Geben wir uns keine Mühe mehr?

C

Benutzer180779 

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Hallo ihr alle,

wir zwei sind jetzt seit 6 Jahren und fast 6 Monate zusammen und es schleicht sich halt doch immer mehr und mehr der Alltag ein.

Der Sex ist mittlerweile auch nicht mehr so häufig, wie er meistens in den Anfängen einer Beziehung ist und bei uns auch war. Wir haben so, wenn es hochkommt 2-3 Mal pro Monat Sex und das ist dann auch eher so Standard-Sex (also aus meiner, unserer Sicht). Am Wochenende vor dem Aufstehen, vielleicht mal Nachmittags. Sie bläst mich dann eine Variation aus unseren 3 "Lieblings"-Stellungen.

Das Problem daran ist: Ich bin damit nicht mehr zufrieden besser gesagt glücklich. Sie macht sich nicht so viel aus Sex wie ich, ich finde ihn wichtig. Sie kommt auch selten zum Orgasmus, wobei ich sicher weiß, dass sie "kommen kann" und ich es "weiß", wie es bei ihr "funktioniert"; ganz zu Beginn der Beziehung kam sie mir quasi jedes Mal und sie hat es richtig genossen, also zumindest mehr als es jetzt leider der Fall ist.

Ganz ab und zu haben wir früher sogar so kleine BDSM-Peitsch-Spielchen gespielt. Sie in sexy Strapse mit Leder-Overknees und einer Reitgerte ich nackt. Irgendwann hat das dann sowieso zum Sex geführt und die ganzen Requisiten flogen in weitem Bogen von uns und wir f****** dann Esstisch oder sonst wo es sich eben geboten hat. Also nicht so richtig BDSM sondern einfach nur ein wenig "spielen" halt. Ich für mich hab das genossen und ihren Reaktionen damals zur Folge wohl auch.

Das alles passiert nun seit Monaten gar nicht mehr. Ich vermisse einfach die sexuelle Spannung.

Auch unsere Unternehmungen waren früher noch sexuell aufgeladener: Wir sind früher schick rausgeputzt zum Essen gegangen, danach noch einen Drink und zu Hause dann "whiku-whiku-whiku". Sie hat sich auch unten drunter für mich schick gemacht. Make-Up, Haare, Dessous, Strapse, Heels, usw. usf.

So und nun zu mir, bevor ihr mich jetzt tot-schlägt hier: Ich weiß, das war jetzt alles immer so geschrieben "sie macht für mich, sie zieht an für mich, sie verführt mich usw. usf.". Ich habe sie in all den langen Jahren immer wieder gefragt, was ich auf dieser Ebene für sie machen kann. Aber es kam nie wirklich was. Sie mag es wenn ich mich an solchen Abenden ebenfalls Adrett-Anziehe; Hemden, Leder-Schuhe usw. usf. Das ist auch alles der Fall, das mache ich natürlich auch für sie. Aber sexuell hat sie nichts wo sie bei Männern wirklich abfährt.
Ich hab uns auch einige Male schönes Badewasser mit Kerzenstimmung eingelassen. Es hat sie natürlich gefreut. Solche Dinge eben.

Solche Wochenenden, wie ich ein paar Absätze weiter oben geschildert habe, will sie nicht mehr wirklich. Anfragen in der Art: "Wie früher mal wieder essen gehen?!" werden abgelehnt. Wenn ich ihr sage, wie sexy damals sie war, folgt nur, dass sie das nicht mehr will und auch nicht sei. Sie mag das Gefühl von Strümpfen auf der Haut nicht, ihr "stelle es da die Haare auf, wenn die Oberschenkel aneinander reiben".
Wir gehen am Freitag/Samstag-Abend mittlerweile meistens gegen 22:00 schlafen. Da sie generell Frühaufsteher ist, steht sie dann oft um 7:00 früh auf der Matte und macht Haushaltsdinge.

Unser generelles zusammenleben ist aber schon gut: Wir teilen uns die Hausarbeit, durch Homeoffice bedingt mache ich mittlerweile sogar wesentlich mehr als sie, was ich ok finde und kann ihr aus der Sicht sogar noch zusätzlich Druck nehmen.
Tiefergehende Entscheidungen was das allgemeine Leben betrifft meistern wir ohne große Streits. Wir haben die letzten 2,5 Jahre auch ein Haus gebaut in dem wir nun seit ziemlich genau einem Jahr wohnen. Der Garten ist jetzt noch dran, was aktuell leider mehr Arbeit in Form Absprachen mit der Stadt usw. usf nach sich zieht als wir alle gedacht haben.
Noch dazu habe ich die letzten Monate immer wieder mit schwerwiegenden Hautproblemen zu Kämpfen gehabt, die sich nun aber Gott sei Dank bessern und anscheinend auch weg bleiben. Wer schon mal enorme Hautprobleme über mehrere Monate hinweg gehabt hat, weiß, dass zärtliche Nähe leider damit nix angenehmes sind. Sie wusste das natürlich und hat dann natürlich ihren Kontakt zu mir noch mehr zurückgefahren. Irgendwie in dieser Zeit muss uns der wenige Sex/Erotik noch zusätzlich abhanden gekommen sein.

Kurzum: In unserem Leben fehlt Erotik. Mich macht es mittlerweile wahnsinnig. Ich kann irgendwie mittlerweile auch gar nicht mehr offen zu diesem Thema auf sie zugehen aus Angst vor wiederholter Zurückweisung. Auf Dauer kann es so nicht mehr weiter gehen.
Auch kommt bei ihr wie auch bei mir langsam so der Gedanke nach dem Kinderwunsch. Nur kann ich mir ehrlicherweise keine Kinder vorstellen, wenn der Sex/Erotik aktuell so gar nicht funktioniert. Wie soll das werden, wenn dann Kinder da sind und die dann die aktuell noch freie Zeit (die man ja unter anderem für Sex verwenden könnte?!) "auffressen" und wir uns zu Sex dann auch noch Zeit freuschaufeln müssten? Da kann ich meinen Schwanz auf sehr lange Zeit ja gleich komplett wegbinden oder besser, gleich abschneiden lassen...; so böse das klingt so real ist es wohl.


Habt ihr Tips für mich/uns? Die Beziehung einfach so über Bord werfen kommt für mich nicht in Frage, weil uns partnerschaftliches Zusammenleben außerhalb von Sex/Erotik sehr gut passt. Dieses verflixte Thema muss doch in den Griff zu bekommen sein.
 
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Sorceress Apprentice

Benutzer89539 

Team-Alumni
Ich würde noch mal das Gespräch mit ihr suchen. Klingt leider wirklich als wären Sex und Erotik für sie nicht mehr so wichtig, oder sogar etwas unangenehm.

Als grundsätzliche Optionen sehe ich:
  • Es gibt etwas, das ihr wieder mehr Leidenschaft gibt. (müsste sie dir natürlich sagen)
  • Ihr öffnet die Beziehung.
  • Du arrangierst dich damit. (stelle ich mir schwer vor, so wie du es beschreibst - das frustrierende Gefühl wird ja im Laufe der Zeit nicht besser)
  • Ihr trennt euch.
Vielleicht hilft euch ja auch eine Sexual- oder Beziehungsberatung?

Oder vielleicht auch mal ein gemeinsamer Urlaub oder so, um den Alltag zu durchbrechen? (OK ich weiß, schlechtes Timing, aber so generell)
 
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C

Benutzer180779 

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Erstmal vielen lieben Dank für deine Antwort.


Das Gespräch muss ich mit ihr demnächst nochmal suchen. Ich werde abermal das kommende Wochenende abwarten, weil wir da doch direkt mal planen wieder ins Kino zu gehen.

Aktuell läuft ja dieser zweite Teil dieser Teenie-Schmonzette der "After" Buchreihe. Ich habe hierfür auch direkt den ersten Teil auf DVD besorgt, damit wir "richtig" einsteigen können :grin: Das sind Filme die ich sonst so eigentlich gar nicht so anschaue, aber auf Grund der aktuellen Lage in den Kinos muss ein Kino-Liebhaber wie ich es bin, halt auch auf sowas zurückgreifen und wenn ich meiner Freundin so etwas gutes tun kann (ihr macht der Film auf DVD bzw. am WE im Kino sicherlich Spaß!), dann mach ich das eben auch.
Vielleicht hat sie ja selbst mal wieder einen "knisternden Abend" im Kopf? Ich weiß es nicht. Ich lasse mich ja bei sowas auch gerne überraschen.

Was ihr mehr Leidenschaft bringt, kann sie mir nicht sagen. Wie oft wir da schon drüber gesprochen haben... Ich hab manchmal so den Eindruck, dass sie selbst über sich nicht richtig Bescheid weiß. Oben habe ich so kleine BDSM-Sessions erwähnt. Ich bin mir sehr sicher, dass ihr das alles immer sehr Spaß gemacht hat. Ihre (körperlichen) Reaktionen haben jedenfalls Bände gesprochen. Warum sie dann nicht einfach sagt, das was wir "da mal gemacht/gespielt haben fand ich geil", verstehe ich einfach nicht.

Bisher war diese berühmte "Öffnung der Beziehung" nie eine Option für mich; aktuell denke ich mehr und mehr darüber nach, wobei ich eben doch ganz tief im Herzen der Typ für absolut monogame Beziehung bin und wenn ich raten müsste, würde ich meine Hand ins Feuer legen und sagen, dass sie über so etwas nicht mal nachdenkt.

Mich damit arrangieren läuft nun im Endeffekt seit ca. Mai 2019 (und auch schon weiter im Vorfeld davon, wenn ich genau überlege) da war der letzte Abend an dem das letzte Mal alles so war, wie ich mir das vorstelle und wie es vermutlich in einer gesunden Liebesbeziehung auch sein sollte. Warum weiß ich das so genau? Weil es der vorletzte Jahrestag war. Der diesjährige Jahrestag fiel auf Grund meiner gesundheitlichen Probleme aus. Und das Arrangieren fällt mir mittlerweile Tag um Tag, Woche um Woche schwerer. Es drängt sich nicht nur die Kinderfrage immer prominenter in den Vordergrund sondern was noch schlimmer ist, die interessantesten Jahren hinsichtlich des hier diskutierten leichtsinnig "zu verspielen".

Ja, eine Trennung. Das ist natürlich der krasseste Sache. Zumal wir beide sehr viel Herzblut und finanzielle Mittel in das Haus gesteckt haben. Der Gedanke lässt mich innerlich weinen, zumal wir uns auf partnerschaftlicher Basis sehr gut verstehen.

Einen gemeinsamen Urlaub hatten wir in der Tat erst vor wenigen Tagen. Angelegt war dieser auf 4 Übernachtungen, von denen wir leider nur 3 Tage wahrnehmen konnten, weil mein gesundheitliches Problem wieder enorm zuschlug. Nach dem wir am eigentlichen 5. Urlaubstag und die Nacht vorher dann wieder zu Hause waren und ich sofort früh-morgens beim Arzt war, wird es nun die letzten 5-6 Tage deutlich besser und zwar anders besser als wie es die letzten Monate immer wieder Mal zwischendurch besser werde um dann gleich heftig wieder zurückzukommen. Die Therapie aufgrund eines anderen Arztes der das Problem seit Monaten wohl als erste Mal richtig erkannt hat, hat nun wohl wirklich funktioniert. Und nun da ich eben auch körperlich langsam wieder "auf der Höhe" bin, drängt mich Erotik, Sex und Leidenschaft um so mehr (mehr oder weniger ausgehungert, kann man sich ja denken!), weil das alles zu dem wenigen was wir die letzten Monate eh nur hatten, wegen mir persönlich noch weiter auf Sparflamme war...

Aber zurück zum Vorschlag Urlaub: Aufgrund Gesundheit konnte dieser Urlaub auch nicht seine vollständige Wirkung entfalten, auch und obwohl wir in den wenigen Tagen sogar 2x Sex hatten, der aber auch eher "ein müssen" war; nicht zu letzt weil ich da eben kurz vor einem erneuten Ausbruch meiner Problem stand.

Manchmal frage ich mich sogar, ob die anhaltenden schwerwiegenden gesundheitlich Probleme nicht sogar von meiner misslichen psychischen Lage kommen? Nicht umsonst heißt es "Die Haut ist der Spiegel der Seele"; einen Teil trägt das Ganze sicherlich dazu bei. Mal davon abgesehen, das Hautprobleme im Allgemeinen nichts neues bei mir sind.
 
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L

Benutzer178725 

Öfter im Forum
Denkst du ihr könnte in letzter Zeit etwas passiert sein, dass ihr da übel aufstößt?

Wenn Sie sich vorher so gerne schick gemacht hat, dann scheint sie sich ja so nicht mehr gut zu fühlen und da wird es sicher eine Ursache für geben. Hat sie zu oder abgenommen? Job gewechselt? Eventuell fühlt sie sich einfach nicht mehr gut so wie sie ist.

Wenn sie nichts unternehmen will, dann könntest du ab und an ja auch mit deinen Kumpels weg gehen. Ist natürlich schade, aber vielleicht hilft es euch.

Frag sie sonst einfach mal vorsichtig und erzähl das aus deiner Perspektive. Bsp.: "Ich fühle mich unzureichend/ nicht als wenn ich dir noch gefalle/ Ich habe das Gefühl irgend etwas stimmt nicht, weil.." Ungefähr so bloß aus deiner Sicht und nicht als Vorwurf ausgelegt.
 
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C

Benutzer180779 

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Also es ist schon so, dass sie auch früher mehr so der lässige Typ war. Sie hat sich halt gerne für mich, ich nenne es mal "aufgebrezelt". Ich fand das so ok und habe diese Abende immer als etwas ganz besonderes in meinen Erinnerungen abgespeichert.

Wo ich noch eine letzte große Hoffnung drin sehe, ist, wenn sie mal die Pille absetzt. Viele Frauen berichten, dass während langjähriger Pilleneinnahme sie eigentlich genau solche Symptome bekommen die meine Freundin im Grunde auch zeigt, und nicht zuletzt Abnahme der sexuellen Libido bis quasi gleich Null, was sie mittlerweile erreicht hat.
Hier ist es aber so, dass sie vehement ihren Standpunkt bzgl. Pille absetzen derart vertritt, dass sie die Pille nur dann absetzt, wenn wir quasi dann "sofort" mit der Kinderplanung beginnen. Aber genau darauf will ich mich nicht einlassen, weil mir keiner die Garantie geben kann, dass sicher unser Sex-Problem ohne Pille aber ggf. mit Kindern bessert.
Meine Idee dahinter wäre, dass sie absetzt und wir eine x-beliebige Zeit anderweitig verhüten und ich schauen kann ob sich das Problem bessert. Auch hier beim Schreiben dieser Zeilen hab ich ein schlechtes Gewissen, weil das doch sehr "berechnend" ist, wenn ihr versteht was ich meine. Ein weiterer Punkt warum sie gegenüber der Idee "absetzen, aber dann anders verhüten" nicht gerade vor Freude springt, ist, dass sie aus der Vergangenheit weiß, dass sie unheimliche Regelschmerzen hat. Diese Schmerzen sind das eine und das andere ist dann, dass sie in einem Monat für mindestens 3-4 Tage ausfällt. Dies macht ihrer Ansicht nach alles schwieriger auch Urlaubsplanungen und so...

Auch ein großes Problem ist, dass ich auch mittlerweile einfach aus eigener Sicht für mich kein Gefühl mehr bekomme meiner Partnerin auf sexueller Ebene etwas bieten zu können. Ich fühle mich entmannt. Sie berührt sich beim Sex nicht selbst. Sie mag nicht geleckt werden (ich würde ihr so gerne diese Gefühle geben). Sie hat einfach kein bisschen Erotik mehr in sich. Einfach nichts. Der Sex wird immer mehr zum Pflichtprogramm, dass sie einfach ab und zu machen muss, weil sie halt doch einen Partner hat. Das klingt alles so schrecklich hart, ich raste in mir drin aus, sowas schreiben/beschreiben zu müssen. Ich zweifle mittlerweile an mir selbst.
Du hast das eigentlich hiermit sehr gut beschrieben:
"Ich fühle mich unzureichend/ nicht als wenn ich dir noch gefalle/ Ich habe das Gefühl irgend etwas stimmt nicht, weil.."
Ich bin einfach aufgrund meiner Sozialisierung so "eingestellt", dass es ein Mann seiner Frau doch "besorgen können sollte", natürlich wenn sie es will. Ich wäre zu so vielen sexuelle Dinge bereit sie mit meiner Freundin auszuprobieren. Aber alles was ich ihr vorschlage wird abgelehnt; manchmal habe ich auch den Eindruck sie schämt sich. Keine Ahnung. Der Aspekt kommt aber sicherlich auch ein wenig hinzu.
Hat sie zu oder abgenommen? Job gewechselt?
Also so richtig zugenommen hat sie nicht; ja vielleicht 1-2kg aber nix, warum sie jetzt da so rummachen müsste. Sie geht regelmäßig ins Fitness Studio die Auswirkungen sieht man mittlerweile enorm, ich gehe eigentlich auch, konnte aber aufgrund meiner gesundheitlichen Probleme nicht regelmäßig gehen. Prinzipiell würde ich aber auch super auf so eine Art Training drauf ansprechen. Ich habe aber auch mit wenig oder gar keinen Sport keine Gewichts oder Figurprobleme. Hier war übrigens auch indirekt angesprochen der Grund, dass sie mich körperlich nicht (mehr) attraktiv finden könnte, was man mit Fitness oftmals dann doch verbessern kann. Natürlich brachte das alles auch nichts.
Wie gesagt ich weiß nicht mehr was ich tun soll.

Tja und mit anderen etwas Unternehmen wird mittlerweile auch zusehendes schwieriger, weil der ganze Freundeskreis mittlerweile mit Kindern rummacht und jeder irgendwie nur noch daheim sein will/muss (zum Teil natürlich auch verständlicherweise). Ich frage mich da trotzdem dann immer, wie das bei denen funktioniert?! Die müssen doch auch mal raus?
Und davon mal ab: Mir würde Weggehen ohne meiner Freundin sicherlich kurzzeitig Ablenkung geben, aber im Grunde bleibt das Problem bestehen.
 
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Yurriko

Benutzer174969  (29)

Sehr bekannt hier
Aber genau darauf will ich mich nicht einlassen, weil mir keiner die Garantie geben kann, dass sicher unser Sex-Problem ohne Pille aber ggf. mit Kindern bessert.
Ich geb dir die Garantie, dass es nicht besser wird. Sobald Kinder da sind, vor allem Kleinkinder, ist immer Zusatz-Belastung da und das Sexleben steht erstmal ganz weit hinten an.

Muss nicht bei jedem Paar sein, aber wenn ihr ohne Kinder schon kein Sex habt, dann würde ich mich vom Gedanken "Sex" verabschieden, sobald Kinder da sind.
 
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C

Benutzer180779 

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Ich geb dir die Garantie, dass es nicht besser wird. Sobald Kinder da sind, vor allem Kleinkinder, ist immer Zusatz-Belastung da und das Sexleben steht erstmal ganz weit hinten an.

Ich habe oben in meiner Antwort im Grunde nichts anderes geschrieben, nur, dass ich es eben (Gott sei Dank) nicht selber bestätigen kann.
 
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Sklaen

Benutzer175418  (40)

Öfter im Forum
Du schreibst sehr ausführlich darüber wie sehr auch deine gesundheitlichen Probleme euer Sexleben und die Erotik beeinträchtigt haben.
Vielleicht hat sie sich auch dir zuliebe soweit zurück genommen?
Jetzt geht es dir besser, du willst wieder mehr.
Da muss sie sich eventuell auch erst wieder drauf einstellen.
Lust ist ja auch nichts das man nach Bedarf an und ausknipsen kann, so wie es grad passt.
Verstehst du was ich meine?
 
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Metallfuß

Benutzer177659  (39)

Verbringt hier viel Zeit
dass sie aus der Vergangenheit weiß, dass sie unheimliche Regelschmerzen hat. Diese Schmerzen sind das eine und das andere ist dann, dass sie in einem Monat für mindestens 3-4 Tage ausfällt
Das hat nichts mit dem Sex zu tun und würde auch nicht helfen, aber ist mal Endometriose abgeklärt worden? Ich kenn jetzt einige Frauen die heftige Regelschmerzen hatten und bei denen das dann diagnostiziert wurde.
 
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Mann im Mond

Benutzer18780 

Geheimdienstchef
Ich würde dir dieses Video empfehlen anzusehen:

In Kurzform: Langzeitbeziehungen befriedigen das Bedürfnis nach Sicherheit.
Sind aber gerade deswegen eine Herausforderung für das Bedürfnis nach Überraschung/ Neuem / Unbekanntem.
 
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C

Benutzer180779 

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[...] aber ist mal Endometriose abgeklärt worden?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei ihr diagnostiziert wurde. Was ist das überhaupt?! :what:


[...] Vielleicht hat sie sich auch dir zuliebe soweit zurück genommen?
Jetzt geht es dir besser, du willst wieder mehr.
Da muss sie sich eventuell auch erst wieder drauf einstellen. [...]

Ich werde sie die Tage oder das kommende Wochenende mal drauf ansprechen, dass sich meine Haut eben wieder bessert und das wir dahingehend prinzipiell wieder mehr körperliche Nähe haben könnten.
Im Übrigen hat sich gestern selbst erkannt dass sich meine Haut wirklich enorm bessert, als wir beide Nackt im Bad waren.

Der Aspekt von Mann im Mond Mann im Mond ist natürlich auch interessant. Aus der Sicht habe ich das noch gar nicht gesehen. Prinzipiell möchte ich natürlich das Gefühl von "Sicherheit" (wir haben nicht umsonst ein Haus gebaut und hängen beide zu relativ gleich großen Teilen da finanziell drin!); sie möchte dieses Gefühl dementsprechend auch. Aber solche partnerschaftliche Langeweile im Bereich Erotik/Sex und eigentlich auch die Liebe kann nicht gesund sein?
Es gibt doch genügend Paare die das irgendwie schaffen? Ich meine, meine Freundin wie auch ich kommen jeweils aus einem Elternhaus, dass seit Jahrzehnten verheiratet ist und jeweils einen überaus glücklichen Eindruck macht. Ich bin mir fast sicher, dass da jeweils "mehr geht" als bei uns beiden, obwohl wir jeweils über 30 Jahre jünger sind! :cry:
 
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Nevery

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Wo ich noch eine letzte große Hoffnung drin sehe, ist, wenn sie mal die Pille absetzt. Viele Frauen berichten, dass während langjähriger Pilleneinnahme sie eigentlich genau solche Symptome bekommen die meine Freundin im Grunde auch zeigt, und nicht zuletzt Abnahme der sexuellen Libido bis quasi gleich Null, was sie mittlerweile erreicht hat.
Hier ist es aber so, dass sie vehement ihren Standpunkt bzgl. Pille absetzen derart vertritt, dass sie die Pille nur dann absetzt, wenn wir quasi dann "sofort" mit der Kinderplanung beginnen. Aber genau darauf will ich mich nicht einlassen, weil mir keiner die Garantie geben kann, dass sicher unser Sex-Problem ohne Pille aber ggf. mit Kindern bessert.
Meine Idee dahinter wäre, dass sie absetzt und wir eine x-beliebige Zeit anderweitig verhüten und ich schauen kann ob sich das Problem bessert. Auch hier beim Schreiben dieser Zeilen hab ich ein schlechtes Gewissen, weil das doch sehr "berechnend" ist, wenn ihr versteht was ich meine. Ein weiterer Punkt warum sie gegenüber der Idee "absetzen, aber dann anders verhüten" nicht gerade vor Freude springt, ist, dass sie aus der Vergangenheit weiß, dass sie unheimliche Regelschmerzen hat. Diese Schmerzen sind das eine und das andere ist dann, dass sie in einem Monat für mindestens 3-4 Tage ausfällt. Dies macht ihrer Ansicht nach alles schwieriger auch Urlaubsplanungen und so...
das kann ich mir sehr gut vorstellen, bzw. war ich vor ca. einem jahr noch selber an dem punkt, an dem deine freundin steht: mir fehlte der sex nicht, wenn, wars eher ihm zuliebe, erinnerungen von ihm daran wie ich früher war haben mich genervt, sex hat mich genervt, und irgendwie was sexy anziehen wollte ich ganz sicher nicht, denn weder entsprach das meinem wunsch noch wollte ich unnötig sex provozieren.

der punkt, wo ich jetzt weiter bin als deine freundin: die einsicht, dass das so nicht weitergeht. ja, ich habe auch beschissene angst vor den schmerzen, die mich früher halb umgebracht haben. ich habe auch angst vor pilzinfektionen, wenn ich wieder eine periode habe (die habe ich seit mittlerweile 15 jahren nicht mehr gehabt). aber... ich fürchte, wenn ich so weitermache, dann riskiere ich die beziehung. ich kann (und will) mich nicht zu sex überwinden, wenn ich keine lust drauf habe, denn das erhöht nur immer weiter meine abneigung. ich kann aber auch verstehen, dass es für männe nicht besonders cool ist (ums mal vorsichtig zu formulieren), wenn er ständig abgewiesen wird.

dieser thread: Pille Absetzen - Mein Tagebuch war für mich schon ein wenig nen augenöffner, aber du siehst auch an dem datum, dass es für mich danach noch ne ganze weile brauchte, bis ich mich da zu einer entscheidung durchringen konnte. aber hey, da schreiben auch welche, dass sie zwar vor der pilleneinnahme starke schmerzen bei der periode hatten, aber hinterher nicht mehr... vielleicht hab ich ja glück. und ansonsten: mir 3-4 tage im monat schmerztabletten einzuwerfen wird kaum so viel ungesünder sein, als mich jahrelang mit hormonen vollzupumpen. östrogenmangel, sagte mein frauenarzt. hat uncoole folgen.

ich hab immernoch tierisch schiss davor, aber ich habe jetzt beschlossen, mir kein neues rezept zu holen, und wenn die letzten 13 pillen alle sind... tja, wird spannend. aber... wenns garnicht geht, dann kann ich auch immernoch wieder damit anfangen, es ist ja keine endgültige entscheidung. sollte ich wieder lust auf sex bekommen wird halt mit kondomen verhütet, so fürs erste, und dann weitergeschaut.

jedenfalls kommt mir das, was du über deine partnerin schreibst, auch die schleichende entwicklung, die ablehnung von etwas das ihr früher spaß machte, so verdammt bekannt vor... vielleicht kannst du ihr den thread auch zeigen, falls pl kein geheimnis ist.

deine gedanken dazu finde ich auch weniger berechnend als vielmehr vernünftig: nen kind kann und darf und wird kein beziehungskit sein. wenns eh schon probleme gibt, dann sollten die vorher gelöst werden. allerdings: auf eine recht sexarme zeit kannst du dich, wenn das mit dem nachwuchs irgendwann klappt, mit relativer wahrscheinlichkeit dennoch einstellen - auch wenn sichs jetzt wieder einpendeln sollte. mit dem gedanken solltest du dich zwingend arrangieren :zwinker:
 
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C

Benutzer180779 

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jedenfalls kommt mir das, was du über deine partnerin schreibst, auch die schleichende entwicklung, die ablehnung von etwas das ihr früher spaß machte, so verdammt bekannt vor... vielleicht kannst du ihr den thread auch zeigen, falls pl kein geheimnis ist.

deine gedanken dazu finde ich auch weniger berechnend als vielmehr vernünftig: nen kind kann und darf und wird kein beziehungskit sein. wenns eh schon probleme gibt, dann sollten die vorher gelöst werden. allerdings: auf eine recht sexarme zeit kannst du dich, wenn das mit dem nachwuchs irgendwann klappt, mit relativer wahrscheinlichkeit dennoch einstellen - auch wenn sichs jetzt wieder einpendeln sollte. mit dem gedanken solltest du dich zwingend arrangieren :zwinker:

Danke. Bei deiner Antwort habe ich sehr das Gefühl, dass hier jemand schreibt, der mich als Mann bzw. meine Gedanken dazu versteht.

Nach deiner Antwort habe ich mir sofort gedacht, "das sollte sie mal lesen"; ich bin mir aber aus aktueller Sicht nicht so ganz im Klaren ob das so gut ankäme, habe ich oben doch so einiges aus unserem Sexleben ausgeplaudert...

Natürlich fordern (Klein)-Kinder die sexuelle Beziehung in enormen Ausmaß! Aber es macht einen Unterschied, wenn trotz dieser Einschränkungen beide Sex wirklich wollen. Dann findet sich vermutlich wesentlich eher doch mal Zeit als wenn sie keine Lust hat. Deswegen ja auch die Überlegung mit Absetzen und erst mal ausprobieren, wie sich das Alles dann mal reguliert und ich gehe fast davon aus, dass auch ihre Libido wieder zurückfindet, zumindestens wenn man den Aussagen diverser Frauen und langjähriger Pille glauben schenken darf.

aber... ich fürchte, wenn ich so weitermache, dann riskiere ich die beziehung. ich kann (und will) mich nicht zu sex überwinden, wenn ich keine lust drauf habe, denn das erhöht nur immer weiter meine abneigung. ich kann aber auch verstehen, dass es für männe nicht besonders cool ist (ums mal vorsichtig zu formulieren), wenn er ständig abgewiesen wird.

Wie hat er dir das zu verstehen gegeben, dass es so nicht mehr weitergehen kann? Bzw. hab ich das jetzt überhaupt richtig verstanden?
 
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Nevery

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Deswegen ja auch die Überlegung mit Absetzen und erst mal ausprobieren, wie sich das Alles dann mal reguliert und ich gehe fast davon aus, dass auch ihre Libido wieder zurückfindet, zumindestens wenn man den Aussagen diverser Frauen und langjähriger Pille glauben schenken darf.
ja, das würde ich auch für sinnvoll halten. und es ist ja letztlich auch kein "ich entscheide mich jetzt für die ewigkeit" - es ist nur ein "ich probiere es mal aus, obs auch ohne geht". wenns nicht ohne geht gibts immernoch den weg zurück. allerdings... so bis zu sechs monate sagt man, bis sich alles halbwegs wieder eingependelt hat, also ein wenig geduld wäre dann schon angesagt.

Wie hat er dir das zu verstehen gegeben, dass es so nicht mehr weitergehen kann? Bzw. hab ich das jetzt überhaupt richtig verstanden?
jain. mir sind in einem anfall von frust, wut und genervtheit bezüglich dem sexthema ein paar sehr unbedachte und verletzende worte entkommen, die ich dann in den nächsten tagen mehrfach zu hören bekommen habe. wo er kuscheln abrupt beendet hat wenn sie ihm einfielen und er von mir abgerückt ist. das tat mir dann auch ziemlich weh - nicht nur seine abweisung mir gegenüber, sondern auch der fakt, dass ich ihn damit verletzt hatte - das war nie meine absicht, ich wollte nur ruhe vor dem sexthema.

das hat mir klargemacht, wie scheisse die situation auch für ihn ist. solange er mir nur gesagt hat dass er mehr sex möchte, dass ihm die nevy von früher fehlt... hab ich nur immer mehr abgeblockt und dichtgemacht. ich war einfach nur höllisch genervt (um ehrlich zu sein bin ichs immernoch, denn ich habe schlicht keine lust).

in folge habe ich ihm dann recht offen meine sorgen zu dem thema genannt - angst vor schmerzen, davor dass ich ihm bezüglich pms total auf die nerven gehe, dass ich jeden monat ein paar tage ausfalle, dass der sex mit kondom noch länger braucht als so schon (problem bezüglich wund werden / schmerzen in kombi zu seiner ausdauer). darauf ist er sehr einfühlsam eingegangen, meinte, dass wir das zusammen schon hinkriegen, er sich dann um mich kümmert wenns mir schlecht geht, und dass wir sex auch einfach abbrechen können wenns mir zu lange dauert.

hat dann am ende wieder mehr zu einem miteinander als zu einem gegeneinander geführt, und damit dann zu meinem entschluss. und... bezüglich verhütung brauch ich eh keine pille, wenn ich keinen sex will. vorher wars mir aber wichtig, dass wir passende kondome für ihn gefunden hatten (standardgröße passt nicht) - und naja, jetzt muss ich mich noch mit dem leidigen thema der menstruation herumschlagen, darauf hab ich auch kein bock, aber ich ziehs jetzt halt mal durch. in der theorie weiß ich selber, dass ich mich von der nevy die er vor über nem jahrzehnt kennengelernt hat so um etwa 180 grad entfernt habe, und in pille absetzen sehe ich die einzige (hoffentlich!) möglichkeit, jemals wieder lust auf sex zu haben. sex ohne lust drauf zu haben möchte ich nicht mehr, und so wirklich spaß macht ihm das glaube ich auch nicht, wenns nur pflichtprogramm ist.

eine wirkliche hilfe für dich ist das wohl kaum - ausser der hinweis, dass du es mit bedrängen, wünsche äussern und sie an früher erinnern vermutlich nur schlimmer machst. bei euch ists aber auch noch bei weitem nicht so schlimm wie bei uns: als es noch zwei bis drei mal pro monat sex gab habe ich noch nicht einsehen können, warum er sich beschwert. da bin ich ihm schließlich schon enorm entgegengekommen.
 
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C

Benutzer180779 

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eine wirkliche hilfe für dich ist das wohl kaum - ausser der hinweis, dass du es mit bedrängen, wünsche äussern und sie an früher erinnern vermutlich nur schlimmer machst. bei euch ists aber auch noch bei weitem nicht so schlimm wie bei uns: als es noch zwei bis drei mal pro monat sex gab habe ich noch nicht einsehen können, warum er sich beschwert. da bin ich ihm schließlich schon enorm entgegengekommen.

Ist jetzt nicht angreiflich gemeint: Aber immer wenn ich sowas lese und im Endeffekt von uns selber weiß, dass es in Beziehungen genau so läuft (und das dürften wohl viele Beziehungen sein), frage ich mich als Mann doch immer wieder, warum man sich das alles antut.
Am Ende kommen Kinder raus, man trennt sich dann doch (der Vater drängt nach Sex (berechtigt), die Mutter versteht es nicht), die Mutter erzieht, der Vater blecht. Supi.


Aber davon mal ab: Ich habe sie gerade gefragt (kurz vor dem nach Hause weg von der Arbeit), ob wir uns heute mal nicht wieder "eingehender mit uns gemeinsam beschäftigen" können. Ihre Antwort darauf war: "Das kann ich vor dem Fitness-Studio noch nicht wissen." Da bin ich ja mal gespannt.
 
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Nevery

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Ist jetzt nicht angreiflich gemeint: Aber immer wenn ich sowas lese und im Endeffekt von uns selber weiß, dass es in Beziehungen (und das dürften wohl viele Beziehungen sein), frage ich mich als Mann doch immer wieder, warum man sich das alles antut.
Am Ende kommen Kinder raus, man trennt sich, die Mutter erzieht, der Vater blecht. Supi.
also kinder sind bei uns nicht in planung (wobei das eine weitere angst von mir ist: das mit absetzen der pille ein kinderwunsch eintritt) - aber: weil man sich mag? weil sex nicht alles ist? weil man erwachsen genug ist um zu wissen, dass man immer abstriche machen muss? weil man sich damit arrangiert und das positive betrachtet, anstatt dagegen anzuwüten und sich auf die negativen punkte zu fokussieren? weil einem der mensch, die beziehung, wichtiger ist als das olle rein-raus-spielchen?

mal ab von solchen dingen wie der pille ist es aber auch rein instinktiv so, dass frauen eher wählerisch sind, sein sollten, mit wem sie sich paaren und unter welchen umständen - während männer rein instinktiv versuchen, ihr erbgut maximal zu verteilen. klar, menschen sind unterschiedlich und es gibt definitiv frauen, die mehr sex wollen als manche männer, aber ansich ist es aus biologischer sicht sinnvoll, da verschiedene einstellungen zu zu haben.

aber: warum solltet ihr euch eigentlich trennen? nur, weil du mehr sex willst? ist dir das echt so verdammt wichtig? das kann ich halt ums verrecken nicht nachvollziehen. also, den aspekt, dass man sich dann als mann... nicht begehrt fühlt, und einen das kränkt, das kann ich schon irgendwie verstehen. aber: das ist (zumindest in meinem fall) ja garnicht auf meinen partner bezogen, den find ich sexy wie eh und je, attraktiv und anziehend. ich möchte nur einfach keinen sex, nicht mit ihm, nicht mit irgendwem sonst. ich möchte keinen kontakt mit einem penis, und diesen erstrecht nicht in mir drin haben. tja, früher wollte ich täglich, und früher war mein mantra "den kerl genügend auslasten, dass er garnicht auf dumme ideen kommt"... wenn ich das so schreibe wird mir nochmal klarer, wie sehr ich mich verändert habe. aber selbst zu den zeiten wo ich täglich wollte hätte ich kein problem damit gehabt, keinen sex zu haben, und ich kann nicht verstehen wie einem das so wichtig sein kann.

aber... das ist wohl auch noch so ein unterschied zwischen mann und frau. frau kann sich auch einfach ganz locker dran gewöhnen, keinen sex zu haben, und ihn dann nicht mehr vermissen. bei männern scheint das so nicht der fall zu sein.

du scheinst aktuell sehr gefrustet zu sein und dich echt in erster linie darauf zu fokussieren, was dich stört, was du gerne anders hättest. ich fürchte, das wird auch sehr deutlich bei ihr ankommen, auch wenn sie nicht darauf reagiert (oder eben doch darauf reagiert: genervt und zunehmend abweisend). was findest du denn schön an der beziehung mit ihr? wo gleicht eure beziehung deinem wunschbild einer beziehung? wäre es dir vielleicht möglich, dich etwas mehr auf diese punkte zu fokussieren, und das sexthema wenigstens mal nen monat einfach auf eis zu legen? das könnte die situation soweit entspannen, dass du dann nochmal sachlicher mit ihr darüber sprechen kannst.

welche pille nimmt sie eigentlich? ich bin bei einer minipille gelandet, nur gestagen, kein östrogen - das hat halt auch nochmal andere gesundheitliche folgen, quasi verfrühte wechseljahre (kein wunder dass ich kein bock hab und wenn, dann schmerzen), osteoporose ist auch keine unwahrscheinliche nebenwirkung, wenn man das über jahre macht. sollte das bei ihr auch der fall sein könnte das auch ein sachliches argument sein, die pille abzusetzen.
 
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C

Benutzer180779 

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Warum Kinder, hin und her ist mir schon klar. Ich wollte damit jetzt auch nicht reizen, aber solche Sichtweisen entstehen da sehr schnell. Und ja ich bin momentan wirklich gefrustet. Weil wir vor ein paar Wochen erst ein sehr intensives Gespräch hatten in der sie mir nachdrücklich den immer größer werdenden Kinderwunsch erklärt hat und ich ihr aber meinen Frust über unseren Sex erklärt habe mit allen Beispielen aus der Vergangenheit und Wünsch von mir für die Zukunft. Ich hatte mir daraus erhofft, dass sie sich ein paar Wünsche annimmt, von denen sie weiß, dass ich diese schon seit Jahren mit mir herumtrage. Ich würde ihr ja auch ihre Wünsche erfüllen, wenn sie denn nur welche hätte. Aber das Gespräch ist wahrscheinlich genau das Falsche gewesen. Und ja ich wünsche mir auch Kinder!

Aber ich bleibe doch irgendwie dabei: Wie soll eine Partnerschaft funktionieren, wenn der Sex nicht so richtig funktionieren will, bzw. einer von beiden einfach keinen Bock mehr drauf hat. Auch wenn sonst alles supi?

Und zu deiner Frage "konzentrieren auf das wirklich wichtige"? An unserer Beziehung ist alles super, bis auf das Sex-Thema, ich kann mich auf sie verlassen, sie liebt mich. Ich finde sie anziehend. Der Alltag läuft super.
Aber es ist langweilig. Es knistert nicht mehr. Ein bisschen Abenteuer und Aufregung muss doch sein? Was soll das dann für ein Leben sein?

Nehmen wir mal an, Sie würde wirklich in den nächsten Wochen mal wieder ein bisschen aufbrezeln und wir gehen schick essen; so wie ich es ganz oben mal beschrieben habe. Dann bin ich mir jetzt grad in dem Moment wo ich diese Zeilen nicht sicher ob ich das dann wirklich will. Weil sie sich dann dazu selbst drängt, dass sie das mal wieder "machen müsse" um den Stellenwert einer erotischen Beziehung gerecht zu werden. Der Abend würde dann vermutlich sehr steif, kein bisschen erotisch verlaufen - geschweige denn, dass wir uns die Kleider vom Leibe reissen auf dem Esstisch landen würden...
 
zuletzt vergeben von
Sorceress Apprentice

Benutzer89539 

Team-Alumni
Es ist vollkommen legitim, Sex zu wollen. Und es ist verständlich, dass dich das frustriert. Die Lösung kann nicht darin bestehen dass du deine Bedürfnisse runterschluckst, Gründe findest warum du er erträgst wenn es dich eigentlich massiv unzufrieden macht.

Ganz ehrlich: Kannst du dir vorstellen das Spiel noch 5 oder 20 Jahre mitzumachen, wenn sich nichts ändert? Ich denke, Kinder waren momentan das letzte was ich konkret ins Auge fassen würde.

Das heißt nicht dass sie die Böse ist, oder an ihren Bedürfnissen was falsch ist. Aber es heißt dass in eurer Beziehung massiv was im Argen liegt, und auf der Grundlage würde ich keine so massive, lebenslange Verpflichtung eingehen.
 
zuletzt vergeben von
Nevery

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Aber es ist langweilig. Es knistert nicht mehr. Ein bisschen Abenteuer und Aufregung muss doch sein? Was soll das dann für ein Leben sein?
ganz ehrlich: dann musst du dir alle paar jahre eine neue beziehung suchen. "knistern" ist bezeichnend für anfangsjahre, dass das später noch regelmäßig vorkommt ist echt sehr, sehr selten.

du schreibst von sowas:
Es gibt doch genügend Paare die das irgendwie schaffen? Ich meine, meine Freundin wie auch ich kommen jeweils aus einem Elternhaus, dass seit Jahrzehnten verheiratet ist und jeweils einen überaus glücklichen Eindruck macht. Ich bin mir fast sicher, dass da jeweils "mehr geht" als bei uns beiden, obwohl wir jeweils über 30 Jahre jünger sind! :cry:
- glaubst du wirklich, da "knistert" es, da ist "abenteuer und aufregung" der standard? ich garantiere dir: ist es nicht. diese menschen sind nur einfach zufrieden mit dem lieb gewonnenen alltag, der ruhe, der sicherheit, der stillen zufriedenheit. mit einem ruhigen, gelassenen, schönen miteinander.

Ich hatte mir daraus erhofft, dass sie sich ein paar Wünsche annimmt, von denen sie weiß, dass ich diese schon seit Jahren mit mir herumtrage.
=>
Nehmen wir mal an, Sie würde wirklich in den nächsten Wochen mal wieder ein bisschen aufbrezeln und wir gehen schick essen; so wie ich es ganz oben mal beschrieben habe. Dann bin ich mir jetzt grad in dem Moment wo ich diese Zeilen nicht sicher ob ich das dann wirklich will. Weil sie sich dann dazu selbst drängt, dass sie das mal wieder "machen müsse" um den Stellenwert einer erotischen Beziehung gerecht zu werden.
korrekt. schön, dass du es selber erkennst.

kannst du nachvollziehen, wie es ist, wenn man einfach "keine lust hat" - sex nicht nur unspannend, sondern echt abtörnend ist? und man dann einerseits unter druck steht, weil der partner gerne "mal wieder ranwill", andererseits vielleicht auch aus schlechtem gewissen - aber man einfach, verdammtnochmal, nicht will? wie man sich fühlt, wenn man den körper hergibt, obwohl der kopf nicht will? wie man sich fühlt wenn man denkt "merkt er denn nicht, dass ich nicht will - wie kann es ihm spaß machen meinen körper zu benutzen wenn ich keinen sex will und das so deutlich zeige?" - wie nahe an einer vergewaltigung sich das manchmal anfühlt, wenn man halt nachgibt, obwohl man echt nicht will? und wie viel schlimmer das dann den nächsten versuch macht?

ich möchte dir nicht unterstellen, dass du das aus böser absicht tust - wie gesagt, ich habe, rein vom verstand her, kapiert, dass männer da nen bissel anders ticken, auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann. aber vielleicht hilft es dir, angemessener auf sie zu reagieren, wenn du etwas genauer weißt, wie frau sich dabei dann fühlt.

ich habe zeitweise einen echten hass auf ihn entwickelt, weil er sex "genommen" hat, wenn ich mit körperhaltung, worten und mimik mehr als deutlich gemacht habe, dass ich nicht möchte. ich habe ihn vor die wahl gestellt: nimm rücksicht auf meine wünsche, oder geh über meine wünsche hinweg und hab sex mit meinem körper. seine wahl war die für mich falsche - aber ich hätte ihm auch garnicht erst die wahl lassen dürfen. das hat für mich wahnsinnig viel kaputt gemacht, andernfalls wäre ich vermutlich jahre früher zu der entscheidung gekommen, die pille abzusetzen. wie das wieder heile werden kann muss ich noch sehen, aber... mach nicht den gleichen fehler. das treibt euch nur weiter auseinander, und am ende ist der fehlende sex das geringste problem. dann mach lieber jetzt schluss.
 
zuletzt vergeben von
Yurriko

Benutzer174969  (29)

Sehr bekannt hier
Aber ich bleibe doch irgendwie dabei: Wie soll eine Partnerschaft funktionieren, wenn der Sex nicht so richtig funktionieren will, bzw. einer von beiden einfach keinen Bock mehr drauf hat. Auch wenn sonst alles supi?
Meiner Meinung gar nicht auf Dauer. Auf Dauer geht einer von beiden kaputt.

Ich glaub auch nicht, dass Sex in einer langen Beziehung unbedingt ausschleichen muss. Es bedarf aber irgendwo schon Arbeit, um da das Sexleben am Leben zu halten.

Wenn sie partou nichts ändern will, außer in einer brökelnden Beziehung Kinder reinzusetzen, dann kannst du es entweder akzeptieren oder sie verlassen.

Von allein wird es jedenfalls nicht mehr heile.
 
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