Mit Neid auf das Liebesleben Anderer umgehen

Benutzer182699  (29)

Ist noch neu hier
Wenn es nicht doch besser wäre in einer Beziehung zu leben und es weniger Problemen und weniger Vorteile gibt, dann würden nicht so viele Mecshen in einer Beziehung leben. Das ist unlogisch, dass eine Liebesbeziehung genauso erfüllend ist sie keine. Sonst hätten nicht so viele Menschen eine.
In deiner Welt existieren andere Bedingungen wie Abhängigkeit in allen erdenklichen Formen, Gewohnheit, Angst vor dem Alleinsein, gesellschaftlicher Druck etc. pp. wohl nicht?

Dann ist man ja wieder am Anfang und hat die Qual der Wahl der Möglichkeiten. Wie soll man denn dann jemals was richtig machen wenn man nicht gesagt bekommt wie?
Wie soll jemand anders wissen, was für dich das 'Richtige' ist? Und wieso muss man etwas 'richtig' machen? Wieso kann man nicht Erfahrungen machen und durch die Erkenntnisse, die man daraus gewinnt, immer mehr über sich selbst lernen und somit in Zukunft bessere Entscheidungen treffen? Und wieso soll ein Austausch darüber, wie es Menschen (die dir evtl. ähnlich sind) in diversen Situationen (die deiner evtl. ähnlich sind) ging und wie sie damit umgegangen sind keine Orientierung bieten können und so nicht hilfreich sein? Abgesehen davon zwingt dich keiner dazu, mit anderen in Dialog zu treten.

Nachtrag: Sorry, das ist hier eigentlich nicht das Thema. Vielleicht solltest du, Papalapap Papalapap , einen Thread dazu eröffnen, wenn dich diese Fragen so sehr beschäftigen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer182523  (31)

Klickt sich gerne rein
Streit gibt es in allen möglichen Beziehungen, fängt schon in der Familie an, aber das heißt ja nicht, dass Beziehungen deshalb schlecht sind. :confused: Und wer den richtigen Partner hat, fetzt sich auch nicht ständig. Und nein, man hat auch nicht automatisch Probleme (die aus der Beziehung resultieren).

Verstehe irgendwie nicht, warum man Beziehungen schlecht reden sollte. Glaubst du, der TS fühlt sich damit besser?
Wo rede ich Beziehungen schlecht?
Es ist nur realistisch auch zu sagen das Beziehungen nicht immer nur ausschließlich schön sind und aus den Momentaufnahmen bestehen die der TS beschreibt.
Das hat mit schlecht reden meiner Meinung nach nichts zu tun und hilft ihm in so fern zu begreifen, das das Gras auf der anderen Seite nicht immer grüner ist.

natürlich soll er nicht aufgeben zu suchen aber die Erfahrung zeigt das eine Beziehung nicht automatisch glücklich macht, wenn man alleine mit sich unglücklich ist.
 

Benutzer172677  (40)

Sehr bekannt hier
Off-Topic:

Wie soll man denn dann jemals was richtig machen wenn man nicht gesagt bekommt wie?
Gehst Du ernsthaft so an Dein Leben ran? Mit der Erwartung, dass es eine Anleitung gibt, die einem genau sagt, wie man das richtig macht mit dem Leben?
Gibt es halt nicht, wie auch, und das ist auch gut so.
Man kann aber schauen und hören, welche Erfahrungen andere Menschen machen, kann sich überlegen, ob und was zum eigenen (Er)Leben passt und dann seine eigenen Erfahrungen machen.
Um damit richtig zu liegen oder auf die Nase zu fallen.
 

Benutzer178789 

Sorgt für Gesprächsstoff
Um's Thema "wie lern ich jemanden kennen" soll es eigentlich auch gar nicht so stark gehen, bei diesem Thread. Selbst wenn man Leute kennenlernt, kann einen trotzdem mal der Neid überfallen.
Ah ok, klar. Dann machen Vorschläge natürlich nicht viel Sinn.
Ich denke, dass es total normal ist, so etwas wie Neid zu empfinden. Das halte ich grundsätzlich nicht für schlimm und meiner Meinung nach musst Du da auch gar nicht so aktiv werden und versuchen Deine Gefühle zu unterdrücken.
Du solltest sie nur nicht Überhand nehmen lassen. Sie dürfen nicht pausenlos Deine Gedanken bestimmen.
 

Benutzer175749  (39)

Benutzer gesperrt
Wenn du mit dem Ist-Zustand unzufrieden bist liegt es an dir diesen zu ändern. Zwar sind die Umstände erschwert aber online kann man derzeit auch Menschen kennenlernen.
Möchte ich jetzt klar relativieren, und ja... dieser Akt kommt oft negativ an, ist allerdings Bestandteil ehrlicher Diskussionen wo man keinem schmeicheln möchte.

Der Ist-Zustand wird ja stets sowohl Exo- als auch Endogen (also Aussen und Innen) generiert oder kreiert. Selbstverständlich kann man sehr viel eigenes in diesen Prozess hineingeben aber, leider... sowohl Schicksal wie auch akutes Umfeld hat ein Einfluss darauf.

Online konnte man schon sehr lange Menschen kennenlernen, wobei ich schon erfahren habe dass es in der Vergangenheit leichter war für alle von uns obwohl heute die Quantität zugenommen hat aber die Qualität hat leider gleichzeitig abgenommen. Anders gesagt... man muss die Spreu vom Weizen so stark trennen wie noch nie und da man je nachdem dann wirklich riesige "Fehlerquoten" hat ist es für viele Leute unter uns eine sehr anstrengende und oft undankbare Angelegenheit. Wenn man gerade im passenden "Spot" drin ist... z.B. Nymphe-Frau welche leichte Kontakte sucht... da kommt man schnell zu dem was man sucht, aber je weiter man sich ausserhalb davon bewegt d.h. je seriöser oder tiefer es sein sollte, desto schwieriger wird es werden.

Generell kann man da nur sagen... sicher, man kann und darf alles versuchen, aber mehr als stets die Augen offenhalten... sich stetig so viel wie man dazu fähig ist für mehr Nähe und Kontakte einsetzen (egal wo die Quelle ist) und vorallem nunmal nicht vergrämen d.h. sich immer wieder an den kleinen Dingen die man antrifft erfreuen, sei es auch nur eine gutgemeinte Begrüssung, ist ja schonmal besser als nichts. Von da an sollte dann alles ausgehend sein und kann sich ja dann nur noch steigern... also die förderlichste Haltung ist immer ein grosser Bonus. Nur... wie gesagt, es ist dann schon komplizierter als nur "Es liegt an dir es zu ändern".

Es ist wirklich so... wie auch im Kapitalismus: Wer hat dem wird gegeben... und leider... ähnlich kann es auch mit der Liebe ablaufen. Manche Leute können sich echt kaum noch retten vor Resonanz und sie wären so froh wenn sie diese Resonanz sogar jemandem teilweise abtreten könnten, ist leider nicht so simpel wie Geld besser verteilen (und selbst das können wir auch nicht wirklich). Und deswegen, je weiter jemand vom "haben-Zustand" wegkommt desto mehr gibt es noch negative Rückkoppelungseffekte, wie ein Dominostein der gleich noch alles was noch steht ebenfalls umnietet. Deswegen, je mehr Steine bereits gefallen sind desto mehr muss man sich nochmal anstrengen damit überhaupt die paar Steine die noch stehen aufrechterhalten werden können. Oft kommen dann Leute bei denen zuviel bereits demoliert wurde nur noch mit fremder Hilfe da wirklich raus... ausser jemand verfügt über besondere Ressourcen, da reicht es vielleicht aus wenn von Aussen (ohne spezifische Hilfestellung) im Sinn von Empathie, also die Wahrnehmung der Schwierigkeit, selbst wenn mühsam oder schwierig... sehr förderlich eingewirkt wird. Das braucht jedoch sicherlich eine hohe Kompetenz, was nunmal nicht jeder hat oder aufgrund fehlender Energie (wir sind ja gerade heute so reserviert wie schon lange nicht mehr) nicht mehr weitergeben kann. Dem sollte man sich bewusst sein und nicht einfach nur Wissen, denn ohne das akute Wahrnehmen der aktuellen Situation inkl. Einflussnahme hilft das beste Wissen und Gewissen nunmal nichts: Erst im Tätigen wird die Liebe vollendet.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer175749  (39)

Benutzer gesperrt
Dann ist man ja wieder am Anfang und hat die Qual der Wahl der Möglichkeiten. Wie soll man denn dann jemals was richtig machen wenn man nicht gesagt bekommt wie?
Irrelevante Fragestellung: Es sollte eher heissen "Wenn einem nicht vermittelt wird wie man ankommt". Es geht ja stets um die aufgezeigte und empfundene Resonanz. Die Leute sagen üblicherweise nicht was jemand anders machen soll sondern wie es auf sie eingewirkt hat. Dann kann jeder hier Involvierte zwar etwas dran ändern aber die Erfahrung hat gezeigt dass man eher dazu geneigt ist dass man hier gerne eine Doppelmoral pflegt: Im Aussen sieht man kleine Fehler eher grösser und im Innen grosse Fehler eher kleiner. Deswegen ist theoretisch schon richtig dass man den Fokus auf sich selber lenken sollte, d.h. beim eigenen Gärtchen gärtnern, aber noch wichtiger ist einfach, sich wirklich für die Gesamtheit zu interessieren, das grosse Ganze erkennen und dann sich mal fragen "Welcher Effekt hat dies und jenes und wie ist eigentlich die grössere Verhältnismässigkeit". An dem Punkt erkennt man dann auch dass die anderen Gärtchen nunmal nicht unbedingt grüner sind, obwohl dieses Konstrukt im Selbstbild idealisiert wurde. Klar hat die Mehrheit der Leute eine "Beziehung" (darunter kann mehr sehr vieles verstehen) aber es ist sicher genausohäufig eher sachlich als das was man ja wirklich begehren würde, das Romantische. Wahre Romantik... also das was uns am nächsten kommen sollte, ist ein Geschenk für jeden von uns, und ich denke... es ist das Resultat von sehr viel Goodwill und Wohlwollen, welches am Ende dann auch wieder zurückkommen kann... aber nicht muss... es besteht nie einen Anspruch darauf, deswegen ist Liebe ja auch sehr unberechenbar und stets aufs neue ein Geschenk.

Neid ist in diesem Sinne eigentlich auch irrelevant, weil... stets eine Momentaufnahme. OK, da ist ein glückliches Paar mit einem Kind... irgendwann kann es unglücklich werden aus endlos vielen Gründen oder man kommt selber dann in eine glücklichere Situation. Relevant ist eigentlich eher dass man sein Herz nicht mit substanzlosen geistigen Inhalten beschmutzt, was ja erst von einem verschmutzen Geist ausgehend ist aber danach sogar das Herz behindert weil dort nichts mehr richtig ankommt. Also... besser stets geistige Hygiene betreiben... Inhalte mit schlechter Substanz so gut es geht fernhalten, dann stehen die Sterne mit der Liebe am besten. Alles andere ist halt Vertrauen, Hoffnung und leider auch viel Glück, jedoch... solange man diese geistige Hygiene betreibt hat man stets die besten Karten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Das kann man machen. Aber klinkt bringt einem ja doch nichts, wenn es im Nachhinein doch nicht das erwünschte gebracht hat.

Und man noch drei Beiträge weiter das Gegenteil geraten bekommt.
Das liegt daran, dass Ratschläge keine Regel oder "Rezepte" sind, die immer für alle gleich funktionieren :zwinker: Die sind dazu da, dass man sie sich anhört und für die eigene Lage und die eigenen Werte reflektiert. Man kann sogar aus zwei absolut gegensätzlichen Ratschlägen jeweils etwas für sich mitnehmen.
Wer natürlich erwartet, dass es die eine richtige Lösung für jedwelche Frage gibt und man muss nur drauf kommen und sich dann brav dran halten, dann klappt alles... joa, dessen Leben läuft offenbar sehr viel linearer ab, als ich es für üblich halte.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich denke, man muss bei diesem Thema zwischen Neid und Missgunst unterscheiden.

Neid auf das Liebesglück anderer Menschen ist meiner Meinung nach eine unvermeidliche Begleiterscheinung des unfreiwilligen, ungewollten Dauersingle-Daseins. Man sieht das Liebesglück anderer Menschen und denkt sich: "Das würde ich auch gerne mal erleben.", oder vielleicht auch "Warum ist mir das nicht vergönnt?", oder "Verdammt noch mal! Das muss doch endlich auch mal bei mir klappen!".
Ich glaube nicht, dass es möglich ist, derartige Gedanken und Gefühle abzuschalten, solange man sich selbst erfolglos nach Liebe und einer Beziehung sehnt. Ein in anderer Hinsicht schönes, interessantes, erfülltes und zufriedenstellendes Leben kann wohl höchstens dazu führen, dass diese Gedanken und Gefühle nicht so präsent sind und häufig von anderen Dingen überlagert und verdrängt werden, während ein auch sonst eher langweiliges, wenig erfüllendes und zufriedenstellendes Leben viel mehr Raum für diese Gedanken und Gefühle lässt.
Damit muss man als unfreiwilliger Dauersignle wohl einfach leben.

Problematisch finde ich es aber erst, wenn dieser Neid in Missgunst umschlägt, wie es z.B. bei Incels der Fall ist. - Also wenn man Anderen ihr Liebesglück nicht gönnt, versucht, dieses Liebesglück irgendwie schlechtzureden, oder es gar zu einem generellen Hass gegenüber anderen Menschen und insbesondere in Sachen Liebe erfolgreicheren Menschen werden lässt. - Oder noch schlimmer, wenn man sogar versucht, das Liebesglück anderer Menschen zu torpedieren.

Und so bin ich beruhigt, wenn ich mal wieder feststelle, dass ich mich trotz aller "Will ich endlich auch mal erleben!"-Gedanken und gelegentlichem "Verdammt noch mal! Warum klappt das bei mir nicht?!?" nach wie vor für das Liebesglück meiner Mitmenschen freuen kann. - So, wie zuletzt für Bekannte, die mitten im Lockdown geheiratet haben und die es trotz aller Einschränkungen geschafft haben, das alles so zu gestalten, dass es für sie ein sehr schönes, positives Erlebnis war.

Ich finde auch nicht, dass sich Neid und Freude für Andere gegenseitig ausschließen.
So bin ich z.B. schon ziemlich neidisch auf einen Bekannten, der bei Tinder einen absoluten Volltreffer gelandet hat (auch, weil seine Freundin eine Frau ist, die ich selbst ziemlich attraktiv finde) und freue mich gleichzeitig für die Beiden - und auch darüber, dass mit seiner Freundin eine weitere nette Person in mein Umfeld gekommen ist, mit der ich mich sehr gut verstehe.
Mein Tipp wäre also, zu hinterfragen, was du davon gerne hättest und dir das dann auf einzelne Menschen aufgeteilt aufzubauen. Wenn ich beispielsweise Single bin, habe ich mich in den seltensten Fällen einsam gefühlt. Warum? Weil ich beispielsweise Freunde habe, die mich wie ein Familienmitglied aufnehmen, wo ich spüre, dass man mich liebt und akzeptiert und wo ich das genauso erwidern kann. Für das körperliche habe ich meistens eine Freundschaft plus oder etwas locker-unverbindliches gehabt (die zwei Sachen unterscheiden sich bei mir sehr, da bei ersteren in erster Linie die Freundschaft gelebt wird). Falls ich Bestätigung wollte, habe ich geflirtet oder mir beim Sport bewiesen, wie sehr ich es drauf habe 😎.
Eine Person zu finden, mit der das alles passt und die sich in die gleiche Richtung wie du entwickeln möchte, ist leider gar nicht so leicht — weshalb ich dir dazu raten würde, dein Leben nach und nach so aufzubauen, dass dir möglichst wenig fehlt. Das hilft dann auch beim Abbau von Neid.
Das Problem bei diesem Ansatz ist, dass viele Fähigkeiten gleichermaßen für die Partnersuche, den Aufbau neuer Freundschaften, die Suche nach unverbindlichen Bettgeschichten, usw. nützlich sind.
Es mag ja häufig der Fall sein, dass man auch mit diesen Fähigkeiten schneller Menschen findet, die "nur" für gewisse Dinge, wie eine Freundschaft oder unverbindlichen Sex passen, als den passenden Partner, bei dem alles passt. Und so ist das sicherlich eine gute Sache für eine "Durststrecke" zwischen zwei Beziehungen, während vielen unfreiwilligen Dauersingles auch die Skills fehlen dürften, um sich erfolgreich ein solches Umfeld aufzubauen, in dem man verschiedene Menschen für die Befriedigung einzelner zwischenmenschlicher Bedürfnisse hat.

Aber andererseits ist es dann sicherlich sinnvoll, zu versuchen, genau diese Fähigkeiten nicht nur mit Blick auf eine Beziehung, sondern auch generell für ein besseres Sozialleben zu verbessern und zu erlernen.

Was soll denn deiner Meinung nach noch dazugehören? Ja, die Optik vielleicht, aber ich weiß aus den anderen Threads zum Beispiel, wie der TS aussieht, und daran scheitert es sicherlich nicht! 🙂
Nun ja... ich denke, das sind eben die ganzen "soft skills", bzw. sozialen Fähigkeiten, die auch beim Aufbau von Freundschaften und Bekanntschaften helfen.
Ich denke, mir fehlt in dieser Hinsicht oft die Intuition dafür, was ich jetzt gerade sinnvollerweise tun oder sagen sollte, um Menschen anzusprechen, Kontakte zu intensivieren, usw. - oder häufig auch eher das Vertrauen in das, was von dieser Intuition vorhanden ist. Und so bin ich bei solchen Dingen oft ziemlich zögerlich, passiv und unbeholfen.

Man sehnt sich ja sehr oft nach Dingen die man nicht hat oder von denen man zumindest glaubt das sie so viel besser sind.
Aber die Momente in denen man Pärchen auf der Straße sieht sind Momentaufnahmen. Die fetzen sich hinter veschlossener Türe genauso wie alle anderen und haben genauso ihre Probleme.
... und trotzdem führen sie diese Beziehung häufig weiter, statt sich gleich wieder zu trennen. Irgendwelche Vorteile scheint dieses Beziehungsleben im Vergleich mit dem Single-Dasein also durchaus zu haben. :zwinker:
 

Benutzer179625  (21)

Klickt sich gerne rein
Das Problem bei diesem Ansatz ist, dass viele Fähigkeiten gleichermaßen für die Partnersuche, den Aufbau neuer Freundschaften, die Suche nach unverbindlichen Bettgeschichten, usw. nützlich sind.
Es mag ja häufig der Fall sein, dass man auch mit diesen Fähigkeiten schneller Menschen findet, die "nur" für gewisse Dinge, wie eine Freundschaft oder unverbindlichen Sex passen, als den passenden Partner, bei dem alles passt. Und so ist das sicherlich eine gute Sache für eine "Durststrecke" zwischen zwei Beziehungen, während vielen unfreiwilligen Dauersingles auch die Skills fehlen dürften, um sich erfolgreich ein solches Umfeld aufzubauen, in dem man verschiedene Menschen für die Befriedigung einzelner zwischenmenschlicher Bedürfnisse hat.
Auf den Punkt gebracht, was ich dabei dachte. Ich finde die von axis mundi beschriebene Strategie an sich super, da die von einem selbst empfundenen Mängel dabei systematisch angegangen werden. Jedoch wird jemand, der sich Freundschaften, F+ und Flirts klären kann, sicherlich keine allzu großen Schwierigkeiten haben, potentielle Beziehungspartner kennenzulernen. Andersherum ist es für jemanden, der keine Beziehung finden kann, auch nicht leichter, z.B. eine F+ zu finden.
 

Benutzer149155 

Sehr bekannt hier
der keine Beziehung finden kann, auch nicht leichter, z.B. eine F+ zu finden.
Dem muss ich schon widersprechen. Ich hatte eigentlich ab Erwachsenenalter nie wirklich Probleme, Sexualpartner zu finden, aber es war selten, dass diese Männer mich für mehr als ihr Betthäschen haben wollten. Die standen zwar im Bett auf pralle Ärsche und dicke Titten, aber auf der Straße wollten sie bitte nur schlanke Frauen als Partnerin präsentieren. Wurde mir teilweise auch genau so ins Gesicht gesagt.
 

Benutzer179625  (21)

Klickt sich gerne rein
Dem muss ich schon widersprechen. Ich hatte eigentlich ab Erwachsenenalter nie wirklich Probleme, Sexualpartner zu finden, aber es war selten, dass diese Männer mich für mehr als ihr Betthäschen haben wollten. Die standen zwar im Bett auf pralle Ärsche und dicke Titten, aber auf der Straße wollten sie bitte nur schlanke Frauen als Partnerin präsentieren. Wurde mir teilweise auch genau so ins Gesicht gesagt.
Ist natürlich ein guter Punkt, den ich nicht bedacht hatte. Vielleicht hätte ich allgemeiner "jemanden, der nicht regelmäßig neue Leute kennenlernt" schreiben sollen.
 
1 Woche(n) später

Benutzer138994  (39)

Meistens hier zu finden
In deiner Welt existieren andere Bedingungen wie Abhängigkeit in allen erdenklichen Formen, Gewohnheit, Angst vor dem Alleinsein, gesellschaftlicher Druck etc. pp. wohl nicht?


Wie soll jemand anders wissen, was für dich das 'Richtige' ist? Und wieso muss man etwas 'richtig' machen? Wieso kann man nicht Erfahrungen machen und durch die Erkenntnisse, die man daraus gewinnt, immer mehr über sich selbst lernen und somit in Zukunft bessere Entscheidungen treffen? Und wieso soll ein Austausch darüber, wie es Menschen (die dir evtl. ähnlich sind) in diversen Situationen (die deiner evtl. ähnlich sind) ging und wie sie damit umgegangen sind keine Orientierung bieten können und so nicht hilfreich sein? Abgesehen davon zwingt dich keiner dazu, mit anderen in Dialog zu treten.

Nachtrag: Sorry, das ist hier eigentlich nicht das Thema. Vielleicht solltest du, Papalapap Papalapap , einen Thread dazu eröffnen, wenn dich diese Fragen so sehr beschäftigen.
Nein. So wichtig ist es nicht, dass daraus wieder ein extra Threadt eröffnet werden muss. Aber das Thema gehört eigentlich zusammen.

Sicher existieren diese Dinge alle bei mir. Mehr als mir lieb ist. Aber ich dachte, dass das so nicht funktioniert. Ich dachte, wenn jemand nur eine Beziehung will, weil er nicht allein sein kann, bekommt er auch keine. Jetzt etwas doch? Ich dachte, so jemand will niemand.

Es gibt ja doch eine Menge Dinge, die man falsch machen kann. Nur mal eine falsche Reaktion, ein falscher Satz, das falsche Wort, und schon hat man sich unattraktiv gemacht. Also muss es auch Dinge geben, die man richtig machen kann.
Schließlich gibt es genug Männer, die immer in einer Beziehung sind. Und wenn die sich mal trennen sind die wenig später wieder in einer Beziehung für einige Jahre. Die machen ja wohl wirklich etwas richtig. Es muss also Verhaltensweisen geben, die einen männlicher wirken lassen und welche, die einen unmännnlich wirken lassen. Das ist der Unterschied zwischen richtig und falsch.

Off-Topic:


Gehst Du ernsthaft so an Dein Leben ran? Mit der Erwartung, dass es eine Anleitung gibt, die einem genau sagt, wie man das richtig macht mit dem Leben?
Gibt es halt nicht, wie auch, und das ist auch gut so.
Man kann aber schauen und hören, welche Erfahrungen andere Menschen machen, kann sich überlegen, ob und was zum eigenen (Er)Leben passt und dann seine eigenen Erfahrungen machen.
Um damit richtig zu liegen oder auf die Nase zu fallen.
Das hat damit nichts zu tun. Es geht eher um Kommunikation. Ständig ist man gezwungen irgendwas zwischen den Zeilen lesen zu müssen und Aussagen zu interpretieren. Wie soll man sich denn bei der Frau an der man interessiert ist etwas richtig machen, wenn man von ihr ins freie Messer gelaufen wird, nach dem Motto, : mach mal, sag mal was, du wirst schon sehen, ob das bei mir ankommt oder nicht. Wie soll man da nicht unsicher sein?
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer138994  (39)

Meistens hier zu finden
Off-Topic:

In deiner Welt existieren andere Bedingungen wie Abhängigkeit in allen erdenklichen Formen, Gewohnheit, Angst vor dem Alleinsein, gesellschaftlicher Druck etc. pp. wohl nicht?


Wie soll jemand anders wissen, was für dich das 'Richtige' ist? Und wieso muss man etwas 'richtig' machen? Wieso kann man nicht Erfahrungen machen und durch die Erkenntnisse, die man daraus gewinnt, immer mehr über sich selbst lernen und somit in Zukunft bessere Entscheidungen treffen? Und wieso soll ein Austausch darüber, wie es Menschen (die dir evtl. ähnlich sind) in diversen Situationen (die deiner evtl. ähnlich sind) ging und wie sie damit umgegangen sind keine Orientierung bieten können und so nicht hilfreich sein? Abgesehen davon zwingt dich keiner dazu, mit anderen in Dialog zu treten.

Nachtrag: Sorry, das ist hier eigentlich nicht das Thema. Vielleicht solltest du, Papalapap Papalapap , einen Thread dazu eröffnen, wenn dich diese Fragen so sehr beschäftigen.
Nein. So wichtig ist es nicht, dass daraus wieder ein extra Thread eröffnet werden muss. Aber das Thema gehört eigentlich zusammen.

Sicher existieren diese Dinge alle bei mir. Mehr als mir lieb ist. Aber ich dachte, dass das so nicht funktioniert. Ich dachte, wenn jemand nur eine Beziehung will, weil er nicht allein sein kann, bekommt er auch keine. Jetzt etwa doch? Ich dachte, so jemand will niemand.

Es gibt ja doch eine Menge Dinge, die man falsch machen kann. Nur mal eine falsche Reaktion, ein falscher Satz, das falsche Wort, und schon hat man sich unattraktiv gemacht. Also muss es auch Dinge geben, die man richtig machen kann.
Schließlich gibt es genug Männer, die immer in einer Beziehung sind. Und wenn die sich mal trennen sind die wenig später wieder in einer Beziehung für einige Jahre. Die machen ja wohl wirklich etwas richtig. Es muss also Verhaltensweisen geben, die einen männlicher wirken lassen und welche, die einen unmännnlich wirken lassen. Das ist der Unterschied zwischen richtig und falsch.

Off-Topic:


Gehst Du ernsthaft so an Dein Leben ran? Mit der Erwartung, dass es eine Anleitung gibt, die einem genau sagt, wie man das richtig macht mit dem Leben?
Gibt es halt nicht, wie auch, und das ist auch gut so.
Man kann aber schauen und hören, welche Erfahrungen andere Menschen machen, kann sich überlegen, ob und was zum eigenen (Er)Leben passt und dann seine eigenen Erfahrungen machen.
Um damit richtig zu liegen oder auf die Nase zu fallen.
Das hat damit nichts zu tun. Es geht eher um Kommunikation. Ständig ist man gezwungen irgendwas zwicken den Zeilen lesen zu müssen und Aussagen zu interpretieren. Wie soll man sich denn bei der Frau an der man interessiert ist etwas richtig machen, wenn man von ihre ins Messer gelaufen wird, nach dem Motto, : mach mal, sag mal was, du wirst schon sehen, ob das bei mir ankommt oder nicht. Wie soll man da nicht unsicher sein?
 

Benutzer172677  (40)

Sehr bekannt hier
Wie soll man sich denn bei der Frau an der man interessiert ist etwas richtig machen, wenn man von ihre ins Messer gelaufen wird

Warum sollte denn jemand Interesse daran haben, den anderen ins Messer laufen zu lassen?
Und warum sollte man Interesse an jemandem haben, der so ist?
Wenn es nicht passt, wenn man authentisch ist, dann ist doch der Rest eh egal.
Wie soll man da nicht unsicher sein?

Kann und darf man doch. Ich finde es völlig normal, (sich) unsicher zu sein.
Ich finde es eben genau nicht normal zu denken, es gäbe eindeutige Antworten und Regeln, die für jeden Menschen und jede Begegnung passen.

Denkst Du in echt in solchen Stereotypen? Dann wäre es nicht unwahrscheinlich, dass da schon das Problem liegt.
Denn es gibt kein ultimatives Männer müssen dies, Frauen müssen das, man muss sich schon aufs Individuum einstellen und individuell agieren und reagieren, dieses soziale Miteinander funktioniert nicht wie ein Automat, in den man oben immer dasselbe reinwirft und unten dasselbe rausbekommt.
 

Benutzer138994  (39)

Meistens hier zu finden
Warum sollte denn jemand Interesse daran haben, den anderen ins Messer laufen zu lassen?
Und warum sollte man Interesse an jemandem haben, der so ist?
Wenn es nicht passt, wenn man authentisch ist, dann ist doch der Rest eh egal.


Kann und darf man doch. Ich finde es völlig normal, (sich) unsicher zu sein.
Ich finde es eben genau nicht normal zu denken, es gäbe eindeutige Antworten und Regeln, die für jeden Menschen und jede Begegnung passen.

Denkst Du in echt in solchen Stereotypen? Dann wäre es nicht unwahrscheinlich, dass da schon das Problem liegt.
Denn es gibt kein ultimatives Männer müssen dies, Frauen müssen das, man muss sich schon aufs Individuum einstellen und individuell agieren und reagieren, dieses soziale Miteinander funktioniert nicht wie ein Automat, in den man oben immer dasselbe reinwirft und unten dasselbe rausbekommt.
Wie kann es dann sein, dass man von jeder Frau zu hören bekommt, dass unsichere Männer unattraktiv sind und das Selbstbewusstsein das A und O ist? Also sind doch selbstsicher Männer schon mal perse attraktiver. Wo ist da kein Stereotyp?
 

Benutzer172677  (40)

Sehr bekannt hier
Wo ist da kein Stereotyp?

Scherzkeks, natürlich wird man auch von jeder Frau zu hören bekommen, dass ein Serienkiller nicht so gut ankommt :zwinker:
Und kaum ein Mann wird sagen, dass er gerne so ne richtig nörglige, zickige Frau will, das sind Allgemeinplätze, die überhaupt nichts konkretes aussagen.

Du wirfst da auch ziemlich viel in einen Topf.
Selbstbewusstsein gehört in die selbstverständliche Kategorie, weil das einfach bei jedem Menschen wichtig ist und erlangt werden kann, unabhängig vom Geschlecht und auch außerhalb jeglicher Flirtversuche.
Ist aber nicht dasselbe wie Selbstsicherheit.

Unsicher im Sinne von schüchtern dagegen mögen manche Frauen z.B. sogar explizit, höre ich überhaupt nicht selten, dass das “so süß“ wäre.

Aber eine Handlungsanweisung ergibt sich eh aus nichts davon und die wolltest Du doch?
 

Benutzer138994  (39)

Meistens hier zu finden
Aber eine Handlungsanweisung ergibt sich eh aus nichts davon und die wolltest Du doch?
Da bin ich mir eben gar nicht sicher. Irgendwas in der Richtung muss es geben. Denn es gibt ja Menschen beider Geschlechter, die für sehr viele attraktiv sind und Menschen, die für kaum jemanden attraktiv sind. Nun, wo liegen denn da die Unterschiede? Im Prinzip ist fast jeder Mensch erst mal gleich. Zwei Arme und zwei Beine. Zwei Augen,Nase Mund und zwei Ohren an der selben Stelle. Es gibt individuelle Unterschiede in den Details der Optik sei es Muskeln, Größe, Gesichtszüge oder sonstiges. Die gravierenden Unterschiede finden sich dann in den Charakterzügen. Wie Denkweise, Moralische Werte, Weltbild, Lebenseinstellung... usw.
Da muss es ein besser und schlechter eben geben. Sonst wäre doch die Attraktivität in der Masse viel ausgeglichener. Oder nicht?
 

Benutzer138994  (39)

Meistens hier zu finden
Off-Topic:

Aber eine Handlungsanweisung ergibt sich eh aus nichts davon und die wolltest Du doch?
Da bin ich mir eben gar nicht sicher. Irgendwas in der Richtung muss es geben. Denn es gibt ja Menschen beider Geschlechter, die für sehr viele attraktiv sind und Menschen, die für kaum jemanden attraktiv sind. Nun, wo liegen denn da die Unterschiede? Im Prinzip ist fast jeder Mensch erst mal gleich. Zwei Arme und zwei Beine. Zwei Augen,Nase Mund und zwei Ohren an der selben Stelle. Es gibt individuelle Unterschiede in den Details der Optik sei es Muskeln, Größe, Gesichtszüge oder sonstiges. Die gravierenden Unterschiede finden sich dann in den Charakterzügen. Wie Denkweise, Moralische Werte, Weltbild, Lebenseinstellung... usw.
Da muss es ein besser und schlechter eben geben. Sonst wäre doch die Attraktivität in der Masse viel ausgeglichener. Oder nicht?

Was ist denn der Unterschied zwischen Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit?
 

Benutzer172677  (40)

Sehr bekannt hier
Denn es gibt ja Menschen beider Geschlechter..
Klar gibt es die. So, wie das mit dem Selbstbewusstsein oben ist, haben die oberflächlich betrachtet eine Häufung solcher grundsätzlichen Skills und Mainstreamäußerlichkeiten.
Nur gibt es zwischen diesen beiden Extremen Millionen Menschen, die in keins der beiden passen, für viele Menschen attraktiv sind, für viele aber auch nicht, und ganz durchschnittlich so ihre Beziehungen leben.
Und, was hier der Punkt ist, eben sehr unterschiedlich sind und agieren.

Nur kurz, das würde hier sonst den Rahmen sprengen, lässt sich aber gut ergoogeln:
Selbstbewusstsein bezeichnet wortwörtlich sich seiner selbst bewusst zu sein, zu wissen, wer man ist, was man kann und will..
Selbstsicherheit beschreibt eher ein Verhalten, das berühmte selbstsichere Auftreten.

Man kann aber z.B. sehr selbstsicher auftreten, ohne selbstbewusst zu sein, man kann das aufsetzen.
Und man kann in einer Situation unsicher sein, sich das aber eingestehen und somit gut und selbstbewusst damit umgehen.
Dann gibt es noch das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren