Freund hat gebeichtet wie soll ich damit umgehen?

Benutzer121914 

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Also dass er mal gekifft hat, um es auszuprobieren, finde ich nicht sooo schlimm, wenn er dann ja scheinbar eingesehen hat, dass es nicht so toll ist. Solange er da jetzt die Finger von lässt, würde ich mir da auch weiter gar keine Gedanken drüber machen.
Ich hab damals auch immer gesagt, dass ich lieber keinen Raucher haben möchte, mein jetziger ist's und joa. Nicht so optimal, aber letztendlich muss er es wissen. Er weiß auch, dass ich kein Fan davon bin, will es auch aufhören und versucht mich so gut wie möglich nicht dem direkten Rauch auszusetzen; also er achtet dann halt drauf, dass ich nicht auf der Seite steh, wo der Rauch hinweht etc und raucht auch weniger meine ich. Wie gesagt, er will aufhören, aber das ist ja schon ein etwas schwieriger Weg...und dabei unterstütze ich ihn soweit mir das möglich ist.
Wobei ich fast sagen würde, dass es leichter ist, wenn man sowieso nur "Partyraucher" ist. Aber da ist es natürlich auch abhängig davon, ob dein Freund überhaupt aufhören will. Wenn er von selber das Thema sogar schon angesprochen hat, dann würde ich ihn dabei auch wirklich unterstützen. Das das nicht von heute auf morgen geht, sollte aber klar sein?

Ich denke mal, dass er dich näher kennenlernen wollte und um nicht gleich bei dir durchzufallen, hat er dann eben gelogen. Vielleicht hat er auch gehofft, dass es dir "egal" ist, dass er Raucher ist, wenn ihr euch richtig kennt.
Natürlich ist es nicht schön, dass er das getan hat, aber ich glaube nicht, dass da irgendeine böse Absicht hinter steckte.

Mir ist das klar das es nicht so schnell geht hab ja selber mal geraucht.. ich fühl mich nur total hintergangen und egal wird es mir nie sein nicht nach dem vorfall als die mam von einer freundin daran gestorben ist.
 
S

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Off-Topic:
Man kann auch einfach das Ding zwischen den Ohren einschalten, zumal ich "Ich kannte wen, der dank des Rauchens an Lungenkrebs gestorben ist" oder auch nur etwas wie Banales wie "Ich finde allein den Geruch eklig, da muss ich das nicht noch schmecken" sehr wohl als Erfahrung und selbst gebildete Meinung betrachte.

Stimmt wir waren im Teeniealter natürlich alle zu tiefst vernünftig und haben immer das Logische getan.... Sowas wie Gruppenzwang kannten wir früher ja auch nicht, weil wir völlig erhabene Charakterzüge hatten. Hab ich irgendwo geschrieben, das man es gemacht haben muss? Lediglich gesagt das manche Dinge probieren müssen um sich dessen was sie tun bewusster zu werden. Können nicht alle so perfekt sein und dem, was auf der Packung steht, folge leisten. Da er es also ausporbiert hat, liegt es nahe, das er es mal ausprobieren wollte. Wenn er es also künftig seien lässt, dann hat er Begriffen das es nichts für ihn ist. Wenn nicht, dann helfen auch deine guten Vorsätze nicht, auch wenn sie noch so "banal" sind...
 

Benutzer121914 

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Man kann auch einfach das Ding zwischen den Ohren einschalten, zumal ich "Ich kannte wen, der dank des Rauchens an Lungenkrebs gestorben ist" oder auch nur etwas wie Banales wie "Ich finde allein den Geruch eklig, da muss ich das nicht noch schmecken" sehr wohl als Erfahrung und selbst gebildete Meinung betrachte. :hmm:

@ TS: Das Rauchen ist die eine Sache, aber obwohl es natürlich allein deine Entscheidung ist, ob du mit einem Raucher zusammensein möchtest, wiegt hier meiner Meinung nach sein Lügen schwerer.
Du hast ihm von Anfang an erklärt, dass und wieso du das Rauchen ablehnst und er hat offenbar behauptet, die Sache ähnlich zu sehen.

Und das Rauchen von Zigaretten und Gras und Shisha ist für mich nicht mehr nur ein einmaliges Ausprobieren, und reine Neugier einer Person, die das Ganze eigentlich nicht gutheißt, schon mal gar nicht. Ich finde es extrem dreist und einen nicht geringen Vertrauensbruch, dass er dir das vorsätzlich verheimlicht hat.
Du musst dir nun eben klarmachen, ob du seine Gewohnheiten akzeptierst oder die Beziehung zugunsten deiner Prinzipien beendest. Die dritte Möglichkeit wäre natürlich, dass er aufhört zu rauchen, aber das muss er selbst wollen und nicht nur dir zuliebe tun.

In jedem Fall würde ich an deiner Stelle eine aufrichtige Entschuldigung für die Lügen und zukünftig absolute Ehrlichkeit verlangen, mit dem klaren Hinweis, dass die Sache bei erneuten Lügen augenblicklich vorbei ist. Das betrifft auch die Sache mit dem Rauchen - er soll entweder ernsthaft versuchen, damit aufzuhören, oder aber den Mumm haben, dir direkt zu sagen, dass er das nicht tun will, damit du deine Entscheidung treffen kannst.

Danke für deinen rat :smile: ich sehr das auch nicht mehr nur als ausprobiern und ich bin jetzt einfach total verletzt aber schluss machen will ich nicht ich lieb ihn zu sehr :'( ich versuch nochmal mit ihm darüber zu reden und wenns nicht besser wird ist wohl oder übel schluss..
 
D

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Meinst Du das ernst ? Also wenn ich das Wort "Ultimatum" in einer Beziehung höre (bzw wenn sowas gestellt wird) hat sich das Thema für mich erledigt - ich lasse mich definitiv nicht erpressen (und das ist nichts anderes).
Mit Ultimatum meine ich,dass wenn es sie zu seh stört sie ihm sagen soll,dass sie So keine Beziehung führen kann.
 

Benutzer102417  (34)

Öfters im Forum
Also ich finds voll übertrieben!
Warum er anfangs in dieser Sache nicht ehrlich war, liegt jawohl auf der Hand. Er hat sich in dich verguckt und wollte dir gefallen. Offensichtlich hat er sich das Ganze sogar zu Herzen genommen, da er nun das Bedürfnis hatte zu "beichten".
Die kleine Lüge an sich finde ich überhaupt nicht weiter schlimm.
Ein Kiffer und Raucher käme für mich als Partner nicht in Frage, aber wenn er das Kiffen nur einmal probiert hat und nur mal auf Parties, wenn du nicht dabei bist, raucht, wo ist denn dann das Problem??
Wie man da jetzt so ein Beziehungsdrama draus machen kann, versteh ich nicht.
 

Benutzer22353 

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Ein Kiffer und Raucher käme für mich als Partner nicht in Frage, aber wenn er das Kiffen nur einmal probiert hat und nur mal auf Parties, wenn du nicht dabei bist, raucht, wo ist denn dann das Problem??
Wie man da jetzt so ein Beziehungsdrama draus machen kann, versteh ich nicht.
wenn jmd mit kiffen ein Problem hat, ist es eben schon ein problem wenn der freund mehr oder weniger regelmäßig auf Parties kifft ( das ist ja dann nicht nur einmal ausprobiert -sondern anscheinend raucht er ja öfters auf partys) -auch wenn sie nicht dabei ist. mir persönlich würde es auch nicht gefallen wenn der partner (regelmäßig) kifft. Es kommt natürlich auch auf die Häufigkeit an. Ich hätte wie gesagt auch ein problem damit, wenn sich jmd regelmäßig bei feiern die Birne vollraucht.
 
S

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wenn jmd mit kiffen ein Problem hat, ist es eben schon ein problem wenn der freund mehr oder weniger regelmäßig auf Parties kifft ( das ist ja dann nicht nur einmal ausprobiert -sondern anscheinend raucht er ja öfters auf partys) -auch wenn sie nicht dabei ist. mir persönlich würde es auch nicht gefallen wenn der partner (regelmäßig) kifft. Es kommt natürlich auch auf die Häufigkeit an. Ich hätte wie gesagt auch ein problem damit, wenn sich jmd regelmäßig bei feiern die Birne vollraucht.

Und wo steht das? Hier ist lediglich davon die Rede das er mal gekifft hat, in diesem Kontext also nur einmal und gelegentlich auf Partys raucht. Von Kiffen und zurauchen ist hier garnicht die Rede. Bedeutet also du hast damals nie gelogen um einer Frau besser zu gefallen? Völlig egal ob du nun verschwiegen hast das du auf Parties rauchst oder wegen einer anderen Sache geflunkert hast. Klar ist Lügen nicht in Ordnung aber ich frag mich ob man damals mit Euch/Dir auch so hart ins Gericht gegangen ist und nur den Fakt gesehen hat "er hat gelogen".
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich finde, dass bei dem Problem hier aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird. Da sind zwei Leute drei Monate zusammen. Sie äußert, dass sie Rauchen blöd findet. Nun ist er auf einer Party und raucht Shisha und kifft. Für mich ist das nun keine monatelange Lüge, kein dramatisches "Geheimhalten". In meinen Augen wird hier einfach zu sehr Drama gemacht - man sieht ja schon, dass der Kerl total unter Druck steht, weil er das "Beichten" muss. Als hätte er nun ein Verbrechen begangen.

Tut mir leid, aber ich finde die Reaktion der TE einfach völlig übertrieben. Ja, man kennt jemanden, der an Lungenkrebs gestorben ist. Vielleicht kennt auch jeder hier jemanden im Umfeld, der ein Alkoholproblem hat. Letztendlich ist das aber dann wie immer im Leben: Dinge werden dann schädlich, wenn man es übertreibt, wenn man süchtig wird und nicht mehr ohne kann - und dann hat man auch ein Beziehungsproblem, wenn der andere nicht möchte, dass der Partner von irgendetwas abhängig ist.

Hier in dem Fall sehe ich das Problem aber nicht. Für mich sind Leute keine Kiffer, die mal auf der Party an einem Joint ziehen. Und wer mal in Geselligkeit eine Zigarette raucht oder sich eine Shisha anmacht, ist für mich auch kein Raucher. Da gibt es doch nun ganz andere Kaliber, als die sog. "Partyraucher", die in Verbindung mit Party und Alkohol eben auch das mal nett finden. Mag sein, dass das für eine militante Nichtraucherfreundin immer noch zuviel ist. Aber ich kann da nur von mir reden: Ich bin noch nie Raucher gewesen, und trotzdem stört es mich nicht, wenn mein Freund mal gelegentlich raucht. Ich würde ihm sagen, wenn es mir mal zuviel werden würde - aber da es sich auf seltene Anlässe beschränkt, sehe ich das Problem nicht.

Ich finde es eher problematisch, in einer jungen Beziehung schon soviel Druck aufzubauen, dass jemand der Freundin eine "Beichte" ablegen muss und vermutlich schon beim Erzählen das Donnerwetter fürchtet. Das finde ich für den Anlass einfach völlig überzogen. Dass nun hier wieder die Ersten mit Trennung um die Ecke kommen, war zu erwarten, aber ich finde das ehrlich gesagt nicht nachvollziehbar. Wenn es einem wirklich so wichtig ist, dann ist das natürlich eine logische Konsequenz - aber ich würde mich bei gelegentlichem Partyrauchen nun wirklich fragen, ob die Prinzipienreiterei notwendig ist. Die Keule von "Du hast mich 3 Monate nur angelogen!" kann man dann natürlich schwingen, aber ich weiß nicht, ob man damit nicht mehr kaputt macht, als er mit seinem Verhalten.
 

Benutzer22353 

Meistens hier zu finden
Und wo steht das? Hier ist lediglich davon die Rede das er mal gekifft hat, in diesem Kontext also nur einmal und gelegentlich auf Partys raucht. Von Kiffen und zurauchen ist hier garnicht die Rede. Bedeutet also du hast damals nie gelogen um einer Frau besser zu gefallen? Völlig egal ob du nun verschwiegen hast das du auf Parties rauchst oder wegen einer anderen Sache geflunkert hast. Klar ist Lügen nicht in Ordnung aber ich frag mich ob man damals mit Euch/Dir auch so hart ins Gericht gegangen ist und nur den Fakt gesehen hat "er hat gelogen".

ok ich hab da dann was mißverstanden. ich dachte er raucht auf Partys regelmäßig Gras. Dabei hat er nur einmal kiffen ausprobiert und raucht ab und zu auf partys zigaretten. Ok -das finde ich nun auch nicht so tragisch. Ich bin zwar nichtraucher, hatte aber auch schon beziehungen zu "ab und zu-rauchern". das konnte ich dann schon akzeptieren -solange nicht in der wohnung geraucht wird -is das für mich ok. Zum thema lügen oder flunkern: Da brech ich jetzt auch nicht den stab drüber. er hat halt gemerkt, dass sie da aus gewissen erfahrungen heraus eine relativ extrem position vertritt und hat dann zur Lüge gegriffen. Irgendwie verständlich -andererseits wirds zum problem, wenn sie ihre konsequente einstellung zum rauchen beibehält und er nicht vom rauchen lassen kann. Ich würde der threadstarterin auch empfehlen, die sache etwas "lockerer" zu sehen (e ris ja nun auch kein kettenraucher)- aber letztendlich muss man auch ihre einstellung dazu akzeptieren.
 

Benutzer78109 

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Ich finde die Sache hier auch völlig überzogen. Man wird sich als junger Mensch doch wohl mal ausprobieren dürfen, ohne dass da jemand, den man gerade mal vor drei Monaten freiwillig in sein Leben gelassen hat, seinen Senf dazugibt und einen dermaßen unter Druck setzt, dass man schon Angst hat, es zu "beichten". Und Bezeichnungen wie "Kiffer" für jemanden zu verwenden, der einmal auf ner Party von nem Joint probiert hat oder an ner Shisha gezogen hat, ist doch wohl ehrlich völlig übertrieben. Dann scheinst du nicht zu wissen, was Kiffer und Raucher sind, denn DAS ganz sicher nicht.
Ich würde deine Reaktion ja verstehen, wenn dein Freund jetzt beschließen würde, zum Kettenraucher zu werden, aber das ist er doch gar nicht. Er ist ein junger Mensch, der eben sachen testen will. Ich habe diese Sachen auch ausprobiert und aus mit ist dennoch keine Kifferin oder Raucherin geworden. Und den Freund, der - genau wie du - mir total nervig in den Ohren lag, ich wäre die Oberkifferin und Drogenkonsumentin, bloß weil ich ein einziges Mal einen Joint in der Hand hielt, habe ich irgendwann abserviert. Die Meinung sagen ist ok, aber alles komplett zu dramatisieren, das hält man auf Dauer nicht aus.

Wenn du das Thema Rauchen wirklich SO schlimm findest (wobei du doch selber mal geraucht hast), dann musst du dir entweder einen suchen, der das Nichtrauchen genauso extrem betreibt wie du, oooooder du machst dir mal Gedanken, ob es das wirklich wert ist, dass eure Beziehung daran zerbricht.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Mir ist das klar das es nicht so schnell geht hab ja selber mal geraucht.. ich fühl mich nur total hintergangen und egal wird es mir nie sein nicht nach dem vorfall als die mam von einer freundin daran gestorben ist.
Du hast also selbst geraucht und damit wieder aufgehört, als die Mutter deiner Freundin starb. Dein Freund hat aber offensichtlich nichts vergleichbares erlebt und findet es selbst vermutlich nicht schlimm, wenn er ab und an auf einer Party mal eine raucht. Deshalb möchte er vermutlich derzeit auch gar nicht damit aufhören und war deshalb in letzter Konsequenz ehrlich zu dir.

Du kannst ihm sagen, dass es für dich problematisch ist, aber seine Entscheidungen beeinflussen kannst du keineswegs.
 

Benutzer10752 

Beiträge füllen Bücher
Hier in dem Fall sehe ich das Problem aber nicht. Für mich sind Leute keine Kiffer, die mal auf der Party an einem Joint ziehen. Und wer mal in Geselligkeit eine Zigarette raucht oder sich eine Shisha anmacht, ist für mich auch kein Raucher. Da gibt es doch nun ganz andere Kaliber, als die sog. "Partyraucher", die in Verbindung mit Party und Alkohol eben auch das mal nett finden. Mag sein, dass das für eine militante Nichtraucherfreundin immer noch zuviel ist. Aber ich kann da nur von mir reden: Ich bin noch nie Raucher gewesen, und trotzdem stört es mich nicht, wenn mein Freund mal gelegentlich raucht. Ich würde ihm sagen, wenn es mir mal zuviel werden würde - aber da es sich auf seltene Anlässe beschränkt, sehe ich das Problem nicht.

Ich finde es eher problematisch, in einer jungen Beziehung schon soviel Druck aufzubauen, dass jemand der Freundin eine "Beichte" ablegen muss und vermutlich schon beim Erzählen das Donnerwetter fürchtet. Das finde ich für den Anlass einfach völlig überzogen. Dass nun hier wieder die Ersten mit Trennung um die Ecke kommen, war zu erwarten, aber ich finde das ehrlich gesagt nicht nachvollziehbar. Wenn es einem wirklich so wichtig ist, dann ist das natürlich eine logische Konsequenz - aber ich würde mich bei gelegentlichem Partyrauchen nun wirklich fragen, ob die Prinzipienreiterei notwendig ist.

Wie du ja korrekt schreibst: Du siehst das so.

Wenn die Threadstarterin das aber anders sieht, sollte man ihr diese Meinung genauso lassen, wie man im Gegenzug eben kulant gegenüber Gelegenheitsrauchern ist. Meinungen, Einstellungen und Ansichten sind halt nun mal nur begrenzt verhandelbar. Für die einen ist es völlig inakzeptabel und abartig, Hunde zu essen, für die anderen ist es ein normales Gericht. Dann wieder gibt es Vegetarier, die aus Prinzip Vegetarier sind, und es gut abkönnen, wenn Leute um sie herum Fleisch essen, und andere, die halt allein schon der Anblick ekelt. Und so weiter...

Wenn es für die Threadstarterin eben nun mal ein echtes Problem ist, dass jemand raucht, und sie das als eines ihrer Grundprinzipien sieht, dann ist das so. Da muss man sie auch nicht gleich als "militant" bezeichnen, was letztlich auch wieder nur eine abwertende Einschätzung ist.

Außerdem ist das eigentliche Problem ja nicht das Rauchen, sondern halt die Heimlichtuerei. Das mag natürlich auch etwas mit dem Alter zu tun haben, und mit Lebenserfahrung, aber generell ist es nie eine gute Idee, Dinge zu verschweigen, die für den/die Partner/in halt nun mal richtig wichtig sind.

Insofern ist von beiden grad einfach eine Entscheidung gefragt: Sie muss sich fragen, ob sie es tolerieren kann, wenn ihr Freund gelegentlich raucht (aber dann soll er es auch offen sagen), und/oder er muss sich fragen, ob er ihr zuliebe aufs Rauchen verzichten kann (aber dann bitte auch ehrlich, und ohne "es war ja nur auf einer Party, hab dich nicht so, andere Frauen akzeptieren das doch auch").

Solange es für sie ein Herzensthema ist, das sie einfach schlicht aus Prinzip nicht akzeptieren kann, und es für ihn eine Sache ist, die er unbedingt (aus Gruppenzwang oder Neugier oder Lust oder wasauchimmer) gelegentlich weitermachen will, kann aus den beiden langfristig kein Paar werden. Dann können sie es auch gleich lassen, und sich in Zukunft jede Menge gegenseitiger Vorwürfe, kleinerer Streits und Heimlichtuerei sparen.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Wie du ja korrekt schreibst: Du siehst das so.
Eben. Und sie fragt, was sie machen soll. Daher mein Rat: "Lass dir Kirche im Dorf". Darauf basieren die meisten Beziehungsthreads hier - auf der Frage, wie andere etwas sehen und wie sie in der Situation vorgehen würden. Und es ist immer so, dass es auch Leute gibt, die das Grundproblem schon nicht hätten oder es anders bewerten würden. Wenn wir hier nur "Man muss den Leuten ihre Meinung lassen!" spielen würden, dann könnten nur Leute antworten, die zufällig die gleiche Meinung haben. Ist in meinen Augen aber nicht unbedingt Sinn der Sache.

Meinungen, Einstellungen und Ansichten sind halt nun mal nur begrenzt verhandelbar.
Ich denke, man sollte für eine Beziehung aber auch mal anfangen, die eigenen Meinungen, Einstellungen und Ansichten zu hinterfragen. Eben um sich zu überlegen, was nun wirkliche Kernpunkte sind, die einem wirklich wichtig sind. Wenn man dann dazu kommt, dass Rauchen dazu gehört - meinetwegen.

Wenn die TE nun das Rauchen als ein für sie unendlich wichtiges Thema ansieht und da nicht kompromissbereit ist, dann muss sie das so machen. Ihre Meinung kann ihr da niemand nehmen. Ich an ihrer Stelle würde aber mal hinterfragen, ob es ihr wirklich so super wichtig ist - und vor allen Dingen, ob das das einzige Thema ist, was ihr so wichtig ist oder ob sie auch in anderen Bereichen versucht, ihren Kopf durchzusetzen. Dann wird es nämlich auf Dauer schwierig mit Beziehungen, wenn man sich nicht einen Partner sucht, der das Ganze genauso sieht.

Von Kompromissbereitschaft merke ich jedenfalls bei der TE nichts. Sondern nur ihre Frage, ob sie ihm ein Ultimatum setzen soll. Das ist nun das Gegenteil von einer Kompromissbereitschaft ihrerseits und das sehe ich als nicht so sinnvolle Beziehungsgrundlage. Wie gesagt, wenn es ihr unendlich wichtig ist, soll sie es so machen. Ich würde nur an ihrer Stelle einen Raucher nicht mit einem Partyraucher gleichsetzen - weder was die Auswirkungen auf die Beziehung angeht, noch das gesundheitliche Thema. Ist eben vergleichbar mit jemandem, der am Wochenende mal ein Bier trinkt - der ist auch nicht gleich Alkoholiker und stirbt bald daran. Ich verstehe, dass sie aufgrund des Todesfalls im Bekanntenkreis emotional angespannt ist, aber deswegen gleich bei jeder Zigarette einen möglichen Toten zu sehen, halte ich für überzogen. Man verbietet ja auch nicht jemandem gleich das Autofahren, wenn im Umfeld ein tötlicher Autounfall passiert. Ich würde mir einfach überlegen, wo ich die Grenze ziehe und welche Grenzziehung sinnvoll ist.
 

Benutzer121914 

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Wow also ich finds sehr nett das man mich gleich beleidigt und als militant bezeichnet... Ich weiß jeder hat seine meinung und für viele von euch ist das vlt kein großes Problem nur für mich eben allein von den ganzen Ereignissen die mir passiert sind und den ganzen erfahrungen die ich gemacht hab durch falsche Freunde usw.. und nein es ist nicht so das ich gleich bei jedem der eine zigarette in der hand hat gleich den nächsten toten sehe oder so nur ich bin eben ziemlich stur und wenn ich mal sauer bin oder enttäuscht dann bin ich muss ich zugeben ziemlich unfair. Ich und mein Freund sind noch ziemlich Jung und das beste wäre einfach das ich persönlich die sache mit ihm kläre und ich stelle ihm kein ultimatum ich hab eingesehen das ich da meine gefühle gerade nicht ganz im griff hatte und vor lauter wut daran gedacht hab aber ich hab eingesehen das es nicht fair von mir wäre und ich liebe ihn ja und will auch nicht ohne ihn sein...
 

Benutzer98976 

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Hexe13 schrieb:
Ich denke, man sollte für eine Beziehung aber auch mal anfangen, die eigenen Meinungen, Einstellungen und Ansichten zu hinterfragen. Eben um sich zu überlegen, was nun wirkliche Kernpunkte sind, die einem wirklich wichtig sind. Wenn man dann dazu kommt, dass Rauchen dazu gehört - meinetwegen.

Wenn die TE nun das Rauchen als ein für sie unendlich wichtiges Thema ansieht und da nicht kompromissbereit ist, dann muss sie das so machen. Ihre Meinung kann ihr da niemand nehmen. Ich an ihrer Stelle würde aber mal hinterfragen, ob es ihr wirklich so super wichtig ist - und vor allen Dingen, ob das das einzige Thema ist, was ihr so wichtig ist oder ob sie auch in anderen Bereichen versucht, ihren Kopf durchzusetzen. Dann wird es nämlich auf Dauer schwierig mit Beziehungen, wenn man sich nicht einen Partner sucht, der das Ganze genauso sieht.

Alter Verwalter.
Wenn ich mich in jemanden verliebe und mit ihm eine Beziehung beginne, dann doch eben deswegen, weil ich ihn als genau diesen Menschen mit seinen eigenen Ansichten, Einstellungen und Meinungen schätze. Umgekehrt ist das sicher ebenso. Soll ich nun also mich und meine Überzeugungen aufgeben, gerade bei einem Punkt, welcher die Gesundheit meines Partners betrifft?
Ganz sicher nicht.

Die TE ist jung, hübsch und wird ganz sicher kein Problem haben, einen jungen Mann zu finden, der Rauchen genauso wenig mag wie sie. Das hat nichts mit 'militant' oder 'nicht kompromissbereit' zu tun.
Ihr einzureden, sie solle ihre Überzeugung aufgeben (die ja schließlich einen Grund hat), weil sie sonst vielleicht niewieder einen abkriegt, halte ich für sehr viel mehr übertrieben als ihr Problem mit seinem Rauchverhalten.
 

Benutzer121914 

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Alter Verwalter.
Wenn ich mich in jemanden verliebe und mit ihm eine Beziehung beginne, dann doch eben deswegen, weil ich ihn als genau diesen Menschen mit seinen eigenen Ansichten, Einstellungen und Meinungen schätze. Umgekehrt ist das sicher ebenso. Soll ich nun also mich und meine Überzeugungen aufgeben, gerade bei einem Punkt, welcher die Gesundheit meines Partners betrifft?
Ganz sicher nicht.

Die TE ist jung, hübsch und wird ganz sicher kein Problem haben, einen jungen Mann zu finden, der Rauchen genauso wenig mag wie sie. Das hat nichts mit 'militant' oder 'nicht kompromissbereit' zu tun.
Ihr einzureden, sie solle ihre Überzeugung aufgeben (die ja schließlich einen Grund hat), weil sie sonst vielleicht niewieder einen abkriegt, halte ich für sehr viel mehr übertrieben als ihr Problem mit seinem Rauchverhalten.

Wow danke für deinen beitrag wenigstens eine die mich versteht :smile: das die Gesundheit meines Freundes mir eben nicht egal ist und ich mich deshalb auch so aufführe..
 
S

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Alter Verwalter.
Wenn ich mich in jemanden verliebe und mit ihm eine Beziehung beginne, dann doch eben deswegen, weil ich ihn als genau diesen Menschen mit seinen eigenen Ansichten, Einstellungen und Meinungen schätze. Umgekehrt ist das sicher ebenso. Soll ich nun also mich und meine Überzeugungen aufgeben, gerade bei einem Punkt, welcher die Gesundheit meines Partners betrifft?
Ganz sicher nicht.

Die TE ist jung, hübsch und wird ganz sicher kein Problem haben, einen jungen Mann zu finden, der Rauchen genauso wenig mag wie sie. Das hat nichts mit 'militant' oder 'nicht kompromissbereit' zu tun.
Ihr einzureden, sie solle ihre Überzeugung aufgeben (die ja schließlich einen Grund hat), weil sie sonst vielleicht niewieder einen abkriegt, halte ich für sehr viel mehr übertrieben als ihr Problem mit seinem Rauchverhalten.

Von Aufgabe ist hier doch garnicht die Rede. Sondern von geben und nehmen. Man kann nicht immer seinen Willen innerhalb einer Partnerschaft durchsetzen. Soviel ich von meinem Partner verlange, soviel muss ich genauso bereit sein geben zu können. Mal davon abgesehen das wir hier alle gerade aus einer Mücke einen Elefanten phantastasieren. Außerdem denke ich, das man das Verhalten und Denken nicht mit einem Teenie vergleichen kann. Zumindestens nicht in soweit, das man seine jetzige Einstellung 1 zu 1 auf diesen Fall kopieren kann. Mit dem Alter kommen andere Maßstäbe, Maßstäbe die evtl. das Thema nur unnötig verkomplizieren. Deshalb sollte man vielleicht der einfach halber sich mal auf seine Teenie Zeit besinnen.
 

Benutzer54534 

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Er hat gekifft, wow. Noch besser, er hat geraucht. Es waren und sind seine Entscheidungen, du hast damit rein gar nichts am Hut. Er hat die Erfahrung gemacht und wenn er von sich aus "Nein" sagt, dann geht es in Ordnung. Du kannst ihn aber nicht einfach unter Druck setzen oder aber ihm eine Moralpredigt abhalten, denn es geht dich nichts an. Selbst seine Gesundheit ist sein Bier, nicht deins.

Wenn du keinen Raucher haben möchtest, dann ist das Sache. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass er sich daran halten muss.
 

Benutzer72433 

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also ein wenig versteh ich dich ja schon, mir gings in deinem alter ähnlich - ich hab auch halbe anfälle bekommen wenn mein freund eine geraucht hat, und als ich nen starken raucher als freund hatte haben wir uns da auch regelmässig übel wegen gezofft.

aber letzten endes ists genau so wie es die meisten hier sagen und ich es mittlerweile auch sehe: seine entscheidung.

was du hingegen erwarten kannst finde ich ist, dass er nicht in deinem beisein raucht (dich nicht einräuchert), nicht bekifft ist wenn ihr euch trefft und, das vor allem, dich nicht anlügt.
 

Benutzer117428 

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Er hat gekifft, wow. Noch besser, er hat geraucht. Es waren und sind seine Entscheidungen, du hast damit rein gar nichts am Hut. Er hat die Erfahrung gemacht und wenn er von sich aus "Nein" sagt, dann geht es in Ordnung. Du kannst ihn aber nicht einfach unter Druck setzen oder aber ihm eine Moralpredigt abhalten, denn es geht dich nichts an. Selbst seine Gesundheit ist sein Bier, nicht deins.

Wenn du keinen Raucher haben möchtest, dann ist das Sache. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass er sich daran halten muss.

Ja, theoretisch wär's auch sein Bier, wenn er nachts besoffen auf'm Moped durch die Gegend fahren würde. Aber wenn man mit jemand in einer Beziehung ist, dann ist einem eben nicht egal, wenn der Partner seine Gesundheit gefährdet. Also zunächst mal muss er entscheiden was ihm wichtiger ist, die Freiheit rauchen und kiffen zu können oder seine Freundin und seine Gesundheit. Sollte er sich dann für's rauchen und kiffen entscheiden, muss sie dann halt die Konsequenzen ziehen. (Also ich wüsste wofür ich mich entscheiden würde, wenn ich er wäre.)
 
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