Guter oder schlechter Sex?

Benutzer161456 

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Ich frage mich gerade, woran macht man/frau eigentlich fest, ob Sex gut war oder nicht?
Ich meine ganz objektiv beurteilt, quasi an greifbaren Dingen geurteilt.
Geht das überhaupt?

Ich finde, dass, je älter ich werde und je mehr Erfahrung ich in sexuellen Dingen sammele, diese an sich logische Frage immer schwieriger zu beantworten ist.

Früher dachte ich, na klar, man gibt sich halt ausreichend Mühe und geht auf einander ein, und schon läuft die Marie rund.
Wenn man sich am Ende glücklich und befriedigt in den Armen liegt, dann war es auch eine schöne Performance.

Aber das ist heute nicht immer so.
Manchmal lässt der Sex technisch und vom Ablauf her wenig Wünsche offen und hätte also am Ende auch ein befriedigtes Gefühle zurück lassen müssen, ...tat es aber irgendwie nicht so wie sonst.
Ein anderes Mal beginnt Sex nach klassischer Redensart müde und unmotiviert, entwickelt sich dann aber zu einem kleinen emotionalen Feuerwerk.

Sind es eher externe Gründe die guten Sex von Schlechtem unterscheiden, oder doch eher persönliche Gründe, wie zB. passende oder differierende Wünsche/Ansprüche an ich selber oder den Sexpartner?

Woran erkennt ihr guten oder schlechten Sex?
 
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Benutzer28811  (32)

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Manchmal lässt der Sex technisch und vom Ablauf her wenig Wünsche offen und hätte also am Ende auch ein befriedigtes Gefühle zurück lassen müssen, ...tat es aber irgendwie nicht so wie sonst.
Ein anderes Mal beginnt Sex nach klassischer Redensart müde und unmotiviert, entwickelt sich dann aber zu einem kleinen emotionalen Feuerwerk.

Das kenne ich :tongue: - eine Erklärung habe ich nicht. Ich akzeptiere es einfach:grin:
 

Benutzer122781 

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Woran erkennt ihr guten oder schlechten Sex?
vorausgesetzt ich hab überhaupt einen funken lust (denn wenn der nicht gegeben ist, hilft gar nix mehr), ist für mich die leidenschaft entscheidend.
wenn ich merke, mein partner hat richtig lust auf mich, kann ich den sex nicht als schlecht empfinden. das befeuert mich dermaßen, dass er dann irgendwie automatisch gut wird für mich :grin:
am schlimmsten sind echt so halbherzige nummern...wo man das gefühl hat, das passiert jetzt nur, weils mal wieder sein müsste. dann lieber gar nicht^^
 

Benutzer163532  (37)

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Also vorweg: Ich hatte noch nie Sex, den ich als "schlecht" bezeichnen würde. Aber schon öfter welchen, der "irgendwie okay" war. Also nicht falsch verstehen, er war trotzdem gut, aber halt nicht SO berauschend, dass ich ihn unbedingt gebraucht hätte.
Woran es lag, kann ich teilweise gar nicht sagen. Wahrscheinlich ist es das Gleiche wie mit Schokolade: Mal entpuppt sie sich als Feuerwerk im Mund, mal ist die gleiche Schokolade nur "ganz okay" :grin:. Wahrscheinlich spielen der Zyklus, generell die Stimmung und der "Hunger" (nach Sex) eine Rolle.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Manchmal lässt der Sex technisch und vom Ablauf her wenig Wünsche offen und hätte also am Ende auch ein befriedigtes Gefühle zurück lassen müssen, ...tat es aber irgendwie nicht so wie sonst.
Meinst du das jetzt in Bezug auf dich oder bei den Frauen, weil du sonst explizit von Frauen schreibst? Und befriedigtes Gefühl im Sinne von Orgasmus oder im Sinne von einfach dem Gefühl, dass es gut war?
 
G

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Gast
Mich persönlich macht es irre an, wenn ich merke, wie geil mein Partner auf mich ist. Ich erinnere mich sehr gerne an ein Nümmerchen aus vergangenem Jahr... Da hat mein Partner an meinem Körper entlang gerochen (also von Schlüsselbein bis zur Scheide) und hat dabei so geseufzt vor Begeisterung/Erregung/Geilheit, dass ich selbst davon nochmal wuschiger geworden bin. :drool: Hach ja, das war eine der besten Nummern letztes Jahr... gehört zu meinen absoluten Sex-Highlights. :engel:

Mir gefällts auch sehr, wenn ich ein bisschen gepackt werde. Also kein Rape Play oder so, aber ich mags, wenn ich auch ein bisschen die Kraft meines Partners spüre - jetzt unabhängig vom Penis... Und langsamere Bewegungen sind mir meistens lieber als schnelles Gerammel, da kann ich mich besser auf die Bewegungen einstellen und komm auch leichter zum Orgasmus.

Natürlich ist es mir auch wichtig, dass man auf die jeweiligen Wünsche eingeht und man da mit Respekt gemeinsam am Start ist, und klar ists auch schön, wenn ich nen Orgasmus habe (oder multiple :engel:), aber ich kann auch Sex ohne Orgasmus sehr, sehr schön und sinnlich und geil finden.

Also ne, ob ich Sex gut finde oder nicht, das ist eine ziemliche Gefühlssache, auch wenn es gewisse KO-Kriterien gibt. Hab ich (starke) Schmerzen beim Sex, erwischt jemand "versehentlich" mein Hintertürchen (das ist zumindest für Penisse absolute Sperrzone), will/soll man absolut nicht küssen (weil z.B. jemand n Herpes gerade hat...), macht jemand zu schnell ... dann kann der Sex für mich kaum noch gut oder gar geil werden.
 

Benutzer161456 

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Meinst du das jetzt in Bezug auf dich oder bei den Frauen, weil du sonst explizit von Frauen schreibst? Und befriedigtes Gefühl im Sinne von Orgasmus oder im Sinne von einfach dem Gefühl, dass es gut war?

Meine Beschreibung sollte vor allem erst mal als Threadöffner dienen.
Ich habe daher ein offenes Beispiel aus meiner Gefühlswelt heran gezogen.

Mich interessiert einfach sehr, an was du (ihr) fest machst, ob der letzte Sex gut Mittel oder schlecht war. Was sind die persönlichen Kinks, ...ob jetzt technischer Art, oder emotionaler...

Oder vielleicht sind diese Schubladenkategorien für dich eigentlich gar nicht relevant, weil ...
...und wenn du magst, ob sich hier was im Laufe der Zeit verändert hat...
 
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Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
ich hatte dann guten sex,wenn ich mich nachher sexuell völlig befriedigt fühle.wann fühle ich mich sexuell vollkommen befriedigt?wenn ich sex hatte mit den super zu mir passenden sexpartnern,die meinen hohen ansprüchen genügen,meine vorlieben teilen und somit eben sexuell bestens zu mir passen.denn dann ist der sex so bzw bietet mir genau das,was ich brauche,um eben befriedigt zu sein.zum befriedigt sein zähle ich übrigens sowohl orgasmen als auch das typisch entspannte gefühl,das ich nach für mich gutem sex immer habe (ist für mich so relevant,da ich von natur als gar nicht entspannen kann wegen hyperaktivität-und sex ist eins von sehr wenigen dingen,durch die ich überhaupt entspannung erlangen kann).dank der wahl meiner sexpartner ist guter sex für mich die norm-nur dass ich leider zu selten sex haben kann,aber das ist ein anderes thema...
 

Benutzer158678 

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Ich müsste ja leider da aus der Vergangenheit plaudern, ist einfach zu lange her und daher grabe ich jetzt nicht in den Erinnerungen, aber eine Nacht habe ich schon im Kopf behalten, als sie erst anfing einen scharf zu machen, sich selbst etwas hochschaukelte und dann wie aus dem nichts meinte ..

biste nicht bald fertig :schuettel:
 

Benutzer163532  (37)

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Mich interessiert einfach sehr, an was du (ihr) fest machst, ob der letzte Sex gut Mittel oder schlecht war. Was sind die persönlichen Kinks, ...ob jetzt technischer Art, oder emotionaler...
Finde ich schwer zu beschreiben. War der Sex eher "okay", fühle ich mich vom Kopf her irgendwie nicht befriedigt. Es ist, als würden dann die Endorphine fehlen. Es ist nicht unbefriedigend, aber irgendwie auch nicht so megabefriedigend.

Als richtig gut empfinde ich Sex, wenn wir beide total Lust aufeinander haben und der Kopf vollkommen frei ist. Ist er bei mir oft nicht. Wenn man sich von der Lust leiten lassen kann. In der Regel ist Sex, den ich als sehr gut empfinde, von seiner Seite aus dominanter, härter. Aber das allein ist kein Garant für superguten Sex. Da müssen diverse Faktoren zusammenpassen, aber die kann ich weder steuern noch ganz konkret benennen.

Aber Dinge, die trotz guter Ausgangslage den Sex für mich dann doch weniger gut machen, sind z.B.:

- Babyphone springt an - Da breche ich inzwischen ganz ab, hab da einfach keine Lust mehr
- Ich spüre wiederholt seine Fingernägel
- Er versucht es mit Dirty Talk (obwohl er weiß, dass das DER Abtörner schlechthin für mich ist, kommt es alle paar Monate/Jahre (?) dazu
- er befasst sich zu intensiv mit einem einzigen Bereich meines Körpers
- er gibt mir kein Feedback (sei es verbal oder durch entsprechende Reaktionen)

Das sind ein paar Punkte, die mir spontan eingefallen sind.
 

Benutzer161394  (25)

Benutzer gesperrt
Ich muss sagen, dass bei mir der "geil mach Faktor" ziemlich entscheidend ist....

ich hatte beispielsweise mal Sex mit einer kleinen(1,64m) frechen rothaarigen die beim Vorspiel sehr leidenschaftlich geküsst, in die Lippe gebissen und ziemlich schnell an meinem Gürtel rumgefummelt hat und einfach dieses Gefühl, dass der andere einen wirklich will kann durch nichts anderes an Geilheit ersetzt werden :grin: Das Gesamte passte einfach...

Diese Geilheit dann in einem Feuerwerkänlichem Orgasmus los zu werden bzw. weise die dadurch resultierende Erlösung gibt mir dann das Gefühl guten Sex gehabt zu haben.

Bei einer Beziehung habe ich dieses kribbeln zwar seltener, aber auch immer wieder.

Von schlechtem Sex kann man meiner Meinung nach nur reden, wenn er aufgrund einer Beziehung mehr oder weniger erzwungen war....(wir sind seit 3 Jahren zusammen, Pizza ist gegessen Netflix ist aus un nuh?...Ficken...? Joa....mach ma Licht aus...als Bsp..)

Oder einer der beiden vollkommen egoistisch war und nur auf seine Bedürfniss eingegangen ist.

Zu pauschalisieren ist da sehr schwer.....zumal Frauen einfach Tage haben wo sie sagen....sorrry heute geht nix, der Laden bleibt zu, was es bei Männern natürlich auch gibt.....so ist das halt bei den primitivsten Trieben! Keine Wissenschaft kann Sie ergründen! :grin:
 

Benutzer71015 

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Ich meine ganz objektiv beurteilt, quasi an greifbaren Dingen geurteilt.
Geht das überhaupt?
Nein - und wieso sollte so etwas Persönliches wie Sexualität und sexuelles Lustempfinden auch irgendeinen Anspruch auf Objektivität haben?
Ich finde Sex umso besser, je mehr meine völlig subjektiven Erwartungen erfüllt wurden, die ebenso subjektiv jedes Mal anders sein können, je nach Stimmung oder Situation.
Es gibt aber ganz objektive Voraussetzungen, die dazu beitragen, das es gut wird:
- mit dem (Sexual-)Partner (emotional) harmonieren
- den Partner und seine Vorlieben kennen
- mit dem Partner über Wünsche kommunizieren
Jeder dieser Teile erhöht die objektive Wahrscheinlichkeit für ein subjektiv als besser empfundenes Erlebnis.
 

Benutzer58054  (39)

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Den besten Sex habe ich wenn keiner sich Mühe gibt, sondern wenn alles einfach so passiert, weil man total geil aufeinander ist.
Sex mit Mühe finde ich leider gar nicht toll.p
 
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Benutzer164526 

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Wenn man sich am Ende glücklich und befriedigt in den Armen liegt, dann war es auch eine schöne Performance.
Stimmt doch auch: Ob es guter oder schlechter Sex war hängt nicht von irgendwelchen formalen Kriterien ab, sondern vielmehr davon wie man sich währenddessen und danach fühlt.
 

Benutzer72433 

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Ich frage mich gerade, woran macht man/frau eigentlich fest, ob Sex gut war oder nicht?
ich fühle mich danach gut: guter sex. ich fühle mich danach nicht gut: schlechter sex. so simpel kanns sein.
dass mein gefühlsleben auch davon abhängt ob ich den eindruck habe, für meinen partner wars gut/nicht so gut.... ist nen anderer punkt.
 

Benutzer152150 

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Ich meine ganz objektiv beurteilt, quasi an greifbaren Dingen geurteilt.
Objektiv? Zeit! Meine Partner nehmen sich die Zeit, die nötig ist um auf meine Wünsche, Bedürfnisse, Erregung, Eigenheiten einzugehen (speziell bei meinem Gefährten in Verbindung mit meinem Körper ein besonderer Faktor); Aufmerksamkeit: Die Fähigkeit meiner Partner meine Zeichen richtig zu deuten, die Erfahrung zu wissen wann ich von einer Sache "genug" habe und die Aufmerksamkeit, auch zu verstehen, daß sie sich auch mal fallen lassen dürfen und ganz eigennützig mich machen lassen können; Zärtlichkeit: Davon kann ich nie genug haben...ganz viel Körperkontakt, Berührungen, Streicheln....selbst in einer recht heftigen, körperlichen Session, wie manch BDSM-Settings muß ich merken, daß mein Partner bei mir ist. Geredet wird immer nur über solche Sachen wie Oral, Vaginal, Anal.....aber der Ton macht die Musik...in dem Fall, die Art der Berührungen

Geht das überhaupt?
Wirklich objektiv?...wohl kaum. Sex ist nicht objektiv....weil er die intimste Form der Kommunikation zweier (oder mehr) Menschen ist.

Sind es eher externe Gründe die guten Sex von Schlechtem unterscheiden, oder doch eher persönliche Gründe, wie zB. passende oder differierende Wünsche/Ansprüche an ich selber oder den Sexpartner?
Ich denke, die Mischung macht es. Vor allem aber, daß man auf die Bedürfnisse, Wünsche des Partneres eingeht. Was bringt es kuschligen Blümchensex zu initiieren, wenn dem Partner gerade nach heftigstem Rape-Play dürstet??

Woran erkennt ihr guten oder schlechten Sex?
Das ist einfach. Am Gesichtsausdruck meiner Partner danach....dem Geschmack der Schweißperlen auf der Haut....bei mir....meine Partner sagen, ich glühe nach richtig gutem Sex...oder eher strahle förmlich. Irgendwann nehm ich mal einen Geigerzähler mit:cool:. Guter Sex wirkt lange nach. Mir kann man das an meinem Lächeln ansehen....
 

Benutzer161456 

Sehr bekannt hier
Das ist einfach. Am Gesichtsausdruck meiner Partner danach....dem Geschmack der Schweißperlen auf der Haut....bei mir....meine Partner sagen, ich glühe nach richtig gutem Sex...oder eher strahle förmlich. Irgendwann nehm ich mal einen Geigerzähler mit:cool:. Guter Sex wirkt lange nach. Mir kann man das an meinem Lächeln ansehen....

Ja absolut. genau das kann ich unterschreiben:love:
 

Benutzer133456  (49)

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Fuer mich ist die Idee des "schlechten Sex" einfach Gejammer auf hohem Niveau, an dem ich mich nicht beteilige.
Gab es Sex, war das gut, und fertig. Gemaess Bachman Turner Overdrive's Textstelle in You Ain'T Seen Nothing Yet, "... any love is good love..."

 

Benutzer72433 

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Fuer mich ist die Idee des "schlechten Sex" einfach Gejammer auf hohem Niveau, an dem ich mich nicht beteilige.
für mich war es z.b. schlechter sex, als mein erster "freund" mich gegen meinen willen in den hintern gevögelt hat. das tat fürchterlich weh, ich habe mich gedemütigt und missbraucht gefühlt: sehr schlecht. dass ich das schlechten sex nenne würde ich persönlich jedenfalls nicht als "gejammer auf hohem niveau" bezeichnen.
 

Benutzer133456  (49)

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für mich war es z.b. schlechter sex, als mein erster "freund" mich gegen meinen willen in den hintern gevögelt hat. das tat fürchterlich weh, ich habe mich gedemütigt und missbraucht gefühlt: sehr schlecht. dass ich das schlechten sex nenne würde ich persönlich jedenfalls nicht als "gejammer auf hohem niveau" bezeichnen.

Sex gegen Deinen Willen ist nicht mehr Sex, nicht mal schlechter, sondern Missbrauch.
:nope:
 
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