Gefühlschaos in meiner Beziehung

Benutzer171033 

Öfter im Forum
Vermutlich schon. Daran bin ich aber auch nicht unbeteiligt, da ich eine Trennung in der Vergangenheit schon 1-2x „angedroht“ habe und aber dann meinte, wenn es nochmal passieren würde, dann wäre es vorbei
Warum konfrontierst du ihn nicht mit Absichten, hinter denen du stehen kannst bzw. die Fakt sind?
Du willst dich nicht trennen. Es fühlt sich nicht gut an, daran zu denken. Die Drohung mit Trennung ist also ein zahnloser Tiger.

Wenn du dir Schönes ausmalen kannst - was ist das dann?
- unbekannte Haut?
- phantasievolles Erleben von Sex?
- kreative Ausflüge? Kurztrips? Besuche von Ausstellungen? Einfach mal wieder in ein schnuckeliges Café gehen?
- Neue Herausforderungen mit den Hunden? Eine Hunde-Sportgruppe? Ein Ehrenamt, in dem du mit Hunden handeln kannst?

Damit kannst du ihn realistisch konfrontieren. Und damit, dass du dich weiterentwickelst, mit oder ohne ihn, und nicht mehr auf Eis gelegt abwartest, bis dein Leben beginnt.
 

Benutzer177271  (22)

Öfter im Forum
Warum konfrontierst du ihn nicht mit Absichten, hinter denen du stehen kannst bzw. die Fakt sind?
Du willst dich nicht trennen. Es fühlt sich nicht gut an, daran zu denken. Die Drohung mit Trennung ist also ein zahnloser Tiger.

Wenn du dir Schönes ausmalen kannst - was ist das dann?
- unbekannte Haut?
- phantasievolles Erleben von Sex?
- kreative Ausflüge? Kurztrips? Besuche von Ausstellungen? Einfach mal wieder in ein schnuckeliges Café gehen?
- Neue Herausforderungen mit den Hunden? Eine Hunde-Sportgruppe? Ein Ehrenamt, in dem du mit Hunden handeln kannst?

Damit kannst du ihn realistisch konfrontieren. Und damit, dass du dich weiterentwickelst, mit oder ohne ihn, und nicht mehr auf Eis gelegt abwartest, bis dein Leben beginnt.
Man muss aber dazu sagen, dass die beiden Male vor einiger Zeit waren. Wenn er sich so einen Fehltritt heute leisten würde, würde ich glaub ich nicht lange fackeln. Aber ist ja nur Theorie..

Alles, was du beschreibst, löst so ein bisschen traurige Sehnsucht aus, muss ich sagen…
Vor allem sexuell würde ich wie gesagt gern mal neues entdecken, herausfinden wie andere Menschen so reagieren. Das würde aber entweder eine Trennung oder sein Einverständnis voraussetzen. Und auf der anderen Seite würde ich wie gesagt nicht ertragen können, wenn er das mit anderen macht. Ist zwar egoistisch aber leider so. Ausserdem wäre er auch nicht der Typ dafür.
Ich werde das auf jeden Fall als Grundlage für mein Gespräch nutzen, vielen lieben Dank :smile:
 

Benutzer187906  (27)

Klickt sich gerne rein
Seit ein paar Wochen hinterfrage ich mein Leben mit ihm und ob es mir genügt, dass er der einzige Mann in meinem Leben sein wird.
Mal ganz losgelöst von der spezifischen Situation mit deinem Partner:
Was denkst du ist der hauptsächliche Auslöser für diese Frage? Der Druck, bestimmte Erfahrungen unbedingt machen zu müssen, um "mitreden zu können" oder Unzufriedenheit mit deiner jetzigen Situation bzw. die Lust andere Männer kennen zu lernen? Wenn du dir das beantwortest, kannst du die Situation eventuell mit mehr Klarheit betrachten.
Zusätzlich habe ich das Gefühl, dass wir relativ stark in unserem Alltag verfahren sind und dieses Feuer vom Anfang etwas erloschen ist.
Passiert. Leider nicht ungewöhnlich.
Dazu möchte ich sagen, dass er selbst mit sich unzufrieden ist aber einfach keine Lust hat, etwas dafür zutun.
Ungünstige Voraussetzungen für eine Partnerschaft.
Das alles führt leider dazu, dass ich ihm gegenüber auch teilweise abweisend bin weil ich mit dem ganzen schlecht umzugehen weiß.
Er ist unzufrieden und antriebslos. Eventuell brauch er auch mal ein bisschen Zuspruch oder jemanden, der ihm zuhört? Ich weiß ja nicht, wo seine Unzufriedenheit ihren Ursprung hat. Hast du darüber mit ihm geredet? Hast du versucht ihn ein bisschen aufzubauen, ihm zu helfen?
Eine Beziehung bedeutet, miteinander im Team zu arbeiten. Wird oft vergessen. Auch Männer haben manchmal Phasen, wo sie kaputt sind. Auch wenn sie es vielleicht nicht allen auf die Nase binden.
Er weiß davon. Ich habe mit ihm darüber gesprochen, dass ich es momentan schade finde, dass ich neben ihm keine Erfahrungen habe aber er kann das eben nicht nachvollziehen, da er vor mir schon welche sammeln konnte.
Glaube auch, dass er nicht wirklich weiß, was er dazu sagen soll. Was würdest du sagen, wenn er dir eröffnet, dass er es schade findet, jetzt gar keine anderen Frauen kennen zu lernen, wenn er mit dir zusammen ist? Schwierige Situation für eine monogame Beziehung. Gut, ich würde vielleicht darauf zu sprechen kommen, ob dir unter Umständen etwas am Sex fehlt, aber darüber habt ihr ja schon gesprochen und er will dir ja da anscheinend nicht entgegenkommen.

Du hast angedeutet, dass es nicht in eurem Interesse wäre, die Beziehung zu öffnen... Du vermisst aber die Erfahrung mit anderen Männern und er ist auch nicht in der Lage sich deinen sexuellen Wünschen etwas anzunähern.
Klar, dass er sich dabei jetzt nicht gerade toll fühlt. Kam das mit seiner Unzufriedenheit davor oder danach?
Über sein Gewicht haben wir öfter gesprochen.
Sehr gut, Kommunikation ist wichtig. Ist aber auch wichtig, wie ihr darüber sprecht. Fühlt sich die angesprochene Person eher persönlich angegriffen, reagiert sie genervt/trotzig. Und je öfter du das Thema auf diese Weise ansprichst und umso fordernder du wirst, umso weniger Lust hat er dann, etwas zu ändern.

Dazu sei aber gesagt: Wenn er von sich aus keine Lust und Initiative zeigt, sich in Form zu halten und das vor allem auch schon vor der Beziehung nie getan hat, sind deine Chancen ihn zu überzeugen verdammt niedrig. Du kannst jemandem, dem seine Form egal ist, nicht einfach umpolen.
Er war am Anfang der Beziehung eigentlich auch leicht übergewichtig. Hatte da allerdings auch nicht den Wunsch daran was zu ändern.
Ja wie gesagt, da wirst du wahrscheinlich nicht viel bewegen.
also Trennung wäre tatsächlich momentan keine Option für mich.
Es ist schön, wenn Leute für eine Beziehung kämpfen wollen. Das wird heutzutage viel zu wenig getan.
Es ist unschön, wenn sie alleine kämpfen. Zu einer Beziehung gehören zwei Menschen und wenn nur einer am Strang zieht, dann macht derjenige sich kaputt und muss das Gewicht des anderen mittragen.

Ich weiß nur nicht, ob ihr das tun solltet. Denn angenommen ihr schafft das, meinst du dein Wunsch nach anderen Männern wird dann einfach so verfliegen? (Das musst du beurteilen!)
Ansonsten ist er mit seinem Leben zufrieden, so wie es jetzt ist
Optimal wäre, wenn ihr beide zufrieden seid. Aber offensichtlich bist du das nicht, sonst würdest du hier keinen Beitrag verfassen.
Bzgl. der Haushaltsführung sind wir aber leider schon oft aneinander geraten. (...) Er sieht die Sachen oft nicht bzw sieht sie nicht als soo wichtig an.
Ist normal würde ich sagen. Männer tendieren dazu, andere Sachen als wichtig wahr zu nehmen als die Mädels. Versucht euch da irgendwie zu ergänzen ohne euch gegenseitig ständig auf den Sack zu gehen. Dass jeder einen bestimmten Verantwortungsbereich übernimmt z.B..
Zusammen Wohnen ist für eine Beziehung schon so eine starke Belastung, ohne dass man sich über solche Kleinigkeiten streitet.

Weil ich ihn trotz allem liebe und die Zeit nicht einfach wegwerfen will. Weil ich seine Art dennoch schätze und bei ihm zur Ruhe kommen kann und wir schon viel erlebt und geschafft haben. Und weil objektiv gesehen viel hinten dran hängt. Die Hunde, die Wohnung, die gemeinsamen Anschaffungen…
Zeit aus vergangenen Beziehungen ist niemals "weg geworfen". Man lernt immer dazu und hat eine schöne Zeit mit einem Menschen verbracht, der einem mal sehr nahe war. Solch eine Zeit ist im Rückblick nie verschwendet.

Einige Dinge, die ich aber schon mal angesprochen habe und mal probieren wollen würde, wurden von ihm abgelehnt, gerade in sexueller Hinsicht.
Wurden diese Wünsche wirklich eindeutig abgelehnt? Hast du das Thema nur einmal angesprochen? Gibt es eine Chance, dass er sich mit der Zeit dafür öffnet? Wie akut sind diese Bedürfnisse? Sind sie so tief, dass sie immer wieder hoch kommen oder sind es eher so fixe Ideen, die irgendwann wieder verfliegen und nicht wieder kommen? Und wie geduldig bist du, darauf zu warten? Das musst du dich fragen.
Sei dir bewusst, dass wenn es wirklich tiefgreifende Wünsche sind, sie immer stärker werden. Und dementsprechend wirst du immer unzufriedener und das wird eurer Beziehung auf jeden Fall immens schaden.

Wenn du ihm das auch ausreichend deutlich gemacht hast und er keine Lust hat, dir entgegen zu kommen, dann solltest du abwägen, ob diese Beziehung in der Lage ist, sexuelle Unerfülltheit zu rechtfertigen.

Vor allem sexuell würde ich wie gesagt gern mal neues entdecken, herausfinden wie andere Menschen so reagieren. Das würde aber entweder eine Trennung oder sein Einverständnis voraussetzen. Und auf der anderen Seite würde ich wie gesagt nicht ertragen können, wenn er das mit anderen macht. Ist zwar egoistisch aber leider so.
Ja, was soll man dazu sagen. Du willst am Liebsten ohne Risiko mal schauen, ob andere auch auf dich abfahren. Wenn ja, dann kann man ja mal was ausprobieren und wenn nicht, dann hast du ja noch ihn, um nicht allein zu sein? Und er soll bitteschön nur dich haben dürfen? Darauf wird kein Partner, der auch nur ein bisschen Selbstwertgefühl besitzt eingehen und das weißt du ja auch selber.
Ziemlich egoistische Vorstellung ja.

Du sagst du möchtest dich nicht trennen. Du willst gerne Sachen ausprobieren, die dein Partner ablehnt. Du willst eine monogame Beziehung. Du willst mit anderen Männern Sex haben.
Bitte krieg deine Prioritäten auf die Reihe. Für dich, deinen Partner und eure Beziehung. Solange du das nicht geregelt kriegst, wirst du keine Entscheidung treffen können.

Für mich klingt es ehrlich gestanden danach, als wolltest du gerne Sachen mit anderen Männern ausprobieren, würdest aber eher aus Gewohnheit und Bequemlichkeit an eurer Beziehung festhalten. Damit wirst du dir nicht gerecht und ihm tust du damit überhaupt keinen Gefallen. Denn es ist ihm gegenüber auch nicht fair, wenn du die ganze Zeit darüber nachdenkst, wie toll es wäre, mit anderen Männern Sex zu haben.

Denk mal darüber nach und gehe tief in dich. Versuche herauszufinden, wo deine Prioritäten liegen und was dir aktuell, in diesem Moment am wichtigsten ist und entscheide danach, wie du in dieser Beziehung weiter verfährst.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer177271  (22)

Öfter im Forum
Mal ganz losgelöst von der spezifischen Situation mit deinem Partner:
Was denkst du ist der hauptsächliche Auslöser für diese Frage? Der Druck, bestimmte Erfahrungen unbedingt machen zu müssen, um "mitreden zu können" oder Unzufriedenheit mit deiner jetzigen Situation bzw. die Lust andere Männer kennen zu lernen? Wenn du dir das beantwortest, kannst du die Situation eventuell mit mehr Klarheit betrachten.

Passiert. Leider nicht ungewöhnlich.

Ungünstige Voraussetzungen für eine Partnerschaft.

Er ist unzufrieden und antriebslos. Eventuell brauch er auch mal ein bisschen Zuspruch oder jemanden, der ihm zuhört? Ich weiß ja nicht, wo seine Unzufriedenheit ihren Ursprung hat. Hast du darüber mit ihm geredet? Hast du versucht ihn ein bisschen aufzubauen, ihm zu helfen?
Eine Beziehung bedeutet, miteinander im Team zu arbeiten. Wird oft vergessen. Auch Männer haben manchmal Phasen, wo sie kaputt sind. Auch wenn sie es vielleicht nicht allen auf die Nase binden.
Ich bin momentan mit vielem unzufrieden, vieles davon betrifft mich selbst und wenn ich dann über Veränderungen nachdenke, schließt das irgendwie automatisch die Beziehung mit ein weil ich mich gern mit ihm weiterentwickeln würde. Und da ich generell alles immer zerdenke, haben sich eben diese Dinge herauskristallisiert.
Also momentan besteht bei mir hauptsächlich der Wunsch nach einer Veränderung. Jobtechnisch geht das nicht, da ich in Ausbildung bin und diese endlich mal beenden will, Wohnorttechnisch auch nicht, da ich heimatbezogen bin und das auch gar nicht möchte. Dann bleibt für mich nur noch ich selbst und verbunden damit dann auch die Beziehung, weil ich für mich selber dann einfach nicht mehr in unser altes Beziehungsbild passe und mich eingeengt fühle. Dabei rede ich jetzt auch gar nicht unbedingt von anderen Männern oder Partnern generell sondern von einem Eingeengt fühlen auf emotionaler Ebene…anders kann ichs leider nicht wirklich in Worte fassen.
Wenn ich das jetzt genauso meinem Freund erzählen würde, würde er mich einfach null verstehen :grin: er ist da einfach nicht so irrational wie ich.
Das ist das bei dem Thema mit dem Gewicht ähnlich. Das einzige, was ich mal aus ihm herauskitzeln konnte, ist dass er sich damit selbst unwohl fühlt. Unterstützen möchte ich ihn gerne, ich koche auch oft und viel mit Gemüse aber unterm Strich muss er selbst etwas dafür tun und mit abnehmen kenne ich mich leider nicht so aus, da ich selbst schon immer schlank war.
Ich habe ihm dabei auch immer versichert, dass ich ihn mit all seinen Makeln und Macken liebe aber wenn man sich irgendwann optisch gehen lässt, hörts bei mir auch auf.

Glaube auch, dass er nicht wirklich weiß, was er dazu sagen soll. Was würdest du sagen, wenn er dir eröffnet, dass er es schade findet, jetzt gar keine anderen Frauen kennen zu lernen, wenn er mit dir zusammen ist? Schwierige Situation für eine monogame Beziehung. Gut, ich würde vielleicht darauf zu sprechen kommen, ob dir unter Umständen etwas am Sex fehlt, aber darüber habt ihr ja schon gesprochen und er will dir ja da anscheinend nicht entgegenkommen.

Du hast angedeutet, dass es nicht in eurem Interesse wäre, die Beziehung zu öffnen... Du vermisst aber die Erfahrung mit anderen Männern und er ist auch nicht in der Lage sich deinen sexuellen Wünschen etwas anzunähern.
Klar, dass er sich dabei jetzt nicht gerade toll fühlt. Kam das mit seiner Unzufriedenheit davor oder danach?
Wenn er mir sagen würde, dass er gern wieder andere Frauen kennenlernen würde, würde ich zunächst mal bei mir den Fehler suchen. Ob ihm was von mir fehlt, ob ich nicht aufmerksam genug war und Signale übersehen habe oder ob sich an den Gefühlen evtl etwas geändert hat.
Über das Thema Sex haben wir schon des öfteren gesprochen, ja. Ich muss da allerdings auch sagen, dass ich halt nicht wirklich beurteilen kann, ob er jetzt megageil ist oder eben nicht. Weil ich nicht vergleichen kann. Mit den Jahren ist er besser geworden weil ich auch inzwischen ehrlich sagen kann, was mir gefällt und was nicht. Da liegt der Fehler bei mir, das hätte früher kommen können.
Ich weiß allerdings nicht, ob wir uns da wirklich zu 100% ergänzen.
Das Thema mit den anderen Männern habe ich noch nicht angesprochen, da ich für mich selbst erstmal schauen wollte, welchen Stellenwert das hat. Leider bin ich da aber noch nicht wirklich weiter.
Es ist schön, wenn Leute für eine Beziehung kämpfen wollen. Das wird heutzutage viel zu wenig getan.
Es ist unschön, wenn sie alleine kämpfen. Zu einer Beziehung gehören zwei Menschen und wenn nur einer am Strang zieht, dann macht derjenige sich kaputt und muss das Gewicht des anderen mittragen.

Ich weiß nur nicht, ob ihr das tun solltet. Denn angenommen ihr schafft das, meinst du dein Wunsch nach anderen Männern wird dann einfach so verfliegen? (Das musst du beurteilen!)

Optimal wäre, wenn ihr beide zufrieden seid. Aber offensichtlich bist du das nicht, sonst würdest du hier keinen Beitrag verfassen.
Ich glaube auch, dass ihm auch nicht wirklich bewusst ist, was für ein Chaos gerade in meinem Kopf vorgeht. Und ich kann es leider so schwer in Worte fassen, dass er damit oft überfordert ist und sich dann von mir Vorgaben wünscht, wie er damit umgehen soll. Da ich die aber selbst selten habe, stecken wir da dann leider wieder fest.
Man liest hier ja auch oft von Beziehungen, die über Jahrzehnte halten, wo es keine anderen Partner vorher gab. Ich bin also schon davon überzeugt, dass es klappen kann aber dazu muss eben eine beiderseitige Entwicklung stattfinden und ich weiß nicht, wie ich ihn dabei mitnehmen kann.
Ist normal würde ich sagen. Männer tendieren dazu, andere Sachen als wichtig wahr zu nehmen als die Mädels. Versucht euch da irgendwie zu ergänzen ohne euch gegenseitig ständig auf den Sack zu gehen. Dass jeder einen bestimmten Verantwortungsbereich übernimmt z.B..
Zusammen Wohnen ist für eine Beziehung schon so eine starke Belastung, ohne dass man sich über solche Kleinigkeiten streitet.
Daran arbeiten wir auf jeden Fall, da funktioniert die Kommunikation inzwischen zum Glück einigermaßen.
Wurden diese Wünsche wirklich eindeutig abgelehnt? Hast du das Thema nur einmal angesprochen? Gibt es eine Chance, dass er sich mit der Zeit dafür öffnet? Wie akut sind diese Bedürfnisse? Sind sie so tief, dass sie immer wieder hoch kommen oder sind es eher so fixe Ideen, die irgendwann wieder verfliegen und nicht wieder kommen? Und wie geduldig bist du, darauf zu warten? Das musst du dich fragen.
Sei dir bewusst, dass wenn es wirklich tiefgreifende Wünsche sind, sie immer stärker werden. Und dementsprechend wirst du immer unzufriedener und das wird eurer Beziehung auf jeden Fall immens schaden.
Mir geht es dabei auch hauptsächlich darum, mal was neues auszuprobieren, was es auch immer ist aber dafür scheint die Motivation zu fehlen bzw dass er mit dem zufrieden ist, wie es ist. Wir kommen dabei auch oftmals beide auf unsere Kosten aber eintönig ist es dennoch.
Ja, was soll man dazu sagen. Du willst am Liebsten ohne Risiko mal schauen, ob andere auch auf dich abfahren. Wenn ja, dann kann man ja mal was ausprobieren und wenn nicht, dann hast du ja noch ihn, um nicht allein zu sein? Und er soll bitteschön nur dich haben dürfen? Darauf wird kein Partner, der auch nur ein bisschen Selbstwertgefühl besitzt eingehen und das weißt du ja auch selber.
Ziemlich egoistische Vorstellung ja.
Das werde ich auch nicht von ihm verlangen und dass das daneben wäre, könnte vermutlich auch ein Blinder sehen :smile:
Du sagst du möchtest dich nicht trennen. Du willst gerne Sachen ausprobieren, die dein Partner ablehnt. Du willst eine monogame Beziehung. Du willst mit anderen Männern Sex haben.
Bitte krieg deine Prioritäten auf die Reihe. Für dich, deinen Partner und eure Beziehung. Solange du das nicht geregelt kriegst, wirst du keine Entscheidung treffen können.
Das versuche ich, vielen Dank auf jeden Fall für die vielen Denkanstöße.
 

Benutzer172636 

Beiträge füllen Bücher
Für mich klingt das so, als hättet ihr einander kennengelernt , zusammengewachsen und während er bei seinem Endpunkt angekommen ist, wächst du weiter.
Um mal eine Metapher zu wählen: Ihr wart wie zwei verflochtene Blumen, du merkst, dass du mehr Platz, mehr Sonne, mehr Leben haben möchtest und ihr geratet gerade immer mehr in Schieflage, wo keiner von euch beide hinwollte, wo ihr aber hingeratet, da ihr in zwei verschiedene Richtungen wollt und das gerade jetzt, wo sich bei dir alles noch zusätzlich durch die laufende Ausbildung, die Perspektive, etc. beschleunigt wird.

Was mir auffällt ist aber auch dein Hang zur Sicherheit während du eigentlich Veränderung haben möchtest und dich weiterentwickeln möchtest. Hast du dir schonmal überlegt, inwiefern das gehen würde? Weil meistens ist es ja nicht „nur“ das sexuelle, sondern man möchte „wachsen“, Menschen kennenlernen, sich selbst entdecken, Erfahrungen machen, etc. Mir fällt dabei auf, dass du den Wohnort bereits als komplett fix benennst, deine Beziehung aber deutlich weniger. Das gibt mir Anlass zu denken, dass dort bereits eine Verrückung von Prioritäten stattgefunden hat und zwar eher weg von der Beziehung. Das weckt den Eindruck, als würdest du bereits wissen, dass du die für dich wichtigen Schritte mit ihm nicht machen können wirst — du kannst natürlich versuchen, ihn weiterhin mitzunehmen, aber das wird euch wahrscheinlich beide nicht glücklich machen, denn er ist ja bereits zufrieden und mehr möchte er nicht. Das gilt es leider zu akzeptieren und die Option, die dir dann offensteht, beinhaltet, dass du deinen Weg allein beschreitest. Für mich klingt es so, als müsstest du auch noch lernen, dir selbst die Sicherheit zu geben, die du benötigst. Das heißt, für dich wäre die Weiterentwicklung nicht nur sinnvoll, sondern auch essenziell.

Zu den Wünschen: Du wirst irgendwo auf Sicherheit verzichten müssen, wenn du fliegen lernen willst. Sei es, weil du z.B. reist und dich mit neuen Kulturen konfrontierst oder weil du neue Menschen kennenlernst und auf diese Weise die Möglichkeit hast, dich selbst auszuprobieren und zu testen, wer du sein möchtest.
Ich würde dir raten, zu evaluieren, in welche Richtung du dich weiterentwickeln möchtest, wie du das jetzt bereite innerhalb der Beziehung kannst und dann zu schauen, ob und wie das umsetzbar ist.
 

Benutzer188133  (34)

Ist noch neu hier
Man liest hier ja auch oft von Beziehungen, die über Jahrzehnte halten, wo es keine anderen Partner vorher gab. Ich bin also schon davon überzeugt, dass es klappen kann aber dazu muss eben eine beiderseitige Entwicklung stattfinden und ich weiß nicht, wie ich ihn dabei mitnehmen kann.
Hier. Ich führe so eine Beziehung.
Und ich kann nur sagen, auch nach knapp 20 Jahren, dass es nie ohne Krisen geht, wenn Wachstum und immer wieder füreinander-entscheiden da sein soll.

Wenn dir etwas an ihm liegt, dann redet! du musst nicht alles vorsortiert haben, ich kenne den Drang sehr gut :zwinker: aber fangt an zu reden. Wenn er nicht ins Gespräch und den Konflikt gehen will, dann kannst du da weitermachen wo du grade bist. Zeig dich doch mit allen unklaren Zweifeln und deinen Gefühlen. Und dann schaut was drauß wird. Entweder ein klareres Ja und Veränderungen oder ein klares Nein und Veränderungen. So oder so.
 

Benutzer187906  (27)

Klickt sich gerne rein
Also momentan besteht bei mir hauptsächlich der Wunsch nach einer Veränderung. Jobtechnisch geht das nicht, da ich in Ausbildung bin und diese endlich mal beenden will, Wohnorttechnisch auch nicht, da ich heimatbezogen bin und das auch gar nicht möchte.
Ja, das sind irrationale Gedanken. Dein Wunsch nach Veränderung muss einem bestimmten Zustand entspringen - IRGENDEINE Veränderung wird dich nicht zufrieden stellen. Du musst das ändern, was dich stört. Übe Selbstreflektion. Versuche deine Emotionen mal bewusst wahr zu nehmen.
Eingeengt fühlen auf emotionaler Ebene
Ja, weil die Beziehung stark auf dein jetziges Ich zugeschnitten ist. Das merkst du an seinen Reaktionen auf deinen Wunsch nach Veränderung und dass er diesen eben nicht teilt. Du hast das Gefühl, nichts ändern zu können, weil du denkst, du steckst im Schraubstock.
kenne ich mich leider nicht so aus, da ich selbst schon immer schlank war. (...)
aber wenn man sich irgendwann optisch gehen lässt, hörts bei mir auch auf.
Ist eigentlich einfach... Weniger kcal essen als man verbraucht. Bei vielen hapert es da an der Disziplin, bzw. der Motivation das durchzuhalten.
Dass du das nicht akzeptieren möchtest, kann ich sehr gut verstehen. Ich finde, sich körperlich/gesundheitlich gehen zu lassen zeugt von fehlender Wertschätzung der Beziehung. Du darfst nur nicht vergessen, dass es Menschen gibt, denen das tatsächlich egal ist. Und die Einstellung eines Menschen zu bestimmten Dingen zu ändern ist in den meisten Fällen aussichtslos. Ausnahmen bestätigen zwar die Regel, aber erwarte da nicht allzu viel.
Wenn er mir sagen würde, dass er gern wieder andere Frauen kennenlernen würde, würde ich zunächst mal bei mir den Fehler suchen.
Das wäre dann aber auch kein gesunder Ansatz, wenn du dann bei dir nach Fehlern suchen müsstest, um die Beziehung zu retten. Man schickt seinen Partner nicht auf "Fehlersuche" und lässt ihn dann damit alleine.
Nach dem Motto: "Änder irgendwas, weil so wie du bist gefällt mir das nicht mehr". Das wäre schlichtweg eine richtig beschissene Aktion und nichts, was man in einer Beziehung tun sollte. Für mich ein potenzieller Trennungsgrund.
Es wäre nicht deine alleinige Aufgabe nach einem "Fehler" zu suchen. Es wäre eure Aufgabe darüber zu reden und gemeinsam herauszufinden was genau Sache ist. Und so ist es in deinem Fall auch.
Über das Thema Sex haben wir schon des öfteren gesprochen, ja. Ich muss da allerdings auch sagen, dass ich halt nicht wirklich beurteilen kann, ob er jetzt megageil ist oder eben nicht. Weil ich nicht vergleichen kann. Mit den Jahren ist er besser geworden weil ich auch inzwischen ehrlich sagen kann, was mir gefällt und was nicht. Da liegt der Fehler bei mir, das hätte früher kommen können.
Vielleicht spricht da aus mir nur männliche Naivität, aber ich habe noch nie bewusst Sexpartnerinnen miteinander verglichen. Ich jage nicht dem "Besten Sex" der Welt hinterher. Ich habe gern schönen Sex mit einer Frau, die mich anturnt und die ich wundervoll finde. Fertig aus. Mit einigen war es schöner als mit anderen. Aber das hat für mich weniger etwas damit zu tun, dass meine Partnerin "Leistung bringen" muss. Sex ist für mich wie ein Tanz, bei dem die Partner eben harmonieren oder halt nicht. Und je leidenschaftlicher und harmonischer der Tanz und je mehr man sich und seine Bedürfnisse ausleben und beim anderen fallen, gehen lassen kann, umso schöner der Sex.
Und ja, Kommunikation spielt dabei eine entscheidende Rolle, egal ob verbal oder nonverbal. Hauptsache sie funktioniert.
Ich weiß allerdings nicht, ob wir uns da wirklich zu 100% ergänzen.
100% Ergänzung wirst du nie finden. Das Sexleben eines Menschen und seine Bedürfnisse sind dynamisch. In einer monogamen Beziehung sind zwei Menschen. Das aufeinander abzustimmen erfordert je nach Wunsch Offenheit, Toleranz und Bereitschaft.
Übrigens nicht nur in Sachen Sex.
Und ich kann es leider so schwer in Worte fassen, dass er damit oft überfordert ist und sich dann von mir Vorgaben wünscht, wie er damit umgehen soll. Da ich die aber selbst selten habe, stecken wir da dann leider wieder fest.
Daran arbeiten. Probiere dazu vielleicht dir Ruhepausen zu setzen und einfach mal nur deinen Gedanken freien lauf zu lassen. Zur Not schreib sie auf. Hilft einigen Leuten.
Mir geht es dabei auch hauptsächlich darum, mal was neues auszuprobieren, was es auch immer ist aber dafür scheint die Motivation zu fehlen bzw dass er mit dem zufrieden ist, wie es ist. Wir kommen dabei auch oftmals beide auf unsere Kosten aber eintönig ist es dennoch.
Was es auch immer ist? Also hat er generell jegliche Veränderungen an eurer sexuellen Interaktion ausgeschlossen? Eventuell hindert ihn Unsicherheit daran, Veränderung umzusetzen? Hast du mal von dir aus versucht, während dem Sex was zu ändern, um einen Anreiz zu geben?
Ist natürlich verdammt schwierig, wenn er sich so vehement gegen alles wehrt und einfach immer so weiter machen will, wenn du auch mal was ausprobieren möchtest. Und könnte für dich wie gesagt langfristig in ziemlicher Unzufriedenheit resultieren.

Wenn du meinst, dass dein Wunsch nach Veränderung hauptsächlich dem Wunsch nach sexueller Abwechslung mit deinem Partner entspricht, dann versuch dich erstmal darauf zu konzentrieren. Wenn sich das nicht realisieren lässt, dann musst du weitersehen, was du daraus machst, bzw. herausfinden ob diese Beziehung dich glücklich macht oder unzufrieden und dann eine Entscheidung treffen.
 
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