Ich bin verzweifelt... Brustverkleinerung...?

Benutzer20882 

Verbringt hier viel Zeit
Schon bevor ich volljährig geworden bin, habe ich mich mit dem Thema Brustverkleinerung beschäftigt.

Allerdings hat mein damaliger Hausarzt es als "Quatsch" abgetan und ich habe mich dann auch lange nicht mehr damit auseinandergesetzt.

In der letzten Zeit habe ich mich zugegebenermaßen sehr hängen gelassen, war lange nicht mehr shoppen etc.

Nun war ich in der vergangenen Woche erstmals wieder in einem Unterwäsche-Geschäft.
Meine BH-Größe habe ich mit 80D eingeschätzt. Meine bisherigen BHs (leider habe ich nur zwei passende) haben die Größe 75D.

Nun habe ich mich in diesem Geschäft beraten lassen und die (wirklich sehr nette und einfühlsame) Verkäuferin hat mir klar gemacht, dass ich seit langem viel zu kleine BHs trage.
Meine wirkliche Größe ist 70/75H.

Leider hatte sie nur einen einzigen BH in dieser Größe vorrätig.

Sie sagte mir, dass mein Problem auch sei, dass die Proportionen überhaupt nicht zusammenpassen würden.
Ich sei eine relativ schlanke Frau mit einem schmalen Brustumfang.

Ich muss sagen, ich war geschockt.
Ich war seit Jahren nicht mehr unterwegs, um Unterwäsche zu kaufen.
Aber mit Größe H hätte ich nun wirklich nicht gerechnet.
Klar hatte ich schon vermutet, dass die BHs nicht richtig passen, weil oft überall etwas herausquillt oder drückt.

Jetzt werden einige sicher fragen, ob ich mit Rückenschmerzen zu tun habe.
Ja, habe ich.
Ich bekämpfe dies aber (wenn es ganz schlimm wird) mit den üblichen Schmerzmitteln, das lässt sich soweit aushalten.

Ich bin früher sehr gerne schwimmen gegangen.
Das mache ich jetzt seit Jahren nicht mehr, da ich auch einfach keinen Bikini in dieser Größe finde.
Ich habe als Kind mit 9 Jahren begonnen, reiten zu gehen.
Das habe ich vor Jahren aufgegeben, weil ich starke Rückenschmerzen hatte.
Seit einigen Monaten reite ich wieder, allerdings nur alle zwei Wochen, weil es einfach anders vom Rücken her nicht machbar ist.

Ich habe einen Bürojob, daher hält sich die Belastung tagsüber in Grenzen.
Alle Unternehmungen, die längeres stehen erfordern, kann ich nicht lange durchhalten.

Zuhause liege oder sitze ich viel, für gemeinsame Unternehmungen reicht es meistens nicht.

Ich überlege jetzt wirklich, ob ich das Thema Brustverkleinerung einmal ernsthaft in Angriff nehmen soll.

Gibt es hier Leute, denen es ähnlich geht?
Weiß jemand, wie die Chancen stehen, dass die Kasse die Kosten für eine Verkleinerung übernimmt?
Kann mich jemand verstehen?
 
R

Benutzer

Gast
Zu OP-Dingen kann ich dir leider nichts sagen, aber kennst du schon dieses Forum: Busenfreundinnen • Portal ? Dort kriegt man eine super Beratung zur Bestimmung der wahren BH-Größe (ich würde abgleichen, ob die Verkäuferin zum gleichen Ergebnis kam) und es gibt ganz viele Tipps für Läden, die größere Größen verkaufen, dort haben viele Frauen dein Problem.
 
M

Benutzer

Gast
Verstehen kann ich dich auf jeden Fall, wenn es sich auch bei mir nicht um eine geplante Brustverkleinerung handelt.

Dass dein Hausarzt deine Probleme bzw Gedanken einfach so abgetan hat, ist sicherlich nicht gut gewesen, umso besser, das du jetzt die ersten gedanklichen Schritte gemacht hast!

Sicherlich, viele werden sagen "Liebe dich wie du bist" oder "Such maßgeschneiderte BHs und stärke deine Rückenmuskulatur, dann wird das!", aber ich sehe es eher so, dass du da glücklich werden musst.
Zumal es ja keine rein psychische, sondern vor allem körperliche Angelegenheit ist. Deine Brustgröße schränkt dich auch im Alltag ein (siehe zB Unternehmungen etc) und bereitet dir solche Schmerzen, dass du da medikamentös vorgehen musst. Das sind doch schon Indizien, dass es mit Selbstbewusstsein nicht getan ist.

Grade weil du auch solche körperlichen Probleme hast, wäre ein Gespräch mit einem fachkundigen Arzt sicherlich nicht schlecht und könnte auch Aufschluss über etwaige Kostenübernahme durch die Krankenkasse geben. Da es keine rein kosmetische OP wäre, stünden deine Chancen sicherlich gar nicht mal so schlecht.
Aber vor allem: Ein Gespräch kostet nichts und sollte unverbindlich sein.
 

Benutzer88035 

Sehr bekannt hier
Hallo Ambergray,

um eins vorweg zu nehmen: Helfen kann ich dir wahrscheinlich nicht, da ich mich mit der Krankenkassengeschichte in dem Fall nicht auskenne.

Aber ich versteh dich. Sehr gut sogar. Ich spiel mittlerweile selber mit dem Gedanken mir meine Brüste verkleinen zu lassen. Ich selbst geh auch davon aus, das ich 80D habe, würde ich sie richtig "vermessen" lassen, würde wohl was ähnliches wie bei dir raus kommen.

Sport mach ich zwar, aber schon lange nicht mehr gerne. Obwohl ich - wie du auch - einen Bürojob mache, kann ich noch nicht mal wirklich lange sitzen. Ich brauch regelmäßige Abwechslung von sitzen und stehen, damit ich mal keine Rückenschmerzen habe.

Ich für mich habe auch selber beschlossen, bei meinem nächsten FA-Termin das Thema mal anzusprechen.

Wie du siehst, helfen konnte ich dir wahrscheinlich nicht, aber alleine bist du damit nicht :smile:
 

Benutzer98976 

Sehr bekannt hier
Eine Bekannte von mir hatte ein ganz ähnliches Problem. Sie ist sehr schmal gebaut und hatte glaube ich Körbchengröße E oder D. Sie ist Handwerkerin und hatte seit Jahren Rückenschmerzen obwohl sie gerade mal Anfang 20 ist und brav Krankengymnastik gemacht hat. Sie hat jahrelang mit der Krankenkasse gekämpft, damit diese eine Brustverkleinerung übernehmen. Letztes Jahr hat es dann endlich geklappt, weil sie die für ihr Alter ungewöhnlich starken Rückenschädigungen nachweisen konnte - so krass musste es also erst kommen.

Jetzt hat sie ein großes B-Körbchen und endlich keine Schmerzen mehr. Es war ein harter Kampf, hat sich aber gelohnt. Ich an Deiner Stelle würde bei der Krankenkasse anfragen. Es geht hier um Deine Gesundheit, Deine Lebensqualität. Dass Du in Deinen jungen Jahren regelmäßig Schmerztabletten einnehmen musst, halte ich für unzumutbar. Ich finde es schon fast diskriminierend, dass es Frauen mit großen Brüsten so schwer gemacht wird, ein normales Leben zu führen - fast, als dürfe man 'sich nicht so anstellen', große Brüste sind doch nicht schlimm, blabla.
Sogar bei Frauen, die stark unter ungleich großen Brüsten leiden - und zwar nur darunter - gibt es mittlerweile keine OPs mehr, sondern Psychotherapien. Obwohl deren psychischen Probleme interessanterweise genau ab dem Zeitpunkt komplett verschwinden, sobald sie gleich große Brüste haben. Ich finds unfair, herablassend.
 

Benutzer54458 

Verbringt hier viel Zeit
Ich kann Dich auch sehr gut verstehen und würde eine Brustverkleinerung an Deiner Stelle wohl auch in Erwägung ziehen. Soweit ich weiß, übernimmt die Krankenkasse ja auch die Kosten, wenn es medizinisch begründet ist. Aber das lässt sich ja genau abklären.
Und das ist es in Deinem Fall ja wohl - Du bist noch so jung und doch schon recht eingeschränkt Du in Deinem Alltag, verzichtest auf viele Sachen, weil Du es gesundheitlich nicht packst.
Und Schmerzmittel sind ja absolut keine Dauerlösung.
Nee, ich würde das in Angriff nehmen.
 

Benutzer98230 

Öfter im Forum
Die Rückenschmerzen können auch von den BH's in der falschen Größe herrühren... Es könnte besser werden, wenn du einen richtig passenden BH trägst.

Aber ich bin da kein Fachmann und kann nur das wiedergeben, was mir meine Freundin erzählt hat. :zwinker:
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Die Rückenschmerzen können auch von den BH's in der falschen Größe herrühren... Es könnte besser werden, wenn du einen richtig passenden BH trägst.
damit hast du absolut recht.
ich will damit nicht sagen, das große brüste keine rückenschmerzen verursachen, aber in vielen fällen helfen auch die passenden bh's schon sehr gut weiter oder lassen sogar schmerzen komplett verschwinden.
schmerzen entstehen nicht immer genau da, wo die ursache ist. z.b. ein dünner träger, schneidet zb ein, kann aber durch die schlecht gewichtsverteilung und zu wenig fläche auch rückschmerzen verursachen. das gleich bei einem zu dünnen unterbrust bzw. rückenband. genauso ist es, wenn dieses zu weit ist, es gibt nicht den entsprechenden halt, der rücken rutscht nach oben und stabilisiert nicht mehr. auch fehlerhafte körbchengrößen können verantwortlich sein. es ist zum teil wirklich tricky und man bzw. frau fühlt sich irgendwie doch verarscht.

davon abgesehen wird die krankenkasse viele viele ansprüche stellen, bevor sie eine operation auch bezahlt, das kann in einem spießrutenlauf enden. ich will dir nicht die illusion nehmen oder ähnliches, aber soweit ich weiß ist es umso wichtiger bestimmte dinge im vorfeld abzuklären, bevor man die krankenkasse in angriff nimmt.

dazu gehört auf jeden fall ein wirklich passender bh.
sofern sport gemacht wird ein passender sport bh, der sowohl in der größe als auch in der nutzung angepaßt ist.
stärkung der brust, bauch, oberen und unterenrückenmuskulatur und das muß nachweislich erfolgen, es hilft hier nicht, übungen zu hause zu machen.
trifft in deinem fall nicht zu, weil du sehr schlank bist, kassen fordern gerne im vorfeld eine gewichtsreduktion.

schau vielleicht mal wie es dir geht, wenn du einen wirklich passenden bh hast, lasse dich ruhig in 2-3 weiteren geschäften ausmessen. fange parallel mit übungen an, die die muskulatur stärken, schau ob du dafür evtl. krankengymnastik bekommst, die da unterstützend mit eingreift.

dazu solltest du unbedingt auf deine haltung achten, der bürojob kann, auch wenn du denkst, da ist wenig belastung vorhanden, deine haltung verändern und die schmerzen dann sogar noch verstärken. schau wie deine haltung ist, steh zwischendurch mal auf, geh ein paar schritte, telefomiere mal im stehen und ändere auch durchaus mal deine sitzposition.

das alles zusammen kann dir schon in bezug auf die schmerzen helfen, muß aber nicht unbedingt sein.

blöd ist eben, das die krankenkasse erstmal alles mögliche andere von dir verlangt, bevor sie auch nur ansatzweise darübernachdenken eine op zu zahlen. da wird lieber über 5 jahre krankengymnastik verschrieben. es werden x-untersuchungen angestellt und wenn sie da auch nur an einer stelle zu wenig muskulatur feststellen heißt es wieder, da kommen die rückenschmerzen her, nicht von der brust etc. blablabla. und das ganze geht unter umständen von vorne wieder los.
wenn du also vorgreifst und vorarbeitest kannst du dir eine menge aufgezwungene rennerei ersparen. ist zwar keine garantie, aber die chance besteht.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Ich bin früher sehr gerne schwimmen gegangen.
Das mache ich jetzt seit Jahren nicht mehr, da ich auch einfach keinen Bikini in dieser Größe finde.
Eine Tante von mir und eine Cousine haben sich die Brüste verkleinern lassen. (und meine Mam redet immer davon..) Sie hatten das gleiche Problem wie du, einen schmalen Brustkorb und extrem grosse Brüste.

Natürlich war das auch eine "Schönheitsoperation". Vor allem die Kusine hatte einen unmöglichen Vorbau".
Aber sie hatten vor allem Rückenbeschwerden, einfach vom grossen Gewicht der Brüste. Darum wurde die Brustverkleinerung bei Beiden von der Krankenkasse voll übernommen. Ich kann dir gerade nicht sagen, was dem Entscheid alles voraus ging. Ich könnte nachfragen, aber die Verhältnisse sind in jedem Land (und bei jeder Kasse) wieder etwas anders, darum holst du besser selber Erkundigungen ein. Die Kasse müste aber eigentlich ein Interesse haben dass das Problem gelöst wird. Denn Rückenschäden und vielleicht Früh-Teilinvalidität sind auch nicht billig.
Ein guter Hausarzt oder Frauenarzt mit Verständnis für dein Problem ist aber Bedingung.

Mit spezieller Gymnastik zur Stärkung der Rückenmuskulatur kannst du die Beschwerden lindern. Gerade Schwimmen ist für dich besonders gesund. Du solltest unbedingt damit wieder anfangen. Es gibt nichts Besseres als eine Sportart bei der du die Muskulatur stärken kannst ohne das Gewicht der Brüste zu spüren! Du musst ja nicht grad einen Bikini tragen, ein richtiger Schwimmanzug ist eh besser.

Wie wichtig ein gut sitzender BH ist haben die Damen hier schon geschrieben. Da bin ich nicht Fachmann :zwinker:
 

Benutzer20882 

Verbringt hier viel Zeit
Mit spezieller Gymnastik zur Stärkung der Rückenmuskulatur kannst du die Beschwerden lindern. Gerade Schwimmen ist für dich besonders gesund. Du solltest unbedingt damit wieder anfangen.

Es gibt aber definitiv keinen passenden Bikini oder Schwimmanzug für mich.
Ich wüsste nicht, wo ich danach suchen sollte.
War schon in speziellen Sportgeschäften und alles.
Es ist unmöglich.

Das sagt sich eben alles so leicht "du solltest unbedingt wieder damit anfangen".

Ich gehe gern schwimmen, aber dann halt meistens wenn ich Urlaub habe früh morgens, weil dann fast keiner im Schwimmbad ist.
Dann fällt es niemandem auf, dass mein Bikini gerade mal das nötigste verdeckt...
 

Benutzer37399 

Benutzer gesperrt
Es gibt aber definitiv keinen passenden Bikini oder Schwimmanzug für mich.
Ich wüsste nicht, wo ich danach suchen sollte.
War schon in speziellen Sportgeschäften und alles.
Es ist unmöglich.
Doch, die gibt es. Sie sind nur schwer zu bekommen und unverschämt teuer. In einem Sportgeschäft wirst du vermutlich nicht weit kommen, aber hast du es in einem Dessousgeschäft probiert? So komme ich (75E) zu einem gut sitzenden Bikini und ich weiß, dass mein Geschäft auch deutlich größere Größen führt.
 

Benutzer20882 

Verbringt hier viel Zeit
War schon bei Hunkemöller, Triumph und Co.
Diese Läden sind in ca. 45min Fahrt für mich zu erreichen.

Bei Hunkemöller hatte man keinen einzigen Bikini für mich und lediglich einen BH.
Und der war (sorry) extrem hässlich.
Halt so Oma-mäßig.
Nicht passend zu einer 24jährigen Frau.

Habe übrigens für nächsten Freitag einen Termin bei einer Orthopädin bekommen.
Bin sehr gespannt, aber auch sehr aufgeregt, was ich ihr sagen soll bzw. was sie mir raten wird...
 

Benutzer78109 

Sehr bekannt hier
Ich frage mich gerade, wie du überhaupt all die Jahre in einen BH gepasst hast, der 4 ganze Nummern zu klein war?? :hmm:

Ich finde H schon heftig und kann dich gut verstehen. Mal abgesehen vom Optischen, können die Rückenschmerzen ja schon ein Indiz dafür sein, dass dein Busen zu groß ist. Dass du einen Termin bei einer Orthopädin hast, finde ich gut. Erst mal muss schließlich geklärt werden, ob die Rückenschmerzen wirklich vom großen Busen kommen, oder vielleicht andere Ursachen haben. Und vermutlich würde die Kasse sowas dann auch bezahlen, wenn du körperliche Probleme dadurch hast (habe ich mal gelesen).

Aber mal zum Bikinikauf: Hast dus schon mal im Internet versucht? Irgendwo wird es sowas ja wohl geben, wenn auch nicht in den normalen Geschäften. Da kann man ja schon froh sein, wenn man mal Cup D findet :rolleyes:
 

Benutzer37399 

Benutzer gesperrt
War schon bei Hunkemöller, Triumph und Co.
Diese Läden sind in ca. 45min Fahrt für mich zu erreichen.

Bei Hunkemöller hatte man keinen einzigen Bikini für mich und lediglich einen BH.
Und der war (sorry) extrem hässlich.
Halt so Oma-mäßig.
Nicht passend zu einer 24jährigen Frau.
Bei den ganzen Ketten bin ich auch noch nie fündig geworden. Sieht alles furchtbar aus und ich kam mir vor wie meine Oma. Schnapp dir mal die gelben Seiten und schaue, was für Läden es sonst noch gibt.
Mein Lieblingsladen ist zwar Mitten in der Innenstadt, aber so versteckt, dass er meist übersehen wird.
 

Benutzer66067  (35)

Meistens hier zu finden
Es gibt auch Bikinis in sehr großen Größen, z.B. von Anita.

Ich würde da aber weder in einem Sport-, noch einem Dessousgeschäft nach fragen, sondern in einem Sanitätshaus deiner Wahl oder deines Vertrauens. Neben Rollstühlen und Kompressionsstrümpfen gibts da oft auch Unterwäsche.

Und was mir persönlich unbegreiflich ist, warum man lieber leidet, als einen "hässlichen" BH anzuziehen. Ich habe ein Tietze-Syndrom, und kann deshalb auch nur mäßig attraktive Bustier-Oberteile tragen... natürlich fänd ich Spitze, Bügel, Futter etc schicker. Aber zum einen sind mir das die Schmerzen nicht wert, und zum andern ist der Personenkreis, der überhaupt sieht, was man drunter hat, doch recht begrenzt.

Liebe Grüße,
Lalilia
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wenn ich als Mann hier auch mal was sagen darf:

Ich würde es nicht einsehen ein Leben voller Kompromisse zu führen, wenn man das ganze durch eine relativ simple Operation ein für alle mal umgehen kann. Wenn man dadurch noch gesundheitliche Vorteile hat, dann wäre es eine einfache Entscheidung für mich.
 

Benutzer68775  (37)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich hab ein ähnliches Problem, allerdings hab ich Glück, dass mein Körperbau zur Oberweite passt Sprich eher breite Schultern, breites Becken, kräftige Muskeln und Knochen.
Ich bin auch früher viel geschwommen, heute nur noch eingeschränkt (zeitbedingt) trotzdem tragen meine Rückenmuskeln auch ganz gut.

Zu deinem Bikini- Problem: meiner Erfahrung nach gehts mit Badeanzügen auch mit sehr großer Oberweite, man muss eben gut suchen, Internet zb?
Sport BHs hab ich tolle und bezahlbare in Amerika gefunden - gibts sicher auch per Versand, vllt einfach mal googeln? Da hab ich auch passende Bikinis her... mit schwankender Größe zwischen 75 E/F und 80 E, je nach Firma sogar mal 80F. Meines Wissens gibts da auch größere.

Die Orthopädin wird dir hoffentlich Krankengymnastik verschreiben.Schwimmen wäre natürich toll zur Ergänzug.
Schmerzmittel sind auf Dauer echt keine Lösung.
Ich würde mich vermutlich parallel auch mal bei der Kasse erkundigen, was die Voraussetzungen wären, damit sie die Kosten übernehmen, und das dann evtl wirklich in Angriff nehmen.

Ich persönlich würd für mich nie ne OP machen, wenns auch anders geht, aber das liegt an meinen Prioritäten, wenn der Weg für dich der beste ist, dann geh ihn an :smile:
 

Benutzer36171 

Beiträge füllen Bücher
Wenn ich als Mann hier auch mal was sagen darf:

Ich würde es nicht einsehen ein Leben voller Kompromisse zu führen, wenn man das ganze durch eine relativ simple Operation ein für alle mal umgehen kann. Wenn man dadurch noch gesundheitliche Vorteile hat, dann wäre es eine einfache Entscheidung für mich.

Sehe ich, ehrlich gesagt, genauso. Es geht hier ja nicht um "Ich bin nicht perfekt, deswegen brauche ich unbedingt ein Po-Implantat", sondern um "Ich habe einen so großen Busen, dass ich in meinem Alltag eingeschränkt bin" UND es kann relativ einfach behoben werden. Wenn es dich wirklich so sehr belastet und es durch Krankengymnastik und einen passenden BH nicht so viel besser wird, dass die Schmerzen weggehen und du deine Hobbies wieder ausüben kannst - dann würde ich dir sagen: Informiere dich über Risiken, Kosten (und Erstattung) und Folgen der OP und, wenn das in einem sinnvollen Verhältnis steht, dann mache es.
 

Benutzer20882 

Verbringt hier viel Zeit
Man findet ja stellenweise auch BHs in Cup E oder F in den Fachgeschäften wie Triumph und Co.
Aber bei H hört es halt wirklich auf.

In einem Sanitätshaus habe ich schon nachgefragt. Die hatten BHs da, aber nicht in der Kombination (schmaler Körperbau - große Cups).
Und meinten, sie könnten das zwar mal versuchen, aber es würde wohl sehr schwer, so welche zu bestellen.

Ich meine, ich habe natürlich auch Angst vor der OP.
Gerade nach dieser Geschichte mit der jungen Blondine, die bei der Brust-OP gestorben ist.
Okay, da ging es um vergrößern.
Trotzdem. Da denkt man schon darüber nach.

Aber es ist eben tatsächlich so, dass es mich wirklich extrem einschränkt.
Ich war jetzt nach langer Zeit einmal mit Bekannten in einem schwedischen Möbelhaus. Zum bummeln und abschließendem essen.
Ich muss sagen, dass ich Abends vor Rückenschmerzen kaum wusste, wie ich mich legen sollte.
Habe schon versucht, möglichst oft zu sitzen aber das lange stehen bzw. laufen ist eben wirklich sehr belastend.

Habe auch noch mit einer Bekannten darüber gesprochen.
Sie konnte mir die Größe garnicht glauben.

Das Problem ist, dass ich bereits eine Fehlhaltung des Körpers habe (hat auch die Hausärztin gesagt + auf die Überweisung geschrieben.
Meine Schultern hängen stark nach vorne.
Dadurch sehen die Brüste weitaus kleiner aus, als sie bei aufrechtem Gang wären.
Ich weiß nicht, wie ich die Haltung beschreiben soll.
Ich kann in sitzender Position mit den Ellenbogen meinen Oberschenkel berühren, weil die Schultern eben einfach nach vorne hängen.
Dabei bin ich 1,73m groß...
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich kenn mich zwar mit dieser Problematik nun wirklich nicht aus, aber nach allem, was Du schreibst, würde ich eine Brustverkleinerung ernsthaft in Erwägung ziehen.
Ist so eine OP denn aufwändig und riskant?....ich meine jetzt über die üblichen Narkoserisiken, die bei jeder OP bestehen, hinaus.
 
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