• Es sind wieder ein paar schöne Fotobeiträge eingetrudelt. Schau sie dir doch einmal hier an und stimme für deinen Favoriten.

Ist es so schwer Asexualität zu akzeptieren...

Flöckchenstaub
Benutzer191902  Sorgt für Gesprächsstoff
  • #1
Und nicht als krankhaft, traumatisch oder prüde zu stigmatisieren.

Während für Homosexualität oder Bisexualität langsam mehr Akzeptanz entsteht habe ich das Gefühl das Asexualität immer noch sehr befremdlich für viele ist.

Der Gedanke niemand sexuell oder romantisch zu mögen, stößt viele extrem ab, wenn sie direkt damit konfrontiert werden, man ist direkt "seltsam".

Viele Personen können meine Sexualität einfach nicht respetieren und wollen mich "bekehren", was mich je nach dem wie penetrant dies ist, extrem stresst. Ich versuche es zwar so gut wie möglich es geheim zu halten, aber bei Personen die mich länger kennen, ist es halt auffällig wenn nie ein Mann zu Sprache kommt.

Insbesondere meine Mutter ist extrem wertend, tut zwar verständnissvoll, ich solle mir Zeit lassen, dass ich jedoch niemals einen Freund möchte, versteht sie nicht und reagiert aggressiv.
Meine Oma scheint das Thema nicht ganz zu verstehen, aber zeigt mir gegenüber keine Abneigung. Sie nervt mich zwar schon mal mit "Der wäre aber was für dich " aber ich glaube, dass ist ohnehin normal bei älteren Familienmitgliedern.

Bei Freunden ist das weniger Thema, meine alten Freunde wissen dies, neuen erzähle ich jedoch aktiv nichts davon, da sie eh verwundert sind.

An sich würde es mich freuen, dass viele es einfach akzeptieren lernen, dass Asexualität normal ist und existiert. Verstehen muss man sie noch nicht mal, außer Betroffene selbst - ich selbst verstehe ja auch sexuelle Anziehung nicht
 
F
Benutzer170596  (49) Verbringt hier viel Zeit
  • #2
Wie alt bist du wenn ich fragen darf? Deine Sexualität ist, wenn ich das richtig verstehe, dass du weder Sex haben willst, noch dich zu jemandem anderen hingezogen fühlst - richtig?
 
Flöckchenstaub
Benutzer191902  Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #3
Wie alt bist du wenn ich fragen darf? Deine Sexualität ist, wenn ich das richtig verstehe, dass du weder Sex haben willst, noch dich zu jemandem anderen hingezogen fühlst - richtig?
Ich bin in meinen 20ern. Ja was du sagst ist korrekt
 
F
Benutzer170596  (49) Verbringt hier viel Zeit
  • #4
Mütter und Omas wollen in der Regel irgendwann Oma und Uroma werden, ohne Freund geht das nicht, so denken sicher deine Mutti und Oma. Willst du irgendwann Kinder?
 
Flöckchenstaub
Benutzer191902  Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #5
Mütter und Omas wollen in der Regel irgendwann Oma und Uroma werden, ohne Freund geht das nicht, so denken sicher deine Mutti und Oma. Willst du irgendwann Kinder?
Nein ich möchte keine Kinder. Wobei ich denke, dass ich auch mit Freund keine Kinder bekommen wöllte, da ich gesundheitlich nicht in der besten Lage dazu bin, zudem es fraglich ist, ob ich überhaupt schwanger werden könnte bzw, dann auch ungefährdet das Kind austragen würde
 
F
Benutzer170596  (49) Verbringt hier viel Zeit
  • #6
Ich denke deiner Mutti+Oma geht es um Kinder, der Weg dazu führt nunmal über einen Freund, deshalb nerven die dich damit. Ich würde an deiner Stelle mal abklären lassen ob du schwanger werden kannst und ob das für dich ein Risiko wäre. Wenn dabei rauskommt, das das eh nicht geht oder du dabei drauf gehst, kannst du das ja deiner Mutti/Oma berichten, ich denke dann ist Ruhe.
 
T
Benutzer177597  Verbringt hier viel Zeit
  • #7
Ich denke deiner Mutti+Oma geht es um Kinder, der Weg dazu führt nunmal über einen Freund, deshalb nerven die dich damit. Ich würde an deiner Stelle mal abklären lassen ob du schwanger werden kannst und ob das für dich ein Risiko wäre. Wenn dabei rauskommt, das das eh nicht geht oder du dabei drauf gehst, kannst du das ja deiner Mutti/Oma berichten, ich denke dann ist Ruhe.

Wozu? Ein "ich habe keinen Kinderwunsch" sollte ausreichend sein. Niemand muss sich erklären oder mit Untersuchungen ankommen. Und die TS hat in ihrer Aussage deutlich zwischen "ich möchte keine Kinder" UND "selbst mit einem Freund, wäre es ev. gar nicht möglich" unterschieden.

Asexualität immer noch sehr befremdlich für viele ist.

Ich denke, dass Asexualität generell wesentlich weniger thematisiert wird und für viele Menschen gar nicht "greifbar" ist. Daher wird wohl das "Befremdliche" kommen. Ist aber nur Spekulation - ich habe gerade keine Lust, Statistiken zu bemühen oder Studien zu suchen. ;D
 
F
Benutzer170596  (49) Verbringt hier viel Zeit
  • #8
Mutti und Oma denken das wird schon! Mit der blanken Aussage „ich will keine Kinder“ wird sich daran nichts ändern. Sie werden denken das kommt schon noch. Wenn es aber eh nicht geht oder gesundheitlich gefährlich ist werden sie es verstehen.
 
T
Benutzer177597  Verbringt hier viel Zeit
  • #9
Mutti und Oma denken das wird schon! Mit der blanken Aussage „ich will keine Kinder“ wird sich daran nichts ändern. Sie werden denken das kommt schon noch. Wenn es aber eh nicht geht oder gesundheitlich gefährlich ist werden sie es verstehen.

Und, wen juckt's? Dann sollen sie eben ihren Horizont erweitern.
Das ist genau das Kernthema von Ignoranz gegenüber anderen Lebenskonzepten, als den unter Standard geläufigen.

Und es ist genau das, was die TS bereits im ersten Post anspricht. Akzeptanz, Penetranz, Wertung, etc.

Muss ein heterosexueller Mensch mit Kinderwunsch irgendjemandem beweisen, dass er dazu befähigt ist? Nein, aha?
Aber ein asexueller Mensch ohne Kinderwunsch sollte dann doch mit Testergebnissen daher kommen. Bisserl seltsam, oder?
 
Zaniah
Benutzer96053  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #10
Ich würde an deiner Stelle mal abklären lassen ob du schwanger werden kannst und ob das für dich ein Risiko wäre. Wenn dabei rauskommt, das das eh nicht geht oder du dabei drauf gehst, kannst du das ja deiner Mutti/Oma berichten, ich denke dann ist Ruhe.
Untersuchungen wie diese werden nur bei akutem Kinderwunsch gemacht und wenn entsprechende Ergebnisse herauskommen, schließt sich meist die Frage nach einer Kinderwunschbehandlung an. Klar - sie könnte die Ärztin belügen, sagen, sie hätte einen Freund und sie würden es bereits seit 1-2 Jahren versuchen, sich Tipps fürs beste Timing abholen und so weiter, aber nicht jeder möchte sich in so viele Lügen verstricken. Zumal der imaginäre Partner früher oder später mal zum Spermiogram geschickt wird.
 
Zaniah
Benutzer96053  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #11
Ach und noch was: Ja, irgendwann fänd ich es auch cool, Oma zu werden - aber es ist nicht die Aufgab meiner Söhne, mich glücklich zu machen.

Ich glaube auch nicht, dass das die Hauptmotivation von Mutter und Oma ist. Die meisten Menschen wünschen denen, die sie lieben, dass sie glücklich werden. Glück definiert jeder anders, die meisten suchen ihr Glück aber in einer Partnerschaft. Da liegt es nahe, denjenigen, den man liegt, das zu wünschen, von dem man glaubt, dass es ihn glücklich machen würde.

Flöckchenstaub Flöckchenstaub , anstatt dich bezüglich deiner Sexualität zu erklären, mach nahestehenden Personen, die nicht kapieren, dass du keine Beziehung für dein Glück brauchst klar, dass du sehr zufrieden ohne bist. Über die Zukunft brauchst du doch keine Aussagen zu treffen - nicht, weil sich deine Wünsche ändern könnten, sondern weil das eh niemanden was angeht, was du im Leben planst oder auch nicht.
 
Fußliebhaber84
Benutzer195524  (40) Verbringt hier viel Zeit
  • #12
Und nicht als krankhaft, traumatisch oder prüde zu stigmatisieren.
Sexuelle Anbahnung baut sich bei mir gleichseitig auf. Mich interessiert es überhaupt nicht wie mein Gegenüber sexuell eingestellt ist wenn bei mir keine Anziehung besteht. Ob Jemand etwas vermisst oder verpasst muss jeder selbst für sich entscheiden.
Ansonsten kann es evtl auch sein das du deine Asexualität zu oft in den Mittelpunkt stellst?
 
Fußliebhaber84
Benutzer195524  (40) Verbringt hier viel Zeit
  • #13
stößt viele extrem ab
extreme Wertungen stehen anderen Menschen nicht zu!
In der Regel sehe ich das psychologisch wie auch aus meiner persönlichen Erfahrung so, dass je extremer Jemand etwas wertet, desto mehr Probleme hat diese Personen mit sich selbst
 
krava
Benutzer59943  (43) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #14
Während für Homosexualität oder Bisexualität langsam mehr Akzeptanz entsteht habe ich das Gefühl das Asexualität immer noch sehr befremdlich für viele ist.
da wäre ich an deiner Stelle sehr vorsichtig.
Wenn du ohne Mann durch die Stadt läufst hast du deutlich weniger Probleme als zwei Männer, die Händchen halten. Also als asexuelle Person wirst du sicherlich nicht angefeindet.
Ich denke bei Asexualität ist das Hauptproblem das, dass es in vielen Bereichen immer noch unbekannt ist. Aber nicht, dass es nicht gesellschaftlich akzeptiert ist.

Der Gedanke niemand sexuell oder romantisch zu mögen, stößt viele extrem ab, wenn sie direkt damit konfrontiert werden, man ist direkt "seltsam".
ich würde sagen du bist anders. Und das musst du akzeptieren und erst wenn DU es akzeptierst, dann akzeptieren es auch andere. Ist bei Homosexualität ja ganz ähnlich.
Du klingst mir absolut nicht so als wärst du mit dir selbst im reinen, also wie soll es dein Umfeld dann sein?

Viele Personen können meine Sexualität einfach nicht respetieren und wollen mich "bekehren", was mich je nach dem wie penetrant dies ist, extrem stresst. Ich versuche es zwar so gut wie möglich es geheim zu halten, aber bei Personen die mich länger kennen, ist es halt auffällig wenn nie ein Mann zu Sprache kommt.
siehst du, das ist schon der erste Punkt. Du stehst gar nicht zu dir. Schämst du dich dafür asexuell zu sein?
warum?
Warum bist du da nicht selbstbewusster und sagst einfach "ich mach mir nichts aus Männern und Beziehungen, ich bin mit mir selbst zufrieden und möchte das auch so lassen"?


Insbesondere meine Mutter ist extrem wertend, tut zwar verständnissvoll, ich solle mir Zeit lassen, dass ich jedoch niemals einen Freund möchte, versteht sie nicht und reagiert aggressiv.
dann grenz dich ab!!
Du musst unbedingt lernen Grenzen zu setzen und dein Privatleben geht nicht mal deine Mutter etwas an. So einfach ist das.
Du bist erwachsen und wenn dir deine Mutter nicht gut tut, weil sie nachbohrt oder Sprüche klopft, dann geh auf Distanz.
Warum musst du dir Verhalten, das dir nicht gut tut antun?
Meine Oma scheint das Thema nicht ganz zu verstehen, aber zeigt mir gegenüber keine Abneigung. Sie nervt mich zwar schon mal mit "Der wäre aber was für dich " aber ich glaube, dass ist ohnehin normal bei älteren Familienmitgliedern.
Bei Omas wäre ich zwar toleranter, aber auch nicht unbegrenzt. Wenn du das rechts rein lassen kannst und links raus, dann ist es ja kein Problem. Aber wenn das nicht klappt, dann werde doch auch deiner Oma gegenüber deutlicher. Ich geh nicht davon aus, dass sie senil ist, also sie wird einfache Sätze wie "ich hab kein Interesse an Sex und Beziehung" sehr wohl verstehen.

Also ich denke das Hauptproblem bist wirklich du selbst und dein Umgang mit deinem "Problem", das eigentlich gar keins sein müsste :smile:
 
krava
Benutzer59943  (43) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #15
Ansonsten kann es evtl auch sein das du deine Asexualität zu oft in den Mittelpunkt stellst?
kommt mir auch so vor.
Ich bin zum Beispiel seit fast 10 Jahren solo und dass ich ab und zu mal mit einem Mann ins Bett gehe wissen natürlich auch nur meine engeren Freunde. Der Rest sieht mich als alleinlebende Frau, seit einem Jahrzehnt.

Weder von meiner Familie noch von sonst irgendeiner Seite kommen da Sprüche oder Bemerkungen oder irgendjemand kommt nicht klar oder will mir einen Kinderwunsch einreden etc, mich verkuppeln. Gar nichts!
 
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V
Benutzer163532  (40) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #17
Ich kann Asexualität problemlos akzeptieren. Wenn jemand diese mit mir besprechen möchte, nehme ich vielleicht an, er selbst hätte ein Problem damit oder er hat Unsicherheiten diesbezüglich.
Möglicherweise nimmt deine Familie an, es gäbe diesbezüglich einen Leidensdruck bei dir.
Ich würde das Thema nicht mehr ansprechen und gut. Es ist schön, offen über alles mit der Familie sprechen zu können. Aber es ist genauso ziemlich normal, dass es Themen gibt, die man lieber ausklammert und/oder mit anderen bespricht.
Und wenn sie dann und wann ansprechen, ob es nicht doch mal jemanden in deinem Leben gibt, sagst du einfach "Nein" und nicht "Nein, du weißt doch, dass ich asexuell bin, da wird es nie jemanden geben!" Denn das scheint sie ja irgendwie zu "provozieren" und dem kann man ja aus dem Weg gehen.
 
Flöckchenstaub
Benutzer191902  Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #22
Untersuchungen wie diese werden nur bei akutem Kinderwunsch gemacht und wenn entsprechende Ergebnisse herauskommen, schließt sich meist die Frage nach einer Kinderwunschbehandlung an.
Ja so sieht es aus. Zudem wissen beide von meinem Gesundheitszustand und kein normaler Mensch würde da denken, dass Kinderbekommen mit den Krankheit gut möglich oder empfehlenswert ist. Der Punkt ist aber laut beiden nicht der ausschlaggebende Punkt. Meine Mutter könnte z. B. sehr gut ohne Enkelkinder leben. Ich glaube ich war/bin ihr schon Belastung genug.
Ansonsten kann es evtl auch sein das du deine Asexualität zu oft in den Mittelpunkt stellst?
Nein Personen die mir nicht nahestehen, wussten der Punkt nicht. Alle die mich lange kennen, ahnen jedoch dass das mit einem Freund nichts wird, da das Thema bri mir nie zu Sprache gekommen ist.
Auch wenn es einfach nur meine, dass ich keinen Partner möchte, wird nachgehakt, da ich jetzt nunmal in einem Alter bin, wo die ersten Beziehungen geschlossenen werden, oder gar geheiratet wird. Das da irgendwas im Busch ist, versteht jeder der ein wenig aufmerksam ist.


Ich denke bei Asexualität ist das Hauptproblem das, dass es in vielen Bereichen immer noch unbekannt ist. Aber nicht, dass es nicht gesellschaftlich akzeptiert ist.
Ich denke bei Personen, die selbst nicht queer sind, ist sowas im Alltag garnicht präsent. Ich habe z. B. noch nie erlebt dass Schule angefeindet wurden, deshalb sage ich jedoch nicht, dass es das nicht gibt (CSD ist ja dieses Jahr wieder bestes Beispiel). Asexualität ist zwar eine stille Sexualität, wird aber extrem angefeindet. Du musst nur bestimmte Artikel raussuchen und Blogeinträge durchforsten. Selbst in der LGBT Community sind wir teils immer noch ausgeschlossen. Habe ich anfangs auch nicht gedacht (und war zugegeben ein wenig erleichtert), mit der Zeit musste ich jedoch einsehen, dass es nicht ganz so einfach ist.
Du stehst gar nicht zu dir. Schämst du dich dafür asexuell zu sein?
Nein, aber wenn du penetrant belabert werden würdest, eine Beziehung mit einer Frau (ich gehe einfach mal davon aus, dass du hetero bist, wenn nicht, dann halt andersrum) eingehen zu müssen und teils grenzt das Verhalten schon an Gaslighting, wärst du auch nicht mehr so entspannt, glaub es mir einfach. Es gibt Taktiken, wo du an deiner eigenen Fähigkeit Meinungen zu bilden nicht mehr glaubst.


Der Rest sieht mich als alleinlebende Frau, seit einem Jahrzehnt.
Der Unterschied liegt aber darin, dass du in den 40ern bist und ich in den 20ern bin. Bei jungen Frauen liegt da nochmal ein ganz anderer Fokus drauf, zumal ich nie ein nicht Single Phase hatte.

Keinerlei sexuelle oder romantische Gefühle zu haben, fällt mir sehr schwer das irgendwie zu verstehen.
Am besten kann man sich das vorstellen, dass man zB keine Anziehung zu einem Objekt verspürt, nur in meinem Fall auf Menschen, trotz allem haben Asexuelle auch eine Libido,die wollen sie halt nur nicht mit anderen teilen. Deshalb ist Asexualität auch eine Sexualität und nicht das Abhandensein jeglicher Lust.
Dieser Punkt geht besonders an Zauberschnitte Zauberschnitte

Damit wird man unsichtbar und das kann schmerzen.
Das stimmt. Wenn man seine Sexualität leugenen oder verstecken muss, um keine Diskussionen hervorzurufen, ist das extrem schmerzhaft, da es sich anfühlt, "nicht normal" zu sein. Daher kommen dann auch Selbstzweifel und ich glaube jeder der nicht selbst LGBT ist, kann das nicht nachvollziehen.

Könnte es nicht vielleicht auch sein, dass du denkst es interessiert sich sowieso kein Mann je für dich, weil du krank bist und eben anders und eingeschränkt und deswegen schützt du dich selbst vor Enttäuschungen, indem du dich als asexuell einstufst?
Ich habe mich auch schon als asexuell bezeichnet, als ich noch kerngesund war.
 
axis mundi
Benutzer172636  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #23
Ja, ich habe auch den Eindruck, dass Asexualität, insbesondere auch weil sie in vielen verschiedenen Formen vorkommt, nicht unbedingt gekannt oder verstanden wird.
Für viele Menschen ist Asexualität erstmal etwas, wobei etwas „fehlt“, sprich, etwas, das für sie normal ist und dazugehört fehlt und die meisten Menschen haben bei sich den Wandel von „sexuell nicht interessiert“ (als Kind) zu „sexuell an anderen interessiert“ durchlaufen. Vielleicht kannst du so erstmal nachvollziehen, warum anderer im ersten Moment denken, das würde bei dir noch kommen — das macht es natürlich nicht weniger übergriffig, aber womöglich erstmal „nachvollziehbar“.
In zweiten Schritt würde ich Grenzen ziehen. „Mama, ich weiß, du würdest mir eine liebevolle Partnerschaft wünschen, insbesondere, weil es dir vielleicht auch fehlen würde/fehlt, keine zu haben. Mir fehlt es nicht, aber es tut mir weh, dass du meinen Weg dabei nicht unterstützt“.
Bist du auch aromantisch? Dann würde ich ihr auch erklären, dass du durch deinen Freundeskreis gut geerdet bist und auch keine Beziehung haben möchtest.
Du kennst bestimmt schon das Aven-Forum, oder? Vielleicht gibt es dort auch Tipps für den Umgang mit anderen, die auf den Erfahrungen der Mitglieder dort beruhen.
 
Mrs. Brightside
Benutzer140332  (36) Planet-Liebe ist Startseite
  • #31
Mir ist die Sexualität oder auch das Liebesleben anderer Menschen völlig egal. Interessiert mich nicht, würde ich niemals aktiv zur Sprache bringen.

Aber ich kenne das auch, dass die Familie fragt, „Wann hast du endlich einen Freund? Wann wollt ihr Kinder bekommen?“ etc pp.
Es hat schon genervt, aber es hat mich zeitgleich nicht tangiert, ob ihnen meine Antwort gepasst hat oder nicht.

Ich hab auch oft zu hören bekommen, dass ich nicht „nett“ sei - nett meint ihnen das zu antworten, was sie hören wollen. Und so habe ich noch nie getickt, ich war schon immer ehrlich und direkt und habe mich für mein Empfinden nie geschämt. Ich habe also kein Problem „unnett“ zu sein, für mich ist das Konzept Familie auch sehr überbewertet. Wenn dies bedeutet ich muss mich bei Treffen anders verhalten als ich bin, dann ist das einfach nicht mein „Zuhause“. Ich bin da nicht so emotional, die Familienmitglieder, die ich liebe, sind nicht so viele. Der Rest und deren Meinung ist mir einfach nicht so wichtig.

Ich hatte einen Kumpel, der hatte bestimmt 10 Jahre keine/n Partner/in und war immer Single. Ich hab nicht einmal nachgefragt, ob er nicht mal eine/n Partner/in haben möchte.
Ich hab aber auch die Einstellung, dass mir Menschen schon erzählen, wenn sie etwas stört, sie Kummer haben oder einen Rat haben möchten - ansonsten halte ich da einfach meine Klappe.
 
caotica
Benutzer68775  (39) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #35
Ich frage mich oft, was ich anders mache :grin: Vielleicht bin ich derart verschroben, dass ich eh jeder denkt, klar hat die keine Beziehung :zwinker:

Aber mein Lebensmodell (eher ein "Mehr Männer Modell" denn ein Enthaltsames...) wird eigentlich nie in Frage gestellt. Zumindest nicht mir gegenüber, was OHNE mich geredet wird, ist mir aber ziemlich egal.
Ich hab kein Interesse an einer partnerschaftlichen Beziehung und typische Paar Dinge nerven mich eher. Ich will nicht sesshaft werden und ich will keine Kinder. Ich habe nette kleine Affären zwischendurch und finde das genau richtig so.
Ich bin dabei weder Asexuell noch Aromantisch, das klassische Modell passt nur einfach nicht zu meinen Lebensprioritäten.

Stellt nie jemand in Frage.
Ich bin mir aber auch sehr sicher damit - es stimmt schon, dass die "ungewöhnliche" Lebensplanung (zumindest für mein durchschnittlich konservatives Umfeld) nicht wirklich greifbar ist. Höre ich auch dauernd "ich könnte das nicht!" und " das wäre ja gar nichts für mich" aber ich fühle mich null verurteilt oder gedrängt.

Was ich damit sagen will - ohne dass es ein Vorwurf wird - aber was ist der Unterschied? Der Unterschied, dass manche sich gedrängt und verurteilt fühlen, wenn sie atypisch unterwegs sind (auch viele Frauen in den 30ern, die keine Kinder möchten...) und andere so gar nicht? Das Umfeld? Die eigene Sicherheit? Ich habs noch nicht herausgefunden...
 
caotica
Benutzer68775  (39) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #39
Ich versteh nicht ganz, warum es nicht einfach eine Frage von Charakter sein kann, ob Fragen zu Lebensgestaltung "hinausgetragen" werden oder nicht?

Manche sind "privater" mit ihrem Leben, andere nicht.
Aber es sollte einfach keinen Unterschied machen, ob ich mit Kollegen über meine heteronorminative Partnerschaft mit Kindern und Familienhaus spreche, oder über meine polyamore Beziehung. Genau wie es egal sei sollte, ob man eine Frau oder einen Mann oder mehrere küsst. Oder eben gar niemanden.

Ich kann irgendwo verstehen, wenn sehr "private" Charaktere sowas von ihren Nachbarn nicht wissen möchten. Aber es ist doch wohl immer noch überall so, dass man nur dann "tmi" schreit, wenn es Infos sind, die man "ungewöhnlich" findet.

Off-Topic:

Ich finde sowas so heuchlerisch - wie in einer Social Media Gruppe in der ich bin und die dazu da ist Bilder zu posten von Ausblicken/Weitblicken. Wenn da jemand erzählt, auf dieser Veranda saß er/sie immer mit verstorbenem (hetero) Ehepartner und jetzt sind die Sonnenuntergänge irgendwie anders kommen zig freundliche Kommentare. Wenn ein Mann sagt, dieses Haus hat er mit seinem Ehemann gekauft, oder jemand sagt er teil sich dieses Grundstück mit seinen Lebenspartnern dann sind alle indigniert, jaja kann ja jeder machen was er will aber MUSS das öffentlich gesagt werden?!?

So lange Menschen per se kaum in der Lage sind, andere Werte als die eigenen als richtig empfundenen anderen zuzugestehen und sie genau damit zu respektieren, so lange wird es dieses "zweierlei Maß" zwischen "normal" und "komisch, darum bestimmt unglücklich" immer geben.
 
caotica
Benutzer68775  (39) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #41
Oder sie könnte das auch aus dem Blickwinkel der Zuneigung betrachten.
Was nicht verhindert dass es nervt :grin:
meine Mutter hat sich auch "aus Zuneigung" Sorgen um mich gemacht bei allem und jedem, und es ist mir tierisch auf den Zeiger gegangen, bevor sie es mal in den Griff bekommen hat.

Man könnte auch "aus Zuneigung" getane Dinge einfach lassen, wenn der Empfänger genervt ist :zwinker:

Und wieso die Ansicht verdreht ist, erschließt sich mir nicht.
Zwischen "ich halte meine Ansicht für die einzige richtige und alle andern liegen falsch" und "ich habe meine Ansicht, die für mich passt und verurteile niemanden für seine Ansicht, die für ihn passt" liegen WELTEN.

Und ich finde ersteres unangenehm. Zweiteres verwende ich selbst - ich hab auch keine homosexuellen Züge, aber ich freue mich für jede Freundin/Freund die in einer nicht heteronormativen Beziehung ihr Glück finden. Und höre auch gerne von diesem Glück - EGAL ob es MEIN Glück wäre oder nicht.
Ich höre auch gerne von den Kindern von Freundinnen, auch wenn ich mit Kinder kriegen und Paar-Romantik nichts anfangen kann.

Das meine ich - dem andern ein anderes Glück zugestehen, als etwas das man selbst als Glück empfindet, und sich vorbehaltlos für denjenigen freuen kann, wenn er dieses eigene Glück findet und auch mit der Welt teilt.
 
Zuletzt bearbeitet:
caotica
Benutzer68775  (39) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #45
Off-Topic:
Nachdem es ja doch sehr lange TOO LESS für alternative Lebensentwürfe war, haben die engstirnigen mit dem Stock im Arsch ja nun lange genug ihre bornierte Seite hervorgehoben gesehen.

Jetzt werden sie samt Stock eben damit umgehen müssen, dass TOO MUCH über Liebes-/Beziehungsformen geredet wird, von denen sie lieber nicht hören würden, weil alles was nicht der eigenen definierten Norm entspricht Unbehagen macht.
Find ich eigentlich ziemlich gut :grin:
 
caotica
Benutzer68775  (39) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #53
Off-Topic:

Ganz genau, das meine ich ja. Man muss es überhaupt nicht kommentieren (weder positiv noch negativ).
Man muss es eben überhaupt nicht veröffentlichen oder zur Schau tragen, weil es in die Kategorie privat gehört :zwinker:
Also dann aber Hochzeiten, Kinderkriegen, das klassische Familienleben aber auch nicht, oder?

Denn wie gesagt, wenn jemand findet private Beziehungen sollten privat sein, ok - Charaktersache. Ich halte das nicht für privat.
Aber dann muss derjenige schon fordern, dass ALLES privat ist, auch "seine Norm". Und nicht nur das was er komisch findet und gerne verdrängen würde das es genauso ein Existenzrecht hat wie SEINE Norm, oder?

Off-Topic:
ICH möchte zum Beispiel gerne vom Liebes und Sexleben von Freunden das wissen, was sie teilen möchten. Weil es Teil ihrer Persönlichkeit ist. Völlig egal mit welchem Geschlecht und mit wie vielen davon sie schlafen. Oder warum sie mit gar niemandem schlafen möchten. Ich finde das interessant und toll, dass über all die Vielfältigkeit kein künstlicher Tabu Schleier wegen der pikierten Befindlichkeiten einzelner gelegt wird.
Aber ich verruchtes Ding küsse auch in der Öffentlichkeit :grin: sogar Fremde!
 
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caotica
Benutzer68775  (39) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #58
Off-Topic:

Gemeint sind völlig Fremde, denen Themen aufgedrängt werden, die nur einen kleinen Bekanntenkreis interessieren (sollten).
Off-Topic:
Deiner Meinung nach :zwinker: Denn das führt alle sozialen Medien ad absurdum "man sollte über private Dinge nur im engen Kreis sprechen" :grin: man sieht schon sehr deutlich, wie wenig verbreitet diese Haltung ist.

Aber wie gesagt, wenn es ALLES betrifft, also eben AUCH hetero-normative Lebensmodelle, und man auch von Promis keine Hochzeitsbilder und Beziehungsinsights ertragen kann, weil einen fertig macht, wie privates in den Medien breit getreten wird, und man Geburtsanzeigen in Zeitungen scheiße findet etc... ok. Kann ich respektieren.
Wenn man es NUR DANN ablehnt, wenns das "falsche normal" ist, dann find ichs heuchlerisch.
 
Armorika
Benutzer172677  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #59
K
Benutzer196691  (26) Öfter im Forum
  • #61
Off-Topic:
Das Private ist politisch. Das Politische ist privat!

Wenn das eigene Gender oder die eigene Sexualität seit Jahrzehnten (Jahrhunderten) unterdrückt wird, wird der alleinige Umstand, dass man dieses Gender oder diese Sexualität hat, zum Politikum. Insofern ist das Darübersprechen auch ein politischer Akt; ein Akt zum Vergrößern der gesamtgesellschaftlichen Wahrnehmung.

Liebe Threaderstellerin, lass dich nicht von repressiven Menschen abbringen, über deine (A)Sexualität zu sprechen :smile:
 
G
Benutzer Gast
  • #62
Eigentlich könnte es auch einen Thread geben mit dem Titel: "Ist es so schwer zu verstehen, dass mich Deine (A)Sexualität nicht interessiert...".

Off-Topic:
Wir haben bei uns im Büro einen offen lebenden Homosexuellen, der es auch jedem aufs Auge drücken muss. Sobald man etwas kritisiert an seiner Arbeit wird schon nach Diskriminierung geschrien. DAS nervt doch genau so. Ist mir doch Wurscht, was er in seinem Privatleben macht oder ein Alien ist, aber verdammt, er soll einfach mal seine Arbeit korrekt erledigen.
 
Mrs. Brightside
Benutzer140332  (36) Planet-Liebe ist Startseite
  • #63
Eigentlich könnte es auch einen Thread geben mit dem Titel: "Ist es so schwer zu verstehen, dass mich Deine (A)Sexualität nicht interessiert...".
Dann mach doch einen auf, wenn du Interesse dran hast.

Holt jetzt hier jeder ein Extrem raus, damit sich die Erfahrungen der TS in Luft auslösen?

Ist es gerade salonfähig Emotionen Anderer zu negieren?
 
G
Benutzer Gast
  • #64
Holt jetzt hier jeder ein Extrem raus, damit sich die Erfahrungen der TS in Luft auslösen?
Wenn man mit sich im Reinen ist, interessiert einen das Gelaber anderer Leute nicht. Also liegt das Problem per se in meinen Augen in ihr (der TE) und nicht in der Gesellschaft oder dem Umfeld. Das ist doch das gleiche, wenn man sich zeitlebens GEGEN Kinder ausspricht. War und ist mir doch auch egal, was andere dazu meinen.

Ist es gerade salonfähig Emotionen Anderer zu negieren?
Willst Du meine Gefühle negieren?
 
Mrs. Brightside
Benutzer140332  (36) Planet-Liebe ist Startseite
  • #65
Also liegt das Problem per se in meinen Augen in ihr (der TE) und nicht in der Gesellschaft oder dem Umfeld.
Achso, so wie Diskriminierungen, Intoleranz etc pp auch immer nur von den betroffenen Personen wahrgenommen werden, da kann die Gesellschaft oder das Umfeld nichts dafür. Wer braucht schon soziale und gesellschaftliche Bewegungen, alles nur im Kopf der Betroffenen. :tentakel:

Das ist doch das gleiche, wenn man sich zeitlebens GEGEN Kinder ausspricht. War und ist mir doch auch egal, was andere dazu meinen.
Mir ist es soweit egal, dass mich die Meinung nicht in meiner Entscheidung verunsichert, aber ich mache meine Fresse auf, wenn ich mich nicht angemessen behandelt fühle. Und das tue ich auch für Andere.
Willst Du meine Gefühle negieren?
Hä? Ich hab hier keiner Person gesagt, sie solle sich mal nicht so haben. :grin:
 
Zaniah
Benutzer96053  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #66
Eigentlich könnte es auch einen Thread geben mit dem Titel: "Ist es so schwer zu verstehen, dass mich Deine (A)Sexualität nicht interessiert...".
Dann meidet man einfach dieses Forum, oder? 🤔 Nicht alle, aber doch viele Kernbereiche hier drehen sich doch vor allem darum.
 
Flöckchenstaub
Benutzer191902  Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #67
Wenn man mit sich im Reinen ist, interessiert einen das Gelaber anderer Leute nicht. Also liegt das Problem per se in meinen Augen in ihr (der TE) und nicht in der Gesellschaft oder dem Umfeld. Das ist doch das gleiche, wenn man sich zeitlebens GEGEN Kinder ausspricht. War und ist mir doch auch egal, was andere dazu meinen.


Willst Du meine Gefühle negieren?
Wenn es dich nicht interessiert, warum beteiligst du dich dann überhaupt an dieser Diskussion? Irgendwie scheint dich das Thema dann ja doch zu triggern, wenn die hier das alles noch verfolgst.
Und nein Diskriminierung kann man nicht gerade mal so eben wegstecken, da ea hier nicht um die eigene Lieblingsfarbe geht, sondern um ein sehr persönliches und identifizierendes Persönlichkeitsmerkmal
 
Zauberschnitte
Benutzer189381  Sehr bekannt hier
  • #68
eigene Lieblingsfarbe geht, sondern um ein sehr persönliches und identifizierendes Persönlichkeitsmerkmal
Hast du wirklich nur die Asexuallität um dich selbst zu identifizieren?

Genau das ist meiner Meinung nach ein Problem.
 
dark horse
Benutzer188767  Meistens hier zu finden
  • #70
Und nicht als krankhaft, traumatisch oder prüde zu stigmatisieren.

ich das Gefühl das Asexualität immer noch sehr befremdlich für viele ist.

Der Gedanke niemand sexuell oder romantisch zu mögen, stößt viele extrem ab, wenn sie direkt damit konfrontiert werden, man ist direkt "seltsam".

Viele Personen können meine Sexualität einfach nicht respetieren und wollen mich "bekehren",

Ich versuche es zwar so gut wie möglich es geheim zu halten, aber bei Personen die mich länger kennen, ist es halt auffällig wenn nie ein Mann zu Sprache kommt.

Insbesondere meine Mutter ist extrem wertend, …, versteht sie nicht und reagiert aggressiv.

Bei Freunden ist das weniger Thema, meine alten Freunde wissen dies, neuen erzähle ich jedoch aktiv nichts davon, da sie eh verwundert sind.
Irgendwie hört es sich an, wie du gegen die Welt. Das heisst du einzigen die es wissen, sind alte Freunde und deine Eltern. Diese reagieren ganz schlecht darauf. Vor allen anderen hältst du es wie ein ominöses Geheimnis.
Mich persönlich würde es nicht stören, wenn meine Freunde oder Bekannte asexuell, hypersexuell, oder sonst was sind. Nur bei Personen mit dem ich intim sein will, interessiert es mich wirklich. Ich kann mir aber vorstellen, wenn du dich nicht traust es offen anzusprechen, es schon mal Fragen zu deiner Beziehungsstatus geben kann. Wenn du statt offen zu deiner Asexualität zu stehen mit den Augen rollst, kann ich mir gut vorstellen, dass es auf beiden Seiten zu Unbehagen führt. Daher denke ich, Offenheit wird dich befreien. Ich denke die meisten Menschen sind toleranter, als du ihnen zutrauen würdest…
 
Flöckchenstaub
Benutzer191902  Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #71
Irgendwie hört es sich an, wie du gegen die Welt. Das heisst du einzigen die es wissen, sind alte Freunde und deine Eltern. Diese reagieren ganz schlecht darauf. Vor allen anderen hältst du es wie ein ominöses Geheimnis.
Mich persönlich würde es nicht stören, wenn meine Freunde oder Bekannte asexuell, hypersexuell, oder sonst was sind. Nur bei Personen mit dem ich intim sein will, interessiert es mich wirklich. Ich kann mir aber vorstellen, wenn du dich nicht traust es offen anzusprechen, es schon mal Fragen zu deiner Beziehungsstatus geben kann. Wenn du statt offen zu deiner Asexualität zu stehen mit den Augen rollst, kann ich mir gut vorstellen, dass es auf beiden Seiten zu Unbehagen führt. Daher denke ich, Offenheit wird dich befreien. Ich denke die meisten Menschen sind toleranter, als du ihnen zutrauen würdest…
Interessant eben wurde mir noch vorgeworfen, meine Asexualität vor mir her zu tragen.
Ich werde es in diesem Forum eh nicht allen recht machen können - und das juckt mich ehrlich gesagt auch nicht.
Wenn ich jedoch sage, dass ich keine Beziehung möchte, oder sogar sage dass ich asexuell bin, sollte man das einfach akzeptieren und nicht in irgendeiner bevormundenenweise kommentieren. Das Thema kommt in meiner Welt außerhalb des Internets quasi nie zu Sprache, wenn andere es nicht künstlich aufbauschen würden.
 
dark horse
Benutzer188767  Meistens hier zu finden
  • #72
Wieso reagierst du so abwehrend? Du musst es niemandem hier Recht machen. Und wir vertreten nicht eine Meinung. Ich persönlich finde überhaupt kein Problem an deiner Orientierung.
 
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