Monster oder gehen mir die Augen auf?

Baum1601
Benutzer178013  (30) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #1
Hey zusammen!
Kurz vorab, wir sind 11 Jahre zusammen und 6 davon verheiratet. Haben ein Haus und 2 Kinder (knapp 5 und 1)

Probleme gabs irgendwie schon immer.
Ja ich habe Fehler und ja auch er hat Fehler in der Beziehung gemacht. Glaube aber das ist überall so. Fremdgehen war nie Thema.
Sexuelle unterschiedliche Vorlieben gibt es auch, gewaltige sogar. Aber wen das interessiert, Thema an anderer Stelle in früherem Beitrag.

Um was es mir jetzt eig geht, und ich weiß, diese Frage und Entscheidung muss ich letztendlich alleine treffen aber,
Trennung nach so langer Zeit trotz Haus und Kinder?

Ich bin unglücklich, schon sehr lange. Der Gedanke an eine Trennung befreit mich.
Ich habe das Gefühl schon immer klein gehalten geworden zu sein. Unsere Beziehung war nie gleichberechtigt. Er ist dominant in jeder Hinsicht.
Und mir wurde auch schon immer gesagt, im Streit müsse ich mich zurück halten weils er nicht kann. (Was das starke dominante diskutieren angeht)
Ja auch liebevoll und zärtlich - aber fast immer auf sexueller Art.

Ja die Kinder waren schon ein Herzenswunsch von uns beiden.
Mit dem ersten Kind kamen neue „Probleme"… ich mache letztendlich alles alleine. Und dann wenn's nicht läuft, Haushalt hängt hinterher, Wäsche hàngt Liebesleben hängt. Wird mir immer gesagt das es so nicht geht.
Er sagt, rede mit mir. Ich sage, hilf mir mit den Kindern ins Bett bringen. Er sieht dies nicht als seine Aufgabe.
Ihm stört der volle Papierkorb im Büro. Sag ich dann leer ihn. Sieht er nicht als seine Aufgabe … ja wisst ihr, ich hab auch mal keinen Bock auf Haushalt und die Küche schaut aus das du niemanden rein lassen kannst (wobei das seit einigen Wochen alles gut klappt mit dem Haushalt) …

Ich war immer klein und abhängig von ihm. Weil ich dachte ich muss so sein weil ich Fehler gemacht habe.
Mittlerweile bin ich kühl und kalt. Und möchte glücklich sein. Und ich glaube mit ihm kann ich das nicht (mehr)

Und jetzt? Was will ich hören, gerne eine Lösung aber die kann mir niemand außer ich mir selber geben.

Es wird mir gesagt, für die Familie und die Kinder muss man zusammen halten. Scheidungskinder seien psychisch labil und tragen großen Schaden davon …
Aber dass das große Kind jeden Streit teils HEFTIGE mitbekommt… was ist damit? Sieht die mama weinen, traurig sein, verzweifelt, grantig und verletzt …

Bin ich ein Monster wenn ich den Schritt einer Trennung gehe?
Vor einigen Jahren dachte ich, mit 30 muss alles endlich gut sein, es ist schlimmer denn je. Ich will nicht in 2-3 Jahren am gleichen Punkt stehen und denken, du feige Sau.
Andererseits will ich das Leben meiner Kinder wohl behütet und liebevoll haben.

Familie ist alles sagt mir jeder, die Kinder brauchen beide Eltern. Aber ich nehme ihnen doch ihren Vater nicht. Nur was ist wenn ich die Beziehung nicht mehr aufrecht halten kann… vllt auch will?

Er liebt mich abgrundtief. Sagt er, aber er hat schon immer eine Art, zu kontrollieren. Wenn etwas nicht so ist wie er will, gibt es Streit. Bei uns, bei meiner Familie und noch schlimmer in seiner Familie …

Ich könnte ein ganzes Buch schreiben. Danke für lesen.
 
Metallfuß
Benutzer177659  (39) Verbringt hier viel Zeit
  • #2
Er sagt, rede mit mir. Ich sage, hilf mir mit den Kindern ins Bett bringen. Er sieht dies nicht als seine Aufgabe.
Das verstehe ich überhaupt nicht.

Was macht er denn in der Zeit nach der Arbeit bis er selbst ins Bett geht?

Du bist ja schon alleinerziehend, mit dem Zusatzstress das du noch deinem Mann hinterherräumst.

Eine klare Trennung und respektvoller Umgang der Eltern miteinander ist bestimmt nicht optimal für Kinder, aber eine dysfunctionale Beziehung auch nicht. Vorallem übernehmen die Kinder ja Dein Beziehungsverhalten in ihre Beziehungen...

Wie steht dein Mann zu Therapie oder Familiencoaching?
 
O
Benutzer192997  (42) Ist noch neu hier
  • #3
Hallo Baum1601,

das ist eine furchtbare Situation, in der du dich befindest.

Da du darunter sehr leidest und er sich wohl kaum ändern wird, solltest du wirklich den Schritt gehen und dich von ihm trennen.
Es macht keinen Sinn dich weiter zu quälen und dich weiter kaputt machen zu lassen.

Du bist auch kein Monster, wenn du dich von ihm trennst. Er hatte viele Möglichkeiten dir zu helfen, auf dich zuzugehen und tat dennoch nichts. Wenn ihm wirklich etwas an dir liegen würde, wäre er auch zu Kompromissen bereit und würde dich unterstützen.

Eure Kinder werden unter einem kaputten Elternhaus auch leiden, denn sie kriegen irgendwann mit, dass du unglücklich bist.
 
Steffmouse
Benutzer186189  (17) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #4
Ich find das ehrlich gesagt alles seltsam..wieso bist du überhaupt mit so jemandem zusammen ? Der dir sagt, was du machen sollst und den Haushalt ganz alleine ? Kinder ins Bett bringen ist nicht seine Aufgabe - hallo ?? Was ist das für ein Honk von Vater ? Klingt wie ein schlechter Witz aus nem schlechten Film. Trennung ist ja wohl klarer Fall. Mit diesem Typen hättest du dich gar nicht erst einlassen sollen...das hast du dir selber eingebrockt und musst jetzt sehen, wie vor allem die Kinder am wenigsten Schaden davon nehmen.
Er liebt mich abgrundtief.
Ja, vor allem am Abgrund, ne.
 
Baum1601
Benutzer178013  (30) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #5
Das verstehe ich überhaupt nicht.

Was macht er denn in der Zeit nach der Arbeit bis er selbst ins Bett geht?

Du bist ja schon alleinerziehend, mit dem Zusatzstress das du noch deinem Mann hinterherräumst.

Wie steht dein Mann zu Therapie oder Familiencoaching?

Was wir machen? Essen, eventuell bespaßt er dann ne halbe Stunde die Kinder. Im Sommer vllt noch rasen mähen. Aber meistens, geht er hoch. Ruht sich aus …

Ich habe das Thema Therapie angesprochen. Er sagt niemals geht er zu einer paar Therapie. Er würde sich verarscht vorkommen wenn ich’s nur mit Therapie schaffen würde den Mülleimer zu leeren …

Ich gehe seit kurzem alleine zu einer Therapeutin. Und zwar aus dem Grund, weil ich entschieden habe glücklich zu werden.


Eure Kinder werden unter einem kaputten Elternhaus auch leiden, denn sie kriegen irgendwann mit, dass du unglücklich bist.
Kind 1 war noch keine 2. Ich war fix und alle habe geweint. Er kam auf mich zu und umarmte mich. Er weis es schon lange. Und jeden Abend zum zu Bett gehen sagt er mir wie sehr er mich liebt 💚

Mit diesem Typen hättest du dich gar nicht erst einlassen sollen...
Weist du, das denke ich auch sehr oft. Der Gedanke tut mir dann aber weh. Weil ich meine Kinder über alles liebe.
Aber ich habe mich in einer Abhängigkeit leiten lassen. Und ich glaube irgendwann dachte ich, es wird schon werden. Zurück geht jetzt eh nicht mehr … glaube ich habe früher mir zu viele Gedanken gemacht was andere denken. Das es doch eine Schande ist. Aber jetzt ist es mir egal. Ich weis meine Familie ist immer da. Und ich bin mir Selber (neben meinen Kindern natürlich) seit sehr sehr langer Zeit wirklich wichtig. Und ich suche es glücklich zu sein.


Danke übrigens an eure Worte
 
Spiralnudel
Benutzer83901  (37) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #6
Derzeit bist du also alleinerziehend mit 3 Kindern. 😏

Was würdest du einer guten Freundin raten, wenn sie dir so etwas erzählte?

Ich persönlich würde zur Trennung raten. Therapie will er nicht und eine Familie seid ihr ja auch nicht wirklich, und erst recht kein gleichberechtigtes Paar in einer Beziehung auf Augenhöhe, leider.
 
Baum1601
Benutzer178013  (30) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #7
Weseraue
Benutzer192870  (51) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #8
Da er offensichtlich überhaupt nicht bereit ist, sein Verhalten auch nur in Frage zu stellen, sehe ich auch die Trennung als einzige Lösung an.

Ich kann mir nach dem Geschilderten nicht vorstellen, dass er selbst mit angedrohter Trennung auf Dauer seine Vorstellung ändert.

Ich wünsche dir viel Kraft, aber auf mittlere bis lange Sicht wird es dir besser gehen.
 
Sklaen
Benutzer175418  (41) Öfter im Forum
  • #9
Hast du dieses Thema schon in deiner Therapie angesprochen? Was kam da bisher dabei raus?
 
Baum1601
Benutzer178013  (30) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #10
Da er offensichtlich überhaupt nicht bereit ist, sein Verhalten auch nur in Frage zu stellen, sehe ich auch die Trennung als einzige Lösung an.
Weist du, es gibt schon Situation wo er wirklich eindringlich sagt, rede mit mir. Was passt dir nicht ich hör dir zu.
Aber ich kann’s nicht mehr.

Nur ein Beispiel.
Wir haben ganz zu Beginn ein Haus renoviert. Mein Vater und mein Mann waren sich nicht ganz einig wie etwas am besten ist. Jede hatte seine Gedanken. Ich sagte dann, dass ich die Idee von meinem Papa eig wirklich gut finde.
Die Reaktion von meinem Mann war, was mir einfällt ihm in den Rücken zu fallen ich habe hier gefälligst auf seiner Seite zu sein.

Kann man sich dann vorstellen, durch immer wieder solche Vorfälle das ich irgendwann aufgehört habe meine Meinung zu sagen. Einfach nur noch ja gesagt habe. Ich bereue es. Mehr denn je, aber bei den kleinsten Kleinigkeiten und bei so unspektakulären Themen ereigneten sich solche Situationen …
 
Baum1601
Benutzer178013  (30) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #11
Hast du dieses Thema schon in deiner Therapie angesprochen? Was kam da bisher dabei raus?
Wir hatten erst ein Telefonat. Und eine erste gute Stunde Sitzung.
Ja ich habe im allgemeinen über die unZufriedenheit in der Beziehung gesprochen.

wenn ich ganz ehrlich bin, werden wir beide uns nicht so ändern das es dem anderen passt. und das wir auf Dauer harmonisch leben.
So traurig es ist, wird mir das mehr und mehr bewusst.

So vieles nervt mich nur noch. Weil alles an mir hängt. Ich glaube ich bin nicht (mehr) bereit zu sagen. Probieren wir es nochmal. Ja er sagt, es stimmt das es 2-3 gravierende Punkte gibt die er ändern muss. Dazu braucht er eine Chance.
Aber was wenn meine Liebe nicht mehr ausreicht dafür?

Ja ich liebe in , aber eher wie den guten Freund, Gemeinsamkeit und Interessen teilen ja. Den Kindern einen schönen Tag bereiten ja, da liebe ich ihn. Aber dann… ist einfach nichts mehr.
 
F
Benutzer182209  Sorgt für Gesprächsstoff
  • #12
Wenn ich deine Beiträge lese und wie es dir in den Situationen geht, wie sich der Gedanken der Trennung für dich anfühlt, habe ich den Eindruck du gehst den Schritt nur wegen den kindern nicht...und das ist absolut nachvollziehbar. Aber wie du schon selber geschrieben hast, Kinder sind nicht dumm und merken dass zwischen Mama und Papa was nicht stimmt, sehen dich weinen und unglücklich...und ich kann mir nicht vorstellen dass das gut für sie ist bzw schlechter als eine Trennung...

Du bist noch zu jung um den Rest deines Lebens unglücklich zu bleiben. Bzw bin ich der Meinung, wenn man in einer Beziehung an einem solchen Punkt ist, egal wie alt man ist, sollte man es beenden und neu anfangen. Man ist nie zu alt um glücklich zu sein...und wenn du dich nicht um dein Glück kümmerst, tut es niemand...meine Meinung.
 
Steffmouse
Benutzer186189  (17) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #13
Die Reaktion von meinem Mann war, was mir einfällt ihm in den Rücken zu fallen ich habe hier gefälligst auf seiner Seite zu sein.
Ich kann mir irgendwie gut vorstellen, wie dein Mann tickt, und - tut mir leid das so zu sagen - aber ich finde solche Typen Männer extrem unangenehm, besonders, weil er sich dann noch als "dominant" gibt, dir gegenüber. Ich glaube, in seinem Innersten ist er selbst das arme Würstchen oder der kleine Junge...wie gesagt, entschuldige dass ich das so sage oder falls ich damit falsche liege, aber das Bild hab ich gerade.
Was mich auch noch beunruhigt ist, wie so ein Typ Mann sich nach einer Trennung verhält...die wird er sicher nicht einfach akzeptieren.
 
O
Benutzer192997  (42) Ist noch neu hier
  • #14
Ich muss leider auch noch kurz etwas nachfragen.

Ist dein Mann dir gegenüber schon einmal handgreiflich geworden?

Wenn du ihm sagst, dass du eine Trennung willst, dann bereite dich gut vor und mach es vorsichtshalber im Beisein eines anderen Erwachsenen, der dich notfalls beschützen kann.
 
M
Benutzer69465  Verbringt hier viel Zeit
  • #15
Ich habe das Thema Therapie angesprochen. Er sagt niemals geht er zu einer paar Therapie. Er würde sich verarscht vorkommen wenn ich’s nur mit Therapie schaffen würde den Mülleimer zu leeren …

Ich gehe seit kurzem alleine zu einer Therapeutin. Und zwar aus dem Grund, weil ich entschieden habe glücklich zu werden.
Also hier musste ich grade wirklich schlucken. Was ist das denn für ein Verhalten? Unmöglich in meinen Augen, dass er so mit dir redet!
Ich verkneife mir mal jeden expliziteren Kommentar.

Hast du über die Situation mal mit deiner Therpeutin gesprochen?
 
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SchafForPeace
Benutzer12529  Echt Schaf
  • #16
Es wird mir gesagt, für die Familie und die Kinder muss man zusammen halten. Scheidungskinder seien psychisch labil und tragen großen Schaden davon …
Ich bin ein "Leider-keine-Scheidungskind". Meine Eltern haben sich ständig gestritten, insbesondere mein Vater hat dabei auch schnell rumgebrüllt. Hab mir oft gewünscht, dass sie sich scheiden lassen, weil ich die Streits und das Gebrüll nicht mehr ausgehalten habe.

Aber dass das große Kind jeden Streit teils HEFTIGE mitbekommt… was ist damit?
Es ist scheiße für Kinder. Sorry, dass ich das so deutlich sage, aber zum einen ging es mir total schlecht damit, zum anderen ist es auch insgesamt gesehen.
Kinder, auch sehr kleine, bekommen viel mehr von solchen Sachen mit, als man das als Erwachsener oft denkt oder hofft.
"Nebenbei" lebt man seinen Kindern auch vor, dass normale Beziehungen so aussehen können und es ok ist, wenn man sich so behandelt bzw behandeln lässt.
Ich bin unglücklich, schon sehr lange. Der Gedanke an eine Trennung befreit mich.
Dann ist eine Trennung definitiv das richtige für dich :smile:
Bin ich ein Monster wenn ich den Schritt einer Trennung gehe?
Nein :smile:
 
Zuletzt bearbeitet:
Baum1601
Benutzer178013  (30) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #18
Ich kann mir irgendwie gut vorstellen, wie dein Mann tickt, und - tut mir leid das so zu sagen - aber ich finde solche Typen Männer extrem unangenehm, besonders, weil er sich dann noch als "dominant" gibt, dir gegenüber. Ich glaube, in seinem Innersten ist er selbst das arme Würstchen oder der kleine Junge...
er musste leider selber als Kind/ Jugendlicher doch viel leid und Handgreiflichkeiten von zu Hause ertragen. Was mir unendlich leid tut.

Aber ich glaube genau deshalb versucht er immer die Oberhand zu haben.

Ist dein Mann dir gegenüber schon einmal handgreiflich geworden?

Ja…

Hast du über die Situation mal mit deiner Therpeutin gesprochen?

Die Grund Problematik und Unzufriedenheit meinerseits ja. Aber wir hatten erst ein Telefonat und eine Sitzung.

Bin irgendwann, glaube im jungen Teenager-Alter fing das an, dann jedes Mal in mein Zimmer geflüchtet, mir die Ohren zugehaltren oder/und Musik laut aufgedreht, habe auch oft geheult.
Das tut mir richtig leid. Und es spiegelt auch das Verhalten des großen etwas wieder. Entweder verzieht er sich aber viel öfter kommt er auf uns zu will reden und ablenken. Das ist einerseits so unendlich liebevoll. Aber mein Mann weist ihn dann zurück. Ich habe schon oft gebeten große Diskussion nicht vor den Kindern zu halten. Aber er ist Typ alles sofort „ausfechten“

 
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Spongella
Benutzer187907  (32) Öfter im Forum
  • #20
Bei so einem gewalttätigen Idioten würde ich auch nicht mehr reden und auf Besserung hoffen. Mag sein er ist gefangen in sich und auch eine arme Sau, aber das musst weder du noch die Kinder ausbaden, denn dann wird ihr Leben ähnlich verlaufen, willst du das? Er kann sich dann helfen lassen oder für immer ein Arschloch bleiben, aber ohne euch. Lass dich beraten von der Therapeutin, such dir (heimlich) Unterstützung. Pack schon mal ein paar Sachen und deponier sie irgendwo bei Freunden oder so. Das wird nur noch gruseliger und nicht besser und du musst deine Kinder beschützen.
 
Baum1601
Benutzer178013  (30) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #26
Boa... Was für ein A.....! Schon alleine so eine Bemerkung würde ich mir an deiner Stelle nicht gefallen lassen. Und du schluckst so eine Beleidigung auch noch? Einfach so?

Ja, es zieht seine Kreise schon lange. Und eben aus besagten Reaktionen auf eig normalen Gesprächen bin ich sehr klein geworden.
Und wenn ich das 1 mal auf mein „recht“ bestanden habe - haben wir echt ordentlich gestritten.

Irgendwann hab ich’s gelassen. Hat ihm auch nicht gepasst. Und oft noch sauerer gemacht… aber dann konnt ich’s nicht mehr ändern.
Jetzt wo ich ab und an wieder für mich einstehe, merke ich wieder wie krasse verschiedene Ansichten wir haben.

Selbst wenn wir jetzt sagen - komm wir packen das. Gibt es Punkte in der Zukunft die vermutlich eintreffen werden, die er nicht akzeptieren wird. Weil so wie ich meine „schludrige“ Art nicht ganz ablegen kann, kann er bestimmte Ansichten nicht ablegen…
 
axis mundi
Benutzer172636  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #27
Sagen wir es mal so: Wer schlägt und eine Therapie ablehnt, der hat anscheinend mit Gewalt gegen die geschlagene Person kein Problem, denn wenn er es im ausreichenden Maß hätte, würde er alles dafür tun, dass es nie wieder passiert. Tut er nicht. Demnach wurde die angezählte Beziehung zu einer Beziehung, die dringend beendet werden sollte.
Was ich dir zusätzlich raten würde: Sichere Beweise, erzähle der Therapeutin ehrlich von der gemachten Gewalterfahrung. Du musst dich dafür nicht schämen und du schützt ihn auch nicht, indem du es mit dir selbst ausmachst. Zusätzlich würde ich dir noch vor der offiziellen Trennung nahelegen, dich an einen Anwalt zu wenden. Dort auch anzugeben, dass du vorgeschlagen hast, eine Therapie zu machen.
Du hast alles getan, was du tun konntest, aber jetzt geht es darum, dich und deine Kinder zu schützen. Du kannst ihm gegenüber Mitleid haben — aber der Wille, dich und die Kids zu schützen, sollte größer sein, denn das schützt auch ihn, denn ihm hilft es nicht, wenn du irgendwann in der Notaufnahme sitzt, weil er ausgetickt ist. Er wird womöglich abstürzen, aber das ist weder deine Schuld, noch ist es deine Verantwortlichkeit. Wichtig ist, dass die Kinder und du sicher sind und im besten Fall diese Episode auch hinter euch lasst.
Du kannst übrigens auch erstmal Beratungen in Anspruch nehmen, die Familienhilfe oder auch Frauenhäuser können hier helfen und Beratungsstellen finden.
 
Baum1601
Benutzer178013  (30) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #33
Hallo,

Ich wollte einfach mir den jetzigen Stand von der Seele schreiben.
Ich habe meinen Mann angesprochen. Das ich sehr stark das Gefühl habe, dass ich vorerst eine räumliche Trennung möchte.
Das meine Liebe zu ihm nicht mehr so ist. Das ganze über all die Jahre mir jetzt einfach zu viel ist …

Ich habe es ihm auch nochmal so gesagt:

Meine Tür zu dir ist zu, und auch wenn du von der anderen Seite dagegen hämmerst oder versuchst aufzusperren, die Tür ist zu.

Ich möchte eine andere Tür nehmen und vielleicht führt sie ja hinten rum, übers Nebenzimmer wieder zu dir… Aber die Tür auf direkten Weg zu dir ist zu …


Er hat mich doch sehr verstanden. Er sagt aber auch er will die Chance haben und er sieht viele Dinge ein das er gewaltige Fehler gemacht hat. Die nicht hätten passieren dürfen.

Er tat mir unendlich leid, sein Schmerz. Er war wie ein Messerstich ins Herz bei ihm. Aber mir viel es sogar schwer ihn zu trösten. Ja ich hab ihn in den Arm genommen. Aber ich merke einfach, ich kann ihn aktuell nicht mehr heilen.
Nach wie vor habe ich das Verlangen der Trennung.

Mit tun die Kinder leid, er war so traurig frühs. Der große sagte, „Papa wieso schaust du so traurig. „ er antwortete „ich bin ein bisschen traurig“ sagte der große „aber wieso dann erzähl halt“
Oh Gott es tut mir so weh - aber ich kann einfach nicht mehr so weiter machen.
 
Baum1601
Benutzer178013  (30) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #35
Ich hab Angst das meine Kinder mal sagen, wieso hast du den Papa gehen lassen.

Ich habe so großen Schmerz in mir. Und ich weis wie sehr ich meinen Mann verletze - aber ich habe ein wenig das Gefühl, das wir gerade rollen tauschen. Oh wie oft habe ich geweint und gefleht einfach um liebe und das alles gut wird.

Ich möchte das er mich gehen lässt. Und ich möchte aber das er nie ein schlechtes Wort mir gegenüber bei den Kindern verliert. Ich würde es auch nie tun.

Ich habe Angst das meine Kinder mich vllt einmal verurteilen. Aber ich bin unglücklich.
 
cassiopeia
Benutzer172623  Verbringt hier viel Zeit
  • #36
Baum1601 Baum1601 Als ich meine lange Ehe beendete waren meine beiden Kinder bereits Jugendliche. Ich bin dem Irrtum aufgesessen, sie hätten nicht wirklich mitbekommen wie schlecht es mir geht und wie ich unter dem Leben mit ihm litt (es wurde selten geschrieen oder gepoltert)
Meine ältere Tochter bat um die Trennung, sie wollte mich nicht mehr unglücklich sehen.
Als ich kurz vor seinem Auszug dann Zweifel bekam, hat sie mich darin bestärkt, es durchzuziehen. Ihr war klar, es würde sich langfristig nichts zum Positiven ändern.
Meine Kinder, mittlerweile junge Erwachsene, sind sehr froh über die Trennung, da kam nie ein Vorwurf.
Wenn überhaupt, dann höchstens, dass ich es früher hätte beenden sollen.
Mein jüngeres Kind hat leider eine Angststörung und Depression entwickelt, so wie es aussieht liegt der Ursprung in der kaputten Ehe…..ich kann dir persönlich nur raten, es möglichst nicht so weit kommen zu lassen und jetzt einen Schlussstrich zu ziehen.
Die Kinder bekommen auch wenn sie noch klein sind mehr mit, als du dir vorstellen kannst.
Den Vater nimmst du ihnen damit nicht, es liegt an ihm selbst wie er seine Rolle als Vater zukünftig ausfüllt.
Nur Mut, ich würde es immer wieder tun !
 
Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • #38
Es wurde so viel gutes hier geschrieben, weswegen ich nur eine Sache ergänzen kann:
Er hat mich doch sehr verstanden. Er sagt aber auch er will die Chance haben und er sieht viele Dinge ein das er gewaltige Fehler gemacht hat. Die nicht hätten passieren dürfen.
Das hier kommt nicht unerwartet und auch die Form kommst absolut kein bisschen unerwartet.
Dieser Satz ist in vielen Varianten in ähnlichen Situationen schon gefallen und macht sich maximal in einer Telenovela gut. Denn leider steckt gar nichts dahinter.
Was heißt "eine Chance haben"?
Übersetzt ist es doch "ich hab jede Chance vergeben und will noch eine und wenn du mir die nicht gibst, musst du dich schlecht fühlen". Soetwas wie "eine Chance geben" gibt es nicht. Entweder man fühlt sich nach "wir versuchen es" und macht es oder man fühlt sich nicht danach. Eine Beziehung ist kein Geschäft bei dem man die Kasse nach belieben auf und zu machen kann. Chancen gibt es nur, wenn die Situation passt, ein Mensch kann einem keine geben. Das macht diesen Satz zur Phrase.

Und zum Thema "gewaltige Fehler": Das kann man durchaus so sagen. Was aber fehlt ist...welche Fehler? Er hat mit diesem Satz keinen einzigen Fehler zugegeben, hat nur keiner gemerkt. Noch eine Phrase also, die keinen Inhalt hat.

Was jetzt noch fehlt ist eigentlich nur noch "Ich mache alles besser". Was dann die Trilogie der Verlassenenphrasen komplettiert. Denn was wird denn besser gemacht?
Aber auch wenn er das nicht gesagt hat..hat er damit auch nicht gesagt, dass er IRGENDWAS ändern will.

Und diese 3 Punkte sind im Prinzip ein Spiegel eurer Probleme.

Fazit: Lass dir kein schlechtes Gewissen einreden. Wenn überhaupt hat er mit diesen Worten die Richtigkeit der Trennung nochmal bestätigt.
 
fluffypenguin1
Benutzer178050  (21) Öfter im Forum
  • #39
Ich kann das was cassiopeia cassiopeia geschrieben hat nur bestätigen.

Nur dass ich eins der Kinder in der Situation war und noch im Grundschulalter (ca 7-8). Selbst in einem Alter, wo wahrscheinlich viele Erwachsene davon ausgehen würden, dass man da als Kind ziemlich blind ist, war das Problem zwischen meinen Eltern für uns Kinder ziemlich offensichtlich und eine Trennung als Lösung auch.

Ich und meine Geschwister haben viele Gespräche mit meiner Mutter über eine Trennung geführt, passiert ist bis ich 17 war nichts. Da wir Kinder ziemlich unter dem ganzen gelitten haben (bzw es immer noch tun) hat meine Mutter sich durch ihr Nichtstun lediglich den Aufkleber „Elternteil, der uns (und sich selbst) im Stich gelassen hat“, verdient.

Nur um vielleicht mal vor Augen zu führen, was man über einen Elternteil, der in dieser Situation nichts tut, denken kann.
 
E
Benutzer192194  (32) Ist noch neu hier
  • #40
So eine Trennung kostet Kraft, sie ist immer schmerzhaft. Aber glaub mir, wenn etwas Zeit vorüber gegangen ist, wird alles besser.

Auch die Kinder werden sich daran gewöhnen und dich später auch verstehen. Dann hat es für sie sogar Vorteile, mal bei Mama und mal bei Papa sein zu dürfen. Das schafft euch beiden nebenbei auch ganz neuen Freiraum.

Toll, dass du so stark bist. Toll, dass du kurzfristigen Schmerz in Kauf nimmst, um langfristig glücklicher zu werden.

Ich wünsche dir alles Gute, du schaffst das!
 
S
Benutzer152906  (45) Sehr bekannt hier
  • #41
Und zum Thema "gewaltige Fehler": Das kann man durchaus so sagen. Was aber fehlt ist...welche Fehler? Er hat mit diesem Satz keinen einzigen Fehler zugegeben, hat nur keiner gemerkt. Noch eine Phrase also, die keinen Inhalt hat.

Vorsicht ... denn letzlich ist das alles pure Spekulation. Was hat er denn genau gesagt? Das weiß nur die TE. Und sie hätte sich in der jetzigen Situation nicht hingestellt und uns hier jeden Satz des Partners von den 10 Minuten Monolog, in denen er all seine Fehler aufgezählt hat, hingetippt.

Völlig klar das sie "nur" schreibt: "und er sieht viele Dinge ein das er gewaltige Fehler gemacht hat." Das sagt aber nichts darüber aus, was die beiden miteinander besprochen haben.
 
Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • #42
Vorsicht ... denn letzlich ist das alles pure Spekulation. Was hat er denn genau gesagt? Das weiß nur die TE. Und sie hätte sich in der jetzigen Situation nicht hingestellt und uns hier jeden Satz des Partners von den 10 Minuten Monolog, in denen er all seine Fehler aufgezählt hat, hingetippt.

Völlig klar das sie "nur" schreibt: "und er sieht viele Dinge ein das er gewaltige Fehler gemacht hat." Das sagt aber nichts darüber aus, was die beiden miteinander besprochen haben.
Möglich, aber sehr sehr unwahrscheinlich wenn man die Sache im Kontext betrachtet. Die TS wird das aufklären können.
 
Baum1601
Benutzer178013  (30) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #43
Völlig klar das sie "nur" schreibt: "und er sieht viele Dinge ein das er gewaltige Fehler gemacht hat." Das sagt aber nichts darüber aus, was die beiden miteinander besprochen haben.
Ja es wurde natürlich explizit und ganz detailliert über besagte Fehler gesprochen. Aber das würde ja den Rahmen sprengen das alles aufzuzählen.

War vllt etwas schwammig formuliert.

Er wünscht sich eine Chance. Ich habe gesagt ich weis nicht in wie weit ich das kann.
Ich habe aber auch gesagt er braucht jetzt nicht sofort zu gehen.

Ich bin halt doch so, ich brauche jetzt ein wenig um mir meiner Gefühle klar zu werden. Ich denke mir immer noch oft, was ist das beste für mich, uns, die Kinder.

Ja 11 Jahre sind lange, mit Familie Haus Kinder. Aber ich gestehe auch ehrlich, ich selber bin mir aktuell so wichtig wie mich nie (natürlich auch immer mit Blick auf meine Kinder)

Ich habe nicht gesagt alles ist gut, aber mir und der Kinder zu liebe habe ich gesagt; ja dann streng dich an. In wie weit ich es kann weis ich nicht. Denn ich kann am besten nach denken und fühlen wenn nicht dauernd Streit, Stress, Nervosität ein der Luft liegt …
 
Baum1601
Benutzer178013  (30) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #44
Hallo zusammen,

Ich habe einfach ein unglaubliches Bedürfnis mich mitzuteilen.

Er wollte eine Chance und ich glaube einfach für die Kinder tu ich es.
Aber mein Unglück wird immer größer ich fühl mich erdrückt. Ich wollte irgendwie bis ins neue Jahr alles halt einfach gut rum bringen.
Aber ich fühle mich schlecht weil es meinem Mann gegenüber nicht fair ist. Ich überlege immer wie ich eine Trennung erreichen kann. Sage aber zu ihm, ich will mir Mühe geben. Aber ich tue es nur, weil ich Angst davor habe den Kindern Weihnachten, und „die schöne“ Zeit zu zerstören.

Gibt es denn unter euch jemanden der selbst eine Trennung hinter sich hat? Mit dem Zusatz Kinder (eventuell auch Haus/ Eigentum) Ich weis es ist immer und bei jeden anders aber ich habe so ein krasses Verlangen nach Austausch um mir irgendwie meinen Weg zu machen.
Ich bin nicht allein meine Familie und liebsten stehen komplett hinter mir. Aber sie sind nicht in meiner Lage.

Ich werde morgen auch nochmal bei der Caritas anrufen. Der Termin kam ja nie zu Stande da der Anruf genau dann kam, als mein Mann immer da war…
Ich will Hilfe und den Schritt der Trennung schaffen. Aber eben respektvoll für alle und vor allem ohne Angst für mich.

Das musste einfach irgendwie raus! Danke
 
fluffypenguin1
Benutzer178050  (21) Öfter im Forum
  • #45
Auf jeden Fall weiterhin an der Trennung arbeiten und dich von ihm nicht einwickeln lassen. Denn genau das versucht es nun natürlich und da deine Schuldgefühle wegen den Kindern ausnutzen zu können macht es natürlich einfach für ihn.
 
Seestern1
Benutzer148761  (34) Sehr bekannt hier
  • #46
Er wollte eine Chance und ich glaube einfach für die Kinder tu ich es.
Hat er die Chance denn genutzt und sein Verhalten wirklich verbessert? Wenn ja, inwiefern?
Ich werde morgen auch nochmal bei der Caritas anrufen. Der Termin kam ja nie zu Stande da der Anruf genau dann kam, als mein Mann immer da war…
Was für ein Termin bei der Caritas?
ohne Angst für mich.
Hast du Angst, dass er aufgrund der Trennungsankündigung wieder handgreiflich werden könnte? Ist er bereits handgreiflich geworden in den letzten Wochen oder hat er bis jetzt komplett friedlich auf deinen Trennungswunsch reagiert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Seestern1
Benutzer148761  (34) Sehr bekannt hier
  • #48
Erdbeere1106
Benutzer171033  (36) Verbringt hier viel Zeit
  • #49
Ich habe bisher nur die erste Seite gelesen und kenne nicht den gesamten Verlauf des Fadens.
Ich möchte dennoch jetzt meinen Standpunkt einbringen.

Ich bin ebenfalls in einer dysfunktionalen Familie mit Eltern in einer Beziehung mit deutlichem Machtgefälle aufgewachsen. Mein Vater hat vor allem psychische Gewalt angewendet. Bis heute, mittlerweile fast 40 Jahre, steckt meine Mutter in dieser Beziehung fest, und lebt mittlerweile isoliert von jeglichen Kontaktpersonen, die tiefgründige und verlässliche soziale Beziehungen mit ihr geführt haben. Mich eingeschlossen. Denn auch ich habe als Erwachsene den Weg gewählt, mich und meine Familie zu schützen vor seinem übergriffigen Einfluss.
Was du deinen Kindern da gerade zumutest, ist ein Maß an Verantwortung, dem sie nicht gewachsen sein können! Kinder sehen sich, setzen sich selbst in Verantwortung, beziehen Situationen auf sich! Laden Schuld auf sich für Dinge, an denen sie nicht schuldig sind!
Du riskierst, dass deine Kinder als traumatisierte Erwachsene in ihr Leben auf eigenen Füßen starten, wenn du bleibst. Umso länger du bleibst.

Was du brauchst, ist nicht mehr die Entscheidung zur Beendigung deiner Beziehung zu diesem Mann. - Ich lese aus deinen Posts heraus, dass diese wohl bereits gefallen ist.
Was du benötigst, ist eine rationale, gut durchdachte, sichere Exit-Strategie für dich und deine Kinder.
--> Als allererstes würde ich an deiner Stelle Kontakt zum Jugendamt und zum weißen Ring aufnehmen, und dort jeweils Termine zum persönlichen Gespräch vereinbaren.
--> Als nächstes würde ich meine finanzielle Eigenständigkeit herstellen, falls nicht vorhanden. Sorge dafür, dass du selbst ein Konto hast, auf das er keinen Zugriff hat, und sorge, dass du dort regelmäßig Geldeingänge für den Aufbau eines Notgroschens hast. Suche dir Arbeit, falls du nicht arbeitstätig bist, zumindest stundenweise.
--> Des Weiteren würde ich dir empfehlen, umgehend Kontakt zu einem Fachanwalt für Familienrecht aufzunehmen, um dort deine juristischen Optionen, Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten und eventuelle Fallstricke zu klären.

Besser heute als morgen.
Besser morgen als nächste Woche.
 
J
Benutzer192190  Klickt sich gerne rein
  • #50
--> Des Weiteren würde ich dir empfehlen, umgehend Kontakt zu einem Fachanwalt für Familienrecht aufzunehmen, um dort deine juristischen Optionen, Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten und eventuelle Fallstricke zu klären.
Dazu möchte ich noch ergänzen, wenn du kein Einkommen haben solltest und somit den Anwalt nicht bezahlen könntest, gibt es beim Amtsgericht die Rechtsantragsstelle. Dort legst du deine Finanzen offen und dann bekommst du einen Schein mit dem du zu einem Anwalt gehen kannst und der dich dann kostenlos berät.
 
Baum1601
Benutzer178013  (30) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #51
Hat er die Chance denn genutzt und sein Verhalten wirklich verbessert? Wenn ja, inwiefern?

Ja er war zwei Wochen sehr einfühlsam und hat mir geholfen. Aber keine Ahnung, das entschädigt keine Jahre vorher. Außerdem hatten wir beide auch schon wieder unsere „alten Seiten“ gezeigt. Ich bin halt mittlerweile, wenn etwas nicht passt schnell gemein. Weil ich’s Jahre lang in mich gefressen habe.
Und er kann halt auch nicht aus seiner Haut, er ist deutlich ruhiger. Es kommt halt jetzt dann immer gleich die „ich bin so verletzt du hast mir das Herz gebrochen, du musst mich trösten“ - Masche!

Nein er wurde nicht wieder handgreiflich. Aber haben auch schon laut und schreiend wieder gestritten. Und er schlug auf die Tür ein. Er sagt irgendwo muss er hin mit der Wut. Aber er wird sie mir gegenüber nicht anwenden…

Die Caritas bietet kostenlose Hilfe bei Trennung, Ehe und Beziehungsproblemen an.
Was du brauchst, ist nicht mehr die Entscheidung zur Beendigung deiner Beziehung zu diesem Mann. - Ich lese aus deinen Posts heraus, dass diese wohl bereits gefallen ist.
Was du benötigst, ist eine rationale, gut durchdachte, sichere Exit-Strategie für dich und deine Kinder.
Du triffst es auf den Punkt. Genau das brauche ich! Ich brauche handfeste Abläufe, die ich aussprechen kann.
Also von wegen, du musst bis Tag x gehen, mit den Kindern könnten wir es so machen …
Finanziell gehen alle raten erstmal auf mich, du musst uns zahlen xy ab Tag …

Also ihr versteht. Es muss Hand und Fuß haben sonst wird es wieder nix.
 
R
Benutzer197445  (45) dauerhaft gesperrt
  • #52
Aber haben auch schon laut und schreiend wieder gestritten. Und er schlug auf die Tür ein. Er sagt irgendwo muss er hin mit der Wut. Aber er wird sie mir gegenüber nicht anwenden…

Glaub das bitte nicht. Er wird es wieder tun. Das ist doch offenkundig.
 
S
Benutzer152906  (45) Sehr bekannt hier
  • #53
Und er schlug auf die Tür ein. Er sagt irgendwo muss er hin mit der Wut.

Dann soll eine Agressionstherapie machen und sich von Spezialisten erklären lassen, wie man mit Wut umgehen kann. Wer auf irgendwas einschlagen muss, hat offensichtlich ein großes Problem.

Die Caritas bietet kostenlose Hilfe bei Trennung, Ehe und Beziehungsproblemen an.

Bieten die keine Beratungstermine bei denen im Büro an?
 
Baum1601
Benutzer178013  (30) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #54
Bieten die keine Beratungstermine bei denen im Büro an?

Doch bieten sie an.
Aber es dauert etwas da einen Termin zu bekommen. Vor allem der dann auch passt. Arbeite zwei Vormittag. Und dann am besten ein Termin ohne Kinder und so das der Mann nix weis
 
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