Nationalmannschaft: 4:4 nach 4:0 Führung gegen Schweden! Wie kann sowas passieren?

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Eigentlich ist das Ergebnis völlig egal.
Deutschland wird ohnehin 1. in der Gruppe:rolleyes:

1. Sollte man keineswegs sicher sein, dass es quasi ein "Selbstläufer" wird, dass D Gruppernerster wird. Wer das glaubt, hat schon mal grad gar nix aus dem gestrigen Spiel gelernt.

2. Ich glaube zwar auch, dass sich D für Brasilien qualifiziert, aber darum gehts doch gar nicht. Primäres Ziel ist doch wohl nicht die Qualifikation. Ziel ist doch wohl schon der Titel, oder?
Und eine N11, die so wenig konstant spielt wie die gegenwärtige, die defensiv so spielt wie die gegenwärtige und die es nicht schafft ein 4:0 gegen Schweden über die Runden zu bringen (Einzelfall hin oder her), wird bei einermWM-Turnier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit KEINEN Titel gewinnen können, vielleicht einen Publikationspreis für die unterhalsamsten Partien mit den meisten "ups" und "downs", aber KEINEN Titel.
Es geht also darum, sich Gedanken zu machen, was eigentlich passieren müsste, dass diese im Prinzip tolle Mannschaft tatsächlich noch was dazulernt, was sie dann zu einem wirklich Winnerteam werden lässt, das z.B. Spanien etc. wirklich Paroli bieten kann.


Und für die,die glauben,dass sowas jetzt häufiger passiert und gleich den Teufel an die Wand malen,denen sei gesagt:
Das passiert nicht mehr so schnell wieder.Die lernen schon was draus.

Sieht leider nicht danach aus, dass sie was draus lernen (siehe meinen Thead weiter oben). Aber vielleicht muss das jetzt erstmal ein wenig sacken, dann kommt vielleicht noch ein wirklicher Lerneffekt, der auch mal etwas tiefer geht als irgendwelche Standardfloskeln alla "Konzentration über 90 Minuten hoch halten".

Die Frage (weiter oben), was eigentlich die beiden Einwechselungen von Podolski und Götze für ein Signal von der Trainerbank sein sollten, hat mir bisher auch noch keiner beantwortet.
 
L

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Dagobert_Duck schrieb:
Das war aber kein 4:0 Vorsprung, das ist meiner Meinung nach noch was anderes.

Bewerte meine Aussage doch einfach im Kontext: Auf das Endergebnis der Gruppenphase wird es keine Auswirkung haben, ob man da einen Sieg verschenkt hat.


Dagobert_Duck schrieb:
Es beeinflusst das insofern, als das man eigentlich sieht das in der Defensive Handlungsbedarf liegt.
Und das kann und darf nicht an den Spielern liegen, warum bringen Badstuber,Hummels und co im Verein bessere Leistungen als in der N11?

Einerseits kann ich Löw verstehen: Wenn du das Spiel dominierst - und zwar nicht über 60, sondern über 90 Minuten - wird eine schwache Defensive nicht sichtbar. Andererseits hast du recht, aber mein Gott, es sind noch mindestens sechs Spiele, in denen sich eine Formation einspielen kann. Problem dabei: Die Vereine schicken ihre Spieler ungern zu Spielen nach Kasachstan, da haben ja plötzlich alle montags vorher ne Zerrung.

Dagobert_Duck schrieb:
Holland und Frankreich würde ich rausnehmen, zumindest in aktueller Verfassung. Und genau hier wird doch deutlich dass Deutschland dort nicht weiterkommt, gegen Italien und Spanien haben wir in den Tunieren eigentlich durchgehend verloren. (Seit 2006)

Aha. Holland hat momentan 12 Punkte in der Gruppe, Frankreich gegen Spanien ein 1:1 erkämpft.
Ich kann damit im Übrigen gut leben: Deutschland unter den Top 5 Europas, das hab ich in deinem Alter nicht erleben dürfen.


Dagobert_Duck schrieb:
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Aber reduzier ihn ruhig darauf...

Die Trainerfrage stellt sich - wenn überhaupt - erst nach Brasilien.[DOUBLEPOST=1350486966,1350486883][/DOUBLEPOST]
casanis schrieb:
dann kommt vielleicht noch ein wirklicher Lerneffekt, der auch mal etwas tiefer geht als irgendwelche Standardfloskeln alla "Konzentration über 90 Minuten hoch halten".

Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum hier auf den Standardfloskeln rumgehackt wird. Die gleichen Sätze fallen in der Bundesliga Woche für Woche.
 
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Benutzer105448 

Sehr bekannt hier
Aha. Holland hat momentan 12 Punkte in der Gruppe, Frankreich gegen Spanien ein 1:1 erkämpft.
Ich kann damit im Übrigen gut leben: Deutschland unter den Top 5 Europas, das hab ich in deinem Alter nicht erleben dürfen.


Holland hatte in der EM Quali auch die Maximalpunktzahl und trotzdem konnten sie gegen Portugal und uns nicht punkten.
Scheinbar haben sie ein Problem mit starken Gegnern (wie der FC Bayern in der letzten Saison).

Frankreich ist mMn noch in der Entwicklungsphase, ich denke aber auch das die bis zur WM ähnlich gut wie wir sind.


Die Trainerfrage wird sich natürlich erst nach Brasilien stellen, ist nur die Frage obs dann zu spät.
Zumindest für Spieler wie Schweinsteiger oder Mertesacker.
Je nachdem wie sich Kroos,Gündogan usw entwickeln wird für die wohl kein Platz mehr sein.
Lahm ist leider noch alternativlos.
 
G

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Manchmal stimmen eben die Standardfloskeln.
Was soll man sagen,wenn man 4:0 führt ist das Spiel zu 99,9 % gelaufen.
Wenn das Spiel 4:2 ausgegangen wäre oder Schweden 4mal den Pfosten trifft anstatt den 4 Toren,
dann würde hier bestimmt nicht diskutiert werden.
 

Benutzer46362 

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Die Hysterie ist völlig unbegründet. Die Medien machen aus einer Kleinigkeit gleich wieder so eine Welle. Unbegründet und unötig.

1) Fußball ist ein Fehlersport! Fehler lassen sich nicht vermeiden.
2) Fußball hat viele zufällige Elemente. Die Schweden hatten 4 Chancen und machen vier Tore. Wenn die vier Dinger nicht reingegangen wären, hätte die Presse unserer Mannschaft zugejubelt und nur was von kleineren Unkonzentriertheiten zum Ende der Partie geschrieben.
3) Fußball ist ein Mannschaftssport und da gibt es immer eine nicht zu kontrollierende Eigendynamik.

In seltenen Fällen schaukeln sich Fehler (1), Zufall (2) und mannschaftsbezogene Eigendynamik (3) hoch und verursachen kuriose Ergebisse. Das ist ganz normal (normal bedeutet nicht alltäglich).

Warum wird immer vergessen, warum Fußball so ein faszinierender Sport ist?
Weil:
- Das Spiel ist für den Zuschauer leicht zu verstehen, auch der größte Fußballdepp "erkennt" schöne Kombinationen oder Traumtore.
- Das Spiel zu spielen ist umgekehrt aber ungeheuer schwer! Ich kenne kaum ein komplizierteres Spiel, weil unglaublich viele Faktoren zusammenspielen, die nur schwer zu berechnen sind. Daher kommt es immer wieder zu Überraschungen.

Fußball als Sport ist so angelegt, dass genau so etwas wie gestern passieren kann. Das genau ist das faszinierende. Was wäre Fußball öde, wenn sich immer der Stärkere durchsetzen würde oder nie etwas unerwartetes passieren würde.

Was gestern passiert ist, ist Werbung für den Fußball als Sport. Die Begründung, ja der Beweis für die außergewöhnliche Attraktivität der Sportart. Ich habe mich gestern gefreut über das Spiel! Ein tolles Spiel - alles außer langweiligt. Großartig. Herr Scholl war gestern der einzige Kommentator, der richtig reagiert hat. Er versteht den Sport.

Mein Sohn spielt in der Jugend von Fortuna Düsseldorf. Die haben vor zwei Wochen gegen Borrussia Mönchengladbach 5:1 nach 40 min. geführt und waren froh, nach 60 min mit 5:4 gewonnen zu haben. Das hätte auch 5:5 ausgehen können. Spielbericht
Ich will nicht Jugendfußball mit Profisport vergleichen, aber der es ist die gleiche Problematik. So etwas passiert.

Gruß
Yrr.
 
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Die Hysterie ist völlig unbegründet. Die Medien machen aus einer Kleinigkeit gleich wieder so eine Welle. Unbegründet und unötig.

1) Fußball ist ein Fehlersport! Fehler lassen sich nicht vermeiden.
2) Fußball hat viele zufällige Elemente. Die Schweden hatten 4 Chancen und machen vier Tore. Wenn die vier Dinger nicht reingegangen wären, hätte die Presse unserer Mannschaft zugejubelt und nur was von kleineren Unkonzentriertheiten zum Ende der Partie geschrieben.
3) Fußball ist ein Mannschaftssport und da gibt es immer eine nicht zu kontrollierende Eigendynamik.

In seltenen Fällen schaukeln sich Fehler (1), Zufall (2) und mannschaftsbezogene Eigendynamik (3) hoch und verursachen kuriose Ergebisse. Das ist ganz normal (normal bedeutet nicht alltäglich).

Warum wird immer vergessen, warum Fußball so ein faszinierender Sport ist?
Weil:
- Das Spiel ist für den Zuschauer leicht zu verstehen, auch der größte Fußballdepp "erkennt" schöne Kombinationen oder Traumtore.
- Das Spiel zu spielen ist umgekehrt aber ungeheuer schwer! Ich kenne kaum ein komplizierteres Spiel, weil unglaublich viele Faktoren zusammenspielen, die nur schwer zu berechnen sind. Daher kommt es immer wieder zu Überraschungen.

Fußball als Sport ist so angelegt, dass genau so etwas wie gestern passieren kann. Das genau ist das faszinierende. Was wäre Fußball öde, wenn sich immer der Stärkere durchsetzen würde oder nie etwas unerwartetes passieren würde.

Was gestern passiert ist, ist Werbung für den Fußball als Sport. Die Begründung, ja der Beweis für die außergewöhnliche Attraktivität der Sportart. Ich habe mich gestern gefreut über das Spiel! Ein tolles Spiel - alles außer langweiligt. Großartig. Herr Scholl war gestern der einzige Kommentator, der richtig reagiert hat. Er versteht den Sport.

Mein Sohn spielt in der Jugend von Fortuna Düsseldorf. Die haben vor zwei Wochen gegen Borrussia Mönchengladbach 5:1 nach 40 min. geführt und waren froh, nach 60 min mit 5:4 gewonnen zu haben. Das hätte auch 5:5 ausgehen können. Link wurde entfernt
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Yrr.
Daaaaaaaaannnkkkeeeeeeeeee :smile:
 
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Benutzer44981 

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Ich finde es doch einerseits amüsant und andererseits befremdlich, was für ein Bohei hier um dieses Spielergebnis gemacht wird.

Da haben sich eben ein paar Sportler in trügerischer Sicherheit gewähnt, das Spiel schleifen lassen und dann aufgrund der eigenen Nachlässigkeit doch nur ein unbefriedigendes und nicht der Leistungsfähigkeit entsprechendes Unentschieden erzielt.
Das passiert an jedem Wochenende zig Mannschaften und zig Sportlern in allen Leistungsklassen und allen Sportarten. - Und nur weil dieses Missgeschick jetzt auch mal der deutschen Nationalmannschaft in der Nationalreligion, äääh Nationalsportart namens Fußball passiert, wird das zum großen Drama aufgeputscht. - Als ob es nichts Wichtigeres auf der Welt gäbe...
 

Benutzer94944 

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Das halte ich für dummes Gewäsch. Das Spiel für 90 Minuten mal auf hohem Niveau halten zu können hat nun wirklich nichts, aber auch gar nichts mit mangelnder Männlichkeit, Härte oder Drecksautum zu tun. Ebensowenig wie imho ein "Chef" auf dem Platz fehlt.
Wer das Spiel nach 3/4 der Spielzeit trotz ziemlich sicher vorhandener körperlicher Reserven so verflachen läßt, dem fehlt es einfach an der richtigen Einstellung in genau diesem Moment. In anderen Spielen und in der Liga zeigen die Jungs ja jeder immer wieder, dass es besser geht!
Das behebt weder ein einzelner weiterer toller Führungspieler noch ist da im Kindergarten irgendwas falschgelaufen :kopfwand:
Viel Gescheiteres finde ich diesem Beitrag nicht, ganz im Gegenteil, zumindest was das Hineininterpretieren anbelangt bei meinem Beitrag. Ich habe weder gesagt, dass das Spiel 90 Minuten auf hohem Niveau gehalten werden müsse, noch dass die meiner Meinung nach fehlenden Führungsspieler durch Versäumnisse im Kindergarten begründet werden könnten.
Ganz im Gegenteil, der Mannschaft fehlt es an Abgebrühtheit, wenn ein Gegner stark wird, kurz aber vehement dazwischenzuhauen, eben wie eine Drecksau. Da tun sich die Stars wie Özil und Kollegen halt schwer, dies könnte mit Einstellung bzw. fehlendem Charakter begründet werden, das könnte stimmen.
Ihnen fällt es dafür leichter, Vergleiche anzustellen, wer den größten hat - gemeint sind die hippen Kopfhörer, die ich immer so gerne betrachte bei ihrem Weg in die Katakomben etc..
 

Benutzer3277 

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Warum sich so viele Gedanken machen? Ist doch nur ein Spiel und egal, wie es ausgeht. Germany wird dadurch nicht untergehen. Es gibt genügend anderes was uns Sorgen bereiten sollte. :link:
 

Benutzer42876 

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Stimme deinen obigen Aussagen ebenfalls zu.
Solche kuriosen Spiele passieren halt dann und wann. Woran ich gerade denken muss:
Vor elf Jahren verloren "wir" in München (auch ein WM-Quali Spiel) gegen England 1:5 (nach deutschem Führungstor in der 6. Minute). Die Begegnung hatte natürlich einen ganz anderen Verlauf, von der gefühlten Peinlichkeit bestehen in meinen Augen aber deutliche Gemeinsamkeiten. Noch interessanter finde ich den Vergleich zwischen der damaligen und heutigen Medienreaktion. Die Zeitungsartikel, die man zum damaligen Spiel heute noch im Netz findet, kommen mir alle vergleichsweise sachlicher und unaufgeregter vor. Damals wagte es auch niemand den Trainer so in Frage zu stellen. Resultat? Das Rückspiel in England wurde (durchaus überzeugend) durch das Tor von Didi Hamann 1:0 gewonnen. Ähnlich wird sich auch die jetzige Nationalelf aufrappeln und wieder erfolgreich sein - auch in Stockholm.
 
L

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Camille schrieb:
Die Zeitungsartikel, die man zum damaligen Spiel heute noch im Netz findet, kommen mir alle vergleichsweise sachlicher und unaufgeregter vor.

Das hängt aber auch wesentlich mit der (Selbst)inszenierung der Nationalmannschaft in den Medien zusammen.
 

Benutzer82517 

Verbringt hier viel Zeit

Ich sehe vieles ähnlich und die mediale Panikmache ist (wie immer) natürlich übertrieben. Trotzdem kann man sich nicht innerhalb kürzester Zeit vier Tore einschenken lassen, wenn man gleichzeitig Titelanspruch erhebt. Mag sein, dass es mit einem Quäntchen Glück und dem psychischen Momentum mal sehr schnell gehen kann. Aber erinnert euch mal zurück, wie dermaßen zu der Sack nach Balotelli's 2:0 in der 39.(!) bei der EM war. Da muss man dann auch einfach mal feststellen, dass unsere Defensive seit Jahren schon die Schwachstelle der Mannschaft ist und selbst die Genialität und Ballzauberei im offensiven Mittelfeld oft nicht zur absoluten Weltklasse des Gesamtpakets reichen.
 

Benutzer76250 

Planet-Liebe Berühmtheit
Die Zeitungsartikel, die man zum damaligen Spiel heute noch im Netz findet, kommen mir alle vergleichsweise sachlicher und unaufgeregter vor. Damals wagte es auch niemand den Trainer so in Frage zu stellen.
Naja, Deutschland war Kummer mit der Nationalmannschaft auch unter Völler gewohnt... Die dazugehörigen Namen sind Linke, Nowotny, Böhme, Rehmer, Jancker, Asamoah - also Spieler, bei denen die meisten heute vergessen haben, dass die jemals Nationalspieler waren. Du vergisst zu erwähnen, dass dem 1:5 in der WM-Quali das Aus in der EM-Vorrunde in Holland und Belgien unter Ribbeck vorausging (1:1 gegen Rumänien, 0:1 gegen England, 0:3 gegen Portugal). Und es war nicht das Rückspiel, das Deutschland gegen England dank Hamann gewann, es war das Hinspiel am 7. Oktober 2000.
Dem 1:5 gegen England folgte ein 0:0 gegen Finnland und die zwei Relegationsspiele gegen die Ukraine (1:1, 4:1). Bemerkenswert war lediglich, wie es die Truppe bei der WM in Südkorea ins Finale gegen Brasilien schaffte...
 

Benutzer121176  (36)

Sorgt für Gesprächsstoff
Dieses Spiel brachte genau auf den Punkt, was mich an der deutschen Nationalmannschaft so stört: Diese ständigen Ups und Downs bei den Leistungen. Unsere Jungs schaffen es einfach nicht mehr, mal über einen längeren Zeitraum ein Niveau konsequent zu halten. Deshalb gewinnen die auch kein Turnier mehr. Die spielen mal zwei oder drei Spiele hintereinander gut, schon werden sie von der überheblichen Presse als Europa- oder Weltmeister gehandelt, doch dann folgt mit einer saftigen Niederlage in der nächsten Begegnung bereits wieder die Ernüchterung. Und wenn sich diese Schizophrenie nun auch noch innerhalb eines einzigen Spiels offenbart...

Naja, war jedenfalls eine historische Schmach. Dieses Unentschieden fühlte sich wirklich wie eine Niederlage an, genau wie einige kritische Stimmen es anderswo bereits gesagt haben.

Ich schaue mir auch gar keine Meisterschaften mehr an. War eh nie ein Fußballfan, aber nicht einmal mehr die großen internationalen Turniere will ich mir noch geben, denn unsere Mannschaft hat mich einmal zu oft enttäuscht. Sich bei der WM 2006 im eigenen Land fünf Minuten vor Schluss der Verlängerung noch mit zwei Toren überrumpeln zu lassen, 2010 4:0 gegen Argentinien gewinnen und sich dann von den langweilig spielenden Spaniern die Butter vom Brot nehmen lassen oder dieses Jahr wegen einer schlechten Aufstellung schon wieder gegen die Italiener den Kürzeren zu ziehen, das sind alles unverzeihliche Schnitzer, die sich hätten vermeiden lassen können.

Phasenweise blitzen Talent und Spielfreude auf, aber ein dauerhaftes Rezept gegen die insgesamte Lethargie und Mittelmäßigkeit scheint noch nicht gefunden zu sein. :frown:
 
L

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EinBisschenLiebe schrieb:
Ich schaue mir auch gar keine Meisterschaften mehr an. War eh nie ein Fußballfan, aber nicht einmal mehr die großen internationalen Turniere will ich mir noch geben, denn unsere Mannschaft hat mich einmal zu oft enttäuscht.

Haha, süß. Solche Zuschauer wie dich braucht die Fankultur auch nicht.
 

Benutzer42876 

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Off-Topic:
Und es war nicht das Rückspiel, das Deutschland gegen England dank Hamann gewann, es war das Hinspiel am 7. Oktober 2000.
Danke für die Berichtigung. Hat mich meine Erinnerung getäuscht (ist ja auch lange her :grin:). Kompliment für dein Fachwissen (ehrlich, keine Ironie).
 

Benutzer105448 

Sehr bekannt hier
Dieses Spiel brachte genau auf den Punkt, was mich an der deutschen Nationalmannschaft so stört: Diese ständigen Ups und Downs bei den Leistungen.

Und das ist es eigentlich was für den "Nicht-Bayernfan"(die kennen keine Downs :grin: ) die Faszination Fußball ausmacht.
Sicher will man lieber immer gewinnen, aber das geht nicht.

Wenn man vorher mit der Mannschaft "gelitten" hat und um EL Qualiplätze gekämpft hat oder sogar ums Überleben ist es nachher umso schöner wenn sich richtiger Erfolg im Sinne von Meisterschaft oder CL Teilnahme einstellt.
 

Benutzer82517 

Verbringt hier viel Zeit
Was würdet ihr denn von einer Abwehr Lahm - Hummels - Höwedes - Schmelzer halten?
 

Benutzer36171 

Beiträge füllen Bücher
Also, wer behauptet, Bayernfans müssten nie leiden, der hat echt keine Ahnung von CL-Finals, insbesondere die zuhause... :tongue:
 

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