Fortsetzung - Unerfahrenheit nach sechs Jahren

Benutzer26627 

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Ich mache hierfür mal einen neuen Thread auf, da der alte Thradtitel ja nun auch nicht mehr so recht passt. Hier gibt es die Vorgeschichte.

Ups - Er scheint etwas egoistisch... - Planet-Liebe Forum

Mein Freund kam neulich nun endlich dahinter, was wohl wirklich so in ihm vorging. Er ist nicht egoistisch oder sonstwas. Nein, er sagte mir, er habe unterbewusst wohl all das Lernen und die Neugier auf Sex mir überlassen. Als er damals merkte, dass ich ja sehr interessiert zu sein scheine.
Aber ich meine... völlig! Er hat sich da nie aufgerafft. Der Sex, den wir hatten, war dann genug, denn er wusste ja, ICH komme ja sowieso mit Ideen und dergleichen an.
Dabei mag er Sex und alles drum und dran wirklich.

Es ist eben so, irgendwie lernt doch jeder dazu. Sei es durch Probieren, durch neue Partner, durch Ideenreichtum und Neugierde. Aber mein Freund fing eben nie an, sich darum Gedanken zu machen, das blieb an mir hängen.

Und da wir beide unerfahren in die Beziehung gingen, habe auch ich das ganze Ausmaß nie vorher bemerkt. Wenn mal was störte, haben wir drüber gesprochen und das war dann erstmal okay. Erst jetzt in den letzten Monaten merke ich, dass sich das alles nicht mehr wohldosiert äußert, sondern nun brechen sich die Unzufriedenheit und der Frust bei mir Bahn.

Ich versuche absolut, ihm keine Vorwürfe zu machen, immerhin hab ich ja die Größe des Problems auch nicht vorher erkannt. Aber nun stehen wir da und erkennen, dass er nun sozusagen sechs Jahre Sexleben aufzuholen hat. Naja, mehr oder weniger. Ist ja nicht so, dass er überhaupt nichts weiß. Aber eben mit dem gewissen Flirt, dem Spiel, der Verführung, damit kann er überhaupt nichts anfangen. Er ist in manchen Situationen (nicht nur sexuell) ein wenig wie ein unbedarfter kleiner Junge. Was ja auch mal ganz süß ist, aber beim Sex wünsche ich mir mehr.

Wir haben das komplett ausdiskutiert, soweit es ging ohne Vorwürfe. Ich hab ihm erklärt, dass das so nicht weitergehen kann, ER muss doch auch etwas beitragen. Und er beteuert, dass er das auch wirklich umsetzen WILL. Also nicht nur mir zuliebe.

Aber... Ich fürchte, egal wie viel Verständnis ich ihm entgegenbringe, ich hab ihm nun erstmal komplett verschreckt. :frown:

Nun läuft gar nichts mehr. Er sagte auch, er habe Angst, etwas falsch zu machen oder noch mehr kaputt zu machen.
Dabei sehe ICH das gar nicht so als belastend. Wir könnten da doch auch locker rangehen, ich verlange ja gar nicht, dass er nun alles im Schnelldurchlauf lernt, sondern dass er auch mit Spaß dabei ist. Fehlanzeige. Er fasst mich sexuell auch nicht mehr an. Wir sind trotzdem liebevoll und kuscheln viel. Aber er fehlt mir so. Ich will nur ihn.

Nur wenn wieder ich den ersten Schritt mache, geht doch alles so weiter. Er weiß auch, dass es nun mal an ihm ist, die Initiative zu ergreifen und hoffentlich etwas Neugier auf (für ihn) Neues zu entwickeln.

Keine Ahnung, ob das funktioniert. Die Zeit vergeht und nichts passiert.

Entschuldigt, falls euch das zu wirr ist. Ihr könnt gern fragen, wenn etwas unklar ist.
 

Benutzer39497 

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Aus seiner Sicht verständlich, dass es ihm schwer fällt festgefahrene Muster zu durchbrechen und von sich aus sexuell aktiver zu werden, da bisher diesen Part immer du in dieser Beziehung übernommen hast, in die ihr beide als sexuell unerfahrene Personen hineingegangen seid.

Ein gutes Zeichen ist zumindest, dass es ihm schon mal nicht so schwer fällt sich fallen zu lassen, wenn du ihn verwöhnst. Vielen sexuell gehemmten und verunsicherten Menschen fällt selbst dies schwer, sei es weil sie nicht über die notwendige Selbstsicherheit und das Körpergefühl verfügen oder dem Partner nicht genügend Vertrauen entgegenbringen, das sie persönlich benötigen, um sich jemandem sexuell hinzugeben.

Betreffend des aktuellen Problems sagst du zwar, dass ihr darüber diskutiert habt, ohne dass du ihm Vorwürfe gemacht hast, aber indirekt fühlt er sich vielleicht dennoch unter Druck gesetzt, als du sagtest, dass es so nicht weiter gehen kann und er auch etwas zu eurem Sexleben beitragen muss. Dieser Wunsch ist aus deiner Sicht natürlich verständlich und auch wenn es sein eigener Wunsch ist, dazuzulernen, aktiver und mutiger zu werden, kann dieser äussere Druck, also deine Erwartungshaltung, evtl. dafür sorgen, dass er sich wiederum innerlich zu sehr unter Druck setzt, er verkrampft und sich deshalb nur schwerlich etwas an der Situation ändert.

Auch wenn er nicht das Gefühl hat, dass du ihm Vorwürfe machst, so macht es ihm sicherlich zu schaffen, dass es ihm nicht gelingt auf deine Wünsche einzugehen.

Entweder er fühlt sich dadurch in seinem Versagen bestätigt und kann nur schwerlich etwas an seinem Verhalten verändern, weil er sich unter Druck gesetzt fühlt und sich weiterhin verkrampft. Oder aber er ist innerlich gefestigt genug und nimmt euer Gespräch als Ansporn, um sein Verhalten dahingehend zu verändern und sich beim Sex mehr zu trauen und auch mal die Initiative zu ergreifen.

Ich denke, dass es da ein sensibles Gespür von deiner Seite aus benötigt, ab wann der Druck von deiner Seite aus zu viel wird und wie er damit umgehen kann, wenn du ihn deine Enttäuschung entsprechend oft in bestimmter Form spüren lässt. Letztlich ist es wohl tatsächlich eine Vertrauenssache und wie schnell und gut er dazu lernt und sich entwickelt, hängt u.a. auch davon ab, wie er zum Thema Sexualität, zu seiner eigenen Sexualität, seinem Körper und deinem Körper steht.

Wichtig ist auch, ihm immer wieder klar zu machen, dass er auch Fehler machen darf, bzw. sich mal ungeschickt anstellen darf, weil du dies nicht tragisch siehst und es dir lieber ist, er versucht überhaupt aus sich herauszukommen, als wenn er gar nichts tut.
 

Benutzer56469  (36)

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Wie wär´s wenn du ihm einfach mal Zeit lässt? :ratlos:
 

Benutzer26627 

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Aus seiner Sicht verständlich, dass es ihm schwer fällt festgefahrene Muster zu durchbrechen und von sich aus sexuell aktiver zu werden, da bisher diesen Part immer du in dieser Beziehung übernommen hast, in die ihr beide als sexuell unerfahrene Personen hineingegangen seid.
Ja, das kann ich auch nachvollziehen.

Ein gutes Zeichen ist zumindest, dass es ihm schon mal nicht so schwer fällt sich fallen zu lassen, wenn du ihn verwöhnst. Vielen sexuell gehemmten und verunsicherten Menschen fällt selbst dies schwer, sei es weil sie nicht über die notwendige Selbstsicherheit und das Körpergefühl verfügen oder dem Partner nicht genügend Vertrauen entgegenbringen, das sie persönlich benötigen, um sich jemandem sexuell hinzugeben.
Das stimmt. er hatte nie ein Problem, sich fallenzulassen. Eben weil er anscheinend dachte, das ist komplett okay so, dass ich Gelerntes an ihn weitergebe sozusagen.

Betreffend des aktuellen Problems sagst du zwar, dass ihr darüber diskutiert habt, ohne dass du ihm Vorwürfe gemacht hast, aber indirekt fühlt er sich vielleicht dennoch unter Druck gesetzt, als du sagtest, dass es so nicht weiter gehen kann und er auch etwas zu eurem Sexleben beitragen muss. Dieser Wunsch ist aus deiner Sicht natürlich verständlich und auch wenn es sein eigener Wunsch ist, dazuzulernen, aktiver und mutiger zu werden, kann dieser äussere Druck, also deine Erwartungshaltung, evtl. dafür sorgen, dass er sich wiederum innerlich zu sehr unter Druck setzt, er verkrampft und sich deshalb nur schwerlich etwas an der Situation ändert.

Auch wenn er nicht das Gefühl hat, dass du ihm Vorwürfe machst, so macht es ihm sicherlich zu schaffen, dass es ihm nicht gelingt auf deine Wünsche einzugehen.
ich denke, das ist sehr wahrscheinlich der Fall. Aber irgendwie muss ich mich ja äußern. Ich sag ihm ja auch, dass ich seine Unsicherheit verstehen kann.

Entweder er fühlt sich dadurch in seinem Versagen bestätigt und kann nur schwerlich etwas an seinem Verhalten verändern, weil er sich unter Druck gesetzt fühlt und sich weiterhin verkrampft. Oder aber er ist innerlich gefestigt genug und nimmt euer Gespräch als Ansporn, um sein Verhalten dahingehend zu verändern und sich beim Sex mehr zu trauen und auch mal die Initiative zu ergreifen.
Derzeit hat sich ja ersteres so ziemlich festgesetzt.

Ich denke, dass es da ein sensibles Gespür von deiner Seite aus benötigt, ab wann der Druck von deiner Seite aus zu viel wird und wie er damit umgehen kann, wenn du ihn deine Enttäuschung entsprechend oft in bestimmter Form spüren lässt. Letztlich ist es wohl tatsächlich eine Vertrauenssache und wie schnell und gut er dazu lernt und sich entwickelt, hängt u.a. auch davon ab, wie er zum Thema Sexualität, zu seiner eigenen Sexualität, seinem Körper und deinem Körper steht.
Hmm, ich bin an sich sehr vorsichtig mit ihm. Aber ich musste durch all das in letzter Zeit viel weinen, das kam einfach richtig rausgeplatzt. Das hat ihn wohl zusätzlich noch runtergezogen. :frown: ich bemühe mich aber sehr, ihn das nicht so spüren zu lassen. Aber immer lässt sich das wohl nicht vermeiden. Wie steht er zu seiner Sexualität? ich glaube, solche Fragen kamen in seinem Kopf noch nie vor. Sex hat man eben, ist toll, und fertig. Sowas, was in die Tiefe geht, aknn er auch meistens schlecht beantworten, weil er dann gar nicht weiß, was ich jetzt von ihm will. Oder was solche Fragen für einen Sinn haben. Da hilft wirklich nur, sich da ein wenig reinzufinden. Dass er Sex eben nicht mehr nur auf einer körperlichen Ebene sieht, sondern dass der größte Teil davon Kopfsache ist.[/QUOTE]

Wichtig ist auch, ihm immer wieder klar zu machen, dass er auch Fehler machen darf, bzw. sich mal ungeschickt anstellen darf, weil du dies nicht tragisch siehst und es dir lieber ist, er versucht überhaupt aus sich herauszukommen, als wenn er gar nichts tut.
Ich dachte, ich hätte ihm das verdeutlicht. Aber ich werde nochmal drauf achten, dass ihm das auch wirklich klar ist.

Wie wär´s wenn du ihm einfach mal Zeit lässt? :ratlos:
Wer sagt denn, dass ich das nicht tue? Ich versuche es sehr, aber auch ich bin ein Mensch mit Emotionen und Bedürfnissen und gerade ist es eben sehr schwierig. Weil er im Moment so wirkt, als hätte er das komplett abgeschrieben. Als wär Sex für ihn nun erledigt... Und das tut eben weh, wenn er mir andererseits sagt (von sich aus), dass er ja will usw. Aber es ist hart, davon nun erstmal so gar nichts zu merken. Ich fühle mich nicht mehr begehrt.
Und was tue ich? Weiter warten natürlich! Ich lasse ihm alle Zeit, die er braucht. Aber ich weiß nicht, wie ich im Moment mit unseren gegensätzlichen Bedürfnissen umgehen soll...
 

Benutzer56469  (36)

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Für mich kam es so rüber dass du trotzdem ungeduldig darauf wartest dass er endlich was macht und das wirst du wahrscheinlich auch ausstrahlen und das wird er merken und ihn verunsichern.
 

Benutzer77893 

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Ein Kalb wird über Nacht auch nicht zum Zuchtbulle.

Daher hilft bei dir nur warten und weiter mit ihm reden damit du ihn ermutigst mal selber die ersten Schritte zu machen. Das wirst du aber bestimmt nicht mit weinen und meckern schaffen!

Sex sollt immer ein unbeschwerte Sache sein!
 

Benutzer26627 

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Das kam wohl blöd rüber. Ich lasse ihn das alles nicht so sehr spüren, außer wenn ich die Tränen nicht mehr verbergen konnte.
Ansonsten verbringen wir unsere Zeit trotzdem liebevoll zusammen. Hier und da fällt einem dann noch was wichtiges zum Thema ein, dann sprechen wir kurz drüber und dann lassen wir das Thema. Weil, gesagt wurde zur Problematik ja erstmal alles.
Ich will ja auch gar nicht, dass er nun sich sofort auf mich stürzt und alles klappt super. Ich habe aber das Gefühl, dass er nun in so einer "Schockstarre" ist und nicht weiß, wo er anfangen soll. Das meine ich damit, dass nichts passiert. Er sagt, er möchte sich nun auch informieren, dazulernen usw. Aber letztendlich weiß er gar nicht, wie er das machen soll, hab ich das Gefühl.
Und ich kann ihm das nicht alles vorkauen; die Initiative muss da ja nunmal von ihm kommen.

Ich hab das Gefühl, er mag sich mir so lange nicht mehr nähern, bis er praktisch ALLES aufgeholt hat, alles weiß, alles kann und dann ist alles super. Aber das geht doch gar nicht. Ich weiß nicht, wie ich ihm helfen kann, sich da zu entspannen, weil ich sehe das ja auch so, Q-Fireball, natürlich sollte das unbeschwert laufen.

Ich mache ihm auch keinen Druck und will ihm schon gar nicht das Gefühl geben, dass er bei mir alles richtig machen muss. Mir ist nur wichtig, dass er bereit ist, diesen sexuellen Neuanfang mit mir durchzuziehen. Er wirkt da aber gerade etwas überfordert.

Als hier und da noch was lief zwischen uns, hat er auch oft danach gefragt, ob das so okay war. Und ich meinte schon, er solle doch bitte aufhören zu fragen. denn er kennt mich lange genug, um eine positive Rückmeldung zu erkennen.

Er geht das zu verkrampft an. Wie kann ich ihm da helfen?
 

Benutzer77893 

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Er geht das zu verkrampft an. Wie kann ich ihm da helfen?

Na, dass ist doch mal eine vernünftige Frage zu deinem Problem! :zwinker:
In dem du ihm kein Druck machst und ihm sagst das er sich zu viele Gedanken macht. Es einfach passieren lassen egal wie es ausgeht...
 

Benutzer96742  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Also, du sagst zwar ihr würdet dann wieder in das alte Muster verfallen, wenn du anfängst, aber das sehe ich gar nicht so.
Mach ihn doch mal an, vielleicht nimmt es seine Angst.
Ich meine, du kannst jetzt auch nicht erwarten von ihm das er dich richtig verführt und alles macht. Vielleicht würde es ihm helfen, wenn du anfängst und vielleicht dann mal fragst, was möchtest du heute denn ausprobieren oder so etwas..
Dann ist das für ihn nicht so gezwungen oder unter Druck..
Wäre jetzt nur mal meine Idee.
Weil natürlich sollst du nicht wieder anfangen und dann den sex steuern aber so ein bisschen anfangsstellung wöre bestimmt nicht schlecht
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Hast Du Dir das Buch mal angeschaut, was ich Dir im vorigen Thread empfohlen habe? "Wild Thing" von Paul Joannides. Als ich sexuell neugierig, aber auch scheu und unerfahren war (mit 23), fand ich das Buch hilfreich und anregend. Es hat nicht diesen Anspruch, einen perfekten Liebhaber oder perfekte Liebhaberin aus einem zu machen, den manche andere "Sexratgeber" vermitteln.

Ansonsten finde ich erstaunlich, dass er solche Angst hat. Sag ihm, dass Du nicht erwartest, dass er nun Callboy-Action liefert. Learning by doing. Sex ist kein Leistungssport. Mit offenen Sinnen und Neugier einander anfassen - das ist für mich die Devise beim Sex.
Frag ihn, wovor konkret er Angst hat. Du bist dieselbe wie immer, er muss Dir nichts beweisen, plötzlich Höchstleistung bringen oder Dich mit ausgefallenen Ideen überraschen, sondern nur aus der reinen Nehmerrolle rauskommen und herausfinden, wie er Dir auch Gutes tun kann.

Ich finde schon, dass er nach Rückmeldung fragen dürfen sollte - wenn Dir das nicht recht ist, wie soll er denn dann dazulernen? Offensichtlich ist er ja nicht soooo der Sensible, der intuitiv spürt, was für Dich gut ist. Also wärs schon ganz gut, wenn er Dich zum Beispiel massierst und Du konkret mitteilst, ob das so gut ist oder ob er fester zupacken soll etc.
Sag ihm, was Dich heißmacht.
Er will dazulernen - gib ihm die Gelegenheit, auch wenn Du meinst, dass er Dich ja kennt und schon merken dürfte, was Dir gefällt. Das ist für ihn vielleicht zu wenig konkret. Vielleicht fürchtet er eben genau das: Dass er die Signale von Dir nicht erkennt, ob er was gutmacht oder nicht. Er scheint da ja ein wenig stoffelig zu sein, also hilf ihm. Er ist unsicher, also lass ihn fragen und bestärk ihn, damit die Anfangshürden genommen werden.

Und habt ruhig auch mal "normal" wie bisher Sex, er soll sich auch entspannen dürfen, ohne ständig das Gefühl zu haben, dass er jetzt Deinen nächsten geheimen Wunsch erraten muss. Dass Ihr auch mal nach vorheriger Methode Sex habt, heißt noch lange nicht, dass Ihr dann alten Mustern folgt und nicht herauskommt.
 

Benutzer26627 

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Danke euch! Ihr habt schon Recht mit einigem.
mosquito: haha, schon unheimlich, dass ich ihm so ziemlich dasselbe gesagt habe, BEVOR ich deinen Beitrag gesehen hab. :zwinker:
Nach dem Buch hatte ich mal geschaut, ich werd ihn mal drauf hinweisen. Allerdings will ich ihm ja auch nicht ständig Lesematerial aufdrängen, da fühlt er sich ja nur noch überrumpelt.

Das mit der Rückmeldung hab ich auch wieder blöd ausgedrückt. Natürlich bekommt er ja auch auf jeden Fall Rückmeldung, die Gedanken bräuchte er sich gar nicht machen. Die Art, wie er die Frage gestellt hatte, war aber wirklich schon so klischeebehaftet und naja, auch nicht gerade lustfördernd. Wir schwelgen noch im Nachklang des Sex und er dann "Und, war das nun besser so?" Würde er das einfach lassen, würde er das ja sowieso von mir zu hören bekommen, wie gut ich dieses und jenes fand. :smile:

Okay, ich glaube auch ich muss da etwas unverkrampfter ran. Also dass durchaus auch ich anfange, aber wirklich eher als Starthilfe, wie saskia17 meinte. :smile: Das klingt gut.

Außerdem werden wir sexuelle sachen wohl erstmal in seine Wohnung verlegen 8oder später dann mal nach draußen), weil wir uns beide in meiner Wohnung nicht sonderlich wohl fühlen. ^^

Ich halte euch auf dem Laufenden.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Mit Rückmeldung meinte ich nicht danach als Fazit, sondern dabei. Ich nahm an, dass er bei den sexuellen Aktivitäten fragt, ob das jetzt richtig so ist bzw. sich gut für Dich anfühlt.

Und derzeit braucht er sicher viel Bestätigung - also sei damit großzügig. Natürlich sollst Du nicht lügen, wenn Du es nicht gut fandst. Da ist liebevolle Diplomatie gefragt.

Was hast Du ihm denn bislang zu lesen gegeben?

Gesteht Euch gegenseitig ein, dass Ihr beide nun unsicher seid. Er, weil er sich wie ein Nachhilfeschüler fühlt. Du, weil er eigentlich Dein ebenbürtiger und gleichwertiger Lebensgefährte ist und kein Schüler und Du nicht willst, dass er sich minderwertig fühlt.

Lernt gemeinsam. Machts zu Eurem gemeinsamen Projekt. :zwinker:

Das heißt nicht, dass Du ihn bevormunden sollst, klar ists wichtig, dass er eben nicht komplett angeleitet wird, sondern den Mut findet und sich überwindet, selbst aktiv zu werden. Ohne zu fürchten, sich lächerlich zu machen. Du wiederum wirst wohl lernen müssen, welche Signale er benötigt, wie sich die (nonverbale) Kommunikation im Bett zu gestalten ist, damit Ihr beide merkt, dass es so gut ist und Ihr Euch miteinander wohlfühlt.
Es wird eventuell auch mal unsichere Momente geben im Bett - aber das ist ganz normal. Es findet halt nur später statt und nicht zu Anfang der Beziehung, weil er so lange die passive Rolle einnahm (und Du ihn auch bislang gewähren ließest und er faul sein "durfte").

Mach ihm klar, dass Du begrüßt, dass er was ändern will in Eurem Sexleben, dass er die Initiative ergreifen will. Und vielleicht sagst Du ihm auch, dass Du Dich freust, dass Eure Gespräche zu diesem Projekt geführt haben.
Dass Du selbst etwas ängstlich und unsicher bist - aber auch neugierig und gespannt, was sich in den nächsten Monaten bei Euch im Bett (oder außerhalb...) tun wird. Ein wichtiger Schritt ist getan. Darüber dürft Ihr Euch freuen. Und dann gehts ans Handeln,Schritt für Schritt, Kuss für Kuss, Fick für Fick. ;-)
 

Benutzer26627 

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Währenddessen fragt er das weniger. Aber das darf er natürlich und auch wenn er es nicht tut, zeige und sage ich ihm oft, was ich mag. Ja aber seine Frage bezog sich eben auf das hinterher. Und DAS mag ich nicht. :zwinker:

Ich habe überlegt, ob er nicht "Der perfekte Liebhaber" mal lesen möchte. habe da allerding selbst noch nicht reingeschaut und weiß nicht, wie das so ist. Dann eben eventuell "Wild Thing". Und er meinte selbst, dass er hier im Forum ja auch mal stöbern könnte, was ich eigentlich auch begrüßen würde, weil es hier so eine Themenvielfalt und auch sehr wertvolle Beiträge gibt. Und es ist nichts, was man "am Stück lesen muss". Also wie ein Buch, wo man sich dann durch die Seiten kämpft. Er sagte nämlich, zu allem, was er lernen soll, muss er sich erst richtig aufraffen. deshalb hoffe ich ja, dass da auch irgendwann die Initiative zum Lernen auch von ihm kommt. Ich mag ihm nämlich nicht all das Material zusammensammeln und nachher liegt's dann in der Ecke.

Vielleicht sollte ich ihm auch deine Beiträge zeigen. :grin: Das spiegelt so viele von meinen Gedanken wieder, nur du drückst sie besser aus. :smile:
 

Benutzer104968  (26)

Sorgt für Gesprächsstoff
Lass ihm Zeit und versuche ihn nicht unter Druck zu setzen.
Dennoch kannst du ihm aber sagen, dass es nun seine Aufgabe ist, die Initiative, wie auch immer, zu ergreifen.
 
1 Woche(n) später

Benutzer26627 

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Seit meinem letzten Beitrag hatten wir zweimal Sex. Auch nur, weil ich einfach ganz locker aufi hn zugegangen bin. Da war dann wieder das Problem, dass er, wenn er sich ganz fallenlässt, ausschließlich auf sich achtet. Das war beim ersten der beiden Male so. Beim zweiten Mal hat er dann drauf geachtet, was an sich auch schön war. Dabei mag ich Sex eigentlich sehr viel lieber, wenn beide die Kontrolle verlieren und sich aufeinander stürzen können.
Keine Ahnung... Wir bemerken auch beide, dass seine Libido sinkt. Er grenzt das in dem Zeitraum ein, seit wir unser Problem entdeckt haben. Ich habe aber gemerkt, dass das schon viel, viel länger so ist, dass er von sich aus GAR NICHT auf mich zukommt. Da ich mich schon mies genug fühle und nicht will, dass er sich noch mehr unter Druck gesetzt fühlt (obwohl er sagt, das sei nicht der Fall), werde ich mich jetzt sexuell ganz zurückziehen. Wohin das führt, weiß ich nicht. Vielleicht muss er wirklich erstmal über SICH und seine EIGENE Sexualität nachdenken.

Er sagt, es liege aber definitiv nicht an mir, er fände mich immer noch anziehend und sexy.
Nur merke ich davon absolut nichts... *seufz*
Also - Sexpause.
 
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