also ist deine Entscheidung doch klar.
 

Benutzer27830 

Verbringt hier viel Zeit
Schiebe sie seit einem Jahr in der Hoffnung, dass man irgendwas dagegen tun kann, eben Impfen! Das Problem ist, dass ich weiß, dass es gemacht werden muss und froh bin wenn die OP durch ist aber die Sorge ist halt, krank zu werden.
 

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ja das mit dem Impfen war ja auch anders angekündigt. Wissen wir alle.
Drück dir die Daumen, dass du bald dran kommst.
 

Benutzer27830 

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Eben, im Grunde ärgere ich mich es nicht letztes Jahr gemacht zu haben... dort war es ja größtenteils in den Altenheimen.
 

Benutzer169922 

Öfters im Forum
Dann schiebe sie doch einfach auf, bis du geimpft bist. Wenn dir das ein besseres Gefühl gibt, warum nicht.
 

Benutzer174652 

Benutzer gesperrt
Die Strümpfe trage ich seitdem ich 18 bin... also über 15 Jahre. Die letzte OP Kniekehle bis zum Fuß runter war 02/2019 hatte ursprünglich letztes Jahr im April den Termin.
Es ist nicht akut... es muss halt (irgendwann) gemacht werden.

Sicherlich kann man sich überall mehr anstecken als im Krankenhaus. Die OP und der Aufenthalt ist mir relativ egal.

Es geht mir um die Zeit danach und dass meine Freundin durch die Arbeit was mitbringt. Nach Weihnachten schossen die Zahlen in die Höhe. Da gabs nichtmal die Mutation.

Ich würde halt gerne auf die Impfung warten der Gruppe drei warten, die Gruppe 2 wird ja geimpft... nur um ein Gefühl von Sicherheit zu haben.

Ich halte die Kontakt auf ein Minimum. Dazu sind schon zu viele im Bekanntenkreis an Corona verstorben.

nun, dann verschieb eben -
auf nächstes jahr!?
da ist die situation sicher deutlich besser -
und du musst nicht immer wieder neu verschieben ...
 

Benutzer27830 

Verbringt hier viel Zeit
Nein wenn will ich es zeitnah über die Bühne bringen... will kein Risiko eingehen
 

Benutzer174652 

Benutzer gesperrt
naja.
dann hast du dich ja eh schon entschieden.
 

Benutzer96776 

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Hmmmm... Eines "Todes" wirst du wohl oder übel sterben müssen.
Entweder die OP wie geplant durchziehen und dann ggf. mit der Sorge/ dem Risiko leben, dich zu infizieren. Wobei die Wahrscheinlichkeit unter den gegebenen Hygienestandards zugegeben wohl eher gering ist, und es letztlich auch noch so einige andere Gelegenheiten gibt, wo man noch exponierter ist hinsichtlich des Virus.
Oder aber du verschiebst die OP nochmal und bringst sie erst hinter dich sobald du als Risikopatient geimpft wurdest, und die Zahlen bis dahin hoffentlich ohnehin rückläufig sein werden.
Beide Varianten halte ich für vertretbar um ehrlich zu sein...
Ich persönlich würde wohl, wenn ich in deiner Haut stecken würde, sofern die Krampfadern aktuell keine nennenswert und akut großen Beschwerden verursachen, zum Warten tendieren. Denn letztlich hast du jetzt ja auch bereits ein ganzes Jahr durchgehalten, und dann ist halt die Frage, ob es auf ein paar Monate mehr oder weniger bei solch einem geplanten Routineeingriff noch ankommt. 🙈
 

Benutzer96776 

Beiträge füllen Bücher
Ach und wegen des Antibiotikums:
Meines Wissens nach ist man lediglich bei der Einnahme von Cortison anfälliger für Infektionen jeder Art, das gilt hingegen nicht für Penicillin, woraus die gängigen Antibiotika bestehen.
 
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