Mit Sex Geld verdienen

Ist eurer Meinung nach seine Brötchen mit Sex zu verdienen prinzipiell moralisch vertretbar?

  • Ja

    Stimmen: 52 65,8%
  • Jain

    Stimmen: 17 21,5%
  • Nein

    Stimmen: 10 12,7%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    79
  • Umfrage geschlossen .
S
Benutzer221661  (32) Ist noch neu hier
  • #1
Ist eurer Meinung nach seine Brötchen mit Sex zu verdienen prinzipiell moralisch vertretbar?
 
J
Benutzer186762  (54) Verbringt hier viel Zeit
  • #2
Also, wenn die Frage beinhaltet, dass SIE für den Lebensunterhalt von IHM ("seine Brötchen") sorgt, ja, dann ist das verwerflich. Von ihm.
 
Zauberschnitte
Benutzer189381  Beiträge füllen Bücher
  • #3
Wenn es wirklich aus freien Stücken ist

(Keine sucht zum finanzieren, keinen Zuhälter, keine psychischen Krankheiten)

Dann bitte nur zu.

Als Partner wurde die Person trotzdem nicht in Frage für mich kommen.
 
Sorceress Apprentice
Benutzer89539  Team-Alumni
  • #4
Ich finde Prostitution per se erstmal problematisch.

Aber ich mache der Person, die sich prostituiert, da keinen moralischen Vorwurf. Entweder es geht der Person so schlecht, dass sie kaum eine andere Wahl hat. Oder die Bedingungen sind für sie offenbar akzeptabel bis gut.
 
Allegiance147
Benutzer203000  Öfter im Forum
  • #5
Könnte mir jetzt keine Beziehung mit jemandem vorstellen der diesen Beruf ausübt. Aber wenn es freiwillig geschieht, ohne Zwang und Druck - dann soll die oder derjenige das doch tun, finde es nicht verwerflich.
Schlimmer find ich diese Busreisen wo alten Menschen das Geld aus der Tasche gezogen wird und die Heizdecke für 300 Euro verkauft wird.
Ehrliche Jobs sind nie verwerflich.
 
Sorceress Apprentice
Benutzer89539  Team-Alumni
  • #7
Warum ist das so?
Weil Prostitution von einer Wolke negativer Aspekte begleitet wird: Menschenhandel, Gewalt und Zwang, Ausbeutung. Diese müssen theoretisch nicht zwangsläufig dabei sein (und sind es natürlich auch nicht in jedem einzelnen Fall), aber die Praxis zeigt, dass sich das kaum trennen lässt. Die Legalisierung in Deutschland hat zu einer Zunahme der Prostitution insgesamt geführt, und damit auch zu einer Zunahme der genannten Aspekte. Polizeiliche Aufsicht ist im Zuge der grundsätzlichen Legalität deutlich schwieriger geworden. Die erhofften Verbesserungen wie sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze werden kaum in Anspruch genommen. Und das Gros der Prostituierten lebt rechtlich, finanziell, psychisch und gesundheitlich sehr prekär.
 
C
Benutzer219562  (47) dauerhaft gesperrt
  • #8
Weil Prostitution von einer Wolke negativer Aspekte begleitet wird: Menschenhandel, Gewalt und Zwang, Ausbeutung. Diese müssen theoretisch nicht zwangsläufig dabei sein (und sind es natürlich auch nicht in jedem einzelnen Fall), aber die Praxis zeigt, dass sich das kaum trennen lässt.
Das ist in vielen Jobs auch so. Zwangsarbeit ist auch in Deutschland nicht so selten, wie man denkt. Übrigens auch Menschenhandel und Ausbeutung. Ich denke, dass hier weiter die sexuelle Komponente der eigentliche Unterschied ist, warum Menschen "normale" Zwangsarbeit mit einem Schulterzucken wegzwinkern, aber Zwangsprostitution verdammen. Das beides schlimm ist und die Seele bricht, wird hier oft übersehen.
Und das Gros der Prostituierten lebt rechtlich, finanziell, psychisch und gesundheitlich sehr prekär.
Was bedeutet das "Gros" Zwangsprostituierte oder freiwillige Prostituierte? Die meisten, die das freiwillig machen, könnten auch bei Netto an der Kasse sitzen, aber der andere Job hat wohl dem gegenüber Vorteile. Das kann man anders sehen, aber ich denke, dass man diese Entscheidung den Frauen selbst überlassen sollte. Und der Job ist weit besser bezahlt als der Kassenjob. Wenn diejenigen, die sich so gegen Prostitution aussprechen, auch nur gelegentlich mal dafür kämpfen würden, dass klassische Jobs besser bezahlt würden und, dass die Arbeitgeber gezwungen würden sich an geltende Gesetze zu halten, wie dies in der Schweiz der Fall ist, dann wäre ein normaler Job auch nicht so viel schlechter als sich zu prostituieren.
Aber so ist der Mensch, moralisieren ist halt immer einfacher, als die Ursachen anzugehen.
 
Sorceress Apprentice
Benutzer89539  Team-Alumni
  • #9
Das ist in vielen Jobs auch so. Zwangsarbeit ist auch in Deutschland nicht so selten, wie man denkt. Übrigens auch Menschenhandel und Ausbeutung. Ich denke, dass hier weiter die sexuelle Komponente der eigentliche Unterschied ist, warum Menschen "normale" Zwangsarbeit mit einem Schulterzucken wegzwinkern, aber Zwangsprostitution verdammen. Das beides schlimm ist und die Seele bricht, wird hier oft übersehen.

Was bedeutet das "Gros" Zwangsprostituierte oder freiwillige Prostituierte? Die meisten, die das freiwillig machen, könnten auch bei Netto an der Kasse sitzen, aber der andere Job hat wohl dem gegenüber Vorteile. Das kann man anders sehen, aber ich denke, dass man diese Entscheidung den Frauen selbst überlassen sollte. Und der Job ist weit besser bezahlt als der Kassenjob. Wenn diejenigen, die sich so gegen Prostitution aussprechen, auch nur gelegentlich mal dafür kämpfen würden, dass klassische Jobs besser bezahlt würden und, dass die Arbeitgeber gezwungen würden sich an geltende Gesetze zu halten, wie dies in der Schweiz der Fall ist, dann wäre ein normaler Job auch nicht so viel schlechter als sich zu prostituieren.
Aber so ist der Mensch, moralisieren ist halt immer einfacher, als die Ursachen anzugehen.
Nein, der Kassenjob kann scheiße sein, aber er ist nicht das gleiche wie Prostitition, wo körperlich und seelisch (nicht nur buchstäblich) viel tiefer in deinen Intimbereich eingedrungen wird. Und woher du wissen willst dass ich mich bei klassischen Jobs nicht für die Einhaltung geltender Gesetze, gegen Zwangsarbeit und für eine menschenwürdigere Behandlung ausspreche, weiß ich nicht.
 
C
Benutzer219562  (47) dauerhaft gesperrt
  • #10
Und woher du wissen willst dass ich mich bei klassischen Jobs nicht für die Einhaltung geltender Gesetze, gegen Zwangsarbeit und für eine menschenwürdigere Behandlung ausspreche, weiß ich nicht.
Ich hab dich nicht persönlich gemeint, sondern generell Moralisten, die gegen Prostitution sind, die aber Zwangsarbeit und Ausbeutung oft nicht stört. Wenn das bei dir anders ist, dann ehrt dich das, aber damit bist leider auch eine Ausnahme.
 
LouisKL
Benutzer10752  (49) Beiträge füllen Bücher
  • #11
Ich hab dich nicht persönlich gemeint, sondern generell Moralisten, die gegen Prostitution sind, die aber Zwangsarbeit und Ausbeutung oft nicht stört. Wenn das bei dir anders ist, dann ehrt dich das, aber damit bist leider auch eine Ausnahme.

Das ist erstmal nur eine Annahme von dir, die auf deiner persönlichen Beobachtung beruht. Ich weiß nicht, ob es belastbare Zahlen zu der Frage gibt, wie viel Prozent der Menschen, die Prostitution und ihre negativen Begleitumstände kritisch sehen zum Beispiel gegen eine Erhöhung des Mindestlohns wäre. Eine solche Umfrage ist mir nicht bekannt.

Du schließt jetzt vermutlich von den lauten und energischen Stimmen, die du kennst (oder die du wahrnimmst) auf den Großteil jener, die diese generelle Meinung vertreten (und vermischt dabei auch noch großzügig "komplette Ablehnung von Prostitution" mit "auf die negativen Begleitumstände hinweisen"). Denen unterstellst du dann pauschal, heuchlerisch zu sein, also ihre Argumente aus den "falschen Gründen" vorzubringen.

Für diese rhetorische Taktik gibt es einen Begriff: Du moralisierst.
 
Kirschtraum
Benutzer216224  (35) Öfter im Forum
  • #12
Solange es freiwillig, die eigene Entscheidung ist. Ja, moralisch absolut vertretbar. Es ist "nur" Sex. Andere gehen auf den Bau oder ins Büro, ins KH oder ins Pflegeheim. Dann müsste das alles auch hinterfragt werden. Solange man freiwillig über sich entscheidet und keinen anderen Schaden mit seiner Handlung zufügt, ist doch alles in Ordnung.
 
Hans-im-Glück
Benutzer201917  Öfter im Forum
  • #13
Ich bin da vielleicht altmodisch, finde es aber moralisch nicht i.O., egal wie die Umstände sein mögen ...
... und ich würde auch keine Frau mehr anfassen, wenn sie ihren Körper mit/für/gg. Sex verkauft hat.
 
C
Benutzer219562  (47) dauerhaft gesperrt
  • #14
Ich weiß nicht, ob es belastbare Zahlen zu der Frage gibt, wie viel Prozent der Menschen, die Prostitution und ihre negativen Begleitumstände kritisch sehen zum Beispiel gegen eine Erhöhung des Mindestlohns wäre. Eine solche Umfrage ist mir nicht bekannt.
Man sieht üblicherweise welche Anhänger welcher Parteien und welche Gruppen dafür oder dagegen sind. Der Zusammenhang zwischen konservativen Denken und Sozialdarwinismus ist da schon recht eindeutig.
Du schließt jetzt vermutlich von den lauten und energischen Stimmen, die du kennst (oder die du wahrnimmst) auf den Großteil jener, die diese generelle Meinung vertreten (und vermischt dabei auch noch großzügig "komplette Ablehnung von Prostitution" mit "auf die negativen Begleitumstände hinweisen"). Denen unterstellst du dann pauschal, heuchlerisch zu sein, also ihre Argumente aus den "falschen Gründen" vorzubringen.
Ja, diese lauten Stimmen, die sehr viele Menschen hinter sich vereinen. Mag sein, dass unter diesen vielen Menschen Leute sind, die das anders sehen, aber sie unterstützen halt die Leute mit den lauten Stimmen. Und wie beim dritten Reich bin ich der Meinung, wer mitgemacht hat, ist schuldig, auch wenn manche vielleicht Bauchschmerzen hatten.
Für diese rhetorische Taktik gibt es einen Begriff: Du moralisierst.
Wenn dann wäre dies pauschalisieren, was ich tue und was mich auch nicht stört und das ist auch keine rhetorische Taktik, sondern eine weltanschauliche Ansicht.
 
Lollypoppy
Benutzer71335  (58) Planet-Liebe ist Startseite
  • #15
Mit Sex lässt sich ja auf verschiedensten Weise Geld verdienen, dass muss ja nicht immer Prostitution sein, war ehrlich gesagt nicht meine erste Assoziation bei der Frage.

Wenn ich mir die ganzen Seiten Workshops, Locations, Toys, Hilfsmittel usw. anschaue, ist das auch Geld verdienen mit Sex.
Geht halt immer.

Gefickt und gestorben wird halt immer.

Gehört zum Leben dazu und ist daher nicht verwerflich.
Es gibt natürlich Auswüchse, wie bei allem, die Fragwürdig sind.
 
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D
Benutzer177577  Verbringt hier viel Zeit
  • #48
A
Benutzer211087  (36) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #51
Wenn alle Beteiligten es wissen und freiwillig machen, ist das moralisch in Ordnung. Für mich wäre es allerdings nicht.
 
M
Benutzer207398  (18) Öfter im Forum
  • #52
Ich finde es ok, wenn es freiwillig ist und weder von anderen noch aus der Not heraus erzwungen ist.
 
hts87
Benutzer173280  (38) Meistens hier zu finden
  • #53
Eine Diskussion mit Zündstoff. Ich denke, hier prallen Grundsätze aufeinander.

Ich definiere es für mich so:
Auf freiwilliger Basis, selbst organisiert, ohne Zuhälter und mit eigener Entscheidungskraft für mich vollkommen okay. Und ich verurteile auch niemanden, der aus welchen Gründen auch immer, so als Freier dann sexuelle Erfahrungen sammelt. Sei es aus körperlichen, geistigen, psychischen oder sonstigen Gründen, die es bisher schwierig oder nicht möglich gemacht haben. Sowas gibts nämlich auch und das darf man auch nicht vergessen.

Sobald es in die Richtung Zwang, Ausnutzen und Ausbeuten geht, bin ich dem gegenüber abgeneigt.
 
G
Benutzer231055  (27) dauerhaft gesperrt
  • #55
Ist eurer Meinung nach seine Brötchen mit Sex zu verdienen prinzipiell moralisch vertretbar?
Ich weiß nicht ob das dazu gehört. Ich habe im Studium mit meinem Freund was dazu verdient indem wir uns beim sex zuschauen ließen. Ohne körperberührung. Es wurde nur zugeschaut.
 
SensitiveJoy
Benutzer213406  (30) dauerhaft gesperrt
  • #56
Ich weiß nicht ob das dazu gehört. Ich habe im Studium mit meinem Freund was dazu verdient indem wir uns beim sex zuschauen ließen. Ohne körperberührung. Es wurde nur zugeschaut.
Hattet Ihr z.T. Bedenken, dass ein Zuschauer sich nicht mehr halten kann?
Oder Dein Freund dabei zu Geil auf eine Zuschauerin wird?

Viel fehlt ja dabei nicht...
 
G
Benutzer231055  (27) dauerhaft gesperrt
  • #57
Es waren immer nur männliche Zuschauer da und wir hatten klare Absprachen. Es hat mich aber erregt zu sehen wie ein Mann es genießt mur/uns zuzusehen. Einer ist Stammkunde geworden und darf infolge dessen etwas mehr....
 
G
Benutzer Gast
  • #58
Ja, warum denn nicht. Es muss nur freiwillig und selbstbestimmt sein.
 
fabi75
Benutzer212258  (50) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #59
Freiwillig und selbstbestimmt sind ganz wichtige Punkte dabei. Wenn ein Mensch freiwillig in der Prostitution arbeitet, finde ich dabei nichts schlimmes . Jeder muss ja irgendwie sein Geld verdienen und wenn das eine Möglichkeit ist, sollte es kein Problem sein.
Leider ist die Prostitution oft in Händen von kriminellen Personen, die die Frauen misshandeln und ausnutzen.
Es gibt sicherlich viele Jobs, die man nicht machen will, weil sie beschissen sind. Prostitution kann sicherlich ein Ambiente haben, dass anwidert. Allen voran der Strich und Laufhäuser in Gegenden , in denen die Kundschaft eher besoffen ist.
Wer zu Prostituierten geht, sollte sie gut behandeln. So wie man es generell mit den Mitmenschen machen sollte.
 
C
Benutzer214136  (38) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #60
Ich als Frau sehe da auch nichts schlimmes dran!
Ich könnte es mir sogar vorstellen, wenn das Geld mal knapp wird, ebenfalls zu machen… Warum auch nicht?
Ob ich mit Männern Sex habe nur aus Spaß, oder ob ich die Gelegenheit nutze und damit noch Geld verdiene… Ich finde es gut vorausgesetzt natürlich es ist freiwillig und nicht in den Händen Krimineller
 
fabi75
Benutzer212258  (50) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #61
Warum nimmt man die Dienste in Anspruch?

In meinem Fall ist es so, dass durch ihre Arbeit bedingt meine Frau und ich oft für längere Zeit voneinander getrennt sind. Wir haben uns deshalb dafür entschieden, den Lüsten auch mal nachzugehen, wenn der andere nicht da ist. Ich habe allerdings wenig Lust irgendwelche Frauen abzuschleppen, um sie ins Bett zu kriegen. Nachher verliebe ich mich noch bei zu viel Sympathie und dann fangen die Probleme an. . Bei Sexarbeiterinnen bekomme ich körperliche Nähe ohne irgendwas vorzuspielen.
Ich probiere gerne mal was aus und kann mich bei den Frauen auf Diskretion verlassen. Man kennt sich inzwischen.
Das heißt jetzt nicht, dass ich bei jeder Gelegenheit mein Geld in den Puff trage. Das kommt vielleicht alle drei-vier Monate einmal vor. Dann genieße ich es auch.
 
Johannes86
Benutzer233684  (40) Ist noch neu hier
  • #62
Ich finde es völlig in Ordnung wenn die Leute dabei selbstbestimmt sind. Ich hab eine Bekannte die das macht. Die verdient Geld ohne Ende damit. Ich verabrede mich auch gerne privat zu sowas. Ich finde das voll ok. Da ich die Frauen mit extrem viel Respekt behandele, glaube ich, dass wir beide davon profitieren. Ich kann jedenfalls behaupten, nie jemanden belogen oder schlecht behandelt zu haben für Sex.
 
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