Kann man lernen, die Initiative zu Sex zu ergreifen?

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Liebe PLer,

heute nun möchte ich hier mal obige Frage stellen, die mich und meinen Freund beschäftigt - zugegeben, mich beschäftigt sie etwas mehr. :zwinker:

Mein Freund hat in seinen bisherigen Beziehungen seine Sexualität nur bedingt ausleben können. Er hatte recht wenig Sex, weil er oft zurückgewiesen wurde. Das hat ihn - zurecht, wie ich finde - in eine recht defensive Haltung gedrängt. Selbst bei einmal Sex in der Woche hieß es mitunter, er würde "nur an das eine denken". Wenn es denn überhaupt einmal in der Woche Sex gab. :hmm:

Nun haben wir eigentlich so ziemlich jeden Tag Sex, wenn wir uns sehen. Liegen wir bereits im Bett, ist das ziemlich einfach und schön. Wir kuscheln, küssen uns und dann geht es eben weiter. Da ist immer mal einer von uns beiden am Zug. :smile:

Anders sieht es im Alltag aus. Neulich hat er Pizza für uns gemacht, ich kam dann in die Küche und wir haben angefangen uns zu küssen. Das wurde dann gleich auch etwas heißer, bis er sich dann zurückzog und meinte, jetzt sei aber Schluss. Ich verstand ihn nicht (war vom Knutschen recht benebelt :link:) und fragte, warum denn. Er deutete nur auf seine Erektion ("Ja, hallo! Super!", dachte ich mir und langte auch gleich mal zu :grin:), und ich verstand noch weniger. Er meinte, das würde sonst eskalieren. Bitte, soll es doch! :eek::grin: Wir haben uns dann noch weiter geküsst, das auch irgendwie im Wohnzimmer fortgesetzt, aber am Ende hat er dann doch wieder aufgehört. Am liebsten hätte ich ihn ins Schlafzimmer gezerrt, aber so läuft es meistens.

Entweder ergreife ich dann die Initiative oder es gibt in den meisten Fällen keinen Sex. :geknickt:

Natürlich möchte ich ihn nicht drängen, wir haben auch schon darüber gesprochen und meistens sagt er, mit der Zeit würde das schon werden.

Er hat immer noch unbewusst Angst vor Zurückweisung. Selbst wenn ich mich schon halb in seiner Umarmung winde und förmlich in ihn hinein krieche, denkt er immer noch, ich könnte nicht wollen. Selbst wenn ich verbal positives Feedback gebe, genügt das in diesen Momenten zumeist nicht. :confused:

Zweimal hat er sich tatsächlich getraut, die Initiative zu ergreifen, beide Male liegen schon einige Wochen zurück (Anfang November und Anfang Dezember).

Kann man das lernen, wenn man so schlechte Erfahrungen gemacht hat?
Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und hat vielleicht den ein oder anderen Tipp für uns?

Zur Information am Rande:
In seiner Fantasie fällt mein Freund gerne über mich her.

Ich würde mich sehr über Meinungen und Anregungen freuen!

P.S.: Und nein, ich habe kein Problem damit, die Initiative zu ergreifen, aber ich möchte ja auch mal "erobert" (flachgelegt? :zwinker:) werden.
 
M

Benutzer

Gast
hm also dann sag ihm doch mal das du dich freune würdest wenn er aus heiterem Himmel nehmen würde, :grin: hehe
ansonsten einfach abwarten das kommt schon :grin:
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Wie ich schrieb, haben wir schon oft darüber gesprochen und er weiß, was ich mir wünsche - und es ist ja deckungsgleich mit seinen Fantasien. Nur die Umsetzung existiert eben nicht.
 

Benutzer114120  (29)

Benutzer gesperrt
Immer kleine Schritte. Ergreift er denn wenigstens die Initiative, um einfach nur etwas rumzufummeln, zuknutschen, etc?
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Wenn wir schon halb nackt im Bett liegen: ja.
Sonst: knutschen ja, fummeln eher nicht.
 

Benutzer114120  (29)

Benutzer gesperrt
Dann soll er eben erstmal lernen, dass er von sich aus im Alltag mit fummeln anfangen kann. Wenn er das irgendwann "gelernt" hat, kann er immer forscher werden. Aber es liegt halt an ihm, dass er selber den Willen dazu hat. Andernfalls wird das wohl nix.
 
M

Benutzer

Gast
hm ja das ist doof... versuch ihn mal scharf zu machen ohne ihn anzufassen, vielleicht kommt er dann ja mal... (hab aber auch keine idee wie.. :grin: )
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Mache ich oft genug, das löst diese Blockade in seinem Kopf nur leider auch nicht. Wir haben viel Zärtlichkeit und Leidenschaft in der Beziehung - und entsprechend viel Körperkontakt oder eben reine verbale Kommunikation.
Er will morgen Abend hier mal was reinschreiben, dann kann er auch besser ausformulieren, was in seinem hübschen Kopf so vor sich geht.
Er will ja - er kann nur irgendwie nicht. :frown:
 

Benutzer89563 

Meistens hier zu finden
Na, es besteht doch zumindest schonmal ein Unterschied zwischen ein paar einfachen Küssen, und denen, die da in eurer Küche stattgefunden haben.
Vielleicht sollte er erstmal lernen, zwischen denen zu unterscheiden. Denn wenn ihr euch schon so küsst, heißt das ja schon, daß du mehr willst, und daß er da keine Angst vor Zurückweisung haben braucht.
Also, im Prinzip signalisierst du damit die Lust auf mehr, aber er kann dann die Initiative für alles weitere übernehmen. Das ist zwar noch nicht das, was du willst, aber ein Anfang.

Mach ihm klar, daß dir eure jetzige Häufigkeit gefällt, und du gern auch noch mehr hättest. Vielleicht denkt er, daß das jetzt schon zu viel ist, und du gar nicht mehr haben willst?


Nebenbei hatte ich auch eine langjährige Beziehung, in der die feurigsten Worte von ihr ein "Jetzt nicht" waren. Etwa einmal im Monat, oder seltener, hat sie mal die Initiative ergriffen, sämtliche Versuche meinerseits wurden aber abgeblockt. Das war nicht schön, und führte schon dazu, daß ich beim Anblick eines Paares so absurde Gedanken hatte wie "Na, und wie machst du es, ihn hinzuhalten, damit du keinen Sex mit ihm haben mußt?"
Mittlerweile habe ich eine Dame kennengelernt, die genauso oft und gerne Sex hat, wie ich auch. Auch die Vorstellungen von gutem Sex sind bei uns beiden gleich.
Nie hätte ich gedacht, daß es eine Frau gibt, mit der ich sexuell dermaßen auf der gleichen Wellenlänge liege, wie mit ihr.
Allerdings, eine Eingewöhnungszeit, in der ich mich erstmal an die neuen Umstände gewöhnen mußte, die hatte ich nicht.

Im Prinzip kann ich daher verstehen, daß er nicht "so einer" sein will, der immer nur auf das eine aus ist, und daß er sich deshalb zurück hält.
Daß man ein gemeinsames Maß finden muß, was die Häufigkeit angeht, ist klar, aber er sollte doch auch erkennen, daß du mehr willst.
 

Benutzer114161 

Öfters im Forum
Ich sag nur: "Rhinozeros!!!" (How I Met Your Mother)

Okay, keine sehr geschickte Wahl für ein abgesprochenes Wort, um dem Partner unauffällig in jeder Situation klar zu machen, dass man am liebsten sofort an Ort und Stelle Sex mit ihm hätte.

Aber die grundsätzliche Idee ist, obwohl auch irgendwie lustig, vielleicht gar nicht so doof.

Oder wenn er mal wieder damit kommt, dass es ja sonst eskalieren könnte: "Ich brauche es jetzt aber. Entweder machst du es mir oder Mr. Dildo, such es dir aus!"

Klingt vielleicht etwas hart, aber oft braucht es eben einfach mal offene Worte in genau dem Moment.

Ich mein, was will er noch? Wenn du in dem Moment schon sagst, dass du jetzt sofort Sex mit ihm willst gibt es doch nun wirklich keine Ausrede mehr in Richtung "Angst vor Zurückweisung", denn Frau sagt sowas doch wohl kaum, um den Mann dann zurückzuweisen.
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Selbst wenn ich verbal positives Feedback gebe, genügt das in diesen Momenten zumeist nicht.
Auch, wenn du -ganz stumpf ausgedrückt- sagst "fick mich!" (oder was auch immer ihr dann benutzt) ? dass du dann definitiv willst, sollte dann ja klar sein
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Liebes Nüdelchen,

ich bin der Meinung daß Man(n) das wieder lernen kann - er hat es ja auch mal "verlernt".

Ich bin ja eine große Freundin der spielerischen, schmusigen sexuellen Erkundung, besonders wenn da ein Schuß Absurdität dazukommt. Hat für mich und meinen Schatz auch sehr gut funktioniert - vielleicht darum bin ich da von dieser Methode so überzeugt.

Das Problem bei uns bestand (und besteht vielleicht auch bei euch) aus zweierlei:

1. Bei meinem Freund einersets aus dem allgemeinen Mißtrauen bzw. bei euch der allgemeinen Angst vor Zurückweisung.

2. Bei uns aus andererseits seiner sexuellen Scheu bzw. bei euch...auch aus der sexuellen Scheu deines Freundes.

Beides kann (und sollte) man meiner Ansicht nach mit Geduld und verspielter Zärtlichkeit lösen.

Dazu eine Randbemerkung:

Wir haben uns dann noch weiter geküsst, das auch irgendwie im Wohnzimmer fortgesetzt, aber am Ende hat er dann doch wieder aufgehört. Am liebsten hätte ich ihn ins Schlafzimmer gezerrt, aber so läuft es meistens.

und warum hast Du nicht?
Ich hätte das in dem Moment getan, einfach um ihm zu zeigen, daß Lust okay ist, und daß er mit Dir bedenkenlos zu Ende führen kann, was ihr begonnen habt.

---


Was den rein sexuellen Teil angeht, zitiere ich mich mal aus einem anderen Thread:

Ich habe auch einen Freund der anfangs - im Bett - sehr scheu war: Zwar begeistert bei der Sache, wenn ich das Ruder in der Hand habe, aber den aktiven Part übernahm er erstmal nie.

Ich habe /hatte kein Problem damit (bzw bevorzuge es generell) den aktiven Part selbst zu übernehmen, aber ab und zu will Frau doch, daß er mal seiner Geilheit nachgibt und sich einfach mal ein bißchen nimmt, was er möchte :smile:, also habe ich das dann, peu à peu, eher spielerisch, gelöst.

Ich habe ihm da gar nicht konkret gesagt, was er machen "soll", ich wollte ja einfach nur, daß er mit quasi offenem Ergebnis mal fickt wie er lustig ist.

Angefangen hab ich damit, ihm zu zeigen, daß nicht nur ich ihm spontan an Hintern oder Gemächt greifen kann, sondern daß es auch okay ist, wenn er mich mal aus heiterem Himmel begrapscht.

Dann hab ich mich ab und zu auch mal einfach so beim morgendlichen Anziehen-und-nack-aneinander-vorbeihuschen rumgedreht und ihm mein Geschlecht etwas aufreizend präsentiert. Ihn über die Schulter angegrinst, und ihm Dinge gesagt, die für uns stimmungsfördernd wirken: Daß mein Uterus sooo hungrig ist; daß meine Mupfel Sehnsucht nach seinem Schwanz hat; daß er mir mal zeigen soll, wie scharf er auf mich ist; daß ich ihn zur Belohnung - versprochen, versprochen - schön leerficken würde, wenn er nun erstmal das Heft in die Hand nimmt .

Anfangs hab ich ihn für die Eigeninitiative (sprich: Eindringen) belohnt, indem ich ihn mit meinem Hinterbecken an die Wand radiert und die Fickarbeit für ihn übernommen habe. Schritt für Schritt habe ich ihn dann einfach mehr und mehr selber machen lassen.

War ein voller Erfolg: In 90% der Fälle habe ich das Sagen im Bett (wie es uns beiden auch lieber ist), aber wenn er mich mal nehmen möchte, oder ich genommen werden will, gibt es auch keinerlei Hemmungen auf beiden Seiten und alles klappt ganz von selbst.

Was nun die allgemeine Angst vor Zurückweisung (bzw. bei meinem Freund der Mangel an menschlichem Grundvertrauen) angeht, ist es schon komplizierter.

Mir und ihm half es da, daß ich (schon von meinem Naturell her naheliegend) ihn konsequent in Nähe und Zärtlichkeiten ersäufte. Da sind auch kleine Gesten, wie Du richtig erkannt hast, sehr bedeutsam; wenn er gar nicht erst die Möglichkeit bekommt, an Zurückweisung zu denken, ist es (zumindest Anfangs) genau richtig.

Also:
Er hat immer noch unbewusst Angst vor Zurückweisung. Selbst wenn ich mich schon halb in seiner Umarmung winde und förmlich in ihn hinein krieche, denkt er immer noch, ich könnte nicht wollen. Selbst wenn ich verbal positives Feedback gebe, genügt das in diesen Momenten zumeist nicht

Meine Vorgehensweise wäre in der Situation: Ihn zuerst so fest liebhalten, daß er keine Luft mehr kriegt, dann ihn wenn er in dieser Umklammerung steckt beschmirgeln und in ihn hineinkriechen.

Weiteres Beispiel: Es ist in unserer Beziehung unmöglich, ihn zu küssen oder auch nur innig zu umarmen, ohne daß er steif wird. Mich freut das, ich fühle mich dann attraktiv. Er hatte damit anfangs große Probleme, weil er dachte, daß er dafür zurückgewiesen wird. Folgerichtig versuchte er dann immer sein Becken zurückzuziehen oder sich ganz aus der Umarmung zu lösen. Meinem eigenen Rezept entsprechend habe ich also einfach gegengesteuert und seinen Po gegriffen und ihn an mich gedrückt, bzw. mein Becken aktiv an seinem Schwanz gerieben und geschnurrt, damit er eben merkt, daß mir seine Erregung nie "unwillkommen" ist. Das hat - mit der Zeit - auch gefruchtet. Jetzt drückt er sich immer von selbst an mich und erwartet dafür Belohnungsarschgrapschen bzw Beckenstöße meinerseits. Ich habe ihn also gut konditioniert.

Klingt vielleicht etwas hart, aber oft braucht es eben einfach mal offene Worte in genau dem Moment.

Halte ich für kontraproduktiv und zerstörerisch. Drohszenarien in einem Kontext sexueller Verunsicherung = *Atombombengeräusch*
 

Benutzer107327 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hab Geduld mit ihm. Ja man kann das lernen, aber das dauert. Wichtig für ihn:

Ihm positives Feedback geben (siehe chelles Beitrag) so dass er merkt, dass du dich freust/ es dich anmacht, wenn er aktiv wird und er das durchaus DARF. Er weiß das zwar intellektuell aber bis er auch ein Gefühl dafür hat und danach handeln kann dauert´s halt ein wenig - kleine Schritte! Und nicht direkt fordern, eher ermuntern.

Ich glaube, außer der Angst vor Zurückweisung hat er noch etwas anderes durch seine Vorgeschichte verinnerlicht: Schuldinduzierung. "Immer willst du nur" usw. also seine vorherigen Partnerinnen haben sein sexuelles Verlangen mit Schuld in Verbindung gebracht - ganz fies fürs männliche Selbstbewusstsein und Gift für spontanen lockeren Umgang mit Sexualität. Dass wieder abzulegen wird seine Zeit dauern.

Aber ich glaube er wird umso mehr zu schätzen wissen, dass du anders bist und wie er mit dir umgehen kann und darf.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Na, es besteht doch zumindest schonmal ein Unterschied zwischen ein paar einfachen Küssen, und denen, die da in eurer Küche stattgefunden haben.
Vielleicht sollte er erstmal lernen, zwischen denen zu unterscheiden.
Lustig, genau darüber haben wir gestern Abend gesprochen. :grin: Also er merkt den Unterschied schon zwischen Liebhab-Küssen und leidenschaftlichen Will-Sex-Küssen.
Mach ihm klar, daß dir eure jetzige Häufigkeit gefällt, und du gern auch noch mehr hättest. Vielleicht denkt er, daß das jetzt schon zu viel ist, und du gar nicht mehr haben willst?
Ich glaube nicht, dass er denkt, dass ich nicht mehr möchte, ich möchte in aller Regel ohnehin oft, weil er mich einfach so dermaßen verrückt macht. Das geht mittlerweile so weit, dass ich nach einem echt heftigen Orgasmus halb tot neben ihm zusammensinke und allein durch seine Anwesenheit dann immer noch Hunger habe. :ratlos::grin: Ich gehe oft schon über meine eigenen (ursprünglichen) Leistungsgrenzen hinaus, weil ich schier nicht genug von ihm kriege. Und das weiß er.

Er staunt ja selbst über meine Libido, freut sich aber maßlos darüber (wie ein schwanzwedelnder, euphorischer Welpe :grin:). Zu Beginn sagte er oft, er könne das gar nicht glauben. Vielleicht kann er das immer noch nicht? :confused:

Klingt vielleicht etwas hart, aber oft braucht es eben einfach mal offene Worte in genau dem Moment.
Nein, unnötige Härte würde ihn im "besten" Fall unter Druck setzen und im schlimmsten Fall vielleicht kränken. Ich möchte ihn nicht als unfähigen Idioten hinstellen - weil er das einfach nicht ist. Er ist ein toller Lebens- und Bettgefährte und der beste Liebhaber, den ich je hatte. Und ich sehe es ja schon als positive Entwicklung, dass er von sich aus oft Körperkontakt sucht und aufbaut ohne zu fürchten, dass mir das nicht passt.

Und an das Schäfchen und allgemein:
Mein positives Feedback ist indirekter, nicht schon direkt eine Aufforderung. Also kein "Nun fick mich doch einfach!" (wäre auch nicht unsere Art der Kommunikation *lach*), sondern eher eine positive Reaktion auf bspw. seine Erektion. :smile:

Liebes Nüdelchen,

ich bin der Meinung daß Man(n) das wieder lernen kann - er hat es ja auch mal "verlernt".
Ach chelle, diese Worte tun so verdammt gut! :jaa:

Dazu eine Randbemerkung:
[...]
und warum hast Du nicht?
Ich hätte das in dem Moment getan, einfach um ihm zu zeigen, daß Lust okay ist, und daß er mit Dir bedenkenlos zu Ende führen kann, was ihr begonnen habt.
Das habe ich schon mehrfach getan. Am Sonntag habe ich es hauptsächlich wegen meiner Periode unterlassen - und ja, vermutlich auch ein bisschen aus Trotz. -

Was den rein sexuellen Teil angeht, zitiere ich mich mal aus einem anderen Thread:
Ah, also die körperlichen Aspekte baue ich schon ein, ich provoziere ihn gerne. Bin ich dabei dann schon nackt, ist das auch kein Problem mehr für ihn, da mutiert er zum lustvollen Raubtier. Aber ich sehe einen Unterschied: ich sollte meine Sprache mehr einsetzen! Vor allem, weil ich das ja selbst sehr gut kann. Nur ist entsprechender "Dirty Talk" bei uns selten, weil er sich dabei meistens nicht sehr wohl fühlt. Aber versuchen kann ich es ja mal. Er mag es ja, wenn ich ihn verbal einlulle. :zwinker:

Mir und ihm half es da, daß ich (schon von meinem Naturell her naheliegend) ihn konsequent in Nähe und Zärtlichkeiten ersäufte. Da sind auch kleine Gesten, wie Du richtig erkannt hast, sehr bedeutsam;
Das mache ich schon, so oft und so viel ich kann. Und er nimmt das auch sehr positiv zur Kenntnis. Er sagte nun am Wochenende, dass allein schon die Art, wie ich ihn berühre, ihm zeigt, wie viel er mir bedeutet. Das fand ich unglaublich rührend - aber es ist ja wahr! Ich fasse ihn gerne an, ich liebe es, mich an ihn zu kuscheln und seine Wärme zu spüren und ihn zu riechen. Und ich sage es ihm auch immer.

Weiteres Beispiel: Es ist in unserer Beziehung unmöglich, ihn zu küssen oder auch nur innig zu umarmen, ohne daß er steif wird. Mich freut das, ich fühle mich dann attraktiv. Er hatte damit anfangs große Probleme, weil er dachte, daß er dafür zurückgewiesen wird. Folgerichtig versuchte er dann immer sein Becken zurückzuziehen oder sich ganz aus der Umarmung zu lösen.
:eek:
Genau DAS kenne ich von uns auch! Ihm war es anfangs auch ziemlich unangenehm, wenn ich seine Erektion gespürt habe, aber zumindest das hat sich gelegt, weil ich eben auch konsequent den Beckenkontakt hergestellt oder eben einfach mal zugelangt habe - ich empfinde das doch selbst als großes Kompliment!

Ich bin gespannt, was er heute Abend noch dazu schreibt. Er kann seine Gedanken ja auch besser ausformulieren als ich aus der Erinnerung.

Fakt ist: es macht nichts, wenn es noch dauert, bis er ausreichend sicher im Umgang mit prickelnden Situationen ist. Ich gebe ihm alle Zeit der Welt - sofern ich meine Ungeduld zäumen kann. :rolleyes::ashamed:

Seine Ex-Freundinnen haben ihn allesamt am ausgestreckten Arm halb verhungern lassen und er hat sie dafür auch noch belohnt, indem er sie ohne Gegenleistung befriedigt hat - sonst hätten sie ja rumgezickt. :mad: Ich bin manchmal so unglaublich sauer und wütend auf diese Schlangen, weil sie ihn um so viele schöne Erlebnisse gebracht haben!
Er hat vieles "falsch" gelernt, dachte auch, dass seine eigene Befriedigung unwichtig sei, und ich versuche ihm nun beizubringen, dass es ganz anders sein kann.
Lustvoller, zärtlicher, liebevoller. Das ist nicht immer leicht zu initiieren, aber wenn es erst einmal läuft, lässt er sich mittlerweile immer öfter herrlich gehen und haut mich mit seiner Leidenschaft voll um. :grin:
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Ah, also die körperlichen Aspekte baue ich schon ein, ich provoziere ihn gerne. Bin ich dabei dann schon nackt, ist das auch kein Problem mehr für ihn, da mutiert er zum lustvollen Raubtier. Aber ich sehe einen Unterschied: ich sollte meine Sprache mehr einsetzen! Vor allem, weil ich das ja selbst sehr gut kann. Nur ist entsprechender "Dirty Talk" bei uns selten, weil er sich dabei meistens nicht sehr wohl fühlt. Aber versuchen kann ich es ja mal. Er mag es ja, wenn ich ihn verbal einlulle

Nun, dazu fällt mir ein kleiner Aspekt ein:
Ich trage ja unheimlich gerne Pencils. Und geschmackvolle Kleider.
Die haben einen Riesenvorteil: Frau kann den Saum hochziehen und ihm den Haupteingang zeigen. Genau das habe ich auch gemacht, bis er nach und nach gemerkt hat, OK, er kann auch mal mir den Rock hochschieben und ohne große Volksreden in mich hineingleiten und sich an meiner Muschi gütlich tun, wie es ihm gefällt.

Er hat vieles "falsch" gelernt, dachte auch, dass seine eigene Befriedigung unwichtig sei, und ich versuche ihm nun beizubringen, dass es ganz anders sein kann.
Lustvoller, zärtlicher, liebevoller. Das ist nicht immer leicht zu initiieren, aber wenn es erst einmal läuft, lässt er sich mittlerweile immer öfter herrlich gehen und haut mich mit seiner Leidenschaft voll um

Ich finde, vieles klingt doch eh sehr positiv bei euch (generell finde ich die liebevolle Art, wie du über ihn schreibst wohltuend) und es ist schwer zu glauben, daß sich das nicht lösen lassen sollte.
 

Benutzer114161 

Öfters im Forum
Nein, unnötige Härte würde ihn im "besten" Fall unter Druck setzen und im schlimmsten Fall vielleicht kränken.
Nun welche Auswirkung so etwas hätte kannst du sicher besser einschätzen als ich, ich kenne deinen Liebsten ja nun nicht. :zwinker: MIR würde es zeigen, dass mich meine Freundin so sehr will, dass es sie fast zur Verzweiflung bringt, und da könnte ich dann gar nicht mehr anders. Aber ich habe zumindest in diesem Sinne da ja auch nicht wirklich ein Problem, mich muss meine Gefährtin dann eher schon bremsen. :zwinker:

Insofern war ich jetzt im Nachhinein auch vermutlich nicht der Richtige für einen ernst gemeinten Ratschlag. Nichts für ungut. :ashamed:

Und an das Schäfchen und allgemein:
Mein positives Feedback ist indirekter, nicht schon direkt eine Aufforderung. Also kein "Nun fick mich doch einfach!" (wäre auch nicht unsere Art der Kommunikation *lach*), sondern eher eine positive Reaktion auf bspw. seine Erektion. :smile:
Auch auf die Gefahr hin, dass obige Erkenntnis von mir auch an dieser Stelle gilt: Vielleicht ist das im Zitat Fettgedruckte eben genau das Problem. Menschen versuchen so oft gewisse Dinge wie hier indirekt (aka nonverbal) zu klären, und so oft geht das völlig daneben. Dabei wäre es eben so einfach ein Wort zu sagen, um alle Zweifel auszuräumen.

Das muss dann ja auch keine (wenn auch liebevoll gemeinte) Drohung werden, oder ein plumpes "Fick mich", wenn man das so nicht mag. Aber ein "Ich will dich, jetzt!" mit der richtigen Stimme ins Ohr geflüstert zum Beispiel klingt auf mich jetzt weder besonders vulgär, noch bedrohlich, noch irgendwas. Es würde mir einfach nur sagen "sie will mich, warum sollte ich mich zurück halten"? Und es gibt sicher noch elegantere Dinge in so einer Situation zu sagen.

Ich mein, ehe ich den Partner trotz aller nonverbalen "Zeichen" sich in Zweifeln zurückziehen lasse, wäre so etwas doch nun wirklich nicht so furchtbar schlimm?
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Frau kann den Saum hochziehen und ihm den Haupteingang zeigen. Genau das habe ich auch gemacht, bis er nach und nach gemerkt hat, OK, er kann auch mal mir den Rock hochschieben und ohne große Volksreden in mich hineingleiten und sich an meiner Muschi gütlich tun, wie es ihm gefällt.
Ich trage im Winter meistens Hosen, vielleicht sollte ich das ändern? Er mag es ohnehin sehr, wenn ich Röcke trage. Das scheint mir ein sehr kluges Vorgehen zu sein. :jaa:

Kleine Anekdote: Am ersten Weihnachtstag besuchte er mich und ich sagte, ich würde etwas Leichtes, Bequemes - nicht sexy! - tragen. Ich trug also graune Leggings, rote Stricksocken :smile:D), ein rotes Top und einen schwarzen Cardigan darüber. Und er musste ständig meinen Po anfassen, weil ihn diese dünne Hose so gereizt hat. Das fand ich klasse!

Ich finde, vieles klingt doch eh sehr positiv bei euch (generell finde ich die liebevolle Art, wie du über ihn schreibst wohltuend) und es ist schwer zu glauben, daß sich das nicht lösen lassen sollte.
:ashamed:
Danke. Nun ja, es ist einfach. Ich liebe ihn einfach so sehr. Er ist so ein lieber, sensibler, zärtlicher Mann, und gleichzeitig habe ich - seit ich ihn kenne! - seit Jahren regelmäßig Bauchschmerzen vor lauter Lachen. :grin: I
Und ich weiß, wir können diese kleinen "Problemchen" lösen, eines nach dem anderen. Ich möchte ja nur, dass wir beide voll und ganz genießen können. Und dass er weiß, dass er mich jederzeit mit Zärtlichkeiten und den kleinen und großeren Schweinereien überschütten darf. :jaa:
Off-Topic:
Heute in einem Monat bin ich bereits bei ihm eingezogen und ich kann es kaum noch erwarten. Allein der Gedanke daran, jeden Morgen neben ihm aufwachen zu dürfen, euphorisiert mich bis in die Haarspitzen...


---------- Beitrag hinzugefügt um 11:35 -----------

Ich mein, ehe ich den Partner trotz aller nonverbalen "Zeichen" sich in Zweifeln zurückziehen lasse, wäre so etwas doch nun wirklich nicht so furchtbar schlimm?
Nein, es sind schon verbale Zeichen. Bspw. verbale Anerkennung für die stramme Erektion, die sich gegen mein Bein drückt. Oder ein: "O Gott, du machst mich schon wieder furchtbar heiß."

Für die meisten Männer würde das vielleicht ausreichen, aber bei ihm ist da trotzdem oft diese Stimme im Hinterkopf, die mir widerspricht.

An verbaler Aufforderung und ausgesprochenem Zuspruch mangelt es ihm gewiss nicht. Wir führen noch eine Fernbeziehung, d.h. unsere Beziehung basiert auf Reden. Also auch auf Komplimenten, Anrüchigkeiten und dem Äußern von Sehnsüchten.

Als ich am Dienstag von ihm losgefahren bin, habe ich ihm noch ein kleines Briefchen aufs Bett gelegt und mich für die schöne Zeit bedankt - auch für die Erotik und den Sex, den wir hatten. Das hat er ziemlich genossen und sich sehr darüber gefreut. :smile:
 

Benutzer114161 

Öfters im Forum
Okay, DANN sehe ich wirklich nichts, was irgendwo fehlen würde. :zwinker: Und ich muss auch zustimmen, dass eure Beziehung abgesehen von diesem Problemchen sehr gesund und schön klingt. Somit glaube ich auch, dass ihr das auch noch hin bekommt. Auf jeden Fall machst du nichts Falsches, soweit ich das erkennen kann. :smile:

Wird schon werden.

Ich wünsche dir bzw. euch auch noch viel Glück und Spaß beim gemeinsamen Zusammenleben! Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie du dich auf diesen Tag freust. :smile:
 

Benutzer110436  (36)

Sehr bekannt hier
Hallöchen!
Nun, da sich das Thema ja auch um mich dreht (hallo erstmal :grin: ), sollte ich mich hier auch mal äußern.


Ich sag nur: "Rhinozeros!!!" (How I Met Your Mother)

Okay, keine sehr geschickte Wahl für ein abgesprochenes Wort, um dem Partner unauffällig in jeder Situation klar zu machen, dass man am liebsten sofort an Ort und Stelle Sex mit ihm hätte.

Aber die grundsätzliche Idee ist, obwohl auch irgendwie lustig, vielleicht gar nicht so doof.
Ja, das ist mir ein Begriff :grin: Aber so lustig es auch ist, wäre es trotzdem die Initiative von ihr. Und die ist schon zu Genüge vorhanden. :smile:

Ich bin ja eine große Freundin der spielerischen, schmusigen sexuellen Erkundung, besonders wenn da ein Schuß Absurdität dazukommt. Hat für mich und meinen Schatz auch sehr gut funktioniert - vielleicht darum bin ich da von dieser Methode so überzeugt.

Das Problem bei uns bestand (und besteht vielleicht auch bei euch) aus zweierlei:

1. Bei meinem Freund einersets aus dem allgemeinen Mißtrauen bzw. bei euch der allgemeinen Angst vor Zurückweisung.

2. Bei uns aus andererseits seiner sexuellen Scheu bzw. bei euch...auch aus der sexuellen Scheu deines Freundes.



Mir und ihm half es da, daß ich (schon von meinem Naturell her naheliegend) ihn konsequent in Nähe und Zärtlichkeiten ersäufte. Da sind auch kleine Gesten, wie Du richtig erkannt hast, sehr bedeutsam; wenn er gar nicht erst die Möglichkeit bekommt, an Zurückweisung zu denken, ist es (zumindest Anfangs) genau richtig.

:grin: :grin: :grin:
Naja, grundsätzlich habe ich bei ihr überhaupt keine Gelegenheit, an Zurückweisung zu denken. Ich werde ja schon in Nähe und Zärtlichkeiten ersäuft. Und ich spring ja auch mit Anlauf rein :grin:

Ansonsten sehe ich die Lage so, dass es sich ziemlich genauso verhält wie bei dir und deinem Freund. Es ist in den letzten Monaten auch schon echt besser geworden, aber der Fortschritt ist leider eher schleichend, was uns beide nervt. Ich will ja schließlich auch, dass wir uns ständig und überall dort unserer Lust hingeben können, wann und wo es uns eben gefällt. :smile:

Meine Vorgehensweise wäre in der Situation: Ihn zuerst so fest liebhalten, daß er keine Luft mehr kriegt, dann ihn wenn er in dieser Umklammerung steckt beschmirgeln und in ihn hineinkriechen.

Weiteres Beispiel: Es ist in unserer Beziehung unmöglich, ihn zu küssen oder auch nur innig zu umarmen, ohne daß er steif wird. Mich freut das, ich fühle mich dann attraktiv. Er hatte damit anfangs große Probleme, weil er dachte, daß er dafür zurückgewiesen wird. Folgerichtig versuchte er dann immer sein Becken zurückzuziehen oder sich ganz aus der Umarmung zu lösen. Meinem eigenen Rezept entsprechend habe ich also einfach gegengesteuert und seinen Po gegriffen und ihn an mich gedrückt, bzw. mein Becken aktiv an seinem Schwanz gerieben und geschnurrt, damit er eben merkt, daß mir seine Erregung nie "unwillkommen" ist. Das hat - mit der Zeit - auch gefruchtet. Jetzt drückt er sich immer von selbst an mich und erwartet dafür Belohnungsarschgrapschen bzw Beckenstöße meinerseits. Ich habe ihn also gut konditioniert.
Exakt so ist es bei uns auch. Und ich dachte schon, ich wär nicht normal :grin:
Mittlerweile zieh ich mein Becken gar nicht mehr oder nur noch selten zurück. Manchmal hab ich immernoch dieses Stimmchen im Kopf, das vom falschen oder unpassenden Zeitpunkt singt, obwohl es logisch betrachtet völliger Kappes ist. Leider wird meine Logik in solchen Momenten übertönt. :hmm:

Ihm positives Feedback geben (siehe chelles Beitrag) so dass er merkt, dass du dich freust/ es dich anmacht, wenn er aktiv wird und er das durchaus DARF. Er weiß das zwar intellektuell aber bis er auch ein Gefühl dafür hat und danach handeln kann dauert´s halt ein wenig - kleine Schritte! Und nicht direkt fordern, eher ermuntern.

Ich glaube, außer der Angst vor Zurückweisung hat er noch etwas anderes durch seine Vorgeschichte verinnerlicht: Schuldinduzierung. "Immer willst du nur" usw. also seine vorherigen Partnerinnen haben sein sexuelles Verlangen mit Schuld in Verbindung gebracht - ganz fies fürs männliche Selbstbewusstsein und Gift für spontanen lockeren Umgang mit Sexualität. Dass wieder abzulegen wird seine Zeit dauern.

Aber ich glaube er wird umso mehr zu schätzen wissen, dass du anders bist und wie er mit dir umgehen kann und darf.
Und ob ich das zu schätzen weiß. Ich sage ihr ja auch so oft ich kann, wie dankbar ich ihr dafür bin :smile:
Aber wenn sie noch zuvorkommender wäre, dann würden der lieben Nudel Flügel wachsen. Kannst du dir vorstellen, wie das aussieht? Ne Nudel mit Flügeln? :grin: Ok, Spaß beiseite...noch mehr positives Feedback kann ich kaum bekommen. Ich brauche nach meinem Gefühl einfach recht lange, um mich daran zu gewöhnen. Ich denke immer recht viel nach, wenn es ans eingemachte geht...

Und das mit der Schuldinduzierung stimmt voll und ganz. Da wird dir noch ein schlechtes Gewissen eingeredet, weil du Nähe suchst. Tja, das war bei mir leider nicht nur in einer Beziehung so, sondern nahezu in allen...daher habe ich gelernt, mit vorbildlicher Zurückhaltung zu glänzen :hmm:

Okay, DANN sehe ich wirklich nichts, was irgendwo fehlen würde. :zwinker: Und ich muss auch zustimmen, dass eure Beziehung abgesehen von diesem Problemchen sehr gesund und schön klingt. Somit glaube ich auch, dass ihr das auch noch hin bekommt. Auf jeden Fall machst du nichts Falsches, soweit ich das erkennen kann. :smile:

Im Gegenteil. Sie macht alles komplett richtig. Da bin ich eher das Problem. Wir sind seit 6 Monaten zusammen und ich krieg es immer noch nicht auf die Reihe, ein wenig mehr aus mir raus zu kommen. Ich würde mich gerne einfach mal über sie hermachen und ins Schlafzimmer schleifen. Am liebsten jederzeit. :link:
Aber wie meine Liebste schon so treffend formuliert hat, klappt das nur dann, wenn wir sowieso schon mittendrin sind, also quasi nackt im Schlafzimmer^^ In allen anderen Situationen bin ich einfach nur torfig und krieg es nicht auf die Reihe :kopfwand

Ich danke euch schonmal für eure Antworten und freue mich über Tipps und andere Erfahrungen :smile:
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Exakt so ist es bei uns auch. Und ich dachte schon, ich wär nicht normal
Mittlerweile zieh ich mein Becken gar nicht mehr oder nur noch selten zurück. Manchmal hab ich immernoch dieses Stimmchen im Kopf, das vom falschen oder unpassenden Zeitpunkt singt, obwohl es logisch betrachtet völliger Kappes ist. Leider wird meine Logik in solchen Momenten übertönt.

Logik nutzt da nix. Es geht da um E-m-o-t-i-o-n-e-n. :grin:
Und wenn diese falschen Emotionen lauter sind, muß man sie eben rechts überholen und diese "übertönen" - bzw die positiven Emotionen deutlicher werden lassen.


Tip aus eigener Erfahrung: Horch mal in Dich hinein.

Was ist so deine ultimative Liebes(nicht unbedingt Sex)-Phantasie? Welche Geste, welche Situation kommt dir in den Sinn, wenn Du an grenzenloses Vertrauen, an allumfassendes Geliebtwerden denkst?
Was läuft da in Deinem Kopfkino?
Du brauchst das gar nicht mir zu beschreiben. Erkunde das mal für Dich. Wenn es Dir hilft, schreib es nieder. Dann erklär es dem Nüdelchen.
Das braucht gar nicht romantisch oder dramatisch oder kompliziert zu sein: Wahr muß es sein. Deine innersten Saiten muß es, sülzig ausgedrückt, zum Schwingen bringen.
Dann setzt soviel wie möglich davon um. Auch gerne spielerisch. Egal. Bei hat das super gewirkt:

Meinem Freund wurde geholfen, indem ich da genau wie oben beschrieben bezüglich seiner Vorstellungen nachhakte, und dann sukzessive seine Liebesphantasien umsetzte. Egal wie simpel, oder wie kitschig, oder wie """anders""" die auch waren und sind.



Verrücktes Beispiel:
Ich hab ihn liebgehalten, ins Schlafzimmer praktiziert, mit großer Geste die Türe abgeschlossen. Dann habe ich mit dem Schlüssel geklimpert und gelächelt...

...und denselben nonchalant durchs offene Fenster hinausbefördert.

Mein Schatz stand noch ziemlich perplex da, da habe ich ihn auch schon ausgezogen, aufs Bett geschubst und mich nackig auf ihn geschmust. Und dann einfach nur gaaaaaaaaanz fest liebgehalten und geküßt, geküßt, geküßt. Erst wenn wir keine Luft mehr bekamen, hab ich den Kuß unterbrochen, ihm schnell was liebes gesagt, weitergeküßt. Dabei habe ich auch systematisch alles was er an sich als Makel empfindet durchdekliniert, und ihm gesagt, wie wahnsinnig mir diese Makel gefallen. Weitergeküßt. Und ihn generell gaaanz viel gelobt und viele Komplimente gemacht (womit er generell Riesenschwierigkeiten hat, diese wirklich anzunehmen). Weitergeküßt. So ging das bis es dunkel war.

Jaja, klar, ich habe ihn mehrmals begattet zwischendrin, aber um den Sex ging es da nicht. Es ging um dieses "Außer chelle existiert keine Welt mehr für Dich da draußen, und chelle liebt alles an Dir, und alles wovon Du glaubst sie würde es zurückweisen - das liebt sie doppelt", um die Intimität, um die Möglichkeit für ihn, sich fallenzulassen.

Erst als meine Arme und sein Rücken wehtaten vom vielen Liebhalten habe ich ihm gesagt, daß der rausgeflogene Schlüssel nur ein Nachschlüssel war :tongue:
 
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