Kann keine Kinder bekommen, Adoptivkinder kommen für ihn eher weniger in Frage. Weiss nicht wie ich damit umgehen soll.

Benutzer183358  (28)

Ist noch neu hier
Hallo Zusammen,

bin in einer Beziehung mit einem sehr netten Mann. Wir haben uns auf OKCupid kennen gelernt und er wusste von Anfang an, das ich eine Trans Frau bin und es hat ihm nichts ausgemacht. Er hat es auch ziemlich schnell seiner Familie erzählt und denen macht es auch nichts aus. Habe die Familie auch kennen gelernt und alle sind super nett. Habe an dieser Stelle auch schon öfter schlechte Erfahrungen gemacht, deswegen bin ich echt froh, dass das so gut geklappt hat.

Als er das erste Mal bei mir übernachtet hatte, hat er mir kurz vorm schlafen gehen plötzlich gesagt, dass er sich über Kinder sehr viele Gedanken macht und dass er auch mit Adoptivkindern glücklich wäre. Das war für mich im ersten Moment etwas komisch weil wir davor nie darüber geredet hatten, aber jetzt war das Thema auf dem Tisch und klar war ich froh zu hören, dass er damit OK wäre.

Anfang dieser Woche, es ging/geht mir zur Zeit emotional nicht so wirklich gut. Ich war sehr unsicher in allem, wie es um meine Zukunft steht, alles drum und dran eben. Da habe ich ihn nochmal darauf angesprochen und gefragt, ob er immer noch mit Adoptivkindern zufrieden wäre.
Da meinte er dann, dass es für ihn immer ein auf und ab ist und der Zeiger momentan eher auf leiblichen Kindern steht. Er könnte es sich aber schon vorstellen.

Für mich ist das auf der einen Seite zwar nachvollziehbar, aber eigentlich wusste er von Anfang an, dass ich eine Trans Frau bin und keine Kinder kriegen kann. Für mich ist dieses ständige Ändern seiner Meinung unglaublich schwer. Ich weiss nicht wirklich wie ich damit umgehen soll.

Ich suche etwas langfristiges und ernstes. Mir ist klar, dass eine Beziehung an vielen anderen Dingen scheitern könnte, aber gehen wir davon aus, dass es das nicht tut und wir tatsächlich irgendwann an dem Punkt sind, wo sich die Kinderfrage auftut und er nicht auf leibliche Kinder verzichten möchte, dann wüsste ich nicht wie das funktionieren soll.

Auf der einen Seite möchte ich diese Beziehung einfach genießen, aber es fällt mir schwer, wenn ich diesen möglichen Konfliktpunkt in der Zukunft sehe. Es würde mir das Herz brechen, wenn es in ein paar Jahren wirklich an etwas scheitern sollte, für das ich sozusagen nichts kann. Soll ich diese Beziehung einfach genießen solange sie anhält auch wenn ich keine große Zukunft sehe, sollte sich seine Meinung nicht mehr ändern, oder soll ich es direkt beenden?

Ich bin nicht an kurzfristigen Beziehungen interessiert und das war ihm von Anfang an klar. Er sieht diese Beziehung auch als etwas langfristiges. Seine Worte waren er hofft, dass die Beziehung solange wie möglich anhält. Weiss nur nicht wie er sich das vorstellt, wie das funktionieren soll.

Kinder sind für mich unglaublich wichtig und ich wäre mit adoptieren komplett zufrieden, aber wenn er das nicht ist, dann frag ich mich warum ich in dieser Beziehung bleibe.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Er könnte es sich aber schon vorstellen.
Ich finde es völlig legitim, lieber biologisch-eigene Kinder bekommen zu wollen. Aber wenn er sich auch Adoptivkinder vorstellen kann, ist doch Alles ok.
Wieso muss er unbedingt lieber Adoptivkinder wollen müssen? Ist da Deine Anspruchshaltung nicht vielleicht ein bisschen verschoben? Er hat doch letzlich damit nichts Anderes gesagt, als dass er Dich so stark liebt, dass, obwohl er lieber eigene Kinder hätte, Adoptivkinder mit Dir für ihn völlig ok sind. Das war eine ziemlich starke Liebeserklärung an Dich. Mach daraus kein Problem, da ist keins außer Deinem.
 

Benutzer179251 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hast du ihn gefragt, was dieser Wunsch/diese momentane Tendenz in seinen Augen für eure Beziehung bedeutet?

Es gibt ja durchaus Möglichkeiten gemeinsam leibliche Kinder von ihm groß zu ziehen. Nicht ganz einfach, kostspielig und in Deutschland nicht möglich. Aber grundsätzlich halt schon eine Möglichkeit.
Vielleicht denkt er an solche Möglichkeiten und gar nicht daran, dass sein nein zu Adoptivkindern für dich gleichbedeutend ist mit einem nein zum Kinder haben mit dir.
Oder er hat einen Moment lang "vergessen", dass du trans bist.

Ich weiß, dass das die maximal positve Interpretation der Situation ist. Aber bevor du dich verrückt machst, würde ich das mit ihm klären.
Durch eine vielleicht unbedachte oder ungenaue Äußerung eine gefühlt oder tatsächlich ständig in Frage gestellte Beziehung zu führen ist für beide blöd und kann viel zerstören.
 

Benutzer183358  (28)

Ist noch neu hier
Hast du ihn gefragt, was dieser Wunsch/diese momentane Tendenz in seinen Augen für eure Beziehung bedeutet?

Es gibt ja durchaus Möglichkeiten gemeinsam leibliche Kinder von ihm groß zu ziehen. Nicht ganz einfach, kostspielig und in Deutschland nicht möglich. Aber grundsätzlich halt schon eine Möglichkeit.
Vielleicht denkt er an solche Möglichkeiten und gar nicht daran, dass sein nein zu Adoptivkindern für dich gleichbedeutend ist mit einem nein zum Kinder haben mit dir.
Oder er hat einen Moment lang "vergessen", dass du trans bist.

Ich weiß, dass das die maximal positve Interpretation der Situation ist. Aber bevor du dich verrückt machst, würde ich das mit ihm klären.
Durch eine vielleicht unbedachte oder ungenaue Äußerung eine gefühlt oder tatsächlich ständig in Frage gestellte Beziehung zu führen ist für beide blöd und kann viel zerstören.

Ich hab ihn mehrmals gefragt wie er sich unsere Beziehung vorstellt, wenn sein Wunsch/seine Tendenz weiterhin so bleibt, wie sie momentan ist, aber eine klare Antwort hab ich nicht wirklich bekommen und er möchte die Diskussion erst in der Zukunft fortführen und nicht im Moment.
Er hatte mir nur mal gesagt, wenn es nun wirklich so wäre, dass er mich aufgrund dessen irgendwann verlässt, könnte ich eh nichts dagegen machen sozusagen. Der Spruch hat mich ziemlich fertig gemacht muss ich sagen.

Aber dann kommt im nächsten Moment auch wieder so was, ich sei ihm so wichtig, dass er sich in dieser Sache, in der er sich immer als felsenfest bezeichnet hat, nicht mehr sicher ist und viel darüber nachdenkt.

Er meinte zu mir er hat die Hoffnung, dass sich in einigen Jahren die Gesetze in Deutschland ändern oder es vielleicht andere Möglichkeiten geben wird ein eigenes Kind zu zeugen. Seinen Optimismus teile ich nicht und möchte mich nicht auf so eine Hoffnung verlassen.
 

Benutzer174652 

Öfters im Forum
hy ...

ich frage mich - wie lang geht denn das mit euch schon?

wenn ich dazu nichts überlesen habe, dann ist mein eindruck:
seit ein paar wochen, vielleicht wenigen monaten!?

und wenn dem so ist, ist es aus meiner sicht nicht die zeit, miteinander zu entscheiden, ob man kinder haben wird - sondern man beginnt doch erst sich ins miteinander einzuleben und herauszufinden, ob das auch langfristig funktionieren könnte ...
 

Benutzer183358  (28)

Ist noch neu hier
hy ...

ich frage mich - wie lang geht denn das mit euch schon?

wenn ich dazu nichts überlesen habe, dann ist mein eindruck:
seit ein paar wochen, vielleicht wenigen monaten!?

und wenn dem so ist, ist es aus meiner sicht nicht die zeit, miteinander zu entscheiden, ob man kinder haben wird - sondern man beginnt doch erst sich ins miteinander einzuleben und herauszufinden, ob das auch langfristig funktionieren könnte ...
Ganz ehrlich, ich finde es eigentlich auch zu früh. Ich hätte das Thema auch gar nicht so schnell angesprochen, wenn er nicht am ersten Abend wo er übernachtet hat so völlig aus dem Nichts damit angefangen hat. Quasi einen Monolog gehalten hat wie sehr er sich doch Kinder wünscht und dieses und jenes und dass er sich aber auch mit einer Adoption zufrieden geben würde.

Ich lasse das Thema auch mit ihm jetzt erstmal direkt ruhen. Ich will da auch gar nicht mehr darüber diskutieren im Moment mit ihm.
Ich finde es halt einfach ein bisschen scheisse ein Thema auf den Tisch zu hauen und Sachen dazu sagen, die positiv sind, später diese revidiert und dann plötzlich meint man hat keine Lust mehr darüber zu reden.
 

Benutzer177597 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich lasse das Thema auch mit ihm jetzt erstmal direkt ruhen. Ich will da auch gar nicht mehr darüber diskutieren im Moment mit ihm.
Ich finde es halt einfach ein bisschen scheisse ein Thema auf den Tisch zu hauen und Sachen dazu sagen, die positiv sind, später diese revidiert und dann plötzlich meint man hat keine Lust mehr darüber zu reden.

Genau das meine ich. Das ist ganz schön unfair. Der Herr ist hoffentlich keine 16 mehr (da würde ich es noch verstehen) und lässt dich in Ungewissheit innerhalb der gemeinsamen Beziehung zurück. Ich, an deiner Stelle, würde das in einem ernsten, ruhigen Gespräch durchaus noch einmal auf den Tisch legen - da das Thema definitiv "beziehungsentscheidend" ist, wie ich finde.
 

Benutzer183358  (28)

Ist noch neu hier
Genau das meine ich. Das ist ganz schön unfair. Der Herr ist hoffentlich keine 16 mehr (da würde ich es noch verstehen) und lässt dich in Ungewissheit innerhalb der gemeinsamen Beziehung zurück. Ich, an deiner Stelle, würde das in einem ernsten, ruhigen Gespräch durchaus noch einmal auf den Tisch legen - da das Thema definitiv "beziehungsentscheidend" ist, wie ich finde.
Ich wüsste nur leider im Moment nicht wie ich das am Besten anspreche.
Er meinte er braucht Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Irgendwie kann ich das ja auch verstehen, WENN er nicht derjenige wäre, der zuerst meinte "Adoption - bin ich zufrieden mit!" und dann plötzlich, "ne, eigentlich tendiere ich schon zu leiblichen Kindern".

Das nervt total.
 

Benutzer180541  (30)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich denke auch es legitim ist das er das gleich zu Beginn anspricht.
Mein Partner hat auch gefragt ob ich noch offen für ein weiteres Kind wäre. Ich habe schon zwei aus einer früheren Beziehung.
Da musste ich auch erst in mich gehen und meine Antwort war für ihn sicher auch schwammig. Letztlich meinte er das er lieber verzichtet als mich zu verlassen. Damit würde er aber auch einen langen wunsch aufgeben. Also mache ich mir, trotz unserem kurzen Zusammensein darüber Gedanken.
Ein leibliches Kind ist eben doch was anderes als angenommene.

Möglich das ihm eben jetzt die Frage brennt wie es in Zukunft aussehen wird. Er hat diesen Wunsch, kann er aber auch ohne diesen Leben? Wird sein Leben dann erfüllt sein?
Das muss ganz klar kommuniziert werden und man muss den Partner auch auf die Konsequenz hinweisen was er ohne Kinder hätte oder eben mit und notfalls ihn ziehen lassen.
Meinungen können sich ändern.
Ein Kind zu adoptieren ist nicht einfach und vielleicht klappt es nicht, was dann? Auch die Frage wird er sich stellen.
Du wirst für dich entscheiden müssen ob du ihm die Zeit gibst oder noch einmal das Gespräch suchst. Klar ist das es keine Sicherheit für eine Beziehung gibt, sie könnte an allem scheitern.
 

Benutzer183358  (28)

Ist noch neu hier
Du wirst für dich entscheiden müssen ob du ihm die Zeit gibst oder noch einmal das Gespräch suchst. Klar ist das es keine Sicherheit für eine Beziehung gibt, sie könnte an allem scheitern.
Klar, die Beziehung könnte an allem Möglichen scheitern, aber man könnte ja auch sagen, dass wenn wir uns bei diesem Thema nicht einig werden die Beziehung auf jeden Fall scheitert. Würde ich zumindest davon ausgehen.
 

Benutzer172492 

Verbringt hier viel Zeit
Er hatte mir nur mal gesagt, wenn es nun wirklich so wäre, dass er mich aufgrund dessen irgendwann verlässt, könnte ich eh nichts dagegen machen sozusagen.
Wow, krasse Aussage. Hattet ihr euch gerade gestritten oder war es eine emotionale Unterhaltung?

Das kann ich gut verstehen. Letztlich zeigt es, wie er mit herausfordernden Themen umgeht, auch dir gegenüber.
Ich würde es schon noch mal ansprechen um zu sagen, dass ich die Art der Kommunikation sehr stressig und nicht fair finde. Letztlich ist es seine Entscheidung, die er für sich treffen und dir möglichst frühzeitig mitteilen muss – damit du weißt, woran du bist.
Aber bei diesem Hin- und Her muss er dich nicht mitnehmen, schon gar nicht mit so respektlosen Aussagen wie der oben zitierten.

Das ist ein Gespräch, das man mit unbeteiligten Dritten führt, nicht aber mit der eigenen Freundin. So viel Empathie muss sein.
Mein Freund ist deutlich jünger als ich und wir haben auch deswegen schon sehr früh über das Kinderthema gesprochen. Aber Fazit war eben auch, dass wir uns jetzt noch etwas weiter kennenlernen und dann nochmal sprechen. Wenn von ihm so ein Hin- und Her und solche Respektlosigkeiten kämen, würde das mein Vertrauen in eine mögliche Zukunft sehr anknacksen. Er könnte mir ja auch sagen "Wenn ich dann noch nicht bereit bin, verlasse ich dich halt" oder ich ihm "Wenn ich
in einem Jahr loslegen will und du nicht, such ich mir einen anderen". Kann beides passieren, ist aber echt scheiße zu sagen.
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
ugga ugga , du hattest dich doch zumindest mal theoretisch in das Thema Co-Parenting eingelesen, oder? Vielleicht gäbe es da hilfreiche Infoseiten.

Liebe kira1992 kira1992 , ich hoffe, dass ihr einen eigenen Weg findet - aber da kann es durchaus mehr geben als Adoptivelternschaft oder die Familiengründung deines Freundes mit einer anderen Frau. Für eine endgültige Lösung ist eure Beziehung sicher noch etwas frisch, aber ich bin auch der Meinung, dass ihr euch offen und ehrlich mit den eigenen und den Wünschen des Partners auseinandersetzen müsst. Leibliche Kinder zu wollen ist genauso legitim wie es der Wunsch nach einer Adoption ist. Und es ist auch legitim, wenn du nicht so in der Warteschleife hängen willst, bis er sich entschieden hat, was er will. Dass er schwankt, zeigt zumindest schonmal, dass er sich mit dem Thema auseinandersetzt und das ist gut. Ein bisschen Zeit lassen solltest du ihm da.
 

Benutzer183358  (28)

Ist noch neu hier
Wow, krasse Aussage. Hattet ihr euch gerade gestritten oder war es eine emotionale Unterhaltung?
Ich weiss es nicht mehr. Aber eigentlich empfand ich es nicht als Streit. Ich hatte ihm halt über meine Sorge erzählt, falls es nun mit uns irgendwann in der Zukunft richtig ernst werden sollte und wir ernsthaft über Kinder denken und er mich dann verlässt, weil er sich dazu entschieden hat, dass er lieber leibliche Kinder will und ich ihm diese nicht geben kann.

Darauf hin kam dann halt diese Antwort.

Ein wenig später ging es dann nochmal um verreisen, wenn es wieder möglich ist. Und dann meinte er halt immer, dass er dann dahin geht und dahin und dahin. Und dieses ganze "ich, ich, ich" hat mich dann auch nochmal ein bisschen stutzig gemacht. Daraufhin hatte ich ihn gefragt ob er denn möchte, dass ich auch mal mit ihm in den Urlaub gehe oder ob er lieber nochmal alleine Urlaub machen möchte, was ja auch nicht schlimm wäre, aber es wäre zumindest schön es zu wissen. Er meinte dann, dass er natürlich gerne den ersten Urlaub mit mir verbringen möchte und dann meinte er noch so "wer weiss, vielleicht merken wir ja dann beim gemeinsamen Urlaub, dass wir nicht zusammen passen und dann hätte sich das ganze auch geklärt".

Allgemein hatte er an dem Abend sehr viele solche Sachen gesagt. Einmal meinte er dann, wenn es mit uns nicht klappen sollte, vielleicht finde ich dann jemanden, der mehr verdient als er und dann müsste ich mir um Geld keine Sorgen machen.

Hatte ihm schon direkt beim ersten Mal, als er sowas an dem Abend gesagt hat, mitgeteilt, dass ich das momentan nicht gebrauchen kann und ich sowas nicht hören will, aber leider hat er es dann noch ein paar Mal gemacht.
 

Benutzer183358  (28)

Ist noch neu hier
Liebe kira1992 kira1992 kira1992 kira1992 , ich hoffe, dass ihr einen eigenen Weg findet - aber da kann es durchaus mehr geben als Adoptivelternschaft oder die Familiengründung deines Freundes mit einer anderen Frau. Für eine endgültige Lösung ist eure Beziehung sicher noch etwas frisch, aber ich bin auch der Meinung, dass ihr euch offen und ehrlich mit den eigenen und den Wünschen des Partners auseinandersetzen müsst. Leibliche Kinder zu wollen ist genauso legitim wie es der Wunsch nach einer Adoption ist. Und es ist auch legitim, wenn du nicht so in der Warteschleife hängen willst, bis er sich entschieden hat, was er will. Dass er schwankt, zeigt zumindest schonmal, dass er sich mit dem Thema auseinandersetzt und das ist gut. Ein bisschen Zeit lassen solltest du ihm da.
Danke schön.
Irgendwie möchte ich das Thema schon nochmal ansprechen, habe aber auch Angst, dass es einfach zu früh ist und wenn ich zu viel Druck aufbaue, dass es ihm dann zu viel wird und das ist ja auch nicht Sinn der Sache. Ich weiss nicht wie ich das Thema konstruktiv anbringen soll.
Am Liebsten wäre es mir natürlich zu einer Einigung zu kommen, aber wenn das nicht möglich ist zu einer endgültigen Entscheidung seinerseits, so dass ich mich darauf vorbereiten kann und wir vielleicht sogar getrennte Wege gehen.

Hatte auch mit meinen beiden Schwestern darüber geredet und die eine meinte ich soll die Beziehung einfach genießen ohne mir solche Gedanken zu machen. Leider fällt mir das etwas schwer, da ich finde, man sollte sich solche Gedanken machen wenn man eine Beziehung eingeht mit dem Ziel, dass es etwas langfristiges und ernstes ist.

Die andere Schwester meinte auch so wie ich, dass das Thema sehr wichtig ist und früh genug geklärt werden sollte.
 

Benutzer172492 

Verbringt hier viel Zeit
Thema Co-Parenting
Ja, es gibt eben Websites dafür, die ähnlich wie Datingwebseiten funktionieren. Darauf sind auch Geschichten von Co-Eltern und ihren individuellen Lösungen für die Familiengründung zu lesen.

Aber ich finde seine Kommunikation ziemlich schwierig. So auch hier
vielleicht finde ich dann jemanden, der mehr verdient als er und dann müsste ich mir um Geld keine Sorgen machen.
Sollte die Kommunikation an dem Abend kein einmaliger Ausrutscher gewesen sein, würde ich mir mit so jemandem jede Form von Familiengründung genau überlegen.
Ich würde dieses Thema einfach als ziemlich gute Möglichkeit dafür betrachten, um herauszufinden, ob ihr auch über schwierige Dinge gut reden und die rosarote Phase überstehen könnt. Konflikte sind ja nicht notwendigerweise schlecht.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Hmm, also wenn ich mir Deinen Beitrag #14 anschaue, habe ich eher das Gefühl, dass es gar nicht primär um Kinder geht. Wenn das Gespräch wirklich so gelaufen ist, dann hat er m.E. massiv mit seinem eigenen Selbstbewusstsein zu kämpfen. Das klingt sehr nach Unsicherheit und dem Wunsch, von Dir bestätigt zu bekommen, dass er sich nicht unsicher sein muss, dass da die Kindersache eher "nur" als weiteres Symptom seiner Unsicherheit zu sehen ist.
Ich habe so den Eindruck, Ihr Beide redet eigentlich sehr wenig miteinander. V.A. über wirklich wichtige Dinge. Mein Tipp wäre: bevor Ihr so dermaßen an Details wie Kinder geht, klärt erst einmal, was Ihr Beide eigentlich so grundsätzlich voneinander wollt, was Eure Wünsche und Erwartungen für, sagen wir, das nächste Jahr, das übernächste Jahr sind.

Du hast @SAMSARAs Frage elegant umschifft :zwinker:, daher stelle ich sie noch einmal: wie lange kennt Ihr Euch, wie lange seid Ihr ein Paar?
 

Benutzer174969  (28)

Verbringt hier viel Zeit
Er hatte mir nur mal gesagt, wenn es nun wirklich so wäre, dass er mich aufgrund dessen irgendwann verlässt, könnte ich eh nichts dagegen machen sozusagen. Der Spruch hat mich ziemlich fertig gemacht muss ich sagen.
Ehrlich gesagt wäre für mich das vermutlich ein K.O. Kriterium :confused: Ab den Zeitpunkt hätte ich schon die Erwartungshaltung: Okay er schmeißt mich weg, sobald er eigene Kinder haben will.

Das ganze Thema Kinder ist schwierig und ich habe das in meiner Partnerschaft eigentlich nach 2-3 Monaten angesprochen. Für mich stand zu dem Zeitpunkt fest, ich möchte keine Kinder. Für ihn war das okay, auch wenn er sich später schon Kinder vorstellen können. Allerdings hat er immer klar gestellt, dass er mich deswegen nie verlassen würde. Hätte er zu dem Zeitpunkt gesagt, er würde mich deswegen verlassen - dann hätte es für mich nicht gepasst. Wie gesagt, ich hätte dann schon die Erwartungshaltung: Okay er wird mich verlassen.

An deiner Stelle würde ich noch einmal mit ihm sprechen und ihm auch sagen, dass du wegen dem Thema verletzt bist. Denn so ein Spruch ist verletzend. Und dann entscheide du für dich ob das noch passt oder nicht. Gerade wenn es etwas langfristiges ist, finde ich es wichtig dieses Thema abzuklären.
 

Benutzer77893 

Meistens hier zu finden
Hmm, also wenn ich mir Deinen Beitrag #14 anschaue, habe ich eher das Gefühl, dass es gar nicht primär um Kinder geht. Wenn das Gespräch wirklich so gelaufen ist, dann hat er m.E. massiv mit seinem eigenen Selbstbewusstsein zu kämpfen. Das klingt sehr nach Unsicherheit und dem Wunsch, von Dir bestätigt zu bekommen, dass er sich nicht unsicher sein muss, dass da die Kindersache eher "nur" als weiteres Symptom seiner Unsicherheit zu sehen ist.
Oder er eigentlich schon ein Weg sucht die Beziehung zu beenden.
Ich habe so den Eindruck, Ihr Beide redet eigentlich sehr wenig miteinander. V.A. über wirklich wichtige Dinge. Mein Tipp wäre: bevor Ihr so dermaßen an Details wie Kinder geht, klärt erst einmal, was Ihr Beide eigentlich so grundsätzlich voneinander wollt, was Eure Wünsche und Erwartungen für, sagen wir, das nächste Jahr, das übernächste Jahr sind.
Sehe ich auch so. Es ist nix falsch daran das Setting zu erfragen. Wenn man allerdings ständig seine Meinung ändert und dies jemanden verletzt, solltet ihr erstmal über eure Kommunikation reden. Ich bin da auch ganz bei ugga ugga und wenn das alles ist was du dazu gesagt hast:
Hatte ihm schon direkt beim ersten Mal, als er sowas an dem Abend gesagt hat, mitgeteilt, dass ich das momentan nicht gebrauchen kann und ich sowas nicht hören will, aber leider hat er es dann noch ein paar Mal gemacht.
Dann fehlt da ein sehr wichtiger Punkt: "Es verletzt dich wenn er so spricht!". Ich würde das nochmal ansprechen und klar stellen und gleich dran ihn auf eine Meinung festzunageln. Und die ist eine ganz andere als die Kinder frage: "Ist ihm die Beziehung zu dir eigentlich ernst oder warum formuliert er scheinbar so unglücklich, das er dich dadurch ständig verletzt?"
Denn das Faktum, du kannst keine Leiblichen Kinder ihm geben, ist nicht weg zu diskutieren, also sollte er sich sicher sein!
 

Benutzer183358  (28)

Ist noch neu hier
Hmm, also wenn ich mir Deinen Beitrag #14 anschaue, habe ich eher das Gefühl, dass es gar nicht primär um Kinder geht. Wenn das Gespräch wirklich so gelaufen ist, dann hat er m.E. massiv mit seinem eigenen Selbstbewusstsein zu kämpfen. Das klingt sehr nach Unsicherheit und dem Wunsch, von Dir bestätigt zu bekommen, dass er sich nicht unsicher sein muss, dass da die Kindersache eher "nur" als weiteres Symptom seiner Unsicherheit zu sehen ist.
Ich habe so den Eindruck, Ihr Beide redet eigentlich sehr wenig miteinander. V.A. über wirklich wichtige Dinge. Mein Tipp wäre: bevor Ihr so dermaßen an Details wie Kinder geht, klärt erst einmal, was Ihr Beide eigentlich so grundsätzlich voneinander wollt, was Eure Wünsche und Erwartungen für, sagen wir, das nächste Jahr, das übernächste Jahr sind.

Du hast @SAMSARAs Frage elegant umschifft :zwinker:, daher stelle ich sie noch einmal: wie lange kennt Ihr Euch, wie lange seid Ihr ein Paar?
Ich habe ihn vor kurzem gefragt wie er sich unsere Beziehung vorstellt in 1 Jahr, 2 Jahren und 5 Jahren.
Bei einem und 2 Jahren meinte er es wäre schon schön wenn man bis dahin Mal zusammen gezogen ist. Bei 5 Jahre wollte er sich nicht festlegen da das so eine lange Zeit ist und er sich nicht sicher ist was bis dahin ist.
Es fällt mir schwer mit ihm zu reden. Ich habe manchmal so das Gefühl als ob er diese. Fragen ausweicht und die Diskussion scheut.

Ich hatte ihm vorhin nochmal geschrieben dass er sich doch bitte Gedanken darüber machen soll bezüglich Kinder da es mir eben schwer fällt mit dieser Ungewissheit eine langfristige Beziehung einzugehen und dass ich jetzt ins Bett gehe.

Daraufhin hat er nur gute Nacht Kira und ein Herz geschrieben. Ist also auch da wieder gar nicht drauf eingegangen.

Wir sind jetzt seit fast 2 Monaten zusammen. So wie es aussieht scheiden sich hier die Geister ob es zu früh ist darüber zu reden oder nicht. Bin der Meinung dass es angebracht ist, vor allem nachdem er das Thema angefangen hatte.
 
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