meinem Partner ist Karriere wichtiger als Liebe!!!

Benutzer122483 

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Hallo,

ich bin seit 6 Jahren in einer Beziehung und seit 4 Jahren wohnen wir zusammen und haben einen gemeinsamen Hund.
Wir waren eigentlich immer glücklich und quasi ein Vorbild für andere Beziehungen.
Mein Partner hat mir mehrmals täglich gesagt dass er mich liebt und auch ständig Komplimente und Geschenke gemacht. Hat mich mehrmals täglich auf der Arbeit angerufen, nur um meine Stimme zu hören. Es gab auch nur wenige Momente in denen er die Finger von mir lassen konnte und mir nicht sagte, dass er mich heiraten und mit mir bis zu seinem Lebensende zusammen sein will. Ich bin 30 und arbeite seit 13 Jahren Vollzeit, mein Partner 27 und hat bis vor kurzem noch studiert.
Nun folgendes Problem:
Seit dem 01.06. arbeitet mein Partner ca. 400 km entfernt und wir sehen uns nur noch am WE und das auch nicht jedes.
Er macht zur Zeit ein Praktikum und er ist so begeistert, dass er hofft übernommen zu werden.
Mittlerweile gibt es nur noch ein abendliches Telefonat und dass auch nur kurz und bündig.
Er hat sein Praktikum ohne vorher mit mir zu reden verlängert und ist voraussichtlich bis Ende April noch da.
Er bezieht mich in keine Entscheidungen mehr mit ein und erzählt mir ständig wie toll es doch ist und was er alles so unternommen hat. Er erkundigt sich nicht wie es mir geht oder was ich gemacht habe.
Wenn wir uns dann am WE sehen, sitzt er sofort am PC oder verplant unsere Abende mit Freunden.
Er kümmert sich nicht mehr um unseren gemeinsamen Hund und verhält sich mir gegenüber teilweise arrogant und gleichgültig. Leidenschaftliche Zweisamkeit gibt es auch nur noch selten, es sei denn ich mache den Anfang. Als ich ihn zur Rede gestellt habe, meinte er nur ich würde mir das einbilden und solle mich mal beruhigen. Er hätte halt viel Stress und ist müde.
Als ich ihn fragte wie er sich denn jetzt die Zukunft so vorstellt, guckte er mich nur fragend an und meinte, dass er davon ausgegangen ist, dass ich hinterher ziehe. Ich soll also all meine Freunde, meine Familie und meine Arbeit einfach so aufgeben.
Die Wochenenden werden also nur noch streitend verbracht. Ich erkenne ihn einfach nicht wieder, er lässt mich mit allen Angelegenheiten alleine sitzen. Ich hatte erst die Absicht wirklich hinterher zu ziehen und habe meinem Arbeitgeber auch schon informiert, dass ich evtl. nächstes Jahr kündigen werde. Habe auch schon nach Wohnungen gesucht, nur um schon mal einen Überblick zu bekommen wie die Wohnungslage dort ist, da wir ja auch einen Hund haben. Doch er macht gar nichts diesbezüglich, also scheint es ihm ja egal zu sein ob ich dort bin oder nicht. Er war einen Tag mitten in der Woche hier, weil er Amtsangelegenheiten zu erledigen hatte und ich habe auf seinem Wunsch hin meinen Dienst getauscht, weil wir uns sonst nicht sehen hätten. Das Ende vom Lied war, dass ich mit gekochtem Essen 1,5 Std. auf ihn gewartet habe, weil er es vorgezogen hatte mit Kollegen was Essen zu gehen und ne halbe Stunde später schon wieder fahren musste. Daraufhin habe ich ihm gesagt, dass ich die Beziehung so nicht mehr will...er hat alles nur lächerlich gemacht und meinte ich würde alles dramatisieren und solle mich erstmal wieder abregen, wir würden morgen telefonieren. Er hat dann seine Sachen genommen und ist gefahren.
Auf seine Anrufe habe ich nicht mehr reagiert, mittlerweile ist WE und er ist nicht gekommen, was er mir aber auch schon vorher gesagt hatte...aber aufgrund der Umstände bin ich davon ausgegangen, dass er mich überrascht und doch kommt, da wir ja Klärungsbedarf haben.
Was soll ich tun, verhalte ich mich falsch, hat alles überhaupt noch einen Sinn?

LG Lupuz82
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Schwierig...
Ich kann erstmal verstehen, dass du angefressen bist und dir auch Sorgen um eure Zukunft machst. Und ich glaub auch nicht, dass du da viel überdramatisierst. Die Fakten sind ja klar.
So schön es ist, dass dein Freund Spaß an seinem Job hat, aber er darf dabei natürlich nicht alles andere aus den Augen verlieren. Und wenn doch, dann muss er mit Konsequenzen rechnen.
Reden will er ja scheinbar nicht bzw. erst recht nicht zugeben, dass er was falsch macht. Ich würde mir an deiner Stelle wohl eine Frist setzen und bis dahin noch warten, was von ihm kommt. Und wenn sich dann nichts ändert, dann ist Schluss. Auch wenns traurig ist, aber so eine Beziehung will ja auch niemand.
 

Benutzer116075 

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Hi Lupuz,

der Umzug deines Freundes hat eure beziehung u. euren alltag verändert.. klar, wenn plötzlich 400 km da sind und aus einer nah- eine fernbeziehung wird, is erstmal alles neu und man muss sich in dieser neuen beziehungsform zurechtfinden. Man muss rituale finden, um sich nah zu bleiben und schauen, wie man es schafft, sich wenn möglich jedes wochenende zu sehen und eine harmonische zeit miteinander ohne zeitdruck und so zu haben.

Is natürlich ein richtiger "Bruch" zu eurem früheren alltag, in dem er sich ständig um dich bemühte und dir seine liebe zeigte. Und er empfindet sein verhalten jetzt als vollkommen normal? Ich meine, er muss dich ja nich ständig anrufen oder jammern wie sehr er dich vermisst usw. ..aber das, was du schilderst, klingt ja doch seehr gefühllos u. egoistisch von seiner seite aus. Klar, er will beruflich n guten einstieg findne nach seinem studium, aber solche wichtigen entscheiden bespricht mand och mit seinem partner, gerade wenn man so lang zusammen ist. Er sagt aber, dass sich seine gefühle nicht verändert haben? er muss doch merken, dass eure beziehung "anders" is als vorher u die kommunikation, das teilen von alltag, das gemeinsam planen, die nähe usw. fehlen.

Was ich allerdings sehr seltsam finde, is die tatsache, dass ihr VOR seinem umzug anscheinend nicht richtig drüber gesprochen habt, wie es mit seinem praktikumsplatz weitergehen soll, was er da anstrebt, ob er sich bei euch in der gegend bewerben will bald, ob er vielleicht da bleiben will usw. Warum geht er davon aus, du ziehst hinterher ohne dass ihr je über die option "weot weg ziehen" gesprochen habt?

Ich würd mich da in ruhe zusammensetzen und über eure situation reden.. über die gestaltung eurer jetzigen fernbeziehung und die zukunft. Schauen, inwieweit ihr da zusammenkommt mit ritualen und abmachungen und kompromissen. In einer beziehung muss ja jeder was tun, damit es funktioniert. Und jeder macht mal fehler. Wenn du merkst dass da keine bereitschaft von ihm kommt und eure beziehung immer weniger intensiv und partnerschaftlcih is, musst du wohl konsequenzen treffen.. auch wenn ihr schon 6 jahre zusammen seid.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer56469  (36)

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Ich find das schon eine Frechheit von deinem Freund dass er dich da überhaupt nicht miteinbezieht und einfach sein Ding durchzieht und du sollst alles aufgeben wegen ihm! Ich kann dir nicht raten mach schluss oder so weil ich nicht wüsste was ich tun würde. Von den Eckdaten her sind wir uns ziemlich gleich nur mein Partner bezieht mich in den bevorstehenden Hauskauf mit ein und ich würde ehrlich gesagt schon blöd schauen wenn er zb sagen würde er kauft sich jetzt ein Haus und zieht dort alleine ein. Würd ich ihm erst mal wohl den Vogel zeigen wobei das ja auch nix bringen würde.

Also REDET miteinander! Aber wirklich und er soll sich gefälligst am Riemen reissen und nicht sagen dass du dir das einbildest!
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Hi,

wie KaffeeElfe ja schon gesagt hat, hat sich Euer "Alltag" komplett verändert, damit auch eine Basis Eurer bisherigen Beziehung. Und ich gehe noch weiter: sein ganzes Leben hat sich verändert. Die "Jugend" ist halt mit dem Ende des Studiums vorbei. Somit verändert er sich auchm macht gerade einen starken Entwicklungssprung. damit muss er klar kommen und Du auch.
Soweit alles schön. Mit vielen Gesprächen kann man so etwas schon lösen. Aber genau da hakt es bei Euch, und zwar gewaltig.
Und, ohne dass Du es gesagt hast, habe ich die Ahnung, dass diese Probleme nicht erst seit jetzt bestehen. Nur jetzt auf einmal kommen sie derbe ans Tageslicht.
Was mir am Stärksten auffällt: Eure Beziehung scheint für ihn eine Selbstverständlichkeit zu sein, ebenso Deine 100%ige Verfügbarkeit. Er scheint ja gar nicht auf die Idee zu kommen, dass Du einen eigenen Willen haben könntest und nicht dem großen Meister hinterherziehst, egal wo er auch gerade ist.
Wie war Eure Beziehung denn vorher? Ist ja schön, dass er Dir ständig Komplimente gemacht hat, aber hat er sonst denn noch etwas für Eure Beziehung getan? Wie war es denn z.B. finanziell bei Euch geregelt? Du hast ja schließlich gearbeitet und er studiert. Hast Du da sein Leben mit bezahlt? Hast Du ihm, z.B. in Prüfungsphasen, immer den Rücken freigehalten?
Auch das hat KaffeeElfe schon angesprochen, aber ich hatte beim Lesen Deines Beitrages wohl ein ähnliches Gefühl: habt Ihr nie vorher mal über Eure Zukunft gesprochen? Mal alle Möglichkeiten durchgespielt? Scheinbar nicht, denn er scheint ja stillschweigend davon auszugehen, dass Du machst, was er will. Und wundert sich jetzt, dass Du dies "auf einmal" nicht mehr tust. Nur, wieso kommt er auf diese Gedanken?

Ob es einen Sinn macht, kannst nur Du entscheiden. Aber ohne jetzt mal Tacheles mit ihm zu reden und Deine Standpunkte klar zu machen, ist es wirklich vorbei.

Mark11
 
S

Benutzer

Gast
Keine Ahnung wie die Kommunikation bei euch sonst so abläuft, aber in meinen Augen hast du in den vergangenen Monaten zu viel durchgehen lassen.
Dein Freund nimmt dich überhaupt nicht mehr ernst. Du bist einfach da und das ist bequem. Wenn er Lust auf dich hat, dann beschäftigt er sich mal mit dir. Wenn er keine Lust hat, trifft er sich mit Freunden.

Will dein Freund die Beziehung eigentlich noch?

Spätestens als er sein Praktikum ohne Rücksprache mit dir verlängert hat, hättest du meiner Ansicht nach auf den Tisch hauen sollen. In seinen Augen Drama hin oder her, aber ihr seid ein Paar und da übernimmt man Verantwortung für den anderen. Beziehungen führt man nicht im Alleingang.

Ich finds grundsätzlich in Ordnung, wenn jemanden seine berufliche Laufbahn wichtig ist. Dein Freund hat lange studiert und ist jetzt froh, arbeiten zu können. Wenn er dann noch in einen Laden untergekommen ist, wo ihm die Arbeit richtig Spaß macht, dann ist das super. Aber trotzdem muss er an euer gemeinsames Wohl denken und nicht wie selbstverständlich davon ausgehen, dass du sein Leben ihm zu liebe aufgibst und zu ihm ziehst.

Mach Nägel mit Köpfen und sag ihm ganz klar, dass ihr etwas zu klären habt. Ist er dazu nicht bereit, ist das das Ende der Beziehung.

Wenn er darauf nicht reagiert, nimm Abstand. So weh das auch tut, aber dein Freund benimmt sich absolut egoistisch. So spannend der neue Lebensabschnitt jetzt auch sein mag, er darf dabei nicht die Menschen vergessen, die ihn lieben und die für ihn da sind. Wenn er für die kein Auge hat, braucht er sie wohl nicht. Sorry, aber dann braucht er dich wohl nicht!
 

Benutzer105247 

Meistens hier zu finden
Schon nachdem er ohne Absprache mit dir, seiner PARTNERIN, das Praktikum verlängert hat hättest du STOPP sagen müssen.
Nun fängst du auch noch an, aus Angst ihn zu verlieren, dir an seinem Studienort ein Nest einzurichten, was du eigentlich gar nicht willst! Lass dir das mal durch den Kopf gehen ...

Sag ihm das es etwas zu klären gibt. Nimmt er dich wieder nicht Ernst, nimm Abstand von ihm und beende die Beziehung, dann braucht er dich wohl nicht mehr.
 

Benutzer116974 

Öfter im Forum
Jeder Mensch ist verschieden. Der eine legt seine Priorität auf den Beruf, der andere auf sein Privatleben... Beides kann klappen, aber dann eigentlich nur, wenn beide die gleichen Prioritäten haben und damit klar kommen... Tut mir sehr leid für dich, dass er sich für seinen Beruf entscheidet bzw entschieden hat...

mfg
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Er hat sein Studium abgeschlossen, ein Praktikum, welches ihm Spaß macht und welches er verlängern durfte - sein Ego ist in den Wolken, er ist abgehoben und hat den Hang zu eurer gemeinsamen Realität verloren. Er verhält sich egoistisch und du viel zu nett. Ein User hat es schon genannt: Er hat keinen Respekt vor dir. Brauch er auch nicht, da du dich selber unten ansiedelst.

Geredet habt ihr schon, er geht nicht darauf ein, meiner Meinung nach bleibt dir nichts anderes übrig, als ihm die Augen zu öffnen. Es wird 2, 3 Monate dauern, bis er merkt, was er verloren hat und dann um dich kämpfen. Wenn es soweit ist, musst du auf deiner Meinung die Zukunft gemeinsam zu gestalten beharren und darfst nicht klein beigeben, weil du ihn so sehr vermisst.
 

Benutzer35148 

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und dabei kannst Du froh sein daß es "nur" ein gemeinsamer Hund und nicht ein gemeinsames Kind ist.
Ich will jetzt nicht behaupten dass es symptomatisch für eine Fernbeziehung ist,
aber ihr habt euch "klassisch" auseinander gelebt, und eure Wünsche und Vorstellungen nur mit euch selber ausgemacht.
Warte bitte nicht darauf daß er Dich überraschen könnte, den so wie Du ihn beschrieben hast, könnte nur eine böse oder zumindest unerwünschte Überraschung dabei heraus kommen.

Wenn er wegziehen will, dann lass ihn. Anscheinend geht es ihm dort viel besser, und dass er Dich in keinster Weise einbezogen hat in seine Überlegungen müsste Dir doch auch Deinen Entschluß bekräftigen,
Dich von ihm zu trennen.
 

Benutzer122483 

Verbringt hier viel Zeit
Erstmal vielen Dank für eure Antworten!
Also, als wir merkten dass es mit uns was ernstes ist, haben wir natürlich über unsere Zukunftspläne gesprochen.
Wir beide waren immer der Ansicht: Familie geht vor Karriere! Ich habe auch von Anfang an klar gemacht, dass ich keinen Mann haben möchte, dem sein Beruf wichtiger -und der andauernd nur beruflich auf Reisen ist. Da hat er mir immer zugestimmt und meinte dass er sowas auch nicht will. Es war nie die Rede davon dass wir evtl. wegziehen müssten, dass er beruflich oft mehrere Wochen im Ausland ist und dass er jeden Tag Überstunden kloppen muss. Er hat mir die Infos quasi nach und nach zugesteckt, damit ich sie besser schlucken kann. Erst hieß es nur: ich muss ein halbjähriges Praktikum machen, dann bin ich mit meinem Studium fertig,
-Ach übrigens es ist 400 km entfernt
-ach noch was, es beginnt bereits in 2 Monaten
-ich hab 3 Monate verlängert
-ich will hierbleiben und du ziehst hierher
Natürlich habe ich ihn oft genug zur Rede gestellt und ihm meinen Unmut mitgeteilt.
Das ich so unglücklich bin, dass ich mir mein Leben so nicht vorgestellt habe und dass wir über eine Trennung nachdenken sollten, da wir ja anscheinend mittlerweile komplett verschiedene Zukunftspläne haben.
Und jedes Mal, meinte er, er versteht nicht warum ich immer alles planen muss, wir wüssten doch noch gar nicht was kommt und ob er überhaupt dableiben kann. Ich würde mir um ungelegte Eier Gedanken machen und es uns nur unnötig schwer machen. Wir würden das alles schon schaffen. Er könnte ja auch nichts dran ändern, schließlich will er nicht arbeitslos zu Hause sitzen und unglücklich sein. Dass kann ich ja auch nachvollziehen, aber es ist einfach momentan etwas viel für mich.
Wenn er mir wenigstens noch zeigen würde, wie wichtig ich ihm bin und dass er sein Leben mit mir verbringen will, dann würde ich mitgehen...aber da ich mir seiner Gefühle nicht mehr sicher bin, obwohl er mir immer versichert, dass sich seine Gefühle mir gegenüber nicht verändert haben, weiß ich nicht, ob es nicht ein Fehler -und ich total unglücklich wäre. Es gibt Tage, da ist er wieder komplett der Alte und ich denke mir: Haste dir ja umsonst sorgen gemacht, die Phase ist wohl überstanden. Doch dann, 1 Woche später ,ist alles wieder anders.
Ich habe auch schon oft überlegt, ob es vielleicht auch an meiner ständigen Nörgelei liegt, dass er sich so verhält, Ich hätte wahrscheinlich auch keine Lust, ständig einen meckernden Mann zu Hause sitzen zu haben. Doch andererseits denke ich mir: warum soll ich ihm den Gefallen tun und so tun als ob alles in bester Ordnung ist, nur damit er ein schönes WE hat, während es mir innerlich Elend geht!?
Zu Mark11: Finanziell hat er mich immer unterstützt, er hat die Hälfte der Miete bezahlt und auch andere anfallenden Kosten. Er hat auch immer Rücksicht auf mich genommen, egal in welcher Hinsicht, deshalb fällt es mir ja gerade schwer die große Veränderung zu verstehen.
Klar gab es, wie in jeder Beziehung "ups and downs" , aber wir haben es immer hinbekommen und zusammengehalten.
Es kommt mir so vor, als ob er eine Gehirnwäsche bekommen hätte.
Ich will ihn auf keinen Fall verlieren aber so leben möchte ich auch nicht.
 

Benutzer96466 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich habe auch schon oft überlegt, ob es vielleicht auch an meiner ständigen Nörgelei liegt, dass er sich so verhält, Ich hätte wahrscheinlich auch keine Lust, ständig einen meckernden Mann zu Hause sitzen zu haben. Doch andererseits denke ich mir: warum soll ich ihm den Gefallen tun und so tun als ob alles in bester Ordnung ist, nur damit er ein schönes WE hat, während es mir innerlich Elend geht!?
Das Ziel ist nicht, das du so tust als sei alles bestens, sondern das ihr beide wieder an den Punkt kommt, an dem alles bestens ist.
Zu Mark11: Finanziell hat er mich immer unterstützt, er hat die Hälfte der Miete bezahlt und auch andere anfallenden Kosten. Er hat auch immer Rücksicht auf mich genommen, egal in welcher Hinsicht, deshalb fällt es mir ja gerade schwer die große Veränderung zu verstehen.
Ich spiel mal seinen Anwalt: die Veränderung hat mit dir nur indirekt zu tun. Er hat eine vollkommen neue Lebenssituation (die er aber ja bewusst gewählt hat), und hat da jetzt neue Eindrücke, neue Freiheiten (eigene Wohnung - ist es seine erste eigene? Dann nochmal mehr!) und stürzt sich auf das Neue. Für Dich gibts momentan nur negative Veränderungen. Du wartest auf "Liebesbeweise", du vermisst ihn unter der Woche, du leidest unter seiner arroganten Art.

Es würde auch in die Richtung der anderen Beiträge gehen, wenn du mal etwas neues für Dich findest. Etwas, das du vorher immer machen wolltest, aber mit ihm nie konntest.
Klar gab es, wie in jeder Beziehung "ups and downs" , aber wir haben es immer hinbekommen und zusammengehalten.
Es kommt mir so vor, als ob er eine Gehirnwäsche bekommen hätte.
Ich will ihn auf keinen Fall verlieren aber so leben möchte ich auch nicht.
Das verstehe ich. Aber er scheinbar nicht. Du hast ja scheinbar schon mit ihm gesprochen. Wenn er sagt, das sich seine Gefühle nicht verändert haben, würde ich ihm das schon glauben. Es kommen halt momentan noch viele andere Dinge dazu, die neu für ihn sind, aber das muss nicht unbedingt was mit der Intensität der Gefühle zu dir zu tun haben.

Trotzdem solltest du ihm an konkreten Vorfällen sagen, was und wieso dich stört. Einiges seinerseits (wenn ein Mittagessen verabredet ist einfach nicht zu kommen, etc.) geht nämlich garnicht!
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Wie sehr ist denn Familie ein Thema bei Euch? Und bist Du Dir sicher, dass er das wirklich immer genauso ernst gesehen hat wie Du? Und habt Ihr mal darüber gesprochen, wie Ihr Familie(nleben) definiert?
Und wie sieht es da mit der zeitlichen Planung aus? Hast Du z.B. kommuniziert, dass Du Dir wünscht, dass Ihr, sobald er seinen ersten Job hat, an die konkrete Familienplanung geht? Wenn ja, sah er das bisher genauso?

Ich habe da zwei Sachen im Kopf (die sich allerdings gegenseitig ausschließen und auch nur reine Spekulation sind):
1. er hat ein ganz anderes Familienverständnis als Du. Eher traditionell. Der Mann ist für den Lebensunterhalt der Familie zuständig, während die Frau sich um die Familie kümmert. In dieses Bild passt diese Selbstverständlichkeit, mit der er davon ausgeht, dass Du ihm hinterherziehst.
2. er bekommt kalte Füße. In Kombination mit dem neu gewonnenen Geschmack der "Freiheit". Er sieht sich jetzt konkreter Deinen Familienplänen ausgesetzt. Bisher waren das Gedankenspiele, da kann man leicht mal "ja, ich will" sagen, jetzt aber könnte es real werden. Dazu kommt, dass er zum ersten Mal in seinem Leben einen Beruf ausübt, sich Aufgaben stellen muss oder darf, die er bisher nicht kannte. Wenn das klappt, gibt Einem das schon ein tolles Gefühl. Das Gefühl, ernstgenommen zu werden. Dazu die Aussicht, bald wirkliches Geld zu verdienen. Eigenes Geld. Wahrscheinlich im Vergleich zu bisher viel Geld. Die Einem wieder ganz neue Perspektiven eröffnen.
Dazu kommt: er war 21, als Ihr zusammen gekommen seid. Du bist also seine erste echte, "erwachsene" Partnerin. Jetzt ist er "erst" 27 und steht ganz am Beginn seines Arbeitslebens. Du bist aber "schon" 30 und arbeitetest bereits seit Jahren. Er hat zum Kinderkriegen noch massigst Zeit, während Du in den nächsten Jahren für das erste Kind konkret werden solltest/möchtest. Ich glaube, das ist eine klassische Schieflage der Interessen. Die muss überhaupt kein Problem darstellen, aber wenn einer der Beiden auf einmal merkt, dass die bisherigen Pläne doch nicht so ganz den eigenen Wünschen entsprechen, dann kommen die Probleme. Ich könnte mir vorstellen, dass Ihr genau an diesem Punkt seid.

Die Frage ist nun eher, wie Ihr damit umgehen solltet. Und mehr als der Klassiker, nämlich Reden, Reden, Reden fällt mir dazu auch nicht ein. Er und seine Lebensumstände haben sich radikal geändert, Deine damit auch. Darauf müsst Ihr eingehen.
Auch wenn er etwas lapidar daherkommt, in Einem hat er Recht: Ihr (oder nur Du?) habt zuviel Pläne gemacht. Es ist in der heutigen Zeit einfach sinnlos, als Student vorzuplanen, dass man nach dem Studium einen Job in der Nähe bekommt. Also kann man die Pläne von vornherein sein lassen, denn es kommt eh anders. Genau das musst Du jetzt gerade bitterlich erfahren.
Daher bringt es jetzt gar nichts, immer wieder alte Zöpfe hervorzuholen ("Du hast doch damals gesagt, dass..."), sondern Ihr müsst damit beginnen, Eure Beziehung den geänderten Umständen anzupassen. Und dazu müsst Ihr erst mal wieder einen Status Quo herstellen: Ihr müsst abklären, wo Ihr steht, wie Ihr zum jeweils anderen steht, wie Eure nahen Pläne aussehen und die weitere Zukunft sich vorgestellt wird. Und, das Wichtigste, Ihr müsst klären, ob Ihr Beide das überhaupt noch wollt. Denn Arbeit wird in jedem Fall vor Euch liegen.

Mark11
 

Benutzer78109 

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Ich hatte auch mal einen Freund, der plötzlich wie ausgewechselt war, als er ein Praktikum begonnen hatte. Vorher war er der anhänglichste, süßeste und liebevollste Typ der Welt und zack, auf einmal ganz anders. Meldete sich nur noch selten, wollte sich nicht mehr so oft treffen, hat oft Freunde vorgezogen und war irgendwie total fixiert auf seine Karriere. Da hieß es dann plötzlich, Familie sei ihm egal, Job und Erfolg das Allerwichtigste. Das Ende vom Lied ist, dass ich das so nicht ertragen habe und genau wie du das auch immer wieder zur Sprache gebracht habe. Am Ende hat er mich dann verlassen und gesagt: Hättest du doch einfach ein Bisschen mehr Geduld gehabt.

Ich denke, dass es dein gutes Recht ist, zu 'nörgeln'. Warum solltest du denn alles runterschlucken? Du willst eure Bezirhung von früher wieder, aber dein Freund verändert einfach alles, ohne dass du etwas tun kannst oder gefragt wirst. Ist doch klar, dass dich das verletzt. Es kann natürlich sein, dass er nach dem Praktikum wieder der Alte wird, aber selbst dann würde ich es an deiner Stelle krass finden, wie egoistisch dein Freund sein kann. Karriere und Pläne schmieden ist ja schön und gut, aber dann soll man doch bitte mit dem Partner mal besprechen, ob er denn überhaupt bereit ist, da mitzumachen. Dass er dich so hängen lässt ist unfair und ich würde mir das nicht gefallen lassen. Es ist ja auch dein Leben und ich finde, bei dessen Planung hast du ein Wörtchen mitzureden.
 

Benutzer58054  (40)

Sehr bekannt hier
Ich stimme Mark 11 in seiner Einschätzung zu. Er ist erst 27 und hat zum ersten Mal beruflichen Erfolg (so vielleicht auch einige Kollegen und ehemaligen Kommilitonen). Die Jungs pushen sich da ungemein und haben für Beziehung, Hund und Familie noch min. 15 Jahre Zeit. Du hingegen solltest, wenn du eine Familie haben möcheste, keine 15 Jahre mehr warten. Evtl. ist deinem Freund dies erst kürzlich bewußt geworden, dass dem so ist und er hat kurzerhand das Praktikum verlängert. Auch, dass er dich mit dem Essen warten läßt ist kein gutes Zeichen und du tauschst noch den Dienst... mir kommt es vor, als ob der gute seine Freiheit wieder haben will und alles tut damit evtl. du die Sache beendest. Einen so respektlosen Partner würde ich nicht haben wollen.
 

Benutzer10752 

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Hier wurde ja schon sehr viel Sinnvolles gesagt.

Beziehungsprobleme zu beraten ist ja immer schwierig, wenn man nur eine Seite sieht. Interessant wäre in der Tat mal zu erfahren, wie er die Sache denn sieht, aber das ist natürlich nicht möglich. Von dem, was du hier schreibst, machst du jedenfalls auf mich einen relativ selbstreflektierten Eindruck, ich habe gerade nicht das Gefühl, dass du unmögliche Dinge einforderst, und wenn du selbst dir schon Gedanken machst, ob du zu viel nörgelst, dann ist die Antwort vermutlich eher nein.

Insofern fällt mir wenig ein, außer ein paar der gesagten Dinge aus meiner eigenen Erfahrung zu bestärken:

Arbeitsanfänge und ähnliche Veränderungen können immer auch Bruchstellen im Leben und somit in der Beziehung sein. Das ist teilweise normal. Da verändert sich oft auch der gesamte Blickwinkel gleich mit.

Dich, so wie du es beschreibst, auf Abruf zu parken, ist aber sicherlich keine passende Art, damit umzugehen. Habt ihr denn eigentlich gemeinsame Hobbys? Welche gemeinsamen Interessen schweißen euch denn zusammen? Dass du offenbar schon mit 18 angefangen hast, zu arbeiten (habe ich das richtig gelesen, du arbeitest seit 13 Jahren?) und er noch bis 27 studiert, weist ja darauf hin, dass zumindest eure Arbeitswelten sehr, sehr unterschiedlich sein müssen.

Dass er deine Verzweiflung nicht sehen will, wäre für mich jedenfalls auch ein Hinweis darauf, dass er entweder so von seiner neuen Welt fasziniert ist, dass er völlig den Blick und den Sinn für das Alte verliert, oder, ganz ehrlich, dass er sich bereits beginnt, von dir zu entfremden.

Der ultimativ passende Ratschlag zur Handlung will mir allerdings auch nicht einfallen. Reden. Klar. Aber das hast du ja schon versucht, und das scheint er ja alles wegzuwischen oder sogar, noch schlimmer, als Angriff zu sehen, der ihn in seiner Entfremdung nur noch bestärkt.

Ich fürchte allerdings, du kommst letztlich um klare Worte und klare Handlungen nicht drumherum. Auch auf die Gefahr hin, dass du dann erst recht den Bruch provozierst. Ducken und folgen scheint ja aber weder für dich ein akzeptabler Weg zu sein, noch, muss man eigentlich feststellen, hat es dich bislang in der Krise sonderlich weit gebracht (denn mehr oder weniger hast du das ja bislang gemacht).
 

Benutzer122483 

Verbringt hier viel Zeit
Also was das Thema Familienplanung angeht, war er immer derjenige, der mit diesem Thema anfing. Ich war eigentlich immer eine Vertreterin davon, nicht zu heiraten und auch keine Kinder zu bekommen. Doch im Laufe der Zeit änderte ich meine Meinung, denn mit ihm konnte ich es mir vorstellen zu heiraten und irgendwann mal Kinder zu bekommen. Aber wir haben von Anfang an gesagt: Erst wenn auch er mit beiden Beinen fest im Berufsleben steht und wir uns Hochzeit, Kind und co. auch leisten können. Klar bin ich "schon" 30 und viele meinen, dass die biologische Uhr tickt, doch bereit sind wir beide noch nicht für Kinder, in der Hinsicht waren wir uns immer einig.
Ich hoffe wirklich das er momentan einfach nur einen Höhenflug durchlebt und bald wieder zur Gesinnung kommt.
Seit letzte Woche Mittwoch habe ich mich nicht mehr bei ihm gemeldet und auch seine Anrufe nicht entgegen genommen.
Es kommt aber auch nicht mal ne SMS was los ist. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen nächste Woche mit unserem Hund hinzufahren, da ich 2 Wochen Urlaub habe....aber unter diesen Umständen, habe ich mich dagegen entschieden. Ich weiß einfach nicht wie ich mich verhalten soll. Will mal schauen wie er drauf reagiert. Andererseits habe ich Angst, dass ich ihn durch dieses Verhalten nur noch mehr von mir entferne. Was meint ihr????
 

Benutzer102673 

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Hallo lupuz,

Ich möchte Dir nochmal Mark11's Tipp ans Herz legen.
Du wartest...und wartest...und da er nicht reagiert, wartest Du noch länger. Und das, was Du Dir erhoffst, nämlich dass er wieder zur Besinnung kommt, tritt momentan einfach nicht ein. Das ist doch eine große Qual. Das, was Du von ihm erwartest, nämlich Aufhorchen - Nanu? was ist los, warum kommt nix? - das machst Du - weil von IHM nichts kommt. Einerseits willst Du ihm zeigen: so nicht, sonst... Andererseits möchtest Du dieses "sonst" nicht.

Ich kenne diese Phasen Ende 20 gut, ich habe sie selbst durchleben (müssen) und auch im Umfeld gesehen und sie sind wirklich hammerhart. Aber es hilft m.E. nur, wenn Du ein klares Gespräch einforderst. Ihr beide, vielleicht in einem Café. Kein Handy dabei, keine häusliche Umgebung. Sondern nur Ihr beide, Euch gegenübersitzend. Und dann setz ihm die Pistole auf die Brust: wie stellt ER sich die nächste Zeit vor? Wie viel von Euren Plänen unterschreibt er heute noch so? Mach ihm klar, dass es so, wie es jetzt läuft, nicht geht.
Andererseits hat er sich weiterentwickelt, also müsstet Ihr evtl. nun Eure bisherige Zukunftsplanung etwas modifizieren. ich wäre da an Deiner Stelle durchaus kompromissbereit. Jeder geht ein Stückchen Lebensweg des anderen mit, ohne den eigenen gänzlich aufgeben zu müssen.

Es muss doch eigentlich nicht die "entweder-oder"/"Schluss machen oder nicht"-Frage auf den Tisch. Sondern - aber das in aller Klarheit, eine Absprache darüber, wie es nun weitergehen soll? Und dass dies eine gemeinsame Entscheidung ist.

Und für den Fall, wo er diese Gemeinsamkeit der Entscheidung nicht mehr einsieht - da würde ich mir tatsächlich gut überlegen, ob es das für Dich wert ist.

Gruß, cocos
 
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Benutzer122483 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo Cocos,
ich wäre sofort kompromissbereit, hatte ja auch vor hinterher zuziehen!
Wenn er mir einfach nur zeigen würde, dass ihm das auch wichtig ist.
Ich würde für ihn alles aufgeben, natürlich auch mit einem weinenden Auge....
Aber da frage ich mich, ob ich das alles wirklich für jemanden machen soll, dessen Liebe ich mir gar nicht mehr sicher bin.
Es sind immerhin 400 km, da kann man nicht so schnell wieder seine Sachen packen, wenns nicht besser läuft.
Das Problem ist zur Zeit auch, dass anscheinend nur ich Kompromisse eingehen muss. Ich muss mich damit abfinden, dass er weg ist, dass es ihm anscheinend nicht so viel ausmacht wie mir, ich muss zusehen wie ich alles mit dem Hund geregelt bekomme, verzichte auf Treffen, weil ich den Hund nicht alleine lassen will. Ich habe andauernd den Druck, beeil dich....dein Hund ist zu Hause. Während er Kanu fahren -und Klettern geht, Motorradtouren macht und Abends mit Arbeitskollegen inner Kneipe sitzt.
Ich habe ihn schon oft gefragt, wie er sich jetzt unsere gemeinsame Zukunft vorstellt. Darauf sagt er immer, wir sollten doch erstmal abwarten was kommt, dann kann man immer noch planen. Er weiß nur dass er glücklich dort ist und hofft dass er dableiben kann. Und das er mich liebt.
 

Benutzer102673 

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Hallo lupuz82,

Das meine ich doch aber: Ich drücke mich da wohl irgendwie umständlich aus - sorry.

Da muss ein Grundsatzgespräch her. Mit viel Zeit. Wo steht IHR jetzt, wo wollt IHR hin. Nicht "ich mache das - was machst Du?" Klar war es egoistisch von ihm, einfach ohne Rücksprache das Praktikum zu verlängern und nichts abzusprechen - sehe ich genauso!!
Er scheint das Bedürfnis zu haben, hier nochmal seine persönliche Handlungsfreiheit spüren zu wollen. Ist ja auch legitim, aber es sollte zumindest abgesprochen sein. Du hättest da vermutlich kein "Stop" vorgesetzt, wenn er seine Praktikumspläne Dir einfach mal vorgestellt hätte - hat ja nix mit "um Erlaubnis-bitten" zu tun. Nur mit teilhaben (lassen).
Vielleicht kommt ihr an den Punkt, wo er merkt, dass Du ihm nichts verbieten willst, sondern einfach nur (Be-)Achtung haben möchtest. Und natürlich Mitentscheidung bei der Zukunfstgestaltung. Und wenn er sich dadurch eingeschränkt fühlt, dann mach ihm klar, dass seine momentane Unvorhersehbarkeit Dich auch unglaublich einschränkt, weil Du immer abwarten musst, was Monsieur nun gerade vorhat.

Und vielleicht, wo Du es ansprichst: wenn Ihr an den Punkt kommen solltet, wo Ihr diese Situation nicht nur als "seine Karriere, und Du stehst daneben", sondern als eine gemeinsame Phase interpretieren könnt, dann hast Du im Prinzip nun auch die Chance, Dich nochmal auf Dich selbst zu besinnen, ihn ein wenig loszulassen, zu tun, was Dir allein gefällt. Plan auch was am Wochenende und sag ihm Bescheid, dass er mit dem Hund dran ist - sowas muss dann auch möglich sein. Dein Leben kann doch nicht nur noch "Unser Leben minus seines" sein.

Gruß, cocos
 
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