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Mein Leben entgleitet mir (gefühlt)…

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B
Benutzer175640  (32) Öfter im Forum
  • #1
Hallo zusammen,

aktuell habe ich das Gefühl das mir mein Leben aktuell entgleitet.
Und mir das grad ganz viele Gedanken macht… Aber vllt. hat ja jemand hier nen Rat…

Meine Frau und ich sind seit 7 Jahren ein Paar.
Seit knapp 4 Jahren nun verheiratet und seit einem Jahr Eltern eines ziehmlich anstrengenden Sohnes…

Aktuell streiten wir soviel wie noch nie die ganzen Jahre. So alle paar Tage kommt es dazu.
Meistens geht es darum, das ich zu viel beim arbeiten bin (Schichtdienst), zu viel im Ehrenamt (Feuerwehr) oder es geht um irgendwelche Erziehungsthemen…

Neulich musste ich mir anhören, ich solle einfach meine Sachen packen und aus ihrem Leben verschwinden…
Dieser Satz tat sehr weh und hat für ganz viele Gedanken gesorgt.
Sie hat sie ziehmlich direkt danach entschuldigt und tut so, als ob alles wieder normal sei.
Sie macht einen ziehmlich unzufriedenen, gestressten Eindruck…

Unser Sohn ist ein sehr stressiges „Exemplar“… Er schläft kaum eine Nacht durch. Ist tasgüber sehr anhänglich und eher unausgeglichen und fast schon hyperaktiv. Weint und zorrnt extrem viel.

Was mir auch sehr fehlt, ist die Zeit als Paar. Sex haben wir nur noch sporadisch. Und wenn dann nur schnell schnell, da ja jederzeit der kleine Mann wach werden kann. Zärtlichkeiten oder gemeinsam auf dem Sofa kuscheln ist schon ewig her.

Was die ganze Sache dann noch schwerer für mich macht, ist die Tatsache, das meine beste Freundin seit paar Wochen frisch verliebt ist und irgendwo auf Wolke7 schwebt. Sie war mir bisher immer eine gute Ratgeberin, Hilfe und hatte jederzeit ein offenes Ohr.
Nun ist sie mit der jungen Liebe voll im (positiven)Stress, meldet sich tagelang nicht, wenn der neue Mann da ist unf ich auf ihren Rat angewiesen wäre, kommt die Antwort Tage später.
Nicht falsch verstehen! Ich gönne es ihr von Herzen! Aber die Kombination „Bei mir läuft es scheiße und bei ihr alles wunderbar“ ist grad echt schwer. Vorallem weil einem vor Augen gehalten wird, das es auch anderst geht….
Da ich quasie keinen Freundeskreis habe, und nur sehr schlecht vertraue, ist die Lösung „neue Freunde suchen“ keine Option…

Momentan fühlt es sich so, als ob ich die Kontrolle über mich und mein Leben immer mehr verliere und zumindest der Teil “Beziehung“ ins schlingern geraten ist und zu zerbrechen droht…

Vllt. hat hier im anonymen Forum ja jemand einen Rat…
 
Spongella
Benutzer187907  (34) Meistens hier zu finden
  • #2
Ist es nicht normal in so einer Phase überfordert mit sich und dem Leben zu sein? Du findest euren Sohn schon anstrengend, sie hat ihn vermutlich deutlich mehr "an der Backe" und ist noch mehr am Limit. Wie immer hilft nur reden: frag sie warum sie das neulich gesagt hat, ob sie enttäuscht ist und sich mehr Unterstützung wünscht, ob sie dich als zusätzliche Belastung empfindet, ob es etwas an dir gibt, was ihr Kraft gibt, ob ihr es irgendwie schafft zusammen oder einzeln Kraft zu tanken.

Habt ihr Familie vor Ort?
 
krava
Benutzer59943  (43) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #3
War euer Sohn ein Wunschkind?

dass das Beziehungsleben mit einem Säugling zuhause leidet finde ich ziemlich normal. hast du das anders erwartet?

und was wäre in deiner Beziehung anders, wenn deine beste Freundin nicht frisch verliebt wäre?
 
B
Benutzer175640  (32) Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #4
Ist es nicht normal in so einer Phase überfordert mit sich und dem Leben zu sein? Du findest euren Sohn schon anstrengend, sie hat ihn vermutlich deutlich mehr "an der Backe" und ist noch mehr am Limit. Wie immer hilft nur reden: frag sie warum sie das neulich gesagt hat, ob sie enttäuscht ist und sich mehr Unterstützung wünscht, ob sie dich als zusätzliche Belastung empfindet, ob es etwas an dir gibt, was ihr Kraft gibt, ob ihr es irgendwie schafft zusammen oder einzeln Kraft zu tanken.

Keine Ahnung ob das normal ist!?!
Ich konnte sie leider nicht in dem Moment fragen, da ich sprachlos und verwirrt war…

Aus der ein oder anderen Aussage kann man schließen, das sie mehr Unterstützung möchte. Aber wie soll das gehen?!? Ich arbeite 100% und das im Schichtdienst, ich habe ein Ehrenamt welches wenig planbar ist, schon bestand bevor sie in meinem Leben trat und welches außerdem von meinem Arbeitgeber sehr gewünscht wird und auch teilweise notwenidig ist… Und wenn ich zuhause bin, liege ich nie auf dem Sofa sondern helfe im Haushalt und kümmer mich um den kleinen Mann. Also nicht falsch verstehen, ich würde mal behaupten das ich sie nach allen Regeln und Möglichkeiten unterstütze…

Habt ihr Familie vor Ort?
Meine Eltern wohnen ca. 45-60min Fahrtzeit entfernt und gehören zur arbeitenden Bevölkerung. Also nur am WE verfügbar. Und meine Schwiegereltern, schon im Vorruhestand, wohnen 5min entfernt. Zu denen hab ich allerdings nicht so den guten Draht und bin froh, wenn ich da nicht stundenlang verweilen muss…
 
-Illusion-
Benutzer109809  (36) Meistens hier zu finden
  • #5
Ich glaube erste die Zeit mit einem Kind ist immer eine Bewährungsprobe für eine Beziehung.

Es klingt, als wäre deine Frau sehr erschöpft. Arbeitet sie auch? Hat sie auch die Möglichkeit sich Zeit für sich zu nehmen? Wenn du eine intensive Arbeit und dein Ehrenamt hast, hat sie wahrscheinlich die meiste Zeit den Kleinen und euren Haushalt? Gibt es eine Möglichkeit sie vielleicht zu entlasten? Wird sich der Zustand bald verändern z. B. weil der Kleine bald in die Betreuung geht?

Ich würde im ersten Schritt versuchen deiner Frau mehr Raum zu schaffen und im zweiten Schritt euch beiden als Paar. Wenn man sich nur noch in Stress und Streit erlebt, entfernt man sich zwangsläufig voneinander.
 
G
Benutzer Gast
  • #6
Wie alt ist euer Sohn denn?
 
B
Benutzer175640  (32) Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #7
War euer Sohn ein Wunschkind?
Im wahrste Sinne des Wortes… Ein Kinderwunschtherapie - Kind 😉
dass das Beziehungsleben mit einem Säugling zuhause leidet finde ich ziemlich normal. hast du das anders erwartet?
Jein… Das es sich etwas verändert war klar. Und das ist ja auch normal. Aber wir hatten uns vorgenommen, das wir drauf achten, das wir als Paar auch unsere Freiräume behalten. Da das ja Schlüssel zu einer erfolgreichen Ehe gesehen wird.
und was wäre in deiner Beziehung anders, wenn deine beste Freundin nicht frisch verliebt wäre?
Nichts. Hat ja auch damit nichts zu tun. Sie wäre vllt. eher mal als offenes Ohr ansprechbar. Aber ansonsten hat das nicht viel damit zu tun.
 
B
Benutzer175640  (32) Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #9
Ich glaube erste die Zeit mit einem Kind ist immer eine Bewährungsprobe für eine Beziehung.

Es klingt, als wäre deine Frau sehr erschöpft. Arbeitet sie auch? Hat sie auch die Möglichkeit sich Zeit für sich zu nehmen? Wenn du eine intensive Arbeit und dein Ehrenamt hast, hat sie wahrscheinlich die meiste Zeit den Kleinen und euren Haushalt? Gibt es eine Möglichkeit sie vielleicht zu entlasten? Wird sich der Zustand bald verändern z. B. weil der Kleine bald in die Betreuung geht?

Ich würde im ersten Schritt versuchen deiner Frau mehr Raum zu schaffen und im zweiten Schritt euch beiden als Paar. Wenn man sich nur noch in Stress und Streit erlebt, entfernt man sich zwangsläufig voneinander.
Sie arbeitet aktuell noch nicht. Ab dem Sommer wird sie auch wieder anfangen. Zwar mit reduzierten Stunden aber nach fast zwei Jahren wieder.

Naja. Ich entlaste sie wo es geht. Sie hat auch mal Zeit für sich. Das bedeutet dann aber stundenlange Beschallung für mich, da der kleine Mann ein Mama Kind ist. Aber da muss er, und ich, dann eben durch….
 
fluffypenguin1
Benutzer178050  (23) Öfter im Forum
  • #10
Sie hat also die Zeit sich mal mit Freunden zu treffen oder Hobbys nachzugehen? Oder eher ein: „Sie hat auch mal Zeit kurz durchzuschnaufen.“ :upsidedown:
 
Kuschelbär55
Benutzer187176  (58) Meistens hier zu finden
  • #11
Als Vater von 4 Kids (innerhalb von knapp 6 Jahren Abstand) kann ich dir nur bestätigen, dass naturlich die Umstellung von Liebespaar auf Eltern, also das 1. Kind eine extreme Umstellung ist. Es dreht sich halt 24/7 alles um den Kleinen. Fur deine Frau noch mehr, weil sie ihn ja auch noch hat, wenn du beim Arbeiten+Ehrenamt bist. Ich kann dir nur raten schon mal reell zu prufen, ob das Ehrenamt nicht auf ein Minimum zumindest für eine gewisse Zeit beschränkt werden kann (Arbeiten muss man halt), um euch und v.a. auch deiner Frau mehr Entlastung zu bieten. Die Frage ist halt für euch, ist das Ehrenamt langfristig wichtiger als Beziehung und Kind?
Und DU musst ja nicht stundenlang bei den Schwiegereltern hocken, sondern ev. können sie euch mal Freiräume gewahren, wenn sie das Kind betreuen. Ist mit 1 Jahr schwierig, aber zumindest ein Lichtblick für die Zukunft...
 
B
Benutzer175640  (32) Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #12
Sie hat also die Zeit sich mal mit Freunden zu treffen oder Hobbys nachzugehen? Oder eher ein: „Sie hat auch mal Zeit kurz durchzuschnaufen.“ :upsidedown:
Eher ein: Sie hat also die Zeit sich mal mit Freunden zu treffen oder Hobbys nachzugehen
 
G
Benutzer Gast
  • #13
Wird in zwei Wochen ein Jahr alt
Stimmt, steht ja oben.

Also, es ist doch absolut kein Wunder dass ihr euch ständig streitet und kaum noch Nähe/Sex habt.
Sie ist anscheinend total überlastet und vermutlich auch sehr frustriert!
Weißt du, wie anstrengend es ist sich Tag ein Tag aus Tag und Nacht um so ein kleines Lebewesen zu kümmern?
Körperlich und mental für sie extrem.
Zumal du ja selber sagtest, du arbeitest sehr viel und dann auch noch das Ehrenamt.
Vermutlich arbeitet sie nicht? Ergo fehlt ihr der Ausgleich, mal rauskommen und kein Kind/Haushalt/Mann sehen.
Du musst sie dringend entlasten- etwas „helfen“ ist ja ganz süß… aber man bekommt keine Kinder um dem anderen etwas dabei zu helfen sondern um sie gemeinsam groß zu ziehen!!
Dazu gehören auch Abstriche bei dir.
Ich wäre vermutlich auch total angepisst wenn mein Mann neben der Arbeit auch noch so einen zeitintensivem Ehrenamt nachgeht- kann das nicht ein wenig ruhen?
Zumindest für die Zeit, bis der kleine weniger anstrengend und langsam in eine Betreuung geht.
 
Kuschelbär55
Benutzer187176  (58) Meistens hier zu finden
  • #14
Eher ein: Sie hat also die Zeit sich mal mit Freunden zu treffen oder Hobbys nachzugehen
Dann müsst ihr aber auch gemeinsam drüber sprechen, dass das eben jetzt die Zeiten sind, die doppelt kostbar für jeden einzelnen von Euch sind und sich jeder von Euch eine gewisse Freiheit nehmen kann, indem der andere die Belastung trägt. Nicht vorwurfsvoll, aber aus gegenseitiger Liebe gönnt ihr euch diese Räume jetzt und slltet es auch entsprechend anerkennen (wenn es auch so ist, dass die Belastung einigermassen verteilt ist). Wenn sie es nicht ist, redet drüber, was ihr gemeinsam tun könnt, um es besser zu verteilen.
 
einsamerEngel
Benutzer35148  Beiträge füllen Bücher
  • #15
Abgesehen von der guten Idee, das Ehrenamt herunter zu fahren,
gäbe es auch die Möglichkeit, den Schichtdienst familienfreundlich einzuteilen?

Deine Frau muss sich auf dich verlassen können, dass du ihr euer Kind jederzeit abnehmen kannst, wenn sie auch einmal alleine weg möchte.
Sie braucht auch mal Ruhe für sich.

Versucht das gemeinsam zu regeln.
Dann wird das schon wieder werden!
 
Zuletzt bearbeitet:
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FrauNaddi
Benutzer174959  Verbringt hier viel Zeit
  • #25
Ich schenk dir erst Kraft...

Ich weiß noch sehr genau das wir auch extrem zu kämpfen hatten nach der ersten Geburt und es fast einen bruch gab als der kleine ein jahr wurde... auch wir hatten ein "nervenzerreisendes exemplar"... auch bei uns stand das thema Trennung im Raum, aber weil wir das nicht wollten war das schnell überwunden und wir konnten uns wieder langsam annähern...

Mein Mann war da auch noch im schichtdienst ich hab mich oft allein gefühlt, wollte aber irgendwie auch den körperlichen Kontakt nicht, denn unser Sohn hat mir alle Reserven ausgesaugt (im wahrsten Sinne, er war ein Cluster stillkind)...

Das dir momentan auch der halt deiner bf fehlt macht es natürlich doppelt schwer...

Aber ich solltet euch wohl mal hinsetzen zusammen, also du und deine Frau... Gibt es eine Möglichkeit für nen babysitter für dieses Gespräch? Und auch für die Zukunft, denn paarzeit is natürlich auch wichtig... muss ja nicht oft oder lange sein, für den Anfang vllt ein Kinobesuch zur Mittagszeit, oder ein brunch in nem Cafe...

Redet aber wirklich erstmal darüber wie es mit euch weitergehen soll...
 
Bria
Benutzer65313  (36) Toto-Champ 2008 & 2017
  • #56
Die vier Wochen Überstundenfrei kommen erst kommt erst noch😉
Okay. Dann nimm dir für die Zeit bitte gaaaanz viel Zeit mit dem kleinen vor. Schick deine Frau zum Wellness. Wuppe das daheim allein, so weit es geht. Zumindest die acht Stunden Arbeitszeit, den Rest könnt ihr euch ja teilen. Dann bekommt sie wieder Energie und sieht auch, wie du dich bemühst. Und DIR wird es ganz viel geben. Du wirst dein Kind kennenlernen, so richtig.

Weißt du, wie gesagt, bei meiner Tochter war die liebe auch nicht gleich da. Aber daran muss man arbeiten und viel Zeit reinstecken. Zeit mit kuscheln, reden, vorlesen, tanzen. Das ging als Säugling einfacher, weil sie mit sich machen ließ. Andererseits kannst du jetzt mit ihm MEHR machen. Die Möglichkeiten sind groß. Kann er schon krabbeln oder sitzen? Da kann man sogar mit ihm malen. Er ist ein richtiger kleiner Mensch, und den musst du kennenlernen. Sonst wird das nix mit euch, und ich denke, dass du das auf keinen Fall willst. Liebe bedeutet Arbeit. Eher zwischen Eheleuten, aber wenn die liebe auch bei Kindern fehlt, kann man das erarbeiten. Bloß muss es von einem selbst kommen. Dein Sohn liebt dich sicher abgöttisch, er wird dir das zeigen, wenn du ihn lässt! :smile:
 
Bria
Benutzer65313  (36) Toto-Champ 2008 & 2017
  • #64
Aber ich versteh ja meine Frau auch. Das sie Freiraum braucht. Was aber nicht dafür sorgen soll, das sie schlechte Laune und Unzufriedenheit an mir aus lasswn tut
Sollte sie nicht, das stimmt. Aber wenn man nicht mehr weiter weiß, übermüdet, gestresst, was weiß ich was ist, dann handelt man nicht immer rational. Kann man gar nicht, das Hirn lässt es leider nicht zu. Daher mein Rat, sie da erst mal rauszuholen, und dann vernünftig über eure Zukunft und über Veränderungen zu reden. Da bietet sich deine quasi-Elternzeit jetzt ideal an.

Brüllt er denn bei deiner Frau auch so viel? Du schriebst ja, dass er recht oft laut ist. Hat sie Tipps, wie sie damit umgeht, was sie dann tut? Wart ihr schon einmal bei einer Schreiambulanz oder sonstiger Beratung? Hat er ein Lieblingsspielzeug, mit dem er sich gut ablenken lässt? Wie reagiert er auf Musik, auf den Kinderwagen, aufs Draußensein, auf Singen, auf Lesen?
 
Zaniah
Benutzer96053  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #67
Ich verurteile dich auch nicht für deine Gefühle, ich glaube, dass du selbst schon genug darunter leidest.

Was klar ist: Dieses Kind, dein Sohn, ist da und wird es auch bleiben. Deine Frau ist viel mit ihm alleine gewesen bis jetzt und hat sicher eine Bindung zu ihm aufgebaut. Du hast also nur zwei Möglichkeiten: Entweder du wirst Teil des Teams, dass die beiden schon sind oder du distanzierst dich weiterhin. Ersteres erfordert Arbeit, Bria Bria hat dir da schon gute Anregungen gegeben.
Letzteres passiert, wenn du so weitermachst wie bisher. Dann entgleitet dir dein Leben, deine Beziehung und deine Familie immer mehr.
Du bist hierbei der aktive Part, der "Game Changer", wenn man so will. Dein Sohn kann nichts dafür tun, dass du dich zugehöriger fühlst, deine Frau bedingt zwar schon (dir mehr Verantwortung überlassen, dich in Prozesse, die die Familie betreffen, involvieren...), aber schlussendlich liegt es an dir.

Dein früheres Leben kriegst du nicht mehr zurück, aber du kannst ein neues Leben als Ehemann UND Familienvater führen, dass dich mindestens genauso erfüllt.
Es gibt Tage, da wünsche ich mir auch die Zeit zurück, als ich bis 12 im Bett liegen konnte, mir irgendwann eine Pizza bestellt habe und stundenlang gezockt habe. Aber in den ersten Jahren mit Kind ist es normal, dass das Leben viel stärker auf das Kind ausgerichtet ist. Selbst wenn man sich Auszeiten gegenseitig schafft, braucht man auch die Familienzeit, die "Teamzeit".
Meinem Mann hat es unglaublich gut getan, als er 4 Monate (Teil-)Elternzeit genommen hat, als Jojo ein Jahr alt war. Ich bin in der Zeit Vollzeit arbeiten gegangen, ich habe mein Kind häufig nur abends zum Schlafen gehen gesehen. Für mich war es hart, aber die beiden sind verschmolzen und jetzt gibt es keinen Unterschied zuhause, zu wem Jojo lieber geht, wem er glücklicher und strahlender in die Arme fällt und von wem er sich besser trösten lässt.

Ich wünsche euch ganz viel Erfolg, dass ihr die Kurve kriegt. Auch für euren kleinen Schatz.


Edit: Tippfehler
 
Zuletzt bearbeitet:
LULU1234
Benutzer107106  Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
  • #68
Mein Sohn hat meinen Mann auch nur sehr schwer akzeptiert. Für meinen Mann war das hart, weil gerade unsere erste Tochter ihn immer bevorzugt hatte. Plötzlich wollte das zweite Kind von ihm nichts wissen. Also haben wir daran gearbeitet. Jeden Tag. Wir haben Rituale eingeführt und besondere Sachen, die nur der Papa gemacht hat. Das kann die Abendflasche sein, die Badewanne, der abendliche Spaziergang, ein besonderes Spiel, ein bestimmter Spielplatz. So ab 1,5 war mein Mann einmal in der Woche mit den Kindern in der Bücherei. Das tat gut. Allen.

Das ist sowieso der Tipp schlecht hin: Zuhause erinnert alles an Mama und der Papa kann es nur falsch machen. Es ist besser mit dem Kind raus zu gehen, etwas zu machen und nicht Zuhause die Zeit abzusitzen. Einkaufen, Baumarkt, beim Bäcker etwas essen, in den Park fahren, auf den Spielplatz gehen. Da fällt die fehlende Mama gar nicht auf.
 
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M
Benutzer181426  (43) Verbringt hier viel Zeit
  • #93
Ich finde diese Aussage ganz wichtig: Du musst rein ins Team.
Das schaffen kannst nur du, durch deine Anstrengung, Willen und Offenheit.

Ich kenne die andere Seite, das Mama und Kinder Team. Mein Mann lief mit den Jahren auch total am Familienleben vorbei. Schlief an freien Tagen stets bis mittags, schaute dafür nachts lange Serien, machte Sport, der nicht nur selbst Zeit kostete, sondern auch dafür sorgte, dass er nachmittags oder am frühen Abend schlafend im Bett oder auf der Couch lag, mochte viele Ausflüge nicht, z.B. war er immer in der Saunalandschaft, während ich mit den Kids im Schwimmbad war, er am FKK-Strand und die Kids und ich am normalen, er nicht mit in der Fasanerie, weil es da Wespen gab, nicht mit beim nahen Wildgehege, weil es da schlammig war, nicht mit bei Spaziergängen, weil er Natur nicht mag, nie auf einem Elternabend, weil ich mir das alles besser merken kann, usw usf

Ich hab halt immer mehr mein Ding gemacht mit den Kids und er lief nebenher. Nachdem ich mir einiges eingestanden habe (der Prozess war schmerzhaft), tut mir die Trennung heute nicht sonderlich weh. Er fehlt nicht, ich verliere nicht viel, denn es war schon so lange weg. Ich brauche ihn nicht, denn es ging ja schon Jahre auch gut allein.

Warte nicht. Wenn man sich erstmal auseinander gelebt hat, ist das u.U. nicht mehr zurück zu holen. Wenn du dich entbehrlich machst, wirst du es auch.
 
J
Benutzer186595  Verbringt hier viel Zeit
  • #112
Zum Thema Partnerschaft und Elternschaft hast du hier schon viele sehr kluge Ratschläge bekommen, denen ich wenig hinzuzufügen habe. Ich glaube es ist wichtig für dich zu verstehen, dass es wirklich fünf vor zwölf ist. DU musst etwas ändern, wenn du deine Partnerschaft und eure Familie erhalten willst.

Ich glaube dass hinter diesen Problemen mehr steckt. Wenn du das Gefühl hast, zu kurz zu kommen, sind ja wesentliche Bedürfnisse bei dir nicht erfüllt. Da wird es dir nur schwer möglich sein, mehr für deine Frau und deinen Sohn da zu sein. Zwei Ertrinkende können sich nicht gegenseitig retten. Ich glaube aber, die fehlende körperliche Nähe oder das "anstrengende" Kind sind nur oberflächlich das Problem. Ja, mit einem Säugling kommt man als Elternteil für eine Weile zu kurz. So wie du es hier beschreibst scheint das aber dein Grundgefühl zu sein. Und wie kommt es, das ein Junge für dich ein "Alptraum" ist? Mutig, das hier so klar zu äußern, aber wie traurig ist das denn, für dich, für deinen Sohn, und für deine Frau?

Die Geburt eigener Kinder und die darauf folgende monate- bis Jahrelange Ausnahmesituation bringt uns Eltern mit existenziellen Fragen und tiefliegenden alten Verletzungen in Kontakt. Ich will hier nicht spekulieren, was das sein könnte, aber dir ein paar Fragen mit auf den Weg geben:

Woher kennst du aus deiner Lebensgeschichte das Gefühl, zu kurz zu kommen?

Welche Erfahrung hat du damit, deine Gefühle und Bedürfnisse zu äußern, und zwar ohne die Erwartung an andere, sie zu erfüllen? und welche Erfahrung, Gefühle und Bedürfnisse von deinem Gegenüber zu hören, ohne unter Druck zu geraten, sie erfüllen zu müssen?

Was für eine Beziehung hast/ hattest du zu deinen Vater? Was für Gedanken und Gefühle verbindest du allgemein mit der Beziehung zwischen Vater und Sohn und mit der Rolle als Junge/ Mann?

Ich glaube, die kurzfristige Entlastung kann nicht darin liegen, dass du mehr leisten musst, sondern muss von außen kommen. Dazu hat du hier viele Hinweise bekommen. Wenn du Job/ Ehrenamt/ beste Freundin nicht mehr als Flucht benutzt, sollte eine Reduzierung möglich sein, sei ehrlich.

Und ich glaube, du musst dich deinen Lebensthemen stellen, vielleicht liegen sie in den oben gestellten oder ähnlichen Fragen. Dafür empfehle ich dir eine Psychotherapie.

Alles Gute!
 
Zuletzt bearbeitet:
V
Benutzer163532  (40) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #129
Und ich eher ein Mädchen-Papa sei, da die ruhiger und ausgeglichener sind…
😅 Ich hab mich heute schon bei diversen Leuten darüber ausgelassen, wie ätzend anstrengend meine jüngere Tochter ist 🙈. Sie kreischt schon seit um 7 😵, fegt mit Absicht alles vom Tisch, reißt mit Absicht Packungen auf und Brettspiele kaputt, malt die Matratze an,... ey, und wir haben noch nicht mal 11 Uhr 😵.

Die große Schwester war als Kleinkind weniger anstrengend, aber dafür ein Schreibaby 🙈. Und jetzt mit 6 ist sie mitten in der Zahnlückenpubertät und an vielen Tagen will ich sie gerne aussetzen 😅.

Nee, ernsthaft.
Das sind keine "lieben, ruhigen Mädchen" im Gegensatz zu den "krawalligen Jungen". Es sind KINDER. Die sind ALLE auch mal anstrengend, selbst die noch so ruhigen, lieben, ausgeglichenen.
Die Blase musst du platzen lassen. Damit umzugehen, bedeutet Elternschaft.

Außerdem beklagen sich Lehrer in meinem Umfeld über die "zickigen" Mädels in den Klassen 😅... weiß nicht, woher das Gerücht kommt, Mädchen seien einfacher. Die sitzen nicht einfach nur still rum und lassen sich beim Gänseblümchenpflücken die Haare flechten 😅
 
Bria
Benutzer65313  (36) Toto-Champ 2008 & 2017
  • #241
Ich stimme Sweety zu, zu viel tut nicht gut, daher schließe ich für mich erst Mal ab. Aber eines will ich dennoch noch fragen.
Wie zum Teufel kommst du bei der Aussage:

Er hat meistens ein lachendes Gesicht dabei.
Darauf, dein Sohn hätte keinen Spaß bzw du bist dir nicht sicher? Was muss er denn machen, damit du den Spaß erkennst?

Dein Autismus scheint stärker ausgeprägt zu sein als du denkst, wenn du mich fragst. Denn wenn du aus einem lachenden Gesicht nicht schließen kannst, dass er Freude hat... Das ist doch eine Grundlage in Empathie.
 
Ishtar
Benutzer158340  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #277
Ich würde euch beiden (!) tatsächlich eine Erziehungsberatung ans Herz legen.

Wir kennen hier ja nur deine Seite, aber es gibt so ein, zwei, drei Textstellen, die mich vermuten lassen, dass deine Frau sich inzwischen auch sehr daran gewöhnt hat, dass sie eben für das Kind alleinverantwortlich ist, dass sie vermutlich schon gar nicht mehr weiß, wie man loslässt und den Partner (also in dem Fall dich) einfach mal machen und Erfahrungen sammeln lässt. Da haben viele Frauen auch so schon Probleme damit, da einfach mal loszulassen und zu akzeptieren, dass der Papa eben manche Dinge anders macht und die nicht auf Anhieb so klappen, wie frau sich das gerne wünscht. (Kann man übrigens auch häufig im Kinderkneipchen nachlesen :zwinker: )
Aber bei euch sind da inzwischen nach meiner Einschätzung schon sehr eingefahrene Strukturen, und die aufzubrechen ist nicht wirklich einfach. Da könnte euch beiden vielleicht jemand guttun, der da mal wirklich von draußen draufguckt und euch beiden Tipps gibt.
 
Ishtar
Benutzer158340  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #308
G
Benutzer Gast
  • #310
Soooo… Es gibt ein Ergebniss… Und ich sag‘s gleich: Ich werd mich dazu nicht weiter äußern… Das hat mich alles ziehmlich aufgewühlt und jetzt muss erstmal Ruhe reinlommen…

Meine Frau möchte das ich öfter zuhause bin und weniger für die Feuerwehr mache. Damit wir mehr Zeit als Familie haben. Und das sie auch mal am Abend mit ner Freundin ausgehen kann kann oder so…
Außerdem gucken wir das wir regelmäßig den kleinen Mann abgeben und somit Pärchen-Zeit haben, auch wenn das für mich ein aufeinandertreffen mit dem Schwiegervater bedeutet. Zusammen in Sport. Oder ein Eis essen gehen. Immerhin wohnen wir in der schönsten Region Deutschlands... Wir haben durch dem Schichtdienst ja eh wenig Zeit zusammen und die will sie dann auch auskosten…

Außerdem setzt sie die hormonelle Verhütung ab, weil sie das Gefühl hat, seid sie die nimmt ist sie launischer geworden, schneller gereizt und genervt. Außerdem hat sie viel weniger Bock auf das, was sie ermöglichen soll

Probieren das jetzt mal ein viertel Jahr aus, und sehen dann weiter…

... gut so,
PAPA ♡ ...

ABER VERGISS
MICH NICHT ...

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Liebe bedeutet Arbeit. Eher zwischen Eheleuten, aber wenn die liebe auch bei Kindern fehlt, kann man das erarbeiten. Bloß muss es von einem selbst kommen. Dein Sohn liebt dich sicher abgöttisch, er wird dir das zeigen, wenn du ihn lässt! :smile:
... und hol dir literatur zum thema "vatersein", such dir vielleicht auch eine vätergruppe und / oder geh zur männerberatung ...

ES GIBT LICHT AM ENDE DES TUNNELS!
lass dich halt mal beraten von einer autistINNen-beratungsstelle ...
oder lies dich mal bissl durch selbsthilfegruppen-foren ...
vielleicht findest du da erhellendes zum "babys lesen" und zur vater-kind-bindung ...
und für punkt 1 - da schreib vielleicht als erstes auf deine liste:
jeden tag setze ich mich eine halbe stunde still und allein zu meinem kind wenn es schläft. schaue in sein gesicht und schaue tief in mich. lasse alles zu was in mir auftaucht. und beobachte veränderungen von tag zu tag, woche zu woche.
ich nehme und gebe mir die zeit, wirklich der vater dieses kindes zu werden.
und betrachte mich und es mit wohlwollen und nachsicht.

vater-sohn-freunde-geschenk-werdender-papa-liebe-rucksack.jpg
 
J
Benutzer186595  Verbringt hier viel Zeit
  • #311
Klingt gut, viel Spaß dabei.
 
G
Benutzer Gast
  • #312
Ich habe bislang nur still mitgelesen und freue mich, dass ihr, B Badner2209 , einen gemeinsamen Plan habt.

Aber in diesem Plan, wie du ihn geschrieben hast, fehlt der wichtigste Punkt: deine Beziehung zu deinem Sohn! Wie auch SAMSARA schreibt... das wurde hier auf vielen Seiten herausgearbeitet und du warst auch davon überzeugt: der wichtigste Punkt ist, an der Beziehung zu deinem Kleinen zu arbeiten, Zeit mit IHM zu verbringen.

Euer Plan scheint mit vor allem auf Zeit mit deiner Frau abzuzielen.
 
G
Benutzer Gast
  • #313
Euer Plan scheint mit vor allem auf Zeit mit deiner Frau abzuzielen.
Das ist die Basis, damit der Rest dann auch funktioniert.
Wenn die beiden nicht harmonieren in nächster Zeit, wird das mit dem Kind auch nicht leichter, wenn beide Partner sich nicht gut verstehen/an einem Strang ziehen.
 
G
Benutzer Gast
  • #314
Das ist die Basis, damit der Rest dann auch funktioniert.
Wenn die beiden nicht harmonieren in nächster Zeit, wird das mit dem Kind auch nicht leichter, wenn beide Partner sich nicht gut verstehen/an einem Strang ziehen.
Ich sehe das Problem hier anders.
Die Beziehungsprobleme resultieren doch aus seiner schlechten Bindung zum Sohn (keine Zeit für das Kind, es nervt ihn usw).
Ich denke das die Beziehung zum Kind hier Vorrang hat und die Paarbeziehung da automatisch von profitiert, wenn er sich mehr kümmert und eine bessere Bindung zum Sohn hat.
 
B
Benutzer175640  (32) Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #315
Also…
Wir haben beschlossen das beide Themen miteinander „behandelt“ werden müssen. Bindung zu meinem Sohn aufbinden und wieder eine intakte Ehe führen gehört ja auch zusammen…
 
M
Benutzer186417  (47) dauerhaft gesperrt
  • #316
Ich habe nicht alles gelesen.
Aber weshalb holt Ihr Euch nicht in grösserem Stil Hilfe?

Ich habe mir mal sagen lassen, dass die Kita in Deutschland nicht sehr teuer sein soll.
Wären zwei Tage Kita pro Woche nicht schon eine grosse Entlastung?
Wenn es mit Deinem Dienst passt, bringst oder holst Du das Kind, sie kann am Morgen dann liegen bleiben und hoffentlich ein paar Stunden noch Schlafen, und hat dann etwas Zeit für sich.

Wenn das Geld reicht, noch ein bis zwei Mal Putzperson pro Woche, dann, denke ich, würde das einen rechten Kontrast machen.
Wenn irgendwie möglich, ist Zeit ohne Kind sehr wichtig.
Man, hier vor allem sie, profitiert sehr davon, mal wieder durchatmen zu können.

Ich hatte eine Zeit lang auch oft ein Kind betreut.
Und ich will es aus meiner Sicht so sagen:
Das Kind durch den Tag zu betreuen, Essen machen, einkaufen, waschen, das fand ich sehr easy, das macht ja in dem Alter sogar noch Mittagsschlaf. Wo kann man sich sonst durch den Tag meist nochmals hinlegen.
Nichts im Vergleich zu meiner Arbeit, auf jeden Fall, die finde ich oft richtig anstrengend und "entleerend".

Aber: wenn man - wegen des Kindes - dann nie richtig schlafen kann, wird das Ganze zum Horror und geht in Richtung von Depressionen und Wesensveränderungen.

Ich würde also erstmal schauen, ob es möglich ist, dass sie irgendwie Schlaf nachholen kann, regelmässig. Beispielsweise durch Kita, oder so.

Dann geht es bestimmt bald besser.
 
Moonlightflower
Benutzer78363  Meistens hier zu finden
  • #317
Ich hatte eine Zeit lang auch oft ein Kind betreut.
Und ich will es aus meiner Sicht so sagen:
Das Kind durch den Tag zu betreuen, Essen machen, einkaufen, waschen, das fand ich sehr easy, das macht ja in dem Alter sogar noch Mittagsschlaf. Wo kann man sich sonst durch den Tag meist nochmals hinlegen.
[offtopic] dann mache ich und wohl die meisten anderen Mütter hier wohl was falsch..Ich werde dann auch zukünftig meinen Kindern sagen, dass sie gefälligst alleine Mittagsschlaf machen sollen, weil ich mich hinlegen will. Den Haushalt kann ich ja locker neben dem Krabbelbaby machen - wenns mal am Putzwasser kostet wirds schon nicht so schlimm sein.. [/offtopic]
 
G
Benutzer Gast
  • #318
Und ich will es aus meiner Sicht so sagen:
Das Kind durch den Tag zu betreuen, Essen machen, einkaufen, waschen, das fand ich sehr easy, das macht ja in dem Alter sogar noch Mittagsschlaf. Wo kann man sich sonst durch den Tag meist nochmals hinlegen.
Nichts im Vergleich zu meiner Arbeit, auf jeden Fall, die finde ich oft richtig anstrengend und "entleerend".
Komisch..bei mir ist es genau anders rum :ninja:
Ich empfinde meine Arbeit im Vergleich zum Alltag mit Kleinkind/Baby als Wellness!!
Habe meine 4 Kinder durch diese Zeit begleitet- alle unterschiedlich, einer/eine sehr anstrengend und wenig schlafend, der/die andere super pflegeleicht … aber jedesmal empfand ich diese Zeit als extrem Kräftezehrend. Sowohl körperlich als auch mental.
Das habe ich bei der Arbeit nicht.
Die empfinde ich eher als „Auszeit“ vom Alltag mit dem Bonus dabei Geld zu verdienen- und ich arbeite körperlich. Trotzdem ist meine Arbeitszeit wesentlich entspannter!
 
Tischtaenzerin
Benutzer114808  (37) Beiträge füllen Bücher
  • #319
Off-Topic:
Ich habe mir mal sagen lassen, dass die Kita in Deutschland nicht sehr teuer sein soll.
Off-Topic:

Krippe (U3) sind ganz schnell 400 Euro. Dazu Platzmangel, ohne Berufstätigkeit beider oft schwierig. Und nicht überall sind die sechs Stunden Kinderbetreuung ab 3 Jahren umsonst. Plätze mit 1-2 Tage gibt es vermutlich so gut wie nirgends, entweder ganz oder gar nicht.
 
Hryna
Benutzer36171  Beiträge füllen Bücher
  • #320
Wobei man sagen muss, dass es sehr viele regionale Unterschiede gibt, nicht nur zwischen den Bundesländern, auch Städte haben teilweise eigene Förderungen.

Off-Topic:
Bei uns gibt es zum Beispiel auch eine betreute Spielgruppe, wo man das Kind für 1, 2 oder 3 Tage immerhin 3 Stunden vormittags betreuen lassen kann. Das wird über einen Frauen- und Familienverein angeboten. Der Tageselternverein unterhält so genannte "Tigerhäuser", die auch sehr individuelle Betreuungsmöglichkeiten in kleinen Gruppen bieten. Durch die Förderung des Jugendamts ist das auch nicht teuer. Ich weiß nicht, wie städtisch ihr wohnt B Badner2209 , aber solche Stichworte einfach mal zu googeln, kann sich schon lohnen.
 
G
Benutzer Gast
  • #321
Soooo… Es gibt ein Ergebniss… Und ich sag‘s gleich: Ich werd mich dazu nicht weiter äußern… Das hat mich alles ziehmlich aufgewühlt und jetzt muss erstmal Ruhe reinlommen…

Also…
Wir haben beschlossen das beide Themen miteinander „behandelt“ werden müssen. Bindung zu meinem Sohn aufbinden und wieder eine intakte Ehe führen gehört ja auch zusammen…

B Badner2209
du kannst die moderation bitten, deinen thread erstmal stillegen zu lassen ...
und irgendwann, falls dir danach sein sollte, wieder zu aktivieren ...
 
Aquarium
Benutzer133315  (27) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #322
Auf Wunsch erst mal zu :zwinker:
 
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