Ist der Mensch ein Tier?

Benutzer147358  (28)

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Hi.

Um mal die Link wurde entfernt aus zu lagern.

Für die die es nicht verfolgt haben: Es wurde diskutiert ob und in wieweit Menschen zu den Tieren zählen.
 
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Benutzer58449  (32)

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Ja im wissenschaftlichen Sinne schon.
Hochentwickelte Tiere die an der Spitze der Nahrungskette stehen, aber dennoch Tiere.
 

Benutzer135182 

Verbringt hier viel Zeit
ich bezeichne sie ebenfalls als Tiere. Sie sind einfach nur weiter entwickelt als manch andere. jedes Lebewesen auf der Erde ist ein Tier. jetzt mal abgrsehen von Pflanzen. aber im Grunde haben wir auf viel mit Tieren gemeinsam. Nur dass sie sich in der Evolution viel langsamer entwickeln als der Mensch. Ich mag es nicht wenn jemand sagt dass der Mensch kein Tier ist weil ich finde dass er sich dann als was besseres bezeichnet. über dem Tier stehend. Und das finde ist nicht richtig.
 

Benutzer147358  (28)

Sehr bekannt hier
@Mrs. Brightside: ich hoffe es ist ok für dich wenn ich dich hier aus einem anderen Threat zitiere :smile:
Ich bin der letzte, der sich über Tiere stellen will, aber ich zähle mich nicht zu ihnen. Ich kann nicht allein in der Wildnis überleben, ich Liebe einen einzigen Menschen und will nicht mit dem stärksten Männchen poppen, nur um die Art zu erhalten. Ich bin rachsüchtig, ich bin vor allem Konsum-Mensch in höchster Form, ich kann sprechen etc..wäre mir neu, wenn das viele Tiere sind/können. Und von meiner Seite war's das jetzt auch, wenn diskussionbedarf ist, kann man gerne ein neues Thema eröffnen.

1. Du zählst dich nicht zu den Tieren -> Bei der Einordnung einer Art müsste die Gesamteheit der Individuen betrachtet werden.

2. Du kannst nicht in der Wildniss überleben -> Der Mensch hat die Umwelt seinen Bedürfnissen angepasst, machen andere Tiere auch. Außerdem gibt es ausfeichend Menschen die in der Wildniss überleben könnten, genauso wie es Haustiere gibt die es nicht könnten.

3. Rachsucht -> gibt es mehr als genug, auch bei anderen Arten.

4. Konsum-Mensch -> das entspricht so ziemlich jedem Tier, es nimmt was es brucht und kriegen kann. Das erhöht die überlebenschancen. Das viel zitierte: Tiere nehmen sich nur was sie brauchen, rührt eher daher das in freier Wildbahn ds nehemen sehrviel Energie verbraucht. Deshalb werden viel Haustiere, für die es keine große Anstrengung ist auch fett: sie konsumieren so viel wie möglich, mehr als sie brauchen.

5. sprechen -> diese Art der Komunikation ist tatsächlich primär dem Menschen vorbehalten. Was ist aber mit Stummen, sie können nicht reden, gehören sie dann in dener Systematik nicht zu Menschen sondern zu Tieren?

Edit:
Du will nicht mit dem stärksten Männchen poppen, nur um die Art zu erhalten -> Es geht bei Darwin auch um die Angepasstheit an seine Umwelt und der daraus resultierenden Stärke, nicht um physische Kraft.
Außerdem geht es primär auch nicht um die Erhaltung der Art, sondern um die Weitergabe der eigenen Gene.
Selbst altruistisches Verhalten lässt sich so erklären.
 
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Benutzer140686  (33)

Meistens hier zu finden
Egal ob Mensch oder Tier oder Pflanze. Das sind nur Wörter. Wir sind Leben. Das eine Leben, welches den gesamten Planeten erfüllt.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Biologisch sicherlich. Was aber ein gravierender Unterschied ist: Tiere sind nicht so dämlich wie Menschen.
 

Benutzer147358  (28)

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jedes Lebewesen auf der Erde ist ein Tier. jetzt mal abgrsehen von Pflanzen
Systematik ist sich nicht ganz einig in wieviele Reiche die Lebewesen unterteilt werden sollten. Ein gängiges Model unterteilt in: Eykatyoten (Lebewesen mit Zellkern, zu denen deine Beispiele gehören), Archaea und Bacteria.
Nur dass sie sich in der Evolution viel langsamer entwickeln als der Mensch.
Die Masse der Lebewesen haben eine weitaus höhere Mutationsrate/schnelleren Generationswechsel und damit einhergehend eine schnellere Evolution als der Mensch.
 

Benutzer72433 

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Die Masse der Lebewesen haben eine weitaus höhere Mutationsrate/schnelleren Generationswechsel und damit einhergehend eine schnellere Evolution als der Mensch.
das wollte ich auch grade sagen :grin:

ich finde es selbstverständlich dass man den menschen zu den tieren zählt, ich wüsste nichts was ihn davon ausnimmt. egal was angeführt wird was den menschen angeblich so einzigartig macht dass er nicht zu den tieren gehört, zu allem gibt es ein gegenargument und einen vergleich zu der übrigen tierwelt.
 
G

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Gast
Was ja oft als "Unterscheidungsmerkmal" angeführt wird, um eine Abhebung des Menschen von den Tieren zu begründen, ist die logische Intelligenz.
Wobei eben diese logische Intelligenz auch bei Tieren vorhanden ist in unterschiedlicher Ausprägung. Es gibt ja sehr verblüffene Experimente mit Krähen und anderen Vögeln, die zeigen, dass diese Tiere durchaus in der Lage sind logische Schlüsse zu ziehen und danach zu handeln.

Daher, wenn man die Abgrenzung zwischen Tier und Mensch anhand dem Vermögen logische Schlüsse ziehen zu können vornimmt, dann müsste man Kleinkinder, deren logische Intelligenz eben noch nicht über das Maß ausgeprägt ist das im Tierreich beobachtet wird, erst einmal den Tieren zuordnen und dann ab einer bestimmten Entwicklungsstufe wären sie "Mensch".

Somit ist der Begriff "Mensch" für mich nicht gleichbedeutend mit "den Tieren überlegen", sondern bezeichnet für mich einfach eine bestimmte "Gattung" aus dem Bereich "Tier".
Das ist jetzt sicher nicht korrekt was die Begrifflichkeiten, die in der Biologie verwendung finden angeht, aber ich hoffe, dass rüber kommt was ich sagen will...
 
D

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Gast
Ja sind sie. Kognitiv sicher weiterentwickelt, aber grundsätzlich gelten bei uns die gleichen Mechanismen wie bei Tieren, außer, dass wir diese manchmal reflektieren können. Oder meinen, diese reflektieren zu können.

Nicht umsonst funktioniert auch bei Menschen so etwas wie die operante Konditionierung und auch wenn wir dazwischen bestimmte Kognitionen setzen, bliebt nicht viel anderes übrig. Wir reagieren auf Reize, auf Ängste auf Triebe, sind teilweise davon Sklaven (zum Beispiel geht ja moderne Forschung davon aus, dass auch Bakterienkulturen im Darm bestimmte Einflüsse auf unser Denken haben).
 

Benutzer39498 

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Natürlich sind wir Tiere.
Off-Topic:
Und wer schon mal Opfer von Keas war, zweifelt auch nicht mehr an der Intelligenz anderer Tiere :grin:
 

Benutzer6874  (35)

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Die Menschen sind für mich Tiere. Ich würde mich aber selber nie als Tier bezeichnen:tongue:

Eigentlich ist es klar: Da ich lebendig bin, aber keine Pflanze, und auch kein Pilz, gehöre ich in die Zoologie.
Diese Aussage ist aber eigentlich banal. Und beantwortet die Frage nicht, warum ausgerechtet 1 Tier als einziges schwimmen, gehen und fliegen kann, und Opern komponieren, und andere Tiere bewusst "human" töten kann.

Es muss um mehr gehen, sonst würde die Frage ob der Mensch ein Tier sei, nicht diskutiert, und nicht so heftig bejaht oder verneint.
- Zum Beispiel um die Frage: Welche Wissenschaft ist am meisten befugt den Menschen zu erklären.
- oder die Frage: müssen wir Menschen einander helfen, also eine Ethik entwickeln? Verantwortung für das eigene Handeln tragen?

Es stimmt, Babys können keine Opern komponieren. Auch die meisten erwachsenen Menschen können oder versuchen es nicht. Aber Krähen ganz bestimmt erst recht nicht.... :tongue:Es gibt also noch anderes als Schlüsse ziehen, was die Menschen von den andern Tieren unterscheidet, oder unterscheiden könnte.
Es geht auch um die Ansprüche die wir an uns stellen. Wenn wir die banale Tatsache dass wir ins Reich der Zoologie gehören, so untensiv betonen, dann kommen wir leicht in den Verdacht, uns aus verschiedenen Verantwortungen zu stehlen. :zwinker:
 

Benutzer147358  (28)

Sehr bekannt hier
Es gibt also nich anderes als Schlüsse ziehen, was die Menschen von den andern Tieren unterscheidet, oder unterscheiden könnte
Natürlich unterscheidet sich der Mensch von anderen Tieren. Auch der Gepart unterscheidet sich von allen anderen Tieren. Auch der Rabe unterscheidet sich von allen anderen Tieren...
Jede Art hat ihr Besonderheiten. Und in jeder Art gibt es Individuen die diese Besonderheit mehr beherrschen und welche bei denen eine andere Eigenschaft der Art stärker ausgeprägt ist.

Welche Wissenschaft ist am meisten befugt den Menschen zu erklären.
Ich finde zur Einordnung in seine Umwelt und die physischen Ereignisse im Menschen ist die Biologie am besten geeignet.
Um den Menschen und sein Handeln als Indivuduum zu untersuchen finde ich die Psychologie oder auch Philosophie keinen schlechten Ansatz.
Letztendlich sind viele wissenschaftlichen Erkenntnisse aber interdisziplinär.
 

Benutzer72433 

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warum ausgerechtet 1 Tier als einziges schwimmen, gehen und fliegen kann
in sachen fliegen sind uns nun wirklich sehr viele tiere voraus die es wirklich können und nicht nur anhand von "werkzeug" ermöglichen - und werkzeug wird auch von tieren genutzt.
ebenfalls sind uns viele tiere im laufen weit voraus und schwimmen können die meisten wenigstens halbwegs - genauso wie die menschen :zwinker:

im übrigen ziehe ich den gesang von vögeln z.b. jeder oper weit vor - und auch da wieder: uns ist das meiste nur mit werkzeug möglich. anstatt selber etwas zu (er)schaffen benutzen wir fast nur... eigentlich ziemlich erbärmlich :confused:
 

Benutzer147358  (28)

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müssen wir Menschen einander helfen, also eine Ethik entwickeln? Verantwortung für das eigene Handeln tragen?
Ja, müssen sie. Zum einen ist althroismus biologisch gesehen ein evolutionärer Vorteil. Deshalb ist die genetische Fähigkeit dazu sehr weit verbreitet. Außerdem werden auch erlernte Verhaltensweisen weitergegeben und wer sich gegenseitig hilft, hat größere Chancen das diese Eigenschaft weiter verbreitet wird.
Des weiteren ist es in den meisten menschlichen Populationen eine mehr oder weniger verlangte Vorgabe. Wird sie nicht erfüllt, ist das Individuum schlecht angepasst und hat schlechtere Chancen seine Gene weiter zu geben.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
in sachen fliegen sind uns nun wirklich sehr viele tiere voraus die es wirklich können und nicht nur anhand von "werkzeug" ermöglichen - und werkzeug wird auch von tieren genutzt.
ebenfalls sind uns viele tiere im laufen weit voraus und schwimmen können die meisten wenigstens halbwegs - genauso wie die menschen :zwinker:

im übrigen ziehe ich den gesang von vögeln z.b. jeder oper weit vor - und auch da wieder: uns ist das meiste nur mit werkzeug möglich. anstatt selber etwas zu (er)schaffen benutzen wir fast nur... eigentlich ziemlich erbärmlich :confused:
Das tönt wie ein General-Angriff auf den Erfindergeist. Und auf den Sport auch noch grad dazu :zwinker:
Der Mensch ist übrigens auch "das einzigen Tierr, das während dem Flug eine warme Mahlzeit einnehmen kann".....
Off-Topic:
Ich muss einem Missverständnis vorbeugen: es gint mir nicht um ein Werturteil
 

Benutzer6874  (35)

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Es gibt Raubvögel die im Flug speisen und die Viecher die sie fangen sind dann auch noch warm :whistle:
Off-Topic:
aber das ist dann self Service. Auch wenn der Frass vielleicht besser ist als im Flugzeug :tongue:
und wie gesagt: diese Raubvögel singen selten schön
Off-Topic:

nein, der mensch bemüht sich halt nach seinen möglichkeiten und ersetzt wirkliches können durch mehr oder weniger equivalente erfindungen - jeder halt wie es ihm beschieden ist.
Off-Topic:
Was heisst "können"? Ich habe nie behauptet, eine durchschnittliche Amsel könne nicht besser pfeifen als ein durchschnittlicher Mensch.... :zwinker:
 
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Benutzer72433 

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Das tönt wie ein General-Angriff auf den Erfindergeist. Und auf den Sport auch noch grad dazu :zwinker:
nein, der mensch bemüht sich halt nach seinen möglichkeiten und ersetzt wirkliches können durch mehr oder weniger equivalente erfindungen - jeder halt wie es ihm beschieden ist.
Die Menschen sind ünrigens auch die einzigen Tiere, die während dem Flug eine warme Mahlzeit einnehmen können.....
gut, über das "warm" lässt sich streiten, aber fledermäuse fressen auch im fliegen - und das ist eben ihre art der mahlzeit :grin: ich frage mich allerdings wie du ausgerechnet auf das beispiel gekommen bist :what:
 
G

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Gast
Das erinnert mich an das Konzept der "Nichts-anderes-alerei". Der Mensch ist nichts anderes als ein Tier. Das nennt man auch gedanklichen Reduktionismus. Dann gibt´s entgegen dieser Vorstellung die "Ganz-anderes-Alserei". Der Mensch hat Eigenschaften des Tieres und geht darüber hinaus. Das wäre ein gedanklicher Produktionismus.

So, danke, dass ich mal kurz die Theologie-Vorlesung wiederholden durfte :grin:
 
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