Hausarbeit zum Thema Migration-Unterpunkte?

G

Benutzer

Gast
Wieviele Seiten sollen es werden? Bei 2 Wochen vermutlich nicht so viele, oder?
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
11-14 Seiten. Ich hatte etwas mehr Zeit, aber musste ne andere wichtige Arbeit abgeben+hatte noch ein Kompaktseminar in den Ferien, dafür schreibe ich parallel auch ne Hausarbeit, die ist aber einfacher.
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
also ein kurzexpose bei mir (eine sozialwissenschaft) hat immer 1-2 seiten und ist auf jeden fall ein fließtext. bei mir wird mit 2-3 sätzen zum allg. thema eingeleitet und dann wird strukturiert auf die fragen eingegangen,aber eben nicht zu ausführlich. zum schluss ein satz, über ergebnisse, die man eben erwartet. der anhang besteht aus einer möglichen literaturliste, die bei dir offenbar nicht gefordert wird.

gründe für so ein thema:
- andauernde integrationsdebatte in deutschland (anzahl der migranten)
- tatsache der milieubildung bzw. konzentration von migranten auf einen wohnraum und daraus resultierende folgen (ausländeranteil in dortigen schulen, anteil der arbeitslosen in diesen bezirken, türkische ärzte und geschäfte-> die deutsche sprache ist dort teilweise nicht mehr nötig, etc.)
- negative darstellung solcher bezirke in den medien

zu den unterpunkten an sich fällt mir jetzt auch nichts weiter ein. vllt könnte man noch mit der einbürgerung arbeiten. das kommt aber wohl drauf an, wo du selbst den schwerpunkt deiner arbeit setzt.
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
Methodischer Ansatz: da soll ich schreiben, auf welche Texte/Artikel/Thesen etc ich eingehe.
Der Schlusssatz ist also quasi möglicher Fazit?
Muss ich eig die Gründe auch in der Hausarbeit ausformulieren?
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
also ich habe in der einleitung der hausarbeit immer eine relevanzerklärung. auch wenn es nur 2 sätze sind.

beim methodischen ansatz schreibe ich zusätzlich zur art der literatur auch was genau ich damit vorhabe. wenn du also 2 gegensätzliche thesen nennst, dass du eben anhand der literatur beide thesen prüfen willst um herauszufinden, welche haltbar bzw. nicht haltbar ist. dabei eben je nach fokus entsprechende literatur wählen und dies begründen. wenn du mit der darstellung in den medien arbeitest, solltest du vllt einen satz über die seriösität der von dir gewählten medien schreiben. es ist ja schon ein unterschied, ob man einen artikel aus der bild oder einen aus der FAZ nimmst.

der schlussatz im expose stellt bei mir immer einen ausblick auf mögliche ergebnisse der arbeit dar bzw. die infragestellung der eigenen vermutung, welche sich ja im späteren arbeitsprozess bestättigen oder eben nicht.

alles in allem ist so ein expose eigentlich keine große sache. wenn du ungefähr weißt, was du machen willst und dich ein wenig eingelesen hast geht das alles ganz schnell.
sollst du das expose jetzt an die dozentin schicken, damit die dein thema absegnet? bei mir ist sowas eigentlich normal.

(ich hoffe, dass ist jetzt nicht zu wirr geworden.)
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
Vielen Dank für deine Hilfe!
Das Thema wird sie annehmen, das weiß ich. Sie will nur schauen, wie ich vorgehen werde. In keiner anderen HA müssen wir ein Expose schreiben.
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
bei mir werden die exposes teilweise vom dozenten verlangt, vorher bekommt man meist gar kein ok für die hausarbeit. manchmal ist das aber auch recht hilfreich. :hmm:

wenn sie nur sehen will, wie du vorgehst, würde ich da auch den schwerpunkt setzen. also ruhig bei anderen punkten kürzer fassen und dafür die methodik ausführlicher.

viel erfolg!
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
Danke. Bin aber recht unmotiviert.... Suche noch Artikel raus, Bücher soll ich meiden.

Kann noch wer TIpps geben?
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich finde ja, dass sich meistens ein Aufbau dann ergibt, wenn man schonmal Quellen sichtet und sich einliest. Außerdem würde ich einfach mal ein eigenes Brainstorming machen und das in Worte fassen - bei mir sind die Sachen meistens die, wo ich hinterher denke "Genial, wann bist du denn darauf gekommen??" :zwinker:
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Methodischer Ansatz: da soll ich schreiben, auf welche Texte/Artikel/Thesen etc ich eingehe.
Der Schlusssatz ist also quasi möglicher Fazit?
Muss ich eig die Gründe auch in der Hausarbeit ausformulieren?

Methodik heißt nicht nur, welche Texte du benutzen wirst, sondern auch.. naja, deine Methodik halt! Qualitativ, quantitativ? Literaturanalyse, Inhaltsanalyse, qualitative Interviews, ein komparativer Ansatz, wie erzählst du deine Story? Historisch-komparativ? Bei dir wirds vermutlich eine Literaturanalyse werden, danach hört es sich jedenfalls an. Nutzt du eine bestimmte Epistemologie? Eine bestimmte Theorie? Welche Vorarbeit nutzt du für deine eigene Arbeit? Auf wessen Schultern stehst du?

Eine wissenschaftliche Arbeit soll ja normalerweise schon einen Sinn haben. Entweder die neue Aufarbeitung bereits vorhandener Daten, wenn eine neue Analyse angebracht ist, oder die Analyse neuer Daten, oder die Analyse einer neuer Kombination von Daten, oder oder oder.. am Ende soll entweder eine bereits bestehende These bestätigt werden, widerlegt werden oder eine neue These formuliert werden. Was "Neues" findet man bei solchen kleinen Hausarbeiten aber meist nicht raus.

Danke. Bin aber recht unmotiviert.... Suche noch Artikel raus, Bücher soll ich meiden.

Kann noch wer TIpps geben?

JSTOR und Konsorten geben zu Migrationsthemen ja meist genug her. Ihr habt ja sicher an der Uni zahlreiche Journal-Datenbanken, oder? Schau auf jeden Fall das du mit Boolean terms suchst, da kommst du schneller zum Ziel. Pass nur auf das du nicht irgendwelche Zeitungsartikel erwischst, wenn du über Google Artikel suchst. Auf Google Scholar findet man auch manchmal ganz gute Sachen oder zumindest Hinweise darauf. Und wenn du einen interessanten Artikel hast, in den Quellen nachschauen, da findet man dann oft den Rest :zwinker:

Ein Exposé dient ja dazu, selber festzustellen ob du weißt, was du schreiben wirst, und für den Dozent dazu, zu schauen ob du grob in die richtige Richtung rennst. Das Exposé selbst wird aber normalerweise nicht bewertet.
 

Benutzer86689  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Bücher sollst du meiden? Ist ja auch ne merkwürdige Aussage, wenn man wissenschaftlich arbeiten soll. Ist ja jetzt nicht so, dass Bücher zu dem Thema automatisch veraltet sind... Aber gut, anderes Thema.

Also, an deiner Stelle würde ich versuchen, an irgend eine relevante und aktuelle Statistik heranzukommen, z.B. über die Seite des Statistischen Bundesamts, wenn das Thema mit Deutschland zu tun hat. Dann schauen, was dir daran auffällt und abchecken, ob sie in den Medien diskutiert wurde. Das geht auch anders herum: Wenn sich irgendein Artikel auf Statistik XY beruft, versuchen daran zu kommen und selber nachprüfen.

Was man daran schön sehen lässt: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Medien (und Politiker) gehen mit solchen Daten sehr variabel um: Wenn man gerne mal polemisch ist, sieht man nur die negativen Spitzenwerte und lässt den Rest unauffällig unter den Tisch fallen. Oder man will beschwichtigen, dann erwähnt man eher die ausgeglichenen Werte.

Gerade in Bezug auf Migration und Integration wird die Interessenlage bei Datenauswertungen ganz wesentlich. Deshalb ist es ganz erhellend (und auch ernüchternd), sowas mal nachzuprüfen. Da kann man dann auch super ins dikutieren kommen: Man hat dann eben nicht nur seine eigene These, sondern im Idealfall noch eine Richtung BILD und eine Richtung taz und auf einmal werden aus objektiven Zahlen einer Statistik subjektive Empfindungswerte.
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
Methodik heißt nicht nur, welche Texte du benutzen wirst, sondern auch.. naja, deine Methodik halt! Qualitativ, quantitativ? Literaturanalyse, Inhaltsanalyse, qualitative Interviews, ein komparativer Ansatz, wie erzählst du deine Story? Historisch-komparativ? Bei dir wirds vermutlich eine Literaturanalyse werden, danach hört es sich jedenfalls an. Nutzt du eine bestimmte Epistemologie? Eine bestimmte Theorie? Welche Vorarbeit nutzt du für deine eigene Arbeit? Auf wessen Schultern stehst du?
Ach sorry. Der 2. Punkt ist "wer hat wie darüber herausgefunden" und Methodik ist "wie wird versucht auf die Fragestellung einzugehen". So soll ich das machen. Aber eine Seite incl Literaturanalyse?
Der Schwerpunkt wird wohl bei Häußermann liegen, wenn es Jmd etwas sagt.


JSTOR und Konsorten geben zu Migrationsthemen ja meist genug her. Ihr habt ja sicher an der Uni zahlreiche Journal-Datenbanken, oder? Schau auf jeden Fall das du mit Boolean terms suchst, da kommst du schneller zum Ziel. Pass nur auf das du nicht irgendwelche Zeitungsartikel erwischst, wenn du über Google Artikel suchst. Auf Google Scholar findet man auch manchmal ganz gute Sachen oder zumindest Hinweise darauf. Und wenn du einen interessanten Artikel hast, in den Quellen nachschauen, da findet man dann oft den Rest :zwinker:
Danke. Ich arbeite mit Online-Zeitschriftenverzeichnissen. Das war ein Tipp der Dozentin. Meine Uni ist bissel weit weg, ihc pendle schon in der Unizeit 5 Std pro Tag, hab da jetzt nicht so das Verlangen nach in den Ferien. Scholar werde ich mal benutzen und JSTOR.

---------- Beitrag hinzugefügt um 11:23 -----------

Also, an deiner Stelle würde ich versuchen, an irgend eine relevante und aktuelle Statistik heranzukommen, z.B. über die Seite des Statistischen Bundesamts, wenn das Thema mit Deutschland zu tun hat. Dann schauen, was dir daran auffällt und abchecken, ob sie in den Medien diskutiert wurde. Das geht auch anders herum: Wenn sich irgendein Artikel auf Statistik XY beruft, versuchen daran zu kommen und selber nachprüfen.
Auch eine gute Idee.. Danke.



Hat noch Jmd Ideen für die Unterthemen?
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren