Mehrere Kinder von verschiedenen Vätern: Eure Gedanken?

Benutzer91095 

Team-Alumni
Hey,

mich würde mal interessieren, ob ihr euch eigentlich etwas denkt, wenn ihr hört, dass eine Frau z.B. 2 oder 3 leibliche Kinder von mindestens 2 verschiedenen Vätern hat, und z.B. auch mit keinem der Väter mehr zusammen ist (also entweder alleinerziehend oder neuer Partner).

Denkt ihr euch dabei etwas? Mir persönlich ist es letztens untergekommen, und ich war verwundert, weil ich sofort Vorurteile im Kopf hatte, die ich gar nicht haben wollte (weil warum auch?). Für mich war es einfach so fremd in meiner Welt, weil ich sowas davor nur aus RTL2-RealitysoapTV kannte und es als "Schichtenphänomen" wahrgenommen habe, was natürlich Quatsch ist. Außerdem finde ich rein rational und auch emotional daran gar nichts schlimm (vor allem kenn ich die betreffende Familie und mir wäre nie eingefallen, dass es eine solche Patchworkfamilie wäre, und es hat sich durch die Information für mich auch gar nicht geändert). Trotzdem war mein Anfangsgedanke, als ich die Information bekommen habe "Oh, die Mutter ist aber ganz schön rumgekommen.", eine Reaktion, die ich selbst total beschissen finde.

Es irritiert mich sehr, dass ich da sofort komische Gedanken hatte, und zwar Gedanken, die ich NICHT habe, wenn eine Mutter ein Kind aus erster Ehe mitnimmt, und in zweiter Ehe mit neuen Kindern lebt. Es hat bei mir definitiv etwas damit zu tun, dass die Mutter mit keinem der Väter mehr zusammen ist, sondern einen neuen Partner hat. Logisch gesehen finde ich das gar nicht schlimm und ich frage mich, was mein Unterbewusstsein daran so seltsam findet. Vielleicht, dass ich unterbewusst glaube, man sollte es zumindest bei einem Kind geschafft haben, mit dem Vater längerfristig zusammen zu bleiben? Ich weiß es nicht. Eigentlich sehe ich das ja gar nicht so.

Was sind eure Gedanken dazu? Könnt ihr meine Reaktion besser nachvollziehen als ich selbst? Findet ihr am Ende tatsächlich gute Argumente für meine komische Gedankenkette?

Wie gesagt: Ich persönlich war selbst total schockiert von meiner geistigen Reaktion. Ich find sie falsch und doof und hoffe, dass ich mit der Erfahrung mein eigenes (mir davor gar nicht bewusstes) Vorurteil auf dem Gebiet beseitigen kann. Also einen potenziellen Shitstorm kann man sich an der Stelle sparen :zwinker:
 

Benutzer70315  (32)

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Ich finde deine Reaktion gar nicht so schockierend. Ich kann sie gut nachvollziehen.
Ich habe die Idealvorstellung mit dem Partner zusammen zu bleiben, mit dem ich ein Kind habe. (das geht vermutlich sehr vielen Leuten so)
Und wenn ich dann auf Lebensmodelle treffe, bei denen das nicht der Fall ist, bin ich erstmal verwirrt. Nicht, weil ich der Mutter irgendwas unterstellen will, sondern eher weil ich mich frage, wie das geschehen konnte. Dabei projeziert man (mal wieder) die eigenen Vorstellungen auf andere Menschen.

Wichtig ist für mich auch die Differenzierung. Habe ich jemanden vor mir, der unverantwortlich von einer katastrophalen Beziehung in die nächste schlitterte oder waren einfach viele unglückliche Faktoren im Spiel (z.B. äußere Bedingungen, aufgrund derer die Beziehung scheiterte)
Selbst im ersten Fall "darf" ich mich natürlich zu keiner moralischen Wertung hinreißen lassen. Aber wenn ich ehrlich bin: es passiert trotzdem.
 

Benutzer85989 

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Also, ich würde mir an deiner Stelle nicht zu viele Gedanken machen, denn du besitzt anscheinend die Fähigkeit im Nachhinein darüber nachzudenken und bist anscheinend ein sehr reflektierter Mensch. Vor sowas habe ich großen Respekt, weil ich nicht das Gefühl habe, dass viele Menschen dazu im Stande sind.

Jetzt zu deiner Frage: auch wenn es sich komisch anhört, aber bei mir hängt es wohl davon ab, in welchem Alter diese Frau steckt, die 2-3 Kinder von verschiedenen Vätern hat und dazu alleinerziehend ist.
Denn wenn es sich um eine Frau mittleren Alters handelt, dann würde ich nicht zu diesen Gedanken tendieren, die du am Anfang auch hattest. Liegt wohl daran, dass mir bewusst ist, dass Trennungen/Scheidungen in unserer Gegenwart sehr häufig passieren.
Bei einer jungen Frau in meinem Alter (also mitte 20) würde ich mir die Frage stellen, wie es dazu kam... ob jetzt das Bild von RTL-Assi-Verschnitt vor meinen Augen erscheint, hängt sicherlich nochmal vom Auftreten und erster Eindruck der Frau ab. Wenn sie sich ganz klischeehaft benimmt, dann muss ich leider sagen, dass ich ähnliche Gedanken wie du hätte.
Wirkt die Person entsprechend der Lage als 2 oder 3-fache Mutter reif, erwachsen, reflektiert und verantwortungsbewusst, dann wohl eher nicht.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich glaube die negative Konnotation mit diesem Bild kommt sicher auch daher, dass es alles ein bißchen wahllos wirkt.
 

Benutzer96776 

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Ich kann deine Gedanken nachvollziehen.
Will hier niemanden abwerten, aber wenn jemand von vielen(!)( und hier spreche ich nicht von 2 Männern, sondern mehr) verschiedenen Männern jeweils ein Kind hat, dann denke ich mir auch meinen Teil und habe von der Mutter nicht gerade den allerbesten Eindruck.
Klar hat man es nicht in der Hand und manchmal eben einfach "Pech", aber trotzdem kann ich dann nicht verstehen, dass man nicht draus lernt und sich dann fröhlich weiter und weiter schwängern lässt.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich glaube die negative Konnotation mit diesem Bild kommt sicher auch daher, dass es alles ein bißchen wahllos wirkt.

Aber wieso? Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass man in seinem Leben mehrere Partner hat, und dass eine Beziehung nicht länger als 5 Jahre dauert. Deswegen ist man ja nicht wahllos. Warum ändert sich das, wenn man von den Partnern jeweils ein Kind hat?

Ansonsten: Wir wissen ja nicht, warum die Beziehungen gescheitert sind. Vielleicht wirklich Pech. Vielleicht war ein Vater ein Arsch und hat sich verzogen. Vielleicht war ein Kind auch ein "Unfallkind", aber eine Abtreibung stand nicht im Raum? Vielleicht war die Angst, alleinerziehend zu sein, nicht so groß, sodass man es eher gewagt hat, eine nicht-funktionierende Beziehung zu beenden. Eigentlich fallen mir ganz viele Szenarien ein, wo so eine Familie mir als plausibles Resultat eines normalen Lebens vorkommt. Der einzige Unterschied ist eben, dass sich die Mutter dann einfach schneller FÜR ein Kind entschieden hat. Aber dagegen kann man ja eigentlich auch nicht sein. Oder doch?
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich kann verstehen, dass du einerseits diese Gedanken hast und andererseits fast erschrocken darüber bist.
Man erlebt es ja doch desöfteren, dass man Vorurteile hat, die man eigentlich haben will.

Zum Thema an sich:
Rational und emotional finde ich die Sache an sich auch überhaupt nicht schlimm.
Ich denke, dass man statt möglichen positiven Aspekten, wie du sie in deinem letzten Beitrag genannt hast ("die Frau steht zu ihrer Verantwortung und behält das (Unfall)Kind" oder "die Frau ist unabhängig und mutig und traut sich, eine Beziehung zu beenden") zuerst negative Dinge damit assoziiert, zB
- oh, sie muss ja sehr wahllos gewesen sein
- unfähig, eine Beziehung zu führen
- nicht gewissenhaft verhütet
usw. usf.
Vielleicht, dass ich unterbewusst glaube, man sollte es zumindest bei einem Kind geschafft haben, mit dem Vater längerfristig zusammen zu bleiben?
Ich könnte mir vorstellen, dass man denkt: Mit der Person, mit der ich Kinder möchte, möchte ich mich bestmöglichst verstehen, sie soll hervorragend zu mir passen und die Beziehung stabil sein.
Daraus folgt, dass man sich möglichst nicht trennt. Das passiert heutzutage aber dennoch sehr häufig und da scheint so ein bisschen "Einmal ist Keinmal" zu gelten.
Jetzt war es bei deiner Familie aber anscheinend ein zweites Mal so, dass die Beziehung nicht gehalten hat, obwohl man ein Kind wollte. Und das findet man vielleicht komisch, genau so wie wenn man es zwar nicht komisch findet, wenn jemand in seinem Leben 5 Beziehungen hatte, wohl aber, wenn jemand 5 mal verheiratet war. Denn da hat sich jemand ja 5mal dazu entschieden, dass DAS der Partner fürs Leben ist und sich jedes Mal geirrt. Da kann dann schon mehr hinterstecken.
Der Gedankenfehler ist hierbei nur, dass man das Kind bekommen mit einer bewussten Entscheidung wie dem Heiraten gleichsetzt, dabei kann es zu einem Kind ja auch durch andere Umstände kommen.
Keine Ahnung, könnte aber eine Erklärung sein.
 

Benutzer146682 

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Ich finde deine Vorurteile auch nicht so seltsam und zwar aus einer Mischung aus allem bisher geschriebenen.
Meine persönliche Vorstellung wäre auch, mit dem Mann mit dem ich Kinder habe, auch zusammen zu leben. Ich bin jetzt nicht so naiv nicht zu wissen, dass es gute Gründe dagegen geben kann, aber wenn es bei drei Männern so war und jedes Mal ein Kind in die Welt gesetzt wurde, frage ich mich schon irgendwo wieso das so gelaufen ist. Ich stelle es mir auch komisch vor, wenn neben dem aktuellen Partner noch drei andere Männer in die Familie involviert sind, denn im Normalfall steht Vätern ja mindestens Kontakt zu ihren Kindern, wenn nicht sogar ein anteiliges Sorgerecht zu. In sofern halte ich es schon für besser, allerspätestens nach dem zweiten Kind zu überlegen ob man das noch mal riskieren möchte. Irgendwie wirkt es wahllos, und auch ein bisschen leichtfertig, immer nur dem Gefühl zu folgen.

Andererseits scheint ja alles gut zu sein so wie es ist, in sofern würd ich sie im Nachhinein ähnlich wie du nicht so gravierend für ihre Vergangenheit verurteilen. Die Hauptsache - auch für mich - ist immer dass die Betreffenden selbst mit ihrem Leben zufrieden sind.
 

Benutzer76250 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich kann das gut nachvollziehen. Das hat was von schlechter Menschenkenntnis. Es kommt ja eher selten vor, dass Kinder 10, 15 Jahre auseinander sind, meistens entstehen sie ja eher in einem Zeitraum, in dem man sich eigentlich sicher und die Beziehung gefestigt sein sollte. Vor allem, da ein Kind - und besonders mehrere - ja auch Verantwortung bedeutet, und da geht man doch eigentlich davon aus, dass ein Elternteil seinem Kind/seinen Kindern möglichst stabile Familienverhältnisse bieten will, immerhin ist das Alleinerziehen ja durchaus eine Beschwernis. Und dann gibt es da die Menschen, die sich erhoffen, den Partner mit einem Kind an sich binden zu können... sowas mag auch eine Rolle spielen, bei einem Teil derer.

Und nach außen sieht das dann eben auch aus wie ein Serienscheitern.
 

Benutzer137374  (49)

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Was sind eure Gedanken dazu? Könnt ihr meine Reaktion besser nachvollziehen als ich selbst? Findet ihr am Ende tatsächlich gute Argumente für meine komische Gedankenkette?
Wie gesagt: Ich persönlich war selbst total schockiert von meiner geistigen Reaktion. Ich find sie falsch und doof und hoffe, dass ich mit der Erfahrung mein eigenes (mir davor gar nicht bewusstes) Vorurteil auf dem Gebiet beseitigen kann. Also einen potenziellen Shitstorm kann man sich an der Stelle sparen :zwinker:
Ich halte Deine Betrachtung fuer voellig normal und auch gut begruendbar. Eine Frau, die von unterschiedlichen Maennern mehrere Kinder hat, lebt tendenziell leichtfertig und ist nicht in der Lage, Beziehungen stabil zu erhalten (es kann natuerlich Ausnahmen geben, wenn sie zweimal Witwe wurde o.ae, aber das duerften Ausnahmen sein). Es handelt sich also tendenziell nicht um ein Vorurteil. Eine verantwortungsbewusste Frau geht nur eine Schwangerschaft ein, wenn sie sich der Stabilitaet der sozialen Faktoren relativ sicher sein kann. Da ist es fast unmoeglich, mehrere Kinder von verschiedenen Maennern zu haben und dann auch noch alleinerziehend zu sein.
 

Benutzer29410 

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In meinem Alter hab ich das mittlerweile schon so oft mitgekriegt. Meine (tolle, wohlsituierte, gutgestylte) Hebamme hat 3 Kinder, jedes von einem anderen Mann. :zwinker: Kommt vor. Eine andere Hebamme die ich kenne hat 4 Kinder aus erster Ehe und mit 45 noch ein Nesthäkchen mit einem anderen Mann nachgelegt. Die gesamte Brigitte Mom Redaktion dürfte zum zweiten oder dritten Mal verheiratet oder verpartnert sein und aus allen Ehen ein Kind mitgenommen haben. *gg*

Mir wäre das zu stressig, allein schon die ganzen Väterzeiten zu koordinieren, aber ich habe auch nicht "jung angefangen".:zwinker:

Ach Huhngesicht, das Leben kann sich einfach wahnsinnig schnell ändern, auch wenn man noch so viel Umsicht zeigt. :zwinker: Bei Scheidungsraten von 50% und Zweitehen halten noch schlechter als Erstehen.
 

Benutzer138875 

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Wie gesagt: Ich persönlich war selbst total schockiert von meiner geistigen Reaktion. Ich find sie falsch und doof und hoffe, dass ich mit der Erfahrung mein eigenes (mir davor gar nicht bewusstes) Vorurteil auf dem Gebiet beseitigen kann.

Ehrlich gesprochen, beobachte ich mich ebenfalls von Zeit zu Zeit dabei, wie unmittelbare Eindrücke in mir eine Reaktion auslösen, die ich, nachdem ich evaluiert habe, als voreingenommen oder ungerecht und somit als unangenehm empfinde.

Ich ertappe mich nicht gern dabei einem spontanen Denkmuster zu folgen, dass um der gesellschaftlichen Anpassung Willen versucht, Konventionen als rechtens und gültig anzusehen, etwa in der Frage der Promiskuität. Trotzdem passiert (im Wortsinne) mir das mitunter. Ich habe mir allerdings angewöhnt in solchen Fällen gedanklich einen bis zwei Schritte zurückzutreten und nicht mit meiner erstbesten Reaktion hausieren zu gehen. Try to look through other peoples eyes heißt's im Englischen so schön bildhaft. Das hilft beim sortieren und verstehen. Gegen die Eingebung zu kämpfen hieße vermutlich sich selbst etwas vorzumachen.
 
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Benutzer91095 

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Also, ich muss dazu sagen, dass ich aus der betreffenden Familie ein Kind näher kenne, und nicht dessen Mutter. Alles in allem erscheint mir die Familie aber wie eine Bilderbuchfamilie, so, wie ich sie kennengelernt habe: Familiär total zusammengeschweißt, der aktuelle Partner (mit dem die Mutter auch schon seit Jahren zusammen ist), wird als Vater voll akzeptiert, die Kinder sind auch schon erwachsen. Ich kann weder Verantwortungslosigkeit, Vernachlässigung, noch sonst irgendwas in dieser Familie sehen. Alle sind unterstützend, harmonisch, gebildet, gut situiert, etc. Daher war ich wohl auch so irritiert, als ich die kleine Information über die Familiengeschichte erfahren habe :zwinker: Man stellt sich ja offenbar dann doch etwas anderes drunter vor. Und ich habe den Eindruck, dass die Familie gerade wegen der Umstände und dem gesellschaftlichen Druck es früher auch durchaus nicht einfach hatte (-> Kleinstadt/Dorf).

Ich glaube, ich hab ein so schlechtes Gewissen wegen meiner Gedanken, weil die besagte Person aus der Familie mir eben sehr am Herzen liegt, und ich glaube, ich könnte vor ihr persönlich nie zugeben, dass ich solche Gedanken gehabt hab, als ich von den familiären Umständen erfahren habe. Das ist mir richtig peinlich und tut mir total leid.
 

Benutzer146682 

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Ich glaube, das Phänomen kennt jeder. :smile: Ich hab auch schon diverse Male gedacht, hoppla wo kommt das denn her? Eigentlich denke ich doch so gar nicht - und trotzdem ploppte ein Gedanke auf der meiner Ideologie total widerspricht. Ich finde solche Momente dann auch erst mal erschreckend, mittlerweile kommt dann aber schnell auch der Gedanke auf, dass es doch ziemlich interessant ist, denn anscheinend kommt in so einem Moment eine unterbewusste Prägung zum Vorschein, die ich dann ja bewusst ansehen und entweder für gut heißen oder umschreiben kann.

Lotusknospe Lotusknospe : Du musst ihr davon ja auch gar nichts sagen. Für dich ist es die Erfahrung jetzt etwas Neues dazu zu lernen, umzudenken. Das muss dir eigentlich nicht peinlich sein, freu dich drüber, dass es jetzt und so zum Vorschein getreten ist und du dich damit befassen kannst einen Gedanken zu revidieren, der für dich gar nicht stimmig ist.
 

Benutzer135918 

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Kenn ich alles. Bei mir kommt dann auch immer ein mitleidiger Gedanke dazu.

Aber mal anders herrum . Was denkt ihr von 4 fachen Vaetern mit je einer anderen Frau.
 

Benutzer141430  (36)

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erinnert mich irgendwie ganz spontan an diese hartz 4 assi tv rtl sendungen wie familie im brennpunkt :grin:

man muss aber auch schauen finde ich.
wenn es jetzt 3 kinder von 2 vätern sind und sie mit dem 2. vater noch zusammen ist, ist es etwas ganz anderes als wenn sie 4 kinder von 4 vätern hat und nun mit dem 5. kerl zusammen und schwanger ist.

bei 3 kindern von 2 vätern und mit dem 2. auch nciht mehr zusammen denk ich mir mindestens "langsam wirds kritisch, bald siehste die auch auf rtl"
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mein (Halb-)Bruder und ich haben auch unterschiedliche Väter und meine Mutter ist weder mit seinem noch mit meinem Vater noch zusammen. Als Kind hab ich zwar schon gemerkt, dass das nicht der normale Zustand ist, es war jetzt aber nicht weiter schlimm.

Wir kommen übrigens nicht aus der Hartz IV-Schicht. :zwinker:
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Mein (Halb-)Bruder und ich haben auch unterschiedliche Väter und meine Mutter ist weder mit seinem noch mit meinem Vater noch zusammen. Als Kind hab ich zwar schon gemerkt, dass das nicht der normale Zustand ist, es war jetzt aber nicht weiter schlimm.

Wir kommen übrigens nicht aus der Hartz IV-Schicht. :zwinker:

Hat euch irgendwer deswegen blöd angemacht oder einen dummen Kommentar geschoben?
 

Benutzer146682 

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Ich finde diesen Schicht-Unsinn ehrlich gesagt ohnehin total daneben. Das ist wieder mal ein mit dem Finger auf andere zeigen und sich selbst über diese erheben. Klar gibt es Menschen die man sympathischer, umgänglicher, interessanter findet oder einfach mehr auf einer Wellenlänge als andere, aber die gibt es rein theoretisch schichtübergreifend - es soll ja auch Menschen geben die Hartz IV vorübergehend beziehen oder durch nicht selbst verschuldete Umstände dazu gezwungen sind. Und es soll sogar in allen Schichten Menschen geben die mit ihrem Leben genau so wie sie es führen zufrieden sind und die trotz der Unterstützung durch den Staat und eventuell fehlende eigene Einkommensquelle viel für ihre Mitmenschen leisten.

Deshalb halt ich es so, wie oben geschrieben. Es mag Dinge geben die ich befremdlich finde, oder auch welche die ich gar nicht in Ordnung finde. Solchen Menschen gehe ich aus dem Weg. Aber solange niemand anders gravierend dabei zu Schaden kommt, tendiere ich doch stark dazu niemanden für seinen Lebensstil abzuwerten - und gehe sogar so weit dass ich manchen sehr gut situierten Menschen weitaus mehr als Sozialschmarotzer ansehe als jemanden "von unten" - dann nämlich, wenn derjenige trotz hohen Einkommens und einigem Komfort der Meinung ist, er habe immer noch nicht genug Geld in der Tasche und dieses am Staat vorbei schmuggelt, um seinen Anteil an der Erhaltung des Staates mit all seinen Rechten und Pflichten möglichst gering zu halten. Für so einen Menschen habe ich persönlich weit weniger Verständnis als für einen Langzeit-Arbeitslosen, denn deren Umständen kenne ich nicht - ich glaube aber kaum dass ein Reicher einen glaubhaft guten Grund nennen kann, wieso er nicht in der Lage war seine Steuern nicht korrekt zu entrichten.
 
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