Luxusproblem Job des Partners ?

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Hallo zusammen !

Ein anderer Thread hat mich dazu bewegt das hier zu fragen. Es ging darum, dass man keine Harzer haben will als Partner. Das uferte dann in vielerlei Berichte aus, dass der Job des potentiellen Partners für viele sehr wichtig ist und selbst wenn sonst die Chemie stimmt, dieser aus Charme oder so abgestoßen wird.

Darum meine Frage an alle interessierten : "Welchen Stellenwert bei der Partnersuche hat für dich der Job und Soziale Status plus Geld bei der Partnerwahl !"

Gehen wir mal vom eins zu Eins Vergleich aus für unser Gedankenspiel. Du hast eine Mann/eine Frau der/die Wirklich passt ein paar Markel hat das aber sonst wirklich stimmt mit euch. Würdet ihr diese Person verstoßen wenn ihr erfährt, dass diese Person sich gerade so finanziell mit Jobs über Wasser hält oder einfach mit Begeisterung etwas macht was euch zu nieder wäre.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Ich habe bestimmte Dinge kategorisch ausgeschlossen - Arbeit in der Rüstungsindustrie beispielsweise.
Jemand, der sich finanziell grade so über Wasser hält würde nicht zu mir passen, weil diese Person dann sicherlich nicht den Lebensstil mit Reisen usw. leben könnte, den ich lebe und der mir sehr gut gefällt.

Ich habe aber durchaus in den letzten zwei Jahren eine Berufswahl, die mir nicht gefiel (aufgrund der Arbeitszeiten hauptsächlich) akzeptiert, da ich wusste, das es nicht für immer ist. Und das obwohl ich diesen Beruf sogar auch mal kategorisch ausgeschlossen hatte - alles Andere passte eben perfekt und heute bin ich sehr froh, die Beziehung nicht deswegen aufgegeben zu haben. Es lief viel besser als erwartet und aus meinem Beziehungsstatus ist erkennbar das die Beziehung das sehr gut ausgehalten hat :zwinker:
 

Benutzer150418 

Verbringt hier viel Zeit
Mir ist das vollkommen egal. Ich war auch schon mit einem Sozialhilfeempfänger zusammen (obwohl ich selbst ganz gut verdient hab) und der Finanzstatus war später nicht der Trennungsgrund. Ich fands gut, dass er viel Zeit für mich hatte.
Allerdings hat mich seine Faulheit dann schon irgendwann genervt. Den ganzen Tag nix sinnvolles machen - nur Internet, Foren, Zocken und Pornos... kotz. Das ist dann schon die Schmerzgrenze. Hartz4 okay, Sozialhilfe okay, gesundheitlich bedingte Erwerbsunfähigkeit auch okay - aber sobald dann eher der Grund die Faulheit ist, weil rumgammeln mehr Spaß macht, hab ich irgendwann keinen Respekt mehr übrig für die Person und könnte nicht mehr mit ihr zusammen sein. Ekelhaft sowas.
Geld ist mir aber unwichtig, ich bin dafür auch zu romantisch. Mit meinem Traummann würde ich auch unter der Brücke leben.

Jetzt ists im Prinzip andersrum. Ich bekomme ALG I, während mein Partner um die 10 Stunden am Tag arbeitet. Ich bin nicht faul und würde arbeiten wenn ich könnte, geht im Moment aber psychisch eher nicht und ich schreibe nur wenige Bewerbungen. Würde mein Partner mich deswegen irgendwie blöd anmachen oder unter Druck setzen hätte er sich menschlich sowas von disqualifiziert... unsere Vorstellung von Liebe würde dann nicht überein stimmen. Ich hab ein Problem mit materiell verhafteten Menschen. :smile:
 

Benutzer111070 

Team-Alumni
Ich war noch nie in der Situation, mich in jemanden verliebt zu haben, dessen Job mir nicht gepasst hätte, aber sein Beruf wäre wohl ein Ausschlusskriterium, wenn ich dadurch die Qualität der Beziehung wesentlich eingeschränkt sehen würde.
Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn er einen Beruf ausüben würde, mit dem ich ein moralisches/weltanschauliches Problem hätte oder bei dem zu wenig Freizeit bliebe.

Einkommen und Prestige des Jobs sind mir ohnehin egal, siehe den anderen Thread. :zwinker:
 

Benutzer150494 

Meistens hier zu finden
Also wenn jemand nur auf Kosten anderer lebt (Partner,Staat) und das aus reiner Faulheit dann wäre das schon ein Trennungsgrund für mich. Wenn jemand seinen Job gerne macht und dabei Glücklich ist auch wenn er wenig verdient wäre das vollkommen ok für mich. Gut nen Stripper als Mann oder jemand aus dieser Branche wäre schon seltsam für mich aber auch nur weil ich vermutlich total Eifersüchtig wäre.
 

Benutzer139069  (30)

Verbringt hier viel Zeit
Kommt darauf an. Für mich gibt es schon "unerotische" Jobs, die für mich bei der Partnersuche zum K.O.-Kriterium werden würde. Dazu gehören spontan gefragt zum Beispiel Schlachter, Pornodarsteller, Jäger, Callboy und soweiter.
Allerdings finde ich "normale" Berufe nur dann kritisch, wenn ich auch merke dass derjenige dadurch massiv eingeschränkt wäre.
[DOUBLEPOST=1426529146,1426529085][/DOUBLEPOST]Achso, ein "Hartzer" müsste es auch nicht sein (außer natürlich, er will da so schnell es geht rauskommen). Faulheit ist auch echt unsexy.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Solange er seine und die Hälfte der gemeinsamen Kosten finanzieren kann, kann er arbeiten was er will. Wäre das nicht gegeben oder würde er gar nicht arbeiten, wäre das ein Ausschlusskriterium.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Kommt darauf an. Für mich gibt es schon "unerotische" Jobs, die für mich bei der Partnersuche zum K.O.-Kriterium werden würde. Dazu gehören spontan gefragt zum Beispiel Schlachter, Pornodarsteller, Jäger, Callboy und soweiter.
Allerdings finde ich "normale" Berufe nur dann kritisch, wenn ich auch merke dass derjenige dadurch massiv eingeschränkt wäre.
[DOUBLEPOST=1426529146,1426529085][/DOUBLEPOST]Achso, ein "Hartzer" müsste es auch nicht sein (außer natürlich, er will da so schnell es geht rauskommen). Faulheit ist auch echt unsexy.
Off-Topic:
Nur mal so am Rande ! Berufsjäger renne nicht den ganzen Tag im Wald rum und schießen alles was vor Kimme und Korn läuft. Die sind so was wie Hilfsförster, die mit den Waldarbeitern mitarbeiten und sie anleiten, Waldwege usw. mit diesen in Ordnung halten, patrouillieren um Wilderer abzuschrecken, und auch Treibjagdten planen und vor allem im Winter die Fütterung übernehmen.
 

Benutzer123048  (41)

Sehr bekannt hier
Also ich möchte auch ungern mit einer Partnerin zusammen sein, die beim ersten Date entweder sagt, dass sie nie vorhat, Geld zu verdienen, da ja entweder Amt oder dusseliger Ehemann fürs Zahlen zuständig sind, oder die mir augenzwinkernd verrät, dass sie bei ihrer Waterboarding-CIA-Folter-Ausbildung in Guantanamo Kursbeste war.
Alles dazwischen ist erstmal nicht das Problem für mich :zwinker:
 

Benutzer139069  (30)

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Off-Topic:

Off-Topic:
Nur mal so am Rande ! Berufsjäger renne nicht den ganzen Tag im Wald rum und schießen alles was vor Kimme und Korn läuft. Die sind so was wie Hilfsförster, die mit den Waldarbeitern mitarbeiten und sie anleiten, Waldwege usw. mit diesen in Ordnung halten, patrouillieren um Wilderer abzuschrecken, und auch Treibjagdten planen und vor allem im Winter die Fütterung übernehmen.

Das ist mir durchaus bewusst und meine Meinung liegt nicht daran, dass ab und an mal ein Reh geschossen wird, sondern weil ich generell nicht so der Fan von Waffen bin :-P
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
es gibt einige jobs,die mir aus ethischen gründen zuwider sind.und darum würd ich mit männern,die einen solchen job ausüben,nichts zu tun haben wollen.und erstrecht keine partnerschaft eingehen,klar.

wichtig ist mir,dass derjenige ambitioniert ist,intelligent und bildung ist auch nichts schlechtes (was ich aber nicht am haben oder nicht-haben eines akademischen abschlusses festmachen würde).

aber der soziale status und wie viel oder wenig geld er hat-das ist mir völlig egal.ich werde eh nie gemeinsame kasse oder auch nur einen gemeinsamen haushalt mit einem mann haben;und ich selber schau halt,wie ich klar komme,ich will mich auch nicht aushalten lassen oder sowas.von daher ist mir finanzielles da einfach mal egal.und im umkehrschluss könnte ichs auch nicht nachvollziehen,wenn männer (die ähnliche vorstellungen von beziehungen haben wie ich) mich wegen meiner studienschulden nicht als partnerin haben wollen würden.liebe hat nichts mit geld zu tun,ganz einfach.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:



Das ist mir durchaus bewusst und meine Meinung liegt nicht daran, dass ab und an mal ein Reh geschossen wird, sondern weil ich generell nicht so der Fan von Waffen bin :-P
Kurzum es hat mehr mit Der Waffe zu tun warum für dich Polizisten und Hobbyschützen auch wegfallen. Es hat also weniger was mit dem Job an sich zu tun.
 

Benutzer129302  (26)

Sorgt für Gesprächsstoff
Also so konservativ das klingt, aber ja bei der Attraktivität von Männern spielt bei mir auch immer der Beruf bzw Studiengang eine Rolle.
Mein Freund macht gerade seinen Master in VWL und das wirkt irgendwie erfolgsversprechender als ein ex von mir der jetzt Geowissenschaften studiert..
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich bin bei dem Thema echt zwiegespalten.
Meine Idealvorstellung ist die, dass mein Partner einen Beruf nachgeht, den er mit Leidenschaft und Begeisterung nachgeht und zugleich finanziell ausreicht, um eine Familie zu versorgen.
Glücklicherweise habe ich ihn gefunden.

Meine ideelle Seite in mir schreit: Hauptsache einen Job, der den Partner erfüllt!
Meine vernünftige, rationale Seite hält aber dagegen: Finanzielle Sicherheit für die Familie!
Meine konsumorientierte Seite schreit: Spaß kostet auch Geld! Du willst doch tanzen, essen und trinken gehen! In den Urlaub fahren!

Also wenn ich ehrlich bin, reicht es mir mittlerweile nicht mehr aus, wenn der Partner seinen Job gerne nachgeht, dieser aber wenig Kohle einbringt. Ich werde auch nicht jünger und hätte gerne Haus, Garten, Kind und Hund.:zwinker:
 

Benutzer95651  (36)

Beiträge füllen Bücher
Ich kann es nicht sagen, da ich noch nie in der Situation war, mir darüber Gedanken machen zu müssen.

Mit meinem Partner habe ich da schon viele Stufen durch.
Schüler, Student, arbeitssuchend nach der Uni und nun fest im Job.
Nie habe ich darüber nachgedacht, ob ich das jetzt "sexy" finde oder nicht.
Für mich ist es wichtig, dass er Spaß an seinem Job hat und seinen Feierabend mit mir nicht jammernd über diesen verbringt.
Auch als er arbeitssuchend und somit "Hartzer" war, hat sich das nicht auf die Beziehung ausgewirkt.

Anders herum wäre er wohl enttäuscht gewesen, wenn ich nach der Ausbildung das Studium nicht angefangen hätte. Aber aus dem Grund, dass es seiner Meinung nach verschwendetes Potenzial gewesen wäre. :ashamed:
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Öhm, selber Geld verdienen?? :grin:
Genau ich bin auch zufrieden wenn die frau mehr verdient , dann lebt man halt "im Luxus" aber auch ne Frau die gleichviel verdient (weniger geht kaum außer halbtags ) kommt bei erfüllen anderer Kriterien in Frage !
 

Benutzer96466 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mein Freund macht gerade seinen Master in VWL und das wirkt irgendwie erfolgsversprechender als ein ex von mir der jetzt Geowissenschaften studiert..
Bei mir wäre es andersrum. Jemand der mit Geowissenschaften überhaupt nix anfangen kann wäre kein guter Partner für mich.

Aber das ist halt nur die Vorstellung. Die Realität sähe bestimmt anders aus.

Mir kommts auch generell auf die Einstellung an. Jemand der Millionen verdient, aber den Job scheiße findet und moralisch verwerflich (z.B. Unternehmensberaterin, die sich auf "Firma aufkaufen, Leute entlassen, Tafelsilber verkaufen, Firma schließen" spezialisiert hat) käme nicht in Frage. Freischaffende Künstlerin, die Bilder malt und davon nicht leben kann wäre (vernünftigen Job meinerseits vorausgesetzt) kein Problem. Müllabführfrau auch wohl nicht.

Nur ganz ambitionslos wäre kritisch.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich will einen Mann mit Idealen, und ich will, dass er einen Job hat, bei dem er diese Ideale auch verfolgen kann und das daher dann auch tut. Geld spielt bei mir keine große Rolle. Ich denke, wenn beide arbeiten, dann kann man sich heutzutage in unserer Gesellschaft gut über Wasser halten. Meine Eltern haben's damals sogar nur mit einem Gehalt geschafft. Bin aber einen "bescheidenen" Lebensstil gewöhnt, sofern man das in Mitteleuropa überhaupt so nennen kann.
 
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