Freundin möchte abundzu Drogen nehmen

Benutzer186759  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
Es macht doch einen riesigen Unterschied, ob jemand gerne seinen Kaffee trinkt oder seine Schokolade isst und ich mit diesem Menschen noch normale Gespräche führen und Unternehmungen machen kann, mich auf ihn verlassen kann und er zurechnungsfähig ist oder ob ein Partner auf einem Trip ist, in anderen Sphären unterwegs und zu einem normalen Gespräch nicht mehr fähig ist. Ein Partner, der bewusstseinsverändernde Drogen konsumiert, wäre für mich ein No-Go.
Das heißt dann auch, dass jemand der gelegentlich so viel Alkohol konsumiert, dass er angetrunken/betrunken ist, für dich ein No-Go ist?
Will nur die Grenze kennen.
 

Benutzer187176  (55)

Sorgt für Gesprächsstoff
Vielleicht kommen wir mal wieder von der Grundsatzdiskussion und den zugehörigen Spekulationen, Vorwürfen und Ratschlägen zurück zum eigentlichen TS. Wir haben keine Angabe, was denn die Drogenart, Menge und Häufigkeit ist, bis auf ab und zu mal kiffen und Endorphine. Ausserdem ging es mMn eher darum, wie er sich verhalten soll, wenn er das dann mitkriegt und daß ihn das überfordert, das zu entscheiden.

Pain_Nagato: Ich würde dir also raten, sich das genau anzuschauen, ob die Drogeneinnahme zu Änderungen im Verhalten etc. führt und dann die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Du hat ja gesagt, du bist gegen Drogen, wir wissen aber nicht ob so extrem, daß Kaffee etc. dazuzählt oder 'nur' harte Sachen wie Heroin (als Beispiel). Die richtige Konsequenz wäre also dann sich zu trennen, wenn du das Gefühl hast, bei der Drogensache ist die Kontrolle verloren gegangen oder bereits auf dem Weg dahin. Dagegen tun kannst du sicherlich wenig und verbieten kannst du es einem anderen erwachsenen Menschen sicherlich nicht. Was sie macht, wenn ihr nicht zusammen seid, ist ebenfalls die Frage, inwieweit du das kontrollieren darfst, sofern es nicht in betrügerischer Absicht passiert, also sie dir verspricht, nichts zu nehmen und es doch tut z.B., dann kannst du nur deine Konsequenzen ziehen, wie die auch immer aussehen.
 

Benutzer187957 

Klickt sich gerne rein
WomanInTheMirror WomanInTheMirror Der Konsum muss gar nicht so anhaltend sein, um psychophysische Folgestörungen zu entwickeln. Und das ist auch ein Unterschied zum Alkohol.
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das heißt dann auch, dass jemand der gelegentlich so viel Alkohol konsumiert, dass er angetrunken/betrunken ist, für dich ein No-Go ist?
Will nur die Grenze kennen.
Genau. Ein leichtes Angesäuseltsein mag MAL okay sein (auch da lieber einmal in drei Monaten als jede Woche), aber sich abschießen und total blau Zuhause oder irgendwo auf der Straße rumhängen? Nein, danke. Wir sind aber auch keine 23-jährigen Studenten mehr. In dem Alter haben Freunde von mir auch hin und wieder auf Partys gekifft etc. Muss jetzt alles nicht mehr sein.
 

Benutzer187176  (55)

Sorgt für Gesprächsstoff
Das heißt dann auch, dass jemand der gelegentlich so viel Alkohol konsumiert, dass er angetrunken/betrunken ist, für dich ein No-Go ist?
Will nur die Grenze kennen.
Gesellschaftlich hat nun mal Alkohol mehr 'Toleranz' als andere bewusstseinsverändernde Drogen. Ich persönlich finde jemanden, der sich regelmässig am WE zusäuft nicht viel besser und genauso abhängig wie einen, der sich einmal im Monat nen Joint dreht und dann abdreht, aber ist eigentlich OT....
 

Benutzer171790 

Öfter im Forum
Bewußtseinsverändernde Substanzen - Alkohol und Drogen - beeinträchtigen nicht nur den Konsumenten sondern auch sein persönliches Umfeld, weshalb es schon ratsam und notwendig ist zu differenzieren.
Kaffeesucht mit Alkoholsucht zu vergleichen ist weit hergeholt und für mich unzulässig und hat mit Bigotterie überhaupt nichts zu tun.
Hatte häufig mit Alkoholikern und auch Drogensüchtigen zu tun, keiner hatte die Absicht, je abhängig zu werden bzw war überzeugt, alles im Griff zu haben. Eindeutig aggressiver verhielten sich dabei Alkoholkonsumenten.
Natürlich gibt es auch Suchtmittelkonsumenten, die sehr selten und gezielt Substanzen konsumieren, die sind aber zumindest in meinem Umfeld die Minderheit. Hohes Suchtpotenzial liegt meiner Beobachtung vor, wenn bewußtseinsverändernde Substanzen zur Problemlösung oder häufig bei gesellschaftlichen Ereignissen konsumiert werden.
Deshalb soll und darf sich der TS mit der Problematik des Drogenkonsums seiner Partnerin auseinandersetzen.


In meiner Glanzzeit und die hielt Jahrzehnte an, konsumierte ich mindestens 60 Zigaretten am Tag, trank durchschnittlich 3 bis 4 Liter starken Kaffee und fast täglich einige Gläser Wein oder Bier - war selbst Weinproduzent im Nebenerwerb und las stundenlang, also einiges an Suchtverhalten.
Mein Konsumverhalten habe ich freiwillig, d h ohne ärztliche Anordnung geändert. Und nein, es war nicht einfach.
 

Benutzer187176  (55)

Sorgt für Gesprächsstoff
Bewußtseinsverändernde Substanzen - Alkohol und Drogen - beeinträchtigen nicht nur den Konsumenten sondern auch sein persönliches Umfeld, weshalb es schon ratsam und notwendig ist zu differenzieren.
Kaffeesucht mit Alkoholsucht zu vergleichen ist weit hergeholt und für mich unzulässig und hat mit Bigotterie überhaupt nichts zu tun.
Ich glaube, die Art der Sucht ist relativ egal, ob Sex, Drogen, Kaffee oder Spielsucht, deshalb halte ich den Vergleich durchaus für zulässig, jede Sucht hat ihre Problemseiten und 'Vorteile' um es mal so zu nennen, aber problematisch für den Süchtigen und sein Umfeld sind alle.
 

Benutzer187176  (55)

Sorgt für Gesprächsstoff
Aber in einem unterschiedlichen Ausmaß.
Off-Topic:
Erstens habe ich das nicht bestritten und zweitens ist das ja auch bei jedem einzelnen Süchtigen vollkommen unterschiedlich. Die Schwere hängt vom Grad der Sucht ab und hat unterschiedlichste Bereiche in die sie hineinspielt. Was fur wen 'schlimmer' ist, würde sicher hier den Thread und das Internet sprengen 😉
 

Benutzer178411  (20)

Öfter im Forum
Off-Topic:

Mal abgesehen davon, dass die letzten Diskussionen nicht wirklich auf die Fragen des TS ausgerichtet waren sondern in eine (interessante, aber vielleicht in einem eigenen Thread besser aufgehobene) Grundsatzdiskussion „ausgeartet“ sind…
Das heißt dann auch, dass jemand der gelegentlich so viel Alkohol konsumiert, dass er angetrunken/betrunken ist, für dich ein No-Go ist?
Will nur die Grenze kennen.
Ja! Für mich ein ganz klares ja. Ich möchte und werde mit niemanden zusammen sein, der sich regelmäßig (egal ob täglich, wöchentlich, monatlich, auf jeder Feier…) vorlaufen lässt und sich besäuft, seine Grenzen nicht kennt. Ich verteufle keine Alkohol, trinke auch mal was. Aber ich kenne meine Grenzen. Und diese Grenzen möchte und will ich weder erreichen noch austesten. Ich möchte herr*in meiner selbst sein. In jeder Beziehung (außer vielleicht beim sex, und ja sex kann auch wie eine Droge wirken). Aber dies ist bei berauschenden, sinnesbetäubenden (illegalen) Drogen nicht der Fall und nicht steuerbar.
 

Benutzer20277  (41)

Meistens hier zu finden
Ich glaube, die Art der Sucht ist relativ egal, ob Sex, Drogen, Kaffee oder

Und völlig individuell unabhängig von dem zu Grunde liegenden Suchtmittel.

Egal, wie oft man falsches wiederholt, es wird nicht wahrer.

Nikotin macht extrem süchtig, ist auf lange Zeit definitiv gesundheitsschädlich, dennoch wird der Raucher unter Zigaretteneinfluss in seiner Persönlichkeit nicht verändert.

Egal wie sehr man unbedingt Koffein braucht (was in hohen Dosen ebenfalls der Gesundheit abträglich ist), der Konsument wird seine Arbeitsfähigkeit erhalten und sich niemals wirtschaftlich ruinieren.

Das Spiel- und Internetsucht nur bedingt mit Substanzgebrauch vergleichbar sind, wurde bereits aufgeführt.


Nochmal: Entgegen den Aussagen selbsternannter Experten (aufgrund eigenen Konsums verschiedener Substanzen) bedeutet die Art der Droge nicht nur einen quantitativen, sondern auch qualitativen Unterschied.
 

Benutzer174233  (33)

Öfter im Forum
Nikotin macht extrem süchtig, ist auf lange Zeit definitiv gesundheitsschädlich, dennoch wird der Raucher unter Zigaretteneinfluss in seiner Persönlichkeit nicht verändert.
Dann hast du wohl noch nie einen extrem Nikotinsüchtigen erlebt, der aus welchen Gründen auch immer nicht rauchen kann oder darf, wenn ihm gerade danach ist. Da kann sich die Persönlichkeit auch schlagartig ins negative verändern und ein Kontrollverlust über sein Verhalten ist da ebenso wenig ausgeschlossen
 

Benutzer176228  (49)

Öfter im Forum
Ich kann nur für mich sprechen. Aber für mich wäre eine Beziehung mit jemanden der Drogen konsumiert Tabu. Ich würde keine Beziehung - und auch keine Freundschaft - zu jemanden eingehen, wenn ich wüsste das er Drogen nimmt. Sollte ich innerhalb einer Beziehung erfahren, mitbekommen dass er Drogen nimmt, wäre ich überhaupt gar nicht tolerant. Das wäre für mich ein Vertrauensbruch, der nicht heilbar ist und die Beziehung wäre zu Ende.
Auch in meinem Freundeskreis gibt es niemanden, der Drogen nimmt (zumindest weiß ich es von niemanden und es hat auch noch nie jemand gesagt „komm, lass mal gras rauchen oder ne Pille einwerfen“…). Mag sein, dass das auch mit meiner, unserer Erziehung, Vergangenheit, Erfahrungen zu tun. Wenn man erlebt, wie jemand wegen sowas einen positiven Dopingtest oder Drogentests bekommt und deshalb aus der Leistungsförderung fliegt, hinterlässt das bleibenden Eindruck.
Insofern würde ich an deiner Stelle deine „Freundin“ unmissverständlich vor die Wahl stellen: Entweder Drogen ODER ich. Beides geht nicht.
Was sind denn Drogen für dich? Alk? Rauchen?🤔
 

Benutzer186759  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
Nikotin macht extrem süchtig, ist auf lange Zeit definitiv gesundheitsschädlich, dennoch wird der Raucher unter Zigaretteneinfluss in seiner Persönlichkeit nicht verändert.
Lesen --> verstehen. Ich sagte in dem von dir halbzitierten Beitrag, dass verschiedene Suchtverhalten Leben zerstört (zerstören kann, um präziser zu sein).
Jemand der sehr stark raucht, macht nicht nur seine Gesundheit kaputt, sondern auch die von nahestehenden Personen, die dem Passivrauch ausgesetzt sind.
Das kann ein Leben zerstören (Stichwort Gefäßerkrankungen, erhöhtes Krebsrisiko).
Ich hab nicht von Persöhnlichkeitsänderungen gesprochen, in keinem einzigen Beitrag. Wobei diese wie von Art_emis Art_emis erwähnt auch da vorkommen können.

Egal wie sehr man unbedingt Koffein braucht (was in hohen Dosen ebenfalls der Gesundheit abträglich ist), der Konsument wird seine Arbeitsfähigkeit erhalten und sich niemals wirtschaftlich ruinieren.
Das ist falsch.
Mein Koffeinkonsum war so drüber, dass es fast meinen Job gekostet hat.
Wenn ich während der Arbeit so eingespannt war, dass ich meine 6-8 Tassen am Tag nicht trinken konnte, wurde ich unkonzentriert, hab Fehler gemacht, bekam häufig Kopfschmerzen. Daraus resultierten häufig (vor allem Montags) Fehltage. Mir wurde irgendwann mit Kündigung gedroht.
Es kann eben durchaus sehr negative Auswirkungen haben, unabhängig von der Gesundheit.
Klar ist das Risiko bei Kaffee eher gering, aber es besteht bei Missbrauch halt trotzdem.
die Art der Droge nicht nur einen quantitativen, sondern auch qualitativen Unterschied.
Nein, das ist Quatsch.
Die konsumiert Menge macht den Unterschied.
Eine Line Koks wird dir sicherlich weniger schaden, als 40 Liter Alkohol.
Da können sich "selbsternannte Experten", die pauschalisierend und selektiv argumentieren halt auf den Kopf stellen 🤷‍♂️
 

Benutzer20277  (41)

Meistens hier zu finden
Dann hast du wohl noch nie einen extrem Nikotinsüchtigen erlebt, der aus welchen Gründen auch immer nicht rauchen kann oder darf, wenn ihm gerade danach ist. Da kann sich die Persönlichkeit auch schlagartig ins negative verändern
Die Steuerungsfähigkeit wird durch Nikotin nur marginal beeinflusst. Dass ein aufbrausendes Arschloch im Craving nicht besser drauf ist, versteht sich von selbst.
Seine Persönlichkeit wird dennoch nicht nachhaltig durch den Konsum oder die Abwesenheit von Nikotin beeinträchtigt.

Die konsumiert Menge macht den Unterschied.
Eine Line Koks wird dir sicherlich weniger schaden, als 40 Liter Alkohol.
Apropos Leseverständnis: Dass es auch einen qualitativen Unterschied macht, heißt nicht, dass es keinen quantitativen Unterschied macht. Jeder noch so absurde Vergleich steht Dir also frei: Ein paar Milligramm Heroin werden Dir auch weniger Schaden als 2 Tonnen Schokolade, die Dir auf den Kopf fallen.
 

Benutzer178411  (20)

Öfter im Forum
Off-Topic:

Nur mal zur Erinnerung:
Hey Leute,
ich bin momentan echt überfordert.
Meine Freundin mit der ich jetzt knapp 1Jahr zusammen bin, fing jz nach ein paar auseinandersetzungen damit an das die sich rein gar nichts mehr verbieten lassen will.
Sie kifft abundzu und auch nich viel wenn sie denn mal kifft. Damit kann ich mich noch halbwegs abfinden.
Aber seit neuestem fängt sie damit an das sie auch andere Drogen wieder mal nehmen will (wird, so wie sies mir gesagt hat).
Ich bin echt ein Anti bei der Sache.
Sie würde mir wohl auch sagen wenn sie es machen will und ich soll mir dann keine Sorgen machen. Sie versucht die ganze Zeit die Drogen gut zu reden( Endorphine etc.) und meint ich habe gar keine Ahnung weil ich noch nie welche genommen habe und das ich dann nicht mitreden brauche. Sie will wohl machen was sie möchte und Ich soll auf sowas nicht sauer sein. Weil wohl niemand von ihr aus mein Problem an den Drogen versteht…

Ich weis mom nicht weiter und nicht wie ich damit umgehen soll wenns denn soweit sein sollte..
Wir wohnen nicht zusammen und sehen uns meistens am Wochenende.
Darum geht es um Thread. Nicht darum wer hier von wie und was als Drogen definiert oder ansieht. Diese Definition und Ansicht darf sicher jeder individuell für sich treffen. Aber meiner Meinung nach hilft aktuelle Diskussion dem TS nicht wirklich weiter. So wie ich verstehe möchte er lieber Ratschläge wie er mit der Situation umgehen soll, was er tun kann, sollte, wie er sich verhalten kann, sollte. Vielleicht sollten sich unsere Beiträge wieder mehr darauf konzentrieren?🤔
 

Benutzer176228  (49)

Öfter im Forum
Albert Hoffmann, Entdecker von LSD, probierte alle seine neu entdeckten Substanzen und sagte: Drogen gehören zur KULTUR der Menschheit.

Ich möchte damit nichts schönreden.

Die schlimmste Droge in Europa ist aber der Alkohol. Eindeutig. Und die massiven Kollateralschäden werden völlig hingenommen. Wie so vieles, weil es... Geld bringt?

Eines der HauprVERSCHULDUNGSprobleme (ja, danke, anderes Thema, ich weiss) ist die Spielsucht.

Kokain ist viel verbreiteter in gerade gut betuchten Kreisen, als die Masse wahrnimmt. Und warum genau wird nichts dagegen getan? 🤔🙄 und dann werden Funde von Polizeien medial geradezu gefeiert - toll. Gratuliere.

Zum Thema noch: schwierig. Kontrolliertes Ausprobieren scheint mir legitim. Aber aufpassen! Der Missbrauch beginnt langsam und kommt doch schnell...
 

Benutzer177622 

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