"Gib mir doch eine Chance" - ein typisches Männerproblem?

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Wie kann man denn ein Beziehungsende voraus sehen? Man kann ja nicht allgemein sagen an Tag Y ist mit Kerl X Schluss, auch innerhalb seiner eigenen Partnerschaft. Und Reineke hat schon zum Teil recht. Auch heute ist es noch so das die Initiative vom Mann aus geht und das beschriebene Problem ist klar auf diese Erst-Initiative bezogen. Klar das Frau die weit weniger aktiv ist auch eher bis garkeine Erfahrung mit soetwas macht.
"Voraussehen" war nicht so passend von mir gewählt. Ich will's nochmal versuchen: Frauen denken anders, haben eine andere Auffassung von Problemen in der Beziehung etc. Und ich denke, wenn eine Frau sagt, jetzt ist Schluss dann ist auch Schluss... Männer sind da manchmal weniger überlegt und eher wandelbar in ihrer Entscheidung.

Aber dass die Frau Schluss macht hängt doch nicht damit zusammen, dass sie meint, schnell Ersatz für den Mann finden zu können. Frau ist dann einfach realistischer in ihrer Einschätzung der Beziehung und weiß eher abzuschätzen, dass es keine Zukunft auf lange Sicht gibt.
 
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Ich habe das auch schon öfter gehört - auch in vorher schon beschriebenen Szenarien, wo gewisse Interessen gleich sind (eine Band, die wir beide mögen reicht da oft schon, um als absolute Traumfrau angesehen zu werden).
Wenn ich schon vorher einen klaren Korb gegeben habe und der Mann das noch nicht eingesehen hat, dann bin ich recht böse geworden, ich hasse es bedrängt zu werden.

Ich glaube, dass es vor allem auch ein Männerproblem ist, weil das Bild, dass der Mann eine Beziehung initiieren muss, in der Gesellschaft noch immer sehr stark vorhanden ist und Männern immer wieder durch Medien oder sonstwas eingeredet wird, dass es total romantisch oder sonstwas ist wenn sie um eine Frau kämpfen. Umgekehrt ist es ja seltener der Fall (alleine wenn ich an Serien wie How I Met Your Mother denke, sind es dort immer die Männer, die die großen Gesten machen, Beziehungen anfangen, auf die Frauen zugehen)
 

Benutzer90559 

Verbringt hier viel Zeit
Das ist doch das Entscheidende. Wie kann ein Mensch bzw. eine Frau etwas über einen Mann sagen oder urteilen, wenn sie ihn gar nicht kennt. Da heißt das Zauberwort: "Einfach Kennenlernen". Es sei denn, sie ist oberflächlich, dann kann sie vorher ein Urteil treffen.
 
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Das ist doch das Entscheidende. Wie kann ein Mensch bzw. eine Frau etwas über einen Mann sagen oder urteilen, wenn sie ihn gar nicht kennt. Da heißt das Zauberwort: "Einfach Kennenlernen". Es sei denn, sie ist oberflächlich, dann kann sie vorher ein Urteil treffen.

Und was ist, wenn man ihn einfach unsympathisch findet? Ist das dann auch oberflächlich? Oder wenn man sich nicht sexuell zu ihm hingezogen fühlt? Ich führe keine Beziehungen aus Mitleid, sondern aus Anziehung, Sympathie und Interesse und die daraus eventuell resultierende Liebe. Wenn keines davon vorhanden ist, warum sollte ich dann einen Mann treffen? Und wo ist dann die Grenze? Muss dann jede Frau jeden Mann mind. zehnmal daten, der sie anspricht, um nicht oberflächlich zu sein?
 

Benutzer12784  (39)

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Ich hab mal wo gelesen, das sich so wie so in den ersten Sekunden des sich Gegenüberstehens entscheidet ob es eine Möglichkeit für mehr gibt oder nicht. Anhand von Gerüchten aber auch vom Aussehen usw.
Da bringt ne Chance nicht viel, denn eine wirkliche Entscheidung treffen wir ja nicht, unser Verstand rationalisiert dann eine Entscheidung die niedrigere Gehirnregionen bereits getroffen haben.

Das Frauen diesen Satz öfters von Männern hören hat so eine gewisse Logik. Genauso das ihn Männer öfter von Frauen hören werden.

Die Frauen sind aber mehr erreichbares Objekt und Weg aus der Einsamkeit als wirklich große Liebe. Und man ist lieber unglücklich verliebt als sich in die Gefahren des Datens zu stürzen.
Am Ende sind da arme Typen, denn die haben meist noch ganz andere Probleme.
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Natürlich würde eine Frau keine "Chance einfordern". Das liegt einfach daran, daß Frauen das nicht nötig haben. Denn Frauen bekommen auf dem Partnermarkt genausoviele Chance, wie sie haben wollen. Männer müssen dagegen nach jedem Strohhalm grabschen.

Steht ja auch schon im Titel: "ein typisches Männerproblem".
schwachsinn. sonst wär ich net knapp über 2,5jahre solo und viele andere frauen, die gern ne beziehung hätten, länger single sind und bei enen sich da nix ergibt ebenfalls nicht solo, sondern vergeben.
wenn man jeden nimmt, der sich anbietet vielleicht nicht. aber wer will das schon? man will ja schließlich, dass es beidseitig passt. hat ja keiner was von, ohne gefühle auf beiden seiten eine beziehung einzugehen....
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das ist doch das Entscheidende. Wie kann ein Mensch bzw. eine Frau etwas über einen Mann sagen oder urteilen, wenn sie ihn gar nicht kennt. Da heißt das Zauberwort: "Einfach Kennenlernen". Es sei denn, sie ist oberflächlich, dann kann sie vorher ein Urteil treffen.

Genau das ist das, was ich öfters zu hören kriege und was meiner Meinung nach schlicht falsch ist. Die ersten Sekunden entscheiden, ob ich mich zu jemandem hingezogen fühle. Das hat nichts mit Oberflächlichkeit zu tun. Wenn ich nichts spüre, brauche ich ihn auch nicht näher kennen lernen- denn egal, ob wir gleiche Interessen, gleiche Ansichten haben und er ein super netter Mensch ist- das ändert nichts daran, dass ich keine Anziehung fühle.
Das kann dann vielleicht eine Freundschaft werden, aber das wäre doch auch doof, wenn er mehr will.
Und, mal ehrlich, bormar: du triffst dich doch auch mit keiner Frau, die du überhaupt nicht anziehend findest, weil sie ja ein netter Mensch sein kann bei einem Date, oder?
 

Benutzer42813 

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Das ist doch das Entscheidende. Wie kann ein Mensch bzw. eine Frau etwas über einen Mann sagen oder urteilen, wenn sie ihn gar nicht kennt. Da heißt das Zauberwort: "Einfach Kennenlernen". Es sei denn, sie ist oberflächlich, dann kann sie vorher ein Urteil treffen.

Ganz ehrlich: Ob ich einen Menschen sexuell begehre, kann ich bereits nach wenigen Sekunden sagen. Und wenn das nicht der Fall ist, dann wird sich daran auch nichts mehr ändern.

Charakterlich - klar, da lohnt sich dann ein Kennenlernen. Aber wenn von der ersten Sekunde an kein sexuelles Begehren da ist, wird einfach auch keines kommen. Da kenne ich MICH SELBST gut genug für. Dafür brauche ich keinen anderen zu kennen. Wenn kein sexuelles Begehren da ist, kommt auch keines mehr.

Egal, wie nett, cool, intelligent und humorvoll der Mann beim näheren Kennenlernen ist.
 

Benutzer116134 

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Könnte das vielleicht noch aus einer Zeit stammen, in welcher Frauen "aus Anstand" die ersten zwanzig Male 'Nein' gesagt hat, obwohl sie eigentlich 'ja' meinte? Wo sich der Mann richtig ins Zeug legen musste mit Umwerben, Geschenken etc., also quasi bis ins 20. Jahrhundert hinein?

Heute ist es doch eher so: wenn Frau interessiert ist sagt sie ja (zu einem Date oder sonstigem) und wenn nicht, dann sagt sie Nein. Männer denken aber irgendwie manchmal, dass sie nur oft nachfragen müssen, dann wird sie schon ja sagen. Vielleicht ein Überbleibsel von früheren Verhaltensmustern?
 

Benutzer12784  (39)

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Könnte das vielleicht noch aus einer Zeit stammen, in welcher Frauen "aus Anstand" die ersten zwanzig Male 'Nein' gesagt hat, obwohl sie eigentlich 'ja' meinte? Wo sich der Mann richtig ins Zeug legen musste mit Umwerben, Geschenken etc., also quasi bis ins 20. Jahrhundert hinein?

Heute ist es doch eher so: wenn Frau interessiert ist sagt sie ja (zu einem Date oder sonstigem) und wenn nicht, dann sagt sie Nein. Männer denken aber irgendwie manchmal, dass sie nur oft nachfragen müssen, dann wird sie schon ja sagen. Vielleicht ein Überbleibsel von früheren Verhaltensmustern?
Sorry das gilt nur für die Ausnahmefrauen, es gibt noch soviele die Umworben werden wollen. Ein Ja zu kriegen dauert meistens ne Weile. Und auch wenn ich selbstbewusste und emanzipierte Frauen schätze kenn ich mehr die furchtbar nervend taktieren und spielen. Und wenn man dann zuhört was der Mann nicht alles falsch macht weil er sich zu selten meldet zu früh oder nur "freu mich" schreibt wenn sie was verabredet haben, kann man froh sein sich nicht in so jemanden zu verlieben.

Aber das gib mir eine Chance ist kein Problem der Frau, es ist eines des Mannes. Das sagen nur Männer mit geringen Selbstwertgefühl die Bestätigung in einer Beziehung brauchen. Also genau jene die nicht die Ausstrahlung haben eine Beziehung auch zu bekommen.
 

Benutzer116134 

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Sorry das gilt nur für die Ausnahmefrauen, es gibt noch soviele die Umworben werden wollen. Ein Ja zu kriegen dauert meistens ne Weile. Und auch wenn ich selbstbewusste und emanzipierte Frauen schätze kenn ich mehr die furchtbar nervend taktieren und spielen. Und wenn man dann zuhört was der Mann nicht alles falsch macht weil er sich zu selten meldet zu früh oder nur "freu mich" schreibt wenn sie was verabredet haben, kann man froh sein sich nicht in so jemanden zu verlieben.

Aber das gib mir eine Chance ist kein Problem der Frau, es ist eines des Mannes. Das sagen nur Männer mit geringen Selbstwertgefühl die Bestätigung in einer Beziehung brauchen. Also genau jene die nicht die Ausstrahlung haben eine Beziehung auch zu bekommen.

Okay, also in meinem Umfeld ist das so. Wenn sie eindeutiges Interesse haben und er nach einem Date fragt, sagen alle sofort ja, und wenn sie keine Zeit haben nennen sie einen Ausweichtermin. Diese Spielchen sind doch irgendwie blöd.
Klar, flirten ist ein Spiel, ein bisschen auf ihn zugehen, ein bisschen weggehen, aber das muss ja nicht endlos in die Länge gezogen werden.
 

Benutzer12784  (39)

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Okay, also in meinem Umfeld ist das so. Wenn sie eindeutiges Interesse haben und er nach einem Date fragt, sagen alle sofort ja, und wenn sie keine Zeit haben nennen sie einen Ausweichtermin. Diese Spielchen sind doch irgendwie blöd.
Klar, flirten ist ein Spiel, ein bisschen auf ihn zugehen, ein bisschen weggehen, aber das muss ja nicht endlos in die Länge gezogen werden.
Diese Spielchen sind nicht nur Blöd die sind für den Außenstehenden Unterhaltsam und Erschreckend zugleich.
Das ist dann eine Abfolge von "Ich will aber ich kann das nicht sagen weil was denkt er sonst von mir" "wieso bohrt er nicht nach mag er mich denn nicht" "Ich finde nicht das er sich genug bemüht wenn er 3 mal frägt" "Wieso hat er aufgehört zu fragen, ich würd ja so gern"

Es gibt beiderlei Geschlechtes Menschen die das Potential haben sich selbst für immer ins Singletum zu schießen.

Und das du in deinem Umfeld eher Menschen hast die mit dir auf einer Ebene sind ist klar, man sucht sich ja auch Menschen aus die zu einem passen.
Deswegen wird jemand der "eine zweite Chance" will niemals zu jemanden passen der Selbstbewusst und Allein funktionierend ist. Ein starker und ein schwacher Mensch können zusammen nicht auf Augenhöhe agieren und Partnerschaftlich miteinander umgehen. Aber vielleicht fühlen sich schwache Menschen genau aus diesen Grunde auch so angezogen, erstens bietet es Führung, zweitens strahlt der Glanz vielleicht ein wenig ab.
 
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Den Satz habe ich zwar so nicht gehört, aber dieses Nicht-locker-lassen-wollen habe ich erlebt. War in meinem Fall hilfreich, denn ich wusste selbst nicht genau, was ich wollte, und ich verteilte zwar Abfuhren, sendete gleichzeitig aber widersprüchliche Signale, so dass er davon ausgehen konnte, dass Hoffnung bestand (wobei ich an seiner Stelle wohl nicht so lange dieses dämliche Hin-und-Her mitgemacht hätte). Heute sind wir 7,5 Jahre zusammen und verheiratet.

Ich selbst bin da anders, wenn ich vermittelt bekomme, dass man mich nicht will, ziehe ich mich in der Regel schnell zurück. Zu groß wäre die Angst vor einer erneuten Zurückweisung, die ich als fürchterlich beschämend empfände.
 

Benutzer116134 

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Den Satz habe ich zwar so nicht gehört, aber dieses Nicht-locker-lassen-wollen habe ich erlebt. War in meinem Fall hilfreich, denn ich wusste selbst nicht genau, was ich wollte, und ich verteilte zwar Abfuhren, sendete gleichzeitig aber widersprüchliche Signale, so dass er davon ausgehen konnte, dass Hoffnung bestand (wobei ich an seiner Stelle wohl nicht so lange dieses dämliche Hin-und-Her mitgemacht hätte). Heute sind wir 7,5 Jahre zusammen und verheiratet.

Ich selbst bin da anders, wenn ich vermittelt bekomme, dass man mich nicht will, ziehe ich mich in der Regel schnell zurück. Zu groß wäre die Angst vor einer erneuten Zurückweisung, die ich als fürchterlich beschämend empfände.

Das ist doch mal die andere Seite :zwinker:
Aber ich denke, es bestand bei dir von Anfang ja zumindest ein bisschen Interesse. Wenn gar keins da ist, bringt ja auch alles nicht-locker-lassen nichts
 
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"Voraussehen" war nicht so passend von mir gewählt. Ich will's nochmal versuchen: Frauen denken anders, haben eine andere Auffassung von Problemen in der Beziehung etc. Und ich denke, wenn eine Frau sagt, jetzt ist Schluss dann ist auch Schluss... Männer sind da manchmal weniger überlegt und eher wandelbar in ihrer Entscheidung.
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Ich weiß nicht was ich sinnvolles aus den Zeilen entnehmen soll, denn im Grunde ist es Pauschalisierung und Klischee zu gleich. Ich kann nicht nachvollziehen wie die Frau eine andere Auffassung von Problemen haben kann? Welche Grund sollte denn dahinter stehen das Frau Probleme schneller erkennt? Genauso gut könnte ich sagen, Frauen übertreiben Maßlos und steigern sich fortwährend in Probleme hinein. Das wäre dann die gleich Pauschalisierung, die ich nicht mal sinnhaftig begründen könnte. Gesellschaftliches Klischee-Denken, mehr nicht...

Unentschlossenheit oder Entschlossenheit ist doch kein Kriterium was man einem Geschlecht zu ordnen kann. Vorallem hat so eine Entschlossenheit viel mit Erziehung und Bekanntenkreis zu tun und weniger ob nun Muschi oder Penis zwischen den Beinen sind. Mich erschreckt es ein wenig was unter einigen Frauen hier für ein Männerbild exestiert. Beziehungsweise wie "typische Männerprobleme" hier angesehen werden.

Aber dass die Frau Schluss macht hängt doch nicht damit zusammen, dass sie meint, schnell Ersatz für den Mann finden zu können. Frau ist dann einfach realistischer in ihrer Einschätzung der Beziehung und weiß eher abzuschätzen, dass es keine Zukunft auf lange Sicht gibt.

Vielleicht denkt sie das nicht und sicher ist das auch kein Motiv um eine Trennung einzuleiten. Das Frau dann aber realistischer ist halte ich für ziemlich, naja.... Ich meine wo drüber diskutieren wir hier? Das Männer nicht locker lassen, irgendwie logisch das sie sowas in der Partnerschaft auch tun würden. Vielleicht sind einigen die Probleme garnicht bewusst, weil Frau mal wieder das "durch die Blume sprechen" anwendet und ebenso wenig Klartext machen kann wie es der Mann mit seinen Handlungen tut.
 

Benutzer42813 

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iß nicht was ich sinnvolles aus den Zeilen entnehmen soll, denn im Grunde ist es Pauschalisierung und Klischee zu gleich. Ich kann nicht nachvollziehen wie die Frau eine andere Auffassung von Problemen haben kann? Welche Grund sollte denn dahinter stehen das Frau Probleme schneller erkennt?

Na ja, ist mir schon ein paar Mal passiert... Ich war unglücklich, habe öfter auch geweint, habe gesagt "so wie jetzt geht es nicht weiter, ich gehe kaputt", aber ich blieb halt bei ihm und eine halbe Stunde später hatten wir Versöhnungssex...

Dann war für ihn alles gut, weil wir ja Sex hatten, und dann verließ er wieder das Zimmer und ich blieb auf dem Bett liegen und weinte, weil ich mit "mehr Nähe und auch einfach mal Schmusen und Zeit miteinander" nicht "eine halbe Stunde Sex und direkt danach steht er auf und geht ins Wohnzimmer Glotze gucken" gemeint hatte...

Da war für ihn dann wieder alles gut und für mich nicht ^^. Aber das ist ein Beispiel, und das möchte ich jetzt auch nicht pauschalisieren.
 

Benutzer472 

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Da bringt ne Chance nicht viel, denn eine wirkliche Entscheidung treffen wir ja nicht, unser Verstand rationalisiert dann eine Entscheidung die niedrigere Gehirnregionen bereits getroffen haben.
Ja, das ist der eine Teil. Das Riechen spielt für Frauen eine große Rolle, weil dabei der Gencode entschlüsselt wird und Männer in brauchbar und unbrauchbar eingeteilt werden. Das führt dann dazu, dass Frauen mit Männern eine Beziehung führen, mit denen sie eigentlich nichts gemeinsam haben. Dann spielt der gesellschaftliche Status natürlich auch noch eine Rolle, wenn es um eine langfristige Bindung geht.

Andersherum kann es aber durchaus sein, dass man Liebe für jemanden "erlernt", indem man die Person häufig sieht. Menschen und Dinge, die länger zu unserem Leben dazugehören, erwecken Begierde in uns. Deswegen kommt es in Wohnheimen häufiger zu Partnerschaften zwischen Zimmernachbarn. Aus dieser Perspektive kann es also durchaus später noch mal zu einer Beziehung kommen. Allerdings wird intensives Werben ja häufig eher als Druck empfunden, sodass es wahrscheinlich nicht zu einem besseren Kennenlernen führt.
 
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Na ja, ist mir schon ein paar Mal passiert... Ich war unglücklich, habe öfter auch geweint, habe gesagt "so wie jetzt geht es nicht weiter, ich gehe kaputt", aber ich blieb halt bei ihm und eine halbe Stunde später hatten wir Versöhnungssex...

Dann war für ihn alles gut, weil wir ja Sex hatten, und dann verließ er wieder das Zimmer und ich blieb auf dem Bett liegen und weinte, weil ich mit "mehr Nähe und auch einfach mal Schmusen und Zeit miteinander" nicht "eine halbe Stunde Sex und direkt danach steht er auf und geht ins Wohnzimmer Glotze gucken" gemeint hatte...

Da war für ihn dann wieder alles gut und für mich nicht ^^. Aber das ist ein Beispiel, und das möchte ich jetzt auch nicht pauschalisieren.

Und das ist jetzt damit gemeint, das Frau ein Problem schneller erkennt? Dein erster Absatz ist zum Beispiel das parade Beispiel daran, das Frau im einzelnen eben auch nicht immer so Entscheidungsfreudig ist wie gesellschaftlich behauptet wird. Denn rational gesehen hättest du unter den Umständen schon längst das Ende sehen müssen. Daher sage ich nach wie vor, das sowas reingarnichts mit dem Geschlecht zu tun hat und viel mehr vom eigenen Charakter abhängt, emotionaler Befangenheit usw.

Der zweite Satz sagt für mich aus, das zwar kommuniziert wurde aber eben falsch. Weil Mann etwas anderes daraus verstand als es Frau gemeint hat. Ist der Kerl jetzt einfach beschränkt gewesen und hätte erkennen müssen, oder hat man gänzlich aneinander vorbei geredet und mehr gedacht als gesagt? Zumal es doch relativ schwierig ist Beziehungsentscheidende Probleme zu erkennen, sonst würde es sich auch nicht Problem nennen. Frau und Mann mag unterschiedlich denken oder an Dinge herangehen aber pauschal gesagt ist der Mann sicherlich nicht der Frau unterlegen in solchen Dingen oder die Frau dem Männe.
 

Benutzer86779  (36)

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Ach ernsthaft, das Leute sich peinlich zum Affen machen wenn sie zurück gewiesen werden hat doch wirklich nix mit dem Geschlecht zu tun.

frauen machen sich auch zum affen, aber eher anders.

wenn frauen kein interesse haben lassen sie den mann in aller regel auch "nicht ran". da kommt es dann oft vor, dass die männer betteln.

umgekehrt vögeln viele männer frauen auch, wenn sie kein weitergehendes interesse haben. wenn eine frau einem mann hinterherläuft hat sie meistens auch sex mit ihm, in vielen fällen obwohl er vergeben ist.

in dem fall sieht das zum affen machen dann eher so aus, dass sie monatelang versucht den mann dazu zu bringen seine hauptfrau zu verlassen und dabei jeden misst mit sich machen lassen (siehe eine millionen "wird er sie verlassen" threads hier. diese frauen sind genauso verzweifelt und abhängig wie die bettelnden männer, aber die situation äußert sich ein wenig anders.
 

Benutzer40590  (42)

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Natürlich würde eine Frau keine "Chance einfordern". Das liegt einfach daran, daß Frauen das nicht nötig haben. Denn Frauen bekommen auf dem Partnermarkt genausoviele Chance, wie sie haben wollen. Männer müssen dagegen nach jedem Strohhalm grabschen.

Blödsinn - gerade wenn es um Partnerschaften geht sind die Chance ziemlich gleich.
Ich hab das auch schon von ner Frau gehört.
Ich hab mich auch schon darin getäuscht als ich dachte "da wird sich niemals etwas entwickeln" und war sehr verwundert wie sehr ich mich in dieser Frau getäuscht hatte (im positiven Sinne).
Ich selber hab noch nie darum gebeten - wohl aber ähnliches gedacht (mich muss man nun wirklich etwa besser kennen, der erste Eindruck passt selten).
 
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