Gibt es platonische Liebe zwischen hetero Mann und Frau?

C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • #1
.. oder macht man sich da etwas vor? Konkret geht es um meine Gefühle (?) zu einer Frau, die jetzt öfters mein Gegenüber beim Yoga ist. Sie ist eigentlich gar nicht mein Typ, vom Aussehen her. Aber ich finde sie interessant. Als Frau. Nur platonisch, sage ich mir. Aber geht das überhaupt?
 
Zaniah
Benutzer96053  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #2
Die Frage ist dann: Warum als Frau? Also ist ihr Geschlecht relevant? Würdest du sie auch interessant finden, wenn sie ein Mann wäre, oder wenn sie eine Frau mit Penis wäre oder oder?
Ich finde Menschen interessant oder eben nicht. Also klar, natürlich gibt es platonische Gefühle zwischen verschiedenen Geschlechtern.

Meine lesbischen Freundinnen wollen auch nicht mit mir ins Bett, genausowenig wie meine mir liebsten Kollegen und Freunde. Ich auch nicht mit ihnen. 😁
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #3
A
Benutzer172677  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #4
Geht es denn da wirklich um Liebe?
Es klingt hier erstmal nicht nach einer tieferen Beziehung, daher verwirrt mich die Bezeichnung als Liebe.

Oder: von welcher Form von Liebe sprechen wir?
Denn natürlich liebe ich meine Freunde, aber eben anders als einen Partner.
 
Sorceress Apprentice
Benutzer89539  Team-Alumni
  • #5
Würdest du mit ihr ins Bett gehen wollen?
 
halbleiter
Benutzer70365  Meistens hier zu finden
  • #6
Ja, ich liebe zB. meine Töchter rein platonisch :zwinker:
Dumme Antwort? Nö, eigentlich nicht. Liebe ist vielseitig. Auf der anderen Seite gibt es keine klare Definition was noch Zuneigung und was schon Liebe ist. Muss jeder für sich selbst definieren.
Conclusio: Klar gibt es das.
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #8
Ja, ich liebe zB. meine Töchter rein platonisch :zwinker:
Dumme Antwort?
Ich weiß es nicht. Ich habe keine Tochter, aber meine Vorstellung ist, ich würde eine Tochter noch etwas anders als platonisch lieben. Also was bedeutet platonisch lieben?
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #9
janewayne
Benutzer199726  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #10
Ich sage du musst abwarten. Kommt zum Gefühl noch Begehren dazu war es nicht platonisch. Bleibt es so ist es platonisch.
Für mich ist das Wort "Liebe" ein besonders tiefes Gefühl, dass ich ich nicht unbedingt für Freunde verwenden würde.
Aber wenn dann habe ich einen besten Freund den ich platonisch liebe im Sinne von: ich bin gerne in seiner Nähe, ich schätze seinen Input, ich amüsiere mich mit ihm, ich will, dass es ihm gut geht. Ich will nie und never Sex mit ihm.
Körperkontakt geht über eine Umarmung nicht hinaus und ist seit nunmehr 20 Jahren unserer Freundschaft nicht gewünscht.
 
U
Benutzer177622  Meistens hier zu finden
  • #11
Warum sprichst du so explizit von platonischer Liebe und nicht einfach von Freundschaft?
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #12
Dass es Freundschaft zwischen hetero Mann und Frau geben kann, kann ich mir schon eher vorstellen.
 
Sorceress Apprentice
Benutzer89539  Team-Alumni
  • #13
Wie gut kennst du sie überhaupt? "jetzt öfters mein Gegenüber beim Yoga" beinhaltet ja jetzt erstmal nicht notwendigerweise eine tiefere Bindung, als dass ich von Liebe sprechen würde.

Bei einer platonischen Liebe würde ich schon davon ausgehen, dass man gemeinsam was unternimmt, darüber spricht was einen bewegt, ein Nähebedürfnis hat etc.

Ist sowas in der Art bei euch der Fall? Und fehlt dir etwas in eurem gemeinsamen Verhältnis?

Kannst du einen konkreten Grund benennen, warum dir die Charakterisierung eurer Beziehung so wichtig ist?
 
Lotusknospe
Benutzer91095  Team-Alumni
  • #14
Laut Plato geht es meines Wissens nicht und ist den Männern vorbehalten als reinste/höchste Form der Liebe ohne sexuellen Austausch.
 
ShanDei
Benutzer195361  (51) Öfter im Forum
  • #15
Gute und tiefe Freundschaften hatte und habe ich schon.
Liebe unkludiert für mich persönlich auch körperliche Zuwendung - von daher kann ich zumindest die Frage für mich verneinen.
 
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F
Benutzer193398  Öfter im Forum
  • #43
Sich platonisch verlieben, geht meiner Meinung nach schon. Das habe ich schon zweimal erlebt. Allerdings ist es vermutlich einfach eine sehr intensive Schwärmerei gewesen, ohne dass ich mir körperlich etwas mit der Person vorstellen konnte. Das hielt sogar Jahre an.
Bleibt die Frage, ob es in deinem Fall dabei bleibt, oder das körperliche Begehren erst später hinzukommt. Wenn ich mich zu jemanden hingezogen fühle, stelle ich mir erstmal auch nichts konkretes vor, sondern spüre nur diese diffuse starke sinnliche Anziehung. Alle weiteren Phantasien entstehen bei mir erst nach und nach, je näher ich die Person kennenlerne. Fragt sich, was es bei dir ist?
 
A
Benutzer172677  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #135
Das wird einfach auch eine Sache der Definition sein.
Für mich ist z.B. Freundschaft nicht etwas, das irgendwie unter Liebe steht.

Ich verstehe unter Freundschaft die Bezeichnung der Beziehung zueinander, kein Gefühl.
So wie Partnerschaft, Verwandtschaft, Bekanntschaft..
Und Liebe ist eines der Gefühle, die in manchen dieser zwischenmenschlichen Beziehungskonstrukte eine Rolle spielen kann, soll, darf.
Dabei gibt es für mich unterschiedliche Ausprägungen von Liebe, z.B. die romantische, die mütterliche und eben auch die platonische zu wirklich engen Freunden.
 
K
Benutzer202690  (38) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #138
So weit so gut. Meine Frage ist halt, ob es dabei bleiben kann, oder ob es dann nicht doch immer hinausläuft auf:
ich denke ab und zu darüber nach, da wir beide "untervögelt" sind.
Aber das Risiko dabei was zu zerstören ist zu groß und ihn finde ich bislang auch nicht anziehend.
Er findet mich zwar hübsch und macht mir auch zu Zeiten meines Eisprungs Komplimente, aber er steht auf andere Frauen (Figurentechnisch), unser Altersabstand ist auch zu groß
Also verwerfe ich solche Gedanken auch wieder...
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #178
Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe. Ob ich da Forscherdrang habe oder nicht, das weiß ich gar nicht. Aber viel weniger als bisher kann ich ohnehin kaum machen.

Ich könnte ihr vorher und nachher gezielt aus dem Weg gehen, das wäre tatsächlich eine Maßnahme für den Fall, dass es mir zu heikel wird. Einen anderen Platz nicht ihr gegenüber könnte ich mir suchen, aber unabhängig von ihr gefällt mir mein jetziger sehr gut und alle anderen Plätze weniger gut. Ich könnte während der Übungen noch konsequenter die Augen geschlossen halten und nonverbalen Austausch noch weiter reduzieren. Aber auch da gibt es Grenzen, wenn man Unfälle vermeiden möchte und nach bisheriger Erfahrung stört sich das Zuneigungsgefühl auch nicht sehr an geschlossenen Augen.

Interessant und vielleicht heikel könnte es werden, wenn von ihr aus die Initiative zu mehr Begegnung käme. Aber das sehe ich momentan nicht.
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #180
Es klang für mich nach Forschungsdrang, weil mir vorkam, als wäre dein primäres Ziel deine Gefühle für dich einordnen zu können.
Verstehe. Ja, weniger das Ziel, mehr der Wunsch, dieses Gefühl besser einordnen zu können, war ja der Grund für diesen Thread. Und da hast wohl ganz recht wenn du sagst, ich müsste mich wohl stärker auf die Begegnung mit ihr einlassen, um das wahre Naturell meiner Aufmerksamkeit ihr gegenüber einordnen zu können. Hätte ich jetzt Forscherdrang, würde ich das wohl auch tun. Aber die möglichen "Risiken und Nebenwirkungen" des sich stärker auf Begegnungen einlassen sind auch nicht von der Hand zu weisen.
Zwischen meinen nicht-platonischen und platonischen Gefühlen gab es ein deutliches Unterscheidungsmerkmal. Bei meiner platonischen Schwärmerei spielte Eifersucht gar keine Rolle. Ob die Person vergeben war oder in jemand anderen verliebt war, war mir einerlei. Ebenso, ob sie jemand anderem mehr Aufmerksamkeit zukommen ließ als mir.
Ja, das denke ich mir auch. Es wird bestimmt viel zur Aufklärung beitragen, wie ich mich fühle, wenn ich erfahre, dass sie einen Partner hat zum Beispiel. Je mehr sich dann Eifersucht bemerkbar macht (und das halte ich für sehr gut möglich), umso weniger platonisch wird diese Zuneigung wohl sein.
jedoch auch bei platonischen Gefühlen wäre ich an einem richtigen Kontakt zu der Person schon interessiert gewesen. Du offenbar nicht so wirklich.
Doch, ich hätte schon Interesse und Neugier an mehr Begegnung. Aber ich kann mir aktuell nicht vorstellen, dass dabei etwas entstehen könnte, was ich gut nennen könnte.
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #181
Du fragst dich vielleicht für dich, ob du ein ähnliches Verhältnis zu ihr wie zu dieser Bekannten aufbauen könntest, zu der du auch eine Zuneigung empfindest:

Hier musst du auch aufpassen, ihr nicht zu "nahe" zu kommen.
Bei dem Verhältnis zu dieser Nahezu-Freundin ist zum Beispiel ganz wichtig, dass sie einen Partner hat, ich mich mit dem gut verstehe und dass sie mit meiner Frau gut befreundet ist. Wäre das alles nicht der Fall, könnte ich mir nicht vorstellen, so ein Verhältnis zu ihr zu haben. Eifersucht auf ihren Partner empfinde ich in dem Fall nicht.

Vielleicht wäre es im Fall meiner Yogakameradin ja auch so, dass sich gar nicht viel Eifersucht auf ihren Partner einstellen würde, stattdessen sogar eher Erleichterung, ein gewisser Gleichstand. Platonische Zuneigung geräte nicht so leicht in Gefahr, unter die Räder amouröser Anziehung zu geraten.
 
Zuletzt bearbeitet:
A
Benutzer172677  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #198
Also ich frage mich, wie verbreitet andersgeschlechtliche Freundschaften wirklich sind.
Das wird man hier nicht belastbar beantworten können, weil da jeder seine Bubble hat.
In meiner ist es jedenfalls völlig normal.

Ich frage mich eher, warum das überhaupt eine Frage sein sollte.
Die Eigenschaften, die jemand braucht, um mir ein Freund zu sein, haben rein gar nichts mit seinem Genital zu tun.
Irgendwie finde ich es sogar schlimm, Menschen so zu bewerten, quasi der Fuckability-Index.
Ich bin doch mehr als nur Frau.
Was genau ist es, das Dich an einer Freundschaft mit einer Frau hindern würde?

Und was ich in dieser Diskussion immer gerne frage: was ist mit bisexuellen Menschen? Haben die dann gar keine Freunde?
 
A
Benutzer172677  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #247
Verkomplizieren wir hier was?
Nein. Du scheinst nur eine sehr andere Sicht auf offene Beziehung und/oder Sexualität zu haben. Oder darauf, was „eine Lösung im außen suchen“ bedeutet, da scheinst Du nicht denselben Kern zu sehen wie ich, die da ein Problem im Inneren, das nicht gelöst wird, impliziert sieht.

Für mich (wie wahrscheinlich für viele Poly-Menschen) ist die Beziehung zu dem einen Menschen absolut komplett, ohne Problem, das eine Lösung sucht und sehr unabhängig von der Sexualität, die außerhalb oder besser neben dieser Beziehung stattfindet. Und es ist der Normalzustand einer Beziehung, nichts, was im Gegensatz zu einer normalen Beziehung auch noch offen ist und nichts, wo es ein Problem gäbe, für das man eine Lösung sucht.

Das macht den Konjunktiv „aber es gäbe ein Problem, wenn die Beziehung nicht offen wäre“ unsinnig.
Sagt ja auch keiner, dass eine monogame Beziehung ein Problem hat, weil sie eins hätte, wenn sie nicht monogam wäre.

Und, nicht zu vergessen, manche wollen auch nur offen, müssen aber nicht, sodass es noch nichtmal ein Problem gäbe, wäre die Beziehung nicht offen.
 
A
Benutzer172677  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #249
Meine Wahrnehmung mag da sehr selektiv und beschränkt sein.
Eben daher verstehe ich nicht, warum man meint, so etwas für andere Menschen beurteilen zu können.

Es mag für Dich nicht möglich sein, eine „richtige“ Freundschaft und Sex miteinander zu vereinbaren, warum das dann zum allgemeinen Schluss „dass es mit Sex keine richtige Freundschaft mehr sein kann“ führt, ist mir nicht begreiflich.

Ich kann Dir jedenfalls versichern, dass dieser allgemeine Schluss falsch ist.
 
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Diania
Benutzer186405  (52) Sehr bekannt hier
  • #254
Meine Wahrnehmung ist halt, dass dies eher die Regel, als die Ausnahme ist:
Off-Topic:
Weil ihr eure Wahrnehmung bezieht aus z.B. Sexgesuchen, die mit F+ umschrieben werden, Threads, in denen dies so zu lesen ist und weniger aus persönlichen Erkenntnissen von Menschen, die das entsprechend leben oder gar aus eigenem Erleben. Ich beziehe meine Urteile über Ehe aber auch nicht aus Klatschspalten, in denen steht, dass Schlagersänger X mit Schlagersängerin Y nur verheiratet ist fürs Marketing und aus Problemthreads, in denen über Zweckehen geschrieben wird.


Und ich bin auch eher bei Zauberschnitte, dass es mit Sex keine "richtige" Freundschaft mehr sein kann. Dass der Sex die Freundschaft in Wirklichkeit irgendwie einschränkt, einengt und nicht erweitert (- statt +).
Off-Topic:

Für mich ist ein Grundpfeiler einer Beziehung eine Freundschaft. Das ist eine Basis. Eine Liebesbeziehung ohne den Aspekt Freundschaft würde ich nicht verstehen können, es kommen nur noch Dinge DAZU bei einer Beziehung, die Freundschaft fehlt aber nie. Insofern ist für mich das Konzept Freundschaft und Sex gehen nicht zusammen völlig hinfällig.
 
I
Benutzer194662  (43) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #336
Aber das widerspricht sich doch, platonische Liebe muss doch nicht mit Asexualität einhergehen. Ich kann doch Sexualität ausleben und trotzdem zu anderen Menschen platonische Liebe aufbauen bzw. empfinden. Und was hat jetzt die sexuelle Attraktivität (hübsch) damit zu tun?
Klar kann es auch Platonische Liebe zwischen Sexuellen geben, warum auch nicht? Ich habe ja nur von mir bzw meiner Beziehung geschrieben, wie es bei mir ist (siehe hier).
 
Zaniah
Benutzer96053  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #337
Für mich spielt das Geschlecht eigentlich keine Rolle... ich kann mir tatsächlich beides vorstellen. Einen passenden Asexuellen Mann zu finden ist allerdings wesentlich unwarscheinlicher als eine passende Asexuelle Frau, da Asexuelle Männer deutlich seltener sind. Abgesehen davon finde ich Frauen auch meist hübscher :smile:
Meine Frage war auch in erster Linie an C cbstrike gerichtet, dem das Geschlecht und das Geschlechtsteil eben nicht egal sind. Auch eine Frau mit Penis käme nach eigener Aussage nicht für ihn als Gegenüber in einer platonischen Liebe in Frage und das irritiert mich.
 
Diania
Benutzer186405  (52) Sehr bekannt hier
  • #338
Aber das widerspricht sich doch, platonische Liebe muss doch nicht mit Asexualität einhergehen. Ich kann doch Sexualität ausleben und trotzdem zu anderen Menschen platonische Liebe aufbauen bzw. empfinden. Und was hat jetzt die sexuelle Attraktivität (hübsch) damit zu tun?
Mehr noch, ich persönlich empfinde ein asexuelles Pärchen ganz klar innerhalb einer partnerschaftlichen und nicht platonischen Liebe.
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #339
Meine Frage war auch in erster Linie an C cbstrike gerichtet, dem das Geschlecht und das Geschlechtsteil eben nicht egal sind. Auch eine Frau mit Penis käme nach eigener Aussage nicht für ihn als Gegenüber in einer platonischen Liebe in Frage und das irritiert mich.
Da war ich vielleicht etwas voreilig. Ich könnte mir vorstellen, dass sich dieses Zuneigungsgefühl auch beim Gegenüber-Yoga mit einer Frau mit Penis einstellt. Dann wäre es ohne Zweifel rein platonisch.
 
niedersaxophon
Benutzer188421  (23) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #340
Für mich ganz persönlich wäre die Frage, ob ich mich freuen oder zumindest wahrhaft neutral reagieren würde, wenn sie einen anderen Typen anschleppt, vor allem, wenn es dann ernster wird. So eine Frau kenne ich, sie ist zwar Single und mag mich, allerdings lege ich wenig Wert auf ihre Freundschaft (nicht auf einer Wellenlänge).
Falls nicht und wir eine Freundschaft eingingen und ich sie auch nur ein bisschen attraktiv fände, so würde ich das ehrlicherweise nicht auf der freundschaftlichen Ebene halten können. Meine Gedanken und meine Hände könnte ich einfach nicht auf Dauer für mich behalten. Das wäre für mich, wie wenn zwei Sprinter befreundet wären und niemals um die Wette rennen würden, oder wie zwei Ringer, die niemals miteinander ringen würden.
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #341
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #342
Der Strang von Bämman hat mich darauf gebracht, doch noch mal ein Update zu schreiben:


Wir sind uns inzwischen noch ein paar mal begegnet und ich bin mir sicher, dass neben platonischer Zuneigung mindestens ebenso amouröses Interesse meinerseits vorliegt.

Obwohl sie von Körperbau und Trainings- bzw. Ernährungszustand her überhaupt nicht in meine mir offiziell bekannte Zielgruppe passt.
 
Zuletzt bearbeitet:
F
Benutzer193398  Öfter im Forum
  • #343
C cbstrike ok, dann war das Interesse doch kein unergründliches Mysterium. Der Körperbau entspricht halt nicht deinem Typ. Das kommt ja vor. Hast du für dich aus dieser Erkenntnis irgendwelche Schlüsse gezogen wie du mit ihr zukünftig umgehen möchtest?
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #344
C cbstrike ok, dann war das Interesse doch kein unergründliches Mysterium. Der Körperbau entspricht halt nicht deinem Typ. Das kommt ja vor. Hast du für dich aus dieser Erkenntnis irgendwelche Schlüsse gezogen wie du mit ihr zukünftig umgehen möchtest?
Erstmal kann es für mich gern so bleiben, wie es ist: Vor dem Yoga, wechseln wir ein paar Worte zur Begrüßung, während des Yoga gibt es situationsabhängig etwas nonverbale Kommunikation und danach auf dem Weg zum Parkplatz Smalltalk.

In dem auch ihr Freund und meine Frau immer wieder mal Erwähnung findet. Aber es geht viel um Urlaubziele, Sport, Lieblingsessen, Wetter usw.
 
F
Benutzer193398  Öfter im Forum
  • #345
Ok! Mir scheint, dass du für dich einen vernünftigen Umgang mit der Situation gefunden hast…Erstmal? Es ist wohl unkomplizierter, wenn euer Verhältnis so bleibt wie du es beschreibst. Solange es dir damit gut geht, passt es ja.
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #346
Ja, erstmal oder eigentlich bis auf Weiteres.
 
P
Benutzer3277  Beiträge füllen Bücher
  • #347
Aber geht das überhaupt?
Ja, das geht, bei mir jedenfalls. Ich kenne ein paar Frauen mit denen ich mich prima verstehe, aber nicht unbedingt ins Bett will. Andererseits gibt es auch Frauen mit denen ich nur Sex möchte und nicht mehr.
 
banane0815
Benutzer44981  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #348
Das hört sich doch gut an.

Aber ich finde es jetzt auch nicht so ungewöhnlich, netten Kontakt mit einer Frau zu haben, mit der man man sich durchaus mehr vorstellen könnte, wenn sie (und/oder man selbst) nicht vergeben wäre. So etwas ist bei mir schon ziemlich oft und üblicherweise im sportlichen Kontext vorgekommen. - Also z.B. früher mit Vereinskameradinnen in verschiedenen Sportvereinen, oder auch heute in einer Gruppe von Leuten, die ich vom bouldern kenne und mit denen ich auch gelegentlich andere Dinge unternehme.
 
Diania
Benutzer186405  (52) Sehr bekannt hier
  • #349
Aber ich finde es jetzt auch nicht so ungewöhnlich, netten Kontakt mit einer Frau zu haben, mit der man man sich durchaus mehr vorstellen könnte, wenn sie (und/oder man selbst) nicht vergeben wäre.
Wenn ich das richtig verstehe geht es darum eben nicht, sondern, wenn ich das etwas umschriebene und durchs Verlinken ausgedrückte, richtig interpretiere, sie ist eben dicker als das zu den Wünschen seiner sexuellen Attraktion passt, fühlt sich aber dennoch irgendwie angezogen.
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #350
sie ist eben dicker als das zu den Wünschen seiner sexuellen Attraktion passt
Wünschen trifft es vielleicht nicht so ganz. Mehr worauf ich unbewusst anspringe und worauf eher nicht. Und dicker ist auch etwas zu allgemein. Es ist mehr der Körperbau, weniger die paar Pfunde zu viel. Und letztlich spricht auch der deutliche Altersunterschied für mehr platonische Zuneigung, als amouröses Interesse. Aber es ist trotzdem so, dass ich mich irgendwie angezogen fühle von ihr.
 
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