Freundin möchte abundzu Drogen nehmen

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Gast
Hey Leute,
ich bin momentan echt überfordert.
Meine Freundin mit der ich jetzt knapp 1Jahr zusammen bin, fing jz nach ein paar auseinandersetzungen damit an das die sich rein gar nichts mehr verbieten lassen will.
Sie kifft abundzu und auch nich viel wenn sie denn mal kifft. Damit kann ich mich noch halbwegs abfinden.
Aber seit neuestem fängt sie damit an das sie auch andere Drogen wieder mal nehmen will (wird, so wie sies mir gesagt hat).
Ich bin echt ein Anti bei der Sache.
Sie würde mir wohl auch sagen wenn sie es machen will und ich soll mir dann keine Sorgen machen. Sie versucht die ganze Zeit die Drogen gut zu reden( Endorphine etc.) und meint ich habe gar keine Ahnung weil ich noch nie welche genommen habe und das ich dann nicht mitreden brauche. Sie will wohl machen was sie möchte und Ich soll auf sowas nicht sauer sein. Weil wohl niemand von ihr aus mein Problem an den Drogen versteht…

Ich weis mom nicht weiter und nicht wie ich damit umgehen soll wenns denn soweit sein sollte..
Wir wohnen nicht zusammen und sehen uns meistens am Wochenende.
 

Benutzer87573 

Sehr bekannt hier
Grundsätzlich stimme ich deiner Freundin zu: du solltest ihre nichts verbieten, denn das steht dir als Beziehungspartner nicht zu.

Du kannst sie bitten, den Drogenkonsum zu unterlassen und wenn sie eben doch konsumiert, kannst du die für dich nötigen Konsequenzen ziehen.
 

Benutzer171790 

Öfter im Forum
Was macht sie, wenn erst recht knüppeldicke Probleme auf eure Beziehung zukommen? Koks, LSD, Heroin?
Würde mich raschest aus der Beziehung verabschieden. Würde nie Drogen- oder übermäßigen und regelmäßigen Alkoholkonsum in der Partnerschaft gutheißen und tolerieren. Aus kontrolliertem Konsum wird rasch unkontrollierte Sucht und jede Sucht wird für eine Beziehung zur Belastung.
Aus Trotz Drogen konsumieren ist mehr als unreif.
 

Benutzer148761  (33)

Meistens hier zu finden
Ich hab noch nie Drogen genommen, außer 2 x Marihuana geraucht. Habe aber ein paar Freunde, die das anders handhaben und auch mein Mann hat ab und zu mal Drogen (z.B. Koks, MDMA) genommen. Am Ende ist Alkohol und Rauchen genau so ne Droge und nicht jeder der das mal oder sogar öfters konsumiert rutscht gleich in ne Sucht ab.

Genauso wie weder mein Mann, noch seine oder meine ab und zu drogenkonsumierenden Freunde in die Sucht abgerutscht sind. Sind alles studierte Leute mit festem Job, fester Beziehung, inzwischen die meisten auch mit Kindern und die kriegen das alles problemlos auf die Reihe.

Ob es jetzt bei ihr genauso harmlos ist kann ich natürlich nicht einschätzen, aber ich wollts mal einwerfen, dass ich durch mein Umfeld auch gelernt habe, dass die Medien die illegalen Drogen oft übertrieben negativ darstellen.
 

Benutzer163532  (37)

Sehr bekannt hier
Ich könnte damit nicht umgehen, meine Konsequenz wäre Trennung. Da habe ich auch überhaupt keine Toleranz, ich habe leider auch sehr eindrucksvoll erleben dürfen, was aus jemandem wurde, der "nur ab und zu" Drogen konsumiert hat.

Ich bezweifle, dass du sie dazu bringen kannst, es zu lassen. Du kannst nur für dich selbst entsprechende Konsequenzen daraus ziehen.
 

Benutzer187957 

Klickt sich gerne rein
Ich hab noch nie Drogen genommen, außer 2 x Marihuana geraucht. Habe aber ein paar Freunde, die das anders handhaben und auch mein Mann hat ab und zu mal Drogen (z.B. Koks, MDMA) genommen. Am Ende ist Alkohol und Rauchen genau so ne Droge und nicht jeder der das mal oder sogar öfters konsumiert rutscht gleich in ne Sucht ab.

Genauso wie weder mein Mann, noch seine oder meine ab und zu drogenkonsumierenden Freunde in die Sucht abgerutscht sind. Sind alles studierte Leute mit festem Job, fester Beziehung, inzwischen die meisten auch mit Kindern und die kriegen das alles problemlos auf die Reihe.

Ob es jetzt bei ihr genauso harmlos ist kann ich natürlich nicht einschätzen, aber ich wollts mal einwerfen, dass ich durch mein Umfeld auch gelernt habe, dass die Medien die illegalen Drogen oft übertrieben negativ darstellen.

Bei Kokain und MDMA davon zu sprechen, dass sie die Medien übertrieben negativ darstellen, ist mehr als fahrlässig. Und auch Kiffen macht die Birne weich!
 

Benutzer20277  (41)

Meistens hier zu finden
Sie versucht die ganze Zeit die Drogen gut zu reden( Endorphine etc.) und meint ich habe gar keine Ahnung weil ich noch nie welche genommen habe und das ich dann nicht mitreden brauche.

Was für ein gequirlter Bullshit.
Ja, nicht jeder der irgendwann mal Drogen genommen hat, verliert die Kontrolle über sein Leben.
Nein, wer mit derartigen Blödsinns "Argumenten" kommt, hat garantiert keine guten Voraussetzungen für einen halbwegs vernünftigen Umgang damit.

Der Endorphinausstoß ist kurzfristig und macht den "Nutzer" im Alltagsleben nicht glücklicher, sondern unglücklicher, da mit längerem Gebrauch eben jene Endorphine ohne Droge weniger(!) ausgeschüttet werden.

Und nein, man muß das auch nicht selber ausprobiert haben, um das zu wissen. Man muss auch nicht geraucht haben, um zu wissen dass es eine dumme Idee ist.

Kurzum, insbesondere da sie Dir den Mund verbieten will weil Du vernünftig genug gewesen bist das Zeug nicht selber zu nehmen: Nimm Abstand. Wenn Ihr die Drogen wichtiger sind als Du hat die Beziehung ohnehin keine Zukunft.
 

Benutzer177622 

Verbringt hier viel Zeit
Ich würde behaupten: eine normale gesunde Beziehung ist mit regelmäßigem Konsum so gut wie unmöglich. Erfahrungsgemäß nimmt die Substanz langsam aber sicher immer mehr Raum ein, je weiter die Sucht fortschreitet. Es gibt keinen "verantwortungsvollen Konsum". Vielleicht von Gelegenheitskiffern abgesehen. Aber davon habe ich persönlich vielleicht drei kennengelernt bisher ,- und auch denen sitze ich nicht auf dem Schoß und bin skeptisch.
Ich würde es nicht wollen für mich und meine Beziehung.
 

Benutzer164451  (34)

Meistens hier zu finden
Ich war da auch mal sehr neugierig und hab alles durchprobiert, wobei ich mir das nie schöngeredet habe, immerhin bin ich in einem ziemlichen Drogenmilieu und mit einem Alkoholikervater aufgewachsen.

Ich hab aber immer gewusst, dass ich überhaupt keinen Suchtcharakter habe und alles außer Gras hab ich dann auch nie wieder angegriffen. Wobei es da schon was gibt wo ich jetzt nach 20 Jahren nicht Nein sagen würde das nochmal zu nehmen. Aber dann isses auch wieder gut.

Dass man das aber in einer Beziehung tolerieren muss ist ein Blödsinn. Wenn ihr da auf keinen grünen Nenner kommt, dann bleibt nur die Trennung. Verbieten kannst du ihr das nicht. Vielleicht würde es aber helfen mit ihr ganz neutral darüber zu reden, warum sie das eigentlich will. Hat sie so einen starken Drang der Realität zu entfliehen?
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer188359  (25)

Ist noch neu hier
Mach Schluß mit der! Du landest irgendwann auf der Junkie-Platte, wenn du mit ihr zusammen bleibst. Das Schlechte zieht das Gute eher nach unten, als das Gute das Schlechte nach oben.
 

Benutzer184468 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hätte ich eine Freundin ... und würde die mir mit einer derartigen Argumentation zum Thema Drogen daherkommen ... hätte ich dann wieder keine Freundin mehr. Drogen in der Beziehung wären für mich ein absolutes NoGo.

Mein Rat daher: Ultimatum stellen ... Schluss mit Drogen ... oder eben Schluss mit der Beziehung. Dann wirst du schnell sehen, was ihr wichtiger ist.
 

Benutzer178411  (20)

Öfter im Forum
Ich kann nur für mich sprechen. Aber für mich wäre eine Beziehung mit jemanden der Drogen konsumiert Tabu. Ich würde keine Beziehung - und auch keine Freundschaft - zu jemanden eingehen, wenn ich wüsste das er Drogen nimmt. Sollte ich innerhalb einer Beziehung erfahren, mitbekommen dass er Drogen nimmt, wäre ich überhaupt gar nicht tolerant. Das wäre für mich ein Vertrauensbruch, der nicht heilbar ist und die Beziehung wäre zu Ende.
Auch in meinem Freundeskreis gibt es niemanden, der Drogen nimmt (zumindest weiß ich es von niemanden und es hat auch noch nie jemand gesagt „komm, lass mal gras rauchen oder ne Pille einwerfen“…). Mag sein, dass das auch mit meiner, unserer Erziehung, Vergangenheit, Erfahrungen zu tun. Wenn man erlebt, wie jemand wegen sowas einen positiven Dopingtest oder Drogentests bekommt und deshalb aus der Leistungsförderung fliegt, hinterlässt das bleibenden Eindruck.
Insofern würde ich an deiner Stelle deine „Freundin“ unmissverständlich vor die Wahl stellen: Entweder Drogen ODER ich. Beides geht nicht.
 

Benutzer186759  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
Würde mich mal interessieren, ob die Leute, die hier so "Drogen? Schluss machen!" drauf sind, das dann auch rigoros in ihrem Umfeld so handhaben.

"Du trinkst jeden Tag Kaffee? Das kann abhängig machen und Koffein ist eine Droge, ich kenn dich jetzt nicht mehr!"
"Du schaust jeden Abend aus Gewohnheit 5 Stunden fern? Das kann abhängig machen, ich will dich nicht mehr sehen!"

Bigotterie ist immer so ne Sache.
Wenn sich jemand alle 2-3 Monate bissl Koks auf ner Party einwirft, trotzdem sein Leben geregelt bekommt, nicht abhängig ist und deswegen keine Probleme hat, kann der Mensch gesünder und vernünftiger Leben, als jemand, der jeden Abend 3 Bier trinkt und aggressiv wird, wenn er mal ne Woche nicht trinkt.

Nur weil Option A illegal und gesellschaftlich verpöhnt ist, ist sie moralisch weniger fragwürdig als Option B.

"Drogen" sind immer erst dann ein Problem, wenn sie Probleme verursachen.
Gibt Leute, die können damit umgehen und gibt Leute, die können es nicht.
Pauschalisieren und Generalisieren ohne auf die individuelle Situation einzugehen, finde ich da schwierig.

Nur mal so als Gedankenanstoß.
 

Benutzer183007 

Sorgt für Gesprächsstoff
Würde mich mal interessieren, ob die Leute, die hier so "Drogen? Schluss machen!" drauf sind, das dann auch rigoros in ihrem Umfeld so handhaben.
Wenn du richtig gelesen hättest, geht es nicht um die Sucht, sondern die Sache an sich! Deswegen sind deine Beispiele voll daneben.
 

Benutzer164174 

Meistens hier zu finden
Ich würde sagen, das kommt auf die Drogen und die Umstände an.
Bei einer Feier zeitlich begrenzt oder mal zuhause in Sicherheit was "ausprobiert" ist was anderes als jeden Tag und ständig.

Wenn du schreibst "meine Freundin würde gerne mal Alkohol/Zigaretten ausprobieren, wär der Aufschrei wohl nicht so riesig.

IMHO gehören bewusstseinsverändernde Drogen zur menschlichen Kultur und Existenz. Manche Menschen sind anfälliger für Sucht, manche nicht. Das können die Leute hier nicht beurteilen und deine Freundin wohl eher auch nicht in dem Alter.
Verbieten kannst du es ihr eh nicht. D.h. wenn du nicht damit klar kommst, zieh Konsequenzen.
 

Benutzer178411  (20)

Öfter im Forum
Off-Topic:

Würde mich mal interessieren, ob die Leute, die hier so "Drogen? Schluss machen!" drauf sind, das dann auch rigoros in ihrem Umfeld so handhaben.

"Du trinkst jeden Tag Kaffee? Das kann abhängig machen und Koffein ist eine Droge, ich kenn dich jetzt nicht mehr!"
"Du schaust jeden Abend aus Gewohnheit 5 Stunden fern? Das kann abhängig machen, ich will dich nicht mehr sehen!"

Bigotterie ist immer so ne Sache.
Wenn sich jemand alle 2-3 Monate bissl Koks auf ner Party einwirft, trotzdem sein Leben geregelt bekommt, nicht abhängig ist und deswegen keine Probleme hat, kann der Mensch gesünder und vernünftiger Leben, als jemand, der jeden Abend 3 Bier trinkt und aggressiv wird, wenn er mal ne Woche nicht trinkt.

Nur weil Option A illegal und gesellschaftlich verpöhnt ist, ist sie moralisch weniger fragwürdig als Option B.

"Drogen" sind immer erst dann ein Problem, wenn sie Probleme verursachen.
Gibt Leute, die können damit umgehen und gibt Leute, die können es nicht.
Pauschalisieren und Generalisieren ohne auf die individuelle Situation einzugehen, finde ich da schwierig.

Nur mal so als Gedankenanstoß.
Da fühle ich mich direkt angesprochen, denn ich gehöre zu der „Radikalen“ Gruppe, die (illegale) Drogen rigoros ablehnen. Und das aus guten Gründen und Erfahrungen.
Ich verstehe deine, M Mikutse87 Sichtweise, Deinen Gedankenanstoss, respektiere ich auch. Und du hast auch recht, dass jemand der regelmäßig sich besäuft (Legal) anders zu betrachten ist als jemand der mal Grass raucht. Ok. Für mich käme beides nicht betracht. Illegale Drogen per se gar nicht. Übermäßiger Alkoholkonsum ebenfalls nicht. Genauso wie ich nicht mit einem Raucher zusammen sein möchte. Das ist meine Einstellung. Und ich bin sehr froh dass
a) in meinem Freundeskreis glücklicherweise alle genauso denken und das akzeptieren
b) es da auch noch zu keinen Konflikten oder Ausreißern kam.
Wenn du schreibst, dass Drogen nicht das Problem sind sondern erst dann zum Problem werden werden wenn Leute damit nicht umgehen können, finde ich das kritisch. Das impliziert ja das man erstmal Drogen ausprobieren kann/sollte um zu sehen/testen, ob derjenige damit umgehen kann. Was wenn nicht? Dann ist es meistens zu spät. Der Übergang von „Ich habs im griff“ zu „Ich verliere die Kontrolle“ ist ein schmaler grad. Und der Betroffene wird diesen Übergang am aller wenigsten erkennen, wahr haben wollen. Und spätestens dann ist es zu spät. Pauschalisieren möchte ich sicher nicht. Aber ich habe für mich meine Grenzen gezogen und fahre damit bisher sehr gut. Damit muss in erster Linie ich ja zurecht kommen. Und mein Umfeld. Und da die die gleiche Einstellung haben, bin ich fine damit.
Wer damit ein Problem hat, wird es bei mir und meinem Umfeld schwer haben. Aber ich denke, dass ist genauso auch zu respektieren.

 

Benutzer186759  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
Off-Topic:
jule-x3108 jule-x3108

Alles prima. Jeder darf seine Meinung und Einstellung haben und ich kritisiere die auch garnicht.
Ich hab da, genau wie du, auch ne sehr rigorose Einstellung, meine ist nur gegen Bigotterie gerichtet:
Wer z.B. den Gelegenheitskiffer verteufelt und sich dann jeden Abend 2 Liter Bier in die Birne kippt, wird von mir aus meinem Leben gestrichen. Ganz einfach.
Ich hasse Intoleranz und Ignoranz und will mich mit solchen Leuten nicht umgeben und ich ziehe die Grenze bei "Drogen" und "Genussmitteln" eben nicht bei illegal und legal (weil das völlig willkürlich ist, siehe Prohibition, Legalisierung von Canabis ect), sondern bei gesundem Menschenverstand.
Der Internetsüchtige hat kein Recht, den Alkoholiker anzuamchen.
Der abhängige Raucher kann den Kiffer nicht verteufeln und der Schmerzmittelabhängige kann den Kokser nicht an die Wand stellen.
Wenn man Anti-Droge predigt, sollte man das eben auch rigoros machen und nicht selektiv.
Am Ende des Tages kann jeder machen und nehmen was er will. Und keinem steht es zu, diese Entscheidung moralisch abzuwarten, wenn man selbst mit einem vermeintlich harmloseren Suchtmittel selbst sein Leben füllt.
Um mehr geht's mir garnicht.
 

Benutzer187957 

Klickt sich gerne rein
MDMA, LSD, Kokain und Cannabis mit Koffein und Alkohol gleichzusetzen ist schon ein wenig weit hergeholt. Völlig unabhängig davon, dass Alkohol bei uns ein Riesenproblem darstellt, so ist ein Glas Wein nicht mit einem Joint zu vergleichen. Das Cannabis heute ist so derart in deinem THC-Gehalt hochgezüchtet und hat nur noch marginal etwas mit dem Grad aus den 90ern zu tun. Und dieses war schon hochgezüchtet im Vergleich zum Hippie-Grad aus den 60ern. Die psychotrope Wirkung und die daraus möglichen Folgestörungen sind nicht zu unterschätzen.
 

Benutzer188359  (25)

Ist noch neu hier
Würde mich mal interessieren, ob die Leute, die hier so "Drogen? Schluss machen!" drauf sind, das dann auch rigoros in ihrem Umfeld so handhaben.

"Du trinkst jeden Tag Kaffee? Das kann abhängig machen und Koffein ist eine Droge, ich kenn dich jetzt nicht mehr!"
"Du schaust jeden Abend aus Gewohnheit 5 Stunden fern? Das kann abhängig machen, ich will dich nicht mehr sehen!"

Bigotterie ist immer so ne Sache.
Wenn sich jemand alle 2-3 Monate bissl Koks auf ner Party einwirft, trotzdem sein Leben geregelt bekommt, nicht abhängig ist und deswegen keine Probleme hat, kann der Mensch gesünder und vernünftiger Leben, als jemand, der jeden Abend 3 Bier trinkt und aggressiv wird, wenn er mal ne Woche nicht trinkt.

Nur weil Option A illegal und gesellschaftlich verpöhnt ist, ist sie moralisch weniger fragwürdig als Option B.

"Drogen" sind immer erst dann ein Problem, wenn sie Probleme verursachen.
Gibt Leute, die können damit umgehen und gibt Leute, die können es nicht.
Pauschalisieren und Generalisieren ohne auf die individuelle Situation einzugehen, finde ich da schwierig.

Nur mal so als Gedankenanstoß.
Fernsehen, Kaffee oder andere alltägliche Dinge mit Drogen zu vergleichen ist genauso, als wenn jemand behauptet, auf dem Mond würden die gleichen Lebensbedingungen herrschen, wie auf der Erde.
 
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