@Forumsdamen - Wer hilft mir meine Partnerin zu verstehen

Benutzer3713  (42)

Meistens hier zu finden
Sie hat mir das unter tränen erzählt, weil sie mir nicht weh tun wollte. Sie hat gedacht das es mich trifft und ich mich deswegen von ihr trennen könnte.[DOUBLEPOST=1372758114,1372757922][/DOUBLEPOST]
Ich kann mir das durchaus vorstellen.

Seit der Schwangerschaft wollte ich kein Sex mehr, nicht weil ich meinen Mann nicht begehre, sondern weil das rein-raus unangenehm wurde. Ich hatte Lust, fühlte mich aber unter Druck gesetzt und naja, das hemmt ziemlich. Ich hatte nichmal mehr Lust mit ihm Abends ins Bett zusammen zu gehen, weil ich schon Angst hatte, dass etwas kommen MUSS.

Naja, wir gehen alles jetzt lockerer an. Sex ist meistens immer noch Schmerzhaft, aber es ist kein Zwang mehr hinter.
Wir haben jetzt viele andere Spielchen. Weichen auch oft auf Anal aus, weil ich das sehr viel angenehmer finde und es nicht wehtut.
Ich hoffe das sich mein Problem wieder legt, aber ich gebe dem Zeit.

Und daher wünsche ich euch, dass ihr euch langsam wieder eine Sexualität aufbauen könnt.



Das hört sich sehr nach eine Möglichkeit bei uns an. Ich werde versuche das wieder langsam an zu gehen und Anal als alternative werde ich mal ansprechen.
 

Benutzer132715 

Ist noch neu hier
Es ist ein Teilerfolg und ich hoffe wir können das nun ausbauen
Das ist kein Teilerfolg, das ist Erfolg auf der ganzen Linie.
Sofern der Sex wirklich das Hauptproblem ist.[DOUBLEPOST=1372786736,1372786609][/DOUBLEPOST]Äh lass das erst mal mit dem Anal
Fang langsam an und geh nicht gleich in die Vollen.

Will ja kein Besserwisser sein, aber angesagt ist wohl erst viel Zärtlichkeit.
Küssen, Streicheln und lernen, was sie erregt.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Wenn Du sagst sie soll was daran Ändern, dann sag mir bitte was, ihre Krankheit ist nicht "heilbar" sie wird immer damit leben müssen. Es wird immer eine Belastung sein. Was soll sie das ändern?
Wie ich schon sagte: mit einer Therapie. Die Ursache ist nicht zu ändern, das steht fest. Die anderen Menschen auch nicht. Aber der Umgang damit. Der Umgang damit, wie andere Menschen damit (bzw. mit ihr als "die Kranke") umgehen. Wie GreenEyedSoul richtig sagt: über Selbtbewusstsein kann man viel machen, aber auch über Eigenmanipulation der Gedanken/Gefühle/Reaktionen. Als Laie denke ich da an eine kombinierte Psycho- und Verhaltenstherapie. Aber es wird auch noch zig andere Möglichkeiten geben. Nur: sie muss es von sich aus wollen, der Leidensdruck muss groß genug sein.

Was Ihre aktuell geäußerte Begründung ist: auch ich halte es für plausibel, auch, dass sie lange nicht darüber gesprochen hat. Nicht auszuschließen, dass sie in einem Forum wie diesem hier mal bisschen gelesen hat und immer wieder über solch hilfreiche Beiträge á là "wie, 3 Wochen kein Sex, mach ja Schluss mit ihr" gestolpert ist. Sich damit in ihrer Angst, Dir das zu sagen und Du dann Schluss machst, bestätigt fühlte. Außerdem Angst hatte, selber keine "vollwertige" Frau zu sein, nicht "normal" zu sein usw.
Und auch ich sehe als eine große Chance für Euch, Euch wieder aneinander, an den gemeinsamen Sex (für mich ist "Sex" eh nicht nur der Rein-Raus-Akt), an Emotionen und gemeinsame Körperlichkeit zu gewöhnen. Ich glaube, Dein Part ist es jetzt, sehe sehr geduldig zu sein. Das wird bestimmt Alles am Anfang erstmal ein wenig verkrampft sein, unsicher, ängstlich. Aber wenn Du ihr Zeit gibst und das Gefühl, dass es auch ohne F*** schön für Dich ist, Du Dich wohl fühlst MIT ihr, dann wird sie auch bald/irgendwann ihre eigene Unsicherheit verlieren. Daher würde ich das Anal-Thema auch erstmal nicht ansprechen.

Viel Glück wünsche ich Euch!
 

Benutzer3713  (42)

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Das ist kein Teilerfolg, das ist Erfolg auf der ganzen Linie.
Sofern der Sex wirklich das Hauptproblem ist.[DOUBLEPOST=1372786736,1372786609][/DOUBLEPOST]Äh lass das erst mal mit dem Anal
Fang langsam an und geh nicht gleich in die Vollen.

Will ja kein Besserwisser sein, aber angesagt ist wohl erst viel Zärtlichkeit.
Küssen, Streicheln und lernen, was sie erregt.

Ja, ich hab es auch als Erfolg gesehen. Und das Thema Anal werde ich nicht heute oder morgen anschneiden, sondern dann wenn unsere Gefühle gefestigt sind, wenn wir wowas anschneiden können, jetzt ist es noch viel zu fragil.



...

Was Ihre aktuell geäußerte Begründung ist: auch ich halte es für plausibel, auch, dass sie lange nicht darüber gesprochen hat. Nicht auszuschließen, dass sie in einem Forum wie diesem hier mal bisschen gelesen hat und immer wieder über solch hilfreiche Beiträge á là "wie, 3 Wochen kein Sex, mach ja Schluss mit ihr" gestolpert ist. Sich damit in ihrer Angst, Dir das zu sagen und Du dann Schluss machst, bestätigt fühlte. Außerdem Angst hatte, selber keine "vollwertige" Frau zu sein, nicht "normal" zu sein usw.
Und auch ich sehe als eine große Chance für Euch, Euch wieder aneinander, an den gemeinsamen Sex (für mich ist "Sex" eh nicht nur der Rein-Raus-Akt), an Emotionen und gemeinsame Körperlichkeit zu gewöhnen. Ich glaube, Dein Part ist es jetzt, sehe sehr geduldig zu sein. Das wird bestimmt Alles am Anfang erstmal ein wenig verkrampft sein, unsicher, ängstlich. Aber wenn Du ihr Zeit gibst und das Gefühl, dass es auch ohne F*** schön für Dich ist, Du Dich wohl fühlst MIT ihr, dann wird sie auch bald/irgendwann ihre eigene Unsicherheit verlieren. Daher würde ich das Anal-Thema auch erstmal nicht ansprechen.

Viel Glück wünsche ich Euch!


Das sie in solchen Foren anschaut glaube ich nicht. Das war eine denke die einfach so bei ihr existiert hat, weil sie sich eben seit Jahren darüber gedanken macht, das ich sie wegen dem Thema Sex verlassen werde.
Ich sehe es auch als Chance und will sie nutzen, auch wenn es für mich nun erst mal wieder heißt viel zu investieren um ihr zu zeigen das ich für sie da bin, sie so annehme wie sie ist, wie sie sich fühlt. Ihre gefühle und Wünsche annehme, aber es ist eine Chance und ich darf sie nicht verstreifen lassen.
Wie es sich entwickeln wird, wird die zeit zeigen und auch welche Themen ich dann anschneiden werde. Ich werde uns aber die Zeit geben damit sich viel entwickeln kann.

Danke
 
1 Monat(e) später

Benutzer122781 

Planet-Liebe ist Startseite
hallo just_itt,

musste gerade zufällig an deinen thread hier denken, und mich würde es wirklich sehr interessieren, wie denn nun der stand der dinge ist :smile:
wäre toll, wenn du vielleicht ein kurzes feedback geben würdest! falls du es nicht hier schreiben magst, gerne auch per pn :smile:

lg!
 

Benutzer3713  (42)

Meistens hier zu finden
Hi,
ja ich kann mal ein "Update" geben.
Und da viele Teil genommen haben hier, auch öffentlich. :smile:

Ich hatte mich bezüglich der Therapie schlau gemacht und auch entsprechende Stellen angeschrieben und geklärt was für uns wohl die besten Anlaufstellen wären. Hab das zusammengetragen und meiner Frau gezeigt.
Obwohl sie zuvor gesagt hat, sie würde eben eine Therapie mit mir machen, hatte sie dann die Meinung, dass seine Therapie der Anfang vom Ende ist. Und das wir das doch auch selbst Regeln können. Auch kamen so Ausreden wie: Wie erklären wir es den Eltern, wer passt aufs Kind auf. Ich will mit Fremden nicht über unseren Sex und Wünsche sprechen.
Ich wollte mich auf sie einlassen und eben ihren Vorschlag hören wie wir damit umgehen. Wir hatten dann noch mal über das Thema Akt gesprochen und das wir das nicht mehr als Ziel sehen. Das wir es langsam angehen lassen.

Wir hatten dann an dem Abend auch eine schöne Kuschellei und ich hatte mich gefreut das es sich scheinbar bewegt. Ich hatte auch nicht das Gefühl das Druck dabei war.
Jeden Abend haben wir uns dann zumindest ein paar Minuten genommen um im Bett zusammen zu kuscheln. Wobei kuscheln hieß, Löffelchen und ich halte sie im Arm.
So nach 1 Woche waren wir beide nicht wirklich müde im Bett gelegen. Ich hatte irgendwie bemerkt das was nicht passt und sie gefragt. Und dann hat sie gesagt, dass sie das tägliche Kuscheln unter Druck setzt, dass sie es nur mir zuliebe macht. Das ihr immer im Kopf rum spukt das ich ja mehr will. Weil ich das ja erwarte. Ich hab ihr dann versucht klar zu machen, dass ich sie zu keinem Zeitpunkt unter Druck setzen will oder mehr als Nähe erwarte.

Tja, das war dann der letzte Abend an dem wir gekuschelt hatten und auch sonst hat sich genau NULL geändert. Das Thema wird von Ihr nicht mehr angesprochen, gekuschelt wird nicht mehr. Sie hat wieder das was sie zuvor auch hatte. Ich bin passiv geblieben, da ich immer eben den Punkt Druck im Hinterkopf habe, denn ich mit einer Annäherung nicht aufbauen will. Und von Ihr kommt eben nix.
Also leider haben sich meine Bemühungen wieder in Luft aufgelöst.

Ich versuche aktuell irgendwie damit um zu gehen, würde das Thema vielleicht auch wieder anschneiden, aber aufgrund eines bevorstehenden Urlaubs halte ich der Ruhe wegen die Füße still. Der Urlaub soll für unsere Tochter was besonderes sein und ich will keine Spannungen wenn ich das Thema wieder vor dem Urlaub anspreche. Meine eigenen Spannungen habe ich unter Kontrolle und werde mich im Urlaub eben voll und ganz auf meine Tochter konzentrieren.

Tja, das soweit zu meinem "Update".
 

Benutzer122781 

Planet-Liebe ist Startseite
erstmal vielen lieben dank für dein feedback!

oh man...
es tut mir wirklich leid das zu lesen :frown: auch wenn ich nicht damit hinterm berg halten kann, dass ich es nicht anders erwartet hab (ich erkenne mich eben von früher stark in dem verhalten/ den gedanken deiner frau wieder).

im prinzip kann ich dazu auch nicht mehr groß was anderes schreiben, als das, was ich bereits in meinem letzten beitrag (vor dem wunsch des updates) geschrieben hab.
ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es sich jemals ändern wird - so leid mir das auch für dich tut! :frown:
 

Benutzer6428 

Doctor How
Das wundert mich jetzt auch nicht.
19 Jahre und es hat sich nichts bewegt...warum sollte sie anders reagieren, wenn du nach wie vor versuchst ihr alles recht zu machen? Ihre bequeme Lage hat sich nicht geändert und es besteht nach wie vor keine Not etwas an der Situation zu ändern. Sie mag da zwar auch unglücklich sein, hat aber panische Angst vor einer veränderung...so lächerlich das jetzt klingen mag, denn eigentlich kann es ja nur besser werden..sie hat aber Angst..sehr sehr große.

Aus diesem Grund kannst du auch noch 19 Jahre weiter so machen. Du kannst dich immer weiter zurücknehmen, bis nichts mehr da ist und just_itt nur noch eine durchsichtige Gestalt ist, die von den meisten Menschen gar nicht mehr wahrgenommen wird.

Du hast es jetzt seit 19 Jahren mit der gleichen Methode versucht. Möglichst leise auftreten und unter KEINEN Umständen Druck erzeugen. Sie weiß ganz genau, so bald sie das Wort "Druck" in den Mund nimmt, kuschst du und sie hat wieder ihre Ruhe. Du läufst seit 19 Jahren gegen die gleiche Glasscheibe und bist noch nie auf die Idee gekommen mal die Richtung zu wechseln.

Nein...es klappt nicht mit der drucklosen Methode. Vielleicht geht es auch nicht mit Druck...das ist gut möglich...aber du hast es ja auch noch nicht versucht. Hinterher könntest du zumindest sagen, dass du alles ausprobiert hast und es trotzdem nicht geklappt hat.

Sicher ist sie irgendwo ein armes Hascherl, dass wie ein kleines Kaninchen unter einer Wurzel hockt und hofft, dass es nicht vom Wind in den Blättern gefressen wird. Gleichzeitig ist sie aber dadurch auch ein absoluter Egoist, denn sie ist nicht in der Lage für jemand anderen da zu sein. Von Anfang an hat sie, laut deiner Aussage, ihren Teil der Abmachung "Beziehung" nicht eingehalten. Auch wenn sie das Kaninchen unter der Wurzel ist...was bringt das in einer Beziehung?
Angenommen du trittst eine neue Arbeitsstelle an und der Arbeitgeber sagt dir direkt von Anfang an "Aber Gehalt bekommen sie bei uns nicht! Es wird nur erwartet, dass die ordentlich und viel viel arbeiten! Geld haben wir selber keins!"
Was würdest du tun? Der Arbeitgeber ist super lieb und nett...und trotzdem kann er dir kein Geld zahlen. Du würdest irgendwann gehen oder? Auch wenn die Leute dort noch so nett sind...du brauchst irgendwann Geld.
In einer Beziehung braucht man Liebe (die du nicht hast), Zärtlichkeiten (die du nicht bekommst), Verständnis (das du nicht erhältst), Kommunikation (die faktisch nicht statt findet) und vieles Mehr. Das sind Dinge ohne die ICH nicht leben könnte..ich würde vertrocknen und eigehen..genau wie du.

Nein..euer Problem war NIE der Sex. Euer Problem ist, dass sie ein großes Problem hat und es nicht lösen will und du als ihre Krücke funktionierst. Ihr seid eine Art Symbiose eingegangen, die ihre und deine Probleme perfekt ausbalanciert, so dass die Probleme geschützt und somit niemals gelöst werden können.

Wie es nun weiter geht ist deine Wahl. Vielleicht geht die Beziehung drauf (und sorry wenn ich dir das jetzt so knallhart um die Ohren haue) und es wäre kein wirklicher Verlust im Augenblick, oder? Vielleicht fängt sie endlich endlich mal an zu leben und ihre Probleme zu lösen. Das braucht Jahre, wenn sie es überhaupt irgendwann vollständig schafft. Vielleicht liebt sie dich dann zum ersten Mal. Vielleicht hat sie dann aber selbst gelernt, dass das mit euch nichts ist. Man weiß es nicht.

Trotzdem ist der Zug nun an dir... Es wird Zeit aufzuwachen und diese uralten verhornten Mechanismen aufzubrechen.
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Wie erklären wir es den Eltern, wer passt aufs Kind auf.
Das klingt ehrlich gesagt so, als wenn sie schon (lange?!?) mit der Beziehung abgeschlossen hat, und nur solche Überlegungen bzw Angst vor den Reaktionen anderer sie davon abhalten, sich von dir zu trennen.


Ansonsten schließ ich mich Damien an.
 
G

Benutzer

Gast
Obwohl sie zuvor gesagt hat, sie würde eben eine Therapie mit mir machen, hatte sie dann die Meinung, dass seine Therapie der Anfang vom Ende ist. Und das wir das doch auch selbst Regeln können. Auch kamen so Ausreden wie: Wie erklären wir es den Eltern, wer passt aufs Kind auf. Ich will mit Fremden nicht über unseren Sex und Wünsche sprechen.

Mit anderen Worten: sie weiß ganz genau, was eine Paartherapie für euch und vor allem für sie bedeuten würde. Nämlich Kommunikation mit Dir und schonungslose Offenheit. Ob sie das nun aus Egoismus oder aus Angst nicht möchte bleibt sich unterm Strich gleich, denn am Status Quo ändert sich nichts: ihr habt gigantische Beziehungsprobleme. Das weiß sie, aber sie zieht es vor, zu kuschen. Und das seit 17 Jahren. Und Du tust es ihr nach, indem Du brav die Füße still hältst um sie bloß nicht zu verscheuchen. Und das seit 17 Jahren.

Das ist doch kein Zustand!

Allein die Passage, dass sie selbst das Kuscheln ablehnt, weil es sie angeblich unter Druck setzt, musste ich zweimal lesen, weil ich es so unglaublich und dreist zugleich finde. Vielleicht auch, weil ich das für mich nicht im Geringsten nachvollziehen kann. Ich würde eingehen, würde mein Partner mir sämtliche Zärtlichkeiten verweigern. Wie ausgedörrt Du nach 17 Jahren beinahe-Abstinenz sein musst, kann ich mir nicht ansatzweise vorstellen. Auch dass sie keinerlei Bedürfnis nach Liebe haben soll, kann ich mir nur schwer vorstellen. Vielleicht holt sie sich die auch inzwischen lediglich über eure Tochter, ich weiß es nicht. In jedem Fall scheint sie ein ernsthaftes Problem mit sich selbst zu haben, denn eine solche Angst zu leben ist schlichtweg nicht normal.

Ganz ehrlich: ich könnte mit einer solchen Person nicht zusammen sein. Gemeinsames Kind hin oder her. Ganz abgesehen davon, dass ich mir ganz sicher bin, dass eure Kleine mitbekommt, was zwischen euch im Argen liegt. Dass zwischen euch beiden NULL Zuneigung herrscht - oder zumindest nicht ausgetauscht wird. Kinder haben soooooo feine Antennen für die Befindlichkeiten ihrer Eltern, das sollte man niemals unterschätzen. Ich kann es bis heute drei Meilen gegen den Wind riechen, wenn es meiner Mutter nicht gut geht. Soviel dazu.
 

Benutzer3713  (42)

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Nur ne kurze Meldung, ich hab Eure Beiträge sehr wohl gelesen und "verarbeite" sie. Aktuell komm ich aber leider nicht dazu sie gewürdigt genug zu beantworten.
 
4 Woche(n) später

Benutzer3713  (42)

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Das wundert mich jetzt auch nicht.
19 Jahre und es hat sich nichts bewegt...
Trotzdem ist der Zug nun an dir... Es wird Zeit aufzuwachen und diese uralten verhornten Mechanismen aufzubrechen.

Ja, sie hat keinen Grund ihre Position aufzugeben, denn jede Veränderung hat für sie mit Anstrengung zu tun.

Was ich nicht werde, ist diese durchsichtige Gestalt. Das kann ich sagen, in meinem Job, in meiner Umgebeung bin ich jemand, ich vertrete meine Standpunkte und kann mich auch gut durchsetzen.
Ok, dass war nichts was ich schon immer gemacht habe, aber ich habe es gelernt. Durch meine Position und auch dadruch das ich einen Gegenpol zu zuhause brauche. Zuhause tue ich mir aber sehr schwer die gleiche Stärke darzustellen. Vielleicht weil ich zuhause immer wieder das Gefühl vermittelt bekomme das meine Entschreidungen, egal welcher Art, nicht die richtigen sind. Immer wieder kommt es vor das ich zwar gefragt werde was ich meine und dann meine Meinung äußere, dann aber leider eben nicht die Entscheidung gewählt habe die meine Frau für sinnvoll gehalten hat. Ok es geht hier im banale Sachen wie, Abendessen, oder mal Freizeitgestaltung. Aber auch wenn ich mir Gedanken mache und vorschlage, werden die Vorschläge oft nicht angenommen, weil meine Frau sich eben was anderes gedacht hat. Ja, ich stehe was das betrifft unter dem Pantoffel, und manchmal kommt es mir eben auch recht nicht entscheidungen treffen zu müssen. Es ist mal einfacher. Es ist auch nicht so das meine Frau unbegründet ihre Entscheidungen trifft, sie kann diese meist gut begründen und belegen, so das es nur sinnvoll ist diesen dann auch zuzustimmen.

Zum Thema Druck:
Ja ich nehme Druck komplett raus. Auch hier, in der Arbeit kann ich solchen aufbauen und einfordern, zuhause nicht. Klar ich habe es noch nie konsequent gefodert, aber was bringt esß´? Eine Therapie wo einer der Partner kein interesse daran hat ist meines Erachtens unsinnig und verschwendete Zeit und Geld.
Und welchen Druck soll ich da aufbauen? Ich will das wir 1 mal die Woche zärtlich zueinander sind? Wie kann jemand der Gezungen wird, ehrlich zärtlich zu jemanden sein?

Ich finde deinen Gehaltsvergleich sehr gut und ja, ich arbeite "umsonst" in dieser Beziehung. Wobei auch zu einer Beziehung, einem Zusammenleben mehr gehört als Liebe, Zärtlichkeit, Verständnis und Kommunikation.
Klar das was noch außenrum geschieht sind keine Dinge die mich als fühlendes Wesen erfüllen. Ein gemachter Haushalt, sich um dies und das zu kümmern ist nun mal keine Umarmung oder eine Zärtlichkeit. Verständnis zeigt sie mir schon, aber eben eher nur auf einer rationaler Ebene.

Un das mit der Symbiose stimmt, wir sind aufeinander eingespielt, wir wissen wie wir uns gegenseitig verhalten müssen um den anderen implizit zu manipulieren.

Und das Fazit ist wieder, dass es bei mir liegt, ein Wissen, dass ich auch schon seit Jahren habe. Lange Zeit war ich zu "faul" da es ja gerade so noch ging. Jetzt wo ich innerlich wohl so weit wäre massiver vor zu gehen, gibt es eben diesen einen Menschen (meine Tochter), welcher mit in dieser Gleichung steht.
Ich kann das nicht außer acht lassen. Natürlich hätte ich mir das auch schon vor der Geburt denken können, aber das was wir da zusammen "hingebracht" haben ist einfach fantastisch und dafür ertrage ich gerne viel und nehm mich auch zurück.

Das sie von Ihrer Seite etwas ändern wird, erwarte ich mit jedem Tag weniger. Ich kenne ihre Einstellung dazu. Wir haben kein Problem.


Mit anderen Worten: sie weiß ganz genau, was eine Paartherapie für euch und vor allem für sie bedeuten würde. Nämlich Kommunikation mit Dir und ...
. Soviel dazu.


Ja, eine Paartherapie würde bedeuten das sie was machen muss, das sie sich mit mir und meinen Bedürfnissen und Gefühlen auseinander setzen muss.
Ich wiederum sehe es als möglichkeit von Ihr auch mal das zu erfahre was ich ändern kann um einen Weg für uns beide zu finden.

Zärtlichkeiten holt sie sich so gut wie, weder von mir noch von unserer Tohter. Ich habe hier das Gefühl, dass dies das eigenltiche Problem ist, dass sie Nähe nicht zulassen kann/will. Aber wie mache ich ihr das klar?

Ob und wie viel unsere Tochter mit bekommt weiß ich nicht. Klar, Mama und Papa liege sich nicht so oft im Arm, aber es is nicht so das wir uns vor Ihr streiten oder so. Ich frage mich eben was besser für sie ist, eine intakte Familie mit einem Papa und einer Mama zu haben, die sich gemeinsam um sie kümmern, die gemeinsam für sie da sind, oder getrennte Eltern, wo sie bei Mama oder Papa alleine ist. Jeweils den anderen nur zu bestimmten "Besuchszeiten" sieht. Sie darüber wundert warum Mama und Papa nicht mehr zusammen leben. Sich vielleicht Gedanken darüber macht ob sie vielleicht verantwortlich dafür ist das Mama und Papa nicht mehr zusammen leben. Im ersten Fall ist es vielleicht so das sie eben nicht so viel Nähe zwischen ihren Eltern sieht, aber welchen Vergleich hat sie? Ich könnte mich auch nicht erinnern, dass sich meine Eltern oft geküsst, in den Arm genommen haben oder so.
Ich versuche es so weit wie möglich zu vermeiden ihr gegenüber eine Traurigkeit oder ärger oder Ähnliches zu zeigen. Aber auch bei glücklichen Eltern kann das ja mal vorkommen.

Es ist einfach sooooo schwer zu sagen, was ist für alle das Beste? Egoistisch kann ich nicht in dem Ausmaß sein wie ich vielleicht sein müsste. Auch wenn ich meine Frau ausen vor lasse, ich habe ein Verantwortung für einen jungen Menschen und der hat es verdient das ich alles mir mögliche für Ihn mache.


Was ich nun machen soll, keine Ahnung. Ich finde es toll das ich hier Unterstützung bekomm und sich jemand meine Gedanken anhört. Danke an Euch!
 

Benutzer6428 

Doctor How
Dir geht es viel zu gut.
Zumindest nach deinen Maßstäben.
Denn du scheinst mir langsam genau so faul und feige zu sein, wie deine Frau.

Lies dir deinen letzten Beitrag mal durch. Das ist nichts weiter als eine einzige Rechtfertigung sich wieder hinsetzen zu können und nichts zu tun. Wenn man es aber genauer unter die Lupe nimmt, sieht man, dass es sich um einen Haufen blödsinn handelt.

Ein Kind wird immer das Beziehungsmodell der Eltern anstreben. Ein Kind, dass in einer Ehe aufwächst, die keine ist, wird IMMER Probleme später haben. Vielleicht wird sie wie ihre Mutter und kann Nähe niemals zulassen, weil sie sie als Kind nie sehen und vermutlich von ihrer Mutter auch nie erleben konnte. Wo soll sie denn überhaupt lernen, wie Mann und Frau miteinander komminizieren, ihr habt das doch noch nie gemacht. Einen knacks wird sie jetzt schon haben. Das alte Märchen von der vorgespielten Beziehung halte ich für überholt.
Der Rest sagt eigentlich nur aus "sie ändert sich eh nicht, also brauch ich auch nix zu machen".

Okay..aber warum dann der thread? Der macht dann keinen Sinn mehr, oder?

Glaubst du ernsthaft sie trennt sich von dir, wenn du ihr sagst, dass es so nicht weiter geht? Möglich...aber wenn dem so ist...dann gebe ich dir Brief und Siegel, dass es besser ist für ALLE. Denn das sollte man keinem Kind antun.
Versucht hast du es, wie ich es in vielen Worten in meinem vorangegangenem Thread versucht habe zu erklären, auch noch nie. Nicht ein einziges Mal.
Du bist genau so verantwortlich wie sie. Du jammerst rum, dass du ja nichts machen kannst und sie jammert nicht rum, macht aber auch nix und nimmt nebenbei nichtmal die Verantwortung auf sich.

Leg doch einfach mal die Fakten auf den Tisch. Du bist nicht der bessere Mensch, wenn du leidest, weil du dir einredest, dass es einem anderen dadurch besser geht. Du hast nur ne neue Ausrede. Was hattest du vor eurer Tochter für eine Ausrede? Da waren doch bestimmt auch ein paar tolle und damals schlüssig wirkende dabei. Welche Ausreden könnten noch dazu kommen? Welche nutzt deine Frau?

Habt ihr in eurem Leben eigentlich schonmal ehrlich miteinander geredet? Hat sie dir schonmal zugehört? Hast du schonmal klartext geredet?
Wenn du jetzt keine Konsequenzen ziehst, wann dann? Wenn die Tochter aus dem Haus ist? Glaubst du das echt? Ich nicht.
 

Benutzer100271 

Öfters im Forum
Ja, ich stehe was das betrifft unter dem Pantoffel, und manchmal kommt es mir eben auch recht nicht entscheidungen treffen zu müssen. Es ist mal einfacher.
Du tust anscheinend einiges um deine Beziehung zu retten, aber was ist mit dir?
Nur weil es einfacher ist keine Entscheidung treffen zu wollen, heißt das noch lange nicht, dass dies gut für dich ist.
Vermittelt es doch irgendwie ein Desinteresse an deiner Person und Meinung. Du musst dir selbst Achtung schenken, um diese auch von anderen zu erlangen.

Deswegen gehe ich davon aus, dass nicht nur Sex und Nähe euer Problem ist. Du müsstest wohl ein ganzes Stück weit an dir selbst arbeiten, um das Ruder wieder rumzureißen.
Leider hat deine Frau dich zum Pantoffelheld gemacht, was mitunter auf sie unattraktiv wirken kann. Sie weiß sie kann tun, was sie will und somit ist alles andere uninteressant.
Aber bei euch scheint das schon so festgefahren zu sein, dass mitunter jede Hilfe zu spät kommt.

Und wenn sie sich gegen eine Paartherapie entschieden hat, dann ist Hopfen und Malz verloren. Du allein kannst die Verantwortung für eure Beziehung nicht tragen.
So oder so muss eine Entscheidung her.

Und ich schließe mich Damian an. Eigentlich lebt ihr eurer Tochter gerade nur vor, dass ihr in einer Beziehung bleibt, egal wie schlecht diese ist. Ich versichere dir, dass sowas prägt - denn ich bin so ein Kind einer schlechten Ehe, die nie enden wollte.
 

Benutzer3713  (42)

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@ Damian Damian

Auch wenn ich es fast etwas persölich angreifend nehme, wie Du über mich schreibst, danke für die ehrliche Meinung.

Ich gebe Dir recht, das ich auch in einer gewissen Komfortzone bin. Vieles was den häuslichen Bereich betrifft wird komplett von ihr übernommen. Die Wäsche ist gewaschen, die Wohung ist sauber, ... .
Dies ist aber nix was ich von meiner Frau verlange, ist bin ebenfalls bereit, diese Komfort aufzugeben um hier Aufgaben mit zu übernehmen, was ich auch mache, solange meine Frau das eben noch nicht erledigt hat.

Und ja ich Rechtfertige mich. Ich rechtfertige mein Verhalten vor mir selbst, da ich weiß das das beste für meine Psyche und mein Gefühlsleben wohl die Trennung wäre. Das Du es als Blödsinn siehst ist deine Auffassung, Du stehts nicht an meiner Stelle.

Ich habe und mache mir immer wieder Gedanken darüber wie sich die Situation auf meine Tochter auswirkt. Was wir ihr "antun". Glaub mir, wenn ich sicher wüsste das es das bessere für sie ist, würde ich mich auch trennen. Aber das weiß ich nicht, und natürlich ist da auch der Egoismus dabei sie immer um mich haben zu wollen.
Das sie einen Knacks hast kannst Du nicht beurteilen, ich weiß, und das bekomme ich von anderen gesagt, dass ich ein sehr offenes, herzliches, kommunikatives und höfliches Kind habe. In soweit denke ich mir, dass wir nicht alles falsch machen. Das ihre Mutter nie Nähe zulässt stimmt auch nicht, es gibt sehr innige Momente die die beiden Verbringen und die wunderschön anzusehen sind.
Ebenfalls bekommt sie mit das wir Kommunizieren, aber eben nicht über Gefühle oder Ähnliches, sondern nur über den Alltag.

Ja, ich rechtfertige mich wieder... ich weiß. Es wird nur gefühlt vieles hier zu schwarz gesehen.

Warum ich den Thread auf gemacht habe? Lies den ersten Beitrag meine erste Intention war meine Frau besser zu verstehen. Inzwischen ist das ganze etwas größer geworden. Und was es mir hilft? Es hilft mir zu reflektieren, mir immer wieder Gedanken darüber zu machen, mir Sachen klarer zu machen.

Und ja, ich habe Angst das sie sich von mir trennt wenn ich "auf den Tisch haue". Sie hat in der Geschichte weniger zu verlieren als ich.

Ich habe auch nie behauptet das ich der bessere Mensch bin. Ich hab genauso meine Fehler und bin mir bewusst das ich ebenso an der Situation schuld bin wie sie. Das was ich versucht habe, ist es zur Sprache zu bringen.
Und ja ich hab über die Jahre viele ausreden gehabt ... und ja wir hatten auch schon offene und ehrliche Gespräche.
Wir machen uns gegenseitig etwas vor, damit wir so erscheinen, wie wir denken das der andere uns haben will. Das ist wohl das größte Problem und das müssten wir klären, es schaffen das wir miteinander Reden und wissen was der andere meint oder so reden das es einfach klar ist.
Das wäre eine große Hilfe. Nur weiß ich nicht wie ich das angehen kann.

Ich weiß nicht wann ich innerlich weit genug bin um die Konsequenzen zu ziehen. Wie auch immer die aussehen.

@ Shyn Shyn

Ich glaube an dieses, Mann ist nur attraktiv wenn er "maskulin" ist nicht. Gerade in einer Beziehung unserer Dauer ... .
Das wir ein Grundsätzliches Problem haben streite ich ja auch nicht ab. Mein versuch war es das mittels einer Paartherapie weiter zu kommen.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ob und wie viel unsere Tochter mit bekommt weiß ich nicht. Klar, Mama und Papa liege sich nicht so oft im Arm, aber es is nicht so das wir uns vor Ihr streiten oder so. Ich frage mich eben was besser für sie ist, eine intakte Familie mit einem Papa und einer Mama zu haben, die sich gemeinsam um sie kümmern, die gemeinsam für sie da sind, oder getrennte Eltern, wo sie bei Mama oder Papa alleine ist. Jeweils den anderen nur zu bestimmten "Besuchszeiten" sieht. Sie darüber wundert warum Mama und Papa nicht mehr zusammen leben. Sich vielleicht Gedanken darüber macht ob sie vielleicht verantwortlich dafür ist das Mama und Papa nicht mehr zusammen leben. Im ersten Fall ist es vielleicht so das sie eben nicht so viel Nähe zwischen ihren Eltern sieht, aber welchen Vergleich hat sie? Ich könnte mich auch nicht erinnern, dass sich meine Eltern oft geküsst, in den Arm genommen haben oder so.
Ich versuche es so weit wie möglich zu vermeiden ihr gegenüber eine Traurigkeit oder ärger oder Ähnliches zu zeigen. Aber auch bei glücklichen Eltern kann das ja mal vorkommen.
Ist es denn nicht das Normalste der Welt Gefühle zu zeigen, insbesondere zu Familienmitgliedern? Bedeutet eine Ehe nicht gerade in guten und schlechten Zeiten füreinander da zu sein? Das Problem bei euch ist eben, dass es seit jeher schlecht läuft und die Fronten verhärtet sind. Da verstehe ich schon, dass du versuchst, deine Traurigkeit zu überspielen, schließlich würde deine Kleine einen immer traurigen, nie glücklichen Vater sehen. So, ist sie vermeintlich im Gefühls-Vakuum und lernt genau das, was Damian geschrieben hat:
Ein Kind wird immer das Beziehungsmodell der Eltern anstreben. Ein Kind, dass in einer Ehe aufwächst, die keine ist, wird IMMER Probleme später haben. Vielleicht wird sie wie ihre Mutter und kann Nähe niemals zulassen, weil sie sie als Kind nie sehen und vermutlich von ihrer Mutter auch nie erleben konnte. Wo soll sie denn überhaupt lernen, wie Mann und Frau miteinander komminizieren, ihr habt das doch noch nie gemacht. Einen knacks wird sie jetzt schon haben. Das alte Märchen von der vorgespielten Beziehung halte ich für überholt.

Ich könnte mich auch nicht erinnern, dass sich meine Eltern oft geküsst, in den Arm genommen haben oder so.
Hast du das auch schon von deinen Eltern übernommen?

Im ersten Fall ist es vielleicht so das sie eben nicht so viel Nähe zwischen ihren Eltern sieht, aber welchen Vergleich hat sie?
Ach, den Vergleich zu den Eltern von Freunden, z.B. Und glaube nicht, dass andere (Eltern-)Paare weniger oder genauso zärtlich miteinander umgehen, wie du denkst. Irgendwann wird sie eine desillusionierende Erfahrung machen, wenn sie sieht, wie sich Eltern von Schulfreundinnen lieben und wie ihre Eltern es nicht tun. Und dieser Moment ist besonders schmerzhaft.

In meinen Augen tut ihr euch alle drei nichts Gutes momentan. Auch wenn ich deine Tochter nicht kenne, versuche ich dir ihre Situation zu verdeutlichen, damit du vielleicht endlich den richtigen Weg für dich und für euch findest.
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Irgendwann wird sie eine desillusionierende Erfahrung machen, wenn sie sieht, wie sich Eltern von Schulfreundinnen lieben und wie ihre Eltern es nicht tun. Und dieser Moment ist besonders schmerzhaft.
dieses "erlebnis" hatte ich auch. erst war ich verwundert, warum die sich denn küssen etc und meine nicht. bis mir dann klar wurde, was der grund ist... und das tat verdammt weh.


Sie darüber wundert warum Mama und Papa nicht mehr zusammen leben. Sich vielleicht Gedanken darüber macht ob sie vielleicht verantwortlich dafür ist das Mama und Papa nicht mehr zusammen leben.
ihr könnt es ihr immer wieder erklären, dass sie nicht schuld ist und mama und papa sich einfach nicht mehr lieben. sie ist alt genug und mit jedem jahr mit wird sie es noch eher/noch mehr verstehen können. auch kinder können reflektieren.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Ein Angriff sollte das nicht sein...eher ein Tritt. :zwinker:

Nein ich kann deine Situation bestimmt nicht zu 100% beurteilen. Ich kann mich nur auf das stützen was du schreibst.
Deine Komfortzone ist übrigens nicht der Haushalt...sie besteht darin, dass du dein Leben komplett neu ordnen müsstest und auch das Sorgerecht wäre definitiv ein Problem.

Das Sache ist aber die: Du schreibst, du willst deine Frau verstehen. Okay...fair enough. Das kann dir aber niemand in einem Forum bieten. Es kann gemutmaßt werden, es wird aber nie ein abschließendes Ergebnis geben. Selbst wenn wir hier erörtern könnten, was schief gelaufen ist, was bringt dir das? Du hast nach wie vor zu viel Angst auf den Tisch zu hauen und dein Recht einzufordern. Du wirst dich auch nicht trennen...also macht der Thread an sich gar keinen Sinn, oder?

Du grübelst nur weiter über das Thema und suchst einen Weg auf dem du deine Frau nicht konfrontieren musst und wie du sie vielleicht austricksen kannst, so dass sie sich nicht von dir trennt, so wie es ihr zu anstrengend wird. Wenn du aktiv nichts machen möchtest, dann macht es keinen Sinn weiter zu grübeln. Dann solltest du vielleicht lieber das ganze Thema tief in dir vergraben und gar nicht mehr nachdenken.

Ich finde es im übrigen sehr sehr erschreckend, dass du echt das Gefühl hast, dass deine Frau sagt "oh mann..der Alte will doch tatsächlich, dass wir mal was ändern...nee..den schieß ich jetzt ab". So viel kannst du echt nicht von ihr halten. Auf der anderen Seite hast du es scheinbar noch nicht versucht. Du hast zwar von "offenen Gesprächen" geschrieben, kurz darauf aber gleich wieder eingelenkt, dass du nicht mal weißt wie man sowas macht. Auch das wirst du deiner Tochter also nicht beibringen können.
Eigentlich ist das nämlich ganz einfach: Den Mund auf und zu machen und darauf vertrauen, dass der andere auch verunsichert ist und es einem gleich tut. Am Ende trifft man sich in der Mitte. So lange man aber viel zu viel Anst hat den Status Quo durcheinander zu bringen..was solls? Sache beendet, oder?
 

Benutzer3713  (42)

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Ist es denn nicht das Normalste der Welt Gefühle zu zeigen, insbesondere zu Familienmitgliedern? Bedeutet eine Ehe nicht gerade in guten und schlechten Zeiten füreinander da zu sein? Das Problem bei euch ist eben, dass es seit jeher schlecht läuft und die Fronten verhärtet sind. Da verstehe ich schon, dass du versuchst, deine Traurigkeit zu überspielen, schließlich würde deine Kleine einen immer traurigen, nie glücklichen Vater sehen. So, ist sie vermeintlich im Gefühls-Vakuum und lernt genau das, was Damian geschrieben hat:
Hast du das auch schon von deinen Eltern übernommen?
Also was ich sagen kann, dass sie in keine Gefühls-Vakuum lebt, sie erfährt sehrwohl gefühle. Auch zwischen Mama und Papa, aber eben nicht ein dauer "Hei-di-Tei" oder bussi hier bussi da.

Zu meinen Eltern: Ich weiß das es auch bei meinen Eltern mal Probleme gab. Was sich aber auch geklärt hat. (Ja, jetzt ist allen klar wo das Problem ist: Ich habe das so bei meinen Eltern gesehen und deswegen verhalte ich mich genauso. Problem gefunden .... )

Ach, den Vergleich zu den Eltern von Freunden, z.B. Und glaube nicht, dass andere (Eltern-)Paare weniger oder genauso zärtlich miteinander umgehen, wie du denkst. Irgendwann wird sie eine desillusionierende Erfahrung machen, wenn sie sieht, wie sich Eltern von Schulfreundinnen lieben und wie ihre Eltern es nicht tun. Und dieser Moment ist besonders schmerzhaft.

In meinen Augen tut ihr euch alle drei nichts Gutes momentan. Auch wenn ich deine Tochter nicht kenne, versuche ich dir ihre Situation zu verdeutlichen, damit du vielleicht endlich den richtigen Weg für dich und für euch findest.

Danke, ich denke ich habe noch zu wenig an den Standpunkt meiner Tochter in der ganzen Geschichte gedacht. Das werde ich mir noch mal durch den Kopf gehen lassen müssen.[DOUBLEPOST=1379080297,1379079540][/DOUBLEPOST]
dieses "erlebnis" hatte ich auch. erst war ich verwundert, warum die sich denn küssen etc und meine nicht. bis mir dann klar wurde, was der grund ist... und das tat verdammt weh.
ihr könnt es ihr immer wieder erklären, dass sie nicht schuld ist und mama und papa sich einfach nicht mehr lieben. sie ist alt genug und mit jedem jahr mit wird sie es noch eher/noch mehr verstehen können. auch kinder können reflektieren.

Es ist nicht so, das wir uns nicht mehr küssen. Auch in den Arm nehmen wir uns ab und zu mal oder halten auch mal Händchen. Es ist nicht so, dass wir es vermeiden uns zu berühren.

Ja klar kann man es ihr mehrfach erklären. Aber ... Ach ich weiß selbst nicht.

Ich weiß gerade gar nix mehr. Ihr habt mit so vielem recht, aber ...
 
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