Heilfasten und Rauchstopp - Eure Erfahrungen

Benutzer28811  (32)

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Guten Morgen ihr Lieben,

ich möchte gerne demnächst einmal Heilfasten. Habe meinen Körper mit gesunder Ernährung schon an leichteres Essen gewöhnt seit 2 Monaten und beginne grade mehr Sport zu machen und mehr Wasser zu trinken.:upsidedown:

Nun verhält es sich so, dass ich gerne einmal wirklich 1 Woche fasten würde um meinen Körper zu entgiften und zu reinigen. Da es kontraproduktiv wäre zu entgiften und zu rauchen habe ich mir vorgenommen das Fasten als Anlass zum Aufhören zu nehmen. Ich hatte vor dieses Jahr aufzuhören und möchte es so versuchen. Eine Freundin von mir hat es so geschafft. Nebenher lese ich das "Endlich Nichtraucher" Buch von Alan Carr. Damit hatte ich vor Jahren mal ein halbes Jahr aufgehört.

Habt jemand Erfahrungen mit dem Fasten generell und am besten noch mit dem Rauchstopp dazu?

Freue mich über eure Tipps und Ratschläge :anbeten:
 

Benutzer6874  (35)

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"Entgiften" und "Reinigen"? Meinetwegen, der Körper wird schon irgendwie merken, was du damit meinst. Aber bitte nicht noch mit Darmwäsche! :zwinker:

Umstellung auf gesunde Ernährung, und Sport, ist das Beste was du für den Körper tun kannst. Aber ich würde dann auf jeden Fall dabei bleiben, und die gesunde Ernährung nicht als (begrenztes) Heilfasten auffassen.

Persönlich habe ich bloss Erfahrung mit dem frommen katholischen Fasten in der Fastenzeit. Um mich umso mehr auf die weissen Schoggihasen zu freuen.
Und Nikotinhaltiges geraucht habe ich nie. Aber das war auch ein ganz bewusster Akt, weil ich wusste wie gesundheitsschädigen das Rauchen ist. Der Verzicht war natürlich insofern leicht, weil beim mir noch kein Suchtverhalten vorliegen konnte. Dafür habe ich gekifft und mit Pilzen experimentiert. Das habe ich mir als "Unsitte" abgewöhnt, eigentlich problemlos.

Beim Rauchstopp wünsche ich dir viel Erfolg!
 

Benutzer122085 

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Ich faste meist einmal jährlich. Aber ich bin Nichtraucher, dahr hatte ich das Problem mit dem Rauchen nicht.
Ich weiß nicht, wie intensiv du dich mit dem Thema schon auseinander gesetzt hast, aber ich finde diese Webseite hier extrem hilfreich: Heilfasten-Anleitung für das Heilfasten zu Hause Dort ist auch das Fasten nach Buchinger erklärt, was ich immer mache.
Dort gibt es außerdem ein Forum, in dem man erste Fragen und Fastenkrisen diskutieren kann.

Bein ersten Mal wollte ich 10 Tage fasten, habe mich dan aber so gut gefühlt, dass ich direkt 14 Tage gefastet habe. Seitdem mache ich es (bis auf ein Jahr) jährlich im Frühling.
Ich finde allerdings den Zeitpunkt gerade nicht gut zum Fasten. Gerade in den ersten Tagen kann der Kreislauf schonmal schwächeln. Da ist das Wetter im Sommer nicht zuträglich. Vor allem beim ersten mal sollte man sehr vorschtig mit sich umgehen beim Fasten und sich langsam rantasten an das, was geht und was nicht.
 

Benutzer28811  (32)

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bobbsi bobbsi danke für deinen Beitrag.

Fastest du denn immer nur mit Wasser und Brühe? Oder hast du das Saftfasten probiert? Hattest du keine Probleme mit dem Kreislauf beim Fasten? Davor habe ich eigentlich am meisten Bammel. Hattest du immer Urlaub oder hast du gearbeitet?

Danke für den Link ich werde mich in jedenfall noch etwas einlesen :smile: Habe vor noch etwas zu warten und eher Ende September / Anfang Oktober anfangen mit dem Fasten.

Liebe Grüße
 

Benutzer122085 

Sorgt für Gesprächsstoff
Naja, hauptsächlich mit Wasser und ungesüßtem Tee. 250ml Brühe (oder heißen Tomatensaft) am Abend und 250ml verdünnten Saft am Morgen. Tagsüber habe ich immer eine kleine Thermoskanne mit Tee und einem Löffelchen Honig dabei. Das trinke ich verteilt über den Tag. Das wärmt zum einen (weil man beim Fasten gern friert) und der Zucker vom Honig hilft dem Kreislauf, nicht abzusacken.
Wirkliche Kreislaufprobleme hatte ich nie. Ich merke nur, dass der Körper eben eher schwächer als sonst ist. Zumindest in den ersten Tagen. Ich kann da zwar alles machen, was ich auch sonst so mache, aber ich finde es dann schon sehr anstregend.
Nach einer Weile reguliert sich das wieder und ich fühle mich supergut. Das tolle Fastenhoch halt. :zwinker:

Ich habe mir das immer so eingerichtet, dass ich am Wochenende angefangen habe zu fasten. Möglichst ein verlängertes, so dass ich 3-4 Tage zum Eingrooven hatte. Ist auch für die Darmreinigung am Anfang (ich nehme einfach Pflaumentrunk als sehr sanftes und natürliches Mittel) angenehmer. Ich finde es dann aber schon angenehm auch wieder im Alltag zu sein und zu arbeiten. Viele nehmen sich aber auch komplett Urlaub in der Zeit.
 

Benutzer133456  (49)

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Prima Idee, und wenn Du's richtig machst, kann das ein unvergesslich positives Ereignis werden. Ich habe im Rahmen meiner Heilpraktikerausbildung ein paarmal gefastet, immer unter anderen Gesichtspunkten, und habe folgendes erlebt:
  • der Geschmackssinn wird wieder neu eingestellt, und man schmeckt sehr viel mehr, z.B. auch die vielen Nuancen in rohem Gemuese
  • erworbene Geschmaecker kann man einbuessen; Kaffee, Wein, Bier, Schnaps, Zigarren... alles, was kleine Kinder scheusslich finden, findet man auch wieder scheusslich
  • die Traeume nachts werden farbig und angenehm
Aber:
  • man wird schwach
  • man friert leicht
  • die Nachtruhe ist kurz und unterbrochen
Als wichtigste Warnung moechte ich gerne hierlassen, dass Fasten auch wirklich Fasten sein sollte - naemlich keine Nahrung, nur Wasser. Sobald man irgendwas zu sich nimmt, das die Bildung von Verdauungssaeuren stimuliert, leidet man, und setzt das eigentliche Fasten aus. Sieben Tage erscheinen mir gut machbar. Das Fastenbrechen jedoch wird ueberdramatisiert. Ich habe schon auch mal das Fasten mit einem Steak-Buffet gebrochen, und es ging mir danach hervorragend.
 

Benutzer107106 

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Meine Ex-Chefin hat das regelmäßig gemacht, immer im Trugschluss sie würde so auch etwas abnehmen. Das Gegenteil war der Fall: Jojo-Effekt lies jedes mal grüßen. Mit dem Saftfasten hat sie sogar sofort zugenommen - kein Wunder...
 

Benutzer133456  (49)

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Meine Ex-Chefin hat das regelmäßig gemacht, immer im Trugschluss sie würde so auch etwas abnehmen. Das Gegenteil war der Fall: Jojo-Effekt lies jedes mal grüßen. Mit dem Saftfasten hat sie sogar sofort zugenommen - kein Wunder...
Ja, als anhaltend wirksames Abnehm-Manoever sollte man nicht fasten, denn das funktioniert wirklich nicht.
 
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