Meine Frau will ein Mann sein?!

Benutzer148774  (41)

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Hallo Community!

Ich habe mich heute hier angemeldet, da ich nicht weiter weiß und gerade einfach nur heulen könnte. Bin Mitte 30 und mit meiner Frau habe ich zusammen 2 Kinder. Meine Frau war schon ein paar Tage etwas komisch und ihr ging es nicht gut. Nach etwas bohren, meinte sie mir, dass sie mir etwas sagen müsste.

Für mich war`s ein Schock. Sie meinte zu mir, dass sie sich seit sie klein war, eher fühlte das sie ein Mann wäre. Weiß jetzt immer noch nicht was ich dazu sagen sollte, haben jetzt etwas drüber geredet. Sie meinte, sie fühle sich wie gesagt eher als Mann, will jedoch keine Umwandlung oder so haben. Möchte gern weiterhin meine Frau sein.

Weiß nicht was ich zu sagen soll, bin total zerrissen. Im Moment kann sie gar nicht verstehen, dass es für mich ein Schock ist. Nach ihr ändert sich ja nichts, sie ist ja körperlich immer noch eine Frau, jedoch im inneren fühlt sie sich wie ein Mann.

Hab sie dann gefragt, was sie bei denkt wenn wir uns küssen. Da meinte sie, es wäre für sie wie wenn sich zwei Männer küssen.

Sollte mich nicht so haben, sie ist ja immer noch sie. Ja... klar... für mich aber irgendwie nicht, wenn sie sagt, sie wäre lieber ein Mann.

Bin mir allerdings auch nicht sicher ob sie das wirklich ist oder ob ihre Psyche da hinein spielt. Sie hat Borderline, Zwangsstörung und noch einiges mehr. Ihre Mutter hat sie seit sie klein war immer gestrietzt, dass sie zu dick seih (obwohl sie´s nicht ist), sie müsste noch mehr abnehmen, schlanker werden. Ständig wurde ihr auf Bildern oder sonst wo gezeigt, wie sie aus zu sehen hat. Nun ist sie psychisch total fertig.

Ich denke vielleicht es ist auch eine Flucht ihrer Psyche.

Weiß nicht was ich machen soll, mich zerreist es gerade innerlich.

Auf der einen Art liebe ich sie über alles auf der anderen Seite finde ich es als das letzte, dass sie mir nach dem wir zwei Kinder haben, so etwas sagt.

Eigentlich bleibt sie ja die selbe, jedoch komm ich mir vor als wäre ich mit nem Kerl zusammen und sie meckert mich jetzt auch noch voll, dass ich nicht 100% Verständnis zeige und ja alles OK ist...
 

Benutzer79820 

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Sie fühlt sich eher als Mann, jedoch will sie sich nicht umwandeln lassen?
Was ist dann das Problem?
Das Du darüber Bescheid weisst?

Das anmeckern, in der Form das Du mehr Verständnis für sie zeigen sollst, kann auch in einer "normalen" Beziehung auftauchen...

Pass auf Dich auf, nicht dass Du ebenfalls wie deine Frau psyschische Schwierigkeiten bekommst...
 

Benutzer72433 

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das einzige was sich geändert hat ist doch dass du jetzt weißt wie sie fühlt, oder? ändert das wirklich was?
 

Benutzer148774  (41)

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Ich weiß es nicht Nevery - im Grund ist alles das selbe und doch fühlt sich alles anders an.:frown:

Auf der einen Seite sag ich ja auch, sie hat nen ganzen Pferdekarren voller psychischer Probleme aus ihrer Kindheit mit bekommen und das würde auch einiges erklären - denke also kommt eher von der Psyche.

Jedoch kommt mir alles komisch vor und wenn ich dran denke, dass sie sich vielleicht doch mal umbaut. Komm damit irgendwie nicht klar...:schuettel:
 

Benutzer4590 

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Also sie möchte weder als Mann leben noch von anderen als Mann wahrgenommen werden - ihr Leben soll genau so bleiben, wie es bisher auch war, verstehe ich das richtig? Wenn ja, frage ich mich, was sie sich davon versprochen hat, dir das zu erzählen.

Und es wundert mich auch. Ich bin kein Experte, aber eigentlich bin ich immer davon ausgegangen, dass Transsexuelle darunter leiden, im falschen Körper zu stecken, und von der Außenwelt als das wahrgenommen werden wollen, was sie eigentlich sind. Eine transsexuelle Frau, die keinerlei Wunsch verspürt, "Mann zu sein", sondern einfach wie bisher weiter als Frau leben will, erscheint mir eigenartig.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Jedoch kommt mir alles komisch vor und wenn ich dran denke, dass sie sich vielleicht doch mal umbaut. Komm damit irgendwie nicht klar...:schuettel:
davon würde ich jetzt nicht gleich ausgehen. ich habe auch längere zeit das gefühl gehabt dass ich eigentlich eher nen kerl bin - aber mit der zeit liess sich das dann doch ganz gut vereinenen mit "frau sein" - und sie möchte ja auch weiterhin deine frau sein.

ich verstehe ja dass dich das grade erstmal schockt, aber meiner meinung nach denkst du grade um 300% zu weit :zwinker:
 

Benutzer148774  (41)

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@In Love And War: Das find ich ja auch so komisch. Sie meint sie wäre gern ein Kerl. Mag auch ihre Brüste nicht, will sie aber nicht abmachen und nach ihren Worten will sie da unten keine hässliche zusammengebastelte Rolade haben.

Warum sies sagt? Weil ich merkte das was los ist und ich gebohrt habe. Dachte sie ist mal wieder eifersüchtig - kommt ja ab und an vor - hat nun mal diese Krankheit. Und dann tischt sie mir das auf.

Andererseits benimmt sie sich 0 wie ein Kerl.
Sie interessiert sich nichts was Kerle interessieren würde, benimmt sich 0 so und wie sie selbst zu gibt, spielt sie das Frau sein auch nicht. Wenn ich sie mir anschaue mit ihrer liebevollen Blumengartenarbeit, ihrem Schreibhobby, ihrem Zeichnen, ihrer Blumenzucht auf unseren Fenstern. Wie sich gibt und alles, dass ist im kurzen schwer alles zu beschreiben gibt sie sich 0 als Kerl. Auch ihre Hobbys - wüsste nicht ein Kerl wer sich für Blumengestecke, Blumen, im Garten jeten und so weiter interessiert.

Sie benimmt sich voll als Frau, auf der anderen Seite sagt sie, sie fühlt sich wie ein Kerl...

Versteh das auch nicht... :frown:

Eigentlich ändert sich ja auch nicht, liebe sie ja von Herzen und alles. Aber irgendwie schau ich sie an und seh nen Vollbart...:depri:
 

Benutzer79820 

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Sorry wenn ich da jetzt unsensibel bin, aber wenn ich sage ich fühle mich wie ein Alien, stellst Du Dir dann auch vor das ich ein Alien bin?

Fantasie und Realität unterscheiden sich voneinander.

Zumal es doch deine eigene Fantasie ist, die Dir gerade eine Streich spielt...
 
V

Benutzer

Gast
Fühlt sie sich wirklich als Mann oder fühlt sie sich (nur) nicht als Frau? Und woran macht sie es fest? Findet sie ihre Brüste störend - also im Sinne, dass sie findet, sie gehörten nicht zu ihr - oder findet sie sie lediglich nicht schön (vielleicht spielen hier auch ihre Schwangerschaften eine Rolle?)
Ich finde es wichtig, dass du sie ernst nimmst und es nicht abtust, weil sie eh psychische Probleme hat (nicht dass du das tust, ich wollte es nur gesagt haben). Ist sie denn wegen ihrer psychischen Probleme derzeit in Behandlung? Falls ja, hat sie mal mit ihrem Therapeuten/ihrer Therapeutin darüber gesprochen?
 

Benutzer135918 

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Sicher wäre ich auch geschockt. Aber versinke mal in Gedanken über ihr verhalten, ihr auftreten usw.

Vergleich es mal mit der Mainstreamfrau (falls es so was gibt , also ehr mit dem Durchschnitt) . Ich glaube dann wird dir im Nachhinein auch ein licht aufgehen .

Meine Freundin mosert auch immer mal wieder rum, dass sie nicht weiblich genug wäre. Aber ich mag sie gerade deswegen sehr , weil sie keine Puppe ist .


Ist es nicht das was dir an deiner Frau so gefällt?
 

Benutzer148716  (25)

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Also ich kann dich gut verstehen. Mich würde so eine Aussage meines Partners auch verunsichern und sehr irritieren.
Dabei stellt sich ja auch die Frage: Was kann ich tun um meinem Partner zu helfen, dass er/sie sich so annehmen kann wie sie ist.

Ich würde aber auch nicht voreilige Schlüsse ziehen. Das was du gerade machen kannst ist, dass du erstmal das akzeptierst was sie dir gesagt hat.
Ich sehe aber noch andere Dinge

1. Ist es ein riesengroßer Vertrauensbeweis deiner Frau, dass sie dir das erzählt. Ich meine das sind ja schon sehr intime Dinge, die den Kern der Persönlichkeit betreffen, wenn man sich und sein Geschlecht nicht so annehmen kann. Es zeugt also sehr von Vertrauen dass deine Frau dir gegenüber hat und das ist sicherlich ein tolles Zeichen.

2. Du hast ja gesagt, dass deine Frau aus ihrer Vergangenheit eine Menge Lasten mit sich rumträgt. Diese Dinge sind nicht zu unterschätzen und spielen sicherlich eine große Rolle in ihrer jetzigen Gefühlswelt und Gedankengängen. Sicher wäre es gut - mal ganz abgesehen von der Situation jetzt - das sie diese Dinge auch aufarbeitet und zwar professionell. Gute Therapeuten gibt es sicher viele.

3. Ich glaube, was deine Frau gerade dringend braucht - auch wenn es dir vielleicht schwer fällt - ist aber ganz viel Liebe und Zuneigung von dir. Das sie erlebt, dass sie toll ist so wie sie ist - mit ihren Fehlern und Schwächen - und das du sie liebst und begehrst.

Ich wünsche euch alles Gute...lass den Kopf nicht hängen
 

Benutzer148774  (41)

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@Link wurde entfernt

@schuichi: Klar mag ich an ihr, dass man z.B. mal mit ihr Zocken kann, sie kein Modepüppchen ist und so. Kann man aber auch ohne sich gleich zum Mann zu machen...:ratlos:

@Maki: Liebe und Zuneigung kann ich ihr rein Gefühlstechnisch gerade nicht mehr geben...:schuettel:

Wollte vorhin noch mal mit ihr darüber in Ruhe reden.

Was kam?

Aussagen wie:

"Wei weit darf ich mich vermännlichen ohne das es dich stört? Dürfte ich Männerklamotten tragen? Stört es dich wenn ich mir einen Kunstbart anklebe?"

Das letzte bisschen Verständniss ist gerade irgendwie weg.:geknickt:

Wollt ihr gern helfen, für sie da sein. Nach dem Gespräch gestern und heute Morgen meinte sie ja sie will nichts an sich rum schnippeln lassen, auch WAHRSCHEINLICH keine Hormone nehmen. Jetzt ist sie sich da nicht mehr so sicher und hat nur noch wegen der Gesundheit bedenken Hormone zu nehmen... Brüste abnehmen denkt sie auch schon drüber nach...

Was soll man bei solchen Fragen noch Antworten?

Wenn ich sage damit hab ich ein Problem heißt es, was wäre wenn ich alt werde und einen Damenbart bekomme, dann müssteste damit auch leben.

Ich könnt nur noch heulen, aus meiner Sicht ist gerade unsere gesamte Beziehung im Eimer und für sie ist das alles halb so wild und ich sollte mehr Verständniss zeigen...:cry:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Benutzer4590 

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Auf mich wirkt das alles recht konfus und unausgegoren, auch dieser plötzliche Meinungsumschwung von "ich will nichts verändern" zu "ich ziehe Hormoneinnahme und OPs in Betracht" - und das bei jemandem, der sich angeblich seit seiner Kindheit schon als Mann fühlt, also über das Thema ja wohl nicht erst seit gestern nachdenkt.

Wie gesagt, ich bin kein Experte, aber auf mich macht es schon irgendwie den Eindruck, als sprächen da mehr ihre psychischen Probleme denn eine tatsächliche Transsexualität aus ihr.

Aber so oder so, für dich als Partner bedeutet das: Sie braucht deine Unterstützung, auch wenn dir das grade (verständlicherweise) sehr schwerfällt. Und professionelle Hilfe wäre sicher auch nicht verkehrt - bei all ihren Problemen ist sie ja vermutlich schon in Behandlung, oder? Dann sollte sie auf jeden Fall auch mit ihrem Therapeuten darüber sprechen.
Falls sie nicht in Behandlung ist, wäre es jetzt definitiv höchste Zeit dafür.
 

Benutzer148774  (41)

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Sie ist nicht in Behandlung, will aber gehn.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer38570 

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Nun... Möglicherweise waren ihre ersten Aussagen nur ein Vorstädten. Jetzt hat sie Mut gefasst...

Aber egal: Du bist mit ihr zusammen eben weil sie eine Frau ist. Wenn sie lieber ein Mann wäre und auch Schritte in diese Richtung andenkt, bricht eine Beziehungsgrundlage weg. Wirklich helfen kannst Du ihr nicht, Dir selbst schon. Für mich wäre mit dem "Geständnis" die Beziehung beendet.
 

Benutzer143982

Sorgt für Gesprächsstoff
Sie benimmt sich voll als Frau, auf der anderen Seite sagt sie, sie fühlt sich wie ein Kerl...
Nur kurz dazu: Das eigne Empfinden, Körpergefühl und Sein lässt sich nur schwer an Optik, Verhalten oder Hobbys festmachen. Dafür ist man als Mensch zu lange durch Erziehung und Sozialisation geprägt, wodurch sich zuweilen schwer Rückschlüsse auf Sein durch Schein ziehen lassen.

Heißt man muss weder in umgekehrter Kleiderwahl rumlaufen, noch Klischee behafteten Neigungen und Interessen nachgehen und kann sich dennoch zum anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Gerade im Alter von 20+ hat sich doch vieles automatisiert, was man allgemein dem äußeren Geburtsgeschlecht zuschreibt. Daher kann ein solches Geständnis natürlich schockierend und vor allem überraschend auf Familien/Bekannte/Partner wirken.

Ob das bei deiner Frau nun zutrifft oder nur ein Nebenschauplatz anderer Probleme ist, kann man hier sowieso nicht heraus finden. Das bedarf eindeutig genauerer und intimerer Einblicke, die ihr nur ein Therapeut bieten kann.

Die Sprunghaftigkeit bei der Frage der Geschlechtsangleichung und das Ausloten davon, wie weit man es theoretisch treiben könnte, ohne das es zu viel wird, erachte ich auch als relativ normal. Gerade in Momenten, wo es einem dreckig geht oder man in eine depressive Stimmungslage fällt, tritt das doch öfters auf. Dabei entstandene und aufkommende Fragen, sollte man erst einmal nicht überbewerten, sondern schauen, wie sie sich das langfristig vorstellt.


Und es wundert mich auch. Ich bin kein Experte, aber eigentlich bin ich immer davon ausgegangen, dass Transsexuelle darunter leiden, im falschen Körper zu stecken, und von der Außenwelt als das wahrgenommen werden wollen, was sie eigentlich sind. Eine transsexuelle Frau, die keinerlei Wunsch verspürt, "Mann zu sein", sondern einfach wie bisher weiter als Frau leben will, erscheint mir eigenartig.
Das wäre das Wunschergebnis, gibt aber eben auch eine Menge Gründe, die dagegen sprechen können.
Reicht von sozialen Druck, über Zukunftsängste (was wird danach?), Angst vor der Wirkung der Hormone/Operationen, Beziehungs- und Umfeldverlustängste bis zur Selbsterkenntnis, dass auch das Ergebnis nach der Angleichung einen nicht mehr befriedigen wird, als die aktuelle Situation. Ist zuweilen eine bescheidene Wahl, weil beiden Seiten ein großes Potential an Risiken und Problemen anhaftet. Da ist es manchmal "logischer" das bekannte Übel den Risiken des Neuen vorzuziehen...

Off-Topic:
Soviel zu "Nur kurz dazu" *hust*
 

Benutzer96466 

Planet-Liebe Berühmtheit
Sie ist nicht in Behandlung, will aber gehn.
Das wäre wirklich wichtig, damit geklärt werden kann ob das Borderline-Symptomatik oder tatsächliche, echte Transsexualität ist (will sagen: was von beiden die behandlungsbedürftige Krankheit ist).
 

Benutzer148774  (41)

Ist noch neu hier
Danke für die vielen Antworten!

Wies nun weiter geht - keine Ahnung. Gestern Abend gab es nen rießen Streit deswegen - hat sich wieder gelegt und mal schaun wie es weiter geht. Trotzdem bin ich mir immer mehr unsicher...:geknickt:

Mich nerven gerade diese wie sie sie nennt "Hypothetischen Fragen", wie:

- Macht dir bei mir ein Kurzhaarschnitt was aus?
- Was dagegen wenn ich mit einem Angeklebten Bart am Wochenende Weggehe?

Sie versteht gar net warum mich gerade letzter Punkt stört. Sie kommt dann an mit. Ach seih doch froh, da brauchst du wenigstens nicht eifersüchtig sein, da kommt mir kein Kerl zu nahe.

Solche Fragen laufen für mich in eine Richtung.

Erst ist es ein Kurzhaarschnitt, dann ein Bart, als nächstes werden die Brüste versteckt, dann kommen Männerklamotten und dann kommt das große Finale.

Aus meiner Sicht ist die gesamte Beziehung im Eimer.:geknickt: Ich hab sie als FRAU kennen gelernt und wollte auch sehr gern mit ihr alt werden, jedoch nicht wenn sie ein Mann ist.

Zur Zeit drehen sich bei mir nur noch die Gedanken um unsere Kinder...:geknickt:

Und wenn man sie fragt, warum hast du mir das nicht gesagt bevor wir Kinder bekommen hatten:
"Wollte dich nicht verlieren, mit dir eine Familie und ich liebe dich."

Danke, also nimmt sie mir die Entscheidung ab, ob ich mit ihr zusammen sein will oder nicht. Sie meinte ja auch, es wäre nicht so wichtig das zu erzählen, sie wisse auch nicht alles aus meinem Leben und das wäre auch gut.:schuettel:
 

Benutzer6428 

Doctor How
Mir fehlt aktuell eindeutig mehr Hintergrundinformationen. Du beschreibst eure aktuelle Situation, aber du gehst überhaupt nicht auf eure (langjährige?) Beziehung ein.

Wie alt sind eure Kinder?
Wie lange seid ihr zusammen?
Wie sah eure Beziehung bisher aus? (Ich kann mir kaum vorllstellen, dass jemand der unter einer so massiven Persönlichkeitsstörung leidet, bisher noch keine andere Extrema im Verhalten gezeigt hat!)
Wie seid ihr bisher mit ihr und ihren Problemen umgegangen?
Was macht ihr sonst so (beruflich etc.)?
Was macht ihr zusammen?
Was seid ihr für Charaktäre?

Ganz ernsthaft und ohne, dass ich jemandem auf die Füße steigen will: Jemand mit Borderline und vielleicht sogar mit zusätzlichen heftigen Problemen sollte KEINE Kinder bekommen, denn diese Person ist absolut NICHT in der Lage mit ihnen umzugehen.

Ich denke du solltest schon noch etwas mehr bereichten...
 

Benutzer148774  (41)

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@Damian: Na dann verrat ich mal ein wenig, vielleicht hilfts.

Mir fehlt aktuell eindeutig mehr Hintergrundinformationen. Du beschreibst eure aktuelle Situation, aber du gehst überhaupt nicht auf eure (langjährige?) Beziehung ein.

So ist es.

Wie alt sind eure Kinder?
3 und 2 Jahre.

Wie lange seid ihr zusammen?

Knapp 5 Jahre.

Wie sah eure Beziehung bisher aus?

Gelinde gesagt turbulent... Wie gesagt durch die Zwangsstörung ist sie extre eifersüchtig und hat sich darin verbissen, genau so wie das ein Mann immer ein Perverser sein muss. Mir werden dinge schon seit Jahren vorgehalten, die ich nie getahn habe, wie anderen Frauen hinterher gesehen. Flirten, ect. Es reicht ein normales Danke an der Kasse aus und mir wird vorgehalten ich Flirte. Wenn ich an der Ampel auf Grün warte und auf die Ampel sehe wird mir vorgehalten, dass ich "Gaffen" würde. Leuter solche Schoten. Sie ist einfach auf alles eifersüchtig was Frau heißt - ist zwar wesentlich besser geworden, dass Leben ist aber trotzdem ein Tretmienenfeld.
In belebten Passagen muss ich immer mit dem Kopf nach unten laufen... ect. Viel Spaß machts nicht.

Sie hat einen fest gefahrenen Blick auf Männer und den wird man nicht los, egal was man macht. Das blöde ist auch, egal was ist, sie dreht sich immer in die Opferrolle.

Bestes Beispiel Haushalt. Den ganzen Tag hinter dem PC, Freizeit haben, ich kümmer mich um Kinder, Haushalt, Zettelei und um die Kinder nebenbei und wenn ich mal Frage ob sie was macht wird man angeknurrt das sie auch mal Ruhe bräuchte. Sie macht nichts im Haushalt, ist von allem überlastet und wenn sie ein mal die Woche eine Wäsche startet hällt sie mir einen Vortrag, was sie nicht alles zu tun hat... -,-

Das einzige was sie den lieben langen Tag macht ist PC und unseren Sohn stillen, dass wars. Für mehr ist sie nicht zu haben. Das wichtigste ist ihre Freizeit und ihre Hobbys. Wer 2 mal am Tag Abwasch macht, jeden Tag 2 mal kehrt (haben nen Hund), den Kindern nachräumt, einkaufen geht, sich mit Behören rumstzreitet, ect... bekommt sie gar net in ihrer kleinen Welt mit.

Wie seid ihr bisher mit ihr und ihren Problemen umgegangen?

Streit... Zumindest bis vor einem Jahr. Vorher gabs fast aller zwei Wochen Zoff, aber hat sich sehr gebessert. Sie hat dann Depressionsanfälle bekommen, sich mit den Messer die Unterarme aufgeritzt, mich und meine Eltern terrorisiert...

Ein Umgang war da kaum möglich, hat sich jedoch eingerenkt nach vielem hin und her. Auch eine Therapie hat nicht geholfen. Warum? Tja ich habe auch mit den Psychotherapeuten geredet, wenn man nur die hälfte von den Problemen erzählt und vieles weg lässt, da wird ein Erfolg ausbleiben.

Was macht ihr sonst so (beruflich etc.)?

Sie macht eine Ausbildung und z.Z. Mutterschaftsurlaub. Ich bin Handwerksmeister, jedoch durch einen Unfall vor 3 1/2 Jahren ALG II Empfänger. Kann durch den Unfall nicht mehr in meinem Beruf arbeiten, seit dem kämpfe ich um eine Umschulung.

Was macht ihr zusammen?
Was seid ihr für Charaktäre?

Ganz ernsthaft und ohne, dass ich jemandem auf die Füße steigen will: Jemand mit Borderline und vielleicht sogar mit zusätzlichen heftigen Problemen sollte KEINE Kinder bekommen, denn diese Person ist absolut NICHT in der Lage mit ihnen umzugehen.

Das ist ja mein Problem!

1. Sie hat es in ihrer Jugend fast mit jedem gemacht und auch noch für Geld.

Wäre für mich ein NoGo einer Beziehung gewesen, komm damit selbst jetzt nicht klar. Jedoch sagte sie mir das, als sie im 5. Monat schwanger war.

2. Ihre Psychischen Probleme, verriet sie mir ebenfalls erst nach dem sie im 4. Monat schwanger war.

3. Das jetzige Problem, hat sie mir erst jetzt verraten.

Somit hat sich mich von vorn herein verarscht, denn jedes einzelne Problem würde ich am Anfang der Beziehung anders bewerten und hätten vermutlich zum Beziehungsende geführt. Jetzt ist alles schwerer!

Auf der einen Seite lieb ich sie ja, auf der anderen Seite kommt sie mir immer mehr mit ihren hypothetischen Fragen, wie sehr sie Kerl sein darf. Sie will mich da ja nur "Verstehen", was mich stört.

Im Grund ist für mich schon alles aus auf der einen Seite, auf der anderen Seite will ich was retten. Viel gehts da um die Kinder, sie brauchen ihre Mutter und auch den Vater.

Blöd ist wenn wir uns Trennen. Wir wohnen im Haus meiner Eltern, hier ist die gewohnte Umgebung der kleinen, Kita, ect.
Hier haben wir unterstützung von meinen Eltern.

Sie kommt von 40 km weit weg. Ihre Eltern helfen ihr 0, sie wäre schon paar mal fast auf der Straße gelandet, hatte kein Geld für Essen, ihre Eltern halfen ihr nie!
Problem dazu noch, sie selbst findet sich im Leben nicht zurecht. Sobald sie zahlen sieht, dreht sie frei, ein Schreiben zu machen, bekommt sie nicht hin, sich um den Haushalt kümmern ebenso wenig. Habs mehrfach versucht. Den Haushaltsmüll stehen lassen, der stand noch nach 2 Wochen, bis es gestunken hat, sie machts nicht. Das selbe mit dreckigem Geschirr, da wird mal ein Teller abgewaschen, damit sie was essen kann, der Rest bleibt dreckig stehn. Habs auch mit Wäsche probiert. Da war fast nichts mehr im Schrank, da hat sie endlich mal was gemacht. Allein ist sie nicht überlebensfähig, bildet es sich aber immer ein. Nur in ganz ruhigen Momenten gibt sies auch mal zu, dass sie ohne mich aufgeschmissen ist.
Will aber im Gegenzug bei einer Trennung beide Kinder behalten, hab drum auch nur für eines das Sorgerecht.

Was soll ich da machen? In so einem Haushalt meine Kinder belassen. Ich liebe meine Kinder über alles, mir zerreißt`s das Herz, wenn ich daran denke, dass sie nicht jeden Tag bei mir sind, genau so meinen Eltern.:geknickt:

Das Problem ist ja auch sie sieht Dinge die nicht da sind, aber laut ihr gibts das nicht! Die Ärzte hätten das auch nicht fest gestellt. Wo ich wiederrum sage, wo ich mit den Ärzten geredet hatte, um meine Sicht der Dinge zu schildern ist denen die Kinnlade runter gefallen und da kamen so Sätze wie:

"Mhh, wenn sie das so sagen, macht jetzt vieles bei ihrer Partnerin mehr Sinn, vieles passte gar nicht und war uns unverständlich."

Wenn man blos die hälfte angibt und vieles verdreht kommts nun mal so. Faktum ist auch die Lügt das sich die Balken biegen. Bei einem Streit vor ein paar Jahren hatte ich die Schnauze voll und hab gesagt ich hau erst mal ab und Ruhe zu bekommen. Bin ne Stunde einkaufen, komm zurück, 5 min später steht die Polizei und ein Notarzt da und nehmen mich mit!:eek: Wieso? Sie hat denen erzählt ich wöllte mich gegen nen Baum fahren! Da tischt sie denen ne richtige Lügenpalette auf.:kopfwand: Das hat sie dann jedes mal abgezogen, jedes mal wenn ich raus wollte aus der Situatrion, drehte sie frei und hielt mirn Vortrag, dass ich mich umbringen will, was ich jedoch NIE sagte und auch NIE in Erwägung gezogen hat.

Sie versucht alle um sich herum zu Manipulieren, alles sind Böse, sie ist das ewige Opfer. Will gar net wissen was sie dem Jugendamt alles auftischt, wenn wir uns mal um die Kinder streiten sollten.:what:

Sie ist in der Hinsicht die geborene Schauspielerin, mit Schluchtzen, Heulen, ect.
 
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