Studium Master-Arb. - wieviel Betreuung?

Benutzer95038 

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Hallo,

kann mir jemand sagen, wieviel Betreuung man ungefähr erwarten kann beim Schreiben der MA?

Muss dazu sagen, dass ich meine BA an einer anderen Uni geschrieben habe und das alles recht unabhängig möglich war. Wir hatten nur ca. 1x pro Woche eine Besprechung, in der es hauptsächlich darum ging, wie es vorangeht. Mein Betreuer wollte z.B. nur eine Gliederung der Arbeit sehen und mehr nicht.
Von anderen kenne ich das so, dass die ganze Abschnitte der Arbeit regelmäßig vorlegen mussten etc.

Mir wäre es z.B. wichtiger, dass jemand da ist, wenn ich Fragen habe und man mir beim Schreiben nicht unbedingt auf die Finger schaut.

Wie sind eure Erfahrungen?

Viele Grüße

Aily
 
G

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Gast
Total unterschiedlich.
Bei mir wird man eigentlich ziemlich allein gelassen, muss aber regelmäßig antanzen um dieses und jenes vorzulegen und dann gibt der Prüfer kurz seinen Senf dazu. Bei meinem Freund war die Betreuung sehr eng, da wurde regelmäßig richtig miteinander gesprochen und gearbeitet.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Bist Du an der Uni und dem Institut geblieben, an der Du Deine Bachelorarbeit geschrieben hast? Die Betreuungsintensität dürfte sehr stark von der Uni, dem Institut und dem jeweiligen Dozenten abhängen. Eventuell gibts auch Vorgaben dazu in der Prüfungsordnung?
Hör Dich am besten bei den Studenten Deines Fachs um. Und/oder sprich einfach mal Dozenten an, wie sie das jeweils handhaben. Mancher Dozent ist vielleicht froh, wenn Du eigenständig arbeitest und gar nicht viel Betreuung willst. Andere möchten mit dem geforderten Vorlegen von Ausschnitten sicher erreichen, dass ihre Studenten es nicht schleifen lassen und innerhalb von 48 Stunden vor Fristablauf dann noch 60 Seiten zu schreiben haben... Und ggf. ist durch das Vorlegen dann auch eine Kurskorrektur möglich, wenn der Dozent merkt, dass der Masterarbeitsschreiber sich verzettelt oder dergleichen.
 

Benutzer95038 

Benutzer gesperrt
Total unterschiedlich.
Bei mir wird man eigentlich ziemlich allein gelassen, muss aber regelmäßig antanzen um dieses und jenes vorzulegen und dann gibt der Prüfer kurz seinen Senf dazu. Bei meinem Freund war die Betreuung sehr eng, da wurde regelmäßig richtig miteinander gesprochen und gearbeitet.
Hm... hab ich mir schion gedacht, dass das so unterscheidlich läuft.
Ich frag mich halt, ob man bei der MA "mehr" verlangt von einem, aber das ist wohl schwer zu sagen ohne Vergleichsmöglichkeit.

Bist Du an der Uni und dem Institut geblieben, an der Du Deine Bachelorarbeit geschrieben hast?
Nein, steht schon im 1. Beitrag :zwinker:
Die Betreuungsintensität dürfte sehr stark von der Uni, dem Institut und dem jeweiligen Dozenten abhängen. Eventuell gibts auch Vorgaben dazu in der Prüfungsordnung?
Nein, in der PrO steht sogut wie nichts zur MA.

Hör Dich am besten bei den Studenten Deines Fachs um. Und/oder sprich einfach mal Dozenten an, wie sie das jeweils handhaben. Mancher Dozent ist vielleicht froh, wenn Du eigenständig arbeitest und gar nicht viel Betreuung willst. Andere möchten mit dem geforderten Vorlegen von Ausschnitten sicher erreichen, dass ihre Studenten es nicht schleifen lassen und innerhalb von 48 Stunden vor Fristablauf dann noch 60 Seiten zu schreiben haben... Und ggf. ist durch das Vorlegen dann auch eine Kurskorrektur möglich, wenn der Dozent merkt, dass der Masterarbeitsschreiber sich verzettelt oder dergleichen.
Hm... zum einen find ich es ja ganz gut, Unterstützung zu haben aber dass man mir wg. der geschriebenen Seitenanzahl im Nacken sitzt könnte ich garnicht haben.

Kann man denn generell sagen, man hätte gern eine Besprechng so 1x die Woche und "im Notfall" eine Mögl. den Betreuer zu erreichen, oder ist das zu viel verlangt?
 

Benutzer36025 

Verbringt hier viel Zeit
hi,
in dem fachbereich, in dem ich geschrieben habe, wäre eine wöchentliche besprechung wohl kaum möglich gewesen. dann wären die dozenten nur mit MA-besprechungen versorgt gewesen...
bei mir war es so, dass ich glaub ich 4mal mit meinem betreuer gesprochen habe während der ganzen schreibzeit. dafür bevor es richtig losging ein paar mal mehr.
aber klar, es ist überall unterschiedlich. wer nicht die uni und den fachbereich oder dozenten kennt, bei dem du schreibst, wird dir hier keine versprechen machen können.

am besten klärst du das individuell ab. aber der betreuer ist ja dafür da, dass er dir hilft, wenn du probleme hast. also ich kenn das eher so, dass man "nach bedarf" spricht und sich trifft.

wünsche dir viel erfolg !
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Hm... zum einen find ich es ja ganz gut, Unterstützung zu haben aber dass man mir wg. der geschriebenen Seitenanzahl im Nacken sitzt könnte ich garnicht haben.
Die Dozenten, mit denen ich so zu tun hatte, kümmerten sich bei Betreuung von Arbeiten weniger um die Seitenanzahl als darum, obs vorangeht - was sich nicht unbedingt in Seitenzahlen messen lässt... :zwinker:
Kann man denn generell sagen, man hätte gern eine Besprechng so 1x die Woche und "im Notfall" eine Mögl. den Betreuer zu erreichen, oder ist das zu viel verlangt?
Sagen kann man das - ob der Dozent das dann so handhabt, ist eine andere Frage. Also red mit den möglichen Betreuern und hör Dich unter Kommilitonen um. Und/oder geh zur (studentischen) Studienfachberatung.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Hallo!

Ich schreibe gerade meine Masterarbeit. Der betreuende Professor setzt sich einmal die Woche mit mir für eine Stunde zusammen, hört sich mein Gejammer an, gibt mir ein paar Tipps und Anregungen und lässt mich den Rest der Zeit eigentlich ganz gemütlich vor mich hinpröddeln. Bevor ich mich für ein Thema entschieden hatte, habe ich auch mit mehreren möglichen Betreuern gesprochen, wie die Arbeitsplanung und dergleichen aussieht, bzw. was ihre Definition von Betreuung ist. Ich finde das so eigentlich ganz gut: nicht nur, dass mein Betreuer ein gutes Orakel ist, welches ich bei schwierigen Fragen konsultieren kann - durch die regelmäßigen Treffen bin ich auch dazu angehalten, was zu tun. Bei der Bachelorarbeit war mein Betreuer etwas lascher. Da ist mal 2 Monate auch überhaupt nichts passiert (wenngleich auch das nicht besonders schlimm war).

Wichtig für dich sollte sein, dass du mit dem Betreuer gut klar kommst und das er dich auch kennt usw. :smile:

Falls es irgendeine Relevanz hat: ich studiere (noch) Informatik.
 

Benutzer36025 

Verbringt hier viel Zeit
Der betreuende Professor setzt sich einmal die Woche mit mir für eine Stunde zusammen, hört sich mein Gejammer an, gibt mir ein paar Tipps und Anregungen und lässt mich den Rest der Zeit eigentlich ganz gemütlich vor mich hinpröddeln.
Dass der Prof sich so oft mit mir zusammensetzt, wäre wohl undenkbar gewesen. Er hat die Betreuung immer an seine HiWis weitergegeben :zwinker:

Deswegen solltest Du das vorher ansprechen und eventuell Deinen Betreuer auch danach auswählen :smile: :zwinker:
 

Benutzer15352 

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Ich kann nur vom Magister sprechen, aber: ich hatte null Betreuung :hmm:. Ich musste lediglich meine Gliederung mailen und dann die ersten zwei (!) Seiten an die Assistentin des Prof :confused:, das wars dann aber auch schon. Feedback o.ä. gabs nicht...
 

Benutzer92848 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich schreibe gerade die BA und treffe mich täglich mit meinem Betreuer.
Es geht um fachliche Dinge und in keiner Weise darum, was oder wie ich schreibe. Ich finde das gut und richtig so, ohne diese Unterstützung würde ich deutlich langsamer voran kommen, was nicht in meinem und nicht in seinem Interesse wäre.
Dadurch wird das Thema nicht weniger komplex und es ändert nichts daran, dass ich selbstständig arbeite. Aber es hat wenig Sinn, auf seinen Input zu verzichten, wenn ich das Thema seit einem Monat kenne und er sich seit über 3 Jahren ausschließlich damit beschäftigt.

Ich denke vor Abgabe wird es wie bei meiner Studienarbeit laufen, ich schicke ihm regelmäßig eine Version, in der er alles anstreicht, was er als suboptimal empfindet und es ist meine Entscheidung, ob ich mich an seine Vorschläge halte.

In der Mathematik und Naturwissenschaften läuft eine Abschlussarbeit natürlicherweise anders ab, als beispielsweise in den Sprachwissenschaften.

P.S.: Mit dem Prof habe ich etwa in der Mitte einmal ein Gespräch und dann gegen Ende die Präsentation vor dem gesamten Institut.
 

Benutzer15352 

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Off-Topic:
Ich schreibe gerade die BA und treffe mich täglich mit meinem Betreuer.
[...]
Ich denke vor Abgabe wird es wie bei meiner Studienarbeit laufen, ich schicke ihm regelmäßig eine Version, in der er alles anstreicht, was er als suboptimal empfindet und es ist meine Entscheidung, ob ich mich an seine Vorschläge halte.

Naja, aber du wirst es wahrscheinlich dann letztendlich doch ändern, um seinen Ansprüchen zu gefallen und eine gute Note zu erhalten, oder :grin:?

Ich find so etwas irgendwie nicht im Sinne einer Abschlussarbeit. Im Prinzip sollte man da doch eigentlich zeigen können, dass man selbstständig und ohne Hilfe eine wissenschaftliche Arbeit schreiben kann, oder? Klar, wenn man Fragen hat oder sich wirklich unsicher ist bezüglich einer formalen oder inhaltlichen Sache, finde ich es auch legitim, mal nachzufragen, aber tägliches Treffen inklusive Korrektur :hmm:?
 

Benutzer95038 

Benutzer gesperrt
Bevor ich mich für ein Thema entschieden hatte, habe ich auch mit mehreren möglichen Betreuern gesprochen, wie die Arbeitsplanung und dergleichen aussieht, bzw. was ihre Definition von Betreuung ist.
So ähnlich hab ich das auch vor, war mir nur nicht sicher, wieviel ich da verlangen kann oder sollte. Kommt ja auch aufs Thema an und ob die Arbeit sehr theoretisch ist z.B.

Wichtig für dich sollte sein, dass du mit dem Betreuer gut klar kommst und das er dich auch kennt usw. :smile:
Naja, kennen ist bei uns schon zu viel verlangt. Nach 2 Jahren und dauernd wechselnden Dozenten... Da hatte ich es bei der BA eindeutig besser.


Ich kann nur vom Magister sprechen, aber: ich hatte null Betreuung :hmm:. Ich musste lediglich meine Gliederung mailen und dann die ersten zwei (!) Seiten an die Assistentin des Prof :confused:, das wars dann aber auch schon. Feedback o.ä. gabs nicht...
Genau vor so einer Betreuung hab ich angst :hmm:
Wie sah dann die Benotung eigentlich aus, wenn ich fragen darf?


Ich schreibe gerade die BA und treffe mich täglich mit meinem Betreuer.
Da würd ich Platzangst kriegen glaub ich. Bei der BA haben wir öfter mal nicht gerade viel gemacht, war aber teils bitter nötig, denn wir hatten keine Ferien vorher.


Ich find so etwas irgendwie nicht im Sinne einer Abschlussarbeit. Im Prinzip sollte man da doch eigentlich zeigen können, dass man selbstständig und ohne Hilfe eine wissenschaftliche Arbeit schreiben kann, oder?
Ich auch. Muss zugeben, dass ich mir mittlerweile tels ungern reinreden lasse. Da müssen die Fehler schon verheerend sein, damit ich groß was anders mache. Wird halt Zeit die Uni hinter sich zu lassen :grin:


Viel Erfolg übrigens denen, die am Schreiben sind :smile:
 

Benutzer92848 

Sorgt für Gesprächsstoff
Off-Topic:


Naja, aber du wirst es wahrscheinlich dann letztendlich doch ändern, um seinen Ansprüchen zu gefallen und eine gute Note zu erhalten, oder :grin:?

Ich find so etwas irgendwie nicht im Sinne einer Abschlussarbeit. Im Prinzip sollte man da doch eigentlich zeigen können, dass man selbstständig und ohne Hilfe eine wissenschaftliche Arbeit schreiben kann, oder? Klar, wenn man Fragen hat oder sich wirklich unsicher ist bezüglich einer formalen oder inhaltlichen Sache, finde ich es auch legitim, mal nachzufragen, aber tägliches Treffen inklusive Korrektur :hmm:?

Ja, klar halte ich mich an die Vorschläge, so lange ich sie gut finde. Das hängt aber auch vom Betreuer ab. Bei der Studienarbeit habe ich nicht alles geändert, weil ich meine Aussagen einfach besser fand.

Ich denke es gibt Themengebiete, auf denen sich eine recht enge Zusammenarbeit mit dem Betreuer nicht vermeiden lässt. Es gibt Punkte, an denen ich Tage sitzen würde, die er mir in 5 Minuten beantworten kann.
In 3-4 Monaten würde ich ohne diese Unterstützung nicht viel wissenschaftlich relevantes untersuchen können und mich an unwichtigen Dingen aufhalten.
Das konterkariert für mich nicht den Sinn einer Abschlussarbeit, ist in meinem ersten Post vielleicht aber auch nicht richtig rübergekommen. :smile: Mit der Zeit werden die Treffen sicher auch weniger.

Da würd ich Platzangst kriegen glaub ich. Bei der BA haben wir öfter mal nicht gerade viel gemacht, war aber teils bitter nötig, denn wir hatten keine Ferien vorher.

Ich arbeite so 8-9h pro Tag unter der Woche, am Wochenende mache ich aber (zumindest noch) sehr wenig. Das ist noch vergleichsweise wenig, aber so wichtig, da 10-12h dran zu sitzen ist mir das Ganze dann auch nicht. :smile:
 

Benutzer92211 

Sehr bekannt hier
Ich habe mich im Rahmen meiner Diplomarbeit nicht sonderlich häufig mit meiner Betreuerin getroffen. Vorher ein paar Mal zur Themenfindung und während des Schreibens dann höchstens noch drei- oder viermal. Ich "musste" ihr auch nichts schicken, sondern habe es eher als freundliches Angebot von ihr verstanden, dass ich das machen KANN, wenn ich möchte, und sie sich das mal ansieht. Habe ich natürlich auch gerne genutzt und sie hat es mir immer sehr ausführlich kommentiert zurückgeschickt - fand ich richtig klasse und auch besser als wenn wir uns wöchentlich oder gar täglich (was ich SEHR übertrieben finde, aber vielleicht ist das bei manchen Fächern oder Fragestellungen ja wirklich sinnvoll...) getroffen hätten. Sonstige Fragen hat sie auch per Mail beantwortet.

Also: Ich hatte sicherlich keine Rundum-/Kontrollbetreuung, aber ich fand das sehr gut so. Wie schon jemand schrieb, soll man ja mit so einer wissenschaflichen Arbeit auch zeigen, dass man selbstständig arbeiten und selbst etwas entwickeln kann, statt mit jeder kleinen Frage direkt zum Prof zu rennen.
 

Benutzer15352 

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Off-Topic:
Genau vor so einer Betreuung hab ich angst :hmm:
Wie sah dann die Benotung eigentlich aus, wenn ich fragen darf?
Mir hat das nichts ausgemacht - wobei es gerade für jemanden wie mich, der so undiszipliniert ist, besser gewesen wäre, wenn mir jemand auf die Finger geguckt hätte :ashamed:.

Die Note fand ich mit 1,5 eigentlich ganz okay (vor allem, wenn man bedenkt, dass ich die Magisterarbeit nicht in den vorgeschriebenen sechs Monaten, sondern in drei Wochen geschrieben habe *hust*...)
 

Benutzer95038 

Benutzer gesperrt
Die Note fand ich mit 1,5 eigentlich ganz okay (vor allem, wenn man bedenkt, dass ich die Magisterarbeit nicht in den vorgeschriebenen sechs Monaten, sondern in drei Wochen geschrieben habe *hust*...)
1,5 ist doch super. Und gut zu wissen, dass man aus 6 Mon. 3 Wochen machen kann :grin:

Noch eine Frage an die Allgemeinheit:
wie ist das mit den 6 Monaten, wenn ich daran denke wird mir ganz schwindlig, habt ihr euch das eingeteilt mit z.B. zuerst nur Recherche, dann Schreiben und was sonst noch anfällt oder so ähnlich?
 

Benutzer92211 

Sehr bekannt hier
Noch eine Frage an die Allgemeinheit:
wie ist das mit den 6 Monaten, wenn ich daran denke wird mir ganz schwindlig, habt ihr euch das eingeteilt mit z.B. zuerst nur Recherche, dann Schreiben und was sonst noch anfällt oder so ähnlich?

Ich wollte einem extrem gut durchdachten Zeitplan folgen, aber im Nachheinein kam natürlich alles anders. :grin:

Ein toller Buchtipp übrigens zu diesem Thema und eigentlich zu allem, was mit dem Schreiben so einer Arbeit zu tun hat: "Frei geschrieben" von Judith Wolfsberger.
 

Benutzer95038 

Benutzer gesperrt
Ich wollte einem extrem gut durchdachten Zeitplan folgen, aber im Nachheinein kam natürlich alles anders. :grin:
Das fürchte ich auch, dass das so kommt.
Ein toller Buchtipp übrigens zu diesem Thema und eigentlich zu allem, was mit dem Schreiben so einer Arbeit zu tun hat: "Frei geschrieben" von Judith Wolfsberger.
Steht da auch was zur Zeitplanung drin, das ist glaube ich (abgesehen vom Schreiben an sich) mein größtes Problem...
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Noch eine Frage an die Allgemeinheit:
wie ist das mit den 6 Monaten, wenn ich daran denke wird mir ganz schwindlig, habt ihr euch das eingeteilt mit z.B. zuerst nur Recherche, dann Schreiben und was sonst noch anfällt oder so ähnlich?

Ich hatte mir sowohl bei der Bachelor- als auch bei der Masterarbeit die Zeit grob in zwei Hälften eingeteilt: Die ersten 50% fürs Literatur sammeln, sichten und Gliederung erstellen, die zweiten 50% dann fürs Schreiben - ich bin ein Langsam-Schreiber, deshalb plante ich da immer recht großzügig. Diese Arbeitsweise hat beide Male sehr gut geklappt.

Was das Thema Betreuung angeht: Ich habe BA- und MA-Arbeit bei derselben Professorin geschrieben, weil ich mit ihr gut klarkam. Die einzigen 'Forderungen', die sie stellte, waren eine persönliche Besprechung des Themas zu Beginn und die Vorlage der Gliederung; ansonsten hielt sie sich raus und gab nur Hilfestellung, wenn ich selber Fragen hatte. Bei der BA-Arbeit kam das noch ab und zu vor, bei der ersten Abschlussarbeit ist man halt noch etwas unsicher :zwinker: , die MA-Arbeit hab ich so ziemlich im Alleingang durchgezogen. Ich mag es auch nicht, wenn man den Betreuer ständig im Nacken hat, ich arbeite gern selbstständig, muss nicht kontrolliert werden und wenn ich Probleme habe, melde ich mich schon von selbst.

Ach ja, bei uns gab es auch noch ein Kolloquium, wo jeder in einer Sitzung seine Arbeit vorstellen und mit den anderen diskutieren musste. Könnte man theoretisch auch als Betreuung werten, wobei es für mich persönlich beim ersten Mal überflüssig und beim zweiten Mal eher destruktiv als konstruktiv war.
 
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