Meine Frau will weder oral befriedigt werden noch mir einen Blasen

Benutzer172677  (40)

Sehr bekannt hier
Nun, wir waren ja alle nicht dabei, aber bei mir klingeln da so einige Alarmglocken.

Ich finde es nicht selbstverständlich, dass Du dann „langsam leicht gereizt“ warst und ganz bestimmt hätte ich dann auch keine Lust mehr.
Ich finde es auch nicht logisch, dass jemand erklären muss, wieso er etwas nicht mag.
Und irgendwie trotzig, dann eben gar nicht mehr zu wollen, weil es nicht exakt das gab, was Du wolltest.
Das klingt nach ganz schön viel Druck und Frust und gar nicht nach gelungener Kommunikation, auf beiden Seiten.

vielleicht könnt ihr da ansetzen.
 

Benutzer182405 (36)

Ist noch neu hier
Nun, wir waren ja alle nicht dabei, aber bei mir klingeln da so einige Alarmglocken.

Ich finde es nicht selbstverständlich, dass Du dann „langsam leicht gereizt“ warst und ganz bestimmt hätte ich dann auch keine Lust mehr.
Ich finde es auch nicht logisch, dass jemand erklären muss, wieso er etwas nicht mag.
Und irgendwie trotzig, dann eben gar nicht mehr zu wollen, weil es nicht exakt das gab, was Du wolltest.
Das klingt nach ganz schön viel Druck und Frust und gar nicht nach gelungener Kommunikation, auf beiden Seiten.

vielleicht könnt ihr da ansetzen.
Die Reizung kam nach langsam nach einer Stunde wo das Kind schon im Bett lag und wohl auch geschlafen hat und sie dann noch eine Stunde oben drauf gesetzt hat.
 

Benutzer172677  (40)

Sehr bekannt hier
Das habe ich schon verstanden und soll auch gar kein Unverständnis darüber ausdrücken, dass man irgendwann gereizt reagiert.
Es schafft nur eben keine Atmosphäre, in der man reden und gemeinsam Lösungen finden möchte.
 

Benutzer182405 (36)

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Da gebe ich dir vollkommen recht. Aber du hast recht, das Frust ist schon da, da ich selbst immer wieder zurück stecke und wenn man das anspricht wird das halt negiert. Das es nicht so wäre.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Naja, aber du willst nichts ändern, also: live with it und weitermachen. Deine Frau wird sich sexuell nicht ändern, nur weil du frustriert bist. 🙂
 

Benutzer182405 (36)

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Naja, aber du willst nichts ändern, also: live with it und weitermachen. Deine Frau wird sich sexuell nicht ändern, nur weil du frustriert bist. 🙂
Das ist mir klar und daher habe ich weiter vorn geschrieben, das es einfach nur ein letzter Strohhalm war.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
naja, steckt deine frau denn nicht "zurück", wenn sie dir ihren körper zur verfügung stellt, obwohl sie eigentlich nicht möchte? und ein gereizter, genervter, fordernder mann der am besten noch mit dem "argument" kommt, er würde doch eh ständig zurückstecken, das ist halt auch der abtörner schlechthin. mein körper, ich entscheide was mit ihm gemacht wird, und ja, ich darf meine meinung ändern.

ich würde es übrigens echt nicht für unwahrscheinlich halten, dass die spritze schuld ist - also an ihrem mangelnden verlangen. das ist ja nen noch krasserer hormonschub als die pille... und bei mir hat die jedes sexuelle verlangen gekillt. passiven ov mag ich noch immer nicht, gibt mir nichts und ich hab an anderen dingen mehr spaß, aber dass ich auf aktiven ov mal so richtig scharf sein könnte... hätt ich mir die letzten jahre nicht vorstellen können. dabei hatte ich sogar nur ne minipille und noch nen hauch von zyklus dadrunter.

btw., nochmal nachgelesen: diese spritze ist (genau wie meine minipille) offenbar nur gestagen, ohne östrogen. ich hab die pille über nen jahrzehnt genommen, mein frauenarzt meinte dann östrogenmangel (der körper verändert sich, risiko für osteoporose, verfrühte wechseljahre, sex ist defintiv garkein bedürfnis mehr).

nachdem ich die pille abgesetzt hab hat sich meine libido glücklicherweise schnell erholt, das hat keinen monat gedauert. mit dem hammer der spritze kann das eher nen jahr dauern.

belies dich vielleicht mal über die nebenwirkungen der depotspritze. das könnte dein strohhalm sein - nämlich wenn du sie davon überzeugen kannst, die nicht mehr zu nehmen. aber letztlich ists halt ihre entscheidung, und ich hab vom ersten gedanken dass das sinnvoll sein könnte bis zum absetzen der pille halt auch... keine ahnung, jedenfalls über nen jahr gebraucht.
 

Benutzer180555  (48)

Klickt sich gerne rein
das es einfach nur ein letzter Strohhalm war
Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, das es wirklich nur zwei Wege gibt, die Situation als solche zu akzeptieren oder eine Trennung.
Ich kann mich lebhaft in deine Situation hinein versetzen, da ich das genau so auch schon erlebt habe. Und wenn man sich vorher auf eine er Aktion, Stellung oder Praktik verständigt so ist es um so frustrierender, wenn das dann so nicht läuft.
Wichtig ist hier wirklich komplette Offenheit und Ehrlichkeit untereinander. Ich hatte Beziehungen die haben gern geblasen und welche die das nicht so mochten. Eine davon war besonders doof, denn wenn wir auf Partys waren, sprach sie vor allen wie oft und gerne sie bläst und die Realität sah dann schon anders aus. Darauf angesprochen kam eben eine unterschiedliche Wahrnehmung zu Tage, oft war für sie einmal im Monat und das liegt jetzt im Auge des Betrachters ob das oft ist oder nicht.
Ärgerlich für mich waren immer nur die Situationen in denen sie eine Erwartungshaltung erzeugt hat und die dann nicht erfühlt wurde. Auch ich hab damals Stunden auf Sex gewartet, bin vorher eingeschlafen und und und.
Da kommt schnell der Verdacht auf, dass man hingehalten wird ... ich wartete nicht mehr, ich ging meinen Hobbies nach und wenn das Kind dann mindestens eine Stunde schläft, dann kommuniziere ich meinen Wunsch. Dann geht was, oder eben nicht. Aber ich habe mich nicht auf Sex gefreut und gehe wieder leer aus.
Einen weiteren Punkt möchte ich noch anfügen. Sex lief damals oft so ab, dass ich sie sehr lange habe "leiden" lassen, dass heißt immer wenn sie drauf und dran war zu kommen, hab ich langsamer gemacht und spürte ihren Unterleib beben. Als sie dann nach 60 Minuten plus dann kommen "durfte" war sie oft fix und fertig und meinte, es ist Wahnsinn was du für Orgasmen aus mir holst, oder das war so geil, den Orgasmus zahl ich dir heim. Daraus entstanden ist oft eine Frage "Wie möchtest du dann jetzt kommen" und wenn ich anfangs der Beziehung gesagt habe oral, dann hat sie geblasen, dann kam ein Phase mit Erklärungen, kann nicht blasen heute, weil rauer Hals, Erkältung, sie kriegt keine Luft und und und. Und bei einem GV kam eben auch wieder ihre Frage, bei der ich mir oral gewünscht habe, was ich mir definitiv nicht jedes Mal gewünscht habe (!), und als von ihr wieder eine Nein kam, hab ich kommuniziert, dass ich dann auf einen Höhepunkt verzichte. Und so wie bei dir brannte die Hütte lichterloh, mein Verhalten ginge gar nicht nur weil sie heute nicht Blasen will. Das findet sie von mir total doof. Ich hab das in mehreren Gesprächen unter anderem mit einem Therapeuten besprochen ohne Erfolg, Sex wurde immer weniger, 1 - 2 im Monat und dann auch die Trennung von ihr damals,
aber nicht nur wegen dem Sex, sondern dieser grundsätzlichen Unehrlichkeit.
 

Benutzer70365 

Verbringt hier viel Zeit
Ich könnte mir ein Sexleben mit jemanden der bei Oralsex Ekel empfindet kaum vorstellen, das gehört für mich genauso dazu wie der eigentliche Geschlechtsverkehr. Glaube auch, dass das was grundsätzliches ist, relativ unabhängig von der Libido.

In einer guten Beziehung gibt es für mich kein Quit pro quo. Hat mein Partner Lust, ich aber nicht, kann ich ihn trotzdem befriedigen ohne selbst aktiv zu werden. Ich tue das gerne, weil auch der Partner Dinge für mich gerne tut. Somit lässt sich eine unterschiedliche Libido ein wenig neutralisieren. Sehr oft kommen die Probleme dann, wenn man aufgehört hat, sich von selbst um den Partner und seine Bedürfnisse zu bemühen, auf der Gegenseite sieht, dass sich der Partner auch nicht bemüht, man frustriert einzufordern beginnt.

Dadurch dass es am Anfang nicht so ist, können auch sexuell sehr unterschiedliche Menschen miteinander auskommen. Jetzt nur die Libido des Partners verantwortlich zu machen, ist ein häufiger Fehler. In einer neuen Beziehung wäre deine Frau wahrscheinlich genau dort, wo sie am Anfang eurer Beziehung war. Es kann aber auch so bleiben.

Ich bin mit meiner Freundin fast sieben Jahre zusammen, gestritten haben wir noch nie, das ist auch nicht notwendig. Jeder achtet auch so auf den anderen. Um eine Beziehung so Leben zu können braucht es viel Entwicklung beider Teile. Ich gebe offen zu, dass ich auch mit dem passenden Partner früher gar nicht in der Lage dazu gewesen wäre.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Hat mein Partner Lust, ich aber nicht, kann ich ihn trotzdem befriedigen ohne selbst aktiv zu werden. Ich tue das gerne, weil auch der Partner Dinge für mich gerne tut. Somit lässt sich eine unterschiedliche Libido ein wenig neutralisieren.
Für sehr viele Menschen ist das hier aber keine Option, weil sie bei fehlender Lust auch keine sexuellen Handlungen ausüben wollen – und das empfinde ich als ziemlich normales Verhalten. Wenn mein Mann keine Lust auf Sex hat, würde ihm niemals in den Sinn kommen, mich zu lecken oder mit der Hand zu befriedigen (letzteres dauert obendrein länger, also das wäre für ihn echte Arbeit – und das ohne Lust? Undenkbar), nur weil meine Libido stärker ist. Er sagt dann: „Du hast doch deine Spielzeuge“, oder sowas wie: „Ich habe keine Lust, aber geh du ruhig und mach es dir schön.“
Und das mache ich dann auch.
 

Benutzer70365 

Verbringt hier viel Zeit
Für sehr viele Menschen ist das hier aber keine Option, weil sie bei fehlender Lust auch keine sexuellen Handlungen ausüben wollen – und das empfinde ich als ziemlich normales Verhalten.
Manchmal habe ich sogar explizit Lust sie zu verwöhnen ohne selbst aktiv zu werden, manchmal möchte ich auf meine Kosten kommen und habe weniger Lust sie zu verwöhnen. Der andere kann es sich auch selbst machen und man hilft ein bisschen, streichelt ihn, ist beliebig gestaltbar und gibt dem Partner das Gefühl mit seinem Bedürfnis nicht alleine gelassen worden zu sein.

Ich kann mich nicht über zu wenig Sex beklagen, die Ausgangssituation ist anders. eine gewisse "Grundlust" den Partner intim zu berühren habe ich aber immer, wenn Zeit dafür ist.

Pragmatisch gesehen, ein bisschen Bewegung mit der Hand und dafür einen zufriedenen Partner, ist das wirklich so abwegig?
Jeden Tag und andauernd, ginge mir natürlich auch auf die Nerven.
 

Benutzer176197 

Sorgt für Gesprächsstoff
Vielleicht solltest Du Dich nicht auf Oralverkehr festlegen, sondern einfach mehr die Experimentierfreude ansprechen. Manche Dinge will man wirklich nicht, an andere hat man nie gedacht. Ich würde anfangen, verschiedene Spielarten anzubringen und zu wünschen. Wenn der Partner ein grundsätzliches Interesse an Sex und Partnerschaft hat, wird auch mal ein "Okay, lass es uns testen" kommen.

Vielleicht ist es dann nicht der Oralsex, aber etwas anderes Tolles. Wenn gar keine Entdeckerfreude spürbar ist, wäre für mich sexuell der Ofen aus. Wahrscheinlich auch für die Beziehung.
 

Benutzer182101  (42)

Benutzer gesperrt
Pragmatisch gesehen, ein bisschen Bewegung mit der Hand und dafür einen zufriedenen Partner, ist das wirklich so abwegig?
Kann man so sehen.
Oder aber auch: schnell mal 5 Minuten selbst einen von der Palme wedeln und dem Partner nicht behelligen müssen, der dadurch ebenfalls zufrieden ist.
Ich bin eher für zweiteres. Aber das muss jeder für sich selbst wissen.
 

Benutzer172677  (40)

Sehr bekannt hier
Pragmatisch gesehen, ein bisschen Bewegung mit der Hand und dafür einen zufriedenen Partner, ist das wirklich so abwegig?

Ich finde es gar nicht abwegig, wenn das Menschen machen, für die das passt.
Für mich ist es nur völlig abwegig, dass ich das mache oder mein Partner das für mich macht.

Da steckt ziemlich sicher und völlig wertfrei einfach eine vollkommen unterschiedliche Sicht auf und Empfindung bei sexuellen Handlungen dahinter.
 

Benutzer70365 

Verbringt hier viel Zeit
Kann man so sehen.
Oder aber auch: schnell mal 5 Minuten selbst einen von der Palme wedeln
Natürlich, das kann und wird TS auch tun. Wir müssen uns aber in die Lage versetzen, wo Sexualität mit dem Partner zu erleben Mangelware ist, das Bedürfnis danach dagegen groß ist. Ich sehe das auch so, bin aber auch nicht in der Situation.

Der Frust resultiert auch daraus, alleine mit dem Wunsch gelassen zu werden. Das wäre eben ein Signal, "ich sehe dich", kann dir ein kleines Stück entgegen kommen, aber nur geben, was ich kann. Das fühlt sich ganz anderes an als "Pech gehabt, ich mag nicht". Darum geht es.

Ich habe hier schon mal von einer Frau gelesen, die das so praktiziert hat und manchmal dadurch selber Lust auf mehr bekommen hat.
 

Benutzer182101  (42)

Benutzer gesperrt
Ich tue mich immer etwas scher damit das nicht gesehen werden, nicht beachtet oder Wie auch immer man das bezeichnen will, von sexuellen Handlungen abhängig zu machen.
Wenn meine Frau keine Lust hat, hat sie eben keine Lust und weiter nix.
Nicht gesehen oder ignoriert könnte ich mich im allgemeinen Zusammenleben fühlen wenn da was nicht passt und aneinander vorbei gelebt wird. Aber nicht Bei einer Nebensächlichkeit wie Sex.
Aber wie gesagt das bewertet und empfindet jeder für sich unterschiedlich.
 

Benutzer182101  (42)

Benutzer gesperrt
Da dass für viele andere so nicht gilt und Du das genau weißt, verstehe ich Dein „schwertun“ nicht.
Das wenn alles super ist, eine tolle, glückliche und gut funktionierende Beziehung, das man sich, egal wie wichtig man nun Sex nimmt, alleine und nicht gesehen fühlt, finde ich schon etwas überdramatisiert.
Aber das ist nur meine Ansicht.
 

Benutzer172677  (40)

Sehr bekannt hier
Das wenn alles super ist, eine tolle, glückliche und gut funktionierende Beziehung, das man sich, egal wie wichtig man nun Sex nimmt, alleine und nicht gesehen fühlt,

Das widerspricht sich für mich schon. Wie kann eine Beziehung super sein und toll funktionieren, wenn man den Partner mit einem Problem in der Beziehung alleine dastehen lässt? (wobei ich nicht finde, dass das beim TS so zutrifft)

Dass Sex für Dich kein solches Problem darstellen würde, hast Du immer schon sehr deutlich gemacht, das haben glaube ich alle verstanden. Man kann das aber mit jedem anderen Problem in einer Beziehung, das Leidensdruck erzeugt, ersetzen, ist ja nun keine riesige Transferleistung.
 

Benutzer182101  (42)

Benutzer gesperrt
Das widerspricht sich für mich schon. Wie kann eine Beziehung super sein und toll funktionieren, wenn man den Partner mit einem Problem in der Beziehung alleine dastehen lässt? (wobei ich nicht finde, dass das beim TS so zutrifft)

Dass Sex für Dich kein solches Problem darstellen würde, hast Du immer schon sehr deutlich gemacht, das haben glaube ich alle verstanden. Man kann das aber mit jedem anderen Problem in einer Beziehung, das Leidensdruck erzeugt, ersetzen, ist ja nun keine riesige Transferleistung.
Ich sehe das nun einfach mal anders.
Als Single kommt man ja auch gut ohne Sex aus. Aber jetzt, weil man einen Partner hat es zu sooo einem Problem zu machen ... naja.
Und man liebt seinen Partner und ist gerne mit ihm zusammen, er ist ja trotzdem nicht mein Befiedigungsdienstleister. Sex, schön wenn beide es wollen, ansonsten bin ich für mich zuständig.
 
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