Ist sie eine Voodoo-Hexe?

Benutzer192318  (45)

Ist noch neu hier
Ich bin seid 15 Jahren mit meiner Frau zusammen, wir haben vier Kinder und sind eigentlich sehr glücklich. Sie ist eine Hammerfrau, wir verstehen uns super und sind ein sehr gutes Team im Alltag.
Trotzdem habe ich mich in eine Mitarbeiterin verliebt. Ich kann mir einfach nicht erklären, wie das passiert ist. Sie ist eigentlich gar nicht mein Typ, ausserdem viele Jahre jünger und ich hatte auch nicht den Eindruck, dass mir in meiner Ehe was fehlt. Ich erkenne mich selbst nicht mehr und das macht mir wirklich Angst.

Vor ca. 1 Jahr habe ich angefangen an den Firmenanlässen länger zu bleiben und mit den jüngeren Mitarbeitern zu feiern (ich bin der CEO der Firma). Wenn ich jetzt zurückblicke, wird mir klar, dass sie wohl der Auslöser dafür war. Damals war mir das nicht bewusst, ich fühlte mich einfach wohl, so lange sie da war. Wir haben uns immer besser verstanden, viel geredet, getrunken, getanzt und insgesamt mehr Zeit zusammen verbracht, als es angemessen ist. Ich bin nicht ihr direkter Vorgesetzter, trotzdem ist es natürlich aus geschäftlicher Perspektive sehr heikel, sich über die Hierarchien hinweg so eng anzufreunden. Das sahen auch andere Mitarbeitende so und wir versuchten, mehr Abstand zu halten.

Leider hatte das den Effekt, dass wir bei der nächsten Gelegenheit an der wir unbeobachtet waren, umso heftiger die Nähe suchten. Wir zogen eine ganze Nacht durch Hamburg, tranken, sangen Lieder, rauchten Joints, kletterten auf ein Hausdach, führten endlose Gespräche und machten rum. Irgendwann im Morgengrauen brachte ich sie nach Hause und machte mich auf den Heimweg. Kurz bevor ich zuhause ankam, hörte ich Schritte hinter mir - sie war quer durch die halbe Stadt gerannt, um sich nochmals zu verabschieden. Wir fielen uns nochmals in die Arme, schworen, dass es das gewesen war und nun alles wieder so sein sollte wie vorher.....was natürlich utopisch war. Es war die verrückteste und schönste Nacht, die ich je erlebt hatte. Wie sollte ich das ignorieren?

Es fällt mir schwer die nächsten Wochen zu beschreiben. Einerseits war ich völlig euphorisch, verliebt bis in die Zehenspitzen. Andererseits hatte ich soviel falsch gemacht, gefährdete meine Ehe, meine Familie, die ich über alles liebe, gleichzeitig verletzte ich als CEO die Compliance-Regeln, versetzte mich und auch sie in eine unmögliche Situation.

Ich suchte Rat bei Freunden, sprach lange mit meiner Frau (nicht direkt über diese Nacht, mehr über unsere Beziehung, Fremdgehen allgemein, etc.). Sie ist sehr tolerant und fände z.B. Sex mit anderen Partnern ok. Natürlich merkte sie auch, dass ich ziemlich neben den Schuhen war, aber sie rückte mir nicht auf die Pelle und ich wollte sie nicht unnötig verletzen, vorallem da es ja nur eine Nacht war, die nun vorbei und vergessen sein sollte. Wir hatten sehr schöne Zeiten, alles schien sich wieder einzupendeln. Die Liebe zu meiner Frau hatte nicht abgenommen.

Andererseits kann ich diese Nacht nicht vergessen. Sie hat mich so tief im Inneren berührt, ich fühle mich wie Drogensüchtiger, der einmal die falsche Substanz probiert und danach nie mehr ins normale Leben zurückfindet.
Wir können uns nicht gänzlich aus dem Weg gehen, da wir in der gleichen Firma arbeiten. Jedes Mal wenn ich sie sehe, durchfluten mich die unterschiedlichsten Gefühle: Glück, Scham, Trauer, Eifersucht, Sehnsucht. Wir haben uns mehrmals ausgesprochen und darauf geeinigt, dass es einmaliger Ausrutscher war, dass wir es einfach vergessen und evt. "Freunde bleiben". Ich fände es toll, wenn das funktionieren würde, aber wenn ich ehrlich bin, empfinde ich deutlich mehr als Freundschaft für sie und wenn wir alleine sind, muss ich mich enorm zusammenreissen, um keine Grenze zu überschreiten. Wie es ihr genau geht, weiss ich nicht und traue mich auch nicht zu fragen, denn dann sind wir sofort wieder auf gefährlichem Gebiet.

Um die Sache noch zu verkomplizieren, ist sie psychisch angeschlagen und macht in der Firma dauernd Probleme. In der Geschäftsleitung ist ihre Situation deshalb öfter ein Thema. Ich versuche natürlich ihr zu helfen, gleichzeitig bin ich aber so befangen, dass ich manchmal selbst nicht mehr weiss, wo mir der Kopf steht.

Alles so verdammt beschissen. Das zieht sich nun schon Monate hin, aber ich komme einfach nicht los. Ich will das nicht, aber irgendwie doch, es ist wie ein Voodoo-Zauber. War jemand schon in einer ähnlichen Situation? Was soll ich nur tun?
 
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Benutzer189843 

Sorgt für Gesprächsstoff
Mach dich grade und steh zu deiner Frau und den Kindern!!

Oder du bist fair und sagst ihr die Wahrheit!!
 
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Benutzer192190 

Ist noch neu hier
Was ich hier bei dir ein bisschen vermisse, ist die Professionalität eines CEO.
 
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Benutzer189381 

Verbringt hier viel Zeit
Nein. kein Voodoo Zauber. Du versuchst da nur deine Verantwortung abzuschieben.
 
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Benutzer174241  (40)

Öfter im Forum
Immer wieder dieselbe Leier wenn Leute ihre Verantwortung nicht einsehen wollen und es dann auf Magie und Hexerei schieben. Zumal ich die Verbindung "Frau" und "Hexe" seltsam finde.
 
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Benutzer187957 

Sorgt für Gesprächsstoff

 
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Benutzer59943  (41)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
klar nur weil du keine Eier in der Hose hast ist gleich ein Zauber im Spiel :ratlos:
 
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Benutzer106548 

Team-Alumni
Die Frau ist m.E. für Dich v.A. ein Symptom. Sie und Euer Verhältnis verkörpert für Dich alles, was Du in Deinem eigenen Leben vermisst. Das heißt nicht, dass Du Dein Leben schlecht und grausam findest. Aber Dir fehlt etwas.
Um jetzt mal ein bisschen Küchenpsychologie zu betreiben: Du hast 4 Kinder, bist mit großer Wahrscheinlichkeit Alleinverdiener, bist CEO. Alles das fordert quasi 7/24 komplettes Verantwortung-übernehmen. Vernünftig sein. Erwachsen und seriös sein. Und das mit 45. Was alt klingt, aber jeder, der schon 45 ist oder war, weiß, dass man sich in dem Alter oft noch wie ein Mitte-20 bis 30er fühlt und gerne noch Gefühle und Athmosphäre dieses Alters in seinem Leben spüren möchte.
Das hast Du aber offensichtlich nicht mehr, das aber hat Dir diese Kollegin zurück gegeben. Und da bist Du schon fast süchtig nach. Es ist nicht die Kollegin an sich, es ist das Lebensgefühl, das schon viel zu lange in Dir verborgen war.

Was auch bedeutet (wenn meine Hobbypsychologie richtig ist): das mit der Kollegin ist nichts, was Dein Leben bestimmen sollte, denn solltest Du Dich von Deiner Frau trennen und mit dieser Kollegin zu leben, wird Dir über kurz oder lang das Leben mit Deiner Frau und den Kindern fehlen.

Mein Rat: gehe tief in Dich und überlege, wie Du für Dich aus beiden "Welten" etwas mitnehmen und ausleben kannst. Vielleicht brauchst Du einfach ab und zu eine Auszeit von der Familie oder Du verkürzt Stunden auf der Arbeit (was in Deiner Stellung wahrscheinlich schwer wird). Wenn Du für Dich ein wenig klarer siehst, wie Du die nächsten Jahre angehen möchtest, rede mit Deiner Frau. Nicht über diese Kollegin, sondern über Dich und Euch. Finde mit ihr zusammen einen Weg, dass Du wieder mehr Dein eigenes Leben leben kannst, aber vergiss sie dabei nicht, sie ist ein Teil von Dir.

Hake diese Kollegin ab, komplett. Sie ist nur ein Traum, ein Symbol. Aber ein sprechender Traum. Der Dir gesagt hat, dass Du etwas an Dir und Deinem Leben ändern solltest, um wieder zufriedener sein zu können.
 
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Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
dass es manchmal menschen gibt, zwischen denen eine nahezu unheimliche anziehungskraft besteht - ja, kann ich bestätigen.

dass man dieser standhalten kann und sie auch nachlässt wenn man den kontakt unterbindet aber auch. wäre also in meinen augen naheliegend, dass eine*r von euch beiden die firma verlässt - oder du es halt aushälst.
 
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Benutzer174652 

Meistens hier zu finden
Ich bin seid 15 Jahren mit meiner Frau zusammen, wir haben vier Kinder und sind eigentlich sehr glücklich. Sie ist eine Hammerfrau, wir verstehen uns super und sind ein sehr gutes Team im Alltag.
Trotzdem habe ich mich in eine Mitarbeiterin verliebt. Ich kann mir einfach nicht erklären, wie das passiert ist. Sie ist eigentlich gar nicht mein Typ, ausserdem viele Jahre jünger und ich hatte auch nicht den Eindruck, dass mir in meiner Ehe was fehlt. Ich erkenne mich selbst nicht mehr und das macht mir wirklich Angst.

Vor ca. 1 Jahr habe ich angefangen an den Firmenanlässen länger zu bleiben und mit den jüngeren Mitarbeitern zu feiern (ich bin der CEO der Firma). Wenn ich jetzt zurückblicke, wird mir klar, dass sie wohl der Auslöser dafür war. Damals war mir das nicht bewusst, ich fühlte mich einfach wohl, so lange sie da war. Wir haben uns immer besser verstanden, viel geredet, getrunken, getanzt und insgesamt mehr Zeit zusammen verbracht, als es angemessen ist. Ich bin nicht ihr direkter Vorgesetzter, trotzdem ist es natürlich aus geschäftlicher Perspektive sehr heikel, sich über die Hierarchien hinweg so eng anzufreunden. Das sahen auch andere Mitarbeitende so und wir versuchten, mehr Abstand zu halten.

Leider hatte das den Effekt, dass wir bei der nächsten Gelegenheit an der wir unbeobachtet waren, umso heftiger die Nähe suchten. Wir zogen eine ganze Nacht durch Hamburg, tranken, sangen Lieder, rauchten Joints, kletterten auf ein Hausdach, führten endlose Gespräche und machten rum. Irgendwann im Morgengrauen brachte ich sie nach Hause und machte mich auf den Heimweg. Kurz bevor ich zuhause ankam, hörte ich Schritte hinter mir - sie war quer durch die halbe Stadt gerannt, um sich nochmals zu verabschieden. Wir fielen uns nochmals in die Arme, schworen, dass es das gewesen war und nun alles wieder so sein sollte wie vorher.....was natürlich utopisch war. Es war die verrückteste und schönste Nacht, die ich je erlebt hatte. Wie sollte ich das ignorieren?

Es fällt mir schwer die nächsten Wochen zu beschreiben. Einerseits war ich völlig euphorisch, verliebt bis in die Zehenspitzen. Andererseits hatte ich soviel falsch gemacht, gefährdete meine Ehe, meine Familie, die ich über alles liebe, gleichzeitig verletzte ich als CEO die Compliance-Regeln, versetzte mich und auch sie in eine unmögliche Situation.

Ich suchte Rat bei Freunden, sprach lange mit meiner Frau (nicht direkt über diese Nacht, mehr über unsere Beziehung, Fremdgehen allgemein, etc.). Sie ist sehr tolerant und fände z.B. Sex mit anderen Partnern ok. Natürlich merkte sie auch, dass ich ziemlich neben den Schuhen war, aber sie rückte mir nicht auf die Pelle und ich wollte sie nicht unnötig verletzen, vorallem da es ja nur eine Nacht war, die nun vorbei und vergessen sein sollte. Wir hatten sehr schöne Zeiten, alles schien sich wieder einzupendeln. Die Liebe zu meiner Frau hatte nicht abgenommen.

Andererseits kann ich diese Nacht nicht vergessen. Sie hat mich so tief im Inneren berührt, ich fühle mich wie Drogensüchtiger, der einmal die falsche Substanz probiert und danach nie mehr ins normale Leben zurückfindet.
Wir können uns nicht gänzlich aus dem Weg gehen, da wir in der gleichen Firma arbeiten. Jedes Mal wenn ich sie sehe, durchfluten mich die unterschiedlichsten Gefühle: Glück, Scham, Trauer, Eifersucht, Sehnsucht. Wir haben uns mehrmals ausgesprochen und darauf geeinigt, dass es einmaliger Ausrutscher war, dass wir es einfach vergessen und evt. "Freunde bleiben". Ich fände es toll, wenn das funktionieren würde, aber wenn ich ehrlich bin, empfinde ich deutlich mehr als Freundschaft für sie und wenn wir alleine sind, muss ich mich enorm zusammenreissen, um keine Grenze zu überschreiten. Wie es ihr genau geht, weiss ich nicht und traue mich auch nicht zu fragen, denn dann sind wir sofort wieder auf gefährlichem Gebiet.

Um die Sache noch zu verkomplizieren, ist sie psychisch angeschlagen und macht in der Firma dauernd Probleme. In der Geschäftsleitung ist ihre Situation deshalb öfter ein Thema. Ich versuche natürlich ihr zu helfen, gleichzeitig bin ich aber so befangen, dass ich manchmal selbst nicht mehr weiss, wo mir der Kopf steht.

Alles so verdammt beschissen. Das zieht sich nun schon Monate hin, aber ich komme einfach nicht los. Ich will das nicht, aber irgendwie doch, es ist wie ein Voodoo-Zauber. War jemand schon in einer ähnlichen Situation? Was soll ich nur tun?

ja.
das ist eine wirklich
schwierige situation.
da steckt viel drin.
und es braucht eine
weise lösung ...
 
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Benutzer174652 

Meistens hier zu finden
ja.
das ist eine wirklich
schwierige situation.
da steckt viel drin.
und es braucht eine
weise lösung ...

oh ...
Mark11 Mark11 hat
schon alles gesagt ...

Die Frau ist m.E. für Dich v.A. ein Symptom. Sie und Euer Verhältnis verkörpert für Dich alles, was Du in Deinem eigenen Leben vermisst. Das heißt nicht, dass Du Dein Leben schlecht und grausam findest. Aber Dir fehlt etwas.
Um jetzt mal ein bisschen Küchenpsychologie zu betreiben: Du hast 4 Kinder, bist mit großer Wahrscheinlichkeit Alleinverdiener, bist CEO. Alles das fordert quasi 7/24 komplettes Verantwortung-übernehmen. Vernünftig sein. Erwachsen und seriös sein. Und das mit 45. Was alt klingt, aber jeder, der schon 45 ist oder war, weiß, dass man sich in dem Alter oft noch wie ein Mitte-20 bis 30er fühlt und gerne noch Gefühle und Athmosphäre dieses Alters in seinem Leben spüren möchte.
Das hast Du aber offensichtlich nicht mehr, das aber hat Dir diese Kollegin zurück gegeben. Und da bist Du schon fast süchtig nach. Es ist nicht die Kollegin an sich, es ist das Lebensgefühl, das schon viel zu lange in Dir verborgen war.

Was auch bedeutet (wenn meine Hobbypsychologie richtig ist): das mit der Kollegin ist nichts, was Dein Leben bestimmen sollte, denn solltest Du Dich von Deiner Frau trennen und mit dieser Kollegin zu leben, wird Dir über kurz oder lang das Leben mit Deiner Frau und den Kindern fehlen.

Mein Rat: gehe tief in Dich und überlege, wie Du für Dich aus beiden "Welten" etwas mitnehmen und ausleben kannst. Vielleicht brauchst Du einfach ab und zu eine Auszeit von der Familie oder Du verkürzt Stunden auf der Arbeit (was in Deiner Stellung wahrscheinlich schwer wird). Wenn Du für Dich ein wenig klarer siehst, wie Du die nächsten Jahre angehen möchtest, rede mit Deiner Frau. Nicht über diese Kollegin, sondern über Dich und Euch. Finde mit ihr zusammen einen Weg, dass Du wieder mehr Dein eigenes Leben leben kannst, aber vergiss sie dabei nicht, sie ist ein Teil von Dir.

Hake diese Kollegin ab, komplett. Sie ist nur ein Traum, ein Symbol. Aber ein sprechender Traum. Der Dir gesagt hat, dass Du etwas an Dir und Deinem Leben ändern solltest, um wieder zufriedener sein zu können.

nimm dir mal ein wochenende ganz allein für dich - und nimm irgendwo in der natur einkehr mit diesen worten ...
 
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Benutzer171365 

Öfter im Forum
Du warst verliebt und hattest die Wahl. Entweder das auf sich beruhen lassen und ausklingen lassen, oder es zu vertiefen. Du hast letzteres gewählt. Und es ist sehr tief gegangen.

ich fühle mich wie Drogensüchtiger
Was soll ich nur tun?
Das was Süchtigen manchmal hilft. Das Selbstmitleid beenden, Abstinenz, das heisst konsequente Trennung, und den Entzug durchstehen. Ist nicht leicht. Es gibt Unterstützug, siehe weiter unten.

ist sie psychisch angeschlagen und macht in der Firma dauernd Probleme.
Lass mich raten: Sie lässt sich zu überbordenden emotionalen Reaktionen hinreissen?

Das ist aber nicht das Problem. Das liegt wo anders.

Andere überbordende Reaktionen von ihr haben dazu geführt, dass du dich grossartig gefühlt hast. Nach diesem grossartigen Gefühl bist du süchtig geworden. Das ist es. Kann leicht passieren. (Nur neben bei gesagt: diese Dynamik kann kaum Grundlage für eine stabile Beziehung mit dieser Frau sein.)

In so einem Fall würde ich Psychotherapie in Anspruch nehmen. Es ist an der Zeit für dich, etwas Effizientes zu unternehmen. Zögern, warten, überlegen ist wichtig, aber nur begrenzt sinnvoll. Geh es an, ich wünsche dir viel Erfolg.
 
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Benutzer192318  (45)

Ist noch neu hier
Die Frau ist m.E. für Dich v.A. ein Symptom.

Mein Rat: gehe tief in Dich und überlege, wie Du für Dich aus beiden "Welten" etwas mitnehmen und ausleben kannst. Vielleicht brauchst Du einfach ab und zu eine Auszeit von der Familie oder Du verkürzt Stunden auf der Arbeit (was in Deiner Stellung wahrscheinlich schwer wird). Wenn Du für Dich ein wenig klarer siehst, wie Du die nächsten Jahre angehen möchtest, rede mit Deiner Frau.

Hake diese Kollegin ab, komplett. Sie ist nur ein Traum, ein Symbol. Aber ein sprechender Traum. Der Dir gesagt hat, dass Du etwas an Dir und Deinem Leben ändern solltest, um wieder zufriedener sein zu können.

Herzlichen Dank Mark11, du triffst den Nagel ziemlich auf den Kopf. Genau so empfinde ich das auch. Darüber habe ich auch mit meiner Frau gesprochen und wir haben gemeinsam Ideen gesammelt, wie wir unsere Beziehung wieder mehr aufpeppen können. Das klappt auch super, wir probieren viele coole Sachen zusammen aus, sexuell, aber auch sonst. Ich fühle mich ihr sehr nahe, näher als vorher. Das ist der positive Effekt des Ausrutschers. Das Problem ist, dass es mir nicht gelingt, diese Nacht und diese Mitarbeiterin abzuhaken. Obwohl seither ausser ein paar Gesprächen nichts passiert ist, denke ich sehr oft an sie, kaum habe ich eine ruhige Minute ist sie präsent, mir wird flau im Magen, wenn ich sie sehe. Manchmal geht es besser und ich denke ich bin darüber hinweg. Dann kommts mit voller Wucht zurück und ich bin einfach nur hilflos.

Jemand hat weiter oben geschrieben, wir müssten uns komplett aus dem Weg gehen, d.h. entweder sie oder ich muss den Job wechseln. Ich hätte das nie für möglich gehalten, aber inzwischen überlege ich mir das wirklich. Wenn das so weiter geht, muss ich da weg.
 
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Benutzer192318  (45)

Ist noch neu hier
Andere überbordende Reaktionen von ihr haben dazu geführt, dass du dich grossartig gefühlt hast. Nach diesem grossartigen Gefühl bist du süchtig geworden. Das ist es. Kann leicht passieren. (Nur neben bei gesagt: diese Dynamik kann kaum Grundlage für eine stabile Beziehung mit dieser Frau sein.)

Ja, das stimmt. Diese emotionale Intensität hat mich umgehauen. Irgendetwas ist dadurch in Bewegung geraten, wonach ich mich gesehnt hatte. Und mit der Beziehung hast du natürlich auch recht, das würde nicht lange gut gehen. Das ist mir völlig klar und trotzdem schaffe ich es bisher nicht mich zu lösen.
Ein Kollege hat mir geraten, die Intensität auszukosten und dann abzuhaken.
 
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Benutzer171365 

Öfter im Forum
Ein Kollege hat mir geraten, die Intensität auszukosten und dann abzuhaken.
Oh weh, das wäre naiv. Es würde die Sucht vertiefen und die Schäden auch. Es käme höchstens der sensationsgierige Kollege auf seine Rechnung.

Du hast geschrieben, "ich fühle mich wie Drogensüchtiger". Nimm das bitte ernst. Meine Empfehlungen hast du gelesen.
 
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Benutzer187365  (38)

Ist noch neu hier
Wie wäre es mit deiner Frau über wirklich alles zu reden? Sie scheint ja sehr offen zu sein… Vielleicht könntet ihr, nachdem sie es geschafft hat mit der Situation klarzukommen, eine gemeinsame Lösung finden? Ich könnte mir z.B. unter bestimmten Umständen auch vorstellen, dass mein Mann sowas ausleben darf. Hier hätte ich aber ein Problem damit, dass es eine Untergebene ist. Das mit den psychischen Problemen hört sich auch nicht so gut an, eine labile Person in dieser Konstellation bringt noch zusätzliches Risiko (über das einer Affäre mit einer Untergebenen hinaus: Wie wird sie in bestimmten Situationen reagieren? Richtest du bei ihr Schaden an?).
 
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Benutzer175862 

Öfter im Forum
“Irgendwann im Morgengrauen brachte ich sie nach Hause und machte mich auf den Heimweg. Kurz bevor ich zuhause ankam, hörte ich Schritte hinter mir - sie war quer durch die halbe Stadt gerannt, um sich nochmals zu verabschieden.”

“Um die Sache noch zu verkomplizieren, ist sie psychisch angeschlagen und macht in der Firma dauernd Probleme. In der Geschäftsleitung ist ihre Situation deshalb öfter ein Thema. Ich versuche natürlich ihr zu helfen, gleichzeitig bin ich aber so befangen, dass ich manchmal selbst nicht mehr weiss, wo mir der Kopf steht.“

„Ein Kollege hat mir geraten, die Intensität auszukosten und dann abzuhaken.“

Das wird ganz, ganz böse enden. Nicht nur weil sie impulsiv und konträr ist, sondern auch weil zumindest ein Kollege schon von eurem Geheimnis weiß. Ich wünsche dir viel Glück da wieder raus zu kommen ohne dass deine familiäre Situation und Arbeit da Schaden nimmt.
 
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Benutzer186595 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich hatte vor fast 20 Jahren mal eine ähnlich verrückte Liebe. Völlig andere Rahmenbedingungen, aber ähnlich kurz, intensiv und unerfüllt, und mir war klar, das könnte im Alltag niemals funktionieren. So ist es bei dir wohl auch, ich nehme an du weißt, dass du mit dieser Frau niemals eine Beziehung führen könntest.

Was mit damals geholfen hat: konsequente Kontaktvermeidung. Und gleichzeitig habe ich nie versucht, das Gefühl zu bekämpfen. Ich wusste, dass das eine besondere Liebe war, damals dachte ich: vielleicht die Liebe meines Lebens. Ich habe der Frau einen Platz in meinem Herzen gegeben, den hat sie bis heute, aber ich habe sie nie wieder gesehen. Es wird besser mit der Zeit.
 
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Benutzer148761  (33)

Sehr bekannt hier
Sie ist sehr tolerant und fände z.B. Sex mit anderen Partnern ok.
Wenn sie da so offen ist, warum kommt es für dich nicht in Frage, dann mit der Kollegin unter Einverständnis deiner Frau Sex zu haben?
Um die Sache noch zu verkomplizieren, ist sie psychisch angeschlagen und macht in der Firma dauernd Probleme. I
Kannst du das etwas näher ausführen, damit man sich ihre Persönlichkeit etwas besser vorstellen kann?

Hast du dich eigentlich von deiner Frau früher mal genau so heftig angezogen gefühlt?
 
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Benutzer192318  (45)

Ist noch neu hier
Wie wäre es mit deiner Frau über wirklich alles zu reden? Sie scheint ja sehr offen zu sein… Vielleicht könntet ihr, nachdem sie es geschafft hat mit der Situation klarzukommen, eine gemeinsame Lösung finden? Ich könnte mir z.B. unter bestimmten Umständen auch vorstellen, dass mein Mann sowas ausleben darf. Hier hätte ich aber ein Problem damit, dass es eine Untergebene ist. Das mit den psychischen Problemen hört sich auch nicht so gut an, eine labile Person in dieser Konstellation bringt noch zusätzliches Risiko (über das einer Affäre mit einer Untergebenen hinaus: Wie wird sie in bestimmten Situationen reagieren? Richtest du bei ihr Schaden an?).

Meine Frau ist offen was Sex angeht, aber natürlich nicht, wenn Gefühle im Spiele sind. Wenn ich die Gefühle schon jetzt nicht kontrollieren kann, wie wird es erst, wenn ich mich auf mehr einlasse?
Wenn es nur um körperliche Anziehung ginge, wäre das vielleicht ein Weg, aber eher das Gegenteil ist der Fall, ihre Persönlichkeit zieht mich magisch an. Sex wäre natürlich schön, weil ich ihr dann nahe bin, aber eigentlich bin ich gar nicht besonders scharf auf sie (eher besessen).
Zudem würde ich ihr damit garantiert auch schaden (wie du ja auch schreibst). Sie ist psychisch instabil und eine Affäre mit einem verheirateten Chef ist das Letzte was sie braucht. Es gibt für uns null Spielraum, einfach null. Mein Kopf checkt das, mein Herz nicht.
 
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