Okay, Studium. Einmal auskotzen bitte!

Benutzer53548  (34)

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So, ich muss mal eben was rauslassen.

Ich hab vor 1,5 Wochen mein neues Studium angefangen. Ich hab 2008 schonmal studiert (offiziell 3 Semester, inoffiziell nur etwa 1,5).

Ich bin damals damit nicht klargekommen. Mein Fach fand ich scheiße, ich hab mich total unwohl gefühlt, hab mich unendlich gelangweilt und wollte das einfach nicht mehr weitermachen.
Ich habs allerdings erst viel zu spät abgebrochen. Ich hab mich nicht getraut, wusste nicht, was ich sonst machen sollte, hab irgendwie keine sonderliche Zukunft gesehen.

Ich hab dann lange Zeit nur noch hier zu Hause gesessen und bin allein gewesen. Den ganzen Tag Filme und Serien gucken, wahrscheinlich um so ein bisschen aus der realen Welt zu flüchten, die zu dem Zeitpunkt einfach scheiße war. Ich habe, ums genau zu sagen, etwas mehr als ein Jahr quasi nichts gemacht. Nen kleinen Job hab ich Ende 09 angefangen und das Ding 10 Monate gemacht, allerdings auch nur etwa 3 Mal die Woche für jeweils 5 Stunden oder so. Den Job hab ich dann im Juli gekündigt und habe seitdem wieder nichts gemacht. Keine Ahnung.

Mein neues Studium läuft also jetzt 1,5 Wochen und es gefällt mir (soweit ich das jedenfalls von den ersten Veranstaltungen jetzt sagen kann). Ich fand bis jetzt alles echt gut, hab viele nette Leute kennengelernt, läuft.

Allerdings merke ich jetzt, wie alles irgendwie über mir zusammenfällt. Ich bin maßlos überfordert und ja, wie soll ichs sagen, mir ist das einfach alles zu viel. Ich hab von 0 auf 100 durchgestartet und damit komm ich gerade überhaupt nicht klar. Jeden Tag so viele fremde Leute um mich herum, alles neu und anders. "Ganz normal", sagen jetzt sicherlich viele von euch. Ja, ist richtig. Natürlihc ist das ganz normal. Aber für mich gerade einfach nicht. Ich habe über ein Jahr nicht wirklcih viel gemacht und bin extrem viel alleine gewesen und komm mit dem ganzen Druck, mit den vielen Leuten, mit den ganzen neuen Herausforderungen, Verpflichtungen usw. nicht zurecht. Jeder will was von mir, 10 SMS von "fremden" Leuten am Tag, ständig will sich jemand mit mir treffen, dies und das machen, da muss ich hin, hier muss ich hin blablabla!
Ich denk nur noch in Zeiten. "Um 8 musst du aufstehen, dann um 9 Uhr los, um viertel vor 10 dich mit xy treffen, bis 14 Uhr Seminar, dann danach nach Hause, dir das Zeug nochmal durchlesen, danach dann wieder da und da hin, danach dann noch das und das, abends eventuell noch mit xy telefonieren. Am besten nicht zu spät ins Bett, morgen musst du ja wieder um 9 aufstehen, frühstücken, dann zur Uni... UND so weiter!" :ratlos::geknickt:

Mir ist davon heute Abend so elendig schlecht gewesen, dass ich mich übergeben habe. Traumhaft. Somit hab ich heute auch schon meine erste Veranstaltung verpasst, spitzenmäßig.

Geldmäßig siehts auch eher schlecht aus. Ich müsste mir echt nen Job suchen um irgendwie Weihnachtsgeschenke besorgen zu können. Ich kann mir jetzt echt nichts mehr wirklch leisten, weil ich alles zurücklegen muss, um nächstes Semester meine Studiengebühren zu bezahlen. Heute musste ich mir dann noch Materialien kaufen, ein Buch für 32€, Freitag wird das nächste dazu kommen. Ich bekomm ja Bafög und leg davon schon 150€ jeden Monat weg. (Um Verwirrung zu vermeinden: NEIN, nicht 150€für Weihnachtsgeschenke. 150€ kommen einfach so aufs Sparbuch, um davon die Studiengebühren zu bezahlen!:zwinker:) Vielleicht krieg ich 160€ hin, aber leben muss ich ja auch noch irgendwie!

Aber wie soll ichs jetzt mahcen? Jetzt auch noch zusätzlich nen Job annehmen? Ich glaub, dann dreh ich völlig am Rad.

Ich weiß gar nicht wirklich, was ich jetzt von euch will.
Ich brauch jetzt keine Leute, die mir sagen "Ja, das ist total normal so, was stellste dich da jetzt so an, bei mir ist das auch so blabla". Das weiß ich selbst. Ich weiß, dass ich mir um alles viiiiiel zu viele Gedanken mache. Aber ich kanns nicht stoppen :geknickt:

Trotzdem, Ratschläge? Kopftäscheln vielleicht 'n bisschen oder so?
 
M

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:knuddel:
Ach Süße, ich weiß grad, wie du dich fühlst, ich steck so ein bisschen in der gleichen Krise.

Es ist schön, dass du dich da in die Gruppe integrieren möchtest, aber manchmal muss man einfach STOP sagen. Niemand wird dir böse sein, wenn du mal nicht zu allen Treffen kommst oder jede Lerngruppe mitnimmst. Ich halte es da für sinnvoller, sich auf ein paar wenigere Leute zu konzentrieren, bei denen du das Gefühl hast "es passt".

Zum Thema Weihnachtsgeschenke - minimieren! Es müssen nicht immer für jeden letzten Bekannten die super großen Geschenke sein. Wenn du Freunden und Familie erklärtst, dass du eben jetzt dank Fachbüchern und Studiengebühren nicht mehr so viel Geld zur Verfügung hast, dann wird dir auch da niemand böse sein, wenn es weniger und kleinere Geschenke dieses Jahr gibt - oder eben mal gar keine sondern einfach nur "Jolle-Aufmerksamkeit".

Ansonsten erstmal noch ne dicke Umarmung: :knuddel:
 
R

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Gast
Geldmäßig siehts auch eher schlecht aus. Ich müsste mir echt nen Job suchen um irgendwie Weihnachtsgeschenke besorgen zu können. Ich kann mir jetzt echt nichts mehr wirklch leisten, weil ich alles zurücklegen muss, um nächstes Semester meine Studiengebühren zu bezahlen. Heute musste ich mir dann noch Materialien kaufen, ein Buch für 32€, Freitag wird das nächste dazu kommen. Ich bekomm ja Bafög und leg davon schon 150€ jeden Monat weg. Vielleicht krieg ich 160€ hin, aber leben muss ich ja auch noch irgendwie!
150 Euro im Monat für Geschenke? Ein extra Job für Weihnachtsgeschenke? :eek:
Kein Wunder, dass du damit im Stress bist! Ich sehe es wie Enfant, verschenke einfach weniger/selbstgemachte Sachen (da hast du doch sicher ein Händchen für :zwinker:), es wird ja wohl jeder verstehen, dass du dich nicht in Unkosten stürzen kannst!

Ansonsten würde ich auch sagen, dass du dir bewusst Zeiten für dich einplanst, in denen du auch mal gammeln darfst und von dem ganzen Stress runterkommen kannst.
 

Benutzer26398 

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Hmm viele neue Eindrücke auf einmal - ich denke es ist völlig ok und verständlich das dir das zuviel ist...

Ich denke mal das sich vieles nach kurzer Zeit von alleine löst - du lernst was wichtig ist und weniger wichtig, bekommst Routine etc. - bis dahin muss du aber durch.
Freu dich das du soviele neue Bekanntschaften gemacht hast - viele tun sich damit ziemlich schwer. Lerne aber auch einmal Nein zu sagen falls es dir zuviel wird.

Die Sache mit dem Geld habe ich nicht verstanden... - du schreibst das es dir überall fehlt (verständlich als Student) - aber mich wundert es nicht das du so knapp bei Kasse bist wenn du offensichtlich noch 160,- Euro von deinem Bafög sparst! - muss das sein? Sicherheit schön und gut aber eine Sparquote von 160,- Euro halte ich für sehr hoch bei dem geringen "Einkommen".

Einen Job würde ich in deiner Situation erstmal nicht annehmen - aber wenn dein Studentenleben ein wenig zur Routine wurde kannst du ja nochmal darüber nachdenken.
 

Benutzer53548  (34)

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Ich habs oben nochmal editiert. Ihr habt mich da beide falsch verstanden. Natürlich leg ich nicht monatlich 150€ für Geschenke zurück! :grin: Die 150€ sind für die Studiengebühren.

Es ist schön, dass du dich da in die Gruppe integrieren möchtest, aber manchmal muss man einfach STOP sagen. Niemand wird dir böse sein, wenn du mal nicht zu allen Treffen kommst oder jede Lerngruppe mitnimmst. Ich halte es da für sinnvoller, sich auf ein paar wenigere Leute zu konzentrieren, bei denen du das Gefühl hast "es passt".
:

Ja, das ist es ja. Es sind ja gar nicht tausende Leute. Ich mein klar, in der Uni sinds natürlich viele, mit denen man sich da unterhält.
So ein kleiner Kreis, den ich da jetzt gefunden hab, der besteht in Fach 1 aus mir und 3 anderen Leuten und in Fach 2 auch. Das heißt, es sind echt nicht viele. Und ich sag ja auch schon "Stop". Heute abend gehen einige auf Tour und ich geh halt nicht mit.

Es geht mehr um das ganze Ding. Nicht NUR um die Leute, nicht NUR um die Uni, nicht NUR um die Geldsorgengedanken. Es geht um ein Zusammenspiel aus allem. Ich weiß nicht mehr wo mir der Kopf steht und hab einfach das Gefühl "Mir ist das alles zu viel". Das ist momentan hier Dauerstress für mich und ich komm einfach gar nicht mehr richtig runter. Ich hab jetzt natürlich auch Angst davor, dass das so weitergeht und ich dann überhaupt nicht mehr klarkomm :geknickt:

Ansonsten würde ich auch sagen, dass du dir bewusst Zeiten für dich einplanst, in denen du auch mal gammeln darfst und von dem ganzen Stress runterkommen kannst.

Gut, wenn ich dann morgens 2 Stunden oder abends 2-3 Stunden zum rumhängen hab, dann kann ich die nicht wirklich nutzen. Also ich bin mit meinem Kopf schon im nächsten Tagesablauf, was ich wann wie wo mit wem machen muss. Ich krieg meinen Kopf nicht so gut ausgeschaltet :hmm:
 
R

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Gut, wenn ich dann morgens 2 Stunden oder abends 2-3 Stunden zum rumhängen hab, dann kann ich die nicht wirklich nutzen. Also ich bin mit meinem Kopf schon im nächsten Tagesablauf, was ich wann wie wo mit wem machen muss. Ich krieg meinen Kopf nicht so gut ausgeschaltet :hmm:

Auch nicht, wenn du alle Fächer vor- und nachbereitet hast? Dann müsstest du dir doch eigentlich keine Gedanken mehr machen, oder? An was denkst du denn dann bzw. was macht dir Sorgen?

Vermutlich regelt sich das aber von selbst, wenn du eben mal ein wenig Routine in deinem Alltag hast. Mir fiel der Umstieg von Ferien (=3 Monate rumgammeln) zu Uni (=dieses Semester purer Stress) auch sehr schwer, aber durch sorgfältiges Vorbereiten komme ich bisher ganz gut klar und kann abends dann auch mal abschalten.
 

Benutzer34914 

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am Anfang ist jedes Studium sehr anstrengend und überfordert einen. Du musst erstmal deinen Rhytmus finden und solltest dich net streßen. Es ist schön wenn viele Menschen was von dir wollen aber du solltest dir jetzt net die Arme ausreißen um es allen recht zu machen. Deine Kollegen sollten eigentlich Verständnis dafür haben wenn du mal nein sagst, ausserdem verkraften erwachsene und verständnisvolle Menschen ein Nein, wenn net solltest du diese Leute schnell meiden. Aber das wichtigste ist das dir dein Studium Spaß macht, somit wirste den ganzen Anfangsstreß schon bewältigen und in spätestens 1-2 Monaten ist alles Routine gworden. (Ich hab schon einige Ersti´s betraut und in der Regel war es dann so :zwinker:)

Wegen Kohle ist schwer als Ersti nen vernünftigen Job zu finden den man mit dem Studium unter nen Hut bringen kann, mein Tipp in der Sache such dir nen Job an deiner Hochschule. Bezahlung ist okay, du bist an der Hochschule und kannst schnell zu deinen Vorlesungen und baust auch noch Beziehungen auf.

Sodann wird schon alles gut gehen und weiterhin viel Erfolg

Edit: Entspannungsübungen am WE wirken wahre Wunder gegen Streß
 

Benutzer53548  (34)

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Ich denke mal das sich vieles nach kurzer Zeit von alleine löst - du lernst was wichtig ist und weniger wichtig, bekommst Routine etc. - bis dahin muss du aber durch.
Freu dich das du soviele neue Bekanntschaften gemacht hast - viele tun sich damit ziemlich schwer. Lerne aber auch einmal Nein zu sagen falls es dir zuviel wird.

Ja, ich denke bzw. hoffe, dass sich das von alleine löst. Vielleicht brauch ich auch einfach nur 2 oder 3 Wochen um da richtig reinzukommen und mich daran zu gewöhnen. Das weiß ich ja eigentlich auch.

ABer anstatt da mit etwas mehr innerer Ruhe ranzugehen und eben zu denken "Ja gut, ist jetzt so, in ein paar Wochen wird das wesentlichen entspannter sein", bin ich eher so "OH GOTT!!!" :ashamed:

Die Sache mit dem Geld habe ich nicht verstanden... - du schreibst das es dir überall fehlt (verständlich als Student) - aber mich wundert es nicht das du so knapp bei Kasse bist wenn du offensichtlich noch 160,- Euro von deinem Bafög sparst! - muss das sein? Sicherheit schön und gut aber eine Sparquote von 160,- Euro halte ich für sehr hoch bei dem geringen "Einkommen".

Ich muss diesen Betrag sparen. Ich krieg die Studiengebühren sonst nicht zusammen. Ich hab von zu Hause keine finanzielle Unterstützung. Ich hab 100€ für Essen,40€ Taback, dann eben noch Wohnung, Strom, Telefon/Internet, 100€ so zum "verprassen" (wo allerdings dann auch nochmal Kosten für Medikamente und mal weggehen und sowas mit reingerechnet sind) und ja, dann halt das Geld, was ich wegspare.

Ich bin damit im ersten Studium ja auch hingekommen. Klar, ich kann mir da keine Sprünge erlauben oder so. Aber gerade jetzt wo ich so viele Materialien brauche, wäre 'n bisschen mehr Geld echt nicht verkehrt.

Einen Job würde ich in deiner Situation erstmal nicht annehmen - aber wenn dein Studentenleben ein wenig zur Routine wurde kannst du ja nochmal darüber nachdenken.

Ja, so hab ich mir das auch gedacht. Hach, anders gehts ja auch irgendwie wohl nicht. Ich wüsste nicht, wo ich jetzt noch 15 Stunden arbeiten oder so die Woche unterkriegen sollte.
 

Benutzer97645  (38)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hey Du!

Ich kann Dich ja soooo gut verstehen!
Was Du über die Uni und die damit zusammenhängende ständige Überforderung schreibst, das hätte auch aus meiner Feder stammen können!
Mir geht es ganz ähnlich wie Dir und ich habe mich heute zwar nicht übergeben, aber ich bekam nach dem ersten Seminar heute Morgen einen Heulkrampf, weil sich so vieles bei mir aufgestaut hat (es ist im Prinzip die Summe aus: Leistunge erbringen, in den Veranstaltungen präsent sein, von morgens bis abends in einer Umgebung zu sein, in der man sich unwohl fühlt, ständig diese Massen von Menschen um einen herum, ständig aufnahmebereit und kommunikativ sein zu müssen, früh aufstehen, früh ins Bett, zwei Stunden mit dem Bus durch die Gegend fahren usw). Ich habe das Gefühl, dass ich nur noch funktioniere. Und ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte.

Auch ich habe in den letzten Jahren eher zurückgezogen gelebt. Hatte zwar Jobs, bei denen ich zwar auch mit Leuten zu tun hatte, aber es blieb noch immer genug Freiraum. Ich bin ein Mensch, der das Alleinsein wie die Luft zum Atmen braucht.
Davon ist jetzt nichts mehr da.

Leider weiß ich auch nicht genau, was man da machen kann.
Aber ich glaube, wenn Du das Studienfach wirklich magst und Du Dir vorstellen kannst, langfristig mit der Materie zu arbeiten, dann wirst Du es auch schaffen diesen scheinbar unüberwindlichen Berg von Problemen zu bewältigen!
Außerdem wächst ja der Mensch bekanntlich mit seinen Aufgaben. ;-)
(ich habe noch zusätzlich das Problem, dass ich meine Studienfächer gar nicht mal so toll finde, aber das ist eine andere Geschichte...)

Fühl Dich auf jeden Fall ganz fest von mir gedrückt!

alles Liebe,
Indianerin
 

Benutzer53548  (34)

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Auch nicht, wenn du alle Fächer vor- und nachbereitet hast? Dann müsstest du dir doch eigentlich keine Gedanken mehr machen, oder? An was denkst du denn dann bzw. was macht dir Sorgen?


Also in Fach 1 kann ich nichts vor- und nachbereiten. Im anderen Fach schon (obwohls da jetzt halt noch nicht wirklch viel gibt).

Es ist nicht das, dass ich Angst vor dem Stoff habe oder so. Es geht generell darum, dass ich einfach nicht runterkomme. Jetzt zum Beispiel sitz ich hier und denk die ganze Zeit daran, dass ich morgen von 10-13 Uhr ne Veranstaltung hab. Und ich denke halt nur "Oah nee, ich will nicht, ich will zu Hause sein, ich will meine Ruhe haben", weil ich eben wohl SO daran gewöhnt bin für mich alleine zu sein.

Dazu kommen noch die sozialen Sachen. Ich will mir das mit den Leuten nicht verbauen, nicht dauernt nein sagen, will die Leute nicht von mir wegschieben. Allerdings macht mir das "Freundefinden" NOCH mehr Stress. Haaaach! :ratlos:

Ich hab einfach SO nen Kopf im Moment und weiß gar nicht an was ich als nächstes alles denken soll.

Natürlich wird sich das höchstwahrscheinlcih alles in ein paar Wochen legen. Aber das bringt mir in diesem Moment halt nichts. Wenns "nur" die Kopfsache wäre, dann wäre das ja nochmal was anderes. Aber mir schlägts sofort auf den Körper. Mir ist kotzschlecht (im wahrsten Sinne...), ich hab Bauchschmerzen, Schwindel, die Panikattacken melden sich auch schon wieder zurück, ich bin permanent unter Hochspannung. Ich hab heute 3 verschiedene Medikamente eingeworfen um hier irgendwie klarzukommen, ernsthaft, das kanns doch nich sein :ratlos::ratlos:

---------- Beitrag hinzugefügt um 21:49 -----------

Hey Du!

Ich kann Dich ja soooo gut verstehen!
Was Du über die Uni und die damit zusammenhängende ständige Überforderung schreibst, das hätte auch aus meiner Feder stammen können!
Mir geht es ganz ähnlich wie Dir und ich habe mich heute zwar nicht übergeben, aber ich bekam nach dem ersten Seminar heute Morgen einen Heulkrampf, weil sich so vieles bei mir aufgestaut hat (es ist im Prinzip die Summe aus: Leistunge erbringen, in den Veranstaltungen präsent sein, von morgens bis abends in einer Umgebung zu sein, in der man sich unwohl fühlt, ständig diese Massen von Menschen um einen herum, ständig aufnahmebereit und kommunikativ sein zu müssen, früh aufstehen, früh ins Bett, zwei Stunden mit dem Bus durch die Gegend fahren usw). Ich habe das Gefühl, dass ich nur noch funktioniere. Und ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte.

Auch ich habe in den letzten Jahren eher zurückgezogen gelebt. Hatte zwar Jobs, bei denen ich zwar auch mit Leuten zu tun hatte, aber es blieb noch immer genug Freiraum. Ich bin ein Mensch, der das Alleinsein wie die Luft zum Atmen braucht.
Davon ist jetzt nichts mehr da.

Genau DAS! Ich hatte den Heulkrampf gestern zwar nicht im Seminar, aber zu Hause war er durchaus ziemlich präsent :zwinker:

Das mit dem Alleinsein ist bei mir eben auch der Fall. Ich brauch nicht dauernt Leute um mich, bin SOWAS von froh, dass ich alleine wohne und mich hier zurückziehen kann. Und ich hab eben auch das Gefühl, als ob man mir eben meine Ruhe und meinen Rückzug geklaut hat.
Wie dumm ich mich dabei fühle das hier zu schreiben. Uni ist erst seit 1,5 Wochen und ich bin jetzt schon die absolute Dramaqueen. Aber ich kann leider (noch) nicht anders. :schuettel:


Fühl Dich auf jeden Fall ganz fest von mir gedrückt!

Und das ganz doll von mir an dich zurück! :smile:
 

Benutzer67523 

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Genau mit diesen Dingen (alles viel zu viel, mit Neuem zurechtkommen, ) umgehen zu lernen und sie in den Griff zu bekommen, durchhalten und auf die Zaehne zu beissen ist ein Teil vom Studium, der sich als wesentlich wichtiger als manche Lehrveranstaltung erweisen wird.
Auch wenn dies Widerspruch ausloesen mag - von den Leuten, die ich kenne, die sich am besten in richtig komplexen Situationen schlagen, nicht gestresst sind und doch beliebig belastbar, immer den Auftrag/das Ziel im Auge haben und andere anleiten koennen, sich durch das Dickicht durchzukaempfen, sich fokussieren und nicht ablenken lassen - das sind entweder Leute mit einem anspruchsvollen Studium oder (ehemalige) Armeeoffiziere. Nicht alle der genannten solcher Bekannten sind in diesen Situatinen erfolgreich, aber kaum je ein anderer - so unfair das jetzt toenen mag, ich seh das so.

Deshalb lern damit umzugehen, beiss auf die Zaehne, quael Dich durch diesen unangenehmen Anfang durch, und Du lernst etwas aeusserst Wertvolles ein fuer alle mal.

Was mir oft hilft, wenn ich mir so vorkomme: Verbiete Dir den Ausstiegsgedanken. Sag Dir nicht "ich koennte ja aufhoeren, wenn's nicht geht", sondern sag Dir "in einem Jahr bestehe ich die erste Pruefung." Das hilft.

Blut, Schweiss und Traenen - so ist's nun mal :smile:
 
R

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Gast
Also in Fach 1 kann ich nichts vor- und nachbereiten. Im anderen Fach schon (obwohls da jetzt halt noch nicht wirklch viel gibt).

Es ist nicht das, dass ich Angst vor dem Stoff habe oder so. Es geht generell darum, dass ich einfach nicht runterkomme. Jetzt zum Beispiel sitz ich hier und denk die ganze Zeit daran, dass ich morgen von 10-13 Uhr ne Veranstaltung hab. Und ich denke halt nur "Oah nee, ich will nicht, ich will zu Hause sein, ich will meine Ruhe haben", weil ich eben wohl SO daran gewöhnt bin für mich alleine zu sein.
Das kommt mir aus den vergangenen Semestern bekannt vor, wenn man erstmal in seiner Lethargie gefangen ist, ist jeder Handgriff zu viel, man will nur noch Trash-TV gucken und ist mit den einfachsten Sachen schon überfordert.
Aber, zumindest bei mir, ist es einfach eine Gewöhnungssache. Ich muss mich zwar überwinden, in die Uni zu gehen, da ich auch lieber daheim bleiben würde, aber wenn ich mich dann aufgerafft habe und dort war, bin ich immer froh - und wenn ich eine Woche durchgehalten und kein Seminar geschwänzt habe, fühl ich mich auch gut. Vielleicht kommt das bei dir ja auch noch? Du studierst doch jetzt auch etwas, das dir Spaß macht.

Dazu kommen noch die sozialen Sachen. Ich will mir das mit den Leuten nicht verbauen, nicht dauernt nein sagen, will die Leute nicht von mir wegschieben. Allerdings macht mir das "Freundefinden" NOCH mehr Stress. Haaaach! :ratlos:
Aber dauernd musst du ja auch nicht Nein sagen - ab und zu jedoch kann es dir niemand übel nehmen. Und außerdem wären Leute, die immer und überall dabei sind, ja vermutlich eh nicht nach deinem Geschmack und daher eh nicht die passenden Freunde, oder? :tongue:
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Erst einmal: :knuddel::knuddel::knuddel:

Ich kenne dein Problem und das wird sich sicherlich etwas besser wenn du in der Uni richtig angekommen bist, die Leute besser kennenlernst und einen geregelten Tagesablauf hast.
ABER ich muss auch dazu sagen, dass es zumindest bei mir so ist, dass ich damals bei meiner Ausbildung auch besser abschalten konnte, obwohl ich da länger gearbeitet habe und unterwegs war. Als Student ist das immer so alles zerstückelt, mal hat man von 8-14 uhr, dann an einem anderen tag von 10-12 und von 18-12 usw.
Mich macht das auch völlig kirre und denke dann oftmals auch wenn ich zwischendrin daheim bin "boah ne, dann muss ich später wieder hin und dann wieder frei und dann wieder hin" und mir gefällts auch sehr gut und ich bin im 3. Semester. Ich finds also gar nicht so unnormal :zwinker:

Auch bzgl. der Leute kann ich dich verstehen. Bei mir ist es z.b. so, dass alle mit denen ich so zusammen bin voll die Partypeople sind. Ich gehe auch gerne mal weg, habe aber auch mal gerne meine Ruhe und will vor allem nicht schon Tage vorher planen bei wem vorgeglüht wird und ob ich wirklich hingehe - ich möchte spontan entscheiden ob ich Bock auf die Party habe.
So kam es gestern z.b. dass ich dann doch nicht hin bin obwohl ich zugesagt habe, jetzt plagt mich schon wieder das schlechte Gewissen und ich denke, die denken sicher ich bin blöd oder so... :hmm: Aber ich hab da auch so ein kleines bisschen immer die Ängste wegen Freunde finden, Leute kennenlernen oder so.

Ich kann dir nur raten, dass du versuchen solltest darauf zu hören, was du willst und was dich glücklich macht. D.h. lasse dich nicht von anderen Leuten unter Druck setzen. Wenn du keinen Bock hast auf ne Lerngruppe oder ein Treffen, dann sag ab, das ist völlig in Ordnung, denn es ist deine Entscheidung :zwinker::zwinker: Sie werden dich auch so mögen!

In die Routine wirst du wieder reinkommen, ganz sicher! Du musst es aber auch zulassen, sprich: Nicht "loddeln" (wie man bei uns so schön sagt), denn wenn du anfängst Veranstaltungen auszulassen, dann machst du das immer wieder und dann wird das nichts mit dem geregelten Tagesablauf :zwinker:

Bzgl. Geld kann ich jetzt leider nicht soviel sagen aber ich fände einen Nebenjob momentan für dich auch nicth so so sinnvoll, das überfordert ja nur noch mehr.
Weihnachtsgeschenke kannst du auch basteln oder zumindest lieben Freunden eine unternehmung schenken oder sowas, die werden das verstehen. Wenn dein Geldbeutel wieder gefüllter ist, gibste halt mal später einen aus :smile:
 

Benutzer53548  (34)

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. Ich muss mich zwar überwinden, in die Uni zu gehen, da ich auch lieber daheim bleiben würde, aber wenn ich mich dann aufgerafft habe und dort war, bin ich immer froh - und wenn ich eine Woche durchgehalten und kein Seminar geschwänzt habe, fühl ich mich auch gut. Vielleicht kommt das bei dir ja auch noch? Du studierst doch jetzt auch etwas, das dir Spaß macht.

Ja heute morgen wars bei mir zum Beispiel auch so. Ich hab natürlich an gestern gedacht "Oh nein, wenn dir dann wieder schlecht wird, irgendwie hab ich auch Kopfschmerzen, wie wärs denn wenn ich besser zuHause bleibe? :confused:" Aber nein, ich bin hingegangen und es war sogar gut :smile:
Jetzt hab ich erstmal den Rest des Tages frei, heute Abend kommt noch ne Freundin her (die ich von zu Hause noch kenne, also hab ich da zumindest nicht das Ding "Immer nett und freundlich zu fremden Leuten sein und so" :grin:).
Morgen wird halt nochmal krass. Von 8-12 und dann von 16-20. Ich guck mir das an, dann hab ich Wochenende und werd Samstag dann schön nach Hause fahren :herz:

Als Student ist das immer so alles zerstückelt, mal hat man von 8-14 uhr, dann an einem anderen tag von 10-12 und von 18-12 usw.
Mich macht das auch völlig kirre und denke dann oftmals auch wenn ich zwischendrin daheim bin "boah ne, dann muss ich später wieder hin und dann wieder frei und dann wieder hin" und mir gefällts auch sehr gut und ich bin im 3. Semester. Ich finds also gar nicht so unnormal :zwinker:

Ja genau. Hätte ich von 8-14 zum Beispiel, könnte danach nach Hause fahren und den Gedanken haben "Alles klar, jetzt erstmal ne Stunde Ruhe und dann kannst du nachher zu Hause bleiben und hier 'n bisschen was machen", dann wäre das alles viel einfacher. Aber gut, so ist das wohl nicht.

Auch bzgl. der Leute kann ich dich verstehen. Bei mir ist es z.b. so, dass alle mit denen ich so zusammen bin voll die Partypeople sind. Ich gehe auch gerne mal weg, habe aber auch mal gerne meine Ruhe und will vor allem nicht schon Tage vorher planen bei wem vorgeglüht wird und ob ich wirklich hingehe - ich möchte spontan entscheiden ob ich Bock auf die Party habe.

Ja, so ist das hier irgendwie auch.
Das Problem ist halt, dass hier Mittwochs Studentennacht ist, ich aber am Mittwoch bis 22 Uhr Uni hab und Donnerstag um 10 wieder hin muss. Das heißt mit viel weggehen ist da nicht, was natürlich doof ist. Man wird grundsätzlich gefragt "Mittwoch auf Tour?", ja, toll, da kann ich nicht immer nein sagen, allerdings ist das einfach der Oberstress :ratlos:

Freitags hab ich dann auch die ganze Zeit Uni und auch noch bis 20 Uhr. Und am Wochenende möchte ich dann wohl auch mal nach Hause und muss meinen Freund da auch noch irgendwo unterbringen :hmm: Dieses ganze "soziale Kontakte"-Ding ist noch dazu total anstrengend!

Weihnachtsgeschenke kannst du auch basteln oder zumindest lieben Freunden eine unternehmung schenken oder sowas, die werden das verstehen. Wenn dein Geldbeutel wieder gefüllter ist, gibste halt mal später einen aus :smile:

Ja, so wirds dieses Jahr wohl auch laufen. Meine Mutter kriegt dann zum Beispiel nen Kalender, vielleicht bastel ich 'n bisschen was usw.
Ich bin nur einfach ein aaabsoluter Weihnachtsliebhaber und schenk gerne total viel. Ich hab nie viel für Geschenke ausgegeben, aber selbst wenns für jeden nur 20€ sind, dann lieg ich da auch schon bei knappen 100€ :ratlos:
Naja. Werd ich mir für dieses Jahr wohl was überlegen. Schade.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
So 'ne Phase hat jeder mal. Vor allem am Anfang. Ich hab jetzt grade den Master angefangen und bin dazu nach Wien gezogen. Aus 'nem verschlafenen, schwäbischen Bodensee-Kaff mit Mini-Uni in eine Millionenstadt wo halt mal eben 80.000 Leute an meiner Uni studieren. :confused:

Die letzten Wochen waren echt etwas ätzend, weil meine Zulassungsunterlagen irgendwie nie in dem Institut angekommen sind, an dem ich jetzt studiere. Erst heute konnte ich mich endlich einschreiben, kurz vor knapp. Jetzt hab ich auch ein Semesterticket und muss nicht ständig Geld investieren für Wochenkarten... nur so zum Vergleich: Ich hab' schon 30 Euro für Wochenkarten ausgeben müssen für die Öffis, dabei zahle ich nur 50 Euro für ein Semesterticket :frown:

Leute kennen lernen ist hier auch gar nicht so einfach. Ich wohn ja mit meinem Freund zusammen mit noch einer Mitbewohnerin, die ist nett. Aber fängt grad ihren Bachelor auf nem völlig anderen Gebiet an, da sind außer der Wohnung nicht so viele Berührungspunkte.
Heute hab ich dann tatsächlich jemand beim Schlange stehen am Zulassungsbüro kennengelernt... :grin:

Mein Rat: Sieh das alles nicht so verkniffen. Es ist dein Studium. Das macht Spaß oder wird zumindest Spaß machen - und du musst echt nicht von Tag 1 an plötzlich der sozialste Mensch der Uni sein.
Ich weiß ja nicht, was du studierst, aber mir hat es im Bachelor geholfen im Zweifelsfall halt die Vorlesung für andere Sachen zu nutzen. Mag ja doof sein, aber manche Sachen fand ich einfach langweilig oder doof oder oder oder... da hab ich mich dann halt mit'm Laptop reingesetzt und Foto-Blogs angeguckt. Oder ich bin einfach zu Hause geblieben und hab stattdessen Journals gelesen zu dem Fach, oder mich durch irgendein soziologisches Buch gegraben. Gibt's denn bei euch Anwesendheitspflicht? Bei mir gab es das nämlich im Bachelor nicht und ich hab das viel genutzt. Habe immer geschaut bei welchen Fächern man da sein sollte und wo man es sich sparen kann.
Jetzt im Master gibt es plötzlich Anwesendheitpflicht und das stresst mich total. Ich war früher Schulschwänzer, bedingt durch Depressionen und dann Hardcore-Mobbing, und bin aus diesem Muster noch nicht ganz raus. Und allein die Tatsache, dass ich zu den Seminaren gehen MUSS weil der Kurs sonst nicht anerkannt wird, macht mir Stress. Was, wenn ich mal richtig krank bin? Das ist den Profs nämlich egal. Zweimal fehlen kann man. Einmal gefehlt hab ich schon in fast allen Kursen, weil wir zwei Wochen später eingestiegen sind. Jetzt kann ich also bis Ende Januar nur noch einmal überall fehlen... :frown:

Aber ich will ja nicht selber rumjammern, sondern dich aufbauen - ich hab's durch den Bachelor geschafft, und ich hatte im ersten Semester mal eben 14 Kurse, unzählige studentische Projekte, Fitness-Studio und so weiter am Hals.
Im Studium lernt man zu allererst Zeit- und Selbstmanagement. Das ist fast wichtiger als das Fach an sich :grin:
Aber das ist halt auch ein Lernprozess, der 'ne Weile wehtut... Halte durch! :jaa:
 

Benutzer78489 

Sehr bekannt hier
Hallo,

ich finde EDS, hat da echt schon was sehr wichtiges gesagt: Nämlich von Anfang an aussortieren, was man mitmacht und vor allem, was man an sich ranlässt. Oft weiß man am Anfang noch nicht, was wichtig ist und was nicht, aber das findest du schon raus.

Auch wenn du es nicht hören willst: Ja, das ist normal. Ich will damit nicht sagen "stell dich nicht an", sowas finde ich unfair und du hast ja absolut recht, dich so zu fühlen, wie du dich nunmal fühlst.
Aber was ich sagen will: Es ist völlig normal, dass man sich in so einer Situation überfordert fühlt. Als Ersti. In einer neuen Lebenssituation. Unter so vielen Leuten. Besonders wenn man so lange nicht gelernt hat und viel Zeit alleine verbracht hat. Vor allem, wenn alles fremd ist und man vielleicht auch keinen Rückhalt von Freunden und Familie hat. Und ja, du wirst dich irgendwann daran gewöhnen, auch wenn es jetzt erstmal sehr hart für dich ist. Aber wie gesagt, das ist okay. Ich finde, du solltest mit dir selbst nicht so hart ins Gericht gehen, sondern zu dir selbst sagen: Ja, es ist hart, ja ich fühl mich unwohl, es ist aber normal, dass es einem erstmal schwer fällt, aber es wird auch besser werden. Derzeit machst du dich ja anscheinend selber dafür fertig, dass du nicht auf Knopfdruck völlig perfekt funktionierst und das hast du nicht verdient. Keiner kann sowas von dir erwarten, und ich denke, du solltest die Erste sein, die dich so akzeptiert, die es okay findet, dass man Startschwierigkeiten hat.
Es wird immer wieder mal Leute geben, die viel von dir verlangen, die vielleicht motzen oder lästern. Aber die sind alle nicht du, stecken nicht in deinen Schuhen. Du entscheidest über dein Leben, nicht die Erwartungen anderer Leute. Und um dein Wohlergehen und um dich selbst mußt nunmal du dich kümmern.
 

Benutzer53548  (34)

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Habe immer geschaut bei welchen Fächern man da sein sollte und wo man es sich sparen kann.

Erstmal ein dickes Danke für deinen Erfahrungsbericht.
Von anderen zu hören, dass es ihnen genauso ging, das hilft mir schon weiter, damit fühl ich mich nicht mehr ganz so allein.
Bei mir sitzen da alle immer so chillig rum und ich krieg das Gefühl, dass ich hier die einzige bin, für die das echt hart ist gerade. Aber das ist wahrscheinlich einfach nicht so.

Und das mit den Veranstaltungen, ja, das werd ich für mich in 2 Wochen oder so sicherlich rausgefunden haben. Ich hab zum Beispiel morgen ne Didaktikvorlesung, studier allerdings nicht auf Lehramt. Uns wurde halt gesagt, dass wir schon da sein sollen, aber dass es für die nicht-Lehramtler einfach langweiliger sein wird. Ich denke, da ist es nicht ganz so schlimm, mal nicht aufzutauchen :zwinker:

Genauso hat sich das Problem mit dem Mittwoch schon etwas mehr erledigt. Mittwoch ist ja hier Studentennacht und ich war schon in Panik "Oh nein, dann gehen immer alle weg, aber ich habbis 22 Uhr Uni und muss Donnertag schon wieder um 10 da sein!". Allerdings hab ich jetzt im 2 Wochen Takt Donnerstag Tutorium und das ist wohl nicht soooo wichtig... also kann ich mir dann auch mal nen Mittwoch ein paar Bierchen mit netten Leuten gönnen und ab und zu mal nen DOnnerstag ausschlafen :zwinker:


Danke danke danke auch für deinen Beitrag, jetzt bin ich auf jeden Fall schon mal motivierter.
Ich hab mit vielen Leuten darüber gesprochen und bekomm von allen, wie auch von den Leuten, die hier geschrieben haben, wirklich nette und aufbauende Worte, sodass ich mich tatsächlich gar nicht mehr so schlecht fühle. Ich muss da jetzt durch, das haben sehr viele am Anfang und sicherlich sind auch einige dabei, die das als ziemlich krass empfinden so wie ich. Aaaach, das läuft schon alles! Nur noch morgen, das wird wohl hart werden, aber gut, dann ist Wochenende, ich fahr nach Hause, kann ein bisschen runterfahren und mir das alles in RUhe nochmal durch den Kopf gehen lassen :smile:

Außerdem hab ich heute bei der Uni angerufen. Ich muss in meinem Studium 5 Kurse machen, die ich ganz frei wählen kann. Professionalisierungsbereich heißt das bei uns. Ich kann da Module in Mathe, Sprachen, BWL, Psychologie blablabla machen, ist total egal. Ich hab dieses Semester "Journalistisches Schreiben" genommen, was ich morgen über 4 Stunden hab. Und ich hab in meinem ersten Studium eben schon 2 von diesen Profbereichen gemacht und kann mir die anrechnen lassen :smile: Das heißt, wenn mir das jetzt fürs erste tatsächlich zu viel wird, dann mach ich Journalismus halt im 3. Semester oder so, rennt mir ja nicht weg. Ich muss also insgesamt nur noch 3 Profbereiche belegen, hab somit also fürs erste mehr Freiraum und kanns mir besser einteilen. Hach, das ist schon mal ne gute Sache :smile:


Daaanke für eure ganzen tollen Antworten! :bussi:
 
G

Benutzer

Gast
. Und ich hab in meinem ersten Studium eben schon 2 von diesen Profbereichen gemacht und kann mir die anrechnen lassen :smile: Das heißt, wenn mir das jetzt fürs erste tatsächlich zu viel wird, dann mach ich Journalismus halt im 3. Semester oder so, rennt mir ja nicht weg. Ich muss also insgesamt nur noch 3 Profbereiche belegen, hab somit also fürs erste mehr Freiraum und kanns mir besser einteilen. Hach, das ist schon mal ne gute Sache :smile:

Ich wollte dir auch gerade vorschlagen, ob es möglich wäre, etwas ins nächste Semester zu verlegen. Als ich angefangen habe zu studieren habe ich mir nämlich auch den Stundenplan vollgehauen ohne Ende und war dann total überfordert. Mich hat alles interessiert, ich war ziemlich motiviert, aber letztlich war es einfach viel zu viel. Ich habe zwar alles geschafft, aber ich war am Ende des Semesters richtig ausgepowert. Seitdem stopfe ich mir das Semester auch nicht so voll und studiere halt ein bisschen entspannter, dafür auch 1-2 Semester länger. Aber ganz ehrlich, das ist es mir wert. Ich habe echt kein Bock vielleicht nach sechs Semestern fertig zu sein, hinterher aber vollkommen fertig zu sein und vielleicht auch nicht so das bombige Zeugnis zu haben, nur weil ich schnell fertig werden wollte.
Das Studium soll auch ein bisschen Spaß machen und wenn man jeden Abend völlig k.o. Zuhause auf dem Sofa rumhängt und nicht mehr weiter weiß, sollte man sich auch einfach mal eine Pause eingestehen.
Dann macht man eben mal ein paar Tage so gut wie nichts - na und?


Du schaffst das schon, du Süße! :jaa: :bussi:
 

Benutzer53548  (34)

Meistens hier zu finden
Seitdem stopfe ich mir das Semester auch nicht so voll und studiere halt ein bisschen entspannter, dafür auch 1-2 Semester länger.

Naja, das geht bei mir auf jeden Fall nicht. Ich bekomm nur 6 Semester vom Bafög-Amt finanziert. 2 volle Semester fallen durch mein erstes Studium schon mal raus, also sinds jetzt nur noch 4 Semester. Die letzten 2 muss ich dann 'n vollverzinstes Darlehen aufnehmen. Noch mehr dranhängen und dementsprechend noch mehr Schulden machen, das geht GAR nicht :ratlos:
Aber mein 2. Fach ist eh so eins, was man wohl in 4 Semestern fertig kriegt, von daher gehts zum Schluss vielleicht sogar etwas ruhiger zu :smile:

Du schaffst das schon, du Süße! :jaa: :bussi:

Na klar! :knuddel:
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Würde mir da nicht so den Stress machen mit Leute kennenlernen. Wenn man nicht gerade super heftig auf jeder Uniparty feiern gehen will und IMMER dabeisein muss, verliert man eh einen guten Teil der Leute vom Beginn des Studiums doch meist schnell wieder aus den Augen, viele verkacken es ja auch einfach und so. Gerade diese supersocializing Leute, die alles und jeden kennen, auf jeder Party sind etc. sind oft grottige Stundenten weil da einfach keine Zeit für übrig bleibt.
 
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