Kennenlernen der Familie des Partners

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
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Spät ist es, dennoch bin ich gerade auf die Idee einer kleinen Umfrage gekommen...

Wann habt ihr die Familie (Eltern, Geschwister,...) eures Partners kennen gelernt?
Gleich zu Beginn der Beziehung, erst nach einiger Zeit - oder vielleicht immer noch nicht?
Wie wurdet ihr vorgestellt?
Hattet ihr Lust, die Familie eures Partners kennen zu lernen, oder war das eher ein Akt á la "Augen zu und durch!"?
Und wie war dann das 1. Treffen? Wurdet ihr herzlich in den Kreis der Familie aufgenommen, oder herrscht selbst heute noch etwas Distanz zwischen euch?
Würdet ihr euch mittlerweile auch als Teil der Familie eures Partners bezeichnen? Oder ist es immer noch "seine/ihre" Familie?

Erzählt doch einfach mal :smile:
 

Benutzer15352 

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Ich habe seine Familie gleich beim ersten Treffen kennengelernt - er wohnte noch daheim :zwinker:. Vorgestellt wurde ich mit Vornamen und zum Glück durfte ich gleich alle duzen :smile:. Der Empfang war schon recht herzlich, doch. Als Teil seiner Familie würde ich mich auch nach acht Jahren dennoch nicht bezeichnen, dafür sehe ich seine Leute zu selten. Es herrscht auch keine große Vertrautheit, was aber auch zwischen meinem Mann und seiner Familie so ist. Alles recht oberflächlich. Mein Verhältnis zu ihnen ist dennoch gut.
 

Benutzer27534 

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Bei uns ist das ja etwas kompliziert, da wir in Teenie-Zeiten schonmal kurz liiert waren, er später noch mit meinen Brüdern Musik gemacht hat etc. Das heißt, eigentlich kannten seine Eltern mich (haben sich aber nicht wirklich erinnert :grin:) und umgekehrt genauso.

Das Kennenlernen kam nach ca. 3-4 Wochen da wir nach ca 7 Wochen direkt schon mit meinen Eltern spontan für 2 Wochen in den Urlaub gefahren sind. Da sollte vorher doch ein Kennenlernen stattfinden :zwinker:
Im gleichen Zeitraum habe ich auch seine Eltern nochmal kennengelernt. Seinen Bruder kenne ich schon genauso lange wie ihn, er war zwar über unser erneutes Zusammenkommen nach 8 Jahren etwas verwundert aber fand es gut.
Ich würde mich schon als Teil seiner Familie sehen, ebenso umgekehrt. Nach ca. 6 Monaten haben wir die restliche Sippschaft des anderen kennengelernt (da war Weihnachten :tongue:).

Auf jeden Fall freu ich mich sehr über dieses gute Verhältnis in beide Richtungen :jaa:
 

Benutzer140332  (33)

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Wann habt ihr die Familie (Eltern, Geschwister,...) eures Partners kennen gelernt?
Ungefähr einen Monat nach unseren zusammen kommen - auf der Hochzeit seines Halbbruders.:grin:

Seine Mutter hab ich schon früher kennen gelernt, weiß aber nicht mehr wann. Meine Eltern hat er nach 2 Wochen kennen gelernt, die haben mich damals zu ihm gefahren.
Wie wurdet ihr vorgestellt?
Hm? Mit meinem Vornamen?:grin:
Da gab's kein 'Das ist meine Freundin.' - man muss ja Offensichtliches nicht aussprechen.:zwinker:
Hattet ihr Lust, die Familie eures Partners kennen zu lernen, oder war das eher ein Akt á la "Augen zu und durch!"?
Ich hatte schon Lust, seine Familie kennen zu lernen. Da es aber die väterliche Seite war, hatte mein Mann weniger Lust dazu. Sie haben eine etwas schwierige Geschichte. Trotzdem war es okay, ich bin da ganz unbedarft ran gegangen.
Und wie war dann das 1. Treffen? Wurdet ihr herzlich in den Kreis der Familie aufgenommen, oder herrscht selbst heute noch etwas Distanz zwischen euch?
Ich wurde herzlich aufgenommen, habe sie aber seither nicht wieder gesehen. (bzw. nur Teile der Familie)
Würdet ihr euch mittlerweile auch als Teil der Familie eures Partners bezeichnen? Oder ist es immer noch "seine/ihre" Familie?
Bei seiner Mutter bin ich schon Teil der Familie (er bei meinen Eltern eben so) und ich fühle mich auch zugehörig. Aber ein 'Das ist jetzt meine neue Familie' habe ich nicht. Ich bin diesbezüglich aber auch etwas schwierig.
 

Benutzer4030 

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In meinen bisherigen festen Partnerschaften hatte ich jedesmal relativ zeitnah die Familie kennengelernt. Großartig vorgestellt nicht. Meist nur "das ist sie". Oder man kannte die Eltern sowieso schon.

Als ich jünger war es dennoch einfacher Familien kennenzulernen. Heute bin ich da distanzierter. Die Akzeptanz ist da, auf meiner wie auf der Familienseite. Aber mehr auch nicht. Habe genug mit meinen Ex-Familien zu tun, da finde ich es ganz angenehm so wie es im Moment ist. Wo ich mich auch mal "ausgrenzen" kann. Wir wohnen ja alle relativ auf einen Haufen (Also meine Familie, die des Partners und die der Exen)

Was heißt Lust sie kennen zu lernen? Mein Ex lebte noch im Elternhaus, da sitzt man automatisch mit der Familie am Frühstückstisch, außer man haut noch in der Nacht ab:whistle::ninja:
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
Er hat meine Eltern bei unseren 5. oder 6. Treffen kennengelernt, da waren wir noch nicht zusammen. Ich wohnte noch zuhause und er hat mich mit dem Auto abgeholt. Der erste Satz, den mein Vater zu ihm sagte, bezog sich auch direkt auf das Auto - der kam noch vor dem "Hallo". Die Szene wird uns vermutlich in der Tischrede begegnen. :grin: Meine Schwester lernte er dann 2 Monate später kennen. Sie wohnt in einem anderen Bundesland.

Ich habe seine Familie 3 Wochen nach Beziehungsbeginn kennengelernt. Sie wussten schon, dass es mich gibt. Mein Freund hatte dann Geburtstag und so ergab sich einfach. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen, Schwiegereltern, Großeltern, Tante und Onkel stellten sich direkt alle mit dem Vornamen vor. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu seiner Familie, telefoniere regelmäßig mit seiner Mutter. Seine Großeltern, habe ich eh schon vor Jahren annektiert. Das sind jetzt auch meine, kann er ruhig mit mir teilen. :ninja:
 

Benutzer150198 

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Off-Topic:
Coole Umfrage, mal was anderes! :smile:


Wann habt ihr die Familie (Eltern, Geschwister,...) eures Partners kennen gelernt?
Gleich zu Beginn der Beziehung, erst nach einiger Zeit - oder vielleicht immer noch nicht?
Nicht direkt am Anfang, da ich alleine gewohnt habe und wir ansonsten nur die Möglichkeit hatten in derselben Stadt bei seinen Eltern zu sein.
Da haben wir am Anfang alleine sein natürlich präferiert :tongue:

Wie wurdet ihr vorgestellt?
Sie haben sich selbst vorgestellt, ganz normal mit Vornamen.
Hattet ihr Lust, die Familie eures Partners kennen zu lernen, oder war das eher ein Akt á la "Augen zu und durch!"?
Mich hat es schon interessiert, aber ich war trotzdem irgendwie nervös :grin:
Und wollte so ein 'Kennenlern-Essen' oder sowas vermeiden, ketztendlich lief es aber doch darauf hinaus :grin:

Und wie war dann das 1. Treffen? Wurdet ihr herzlich in den Kreis der Familie aufgenommen, oder herrscht selbst heute noch etwas Distanz zwischen euch?
Also 'Distanz' würde ich das nicht nennen, ich wurde schon herzlich aufgenommen - habe aber einfach nicht so viel mit den Eltern zu tun, da ich ja nicht so oft da bin.
Aber ich verstehe mich mit ihnen, also kann mich nicht beschweren.

Da habe ich schon weit gruseligere Geschichten gehört...oder mit den Eltern von Freundinnen erlebt..

Würdet ihr euch mittlerweile auch als Teil der Familie eures Partners bezeichnen? Oder ist es immer noch "seine/ihre" Familie?
Ne, haha, das kann man so nicht sagen, also ich meine man kann ja nicht so richtig dazugehören sage ich mal.
Aber ich bin da, wie gesagt, auch viel zu selten und mache auch dann zu wenig mit den Eltern zusamen, als dass ich irgendwie ein Teil der Familie sein könnte.
Mein Freund ist dann schon eher ein Teil meiner Familie, aber irgendwie kann man das auch nicht so richtig so nennen.
Schwierige Frage..
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Kenne das nur aus einer "Schulfreunde" Beziehung, da bin ich bei ihm schon als Teil des engeren Freundeskreises ein und aus gegangen, bevor wir zusammen waren, und in meinem Freundeskreis haben eigentlich alle immer ein gutes Verhältnis zu den ganzen Eltern gehabt :zwinker:

Ich hab nicht wahnsinnig gut in seine Familie und deren Interessen gepasst, aber es war immer angenehm freundlich. Umgekehrt - nun, meine Mutter wird sowieso von allen gemocht, und mein Vater mag niemanden :zwinker: War auch ok, obwohl er sich glaub ich in meiner Chaos Sippschaft auch immer ähnlich fehl am Platze gefühlt hat, wie ich in seiner sehr künstlerisch feingeistig angehauchten.

Sollte mir irgendwann wieder eine Beziehung passieren würde ich mir sehr wünschen, dass auch das familiäre gut passt, und man sich gut versteht. Muss jetzt nicht die unendlich tiefe Bindung werden, ich such keine neue Familie :zwinker: aber irgendwie ist mir das wichtig, dass alles zusammen gehört, und sich alle wohl fühlen, ohne schnell genervt zu sein.
 

Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
Ich habe ihre Eltern nach ca. 3 Monaten gezwungernermaßen kennen gelernt. Eigentlich sollte das wohl noch nicht so früh stattfinden aber auf Grund von widrigen Umständen ging es nicht anders.
Ich wurde super freundlich und locker aufgenommen und habe mich auch gleich sehr wohl gefühlt.
Mittlerweile fühle ich mcih als fester Bestandteil der Familie.
Auf der anderen Seite hat sie bisher meine Mutter kennen gelernt Bruder und Schwägerin folgen dieses WE.
 

Benutzer66223  (35)

Planet-Liebe Berühmtheit
Wir waren 1 Monat zusammen, als mich seine Mutter zum Essen eingeladen hat. Das lustige war ja dass sie sich voll den Kopf gemacht hat wegen dem Tischdecken, da ich ursprünglich aus dem Gastgewerbe komme :grin:

Als sie mich das erste Mal sah, fiel sie mir regelrecht um den Hals. Ich hab mich zwar etwas komisch gefühlt, vor allem weil mein Mann mir damals von seinem Vater erzählt hat und was sie alles miterlebt hatten aber das nervöse Gefühl nahm ziemlich schnell ab und ich hab mich sichtlich wohl gefühlt :smile:

Seine Familie ist für mich mehr Familie als meine eigene, mit Ausnahme von meiner Zwillingsschwester. Aber meine Schwiegermutter geht mit mir um als wäre ich ihre Tochter, so viel Liebe kenne ich von meiner Mutter gar nicht....
 

Benutzer46728 

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Wir hatten eine Fernbeziehung am Anfang, er war viel öfter bei mir, lernte meine Eltern also nach ca. 5 Wochen kennen, ich seine Familie erst nach 4 Monaten (entfernungsbedingt). Ich wurde herzlich aufgenommen und bin für seine Mutter ein Teil der Familie. Meine Mutter nennt er mittlerweile aus Spass oder wenn er nicht nachdenkt selber "Mama"-ist also ein Teil der Familie.
 

Benutzer18168 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wann habt ihr die Familie (Eltern, Geschwister,...) eures Partners kennen gelernt?
bisher immer innerhalb weniger tage.. maximal 2 wochen
teilweise weil wir entweder mit den eltern zusammen wohnten oder durch zufällige treffen

Gleich zu Beginn der Beziehung, erst nach einiger Zeit - oder vielleicht immer noch nicht?
immer gleich zu beginn.. ich bin da auch kein freund von ewig warten

Wie wurdet ihr vorgestellt?
"das ist der dami.. der wohnt jetzt hier" :grin:

Hattet ihr Lust, die Familie eures Partners kennen zu lernen, oder war das eher ein Akt á la "Augen zu und durch!"?
ich freue mich da immer drauf die eltern und/oder geschwister von partnern kennen zu lernen

Und wie war dann das 1. Treffen? Wurdet ihr herzlich in den Kreis der Familie aufgenommen, oder herrscht selbst heute noch etwas Distanz zwischen euch?

es herrschte nie distanz

Würdet ihr euch mittlerweile auch als Teil der Familie eures Partners bezeichnen? Oder ist es immer noch "seine/ihre" Familie?

spätestens wenn man bei familienfeiern dabei ist wo auch noch die weitere verwandtschaft dazu eingeladen ist kann man sagenman ist teil der familie
 

Benutzer39498 

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Wann habt ihr die Familie (Eltern, Geschwister,...) eures Partners kennen gelernt?
Gleich zu Beginn der Beziehung, erst nach einiger Zeit - oder vielleicht immer noch nicht?
Gute Frage... ich weiß es gar nicht mehr so genau. Seine Familie ist recht weit verteilt, Eltern gibt's nicht, dafür diverse Tanten und Onkel - und seine Schwestern.
Bei unserer Graduierungsfeier waren recht viele Verwandte da, damals haben wir auch gemeinsam mit meiner Familie im Restaurant gefeiert - da waren wir 7 Monate zusammen. Ich weiß aber, das ich damals niemanden getroffen habe, den ich nicht schon kannte. :grin: Aber wann genau könnte ich echt nicht mehr sagen. In der Wohnung seiner einen Schwester habe ich das erste Mal nach drei Wochen Beziehung übernachtet, aber da war sie nicht zu Hause :grin:
Wie wurdet ihr vorgestellt?
Mit meinem Namen :what:
Hattet ihr Lust, die Familie eures Partners kennen zu lernen, oder war das eher ein Akt á la "Augen zu und durch!"?
Ich war zwar etwas nervös - bei meinen vorigen Beziehungen war das Thema Familie immer schwierig - aber ich habe mich schon drauf gefreut. Wir sind beide totale Familienmenschen.
Und wie war dann das 1. Treffen? Wurdet ihr herzlich in den Kreis der Familie aufgenommen, oder herrscht selbst heute noch etwas Distanz zwischen euch?
In meiner Erinnerung waren die ersten Treffen recht herzlich. Distanz herrscht nur zu einzelnen Personen, aber allgemein wurde ich bestens aufgenommen und war auch direkt immer zu Allem mit eingeladen.
Würdet ihr euch mittlerweile auch als Teil der Familie eures Partners bezeichnen? Oder ist es immer noch "seine/ihre" Familie?
Ich würde uns jeweils als Teil der anderen Familie bezeichnen, doch, ja. Spätestens seit der Hochzeit, wo es mir einige Verwandte auch noch mal ganz deutlich laut gesagt haben (das sie mich als Teil ihrer Familie sehen).

Bei meiner Familie war es ganz ähnlich. Meinen Vater lernte mein Mann nach wenigen Wochen kennen (zum Kaffee trinken), eher durch Zufall, aber die haben sich auf Anhieb gut verstanden. Ich glaube, an Ostern (wir kamen Februar zusammen) habe ich ihn das erste Mal mit nach Hause genommen, da war gleich mal die halbe Familie auf einem Haufen, so das sie ihn alle begutachten konnten :tongue:
Bei mir ist er schon lange ein Teil der Familie, auch weil ich noch am Ehesten von uns beiden ein "Elternhaus" habe, zu dem ich auch einen Schlüssel habe und wo ich theoretisch immer ein und aus gehen könnte. Das hat er ja nicht, dadurch ist man immer überall irgendwie zu Gast, egal, wie herzlich es ist und wie gut man sich auskennt.

Abgesehen von kleineren Reibereien (die sein einer Onkel und ich gerne bei einer Flasche Wein austragen - Pack schlägt sich, Pack verträgt sich :zwinker: ) verstehen sich bei uns alle bestens, auch die beiden Familien untereinander. Das war und ist uns wichtig und ich bin echt froh, das wir damit keine Scherereien haben.
 

Benutzer121281  (32)

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Seine Grossmutter und ich glaube ein paar Onkel und Tanten: beim zweiten Treffen. Beim ersten sind wir einfach nicht aus dem Bett gekommen. :grin:
Beim zweiten Treffen waren wir übrigens noch nicht zusammen, da war ich eben nur der Anhang zur Fasnacht. :zwinker:

Gab da eben eine "leichte" Sprachbarriere, ich hab schlichtweg kein Wort verstanden. Aber ansonsten lief's super. :grin: Ich seh sowas eh nicht als die grosse Nummer an. Sowas wie "Das ist Harley, meine Freundin" gab's auch später nicht. Ich hab mich selbst mit Vornamen vorgestellt und gut. Ist für mich genau so, als ich seine Freunde kennengelernt habe.

Dieses "Wir lernen jetzt unsere Eltern/Familien kennen und machen ein riesen Ding draus" hab ich ehrlich gesagt noch nie nachvollziehen können. :hmm:

Ich komm übrigens super mit seiner Familie klar. :grin: Seine Grossmutter wohnt unter uns und bei der häng ich dauernd rum. Mit seiner Tante hab ich mir schon mehrfach n Hotelzimmer geteilt. Am Patenonkle greif und rüttel ich öfter mal rum auf der Suche nach Ricola. x) Usw.
 

Benutzer133456  (49)

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Die Eltern meiner Partnerin leben in Peking, in einem der dort ueblichen, riesigen Hochhaeuser. Wir kennen uns jetzt fuenf Jahre, als ich noch in China lebte, und ich wuerde sagen seit ca. dreieinhalb Jahren sind wir eigentlich Partner. Seit etwa einem halben Jahr nun offiziell. Wir geben einander viel Freiheit, und sie ist monateweise in China, um ihre Firma dort in gang zu halten. Auch jetzt gerade wieder.

Ihre Eltern traf ich eigentlich immer nur durch eine Taxituere hindurch. Wenn wir in Peking sind, sind wir immer per Taxi unterwegs, und immer mal wieder halten wir am Compound der Eltern und holen was ab oder bringen was hin - Klamotten, Essen, etc. Und da kommen die dann immer runter und zum Taxi, und holen das ab. Sie geben sich etwas scheu, weil aeltere Chinesen Europaer sehr raetselhaft finden, und sie nichts falschmachen wollen. Sie winken immer nett, aber das war's dann auch schon.

Einmal gingen wir mit ihnen essen; wer in China den Freund zu einem Essen mitbringt, gibt dadurch die Ernsthaftigkeit der Beziehung bekannt. Die Eltern meiner Partnerin waren darueber sehr froh, denn die begannen schon der Meinung zu sein, ihre Tochter wuerde wohl "keinen mehr abkriegen", haha. Und da sassen wir und assen brav diverse Koestlichkeiten, hot pot style. Was ganz anderes wird es sein, wenn ich mal der weiteren Familie begegne. Mir wurde schon gesagt, da seien 127 Verwandte zu besuchen, und die wollen alle mit dem Partner rituelle Trinkspielchen machen, mit dem beruehmten Baijo, einem Reisschnaps mit ueber 50% Alkohol.

Kommt alles noch.
 

Benutzer150539 

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Die Komponenten unserer "Familien" sind etwas verstreut, drum wirds etwas länger..

Meine Freunde sind mir genau so wichtig wie meine Familie, die lernte er per Zufall schon am 1. Date bzw einige Tage später an nem Abendessen kennen. Potential Boyfriend-Check bestanden :grin:

Meine Eltern lernte mein Freund nach einigen Wochen kennen, als wir noch nicht mal zusammen waren und wir in Jogginghosen auf dem Sofa sassen nach dem Essen. Meine Eltern kommen eigendlich immer ungefragt in meine Wohnung, hab kaum Probleme damit. Er wurde mit "ah.. Kollege Parkplatz" begrüsst - ich hatte mein Auto auf dem ehemaligen Besucherparkplatz abgestellt an einem unserer ersten Wochenenden - und ne Anzeige bekommen, die zu meinen Eltern geschickt wurde und ich natürlich erklären musste, warum mein Auto n Wochenende lang in A. stand.
(die neue Verwaltung hat niemandem im Haus die neuen Besucherplätze mitgeteilt. Das war ne nette Diskussion inkl. Ne Androhung einer Anzeige wegen Nötigung meinerseits..)

Seine "Trainingsfamilie" hab ich am Flughafen nach nem Seminar kennengelernt, als ich ihn "alleine" abholen wollte als Geburtstagsüberraschung. Ging etwas schief, als ich vor 10 seiner Jungs als "äh.. Das ist X... Meine äh.. Freundin?" vorgestellt wurde. Wir hatten nie drüber geredet gehabt. Tja, Fall klar. Fühlte sich allerdings komisch an..

N paar Wochen später gings dann zum Essen bei meinen Eltern, wo meine Mama das Tattoo meines Freundes entdeckte und ihm beinahe das Shirt vom Leib riss. Die Story muss ich mir jetzt noch anhören.. Mein Freund ist immernoch überfordert mit der quirligen Art meiner Mama und dass wir zwei Frauen so viel quatschen können... Den "Rest" der Familie lernte er am 60. Geburtstag meiner Mama kennen (Tante plus Familie, mehr gibts nicht)

Seine Eltern (geschieden) lernte ich auch in dem Zeitraum kennen. Ich selbst hab da ja panische Angst vor - aber seine Mama ist cool, sein Papa n bisschen angsteinflössend und wir sind nicht so auf einer Wellenlänge. Mit dem Bruder wurd ich nach nem Jahr etwas warm (n richtiger Nerd, da hab ich n bisschen was für übrig) und seine Schwester ist easy.

Lustiger war das Treffen mit seinem leiblichen Papa plus Frau, die n bisschen verdutzt waren, da ich u.a. Meine geliebten Newrocks trug an dem Abend plus gepierct plus komplett schwarze Szene-Klamotten. Aber das Eis war bald gebrochen (ja, ich hab nen angesehenen Job) und seither sind die Abende immer sehr lustig und herzlich. Vater und Sohn sind sich sooooo ähnlich, da können wir zwei Frauen doch öfters über die beiden lästern und ich hol mir Tipps für die "Haltung" meines "Exemplars" :grin: (der Papa ist allerdings etwas weniger stur und etwas offener).

In nächster Zeit lern ich noch seinen Grosseltern mütterlicherseits kennen plus ev. N bisschen aus der Richtung, aber da gibt mein Freund auch nicht so viel drauf, drum wirds wohl beim einmaligen Treffen bleiben und ich werd entspannter bleiben, als sonst :grin:
 

Benutzer56469  (36)

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Da mein Mann damals noch daheim wohnte haben wir uns dann gleich mal kennen gelernt. Seine Eltern sind sehr komische Menschen :grin: die das Leben leben so wie man es nicht sollte und teilweise Dinge machen wie man sie nicht machen sollte. Entweder man kommt damit klar oder eben nicht. Mit seinem Vater hab ich am 3 oder 4ten Tag gestritten was mir aber ziemlich am Arsch vorbei ging weil er einfach Ansichten hat die nicht normal sind. Mein Mann hat damals auch noch geweint deßwegen weil er einfach diese Ansichten von seinem Vater nicht versteht.

Heute verstehen wir uns gut. Sein Vater ist aber schwierig und alt und sucht gerne mal Streit.
 

Benutzer108566 

Sehr bekannt hier
Er hat meine Eltern ziemlich sofort kennen gelernt, weil ich noch Zuhause gewohnt habe. Meine Familie gibt sich viel Mühe und haben ihn vom Fleck weg adoptiert. Das hat ihn sehr verunsichert und es hat Jahre gebraucht, dass er sich darauf einlassen und das genießen konnte. Nach dem ersten Heiligabend im Kreise meiner Familie lag er die ganze Nacht neben mir wach, weil er nicht begreifen konnte, was es heißt Familie zu sein und wie man ihn als "Fremden" einfach so aufnehmen kann. Meine Leute haben da aber eine Engelsgeduld bewiesen und so konnte er auftauen. :smile:

Mein Freund hat keinen Kontakt zur Familie. Nur zu seiner Schwester und die ist... Nennen wir es "speziell". Ich bin nie mit ihr warm geworden und habe im Grunde auch keinen Kontakt. Er erzählt mir von ihren regelmäßigen Telefonaten und den Besuchen zu Weihnachten und zum Geburtstag. Das war's auch schon.
 
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