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Mein Freund findet das Eindringen ekelig

M
Benutzer176554  (28) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #1
Hallo lieber Leser
Ich bin das erste mal in einem Forum um nach Rat zu fragen...

Mein Freund und ich sind seit 2 Jahren zusammen und Anfangs dacht ich das alles gut sei bis es nach nem halben Jahr funkstille im Bett war .. Erst nach einem Jahr steckte mir mein Freund dann dass er Sex ekelig findet sprich das Eindringen in die Vagina und aus allgemein körper flüssigkeiten auszutauschen sprich auch Zungenküsse..

Das zerbricht einiges in der Beziehung für mich und würde mir wünschen das es sich ändern könnte mittlerweile geht es mit Kondom jedoch streubt sich dabei auch

Des weiteren empfindet er gar keine Lust nach Sex und zeigt dieses auch nicht was mir jedesmal das Gefühl gibt daa ich ekelig bin und unattraktiv :'(

Hat da jemand Rat was man da tun könnte? War jedenfalls am überlegen ob eine Therapie gut wäre aber will es erst mal auf andere wege versuchen

Ich bedanke mich für jede Hilfe <3
 
Braus375
Benutzer172155  (34) Öfter im Forum
  • #2
Hallo und herzlich willkommen Minorin,

ich kann mir vorstellen, dass das eine sehr unschöne Geschichte für dich ist. Wie es sich liest, findet dein Freund Sex und das drumherum an sich "ekelig". Das hat also rein gar nichts mit dir oder deiner Attraktivität zutun. Auch wenn es bestimmt schwer ist: Versuche doch das nicht auf dich zu beziehen. Fühl dich gedrückt:knuddel:

Es liegt nicht an dir. Aber das ist halt auch gleichzeitig das Blöde an der Sache. Dein Freund muss sich ändern wollen. Du kannst die ansonsten abrackern und Dinge versuchen wie du willst, ändern wird sich wohl leider wenig.
Dein Freund muss die Motivation von sich aus haben, etwas zu verändern. Eine Therapie halte ich da schon für sinnvoll.

Hast du dich mal in Richtung Asexualität schlau gemacht? Das könnte bei deinem Freund eventuell(!!!) vorliegen.

War der Sex den am Anfang schön? Konntet ihr ihn beide genießen?
 
LAX
Benutzer171020  Verbringt hier viel Zeit
  • #3
Also das find ich schon recht unnormal für einen Mann. Vielleicht hat er irgendwelche schlimmen Erfahrungen gemacht (Kindheit oder anderes?). Oder hast du mal nachgehakt, was er eigentlich so eklig findet am Verkehr. Frag doch auch mal direkt nach, ob es etwas mit dir zu tun hat.
Ich denke wenn da jemand eine Therapie braucht, dann mit Sicherheit nicht du sondern er.
 
Woodstock~81
Benutzer156506  Meistens hier zu finden
  • #4
Klingt für mich so, als wäre dein Freund asexuell und sex-repulsed (wofür ich leider kein griffiges deutsches Wort kenne). Dafür kannst du nichts, du bist deswegen nicht eklig oder unattraktiv. Da gibt es auch weder für dich noch für ihn eine Therapie, die daran etwas ändern könnte. Mit einem Sexualtherapeuten zu reden könnte trotzdem hilfreich sein, wenn er sich da noch unsicher ist, was in dem Alter nicht ungewöhnlich wäre. Ganz wichtig ist, dass du dir keinen Vorwurf dafür machst. Das liegt nicht an dir, es heißt nicht, dass du unattraktiv oder gar eklig bist. Es heißt auch nicht, dass er dich nicht liebt. Ich könnt mir gut vorstellen, dass er selbst auch unter der Situation leidet.

Ich kenn einige Asexuelle, die trotzdem in glücklichen Partnerschaften leben und ihrem Partner zuliebe auch Sex haben. Es klingt für mich so als hättet ihr in der Hinsicht schon so etwas wie einen Kompromis gefunden. Vielleicht könnt ihr weiter daran arbeiten, über eure Wünsche und Vorstellungen und was ihr voneinander in eurer Partnerschaft erwartet sprechen und herausfinden, wie weit ihr in der Hinsicht aufeinander zugehen könnt. Es ist aber leider auch denkbar, dass es für euch zwei genau deswegen auf Dauer keine gemeinsame Zukunft gibt.

Auch deinem Freund solltest du keinen Vorwurf machen. Wenn er wirklich asexuell ist, dann ist er es einfach und hat es sich nicht ausgesucht. Vielleicht gibt es in eurer Stadt einen Verein oder einen Stammtisch für Asexuelle, vielleicht würde es was nützen da mal zusammen hinzugehen? Der Stammtisch, den ich regelmäßig besuche, richtet sich z.B. auch explizit an alle Freunde, Partner und Verwandte von Asexuellen, die es gern besser verstehen möchten.
 
M
Benutzer176554  (28) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #5
Vielen Danke für die lieben Antworten

Naja da ich seine erste Beziehung bin hat er nicht wirklich viel Erfahrung und ich hab ihm auch viel Zeit gelassen für sein erstes Mal und er meinte dazu auch er hat sich das anders vorgestellt als sonst

Und bezüglich zu seiner Vergangenheit gebe da nichts das einzige schwere für ihn war die Trennung seiner Eltern

Aber allgmein tut er sich Schwer zu wissen woran es liegen könnte und was er ändern kann aber ich werde mich da mal schlau machen bezüglich der asexuallität obs da wissenswerte gibt :smile:
 
aglaia
Benutzer174836  Verbringt hier viel Zeit
  • #6
Für mich deutet das weniger auf Asexualität hin als auf eine Zwangsstörung. Unter OCDLern ist Ekel vor Körperflüssigkeiten und Kontaminationsangst ganz gut verbreitet. Und damit auch dann Ekel vor Küssen und Vaginalverkehr. Manche Ekeln sich dann sogar vor dem eigenen Sperma.

ja das kann therapiert werden aber das müsste er wollen und natürlich gehört das richtig abgeklärt / von einem Profi diagnostiziert.
 
J
Benutzer176070  (40) Benutzer gesperrt
  • #7
Hui,

das ist für Dich natürlich ein unschönes Thema. Der wichtigste Ratschlag wurde Dir schon gegeben: Beziehe es nicht auf Dich - auch wenn das unglaublich schwer fällt.

Mir geht es ein wenig ähnlich wie Deinen Freund. Ich neige zu Hypochondrie, bin sehr, sehr pinkelig (ich hasse zum Beispiel auch Hallenbäder - obwohl ich schwimmen liebe) und ja, der Sex ist da auch so eine Sache. Wobei ich wirklich, wirklich gerne Sex habe. Aber es braucht immer eine Weile.

Küssen ist für mich sehr erotisch und anregend, aber alle Körpersäfte unterhalb der Gürtellinie sind für mich schwierig. Daher fällt es mir bei einer neuen Beziehung Anfangs auch immer schwer, mich direkt auf die Dame einzulassen. Aber mit der Zeit wird es besser: der Sex, das Gefühl, die Zuneigung. Daher würde ich Dir den Rat geben, wenn Du Deinen Freund liebst: Gib ihm Zeit. Vielleicht braucht er länger, um sich auf Dich einzustellen/sich an die Situation zu gewöhnen. Wenn Du seine erste Beziehung bist, erklärt das vielleicht auch, warum er länger braucht.

Den Tipp von aglaia aglaia finde ich auch gut. Bzw. ich wusste noch nicht mal, dass das eine Zwangsstörung ist. Wenn Dein Freund offen für eine Therapie ist, wäre das auf jeden Fall auch ein Ansatzpunkt.
 
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