Nach fast 7 Jahren und einer gemeinsamen Tochter kommt die Trennung...

Benutzer151496  (45)

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allerdings lies auch die Körperhygiene zu wünschen übrig... Alle 3-5 Tage duschen, Zähneputzen vielleicht alle 2-4 Wochen einmal!
Seit der Schwangerschaft hatte Sie auch Probleme mit der "natürlichen Säure" in der Scheide. Dementsprechend roch es dann wenn Sie an einem vorbeilief.
Fällt das niemand anderem auf? Ich kann mir das irgendwie kaum vorstellen? Wenn die Zähne nicht geputzt werden, riecht man das doch nicht nur, sondern sieht man das doch auch? Bekommt sie da aus dem Umfeld keine Rückmeldung?

Ich finde echt hart, was Du beschreibst. Und wenn es sicher wäre, daß keine psychische Erkrankung dahintersteckt, wäre ich wohl weg.
 
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Benutzer148761  (33)

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Ich meine sind das solch exorbitanten Forderungen?
Nein, sind es nicht, allerdings verwirren mich jetzt deine weiteren Ausführungen. Anscheinend geht sie doch arbeiten. Wie viel Stunden die Woche?

Und wie ist die Kinderbetreuung aufgeteilt? Was machst du, was sie?

Und der Haushalt, wie ist da die Verteilung der Aufgaben?

Fällt das auf ihrer Arbeit eigentlich nciht auf mit dem Körpergeruch und der fehlenden Körperpflege?

Und war sie in der Quarantänezeit krank?
 
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Benutzer171020 

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Meiner Meinung nach hat sie das Aufräumen oder Sauberkeit allgemein nicht richtig gelernt, was ja auch gut von ihrer Kindheit herrühren kann.
Sie war ziemlich jung als ihr zusammen gekommen seid. Vielleicht hat sie dich nicht nur als Sexpartner angesehen sondern einfach auch als die Person, die alles im Griff hat, da du ja schon viel weiter im Alter warst als sie. Du hast sie gefragt, ob sie bei dir einzieht und sie hat es gemacht. Die Aufgaben und Pflichten hat sie aber bei dir gelassen.

Vielleicht langweilt sie euer Leben auch einfach nur! Irgendwie ist ja vieles jetzt mit Kind ganz anders als zuvor und sie war halt schon noch ziemlich jung, wo ihr zusammen gekommen seid. Also ich könnte mir sowas ganz gut vorstellen.

Eine Depression würde ich aber trotzdem auch nicht ausschließen! Gerade bei ständigem Rumgenörgel oder Ignoranz. Und wer weiß vielleicht hatte sie auch hier in ihren verschiedenen Jobs so ihre Probleme damit. Im Büro wurde sie gemobbt, weshalb!?
 
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Benutzer191011  (33)

Klickt sich gerne rein
Man hat jetzt natürlich nur deine Sicht der Dinge. Je länger eine Beziehung geht, desto schwieriger wird es. Die Leidenschaft verfliegt und die Arbeit beginnt.
So wie du das erzählst, klingt es für mich, als wäre sie die klare Nutznießerin eurer Beziehung. Die Tochter war wohl eher ein Reparaturversuch, denn ein Lebewesen, welches ihr beide plantet gemeinschaftlich liebevoll aufzuziehen. Aus meiner Sicht ist sie die Notleidendste bei der Geschichte. Natürlich ist es 'schöner' im konservativen Sinne, wenn ein Kind mit beiden Eltern aufwächst, aber dieses Klima, welches bei euch Zuhause herrscht, erscheint mir nicht förderlich für die Kleine.
Ich könnte es gut verstehen, wenn du dein Glück woanders versucht. Sie hat das ja bereits getan. Aber versucht im Guten auseinanderzugehen, damit das Kind nicht zum Spielball der Streitigkeiten zwischen euch wird.
 
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Benutzer174652 

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Ich habe den Ausgangspost etwas angepasst weil er etwas suggeriert Sie kümmere sich gar nicht oder kaum um unsere Tochter.
Ob Sie glücklich über die Rolle ist? Ich gehe schon davon aus. Auch wenn Sie ab und an etwas überfordert ist. Gerade jetzt, wo die Kleine in die "bockig" Phase kommt. Da ist glaube jeder Elternteil mal genervt. Es ist aber keinesfalls so, dass man merkt das Sie eine belastung darstellt. Es gibt ja Eltern denen man regelrecht ansehen kann das Sie sich nur um das Kind kümmern weil es eben da ist und sie da sind. So ist es nicht.

Auch den Punkt mit den Depressionen hab ich im Ausgangspost mal angepasst. Ich glaube ehrlich gesagt nicht das es eine Depression ist. Sie liegt nicht im Bett und schläft sondern hängt am Handy. Ich gehe einfach davon aus, dass Sie eben mit dem Kerl schreibt. Und sich möglicherweise nicht raus traute um Diskussionen aus dem Weg zu gehen.

Beim Punkt Lebenseinstellung hast du vermutlich recht. Ich war bis ins Jugendalter auch nicht der Saubermann in Person. Ich bin auch beim besten Wille niemand der mit dem Putzlappen hinter den Menschen steht. Aber es muss einigermaßen sauber sein. Das zumindest ist meine Auffassung. Das weiß Sie auch. Darüber haben wir auch schon X mal gesprochen. Ich hab sie ständig gefragt ob man sich, nach dem aufräumen, so nicht besser fühlt? Das bejahte Sie, aber hängen geblieben ist es eben nicht.

Die Kommunikation ist diesbezüglich tatsächlich furchtbar. Es mag sich blöd anhören, aber wirklich gestritten haben wir uns noch nie. Auch jetzt nicht. Es gab eine Diskussion bzw. eher ein Monolog meinerseits als ichs rausgefunden hab. Von ihr kam ja nichts. Gestern dann mal Fragen-Antworten runde. Aber sowas wie "wir brüllen uns an weil wir uns bei Thema XY nicht grün sind" gabs nie.

Ob ich eine Chance sehe? Ich weiß es nicht. Wenn mans nicht versucht, weiß mans nicht. Natürlich würde ich das jetzt nicht Jahrelang "ausprobieren"
Das zeitlich festzulegen ist schwierig. Aber die Frage stellte sie auch gestern. Was ist, wenn das noch Jahrelang weitergeht. Genau deshalb muss man daran arbeiten und eben die grottige Kommunikation verbessern. Ich denke man bemerkt schon recht schnell obs klappt oder nicht. Wenn nicht, muss ich mir persönlich nicht vorwerfen ich hätte es nicht versucht.

Was der Wunsch in Bezug auf das Kind angeht: Ich habe das Gefühl das die ganze Welt getrennt ist. Ich war ein Scheidungskind, meine Geschwister ebenfalls. Sie war ein Scheidungskind, meine damaligen Freunde waren Scheidungskinder etc. Ich wollte es immer besser machen. Auch das belastet mich persönlich. Das ichs nicht hinbekommen habe. Natürlich sind beide Elternteile noch da. Aber eben nicht mehr zusammen und das "klassische" Familiendasein fehlt halt. Auf der anderen Seite ist es für ein Kind vermutlich auch nicht förderlich auf biegen und brechen zusammen zu bleiben obwohl es keinen Sinn mehr macht. Das wird sie irgendwann ebenfalls merken.

Alleinerziehend? Klar, muss ja. Wie gesagt, präferieren ist was anderes. Aber wenns gar nicht mehr geht, bekommen wir das auch hin. Fakt ist aber, die Kleine bleibt bei mir wenns auseinandergehen sollte. Zum einen trägt Sie bereits meinen Namen, zum anderen zieht sie sicherlich nicht von der Familie und dem gewohnten Umfeld weg. Ich kann mir auch nicht vorstellen das Sie versuchen wird da gerichtlich irgendwas zu erwirken. Das Kind würde ich ihr niemals vorenthalten, dass ist ganz klar. Aber ich persönlich bin der Meinung das Sie hier wesentlich gefestigter aufwächst. Sei es Familienbezug, finanziell oder eben das gewohnte Umfeld.


Weil ich Jahre natürlich nicht wegwerfen möchte. Ich möchte ja das es wieder wie damals wird. Aber wenn man da nicht dran arbeitet, dann wird das definitiv nicht passieren. Fakt ist, die Sauberkeit, egal auf was bezogen, muss sich erheblich verbessern. Ich meine sind das solch exorbitanten Forderungen? Vielleicht auch einfach nur Wunschdenken. Aber in erster Linie möchte ich eine "Familie" am Leben halten.

Sie arbeitet ja. Aber als ich Sie kennenlernte hatte Sie glaube ich keinen Job. Fing dann klein im CallCenter an. Solange Sie überhaupt was machte, war mir das recht. Wechselte dann in nen Bürojob den Sie gelernt hatte, hat aber wegen Mobbing gekündigt. Anschließend war Sie in einer großen Firma, wurde schwanger, hatte nur nen zwei Jahres Vertrag der anschließend auslief und hat jetzt ne neue Stelle mit recht kurzer Bezahlung in einer Kanzlei. Musste bei den Jobwechsel aber ständig hinten dran bleiben. Was eben sehr nervig war. Ich kann mir nur vorstellen das ihr größter Feind die Faulheit ist...

Zum Bezug "Kind" hatte ich den Ausgangspost nochmal angepasst. Es ist nicht so, dass Sie sich gar nicht um das Kind kümmert. Es kam aber, gerade während der Quarantäne, zur Auffälligkeit das Sie eben gar nichts mehr machte. So nach dem Motto das der Flirt eben aktuell wesentlich wichtiger ist als alles drum herum.

Vielleicht ist es reinste Wunschvorstellung - Aber ich mache mir Hoffnung das es auch als Familie eben klappt. Du magst recht haben das es für mich vermutlich nur besser werden könnte. Genau deshalb möchte ich mir später nicht vorwerfen lassen ich habs nicht versucht. Das würde ich auch nicht Jahrelang weiter "versuchen"

Wenns nicht klappt, wars das.
Ich weiß, dass hört sich alles sehr naiv an. Und das ist es auch. Aber wie gesagt, wenn mans nicht versucht, kann man eben nicht wissen obs besser wird. Ob ich damit weitere Zeit "verschwende"? Vielleicht. Aber, ich kanns nicht oft genug sagen, ich muss mir dann nicht vorwerfen lassen ich hätte es nicht versucht.


Ich hab den Ausgangspost mal angepasst. Ich glaub eher das es einfache Faulheit ist - gepaart mit dem Flirt.

Auch hier: Den Ausgangspost hab ich nochmal angepasst. Vielleicht habt ihr zu monoton wiedergegeben. Sie liegt nicht im Bett und schläft sondern hockt eben am Handy, schreibt/schrieb mit dem Flirt und hat halt einfach keine Lust groß was zu machen. Das bedeutet zum einen Arbeit und zum anderen könnte man in der Zeit ja andere Dinge machen... Wie eben im Bett liegen und "chillen"

Das Sie unsere Tochter liebt spreche ich ihr definitiv nicht ab. Auch das Sie keinen Bezug zu ihr hätte kann und möchte ich nicht gelten lassen (nicht falsch verstehen, ist kein Angriff auf dich, mir fällt nur gerade kein passender Satz ein). Das Sie ab und an mal überfordert ist - Definitiv.
Aber wer ist das nicht? Ich bin manchmal auch extrem genervt und werde sauer wenn Sie etwas macht was sie nicht machen soll, Trotzphase eben und ausloten wie weit sie gehen kann.
Aber es gibt auch Situationen in der Sie dann heulend da sitzt weil sie eben überfordert ist wenn das Kind brüllt und eben nicht weiß was Sie noch machen soll.


Den Passus im Ausgangspost mit den "Freunden" hab ich mal gestrichen... Ich hatte doch jemanden - an den ich gar nicht gedacht habe. Eine Freundin von der Arbeit die fragte ob alles ok sei. Ende vom Lied: Wir saßen gestern, im dunkeln, am See und ich erzählte ihr alles. Das tat UNFASSBAR gut. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht

Off-Topic:
ausgangs- bzw. eingangspostings zu verändern halte ich für unkonstruktiv und thread-logik-störend.
 
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Benutzer174652 

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Danke für deine Antworten.

Heulend da sitzt, Überforderung usw. Auch mangelnde Hygiene usw sind alles Anzeichen einer Depression.

Bitte tu das nicht einfach als Faulheit ab. Es kann doch auch sein das du ein falsches Bild von Depression hast und es daher falsch einschätzt?

Was hättest du oder auch sie zu verlieren wenn sie mal zum Facharzt geht und das abklären lässt?

 
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Benutzer179726  (28)

Öfter im Forum
Nur nochmal zu dem penetranten Intimgeruch: Infektion welcher Art auch immer. Passt zu mangelnder Hygiene... Passt auch zu "nach der Geburt" - da ist ja doch einiges los da unten und unbemerkt/ignoriert kann ich mir gut vorstellen, dass sich da Dinge entwickeln, die so nicht sein sollten. Mit mangelnder Hygiene und Selbstvernachlässigung.
 
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Benutzer179726  (28)

Öfter im Forum
Auch Handy-Daddeln könnte Zeichen einer Depression sein. Vll ist ihr alles im echten Leben zh viel und sie flieht online? Würde jedenfalls recht gut zu allem anderen passen - und Depression ausschließen zu lassen (professionell) könnte ja auch schon helfen
 
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Benutzer65590  (37)

Beiträge füllen Bücher
Ein kleines Wort zu diesem Depressionsthema, B Blaumar , einfach aus der eigenen Lebenserfahrung: Ich habe eine Partnerin, die, ohne die Extreme deiner Frau zu erreichen, eine sehr ähnliche Tendenz zeigte: Gering ausgeprägte Grundneigung zur Ordentlichkeit, was sich in den Jahren nach Geburt der Tochter zu einem (für mich als eher ordentlichen Menschen) massiven Mangel an Beteiligung an den allgemeinen und speziellen Haushaltspflichten sowie einer negativen Veränderung der äußeren Erscheinung samt Hygiene entwickelt hat.

Das gab natürlich zunehmend Konflikt, weniger Sex, weniger Liebe, Krisengespräche; ohne Kind hätte es sicher eine Trennung gegeben. Letztendlich ist sie dann den Weg der Diagnostik gegangen, und siehe da: diagnostizierte Depression und seitdem (ca. Mitte letzten Jahres) auch eine häufige bis permanente Krankschreibung, Therapie, Medikamente.

Und wie gesagt, meine Frau ist bei weitem nicht so träge, unhygienisch und lethargisch geworden wie deine, und hat auch nie den Weg des Fremdgehens gewählt. Depression bedeutet nicht, komplett gefühlstot zu werden, oder heulend in der Ecke oder scheintot im Bett zu liegen. Die Abstufungen sind fließend; was du beschreibst, auch inklusive Tendenz, also, das klingt für mich als wie gesagt privat auch Betroffener schon verdammt nach einer ähnlichen Diagnose.

Die Sache ist halt die: Wenn du die Beziehung noch retten willst - wenn ihr beide das wollt, denn den ersten bitteren Schritt zum Arzt muss deine Frau gehen - müsst ihr ja die Probleme derselben fixen, und eine nicht diagnostizierte Depression bedeutet, dass ihr dieses Problem und damit eure Beziehung niemals fixen werdet, so einfach ist das. Depression geht nicht von selber weg. Depression ist aber auch keine bequeme Ausrede für schlampiges Verhalten ("Bin halt krank, lass mich in Ruhe"), sondern eben eine Erkrankung, die man angehen muss. Muss. Denn Depression ist auf Perspektive tödlich.

Lange Rede, kurzer Sinn, mein Tipp: blende dieses Depressionsthema nicht aus. Vielleicht denkst du, mit neinem solchen Eingeständnis wäre sie entschuldigt und könnte im Prinzip auf deine Kosten weiter vor sich hin gammeln. - Die Wahrheit ist: Wenn du was retten willst, muss sich was ändern, und bei einer vorliegenden Depression ändert sich nur was durch Diagnose und Therapie. Macht keinen Spaß, dauert Jahre, ist dabei permanent schei*e. Aber eben der einzige Weg.

Wenn du noch was retten willst, schließe das Thema nicht aus!
 
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Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Ich habe ab und an depressive Phasen. Dann verkrümel ich mich auch mit Handy oder Laptop ins Bett. Groß reden mit "echten" Menschen kann ich dann nicht, sehr wohl aber abtauchen in virtuelle Welten. Im Gegenteil, das ist dann oft eine willkommene Flucht vor der fiesen Realität. Auch Flirts mit anderen können da gut und gerne vorkommen.
 
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Benutzer180521 

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Ein kleines Wort zu diesem Depressionsthema, B Blaumar , einfach aus der eigenen Lebenserfahrung: Ich habe eine Partnerin, die, ohne die Extreme deiner Frau zu erreichen, eine sehr ähnliche Tendenz zeigte: Gering ausgeprägte Grundneigung zur Ordentlichkeit, was sich in den Jahren nach Geburt der Tochter zu einem (für mich als eher ordentlichen Menschen) massiven Mangel an Beteiligung an den allgemeinen und speziellen Haushaltspflichten sowie einer negativen Veränderung der äußeren Erscheinung samt Hygiene entwickelt hat.

Das gab natürlich zunehmend Konflikt, weniger Sex, weniger Liebe, Krisengespräche; ohne Kind hätte es sicher eine Trennung gegeben. Letztendlich ist sie dann den Weg der Diagnostik gegangen, und siehe da: diagnostizierte Depression und seitdem (ca. Mitte letzten Jahres) auch eine häufige bis permanente Krankschreibung, Therapie, Medikamente.

Und wie gesagt, meine Frau ist bei weitem nicht so träge, unhygienisch und lethargisch geworden wie deine, und hat auch nie den Weg des Fremdgehens gewählt. Depression bedeutet nicht, komplett gefühlstot zu werden, oder heulend in der Ecke oder scheintot im Bett zu liegen. Die Abstufungen sind fließend; was du beschreibst, auch inklusive Tendenz, also, das klingt für mich als wie gesagt privat auch Betroffener schon verdammt nach einer ähnlichen Diagnose.

Die Sache ist halt die: Wenn du die Beziehung noch retten willst - wenn ihr beide das wollt, denn den ersten bitteren Schritt zum Arzt muss deine Frau gehen - müsst ihr ja die Probleme derselben fixen, und eine nicht diagnostizierte Depression bedeutet, dass ihr dieses Problem und damit eure Beziehung niemals fixen werdet, so einfach ist das. Depression geht nicht von selber weg. Depression ist aber auch keine bequeme Ausrede für schlampiges Verhalten ("Bin halt krank, lass mich in Ruhe"), sondern eben eine Erkrankung, die man angehen muss. Muss. Denn Depression ist auf Perspektive tödlich.

Lange Rede, kurzer Sinn, mein Tipp: blende dieses Depressionsthema nicht aus. Vielleicht denkst du, mit neinem solchen Eingeständnis wäre sie entschuldigt und könnte im Prinzip auf deine Kosten weiter vor sich hin gammeln. - Die Wahrheit ist: Wenn du was retten willst, muss sich was ändern, und bei einer vorliegenden Depression ändert sich nur was durch Diagnose und Therapie. Macht keinen Spaß, dauert Jahre, ist dabei permanent schei*e. Aber eben der einzige Weg.

Wenn du noch was retten willst, schließe das Thema nicht aus!
Ich möchte hinzufügen, dass das Thema in jedem Fall angegangen werden sollte, ob du der Beziehung bin noch eine Chance geben willst oder nicht. Denn eure Tochter wird weiterhin auch ohne die Paarbeziehung darauf angewiesen sein, dass beide Eltern möglichst ganz und gesund für sie da sein können. Eine Depression wirkt sich fast immer auch auf die Kinder aus.
 
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Benutzer190984  (34)

Ist noch neu hier
Nochmals vielen Dank für euer Feedback und entschuldigt die "späte" Rückmeldung.
Leider gabs in der Familie nen medizinischen Notfall. Hat nichts mit dem Thema hier zu tun aber alles auf einmal ist dann doch etwas heavy.

Ich versuche auf eure Punkte einzugehen.
Ob das niemandem auffällt was die Hygiene angeht? Ich kann es Euch leider nicht genau sagen. Gerade beim Thema Gerüche. Allerdings muss ich dazu sagen, dass Sie quasi seit 2 Jahren, wie ich auch, größtenteils im Homeoffice saß. Sie noch mehr als ich. Natürlich weiß ich nicht wie sichs dort im Büro abgespielt hat.

Das Thema mit dem Zähneputzen liegt aber vielleicht auch an Angst vorm Zahnarzt. Man sieht das nach jedem mal Putzen eben Blut dabei ist. Schmerzen hat Sie keine, aber das Zahnfleisch ist es eben nicht gewohnt. Zum Zahnarzt bekomm ich Sie nicht. Angst vor Spritzen war auch mal ein Thema. Aber das haben wir soweit in den Griff bekommen. Immer noch sehr unangenehm aber eben kein Drang mehr flüchten zu müssen - Ist also akzeptabel und für sie auch machbar.

Es hat auch jemand die Unordentlichkeit um Bezug aufs "Lernen" angesprochen. Bei den Eltern siehts jetzt auch nicht Pikobello aufgeräumt aus. Wenn Besuch kommt dann macht man sich schonmal die Mühe. Bei der Schwester sieht es noch schlimmer aus.

Eine "klassische" Rollenverteilung oder Arbeitsteilung im Haushalt gibts nicht. Zumindest nicht offensichtlich. Wenn Sie sich mal um was kümmert, ist es hauptsächlich die Küche. Aber die Wohnung besteht eben nicht nur aus einem sauberen Induktionskochfeld und frei geräumter Arbeitsplatte.
Vielleicht lag da bisher auch das Problem das es keine "Linie" gibt. Ich muss Sie ja auch ständig triggern. Wenn ich mal ins Büro musste, musste ich sie eben darum bitten etwas zu machen, ansonsten wurde von alleine her eben nichts gemacht.
Vermutlich hab ich hier auch den Fehler gemacht Sie eben nicht in eine bestimmte Richtung "zu lenken"
Das soll jetzt nicht in Form von Manipulationsversuch ausarten aber ich dachte mir eben "dass muss einen doch selbst mal stören" und anschließend kommt die Hoffnung Sie kommt irgendwann von allein drauf. Ich hab mich strikt geweigert das immer und immer wieder zu wiederholen. Eigene Erfahrungen eben machen.

Eines macht mir aktuell aber recht zu schaffen. Eigentlich war Sie diejenige die ziemlich nah am Wasser gebaut war. Wenn Sie weinte, traurig oder niedergeschlagen war, tröstete ich Sie. Dabei war es völlig unrelevant ob Stunk war oder nicht. Ich konnte und wollte Sie so nicht sehen. Also hab ich versucht Sie wieder aufzubauen. Aber seit Tagen hab ich immens damit zu kämpfen. Besonders am Tag nach der "Aussprache" wies nun weitergehen soll gings mir ziemlich schlecht. Seitdem kommts regelmäßig vor, dass ich eben derjenige bin der heulen muss. Manchmal kann ich mich fangen, manchmal eben nicht. Dann aber nicht wie ein Schlosshund aber eben "leise" für mich und nicht vor der Kleinen. Das bekommt Sie auch mit. Aber mehr als eine Whatsapp Nachricht nach dem Motto "Ich weiß nicht was ich dir sagen soll das es dir besser geht. Es tut mir ja leid das ich nicht früher was gesagt habe" kam halt nicht.

In dem Moment denk ich mir dann eben auch, weil ichs halt nicht machen würde, ob ich ihr im Grunde vollkommen egal geworden bin.

Das Depressionsthema sprech ich noch an. Werde mich aber die nächsten Tage erst einmal etwas zurückziehen hier weils einfach aktuell recht viel auf einmal ist.

Ich danke Euch aber fürs Feedback!
 
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Benutzer190984  (34)

Ist noch neu hier
Entschuldigt den Doppelpost.
Gestern Abend haben wir nochmal über alles gesprochen.

Man muss dazu sagen, zumindest ist das mein Eindruck, wir haben in den letzten Tagen offener miteinander kommuniziert als im letzten vergangenen Jahr.
Auch das ich daran arbeiten möchte, Sie liebe und verstehe das Sie sich irgendwann ungeliebt fühlte. Habe aber auch angesprochen, dass ich das Gefühl von ihr erhalte eben als selbstverständlich angesehen zu werden.

Wir stehen vor einem Scherbenhaufen, dass ist ganz klar. Ich konnte nur versuchen ihr klar zu machen das Sie nicht alleine durch den Haufen laufen müsste sondern das wir beide, gemeinsam, daran arbeiten.
Sie hat aber "aktuell" keine Kraft mehr. Wobei "aktuell" ein beschissenes Wort ist. Ich sagte ihr eben auch das Sie damit rechnen muss, dass ich mich abkapseln muss von der Hoffnung und dem Wunsch. Denn aktuell hab ich gefühlstechnisch damit mehr zu kämpfen da Sie sich wohl schon abgekapselt hat. Schlimm das ich das nie wirklich wahrgenommen habe...
Ich mach mir schon Vorwürfe es nicht geschafft zu haben. Vorwürfe weil ich es nicht schaffte eine Familie zusammenzuhalten.

Heißt im Klartext - Unsere gemeinsame Zeit geht zu Ende
Sie wird früher oder später ausziehen. Da ich keinen Krieg möchte, natürlich auch im Bezug auf unsere Tochter, muss ich eben das beste daraus machen.

Ich bedanke mich nochmals für eure Rückmeldungen und das "zuhören"
Vielleicht liest man sich irgendwann nochmal...

Bleibt gesund!
 
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G

Benutzer

Gast
Ich mach mir schon Vorwürfe es nicht geschafft zu haben. Vorwürfe weil ich es nicht schaffte eine Familie zusammenzuhalten.

Ich denke, das Scheitern einer Ehe ist etwas, dass sich nicht ein einzelner zum Vorwurf machen muss. Wir alle machen in unseren Ehen Fehler. In den gelingenden Ehen geht es trotz der Fehler weiter, in den nicht gelingenden nicht. Manche Liebe hat eine große "Fehlertoleranz", andere nicht, und das mag auch einfach ein Ausdruck dafür sein, ob es gepasst hat oder nicht.

Ich denke, so wie du schreibst, wirst du das hinbekommen, auch mit Blick auf deine Tochter. Kinder sind durchaus imstande, Trennungen zu verstehen und damit umzugehen. Natürlich kommt da einiges an Arbeit auf euch alle zu. Aber besser als stilles Ertragen einer eigentlich unerträglichen Situation ist es doch, an etwas zu arbeiten, oder?

Alles Gute für dich!
 
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Benutzer190912  (46)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich glaube, Du siehst das falsch: Sie hat nichts gegen ihren Zustand unternommen, Zeit genug hätte sie über die Jahre ja gehabt, sich Unterstützung zu holen, sie hätte im ersten Schritt ja offene Türen bei Dir eingerannt. Du konntest auf Dauer die Familie nicht "retten" wenn sie nichts an sich ändern wollte.
Ich kann gut verstehen, dass Dir die Kraft ausgeht und Du einfach verzweifelt bist da anscheinend die letzte Hoffnung auf ein gemeinsames Ändern weg ist. Ich denke, Du hast da auch über Deine wirklichen Kräfte gelebt.
Es ist doch auch kein Wunder, dass die Liebe bei Dir zurückgegangen bis verschwunden ist bei diesen Rahmenumständen. Wenn dann könnte sie wieder aufleben. Aber auch hier geht sie den scheinbar leichteren Weg indem sie nichts für die Familie tut.
Wie soll es denn nur weitergehen, bleibt Eure Tochter bei Dir, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sie bei Deiner Frau aktuell gut aufgehoben ist?
Ich hoffe, ich habe nichts überlesen, aber wird Deine Frau denn Ihre Krankheit angehen?
 
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Benutzer190526  (44)

Ist noch neu hier
Heißt im Klartext - Unsere gemeinsame Zeit geht zu Ende
Sie wird früher oder später ausziehen. Da ich keinen Krieg möchte, natürlich auch im Bezug auf unsere Tochter, muss ich eben das beste daraus machen.
Gratulation. In meinen Augen, die beste Lösung.

Ich vermute aber, dass Sie das mit dem Auszug auch schleifen lässt wenn du ihr keine konkrete Frist vorgibst. Dann sei lieber gleich konkret und sag, in 3 Monaten solle sie z.B. ausgezogen sein, anstatt dass sie dich immer wieder hinhält und vertröstet und du "der Böse" bist, weil du sie so schlimm unter Druck setzt.

Du bist 34, du bist jung genug um noch was neues aufbauen zu können inkl. neuer Familie.
 
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Benutzer190984  (34)

Ist noch neu hier
So, nach einer Woche gibts mal wieder ein kleines Statusupdate.

Natürlich hab mich das ganze Thema immens mitgenommen. Mir geht es aber etwas besser. Das hat auch den Hintergrund, dass wir es den Familien erzählt haben. Ich muss zugeben das ich ebenfalls Angst davor hatte ihren Familienteil zu verlieren da ich mich echt toll mit allen verstanden habe, vor allem mit ihren Eltern.

Am letzten Sonntag, zum Muttertag, waren wir nochmal alle zusammen essen. Erst nach dem Essen erzählte Sie mir das Ihre Eltern bereits wissen das wir getrennte Wege gehen. Ich wusste also zur Zeit des Essens nichts davon. Und wurde trotzdem von Ihnen herzlich behandelt wie immer.
Gestern schrieb ich Ihnen und bedankte mich das Sie mich wie immer behandelten. Auf die Frage wieso das nicht so sein sollte schrieb ich, dass Sie in meinen Augen immer noch zu meiner Familie gehören und ich sie eigentlich nicht verlieren wolle. Sie sagten mir das Sie mich ins Herz geschlossen haben, ich weiterhin zur Familie dazu gehöre und jederzeit willkommen bin. Da war ich schon SEHR glücklich darüber!

Die Kleine war gestern Thema.
Wir werden die 50/50 Regelung nutzen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen möchte ich nicht im Krieg auseinander gehen. Das ist weder für uns und schon gar nicht für die Kleine gut. Des Weiteren bat ich darum das ganze "lockerer" zu handhaben. Heißt, ist die Kleine bei ihr und ich möchte etwas mit ihr unternehmen, vorausgesetzt Sie hat nichts geplant, dann sollte es kein Problem sein sie einfach zu holen. Gleiches gilt natürlich für Sie.

Das soll bestmöglich fließend von statten gehen.
Sie war froh über meine Reaktion. Vor allem weil ich immer sagte das die Kleine bei mir bliebe wenn es vorbei ist.
Das wäre mir auch immer noch am liebsten, dass sagte ich Ihr auch genau so. Es geht aber eben nicht nur um mich. Und das Kind würde ich Ihr niemals vorenthalten. Allerdings dreht sich der Wind ziemlich schnell wenn ich merke das es gar nicht geht!

Sagte ihr ebenfalls das die 50/50 Regel eben nur Sinn ergibt wenn Sie das überhaupt hinbekommt. Anfangs wird die Kleine erst einmal hier bleiben bis Sie soweit eingerichtet ist, dass das Kind ordentlich versorgt werden kann. Alles andere macht ja absolut keinen Sinn. Sie sucht auch schon nach Wohnungen, lässt es nicht schleifen wenn ichs richtig mitbekommen habe.

Mehr kann ich nicht mehr machen.
 
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Benutzer148761  (33)

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Wie geht es dir denn emotional mit der Situation?
 
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Benutzer107106 

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Nur als Hinweis: neben juristischer Trennungsberatung haben auch die klassischen Beratungsstellen wie Diakonie, AWO, das Jugendamt, etc Trennungsberatungen. Da ist nicht nur das organisatorische, sondern auch das emotionale Thema. Da kann man zu zweit, aber auch alleine hingehen. Da arbeiten in erster Linie Sozialpädagog:innen oder Erziehungswissenschaftler:innen mit Beratungsqualifikation.
 
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