Kann man der Bundesliga noch trauen?

Benutzer160853  (34)

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Mir geht dieses Aufbauschen von vermeintlichen Skandalen auf den Wecker. Ich habe keine Lust mehr auf aufgedrehte Trainer, die dann noch irgendwie "kult" sind und genau wissen, wer heute mal wieder gegen sie war.
Aber am Ende erzeugt es eben ein ganz besonderes "Wirgefühl", wenn man mit einem gemeinsamen Schuldigen in die Woche starten kann und dies war in diesem Fall definitiv nicht der Verteidiger, der Robben frei stehen ließ
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Ich weiss nicht.
Fehlentscheidungen während des Spieles sind das eine,
Eine fragwürdige Verlängerung dann noch mal willkürlich zu verlängern das andere.

Eine Verlängerung endet nach der angezeigten Zeit.
Damit ist dann eine etwaiige Spielunterbrechung abgegolten.
Es gibt daher keinen Grund Verlängerungen zu verlängern.
Solche Aktionen ist in meinen Augen Willkür und grob unsportlich.


Das stimmt nicht. Die angezeigte Zeit ist nicht zwangsläufig ein bindend. Die Nachspielzeit kann sich aufgrund von Verzögerungen in dieser verlängern. Es is zudem völlig unüblich einen solchen Freistoß nicht auszuführen, was die Vorteilsgewährung schon zwangsläufig befiehlt. In Schiedsrichterlehrgängen wird dies unter aus "einem Vorteil darf kein Nachteil werden" zusammengefasst.
 

Benutzer164334  (27)

Sorgt für Gesprächsstoff
Wenn eine Spielzeit abgelaufen ist ist das Spiel zu Ende.
Hier willkürlich was drauf zu setzen ist nicht OK.

Doch, das ist sehr wohl ok. Und als jemand, der wirklich viel Fußball sieht, kann ich dir versichern dass es absolut unüblich ist, auf die Sekunde genau abzupfeifen, wenn gerade ein Angriff läuft. Hertha hat in der Nachspielzeit zweimal gewechselt, wenn dann bei exakt 95:00 gerade ein Angriff der Bayern am Entstehen ist, dann findest du kaum einen Schiedsrichter, der dann abpfeift, weil nichts dagegen spricht für die Wechsel (die ja in der Nachspielzeit oft als taktisches Mittel benutzt werden, um Zeit zu schinden) noch ein paar Sekunden drauf zu legen.
 

Benutzer161658 

Sorgt für Gesprächsstoff
Also ich muss selbst als Bayern-Anhänger sagen dass die 5 min eigentlich zu lang waren. Naja der SR meinte es eben so und hat diese dann nun mal gegeben. Ich denke aber keinesfalls dass es ein „Bayern-Bonus“ ist. Und Bayern hat auch schon des Öfteren gezeigt, dass sie bis zum Spielende den Druck sehr hochhalten. Sie haben unter Ancelotti öfter mal in der Nachspielzeit bzw. in den letzten Minuten getroffen! Hertha hat in der Nachspielzeit 2 mal gewechselt was den SR dazu bewegt hat eben diese Zeit nachzuspielen. Das Tor ist nach 95:56 Spielzeit gefallen (Damit auch das späteste BuLi-Tor seit 1992). Wenn man jetzt alle Vorbereitungen(Freistoßspray, Mauer stellen, Proteste etc.) noch abrechnet war das Foul kurz nach der Nachspielzeit. Es pfeift kein SR einen Angriff ab und erst recht nicht einen Freistoß aus einer vielversprechenden Position. Da ist es egal ob es der FC Bayern oder Dortmund oder auch selbst Hertha ist.

Einerseits ist es schon klar dass so viele gegen Bayern haten. Gerade weil Bayern vielen Vereinen die besten Spieler „wegnimmt“ und sie somit schwächen. Anderseits muss man auch verstehen, dass man als so eine Mannschaft in der Welt erfolgreich sein will. Und wenn man dann gegen einen FC Barcelona oder gegen Real Madrid anstinken will muss man solche Maßnahmen ziehen. Deshalb ist Bayern gerade in der BuLi auch so erfolgreich ich denke da gibt es keinen Bayern-Bonus oder ähnliches.
 

Benutzer161456 

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Absolut.
Aber ich denke ein bisschen mehr Fairness wäre trotzdem gut.
Wohin diese auch von oben geförderte Dominanz führt, kann man in anderen Ligen Europas und der Championsligue gut beobachten.
...Gähnende Langeweile.

Konkurrenz belebt das Geschäft, und wenn jemand so dominant auftritt, dann muss man ihn nicht auch noch ungerechtfertigt bevorteilen.

Auswechselungen gehören zum normalen Spielbetrieb und müssen nicht sanktioniert werden.
Bayern hatte ja ebenfalls ausgewechselt.
Das hat ein Geschmäckle...auch wenns auf den 1. Blick regelkonform ist.

...bin mal gespannt, ob Andr. wenigstens wegen dem Stinkefinger belangt wird.
Andere Ligabeteiligte werden jedenfalls regelmäßig bestraft, wenn sie sich mal unkontrolliert gehen lassen und unflätig benehmen.
Aber auch hier gilt ja bestimmt mal wieder: Bayern first

Ich bin der Meinung, man müsste den ganzen Spielbetrieb in Europa reformieren,
das ist im Moment ein sehr schlechte Entwicklung.
Es wird Zeit dass die Fussballgelder endlich gerechter verteilt werden.
Auch die Starken sind nur so stark und an den großen Fleischtöpfen, weil sie Gegner haben, gegen die sie spielen dürfen.
Das sollte man einfach nicht vergessen.

Spieler, Trainer und andere Beteiligte haben doch inzwischen nur noch eine reelle Chance, überhaupt mal Meister zu werden, wenn sie bei Bayern anheuern.
Das ist extrem unfair.
 
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Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Habe Hertha-Bayern nicht gesehen, mich aber schon gefragt, ob die lange Nachspielzeit gerechtfertigt war und warum die Bayern eigentlch so häufig (zumindest gefühlt häufig) Tore in der Nachspielzeit schießen.

Aber mei, dass da irgendeine Bayern-Schiebung im Spiel ist, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Wieso auch?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bayern Schiedsrichter schmieren.
Und Die DFL hat ja überhaupt gar kein Interesse, dass die Bayern so dominant sind. Der wäre es sicher lieber, wenn es auch vorne so spannend wie möglich ist.
 

Benutzer161456 

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Und Die DFL hat ja überhaupt gar kein Interesse, dass die Bayern so dominant sind. Der wäre es sicher lieber, wenn es auch vorne so spannend wie möglich ist.

Genau das sehe ich persönlich anders.
Wenn man sich ansieht, wer in der DLF tatsächlich die Strippen zieht, ...und darüber hinaus ist es allgemeiner Konsens, dass nur ein zuverlässig erfolgreicher und finanziell gleichwertig ausgestatteter Bundeligaclub international mithalten könne.
 

Benutzer164334  (27)

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Aber mei, dass da irgendeine Bayern-Schiebung im Spiel ist, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Wieso auch?

Selbst wenn die DFL ein Interesse daran hätte, eine Bayern-Niederlage zu verhindern und den Schiedsrichter entsprechend instruiert hätte - es ist doch völlig absurd anzunehmen, man würde sich dafür dann auf einen Freistoß in der 96. Minute verlassen. Da hätte es sicher zuvor besser geeignete Situationen gegeben, ein minimales Trikotzupfen bei einem Eckball oder was auch immer, das mit ganz ganz viel guten Willen vielleicht für einen Elfmeter geeignet hat.

Es gibt eine Menge vernünftiger Erklärungsansätze, warum die Bayern vielleicht öfter als andere Teams späte Tore erzielen. Eine Nachspielzeit von fünf Minuten in einem Spiel, in dem vier Minuten vielleicht angemessener gewesen wären, zählt bestimmt nicht dazu.
 

Benutzer161456 

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Selbst wenn die DFL ein Interesse daran hätte, eine Bayern-Niederlage zu verhindern und den Schiedsrichter entsprechend instruiert hätte - es ist doch völlig absurd anzunehmen, man würde sich dafür dann auf einen Freistoß in der 96. Minute verlassen. Da hätte es sicher zuvor besser geeignete Situationen gegeben, ein minimales Trikotzupfen bei einem Eckball oder was auch immer, das mit ganz ganz viel guten Willen vielleicht für einen Elfmeter geeignet hat.

Es gibt eine Menge vernünftiger Erklärungsansätze, warum die Bayern vielleicht öfter als andere Teams späte Tore erzielen. Eine Nachspielzeit von fünf Minuten in einem Spiel, in dem vier Minuten vielleicht angemessener gewesen wären, zählt bestimmt nicht dazu.

Dass hier eine bewusst herbei geführte Schiebung vorliegen würde, würde ich nun auch nicht behaupten wollen.

Es ist aber bestimmt auch nicht richtig zu behaupten, dass es Wunsch der DFL sei alle Vereine gleich zu behandeln und entsprechende Chancengleichheit sicher zu stellen.
Davon auszugehen, wäre naiv und ebenso unrichtig.

Man schaue sich doch nur mal die Vitas der Hohen Sportfunktionäre an. Es ist kein Zufall, dass die allermeisten Entscheider bei den Großen Vereinen in Lohn und Brot stehen oder standen.

Wichtig ist den Funktionären vor allem, dass der ganz große Rubel rollt,. Das ist gesetzt.
Und maximale Rendite geht gemäß Denke der DFL-UEFA-FIFA halt vor allem mit hoch attraktiven, international renommierten Clubs/ Partien.
Da wird die Chancengleichheit einfach mal hinten angestellt.
Die Großen sollen bitteschön so störungsfrei wie möglich unter sich bleiben.
Das hat mit Fairplay nicht viel zu tun.

bekanntes Beispiel:
Warum werden in der UEFA Champions League/ bei WM-EM-Tournieren immer die großen Mannschaften gesetzt und in verschiedene Töpfe verteilt?
Schon dass ist eine Art Einflussnahme / Manipulation und bevorzugt die Großen unverhältnismäßig.
Und dann wird sogar auch noch mit frechen Tricks nachgeholfen (warme Kugeln usw...)...

Ich würde es nicht ausschließen, dass hier auch Schiedsrichter entsprechend dieser Maxime auf Fach-Weiterbildungs-Seminaren oder auch nur unter der Hand gebrieft werden.
 
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Benutzer36171 

Beiträge füllen Bücher
Dass eine starke Mannschaft wie Bayern sehr häufig Tore in der Nachspielzeit schießt, finde ich nicht überraschend. Die haben eben noch die Kraft am Ende was zu reißen, während sich die anderen bis zum Schluss auf Biegen und Brechen gegen den Ausgleich wehren und am Ende sind. Bei ähnlich gelagerten Spielen mit anderen Mannschaften kommt sowas auch gerne mal vor.

Das Spiel Hertha-Bayern habe ich nicht gesehen, darüber möchte ich mir kein Urteil erlauben.

Vielleicht nimmt ein Schiedsrichter tatsächlich unterbewusst das (gewöhnliche) Zeitschinden der unterlegenen Mannschaft als ungewöhnlich lange wahr, wer weiß. Das ist gut möglich. Ich denke nicht, dass irgendein Schiedsrichter wirklich zu 100 Prozent neutral pfeifen kann und vielleicht hat Bayern da etwas öfters einen Vorteil. Das ist gut möglich. Oft wird aber auch völlig übertrieben, was den Bayern-Dusel angeht, meiner Meinung nach. Das Unterbewusstsein der Fans und Bayern-Hasser ist nämlich auch nicht neutral.

Mir tut's leid für Hertha, weil meine Freundin Hertha-Fan ist. :grin:

Off-Topic:
In meiner vagen Erinnerung war die Nachspielzeit damals gegen Hamburg, als Bayern gerade noch so den Ausgleich erzielte, gerechtfertigt. Wurde das Spiel nicht auch verspätet angepfiffen?

P.S. Ich bin kein Bayernfan, aber ich kenne einige. :tongue:
Die meisten davon finden die Dominanz der Bayern übrigens eher suboptimal und wünschen sich eine spannendere Liga.
 
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Benutzer161456 

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Man kann sowas nicht ausschließen, aber eine zunächst mal völlig unbewiesene Behauptung als "bekanntes Beispiel" anzuführen, finde ich argumentativ unredlich.

unbewiesene Wahrheiten??
Nur weil die Fifa als "Täter" es nicht explizit zugegeben hat??
hier geht es um viel Geld, um Schadenserstatzforderungen und um drohende Betrugsprozesse.

In den Kreisen gibt man immer nur zu, was überhaupt nicht mehr zu leugnen ist.
Die Zeugenaussagen und Indizien sprechen aber eine eindeutige Sprache.

Off-Topic:
Herr Winterkorn hat zB. bisher auch nichts zugegeben, obwohl es die Spatzen vom Dach zwitschern.
 

Benutzer164334  (27)

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Zumindest ist mir der Beweis, dass bei Auslosungen mit warmen Kugeln gearbeitet wird, nicht bekannt. Ist er dir denn bekannt?
 

Benutzer161456 

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Zumindest ist mir der Beweis, dass bei Auslosungen mit warmen Kugeln gearbeitet wird, nicht bekannt. Ist er dir denn bekannt?

Es gibt glaubwürdige Zeugenaussagen und andere stichhaltige Indizien zu dem Sachverhalt.
Müsste jetzt aber erst mal recherchieren gehen...

So wusste offensichtlich Argentinien zB. bereits vor der WM-Auslosung, wo es seinen Standort haben wird.
Und dass immer die gleichen Länder/Vereine regelmäßig Losglück haben, ist auch sehr erstaunlich...
alles immer nur Zufall, ...ich persönlich glaube nicht mehr dran.
[doublepost=1487588458,1487588270][/doublepost]Eine Aussage vom Seppl selber:

Fifa – Blatter: So wird bei Auslosungen manipuliert


Alles bösartige Verschwörungstheorien gegen uneigennützige Herren?
 

Benutzer164334  (27)

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Deutschland zB., Bayern München, Real Madrid, Barca


Die Bayern, die z.B. fürs Champions-League-Achtelfinale den Fußballzwerg Arsenal zugelost bekamen und damit solchen unüberwindbaren Hürden wie Leicester City, Monaco oder Benfica aus dem Weg gehen konnten?

Die Bayern, die letztes Jahr im Achtelfinale Juventus hatten? Und nicht Eindhoven, Gent oder Kiev?
 

Benutzer161456 

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Die Bayern, die z.B. fürs Champions-League-Achtelfinale den Fußballzwerg Arsenal zugelost bekamen und damit solchen unüberwindbaren Hürden wie Leicester City, Monaco oder Benfica aus dem Weg gehen konnten?

Die Bayern, die letztes Jahr im Achtelfinale Juventus hatten? Und nicht Eindhoven, Gent oder Kiev?

Aber auch nicht Barca und co.
Klar, am Ende sind diese Paarungen ja auch erwüscht...
Es geht ja auch nicht um die späten Auslosungen im 8tel-Finale, sondern vor allem um gute Ausgangspositionen, die Gruppenauslosungen. Hier werden die Weichen vorgestellt.

Ja, ..vielleicht hast du ja recht und es ist ja alles auch ganz anders,
...und im Fussball herrscht trotz nachgewiesener Korruption und offensichtlicher Verfilzungen Fairnis.

Nur, ...alleine dran glauben kann ich nicht mehr.
Ich sehe die Indizien und die aktuelle Entwicklung und zähle dann 1 und 1 zusammen.
 

Benutzer164334  (27)

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Es geht ja auch nicht um die späten Auslosungen im 8tel-Finale, sondern vor allem um gute Ausgangspositionen, die Gruppenauslosungen. Hier werden die Weichen vorgestellt

Jaja, die altebekannten, total leichten Vorrundengruppen der Bayern. Beispielsweise vor zwei Jahren. Mit Manchester City und dem AS Rom. Fußballzwerge, von denen noch nie jemand etwas gehört hat.
 

Benutzer161456 

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Aber die sogenannten "Todesgruppen" sind idR. nicht mit Bayern besetzt.

Ja, vielleicht sehe ich ja nur Gespenster und alles ist supi...

Aber die Erfahrung zeigt, dass große mächtige verfilzte Organisationen / Firmen sehr oft zu Allmachtsphantasien neigen.
 
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