Genmutation / Prophylaktische OP's

Federleicht
Benutzer169922  Öfter im Forum
  • #1
Liebe Planetbewohner,
ich hoffe hier auf ein paar Menschen mit persönlicher Erfahrung zu treffen bzw. auf Menschen, die andere in diesem Prozess begleitet haben.

Hast du dich oder eine Person in deinem Umfeld auf Grund von familiärer Vorbelastung einer Genuntersuchung unterzogen, um eventuelle Genmutationen nachzuweisen?
Was hat dich zu dieser Entscheidung gebracht?
Wie lange hast du dir mit dieser Entscheidung Zeit gelassen?

Hast du oder eine Person in deinem Umfeld sich schonmal prophylaktischen OP's unterzogen auf Grund von der herausgefundenen Genmutationen?
Was hat dich zu dieser Entscheidung gebracht?
Wie ging es dir mit dieser Entscheidung?
Wie war die Zeit nach der OP?
Wie war es psychisch?
Was hat sich verändert?

Gerne auch per PN, wenn jemand hier nicht antworten möchte.
 
HarleyQuinn
Benutzer121281  (33) Planet-Liebe ist Startseite
  • #2
Ja, ich habe das gemacht.
Hätte ich eine bestimmte Mutation gehabt, hätte ich mich auch einer OP unterzogen.

Genauer möchte ich da öffentlich nicht drauf eingehen.
 
Rory
Benutzer65998  Sehr bekannt hier
  • #3
Federleicht Federleicht Ja, mein Mann hatte das im Zuge der Kinderwunschgeschichte machen lassen. Es ging insbesondere darum, ob seine Behinderungen bzw. Organdeformationen auch im Erbgut nachweisbar sind oder 'nur' im Mutterleib erworben wurden. Für ihn persönlich hatte das nicht so viel Relevanz, er wollte aber ausschließen, dass er ggf. Defekte an ein leibliches Kind weitergibt. Zum Glück war dann auch alles unauffällig, ein anderer Befund hätte bei uns sicherlich noch einmal eine ethische Krise ausgelöst.

Womöglich ist das aber etwas anderes als du meinst, im Gegensatz zu Brustkrebs-Genen oder so hätte das für ihn wie gesagt keinen unmittelbaren Handlungseffekt gehabt.

Bei mir wurden nur Gerinnungsgene untersucht.
 
Armorika
Benutzer172677  Beiträge füllen Bücher
  • #4
Ich habe mich aufgrund einer sehr auffälligen Häufung bestimmter Krebsarten in der Familie untersuchen lassen, um herauszufinden, ob sehr engmaschige Früherkennungsuntersuchungen unbedingt notwendig sind.
Das hat sich leider bestätigt, die entsprechenden OPs habe ich angedacht und eigentlich auch beschlossen, nur war da erst der Kinderwunsch, was sich lange zog und dann kam eine andere Erkrankung, die die OPs unmöglich machte.

Jetzt könnte ich, habe mich aber irgendwie mit der Geschichte eingerichtet und bin mir sehr unsicher, welchen Weg ich gehen werde. Erstmal mache ich nix und lebe mit den Untersuchungen alle 3 Monate.
 
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