Fragen bzgl. Vergewaltigung - Das Ende einer Nacht

Benutzer175515  (25)

Öfters im Forum
Eine häufige Frage, die im Forum mitschwingt, wenn jemand sexuelle Gewalt erfahren hat, ist die, was nun kommt.

Für eine Rechtsberatung bin ich nicht qualifiziert genug und die wäre hier auch ohnehin verboten.

Mir gehts jetzt grad um die berüchtigten "Fragen" die einem von der Polizei und Staatsanwaltschaft, dem Anwalt und der Person auf dem Richterstuhl gestellt werden. Diese Fragen dienen niemals dazu, die Person der Gewalt angetan wurde, zu diffarmieren. Diese Fragen können allerdings trotzdem, mitunter durchaus unangenehm sein, einen zum weinen bringen, wütend machen.

Sie müssen trotzdem sein, wenn es sich nicht anhand von Videoaufnahmen o.ä. auch anders beweisen lässt. Deshalb erscheinen die Personen, die an einer Aufklärung interessiert sind oftmals herzlos. Es sind aber oft genau diese Fragen, die am Ende einen Beschuldigten überführen.

Wer sich schonmal gefragt hat wieso, weshalb das alles sein muss, dem kann ich diesen Film vom ZDF empfehlen.

Es geht dabei weniger um das Urteil, das am Ende steht, sondern darum wie schwer es bei unzureichenden Beweise für die Beteiligten sein kann, jemanden zweifelsfrei zu verurteilen. Man kann sich während dem Film selbst die Frage stellen "reicht mir das um ih zu verurteilen?".

Film
 

Benutzer157013 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich finde deinen Hinweis auf das generelle Verfahren gut und interessant, um das nachzuvollziehen.

Ich weiß nicht, ob du damit auch auf die Threads hier im Forum anspielen möchtest. Falls ja: Da habe ich nämlich eine andere Meinung zu. Hier im Forum geht es vorallem darum, den Personen, die hier Hilfe suchen zur Seite zu stehen. Dazu gehört einmal das emotionale auffangen und Aufzeigen von Hilfsangeboten. Was ich nicht als die Aufgabe des Forums sehe, ist, die Fragen aufzuwerfen, die bei einer Ermittlung notwendig sind. Diese sind in den Verfahren notwendig, führen natürlich aber auch dazu, dass sich die Opfer von Gewalttaten intensiv nochmal mit dem Geschehenen auseinandersetzen müssen. Das passiert aber am besten mit professioneller Begleitung.
 

Benutzer175515  (25)

Öfters im Forum
Da liegste relativ richtig.

Viele verbinden die Fragen mit "man glaubt mir nicht". Wenn ich mit Personen gesprochen habe, denen es so erging, war eine Art "Orientierung" oftmals hilfreich. Viele können auch nicht verstehen, warum überhaupt Fragen gestellt werden und dann noch so persönliche/ intime.

Ich habe den Film in einem Studium gesehen und hatte da einfach viele "Aha-Momente". Ob das Außenstehenden auch so ergeht, weiß ich nicht, aber ich finde, der Film bringt einem das ganz gut nahe, ohne dabei zu theoretisch zu werden.

Was die Zielgruppe angeht, habe ich mich selber schwer getan. Wie du sagst, wer Hilfe braucht, nimmt die am besten professionell. Im Nachgang hilft es Betroffenen auch eher wenig.

Es war als ein "Informationsangebot" gedacht und als Erklärung dafür, warum Betroffene diesen Fragen ausgesetzt werden.

Sich damit kriminalistisch auseinanderzusetzen war dabei nicht meine Intention :what:

Ich hab mich beim erstellen des Threads selber schwer getan, aber dachte vllt ist das irgendwie nützlich :grin: Wenn es zu weit ab vom Schuss ist, tuts mir Leid :grin:
 

Benutzer151729 

Sehr bekannt hier
Hier im Forum ist es doch (zumeist) so, dass die Themensteller*innen ihren Beitrag mit einem Anliegen erstellen (Antworten auf konkrete Fragen, Meinungen von Außenstehenden, einfach ein offenes Ohr...) . Wenn man auf einen Thread antowrtet, ist es wichtig (jedenfalls sehe ich persönlich das so) eine Antwort zu geben, die diesem Anliegen entspricht. Gegenüber Threads, in welchen ein solches Anliegen nicht angesprochen wird bzw. in solchen, bei denen ich das Gefühl habe, dass dahinter ein anderes steht als das vorgegebene, bin ich zunächst erst einmal skeptisch.
Ähnlich geht es mir gerade auch bei diesem hier.
Was möchtest du damit erreichen? Lob, dass du dich mit diesem Thema auseinandersetzt? Zustimmung zu deiner Meinung?
 

Benutzer175515  (25)

Öfters im Forum
Gegenüber Threads, in welchen ein solches Anliegen nicht angesprochen wird bzw. in solchen, bei denen ich das Gefühl habe, dass dahinter ein anderes steht als das vorgegebene, bin ich zunächst erst einmal skeptisch.
Ähnlich geht es mir gerade auch bei diesem hier.
Was möchtest du damit erreichen? Lob, dass du dich mit diesem Thema auseinandersetzt? Zustimmung zu deiner Meinung?
Für deine Gefühle kann ich nichts und für das was du in Beiträge hineininterpretierst, ebenfalls nicht. Denk dir aber gerne ein paar Beweggründe aus :smile:
 

Benutzer160853  (34)

Meistens hier zu finden
Da liegste relativ richtig.

Viele verbinden die Fragen mit "man glaubt mir nicht". Wenn ich mit Personen gesprochen habe, denen es so erging, war eine Art "Orientierung" oftmals hilfreich. Viele können auch nicht verstehen, warum überhaupt Fragen gestellt werden und dann noch so persönliche/ intime.

Ich habe den Film in einem Studium gesehen und hatte da einfach viele "Aha-Momente". Ob das Außenstehenden auch so ergeht, weiß ich nicht, aber ich finde, der Film bringt einem das ganz gut nahe, ohne dabei zu theoretisch zu werden.

Was die Zielgruppe angeht, habe ich mich selber schwer getan. Wie du sagst, wer Hilfe braucht, nimmt die am besten professionell. Im Nachgang hilft es Betroffenen auch eher wenig.

Es war als ein "Informationsangebot" gedacht und als Erklärung dafür, warum Betroffene diesen Fragen ausgesetzt werden.

Sich damit kriminalistisch auseinanderzusetzen war dabei nicht meine Intention :what:

Ich hab mich beim erstellen des Threads selber schwer getan, aber dachte vllt ist das irgendwie nützlich :grin: Wenn es zu weit ab vom Schuss ist, tuts mir Leid :grin:

Informationen sind immer richtig und wichtig. Daher ist das geschriebene sehr sinnvoll!
 
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