Räumliche Trennung?

Benutzer2295  (36)

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Huhu...

Vielleicht kennt ihr die Vorgeschichte aus meinem letzten Thread.

Ich habe immer noch Zweifel an meiner Beziehung, hatte ihm auch schon mal mitgeteilt, dass ich mich trennen möchte, habe dann aber nochmal einen halben Rückzieher gemacht.

Zusätzlich zu der Geschichte, dass ich aufgrund seiner "wenig feurigen" Art nicht mehr mit ihm zusammen sein möchte, kommt noch, dass ich mir denke, dass ich noch was erleben möchte. Noch nichtmal in Bezug auf Männer zwangsläufig, in der Beziehung habe ich mich schon ausgiebig entfaltet, aber so generell... Ich bin 23 Jahre alt und führe ein Leben wie 30 Jahre verheiratet. Jetzt gibt es Typen von Männern, mit denen man trotzdem noch verrückte Sachen machen kann, mit denen man auch alleine rausgehen kann, Parties feiern kann, etc. Nur mein Freund gehört nicht gerade dazu. Bevor ich mit ihm alleine was trinken geh oder gar Tanzen, bleib ich lieber daheim.

Als Vater meiner Kinder könnte ich mir allerdings niemand besseren vorstellen. Wann ich mal Kinder haben möchte, ist allerdings nicht absehbar...

Nun ist mir der "glorreiche" Gedanke gekommen, dass wir erstmal wieder getrennte Wohnungen haben könnten...das heißt, dass ich ausziehe. Glaubt ihr, dass das funktioniert? Oder will ich damit nur mein Gewissen austricksen, damit die Trennung nicht so schwer fällt?

Er würde den Auszugsplan so hinnehmen, allerdings gar nicht erfreut. Er meinte er kommt sich dann vor wie der letzte Depp, und dass dann alles so gelaufen ist, wie ich das wolte und dass sein Traum zerstört ist. Dass das ja dann kein Geben und Nehmen mehr wäre, etc.

Meint ihr, dass eine räumliche Trennung generell und im Besonderen in unserer Situation funktioniert? Vielleicht stelle ich auch fest, dass es ein Fehler war, dann wäre das ein sehr großer, sehr unnötiger finanzieller Aufwand... Oder einer von uns (eher ich) stellt fest, dass er die Beziehung gar nicht mehr möchte. Bestenfalls läuft es so, dass wir so 3-5 Jahre getrennt wohnen und ich dann genug vom Leben hatte, Kinder möchte und wir ein Haus bauen. Aber ist das realistisch?

Oder was ist sonst die richtige Lösung?

Ich weiß nicht, jetzt wo es akut wird, macht mich der Gedanke ohne ihn zu leben auch unheimlich traurig, aber wenn wir weiterhin zusammenbleiben und auch zusammen wohnen, bin ich zumindest auf Dauer wohl auch nicht glücklich damit.

Ich werde noch wahnsnnig...
 

Benutzer48246 

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Das Problem beim letzten Mal war doch, dass er unbedingtbald Familie und Kinder will und du eher noch warten willst oder?

Hast du mit ihm nochmal darüber geredet? Was hat er zu deiner Trennungsmitteilung gesagt? Und wieso hast du dann wieder einen Rückzieher gemacht?


Und den Auszug, willst du den jetzt eher weil du sehen willst, was dir die Beziehung noch bedeutet? Oder soll es eher so ne Trennung auf Raten sein?

Ich finde für beide Möglichkeiten ist die räumliche Trennung irgendwie ne blöde Idee.

Wenn du herausfinden willst, ob ihr nicht doch ne Zukunft habt, dann solltet ihr das gemeinsam machen. Verändert manche Dinge, sprecht über eure Zukunftspläne etc. Aber alleine werdet ihr das kaum hinbekommen.

Und eine Trennung auf Raten find ich ehrlich gesagt eher mies. Ihr wart lange zusammen. Wenn ihr oder du euch zu ner Trennung entschließt, dann macht es endgültig und zieht nen sauberen Schlussstrich und nicht so ein Mittelding.


Wenn du jetzt ausziehst, glaub ich wirst du sehr schnell das finden, was dir fehlt. Ein Zurück zu deinem Partner wird dann sehr schwierig werden.


Trotzdem versteh ich wie schwierig die Situation für dich ist :knuddel:
 

Benutzer75021 

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:ratlos: Oh Choci, was ist nur hier los....:geknickt:

Ich würde dir lieber zu einer richtigen Trennung raten, ich weiß das es dir schwer fällt. Aber halbe Sachen sind auch nicht sinnvoll. Du leidest doch immer mehr. :knuddel:
 

Benutzer2295  (36)

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Oh, ich wusste gar nicht, dass ich nur den Thread mit dem Kinderthema hier gepostet hatte...ich kopiere mal meinen Text der die anderen Probleme beschreibt (aus einem anderen Forum :schuechte ) hier hinein, ist allerdings etwas umfangreich...)

chocolate schrieb:
Also...seit drei Jahren bin ich mit meinem Freund zusammen. Als wir uns kennenlernten war es Liebe auf den ersten Blick. Und auch, wenn er immer beruflich viel unterwegs war, waren wir seit diesem ersten Traffen unzertrennlich. Ich fand alles an ihm toll und war mir sicher, dass ich gefunden hätte, was ich immer gesucht habe. Wirklich eine tolle Zeit.

Nach knapp anderthalb Jahren sind wir dann zusammengezogen, haben ein Jahr auf 60 m² gewohnt (wovon er aber aus beruflichen Gründen ca. 50 % der Zeit nicht da war). Immer wenn er weggefahren ist, habe ich ihn bis dahin schmerzlich vermisst.

Letzten November haben wir uns dann eine größere Wohnung gesucht, in der wir bis heute zusammen wohnen.

Ich weiß gar nicht, wann mir zum ersten Mal Bedenken kamen, ob denn auch alles wirklich so toll ist...Anfang diesen Jahres, vielleicht auch schon eher, möglich dass ich den Gedanken immer verdrängt habe...ich wollte einfach so sehr, dass es funktioniert.

Und es funktionierte auch...mein Freund würde sagen es funktioniert immer noch (aber dazu später mehr...), bis ich feststellte, dass mir mehr und mehr etwas fehlt. Ein schleichender Prozess...

Aufgrund seiner Firma ist mein Freund wie eben schon erwähnt sehr häufig unterwegs, oft mehrere Tage hintereinander mit kurzen Unterbrechungen. Ich bin zwar ein Mensch, der sehr gut alleine sein kann, allerdings stelle ich fest, dass ich ihn immer weniger vermisse, wenn er weg ist. Von Dezember bis April war er fast ständig zu Hause, was mir teils schon auf die Nerven ging... Wenn er nicht unteregs ist, arbeitet er vom Home-Office aus.

Sorry, falls ich jetzt viel hin und her springe, aber ich weiß keine richtige Reihenfolge, das zu sagen was ich sagen will...

Mein Freund ist ein super lieber Mensch. Herzensgut, witzig, attraktiv, tut alles für mich. ABER...er hat etwas an sich, mit dem ich, wie mir immer klarer wird, ziemlich wahrscheinlich nicht dauerhaft zurechtkommen kann:

Man wird irgendwie einfach nicht "warm" mit ihm...es ist mir unangenehm, wenn er auf meine Eltern und Freunde trifft, da da einfach nichts rüberkommt. Es ist nicht so, dass sie sich nicht mögen, nein. Es ist einfach immer irgendwie "steif". Komische Stimmung... So, dass es mir schon unangenehm ist, wenn ich mal den Raum verlassen muss, weil ich weiß, dass dann kaum ein Gespräch entsteht.

Wenn das jetzt nur mit anderen Leuten so wäre, wäre das zwar Schade, aber kein größeres Problem. Allerdings komme ich genauso wenig an ihn ran. Unsere Beziehung ist oberflächlich. Wenn wir nicht miteinander schlafen und zusammen leben würden, wüsste ich so viel über ihn, wie ein guter Bekannter...er redet einfach nicht über nicht-oberflächliche Dinge. Mit niemandem, auch nicht mit mir.

Ich kann ihn in vielen Situationen einfach nicht einschätzen, da ich nicht weiß, was er denkt und fühlt. Wenn wir miteinander reden, dann über banale Dinge, Alltagsgedöns halt. Und meist erzähle ich. Er hört zu, stellt Fragen...immerhin. Okay, was soll er erzählen, alleine im Home-Office erlebt man nicht so viel...

Ich habe mit ihm vor einiger Zeit darüber geredet, ihm gesagt, dass mich das stört, aber wirklich viel gebracht hat es nicht. Er hat zwar gesagt, er wird sich bemühen aber... Er ist mir immer noch ziemlich fremd. Er meinte, dass er vielleicht NOCH mehr Zeit braucht, um sich zu öffnen, und dass er halt einfach so sei. Noch mehr Zeit? Mehr als drei Jahre??? Und es ist nicht so, als würde ich kein Interesse zeigen, das weiß er auch.
Ich bin allerdings auch niemand, der gern allzu viel nachbohrt und Fragen stellt. Wenn jmd. mir etwas erzählen möchte, freue ich mich, wenn nicht dann halt nicht.

Er redet nicht nur nicht über sich, sondern auch nicht über andere (Freunde, Bekannte, Verwandte). Weder gut noch schlecht. Höchstens sachliche Informationen, wenn überhaupt. Auch mit seinem "besten Freund" redet er nur über Dinge wie die neusten Videospiele etc.

Über die meisten Menschen die ich (auch teilweisenerst sehr kurz) kenne, weiß ich wesentlich mehr, mit ihnen rede ich viel vertrauter. Ich könnte das Thema jetzt noch stundenlang weiter ausführen, Beispiele nennen (wie z. B. Vergangenheitsthemen, Beziehungen etc.) aber ich hoffe, jemand versteht auch so, was ich meine. Wir haben uns glaube ich einfach nicht allzuviel zu sagen. Ihn stört es aber nicht bzw. wäre ihm gar nicht aufgefallen...hauptsache ich bin da...

Das nächste ist, dass er an nichts wirklich Freude hat, außer am Konsole-/PC-Zocken...er tut fast alles nur mir zuliebe, das merke ich. Er macht beinahe alles mit was ich vorschlage und kommt auch mal selber mit einer Idee um die Ecke, aber nur, weil er weiß, dass es mir gefällt. Was ja prinzipiell nicht verwerflich ist, allerdings schon, wenn es AUSCHLIEßLICH so ist...

Er hat auch kein Bedürfnis, etwas ohne mich mit Freunden zu unternehmen. Als ich letztens sagte, dass wir schon leben wie ein altes Ehepaar und dass ich ab und zu gerne rausgehen würde ohne ihn, einfach um mal was anderes zu sehen, neuen Gesprächsstoff zu haben, meinte er, dass ich das gerne machen kann, er aber keinen Bedarf hat.

Er findet nichts am Ausgehen, in den Urlaub fahre schon gar nicht (reicht ihm alle paar Jahre, obwohl Geld genug da wäre), würde es aber für mich tun. Das weiß ich aber und dann macht es mir keinen Spaß. Habe ich auch schon angesprochen, bringt aber auch nichts.

Hatte schon mal überlegt, ob das irgenwas mit Gleichgültigkeit zu tun hat... Ich hab ihn damals gefragt, ob wir zusammenziehen, durfte die Wohnung alleine aussuchen, alle Möbel bestimmen, alles alles alleine entscheiden, er hat nur die Kreditkarte gezückt. Genauso wie bei unserem letzten Umzug, wir haben die Wohnung zugesagt, als er sie noch nicht einmal besichtigt hatte. er meinte ich mach das schon.

Er hat zum Studiumabschluss eine Reise in die USA bekommen...ich durfte die ganze Strecke planen, die Hotels, den Zeitraum...er hat sich auch nicht wirklich auf die Reise gefreut...

Zudem passt er sich ziemlich seinem Vater an, tut alles, um es ihm Recht zu machen, ist in seiner Gegenwart ganz anders. Es war klar, dass er irgendwann die Firma übernehmen wird, obwohl er es glaube ich noch nichtmal wirklich will. Es ist als sei sein Leben schon vorprogrammiert, er weiß, was man von ihm erwartet, freundet sich damit an und lebt danach - ich glaube ohne groß drüber nachzudenken.

Vor zwei Wochen meinte er, dass er nicht mehr lange warten möchte, bis er Vater wird. Ich bin mir nicht sicher, ob er damit wirklich glücklich wäre, oder das nur so ist, weil es in die Lebensplanung passt.

Im ersten Moment habe ich mich total gefreut, dass er das Thema Heiraten und Kinder angeschnitten hat und nicht mehr lange damit warten will. Mittlerweile bin ich mir aber fast sicher, dass ich das (noch) nicht möchte und er womöglich auch gar nicht der Richtige ist. Ich fühle mich auch wohl doch noch zu jung.
Mein Traum war es immer, zu heiraten, möglichst früh. Mittlerweile hat sich meien Einstellung geändert und ich weiß nicht, ob der Mensch im Allgemeinen und ich im Besonderen überhaupt für ein Leben mit ein und demselben Partner geschaffen sind?! Und wenn, dann zumindest jetzt noch nicht.

Natürlich...mir würde es immer gut gehen, ich hätte ein Leben voll Überfluss und Luxus und einen Mann, der mich liebt. Aber...bin ich nicht noch zu jung, um danach zu entscheiden? Natürlich habe ich auch noch Gefühle für ihn, aber...kann man jemanden lieben und gleichzeitig wissen, dass man mit ihm nicht sein ganzes Leben verbringen kann / möchte, dass er nicht der Richtige ist, um länger bei ihm zu bleiben?

Wenn ich ihn als Außenstehende betrachten würde, ich würde mich wahrscheinlich wieder neu in ihn verlieben, was man dort sieht, sieht scher nach Traummann aus, aber das was ich weiß, dadurch dass ich mit ihm zusammenlebe hindert mich daran, mir eine gemeinsame, erfüllte Zukunft auszumalen.

Ich glaub wir passen nicht zusammen...ich bin irgendwie lebenslustiger, möchte noch was sehen, erleben, ausprobieren, liebe ewegung und Veränderungen. Er ist immer mit allem zufrieden wie es ist, mag keine Veränderungen und lebt in seiner eigenen Welt in der es nur gute Menschen, Videospiele und mich gibt...

Das kann man natürlich auch positiv und ihn als ruhenden Pol sehen, aber das erfüllt mich glaube ich auf Dauer nicht, sondern zieht mich eher runter, lässt mich träge werden und irgendwann bricht dann alles aus mir heraus. Wie im Moment, wo ich nur Mist im Kopf habe...

Ich mache jetzt hier mal einen Cut, ist schon viel zu lang geworden und wenn ich alles zu dem Thema aufschreiben würde, würde das den Rahmen sprengen...

Ich habe immer alles Negative in unserer Beziehung verdrängt, wollte SO SEHR, dass es perfekt ist, das es funktioniert. (Falls jemand den Fremdküssen-Thread gelesen hat, in dem ich darauf bestehe, dass mein Freund der Richtige für mich ist und sich jetzt wundert: das hängt wohl auch mit diesem Wunschdenken zusammen...) Und nun trifft es mich wie ein Schlag, dass das hier womöglich nicht meine Endverwendung ist, und ich am liebsten erstmal meine Ruhe und meine Freiheit hätte...wenn nicht die Angst wäre, es irgendwann zu bereuen...

Zu dem Thema mit dem Reden meint er, dass er das in den Griff bekommt, trotzdem ist er keineswegs ein Mensch, der in irgendeiner Form Leidenschaft hat, das ist einfach eine Typfrage, das wird sich nciht ändern und ich weiß nicht, ob ich damit klar komme...
 

Benutzer54734  (35)

Klein,aber fein!
Hey Chocolate,

schön mal wieder von dir zu lesen,auch wenn der Anlass (leider) weniger schön ist.

Ich habe immer noch Zweifel an meiner Beziehung, hatte ihm auch schon mal mitgeteilt, dass ich mich trennen möchte, habe dann aber nochmal einen halben Rückzieher gemacht.
Was für Trennungsgründe hast du ihm gesagt?
Liebst du deinen Freund?


Zusätzlich zu der Geschichte, dass ich aufgrund seiner "wenig feurigen" Art nicht mehr mit ihm zusammen sein möchte, kommt noch, dass ich mir denke, dass ich noch was erleben möchte.
Was meinst du mit "wenig feuriger" Art?
Ist er eher der Stubenhocker,oder wie?

Noch nichtmal in Bezug auf Männer zwangsläufig, in der Beziehung habe ich mich schon ausgiebig entfaltet, aber so generell... Ich bin 23 Jahre alt und führe ein Leben wie 30 Jahre verheiratet. Jetzt gibt es Typen von Männern, mit denen man trotzdem noch verrückte Sachen machen kann, mit denen man auch alleine rausgehen kann, Parties feiern kann, etc. Nur mein Freund gehört nicht gerade dazu. Bevor ich mit ihm alleine was trinken geh oder gar Tanzen, bleib ich lieber daheim.
Inwiefern kann man mit ihm nicht rausgehen?Kannst du dich nicht gut alleine mit ihm unterhalten oder wie?

Wie lange wohnt ihr nun zusammen?
Ist bei euch (schon) der Alltag eingekehrt oder wie meinst du das,dass du dir mit 23J. schon vorkommst,wie eine 30jährige?

Als Vater meiner Kinder könnte ich mir allerdings niemand besseren vorstellen. Wann ich mal Kinder haben möchte, ist allerdings nicht absehbar...
Für eine Beziehung muss ja mehr stimmen,als "er könnte der Vater meiner/unserer Kinder sein"....



Nun ist mir der "glorreiche" Gedanke gekommen, dass wir erstmal wieder getrennte Wohnungen haben könnten...das heißt, dass ich ausziehe. Glaubt ihr, dass das funktioniert? Oder will ich damit nur mein Gewissen austricksen, damit die Trennung nicht so schwer fällt?
Ich denke eher letzteres....

Du möchtest dich trennen,schaffst es nicht und kommst auf die Idee einer räumlichen Trennung...ich denke,dass ist kein Zufall,denn was möchtest du damit erreichen?Was soll sich dadurch ändern?

Selbst wenn ihr euch räumlich trennt...wie stellst du dir das möbel-technisch vor?Wer nimmt was mit,etc.?


Er würde den Auszugsplan so hinnehmen, allerdings gar nicht erfreut. Er meinte er kommt sich dann vor wie der letzte Depp, und dass dann alles so gelaufen ist, wie ich das wolte und dass sein Traum zerstört ist. Dass das ja dann kein Geben und Nehmen mehr wäre, etc.
Hast du ihm denn deine Gründe fürs ausziehen genannt?
Wenn das seine Erwiderung auf deine Begründung fürs ausziehen war,find ichs ziemlich arm.:ratlos:
Beim gemeinsam wohnen müssen beide mit glücklich sein,du bist es aber nicht und das mit "sein Traum ist zerstört" zu kommentieren finde ich etwas befremdlich....

Meint ihr, dass eine räumliche Trennung generell und im Besonderen in unserer Situation funktioniert?
Das kann ich jetzt noch nicht beurteilen.Um das besser beurteilen zu können hab ich dir ja einige Fragen gestellt.

Vielleicht stelle ich auch fest, dass es ein Fehler war, dann wäre das ein sehr großer, sehr unnötiger finanzieller Aufwand... Oder einer von uns (eher ich) stellt fest, dass er die Beziehung gar nicht mehr möchte. Bestenfalls läuft es so, dass wir so 3-5 Jahre getrennt wohnen und ich dann genug vom Leben hatte, Kinder möchte und wir ein Haus bauen. Aber ist das realistisch?
Risiken gibt es immer.Aber das sollte einen nicht daran hemmen Entscheidungen zu treffen und umzusetzen.



Oder was ist sonst die richtige Lösung?
Hast du mal mit ihm en detail über eure Beziehung geredet und ihn gefragt,was er an euer Beziehung (bzw. auch an dir)schätzt und mit was er Probleme hat?Wenn ja,was hat er gesagt?
Wenn nein,würde ich das mit ihm machen,damit ihr eine gemeinsame Lösung finden könnt.


Was gibt es für Punkte,die du an deiner Beziehung/Partner schätzt?
 

Benutzer53592 

Planet-Liebe ist Startseite
Hallo Chocolate,

als du noch anderes gepostest hast, war das wesentlich angenehmer und schöner.

Aber nun zu deinem Problem...

Ich bin der Meinung, dass eine räumliche Trennung überhaupt nichts bringt, denn ihr werdet euch (weiter) entfremden.
Du wirst vielleicht öfters alleine oder mit Freundin(nen) weggehen und bemerken, was für humorvolle, aufregende und offene Männer gibt, die nur so voller Elan und Vitalität sprühen...du wirst weiter Vergleiche anstellen und zur Überzeugung gelangen, dass dein Freund ein "Langweiler" ist, zwar beständig (was man zwar eigentlich möchte), aber halt so "vorhersehbar".

Klar kann ich verstehen, dass du mit deinen 23 Jahren noch kein Leben einer 50Jährigen, frustrierten Ehefrau führen möchtest bzw. dir es so vorkommt und du deine ganz speziellen Vorstellungen hast, wie es eigentlich zu laufen hat, aber glaube mir, dein Partner wird sich nie so verändern können, wie du es wohl gerne hättest.

Ich kenne einige Männer, die sind lethargisch...sind zwar bei jeder Aktion und Vorschlag dabei, überlassen aber letztendlich der Frau die Entscheidungen, Planungen...ach, einfach nahezu alles.
Mit so einem Mann könnte ich einfach nicht klar kommen...ich brauche Reibungspunkte, Widerworte, hitzige Diskussionen (von mir aus auch, welche Farbe das Klopapier haben soll *g*)...und nicht ständige Harmonie, die so einschläfernd wirkt wie heiße Milch mit Honig.

Letztendlich musst du entscheiden, was du möchtest...nochmal durchstarten...aber ohne Garantie, dass du so schnell wieder einen so verlässlichen, treuen, dich wirklich liebenden Mann findest.
Choci...ich weiß, es ist verdammt schwierig und du bist dir bestimmt bewusst, dass es mit einem neuen Mann auch wieder einen Alltag gibt, aber du bist unzufrieden...schon länger...du hast das Gefühl, es ändert sich einfach nichts - die Entscheidung kann dir keiner abnehmen, aber höre auf dein Herz und bin ich schon ein wenig der Meinung, dass es langsam, aber sicher nicht mehr so dolle für ihn schlägt.

Ich wünsche dir Alles Gute...viel Mut, Kraft und hoffentlich die richtigen Entscheidungen!
 
P

Benutzer

Gast
Hallo :knuddel_alt:,

wie schön dass du mal wieder da bist! :smile:

Ich würde auch zuerst mal die Frage stellen:
Was gibt es für Punkte,die du an deiner Beziehung/Partner schätzt?
Also außer Geld und der Kindsache - denn es gehört ja wirklich mehr dazu, mit jemandem (lange) zusammen zu sein. Ich könnte mir das ehrlich gesagt mit einem wenig leidenschaftlichen Mensch (ich meine, er muss ja nicht superfeurig sein, ein bisschen reicht ja schon, ein bisschen Begeisterung für was, für Menschen, für einen selber) nicht wirklich vorstellen. Insofern kann ich dich gut verstehen, aber auch, dass es dir schwer fällt, dich von ihm zu trennen. Nach so langer Zeit gehört man ja auch schon irgendwie zusammen, bei aller Unzufriedenheit.

Ich denke aber, dass das mit den getrennten Wohnungen ein Schritt in die richtige Richtung wäre, denn Fakt ist: so wie es jetzt ist, bist du nicht glücklich. Und das ist das Allerwichtigste! Wenn man nicht glücklich ist, muss man etwas ändern. Und der Vorteil den du hast ist, dass du sogar weißt was es ist was dich unzufrieden macht.

Für ihn wäre das mit Sicherheit schwer. Das darf man ja auch nicht vergessen, aber ich glaube dass es schon in seinem Interesse ist, dass seine Freundin das Leben führt das sie möchte - und nicht das, was pragmatisch gesehen am sichersten und angenehmsten wäre. Aber andererseits wäre es ja nicht mehr so, dass ihr euch nicht mehr sehen würdet. Als Paar könntet ihr ja trotzdem noch leben - so wie vorher eben.

Es sei denn, du würdest Wert drauf legen, auch andere Männer kennen zu lernen. Dann würde ich mich direkt von ihm trennen - alles andere wäre wirklich extrem schmerzhaft für ihn, denn er würde die Trennung vielleicht eh schon bei deinem Auszug ahnen - und wenn das dann Wirklichkeit würde wäre das wirklich schlimm. In kleinen Stücken tut sowas viel mehr weh, als wenn man direkt zack einen Schlussstrich zieht.

Ohje, ich hoffe du musst bald nicht mehr so viel grübeln, das macht einen so fertig auf Dauer. Im Endeffekt bist du hauptsächlich für dich selber verantwortlich (so wie er für sich), gerade in deinem Alter. Du darfst nicht das Gefühl haben, dich irgendjemandem "verpflichten" zu müssen, weil er eben gut für später wäre. Du lebst ja nicht später sondern im Moment. Und wenn du irgendwann drei Kinder hast, verheiratet bist und dich DANN fragst ob du nicht was verpasst hast, ist es vielleicht nicht zu spät, aber definitiv schwieriger das dann noch auszuleben als jetzt mit 23.
 

Benutzer29410 

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Bestenfalls läuft es so, dass wir so 3-5 Jahre getrennt wohnen und ich dann genug vom Leben hatte, Kinder möchte und wir ein Haus bauen. Aber ist das realistisch?

Kann man genug vom Leben haben? :ratlos: Willst du dich mit 28 zur Ruhe setzen und außer Kinder versorgen und Küche putzen gar nichts mehr machen?
Das Leben ist auch mit Ende 20 nicht vorbei, du wirst immer Wunsch nach Bewegung, nach Veränderungen, nach Abenteuern und Aufregung haben, das stirbt nicht einfach so ab sobald man älter wird. Der Trick ist es, sich einen Partner zu suchen, der das Leben genauso genießt und mit dem man zusammen neue Abenteuer erleben kann. Der einem Freiraum lässt, ohne einen aus den Augen zu verlieren, der sein eigenes Leben und was zu erzählen hat und mit dem man für den Rest seines Lebens eine tolle Zeit hat. Denke an all die lebenslangen Essen, Kinobesuche, Urlaube etc. - er ist dein Date für`s Leben wenn du dich für ihn entscheidest. Ist doch erzlangweilig, wenn da einer immer nix zu sagen hat.

Andere Männer sind auch gute potentielle Väter und Versorger, ohne langweilig zu sein, das eine schließt das andere ja nicht aus.

Ich hatte selber 5 Jahre lang so einen Freund, steckte in einem ähnlichen Dilemma (kommt mir alles sehr bekannt vor), die Trennung ist mir nicht leicht gefallen aber ich hab es nie bereut - das Leben hatte noch soviel Schönes für mich zu bieten (und hat es immer noch; ich freu mich was die Zukunft noch alles Spannendes für mich in petto hat:zwinker: ).
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Mich würde weniger das "wenig Unternehmenslustige" wirklich schrecken als die Tatsache, dass er nur an der Oberfläche kratzt und man mit ihm nicht warm wird und nicht wirklich REDEN kann.
Für mich ist das Leben zu zweit ganz klar auch viel Kommunikation, sicherlich auch über Alltägliches, aber ich möchte mich zusammen mit meinem Freund über Dinge ereifern können, wirklich über INHALTLICHES reden, mich für Dinge begeistern können, von ihm für etwas begeistern lassen... Ich habe nichts dagegen, auch mal still und schweigend mit ihm Zeit zu verbringen, das geht auch, aber mit ihm reden zu KÖNNEN ist wichtig. Und zwar nicht nur, weil ICH reden will :zwinker:.

Sein Leben scheint seicht dahinzuplätschern, er scheint sich über vieles gar nicht zu freuen, sondern sein Leben einfach an Erwartungen auszurichten, die an ihn gestellt werden (von wem? vom Vater?). Gerät er eigentlich jemals außer sich vor Freude? Oder nimmt er alles irgendwie hin? War er schon immer so, weißt Du das? War er auch in Eurer ersten Zeit als Paar so gemäßigt und lau?

Für mich wäre das nichts, so lieb und fürsorglich derjenige auch ist.

Ich denke, Du solltest Dir über Deine jetzigen Gefühle zu ihm wirklich klar werden. Dich scheint schon GRUNDLEGENDES an ihm zu stören - meinste wirklich, dass sich das ändert, wenn Du alein wohnst? Und, selbst wenn er "objektiv betrachtet" ein "guter Vater" wäre, ich würde nicht mit jemandem Kinder haben wollen, der so wenig begeisterungefähig, sondern eher langweilig und seicht ist.

Man muss nicht jeden Tag losrocken. Wenn man viel unterwegs ist, schätzt man ein bisschen Zeit zuhause sicherlich besonders. Aber dass ihn zum Beispiel gar nicht interessiert, in welche Wohnung er zieht und wie sie eingerichtet ist, dass ihn nicht interessiert, wie eine gemeinsame Fernreise ablaufen wird, dass er einfach nur Dich machen lässt... Das fände ich nicht schön. Ich möchte mein Leben mit meinem Freund gemeinsam gestalten und nicht immer den Ton angeben MÜSSEN.

Wenns zum Beispiel ums Reisen geht, ist mein Freund einer, der gern mich planen und recherchieren und herausfinden lässt, weil ich "das so gut kann". Das mag sein, hat mich aber auch schon mal gestört, deswegen habe ich ihm gesagt, dass ich das Vertrauen schön finde, aber dass es MIR mehr Freude macht, wenn wir zusammen planen, da es eine gemeinsame Reise ist. Er hats verstanden und ist nicht mehr nur Passagier und ich Reiseleiter.

Habt Ihr eigentlich gemeinsame "Projekte"? Was MACHT Ihr zusammen? Begegnet Ihr Euch nur, weil Ihr halt "zufällig" dieselbe Wohnung teilt? Oder PASSIERT da auch mal was als Paar?

Wie siehts mit Sex aus? Ist er da auch so gemäßigt und macht es halt, weils dazugehört? Oder geht er da mal mehr aus sich raus?

Vor allem kann er sich wirklich begeistern. Ich hätte Schwierigkeiten damit, wenn er so "gebremst" wäre wie Dein Freund. Nicht jeder sprüht vor Esprit und ist permanent lebendig und blabla, aber was Du beschreibst, klingt nach enorm wenig Lebensfreude. Er lebt halt, hat studiert, arbeitet, dann die Firma seines Vaters, jetzt meint er, es sei demnächst Zeit für Kinder - wie "man das halt so macht". Da würde ich ausbrechen wollen.

Daher kann ich die Überlegung mit dem Ausziehen verstehen. Aber da Dich selbst schon der Verdacht beschleicht, das sei nur eine Trennung auf Raten, horche mal genau in Dich hinein, was Du eigentlich willst. Willst Du wirklich mit ihm zusammen sein, nur halt in getrennten Wohnungen? Würdest Du Dich mit ihm treffen und als Paar was machen, wenn Du ausgezogen wärst?

Du sehnst Dich nach etwas mehr LEBEN und Trubel, gern hättest Du das mit ihm zusammen. Er versteht den Wunsch nicht.

Überlege Dir genau, wie jetzt Deine Gefühle zu ihm sind und was Du eigentlich mit dem Auszug bezwecken willst.


Ein Gedanke noch: Ist mal geklärt worden, ob er Schilddrüsenunterfunktion hat? Gebremst, lethargisch, wenig Lebensfreude - da fiel mir Hypothyreose als möglicher Faktor ein.
 
V

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Gast
deiner schilderung nach hätte die beziehung für mich persönlich um ehrlich zu sein keine zukunft. es geht um so fundamentale dinge, dass auch eine räumliche trennung nichts an ihnen ändern wird.


Allerdings komme ich genauso wenig an ihn ran. Unsere Beziehung ist oberflächlich. Wenn wir nicht miteinander schlafen und zusammen leben würden, wüsste ich so viel über ihn, wie ein guter Bekannter...er redet einfach nicht über nicht-oberflächliche Dinge. Mit niemandem, auch nicht mit mir.
(...)

Wir haben uns glaube ich einfach nicht allzuviel zu sagen. Ihn stört es aber nicht bzw. wäre ihm gar nicht aufgefallen...hauptsache ich bin da...

Wenn man sich (zu) viel sieht und dann irgendwann nicht mehr ganz so viel zu erzählen hat, ist das vielleicht normal, aber auch schon nicht ideal. wenn man sich aber von anfang an einfach nicht besonders viel zu sagen hat, ist das meiner meinung nach ein unlösbares problem. vielleicht geht es nur mir so, aber für mich ist die absolute grundvorraussetzung für eine beziehung, dass man sich sehr viel zu sagen hat, das gespräch mühelos fliesst, man selbst etwas zu erzählen hat, wenn gar nicht viel neues passiert ist. wenn es auf dieser ebene nicht stimmt, wäre eine beziehung oder sogar nur eine freundschaft undenkbar für mich.

selbst wenn er vielleicht überdurchschnittlich lange braucht, um sich zu öffnen, sollte die situation nach drei jahren eine andere sein. es scheint ja noch nicht mal eine entwicklung in die richtige richtung zu sehen zu sein. deine zweifel an der beziehung finde ich schon aus diesem grund absolut berechtigt.



Das nächste ist, dass er an nichts wirklich Freude hat, außer am Konsole-/PC-Zocken...er tut fast alles nur mir zuliebe, das merke ich. Er macht beinahe alles mit was ich vorschlage und kommt auch mal selber mit einer Idee um die Ecke, aber nur, weil er weiß, dass es mir gefällt. Was ja prinzipiell nicht verwerflich ist, allerdings schon, wenn es AUSCHLIEßLICH so ist...
(...)
Er findet nichts am Ausgehen, in den Urlaub fahre schon gar nicht (reicht ihm alle paar Jahre, obwohl Geld genug da wäre), würde es aber für mich tun. Das weiß ich aber und dann macht es mir keinen Spaß. Habe ich auch schon angesprochen, bringt aber auch nichts.
(...)

Es ist als sei sein Leben schon vorprogrammiert, er weiß, was man von ihm erwartet, freundet sich damit an und lebt danach - ich glaube ohne groß drüber nachzudenken.
(...)

Ich glaub wir passen nicht zusammen...ich bin irgendwie lebenslustiger, möchte noch was sehen, erleben, ausprobieren, liebe ewegung und Veränderungen. Er ist immer mit allem zufrieden wie es ist, mag keine Veränderungen und lebt in seiner eigenen Welt in der es nur gute Menschen, Videospiele und mich gibt...

auch das kann meiner meinung nach auf dauer nicht funktionieren. ein leidenschaftsloser, so wenig lebenslustiger mensch ist das frustrierenste, was ich mir überhaupt vorstellen kann. zumindest mir würde es sehr schwer fallen, jemanden, der immer den weg des geringsten widerstandes geht und keine eigenen träume hat, so zu respektieren und achten, wie das in einer partnerschaft der fall sein sollte. gerade in so jungen jahren sollte man doch noch neugierig und offen für veränderungen sein, etwas erleben wollen, träume haben und auch versuchen, sie zu verwirklichen. wie soll das dann erst in 20 jahren werden?
bezogen auf das alltagsgeschehen, bringt es das hier eigentlich auf den punkt:

Denke an all die lebenslangen Essen, Kinobesuche, Urlaube etc. - er ist dein Date für`s Leben wenn du dich für ihn entscheidest.



Zu dem Thema mit dem Reden meint er, dass er das in den Griff bekommt, trotzdem ist er keineswegs ein Mensch, der in irgendeiner Form Leidenschaft hat, das ist einfach eine Typfrage, das wird sich nciht ändern und ich weiß nicht, ob ich damit klar komme...

ich denke nicht, dass sich an eurem kommunikationsproblem wirklich arbeiten lässt, besonders nicht nach so langer zeit. entweder die chemie diesbezüglich stimmt einigermassen, oder eben nicht.
und wie du selbst erkannt hast, an seiner leidenschaftslosigkeit wird sich kaum etwas ändern, egal ob du ausziehst oder bleibst.
 

Benutzer52998 

Verbringt hier viel Zeit
Natürlich...mir würde es immer gut gehen, ich hätte ein Leben voll Überfluss und Luxus und einen Mann, der mich liebt. Aber...bin ich nicht noch zu jung, um danach zu entscheiden? Natürlich habe ich auch noch Gefühle für ihn, aber...kann man jemanden lieben und gleichzeitig wissen, dass man mit ihm nicht sein ganzes Leben verbringen kann / möchte, dass er nicht der Richtige ist, um länger bei ihm zu bleiben?

warum sollte man das nicht können? Gibt es Regelungen dafür, wie DEINE beziehung gerade jetzt und zu diesem einen menschen auszusehen hat? nicht so schablonenhaft ans leben rangehen! ob er das ähnlich sieht, steht auf einem anderen blatt, aber erstmal sollte dich nur berühren, wie du mit einem speziellen mann zusammensein willst. und das auch deutlich machen.

Wenn das jetzt nur mit anderen Leuten so wäre, wäre das zwar Schade, aber kein größeres Problem. Allerdings komme ich genauso wenig an ihn ran. Unsere Beziehung ist oberflächlich. Wenn wir nicht miteinander schlafen und zusammen leben würden, wüsste ich so viel über ihn, wie ein guter Bekannter...er redet einfach nicht über nicht-oberflächliche Dinge. Mit niemandem, auch nicht mit mir.

Ich kann ihn in vielen Situationen einfach nicht einschätzen, da ich nicht weiß, was er denkt und fühlt. Wenn wir miteinander reden, dann über banale Dinge, Alltagsgedöns halt. Und meist erzähle ich. Er hört zu, stellt Fragen...immerhin. Okay, was soll er erzählen, alleine im Home-Office erlebt man nicht so viel...

die oberflächlichkeit, die du empfindest gibt mir eher zu denken – da kann keine innige intimitiät und das gefühl, etwas spezielles miteinander zu haben, entstehen. und ist bei dir wohl auch nicht entstanden. ganz unabhängig davon, ob der kerl jetzt vatertauglich und beziehungstauglich ist – für mich ist die qualität der gefühle, die einzigartige empfindung der thrill. und ich kann verstehen, daß dir das möglicherweise am meisten fehlt.

mein freund ist auch nicht der kultur-freak und hat keine hohen ansprüche an das verbringen seiner freizeit, aber 1. "plane" ich nichts mit ihm (familientechnisch), 2. habe ich mich davon gelöst, mit einem mann vor der gesellschaft zu brillieren (ich geh mit ihm ins bett, ich verbringe die zeit mit ihm – ich will spaß mit ihm haben. und wenn das der fall ist, ist mir wurscht, ob er meine familie und freunde unterhalten und beeindrucken kann. tut er auch nicht :zwinker: ) und 3. kann ich mich sehr gut selbst amüsieren mit meinen vielen interessensgebieten. mein leben ist so anstrengend und turbulent, ich bin froh, daß mein kerl für mich eine ruheinsel zum verschnaufen ist. das sind aber auch meine sehr speziellen bedürfnisse. munich z. b. braucht einen zum fetzen (nee, danke, dafür habe ich keine energie übrig).


Bestenfalls läuft es so, dass wir so 3-5 Jahre getrennt wohnen und ich dann genug vom Leben hatte, Kinder möchte und wir ein Haus bauen. Aber ist das realistisch?

ich habe den eindruck, das wichtigste ist erstmal, daß du deine bedürfnisse herausfilterst, schaust, ob du das genüßliche deiner beziehung doch noch erhalten willst – z. b. durch getrenntes wohnen und dein leben nicht mehr so buchhalterisch verplanst. dann kommt der fun auch schon im alltag zurück – sogar mit einem ruhigen typ. DU machst in deinem leben nämlich die musik! mehr agieren statt reagieren ist angesagt.
 

Benutzer58194 

Verbringt hier viel Zeit
Oh das kommt mir bekannt vor. :ratlos:

Wie du das so beschreibst, kommt er nicht sehr aus sich raus und verkriecht sich lieber in sich selbst.

Mit der Trennung auf Raten finde ich ebenso keine gute Idee, das verletzt ihn nur unnötig. Dann mach lieber eine Woche irgendwo Urlaub alleine und schaue in Dich hinein, was Du wirklich willst. Aber ich denke, Du hast Dir die Antwort längst gegeben.

Es ist vielleicht nur noch die Überwindung den Schritt zu gehen. Einen Menschen, den man sehr geliebt hat aufgeben ist eben nicht so einfach.

Es mag sein, dass er sich bemühen möchte, doch. Aber das geht eben nicht so einfach. Über Nacht gibt es keinen Extrovertierten Menschen, der sich gerne mitteilt.

Vielleicht schaust Du in Deinem Herzen noch mal genau nach, was Du fühlst, was Du willst und dann stellst Du Dir Dein Leben in 5, 10 oder 20 Jahren vor, wenn Du alles so belässt, wie es jetzt ist. Dann machst Du das gleiche mit, wenn Du es jetzt veränderst.

Du wirst Deine Antwort finden, egal, wie sie ausfallen mag.
 

Benutzer2295  (36)

Sehr bekannt hier
Erstmal danke für eure Antworten...ich glaube, jetzt ein wenig klarer zu sehen...

Was für Trennungsgründe hast du ihm gesagt?
Liebst du deinen Freund?

Ich habe ihm gesagt, dass ich finde, dass unsere Beziehung zu oberflächlich ist, dass ich nicht damit umgehen kann, dass er so temperamentlos ist, so wenig von sich preisgibt und umgekehrt auch mit so wenig Informationen zufrieden ist. Er meinte, dass er das alles ändern kann. Dann hab ich noch hinterher geschoben, dass ich gerne noch mal ein wenig freier wäre, bevor ich mich endgültig binde.

Was meinst du mit "wenig feuriger" Art?
Ist er eher der Stubenhocker, oder wie?

So ungefähr. Er ist ein ziemlich leidenschafts- und temperamentloser Mensch, begeistert sich selten für etwas, etc.
Es gab noch nie einen Streit geschweige denn eine richtige Diskussion oder Inwiefern kann man mit ihm nicht rausgehen? Kannst du dich nicht gut alleine mit ihm unterhalten oder wie?

Ich habe immer das Gefühl, dass er genauso glücklich wäre, wenn er zu Hause wäre. Nicht dass er irgendwie schlecht drauf wäre, wenn wir etwas unternehmen, aber es macht auch keinen richtigen Spaß. Unangenehme Gesprächspausen hatten wir nie, zu keiner Zeit, aber es ist alles schrecklich oberflächlich. Ich weiß, wie es sein kann, wenn man richtig gut miteinander kommuniziert, aber ich kann es ihm nicht vermitteln, da er es nicht kennt. Wenn ich sage, dass ich zu wenig über ihn weiß, fragt er, was ich wissen will…

Wie lange wohnt ihr nun zusammen?
Ist bei euch (schon) der Alltag eingekehrt oder wie meinst du das,dass du dir mit 23J. schon vorkommst,wie eine 30jährige?

Ich meinte wie 30 Jahre verheiratet… Als ich mal meinte, dass ich glaube, dass wir uns nicht mehr viel zu sagen haben, kam von ihm der Satz „wir sind ja auch schon drei Jahre zusammen“…  Wir wohnen seit zwei Jahren zusammen…



Selbst wenn ihr euch räumlich trennt...wie stellst du dir das möbel-technisch vor?Wer nimmt was mit,etc.?
Das wäre das kleinste Problem. Ich würde mich eh neu einrichten wollen, ein paar Sachen die mir wirklich gehören würde ich mitnehmen, den Rest könnte er haben, da er auch den Großteil gezahlt hat. Aber von solchen materiellen Sachen würde ich niemals eine Entscheidung abhängig machen.


Was gibt es für Punkte,die du an deiner Beziehung/Partner schätzt?
Ich mag seinen Humor und seine originelle witzige Art, dass wir über die gleichen Dinge lachen können und dass ich weiß, dass ich mich 100% auf ihn verlassen kann.

Hallo Chocolate,

als du noch anderes gepostest hast, war das wesentlich angenehmer und schöner.

Aber nun zu deinem Problem...

Ich bin der Meinung, dass eine räumliche Trennung überhaupt nichts bringt, denn ihr werdet euch (weiter) entfremden.
Du wirst vielleicht öfters alleine oder mit Freundin(nen) weggehen und bemerken, was für humorvolle, aufregende und offene Männer gibt, die nur so voller Elan und Vitalität sprühen...du wirst weiter Vergleiche anstellen und zur Überzeugung gelangen, dass dein Freund ein "Langweiler" ist, zwar beständig (was man zwar eigentlich möchte), aber halt so "vorhersehbar".

Klar kann ich verstehen, dass du mit deinen 23 Jahren noch kein Leben einer 50Jährigen, frustrierten Ehefrau führen möchtest bzw. dir es so vorkommt und du deine ganz speziellen Vorstellungen hast, wie es eigentlich zu laufen hat, aber glaube mir, dein Partner wird sich nie so verändern können, wie du es wohl gerne hättest.

Ich kenne einige Männer, die sind lethargisch...sind zwar bei jeder Aktion und Vorschlag dabei, überlassen aber letztendlich der Frau die Entscheidungen, Planungen...ach, einfach nahezu alles.
Mit so einem Mann könnte ich einfach nicht klar kommen...ich brauche Reibungspunkte, Widerworte, hitzige Diskussionen (von mir aus auch, welche Farbe das Klopapier haben soll *g*)...und nicht ständige Harmonie, die so einschläfernd wirkt wie heiße Milch mit Honig.

Letztendlich musst du entscheiden, was du möchtest...nochmal durchstarten...aber ohne Garantie, dass du so schnell wieder einen so verlässlichen, treuen, dich wirklich liebenden Mann findest.
Choci...ich weiß, es ist verdammt schwierig und du bist dir bestimmt bewusst, dass es mit einem neuen Mann auch wieder einen Alltag gibt, aber du bist unzufrieden...schon länger...du hast das Gefühl, es ändert sich einfach nichts - die Entscheidung kann dir keiner abnehmen, aber höre auf dein Herz und bin ich schon ein wenig der Meinung, dass es langsam, aber sicher nicht mehr so dolle für ihn schlägt.

Ich wünsche dir Alles Gute...viel Mut, Kraft und hoffentlich die richtigen Entscheidungen!

Munich, dein Beitrag hat mich irgendwie die ganze Zeit über nicken lassen und lässt mich irgendwie klarer sehen…du hast so Recht, dass es schmerzt…

Diese Reibungspunkte, Widerworte, Temperament ist es auch, was mir fehlt. Ich brauche jemanden, der mich ab und zu mal bremst wenn ich übermütig werde. Ansonsten geht der Respekt verloren und wenn der weg ist, tut man vielleicht Dinge, die nicht in eine funktionierende Beziehung gehören…

Diese fehlende Leidenschaft macht sich in allen Bereichen bemerkbar, so auch beim Sex. Ich habe immer weniger Lust drauf, obwohl er optisch wirklich attraktiv ist.
Er ist auch beim Sex immer gefasst irgendwie, technisch einwandfrei aber nie wirklich leidenschaftlich.

Der Hammer ist...bitte verurteilt mich jetzt nicht deswegen...aber ich habe ihm beim Sex, also beim reinen Rein-Raus-Akt, in der ganzen Zeit unserer Beziehung einen Orgasmus vorgetäuscht...das wurde irgendwie ein Selbstläufer und einfach nur, weil Männer es oft nicht verstehen, dass man trotzdem Spaß dabei hat. Ich wollte keine große Sache draus machen und dann hat sich das irgendwie so eingespielt. Das habe ich ihm vor ein paar Tagen gebeichtet und ich dachte, dass er wenigstens dann mal sauer wird oder ein wenig aus sich raus kommt. Und seine Reaktion? Nichts!!! Er meinte, dass er das schon vermutet hat, aber wollte nichts sagen. Ich fragte warum und er meinte, dass er direkt nach dem Sex nicht drüber reden wollte und am nächsten Tag hatte er es immer wieder vergessen... Hallo? Drei Jahre lang?
Ich meine gut, es war nicht richtig von mir, aber...

Kann man genug vom Leben haben? Willst du dich mit 28 zur Ruhe setzen und außer Kinder versorgen und Küche putzen gar nichts mehr machen?
Das Leben ist auch mit Ende 20 nicht vorbei, du wirst immer Wunsch nach Bewegung, nach Veränderungen, nach Abenteuern und Aufregung haben, das stirbt nicht einfach so ab sobald man älter wird. Der Trick ist es, sich einen Partner zu suchen, der das Leben genauso genießt und mit dem man zusammen neue Abenteuer erleben kann. Der einem Freiraum lässt, ohne einen aus den Augen zu verlieren, der sein eigenes Leben und was zu erzählen hat und mit dem man für den Rest seines Lebens eine tolle Zeit hat. Denke an all die lebenslangen Essen, Kinobesuche, Urlaube etc. - er ist dein Date für`s Leben wenn du dich für ihn entscheidest. Ist doch erzlangweilig, wenn da einer immer nix zu sagen hat.

Andere Männer sind auch gute potentielle Väter und Versorger, ohne langweilig zu sein, das eine schließt das andere ja nicht aus.

Ich hatte selber 5 Jahre lang so einen Freund, steckte in einem ähnlichen Dilemma (kommt mir alles sehr bekannt vor), die Trennung ist mir nicht leicht gefallen aber ich hab es nie bereut - das Leben hatte noch soviel Schönes für mich zu bieten (und hat es immer noch; ich freu mich was die Zukunft noch alles Spannendes für mich in petto hat ).
Das ist wahrscheinlich das, was ich mir einrede… Das ich irgendwann zur Ruhe komme und es mir genügt, für die Familie da zu sein. Aber wenn ich deinen Text lese und insgeheim weiß ich es auch wohl schon länger, dass das nie so sein wird. Mittlerweile weiß ich ja noch nicht mal mehr, ob ich überhaupt mal Kinder o. ä. möchte…

Sein Leben scheint seicht dahinzuplätschern, er scheint sich über vieles gar nicht zu freuen, sondern sein Leben einfach an Erwartungen auszurichten, die an ihn gestellt werden (von wem? vom Vater?). Gerät er eigentlich jemals außer sich vor Freude? Oder nimmt er alles irgendwie hin? War er schon immer so, weißt Du das? War er auch in Eurer ersten Zeit als Paar so gemäßigt und lau?
Ja, das war schon immer so. Er ist einfach so. Anfangs ist es mir aber noch nicht so aufgefallen, rosarote Brille und so, und erste Zweifel hab ich sofort in eine Ecke geschoben, weil ich so sehr wollte, dass es funktioniert, da er doch augenscheinlich so ein toller Mann ist…
 

Benutzer84611 

Benutzer gesperrt
Huhu...

Vielleicht kennt ihr die Vorgeschichte aus meinem letzten Thread.

Ich habe immer noch Zweifel an meiner Beziehung, hatte ihm auch schon mal mitgeteilt, dass ich mich trennen möchte, habe dann aber nochmal einen halben Rückzieher gemacht.

Zusätzlich zu der Geschichte, dass ich aufgrund seiner "wenig feurigen" Art nicht mehr mit ihm zusammen sein möchte, kommt noch, dass ich mir denke, dass ich noch was erleben möchte. Noch nichtmal in Bezug auf Männer zwangsläufig, in der Beziehung habe ich mich schon ausgiebig entfaltet, aber so generell... Ich bin 23 Jahre alt und führe ein Leben wie 30 Jahre verheiratet. Jetzt gibt es Typen von Männern, mit denen man trotzdem noch verrückte Sachen machen kann, mit denen man auch alleine rausgehen kann, Parties feiern kann, etc. Nur mein Freund gehört nicht gerade dazu. Bevor ich mit ihm alleine was trinken geh oder gar Tanzen, bleib ich lieber daheim.

Was willst Du eigentlich? Einen Hengst oder einen Partner? So wie Du schreibst willst du mit verrückten Typen Party machen aber keine Beziehung mit einem " Langweiler ".

Als Vater meiner Kinder könnte ich mir allerdings niemand besseren vorstellen. Wann ich mal Kinder haben möchte, ist allerdings nicht absehbar...

Kann er sich Dich als Mutter seiner Kinder vorstellen?

Nun ist mir der "glorreiche" Gedanke gekommen, dass wir erstmal wieder getrennte Wohnungen haben könnten...das heißt, dass ich ausziehe. Glaubt ihr, dass das funktioniert? Oder will ich damit nur mein Gewissen austricksen, damit die Trennung nicht so schwer fällt?

Reiner Selbstbetrug.

Er würde den Auszugsplan so hinnehmen, allerdings gar nicht erfreut. Er meinte er kommt sich dann vor wie der letzte Depp, und dass dann alles so gelaufen ist, wie ich das wolte und dass sein Traum zerstört ist. Dass das ja dann kein Geben und Nehmen mehr wäre, etc.

Und da het er recht. Sauber ausgenutzt und dann abserviert.

Meint ihr, dass eine räumliche Trennung generell und im Besonderen in unserer Situation funktioniert? Vielleicht stelle ich auch fest, dass es ein Fehler war, dann wäre das ein sehr großer, sehr unnötiger finanzieller Aufwand... Oder einer von uns (eher ich) stellt fest, dass er die Beziehung gar nicht mehr möchte. Bestenfalls läuft es so, dass wir so 3-5 Jahre getrennt wohnen und ich dann genug vom Leben hatte, Kinder möchte und wir ein Haus bauen. Aber ist das realistisch?

Aha. So drei bis fünf Jahre mit den Partyhengsten austoben und danach ist er wieder gut genug für Dich? Wovon träumst Du eigentlich nachts? Du glaubst doch nicht wirklich daß er auf Dich wartet?

Oder was ist sonst die richtige Lösung?

Entscheide Dich. Für ihn oder gegen ihn. Aber versuche nicht, ihn mit irgendwelchem Geschwafel von wegen vorübergehende räumliche Trennung zu verarschen.

Ich weiß nicht, jetzt wo es akut wird, macht mich der Gedanke ohne ihn zu leben auch unheimlich traurig, aber wenn wir weiterhin zusammenbleiben und auch zusammen wohnen, bin ich zumindest auf Dauer wohl auch nicht glücklich damit.

Ich werde noch wahnsnnig...

Und Du meinst, er ist glücklich wenn Du ihm was vormachst von wegen vorübergehende räumliche Trennung?

Versteh einer die Frauen: Da hat sie mal einen, der nicht weggeht, der nicht säuft, der sie nicht schlägt, der sie nicht hintergeht, der nicht austickt weil sie ihm einen Orgasmus vorspielt, der arbeitet und Geld nach Hause bringt, und dann paßts ihnen wieder nicht. Dann ist der leidenschafts- und antriebslos.:wuerg:

Kannst Du dir nicht vorstellen, daß er nichts weiter im Sinn hat, für die Familie, die er haben möchte, ein Heim zu schaffen? Und das " Mann " müde ist nach einem Arbeitstag?

Vielleicht liegt der Grund für die sexuelle Langweile ja bei Dir? :cool1:
 

Benutzer42447 

Meistens hier zu finden
Versteh einer die Frauen: Da hat sie mal einen, der nicht weggeht, der nicht säuft, der sie nicht schlägt, der sie nicht hintergeht, der nicht austickt weil sie ihm einen Orgasmus vorspielt, der arbeitet und Geld nach Hause bringt, und dann paßts ihnen wieder nicht. Dann ist der leidenschafts- und antriebslos.:wuerg:

Oh, da kann sie ja wirklich froh sein, dass er sie nicht schlägt..welch bemerkenswertes ereignis! Assoziierst du sowas etwa mit leidenschaft??? Gruslig! Was haben deine ganzen aufzählungen überhaupt mit leidenschaft zu tun? Ich glaub du verwechselst da was...

Man kann auch einen "hengst und einen partner" haben... :rolleyes: Das eine muss doch das andere nicht ausschließen..Es ist nur leider sehr schwer, die zu einem selbst passende person zu finden...
 

Benutzer53592 

Planet-Liebe ist Startseite
@Chocolate

Wenn ich mir das alles so durchlese und du ganz ehrlich zu dir bist, dann weißt du, woher deine Unzufriedenheit rührt...da spielt es keine Rolle, ob der Prozess der zuerst schleichenden, aber nunmehr rasanter fortschreitenden "Entliebung" daher resultiert, weil er eben so ist und sich nicht ändern kann/will oder weil du dich einfach weiter entwickelt hast, mehr vom Leben und einem Partner "erwartest", aber dein Freund das nicht abdecken bzw. nicht Schritthalten kann, weil er nahezu in allen Bereichen und Belangen einfach nicht mehr der Richtige für dich ist. (solche Erkenntnisse tun weh, weil man es einfach auch nicht immer versteht und wahrhaben will, aber sie kommen nicht gerade selten vor...egal, ob es bereits nach 3 Jahren erfolgt oder erst nach 30)

Es bringt dich fast an den Rande des Wahnsinns und manchmal auch zur Weißglut, weil er eigentlich nicht kapiert, um was es dir geht...und das hat mit Sicherheit nichts damit zu tun, dass du ihn womöglich als Partyhengst" und feurigen "Latinlover" sehen willst...
Aber nochmals: Wenn er sich ändern sollte, dann wird das nur ein Bruchteil von dem sein, was du dir wünscht oder erhoffst und diese nagende Unzufriedenheit wächst und wächst...mittlerweile bist du ja bereits soweit, dass du dich "traust", ihm unangenehm-bittere Dinge -wie das Vorspielen von Orgasmen- "an den Kopf zu knallen"...das macht man eigentlich nur, weil es nichts mehr zu verlieren gibt...weil es der letzte verzweifelte Kampf ist, ihn endlich zur Besinnung kommen zu lassen, ihn aufzurütteln...egal, welche Konsequenzen er daraus zieht. Womöglich wärst du sogar erleichtert gewesen, wenn er dir die Entscheidung abgenommen und einen Schlussstrich unter eure Beziehung gesetzt hätte.
Du darfst ihm sein Verhalten nicht übel nehmen - er ist so, wird wohl so bleiben und sieht eigentlich auch keine Veranlassung, etwas ändern zu müssen, denn für ihn läuft die Partnerschaft im wahrsten Sinne des Wortes reibungslos.
Vielleicht "tobte" er auch nicht und "muckte" bei deinem Geständnis auf, weil er dich so sehr liebt und einfach Angst hat, etwas falsch machen zu können...deshalb hat er womöglich auch seine länger gehegten Vermutungen, dass du ihm etwas vorspielst, nicht laut ausgesprochen...er will seine heile Welt mit dir aufrechthalten und geht jeglicher Konfrontation aus dem Weg, die eventuell ein Zerwürfnis bedeuten kann.

Choci...geh' nochmal in dich und überlege, ob die Glut nicht schon längst erloschen ist und nichts, aber schon gar nichts helfen kann, sie wieder auflodern zulassen...was ich damit sagen will: Vielleicht siehst du deinen Partner nicht mehr als Mann an, weil ihr mittlerweile quasi in eine Bruder-Schwester-Schiene abgeglitten seid...man mag sich, man schätzt sich, man will dem anderen nix Böses...der Sex ist Routine und nicht mehr wirklich prickelnd...und dann kommen noch diese permanenten Gedankengänge und Dauerunzufriedenheit hinzu...da hilft es auch nicht, wenn man sich einredet, dass es einem doch gut geht und dass der Partner eigentlich ein ganz Lieber ist...du willst mehr und das ist dein gutes Recht - nur solltest du so fair sein, es ihm mitzuteilen und die Konsequenzen daraus ziehen, denn er wird nie so sein, wie du es brauchst und willst...womöglich war es nicht einmal zu Anfang so, weil eine gewisse Verliebtheit ein Mäntelchen der Toleranz und Anpassung darüber gelegt hat.



Off-Topic:
@kingofchaos

Natürlich kannst du deine Meinung posten, aber: Wenn jemand so wie du, in den wenigen Beiträgen, die er hier verfasst hat, ständig kundtut "Verstehe einer die Frauen", dann sollte er sich überlegen, ob er vielleicht lieber mal seine Finger von der Tastatur lässt als süffisante, weniger hilfreiche Kommentare abzugeben...zumindest, was die Probleme vom weiblichen Geschlecht angeht, das du ja scheinbar nicht verstehen kannst oder willst...
 

Benutzer84611 

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@Chocolate


Off-Topic:
@kingofchaos

Natürlich kannst du deine Meinung posten, aber: Wenn jemand so wie du, in den wenigen Beiträgen, die er hier verfasst hat, ständig kundtut "Verstehe einer die Frauen", dann sollte er sich überlegen, ob er vielleicht lieber mal seine Finger von der Tastatur lässt als süffisante, weniger hilfreiche Kommentare abzugeben...zumindest, was die Probleme vom weiblichen Geschlecht angeht, das du ja scheinbar nicht verstehen kannst oder willst...

Danke, daß Du mir das Recht auf eine eigene Meinung zugestehst.

Aber die Wahrheit hört ihr Frauen halt nicht gerne.

Ich persönlich habe keine Probleme mit dem weiblichen Geschlecht, nur damit, was hier manche von denen zum besten geben.



EDIT by MOD: Unterlasse sowas bitte

Edit bei mir: Warum? Darf man hier seine Meinung nicht mehr sagen? Ist es politisch unkorrekt wenn man eine eigene Meinung hat?
 
G

Benutzer

Gast
Ich halte "auseinander" ziehen als Lösung für den falschen Weg, was sollte sich denn daran ändern? Er wird vom Wesen her doch immer so bleiben!
Mal abgesehen davon, dass so etwas sicher auch viel kaputt macht. ICH würde z.B. nicht noch einmal mit jemandem zusammenziehen der sich schonmal "aus dem Staub" gemacht hat.
 

Benutzer84611 

Benutzer gesperrt
Oh, da kann sie ja wirklich froh sein, dass er sie nicht schlägt..welch bemerkenswertes ereignis! Assoziierst du sowas etwa mit leidenschaft??? Gruslig! Was haben deine ganzen aufzählungen überhaupt mit leidenschaft zu tun? Ich glaub du verwechselst da was...

Man kann auch einen "hengst und einen partner" haben... :rolleyes: Das eine muss doch das andere nicht ausschließen..Es ist nur leider sehr schwer, die zu einem selbst passende person zu finden...

Was haben meine Aufzählungen mit Leidenschaft zu tun? Wir reden hier vom Führen einer Beziehung! Und m.M. erfüllt der Partner der TS die Kriterien zum Führen eine Beziehung fast vorbildlich.

Bei mir käme auch nicht viel Leidenschaft zustande wenn die Frau wie ein Teppich da liegt.

Aber anstelle mal sich selbst zu hinterfragen ob sie denn alles richtig macht wird lieber der Partner als langweilig und emotionslos bezeichnet.

Und egal wieviel rote es dafür wieder gibt:
Die TS sollte endlich das Rückgrat haben und entweder zu ihrem Partner, so wie er eben ist, stehen oder Schluß machen. Das Rumgeeiere wird sicher nicht dazu beitragen, daß er leidenschaftliche Gefühle für sie entwickelt.
Im Gegenteil wird er sich eher noch weiter zurückziehen und ggf. die Beziehung von sich aus beenden. Seine Reaktion auf ihren Vorschlag getrennt zu wohnen läßt schon einen Teilrückzug erahnen.

Außerdem halte ich den Gedankengang der TS für reichlich unverschämt.
Sie will sich drei bis fünf jahre noch so richtig austoben und wenn sie damit fertig ist, will sie die Beziehung mit dem Partner wieder aufnehmen als sei nichts gewesen? Glaubt sie wirklich, daß er sich das unbeteiligt anschauen und sie dann wieder wird haben wollen?
 

Benutzer15049  (35)

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ich kann dir zwar nicht wirklich helfen, aber ich will dir sagen: mein freund ist genau wie deiner und ich hab keine ahnung was ich machen soll.selbst das mit dem ausziehen hab ich mir auch schon überlegt.gruselige übereinstimmungen in beiden fällen...
 
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