Freundin möchte abundzu Drogen nehmen

Benutzer186759  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
Führen wir die sich immer wiederholende PL-Drogendiskussion, die noch nie zu etwas führte oder helfen wir dem TE?
Meine Initialbeiträge waren durchaus als Hilfe für den TE gedacht, aber dann wurde ich ja recht schnell in eine Grundsatzdiskussion verwickelt.
Ich wollte ihm einen Denkanstoß geben, ob der gelegentliche Konsum von Substanz X (er sagt ja nicht direkt, was sie nehmen will), eventuell garkeine großen Folgeprobleme bei ihr haben muss.

Mir wäre eine Partnerin, die 1x im Monat nen Joint durchzieht wesentlich lieber, als eine, die sich jedes Wochenende die Birne zusäuft.

Muss er dann wissen.

Da er schon sagte, dass er da ein kompletter Anti ist, bleibt ihm wohl nicht viel außer Trennung.
 

Benutzer174233  (33)

Öfter im Forum
Die Steuerungsfähigkeit wird durch Nikotin nur marginal beeinflusst. Dass ein aufbrausendes Arschloch im Craving nicht besser drauf ist, versteht sich von selbst.
Off-Topic:
Bedeutet also, dass jeder Raucher der unter Nikotinentzug ein aggresives Verhalten aufweist auch grundsätzlich aufbrausend und arschlochmäßig ist... Steile These die du da aufstellst.


Aber um auch noch was zum eigentlichen Thema beizutragen:
Verbieten oder vorschreiben kannst du deiner Freundin nichts. Du kannst aber deine Meinung und deine Bedenken über ihr vorhaben äußern. Was sie letztendlich daraus macht, liegt aber dennoch bei ihr.
Wenn sie das also dennoch tun möchte bzw. tun wird musst du dir für dich überlegen, wie du damit umgehen möchtest. Ist Drogenkonsum (in welchem Ausmaß auch immer) für dich ein unumstößliches NoGo, wirst du deine Konsequenzen daraus ziehen müssen.
 

Benutzer177622 

Verbringt hier viel Zeit
Grundsätzlich muss man sich darüber im Klaren sein, dass all diese Substanzen meistens mehr, selten auch weniger das Potenzial zu Abhängigkeit und anderer weitreichender Folgen mit sich bringen.

Die Diskussion legal/illegal ist komplett müßig. Ich bin sicher, würde sie jedes Wochenende saufen gehen, hätte er einen ähnlichen Threads eröffnet.
Würde sie täglich oder sehr zeitfressend zocken, vermutlich auch.

Ja, er muss für sich eine Entscheidung treffen, ob er Drogen - und hier geht es nunmal um illegale Drogen und nicht um Kaffee oder Zichten - in der Beziehung akzeptiert.
Den Punkt "vielleicht ist sie ja einer der seltenen Fälle, der das vielleicht möglicherweise im Griff hat" kann er bei der Frage erstmal vernachlässigen, denn es ist nunmal nicht die Regel und darüber hinaus für ihn erstmal eine Grundsatzentscheidung. Und
 

Benutzer187176  (55)

Sorgt für Gesprächsstoff
Egal, wie oft man falsches wiederholt, es wird nicht wahrer.
.
Nochmal: Entgegen den Aussagen selbsternannter Experten (aufgrund eigenen Konsums verschiedener Substanzen) bedeutet die Art der Droge nicht nur einen quantitativen, sondern auch qualitativen Unterschied.
Nochmal für dich extra ausgeschrieben: Das weiss ich und das ist richtig und das bestreite ich nicht, sondern das ist das, worauf es mir ankommt, jede Sucht ist eine Krankheit, die den Süchtigen und seine Umgebung mehr oder weniger beeinflusst. Wie sie (die Sucht) das tut, ist individuell und jeder muss für sich entscheiden, ob er das aushalten und akzeptieren kann, um nochmal auf das eigentliche Threadthema zu kommen 😉
 

Benutzer131884  (60)

Sehr bekannt hier
Toller Faden. Zeigt er dem TS doch eindrücklich, was so passiert und welche Stimmung aufkommt, wenn Drogen im Spiel sind.

Off-Topic:
Einige der Beitragsschreiber sollten vielleicht weniger konsumieren, von was auch immer.
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Dann hast du wohl noch nie einen extrem Nikotinsüchtigen erlebt, der aus welchen Gründen auch immer nicht rauchen kann oder darf, wenn ihm gerade danach ist. Da kann sich die Persönlichkeit auch schlagartig ins negative verändern und ein Kontrollverlust über sein Verhalten ist da ebenso wenig ausgeschlossen
Off-Topic:
Übrigens, nur hierzu: Doch, habe ich. Mein Mann hat mehrere Jahre lang in unserer Beziehung geraucht. Bei ihm war es allerdings nicht wesensverändernd, wenn er mal nicht rauchen konnte. Es fiel ihm schwer, das Rauchen bleiben zu lassen, keine Frage, aber da war er nicht anders drauf, als jeder, der etwas gereizt ist und das hat er auch NIE an mir ausgelassen. Wenn mal viel zu arbeiten war, wir Termine hatten oder oder oder, dann musste die Zigarette eben mal warten.
Es ist also nicht immer so, dass Nikotinsucht die Persönlichkeit ins Negative verändert. ENTZUG kann so etwas aber immer bewirken, egal, ob Nikotin, Alkohol, Meth, Zucker oder oder oder...
Und das hinkt an dem Vergleich so gewaltig: Bei den wesensverändernden Drogen geht es mir und anderen (unter anderem vermutlich auch dem TS, falls er sich noch einmal meldet) darum, dass jemand, der sie zu sich nimmt, in dem Zeitraum nicht Herr seiner Sinne ist (- und ja, das gilt selbstverständlich auch für Alkohol ab einer gewissen Menge:rolleyes:). Mit jemandem, der sich eine Line gezogen hat, werde ich nicht mehr Auto fahren, mit jemandem auf einem MDMA-Trip kann ich nicht diskutieren und etwas planen, an was sich mein Gegenüber morgen noch erinnern soll und einem Menschen auf Crack überlasse ich nicht mein Kind.
 

Benutzer174233  (33)

Öfter im Forum
Off-Topic:
Übrigens, nur hierzu: Doch, habe ich. Mein Mann hat mehrere Jahre lang in unserer Beziehung geraucht. Bei ihm war es allerdings nicht wesensverändernd, wenn er mal nicht rauchen konnte. Es fiel ihm schwer, das Rauchen bleiben zu lassen, keine Frage, aber da war er nicht anders drauf, als jeder, der etwas gereizt ist und das hat er auch NIE an mir ausgelassen. Wenn mal viel zu arbeiten war, wir Termine hatten oder oder oder, dann musste die Zigarette eben mal warten.
Es ist also nicht immer so, dass Nikotinsucht die Persönlichkeit ins Negative verändert. ENTZUG kann so etwas aber immer bewirken, egal, ob Nikotin, Alkohol, Meth, Zucker oder oder oder...
Und das hinkt an dem Vergleich so gewaltig: Bei den wesensverändernden Drogen geht es mir und anderen (unter anderem vermutlich auch dem TS, falls er sich noch einmal meldet) darum, dass jemand, der sie zu sich nimmt, in dem Zeitraum nicht Herr seiner Sinne ist (- und ja, das gilt selbstverständlich auch für Alkohol ab einer gewissen Menge:rolleyes:). Mit jemandem, der sich eine Line gezogen hat, werde ich nicht mehr Auto fahren, mit jemandem auf einem MDMA-Trip kann ich nicht diskutieren und etwas planen, an was sich mein Gegenüber morgen noch erinnern soll und einem Menschen auf Crack überlasse ich nicht mein Kind.
Off-Topic:
das hab ich ja auch gar nicht sagen wollen, dass jeder Raucher auf Entzug aggresiv wird oder ausrastet. Ich selbst rauche zum Beispiel gar nicht, solange ich mit meinem Freund Zeit verbringe und bin deswegen gar nicht gereizt oder anders drauf. Aber da gibt es eben auch solche und solche Menschen.
Andersherum habe ich schon Menschen unter Einfluss von bewusstseinsverändernden Drogen erlebt, die sich nicht anders Verhalten haben als ohne, da gibt es eben auch kein "ist bei jedem gleich".
Wollte mit meiner Aussage auch eigentlich nur verdeutlichen, dass Sucht jeder Art, das Wesen (temporär) verändern kann, weil das bei Nikotin und Koffein so vehemment ausgeschlossen wurde.
 

Benutzer157013 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Bitte zurück zum Problem des TS!
Die allgemeine Diskussion reicht jetzt und außerdem möchte ich noch einmal an die Netiquette erinnern. Bitte keine persönlichen Angriffe!
 
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