Studium Im Studium ausziehen und dafür verschulden?

Benutzer139597  (29)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo!

Ich studiere nun im 5. Semester und stelle mir schon seit Monaten die Frage, ob ich zu Beginn des Nächsten ins Wohnheim ziehen soll oder nicht?
Ich bin nun 22 und ich dachte, so langsam wird es Zeit selbständiger zu werden. Gut, bis auf Wäsche waschen mache ich schon vieles was man in der eigenen Wohnung/WG auch machen müsste.

Auch finde ich es für die Persönlichkeitsentwicklung wichtig und bei der Damenwelt kommt es bestimmt auch nicht gut rüber, wenn man noch bei den Eltern wohnt. Außerdem kann ich auch nicht wirklich jemanden nach Hause bringen, da alles ziemlich offen gestaltet ist.
In letzter Zeit verstärkt sich der Wunsch raus zu kommen, auch weil mich mit meinen Leute vermehrt streite und ich schneller genervt bin.

Momentan wohne ich mit Bus & Bahn 1h von der Uni entfernt, ohne Zwischenumstieg! Gestört hat mich das eigentlich nie besondern, außer wenn die Bahnen streiken und ich für Prüfungen extra früh los muss, um einen Puffer zu haben. Am Wochenende fahren sogar stündlich die Sbahnen die Nacht über. Nur wenn jemand unter der Woche feiert heißt es, als Erster gehen oder erste Bahn um 6 Uhr nehmen. :rolleyes:

Ich würde schon sagen, dass ich relativ viel vom Studentenleben mitbekomme, aber wegen der Pendelei eben nicht alles. Nur ist für mich das Studentenwohnheim ein besonderer Teil davon, den ich nicht missen möchte. Denn ich höre nur Positives von meinem Kommilitonen, die dort wohnen.
Es ist auch kein typisches Wohnheim à la Plattenbauoptik oder riesige Flurgemeinschaften. Es ist vielmehr wie ein Feriendorf mit einzelnen Reihenhäusern und Innenhof und die Miete ist mit ca. 300€ mit allem drum und dran noch günstig.

Wegen der Warteliste habe ich mich bereits im Februar 2014 beworben. Zuerst mit Einzugstermin Oktober, dann auf April verschoben.

Das größte Problem ist nur die Finanzierung:

Ich bekomme nun 5 Semester den Baföghöchstsatz für Zuhausegebliebene
(422€). Würde ich ausziehen, würde ich für das 6. Semester noch 670€ Bafög bekommen. Ich brauche allerdings 7 Semester, dafür würde dann ein Studienkredit einspringen. Für den master den ich direkt danach mache, würde ich dann wieder Bafög bekommen.
Zudem würde ich mir dann natürlich einen Hiwijob suchen.
Mit finanzieller Unterstützung seitens der Eltern kann ich nicht rechnen, höchstens im Notfall mal, wenn ich am verhungern wäre, da es wirklich knapp ist!

Wenn ich dann an den Schuldenberg denke, bin ich schon etwas entmutigt. Deshalb bitte ich um eure Meinung...

Würdet ihr zu diesem Zeitpunkt ausziehen oder erst später? Wärt ihr vllt sogar schon früher ausgezogen?
...Ist es das wert?

Danke schon mal im Boraus für eure Meinungen! :smile:
 

Benutzer58449  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Meiner Meinung wäre es bescheuert auszuziehen wenn du dich verschulden müsstest.
Bei den Eltern zu wohnen kommt vielleicht nicht bei jeder Frau gut an aber weißt du was schlimmer ist und woran du länger zu knabbern hast? Worauf Frauen noch weniger stehen?


Schulden.

Also bleib doch erstmal da wohnen bis du es dir leisten kannst.
 

Benutzer139597  (29)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich sollte vllt noch dazusagen, dass ich später als Ingenieur vermutlich keine Schwierigkeiten haben werde, das zurückzuzahlen.
Zumal ich ja so oder so schon Schulden haben werde, die Frage ist eben nur die Höhe.

Habs eben mal ausgerechnet:
Wären nach dem Mester ca. 6000-7000€
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer58449  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich sollte vllt noch dazusagen, dass ich später als Ingenieur vermutlich keine Schwierigkeiten haben werde, das zurückzuzahlen.
Zumal ich ja so oder so schon Schulden haben werde, die Frage ist eben nur die Höhe.

Habs eben mal ausgerechnet:
Wären nach dem Mester ca. 6000-7000€

Vermutlich.
Vermutlich könnte nach dem Studium aber auch irgendwas dazwischen kommen das dich daran hindert gleich einen Job zu bekommen. Unfall, Krankheit ect.
Damit sollte man im Leben immer rechnen denn das Leben spielt nicht so wie wir das gerne hätten.

Und die Tatsache das du jetzt ohnehin schon Schulden hast, ist bestimmt kein Grund um jetzt noch mehr Schulden zu machen.
 

Benutzer147572 

Verbringt hier viel Zeit
Bei mir kam damals nach dem ersten Semester auch der Wunsch auf eine eigene Hütte. Bafög gab es nicht, da beide Eltern arbeiteten. Ich wollte auch nicht auf deren Tasche liegen. Also stand ich auch vor dem Finanzierungsproblem. Ich bin über einen Kommilitonen ans Taxifahren gekommen und das war für mich der Job schlechthin. Finanzielle Sorgen hatte ich jedenfalls das ganze Studium nicht mehr. Also wenn du nicht gerade in einem Dorf studierst und gerne Auto fährst, kann ich das nur empfehlen. Verschuldet hätte ich mich für eine Wohnug etc. aber nicht. Da stimme ich dem rosa Kaninchen ausdrücklich zu. Und mit den Mädels.... bei den heutigen Mieten kann sich eben nicht jeder Student eine eigene Hütte leisten. Sollte jede(r) verstehen. Die Sache ist doch vielmehr, wie man sich verhält (Stichwort Reife) und nicht, wo man wohnt.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Die Schulden macht der TS doch unabhängig davon, ob er nun in eine WG zieht oder nicht. :ratlos:

Such dir erstmal einen Nebenjob und erkundige dich, ob du dort in den Semesterferien auch mehr als auf 450€-Basis arbeiten kannst. So könntest du ein paar Rücklagen schaffen und zur Überbrückung im 7. Semester verwenden.

In deinem letzten Thread klang ja schon an, dass über 400€ relativ viel sind, dafür dass du noch Zuhause wohnst. Wenn du dir jetzt noch einen Nebenjob suchst, kannst du wie Gott in Frankreich leben. Genau dasselbe gilt, wenn du ausziehst und dann 600€ Bafög bekommst + Nebenjob.

Wenn du allerdings meinst, dass du mit deinen Eltern nicht mehr klar kommst und dich das belastet, dann wäre mir persönlich der Schuldenberg ziemlich egal.
 

Benutzer147572 

Verbringt hier viel Zeit
Klar. Bafög sind Schulden. Aber ist es nicht so, dass er überlegt, noch welche zusätzlich zu machen, um ausziehen zu können ? Wenn dem so ist, würde ich klar dagegen votieren. Lieber einen Nebenjob suchen.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Er muss ja nicht das ganze Bafög ausgeben, sondern kann es für die Rückzahlung sparen. Gerade wenn er Ingenieur wird und ein gutes Gehalt bekommt, kann er den Betrag ohnehin leicht(er) zurückzahlen.
 

Benutzer147572 

Verbringt hier viel Zeit
Dennoch. Schulden bleiben Schulden. Da ich nie Bafög hatte, war ich nach dem Studium auch schuldenfrei. Auch ein schönes Gefühl.... Auch hatte ich Zeiten ohne Job, da wäre eine Schuldentilgung sehr übel gewesen. Und außerdem wo willst du heute Geld sparen ? Bei Null Komma Eins Zinsen ?
 

Benutzer123649 

Planet-Liebe ist Startseite
Der TS ist ja bereits verschuldet, da er Bafög bezieht. Natürlich bekäme er, zieht er aus, mehr Bafög und muss dann auch mehr zurückzahlen, allerdings ist das in meinen Augen nur unwesentlich mehr. (Wenn du für die Versicherungsbeiträge nicht selbst aufkommst, erhältst du nur 597€. Das ist eine Differenz von ~170€, wovon du nur ~85 zurückzahlst).

Schulden sind Schulden und mehr Schulden sind scheiße, aber macht es dir das wirklich "madig"?

Klar, Krankheit/Arbeitslosigkeit könnte einem einen Strich durch die Rechnung machen, aber würde ich so denken, hätte ich mich auf keiner Universität einschreiben müssen, da ich ohne staatliche Unterstützung nicht studieren könnte.

Es gibt immer Risiken im Leben.

Die Frage ist eben, ob du wirklich ausziehen möchtest, ob dich die Situation zuhause belastet, der Streit dir auf die Nerven geht und das Klima unerträglich ist? Selbstverständlich will man mal auf eigenen Beinen stehen, aber bei einem 22jährigen Studenten ist keine Frau nur deshalb abgeneigt, weil er noch Zuhause wohnt. (Das klang auch nach eine deiner Hauptsorgen im Eingangspost :zwinker: )

Und wie Noir Désir Noir Désir schon schrieb, gibt es die Möglichkeit, auch mit einem Nebenjob das "Überbrückungssemester" zu überstehen. Wohnheime sind sehr günstig und gut zu finanzieren. Es ist also möglich, sich Rücklage zu schaffen.

Überdenke das alles richtig und treffe die für dich richtige Entscheidung :smile:
 

Benutzer148049 

Verbringt hier viel Zeit
Würde ich nicht machen....Wenn du schon das Glück hattest einen passenden Studienplatz in der Nähe zu bekommen.

Du kannst ja auch trotzdem deine Eltern mit Geld unterstützen und Selbständiger werden
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Schulden hast du eh durch das Bafög, verdienen wirst du auch gut.
Studienkredit im 7.semester musst du ja auch nicht auf 650/Monat ausreizen, wenn du einen job hast.

Solltest du "nur" wg der Frauensache ausziehen wollen, würde ich das nicht machen.
Mit Anfang 20als Student Zuhause zu leben, wenn die Entfernung es erlaubt, sollte keine Frau abschrecken. Sex kann man ja auch bei ihr machen bzw sich an sich überwiegend bei ihr treffen.
 

Benutzer90869  (28)

Benutzer gesperrt
Ach BAföG Schulden hat fast jeder Student viel. Ich persönlich finde den Satz den du bekommst als noch zu Hause wohnender Student sehr viel! Legst du davon nie was zurück? Also verbrauchst du das wirklich ganz?? Weil ich habe so ca. 130€ BAföG plus 450€ von meinen Eltern pro Monat und bin ausgezogen mit einer Miete von 300€ warm und lege ne ganze Menge zurück. Gut, ich habe noch nen Job aber den habe ich da ausgenommen. Wenn du auch was sparst brauchst du vielleicht keinen Kredit!

Lass dir aber von einem sagen, der schon als Erstie mit 18 damals auszog: Studentenwohnheim ist nicht so toll wie alle gerne sagen. Wohne in so einem ähnlichen Ding wie deiner Beschreibung nach. Sehr anonym und Frauen zieht man damit nicht an :zwinker:
 

Benutzer139597  (29)

Sorgt für Gesprächsstoff
Vielen Dank für eure Antworten!:thumbsup:

Das Frauenargument ist nicht mein Hauptgrund, mehr nebensächlich! :zwinker:

Vielmehr habe ich allgemein den Drang nach Selbstständigkeit. Ich brauche einfach einen nächsten Schritt, neue Reize und Erfahrungen.
Ich komme eigentlich die meiste Zeit schon klar Zuhause, ich lasse mir nur nichts mehr gefallen gebe immer sofort contra. Allgemein bin ich von ihnen viel schneller genervt und bleib dann auch mal länger an der Uni.

Ich wollte die Studienzeit auch dafür nutzen, flügge zu werden. Erst nach dem Studium ausziehen und dann gleich erster großer Job UND eigenes Leben managen...Warum so viel auf einmal, wenn es auch anders geht?!
Ich verbinde halt Studium mit ausziehen, nacher bereue ich es nur, es nicht getan zu haben.

Vom Geld her, würde es sicherlich reichen. Ich habe auch schon hunderte Euro zurückgelegt...

Momentan tendiere ich zum Auszug, hab aber noch ein bisschen Zeit, bis ich mich entgültig festlegen muss.
 

Benutzer90869  (28)

Benutzer gesperrt
Lass dir erst mal so eine Wohnung zeigen und frage nach ob du deinen Mitbewohner falls du einen haben solltest aussuchen kannst (meist ist das nicht so und das kann zu einem Problem werden). Dein Anliegen kann ich grundsätzlich nachvollziehen, bin ja schließlich selbst mit 18 in ein Studentenwohnheim gezogen. Meine Beweggründe waren ähnlich. Wollte auch selbstständig werden und zu Hause verstand ich mich mit meinen Eltern teilweise kaum. Aber wie gesagt, ein Traum ist das nun auch nicht. Du musst dich viel zeigen und auf andere offen zugehen um nicht unbeachtet zu bleiben. So Dinge wie Sauberkeit sind ein lästiges Thema mit dem Mitbewohner. Aus Zeitnot kocht man wenn nur am Wochenende und muss sich in der Woche die Mensa antun. Und es wird gerne auch mal eingebrochen, vor allem im Fahrradkeller. Krach hält sich zwar in Grenzen aber wenn kann er auch mal mitten in der Prüfungszeit vorkommen... Am Schönsten hätte ich es wohl gefunden mit jemanden zusammen zu ziehen den ich kenne oder vielleicht sogar liebe. So mit zwangszugeteiltem Mitbewohner ist so naja.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
zwangszugeteiltem Mitbewohner ist so naja
Genau: Naja. Kann man so oder so sehen. Während des Bachelors lebte ich drei Jahre in einer WG, in der nicht wir, sondern die Vermieterin die Mieter aussuchte. Und das führte zu wirklich seltsamen Konstellationen und teilweise erlebte man auch viele Dinge, die man vor dem WG-Leben nie für möglich hielt ( :grin: ). Aber (!) genau das ist es doch, was man beim Einzug in eine WG lernt: Akzeptanz und Toleranz. Das verwöhnte Einzelkind lernt im Haushalt mitzuhelfen, der Dreckspatz merkt, dass seine Mitbewohner seinen Dreck nicht ertragen können, man lernt Konflikte zu lösen und Dinge anzusprechen etc. Das WG Leben, ob es nun mit Leuten ist, mit denen man sich versteht oder nicht, trägt einiges zur persönlichen Entwicklung bei. Wäre ja auch langweilig, wenn man mit Leuten zusammenwohnt, mit denen immer alles reibungslos funktioniert und man gar nicht merkt, dass das Leben nicht immer der eigenen Nase lang verläuft. :zwinker:

Bzgl. Studentenwohnheim ist es in Stuttgart tatsächlich teilweise so, dass die WGs die zukünftigen Mitbewohner aussuchen und man keine fremde Person zugeteilt bekommt. :zwinker:
 

Benutzer139597  (29)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ja genau, bei dem in Stuttgart gibts sne Laufrunde, wo sich WG und Neue kennenlernen können und ggf. dann sich absorechen und zusammen kommen. Stuttgart beschde!:thumbsup:
Dadurch kommen eigentlich nur gleichgesinnte zusammen.


Aber (!) genau das ist es doch, was man beim Einzug in eine WG lernt: Akzeptanz und Toleranz. Das verwöhnte Einzelkind lernt im Haushalt mitzuhelfen, der Dreckspatz merkt, dass seine Mitbewohner seinen Dreck nicht ertragen können, man lernt Konflikte zu lösen und Dinge anzusprechen etc. Das WG Leben, ob es nun mit Leuten ist, mit denen man sich versteht oder nicht, trägt einiges zur persönlichen Entwicklung bei.

Das ist heutzutage sehr wichtig! Und das lernt man unter anderem, wenn man in einer WG gewohnt hat.
 

Benutzer62819 

Verbringt hier viel Zeit
Ich kann dir nur von meinem Studium berichten:
Leider gibt es meinen Studiengang nur an einer Privatuni. Ich habe mir diesen Studiengang eingebildet, mittlerweile (im 5ten Semester) bereue ich es - ziehe es aber trotzdem durch.
Vorm ersten Semester musste ich mir von einem Bekannten 3.000€ leihen, dass ich überhaupt anfangen kann.
Vor einem halben Jahr habe ich noch einen Studentenkredit aufgenommen in Höhe von 3.600€, dass ich in Ruhe meine Bachelorarbeit schreiben kann, ohne Vollzeít nebenher arbeiten zu müssen (wohlgemerkt, mein Studium ist auch Vollzeit).
Jeden Monat bekomme ich von Kindergeld und Unterstützung meiner Eltern, ohne dem ich nicht fertig studieren könnte.
Dazu kommt noch Benzingeld, da die Uni einfach 60 km von meinem Wohnort entfernt liegt.

Ich habe Geld über, zahle meinem Freund monatlich Schulden zurück (da er mir zum Umzug etwa 2.000€ geborgt hat), und nach dem Bachelorstudium überlege ich 400km weit weg zu studieren, und trotzdem hier wohnen zu bleiben.

Es geht. Natürlich denk ich immer drüber nach, was nachher ist. Weil ich dann auch erstmal mit 7.000€ Schulden da stehe. Aber ich weiß genauso, ich könnte nachher einfach 'normal' arbeiten gehen, einige Kosten würden wegfallen, und ich würde ie Schulden abstottern - oder, im besten Fall, ich bekomme in meiner Branche einen sehr gut bezahlten Job, und habe in diesen Job investiert.

Ich bereue das Ausziehen und das Pendeln nicht - da ich hier so wohnen kann wie ich will. Und das ist definitiv nicht bei meinen Eltern.
 

Benutzer90869  (28)

Benutzer gesperrt
Noir Désir Noir Désir @ElBarto Ich bezweifel keineswegs dass es auch vorteilhaft sein kann und ja man kann eine Menge lernen. Aber manchmal stimmt die Chemie schon von vornrein überhaupt nicht. Und da hilft dann auch kein Reden! Mit z.B. Esoterikern oder politisch Radikalen könnte ich nie zusammen leben und diese Typen gibt es auch im Studentenwohnheim. Da sind deine ansonsten vernünftigen Worte in der Praxis nur Blabla.. Geht einfach nicht.

S squibs Ach 7.000€ Schulden sind doch nichts! Leute, rechnet doch mal. Man braucht so im Monat mit allem drum und dran 670€, so hoch ist glaube ich auch ungefähr der BAföG Höchstsatz. Rechne das mal 12 aufs Jahr und dann mal 5 Jahre Studium (Regelstudienzeit Bachelor und Master zusammen), geteilt durch 2 (man muss ja nur die Hälfte zurückzahlen). Wer da vom Hocker fällt sollte wissen, dass amerikanische Studenten fast alle Kredite zu schlechten Konditionen aufnehmen müssen und durchschnittlich so mit 80.000€ Schulden umgerechnet aus dem Studium rausgehen! Ein Studium ist halt richtig teuer... Und damit finanziell risikoreich.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Die "zusätzlichen" Schulden durch den Auszug sind doch lediglich 6 Monate X 300 Euro Miete, wenn ich dich richtig verstanden habe? Das wären dann 1.800 Euro "mehr" Schulden, als du ohnehin machen würdest - mir wärs das wert! Wenn du ingesamt am Ende 7000 Euro Schulden hast fänd ich das auch nicht so tragisch und ich würde bestimmt nicht zu Hause bleiben um statt 7000 Euro 5200 Euro Schulden zu haben.

Natürlich kann immer etwas passieren, aber so ist nunmal das Leben. Menschen kaufen auch ein Haus und nehmen einen Kredit auf, obwohl etwas passieren könnte. Manche nehmen auch einen Kredit für ein Auto auf bzw. vereinbaren Ratenzahlung, können also nicht sofort alles bezahlen und haben eine länger dauernde Zahlungsverpflichtung. 7000 Euro Schulden sind nicht zu empfehlen, wenn du nach Abschluss der Ausbildung mit einem 1000 Euro/Monat Job zu rechnen hättest, aber das ist ja eher nicht der Fall. Sollte doch alles anders kommen wird sich auch eine Lösung finden - aber erstmal würd ich vom "Normalverlauf" ausgehen und das bedeutet in deinem Fall, dass du keine Probleme haben wirst, einen Kredit in dieser Höhe zurückzuzahlen.
 
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