Findet ihr auch, dass die Leute immer rücksichtsloser Auto fahren?

Benutzer102949 

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icegirl19 Dir will ich im Straßenverkehr ja nicht begegnen, wenn die Hupe für dich ein Alltagsgegenstand ist ... :cautious: Es ist auch nicht richtig, grundsätzlich auf sein Recht zu bestehen, weil du damit auch andere in Gefahr bringen kannst.

Ich spendiere dir mal eine Portion Geduld: Schont deine Nerven, wenn du nicht bei jedem 35km/h-Opi 'nen Bluthochdruck bekommst :tongue:

Nee, ehrlich, so völlig offensive Fahrer kann ich überhaupt nicht ab. Mein Schwiegervater ist so einer, der dreht manchmal komplett durch und bringt damit sich inkl. der anderen Insaßen sowie alle anderen in Gefahr, wenn er z.B. auf der Autobahn viel zu dicht auffährt. Solche Leuten sollten überhaupt nicht fahren dürfen, wenn es nach mir geht. Irgendwo ist doch echt mal gut :rolleyes:

In den letzten Monaten sind mir mehrmals Fahrer begegnet, die entweder halbbesoffen waren oder so abgelenkt, dass sie ein paar Mal fast von der Straße abgekommen wären, da halte ich ungefähr 3x so viel Sicherheitsabstand ein als üblich. Da waren aber auch ein paar Omis/Opis dabei, was ich immer recht gefährlich finde. Ist auch bei mir in der Familie sehr aktuell. Viele fahren einfach viel zu lange und haben oft kaum noch Kontrolle über das Fahrgestell. Gruselig.
 

Benutzer155728 

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Richtig ist, mit der gleichen Geschwindigkeit wie die parallele Spur bis zum Vereinigungspunkt vor fahren.
So hat niemand einen unlauteren Vorteil und beide Spuren einen fairen, minimalem Rückstau
Das ist aber eine Vorgehensweise die du dir selbst aus "Fairnisgründen" verordnet hast. Denn dann müsstest du ja wenn die weiterführende Spur schon steht, auch stehenbleiben, obwohl du noch weiterfahren könntest, da deine Spur bis zur Verengung frei ist. Das würde aber die Fahrstreifen nicht bestmöglich ausnutzen, was ja die Idee des Verfahrens ist. Zudem ist mir auch keine gesetzliche Grundlage dieser Vorgehensweise bekannt. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren :smile:
 

Benutzer164526 

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Autobahn finde ich eigentlich nicht schlimmer als früher, die Drängler, Schleicher und Nichtblinker sind vielleicht durch die höhere Verkehrsdichte mehr geworden.
Autobahn finde ich auch nicht schlimmer als früher. Die Verschlechterung fällt mir eher im innerstädtischen Bereich auf.

Wie gesagt: Es wird nicht mehr geblinkt. Die Leute bremsen nicht mehr, wenn ein Hindernis auf ihrer Straßenseite auftaucht, sondern zwingen den Gegenverkehr zum Bremsen. Auf mehrspurigen Straßen schneiden die Leute bei Verengungen einfach unangekündigt die Nebenspur anstatt zu bremsen und korrekt die Spur zu wechseln. Am Kreisverkehr kann man sich nicht mehr darauf verlassen, dass die Einfahrenden bremsen. All solche Dinge.

Auf der Autobahn nerven mich am meisten die Mittelspurblockierer mit Tempo 100 und die Extremraser, die glauben, man dürfte die linke Spur erst ab Tempo 200 benutzen. Aber die hat es immer schon gegeben.

Was zugenommen hat, aber nichts mit Rücksichtslosigkeit zu tun hat, ist das LKW-Aufkommen, vor allem in Süddeutschland. Wenn auf einer dreispurigen Autobahn die rechte Spur komplett und die mittlere Spur zur Hälfte von LKW belegt wird, dann ist das natürlich extrem nervig. Genauso nervig ist es, wenn man in viele Parkplätze gar nicht mehr einfahren kann, weil diese komplett von LKW verstopft werden. Ich wäre dafür die LKW-Maut solange zu erhöhen, bis sich diese Probleme von selbst lösen.
 
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Benutzer75070 

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Ich habe seit 3 Jahren den Führerschein und die Hupe bisher nur zweimal benutzt. Das eine Mal ist jemand auf der Landstraße nur 50 gefahren, damit er seine Abbiegung nicht verpasst. Find ich noch nicht schlimm, auch wenn ich dank Kurven nicht überholen konnte. Aber als er mehrmals auf der Gegenfahrbahn war, weil auf Navi geguckt, hab ich mal dezent gehupt. Ich fluche nur gerne, das bekommt aber nur mein Beifahrer mit :grin:
 

Benutzer151786 

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So macht man das. So funktioniert das Prinzip des Einfädelns. Man fährt vor bis zum Hindernis und fädelt sich nacheinander ein :zwinker:

Eben. Das ist genau richtig. Reißverschlussverfahren und wenn das jeder machen würde hätten wir weniger Staus. Die Leute die Kilometer vorher schon Panik bekommen weil die Spur endet, das sind die die mich ärgern.

Haargenau! Mich nerven eher die, die schon 2 km vor dem Hindernis sich links (oder rechts) reinquetschen wollen. Wobei das natürlich schon auch vom Verkehrsaufkommen abhängt.

Vielleicht habe ich das jetzt falsch verstanden, aber genau das ist die korrekte Weise nach StVO, wie man sich auf der weiterführenden Spur einordnen soll.
Ach ja, jetzt weiß ich doch direkt wieder, warum ich mich aus solchen Diskussionen für gewöhnlich raushalte. :grin: Ich geh dann noch mal das Reißverschlussverfahren üben, das hab ich ja noch nie verstanden. :rolleyes:
 

Benutzer161456 

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Das ist aber eine Vorgehensweise die du dir selbst aus "Fairnisgründen" verordnet hast. Denn dann müsstest du ja wenn die weiterführende Spur schon steht, auch stehenbleiben, obwohl du noch weiterfahren könntest, da deine Spur bis zur Verengung frei ist. Das würde aber die Fahrstreifen nicht bestmöglich ausnutzen, was ja die Idee des Verfahrens ist. Zudem ist mir auch keine gesetzliche Grundlage dieser Vorgehensweise bekannt. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren :smile:

Ja genau so ist es.
Nicht von anfang an, aber wenn die eine Seite total zu stehen kommt, weil sich immer und immer wieder unkoordiniert auf voller Länge Autos in die Stehspur machen.
Denn für jeden Autofahrer, der sich zu früh einfädelt, fahren min. 5-10 Autos vor undvergrößers den Stau auf der andern Spur.
Irgendwann geht dann gar nichts mehr.

In dem Falle bringt das ne ganze Mege.
Ich habe schon oft erlebt, wie sich, nachem ich mit parallel mitgestoppt habe sich dann auf einmal beide Spuen wieder in Bewegung setzten, weil auf einmal das Reissverschlusssystem wieder griff.
Ich wurde bisher auch immer freundlich von der so wieder angekurbelten Spur hinein gelassen.
LKWs machen das aus reinem Selbstschutz übrigens auch oft. Das verstehe ich.
Denn die sind meist die Hauptleidtragenden beim vordrängeln.

In wie weit das von der StvO explizit edeckt ist, weiss ich nicht.
Verhilft ihr aber wieder zu Ihrem Recht (Reissverschlusseinfädeln).
 
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Benutzer164526 

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Zudem ist mir auch keine gesetzliche Grundlage dieser Vorgehensweise bekannt. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren :smile:
Wenn wirklich abwechselnd Fahrzeuge von der linken und rechten Spur in die Engstelle einfahren (und genau dies sieht die StVO vor), dann gleicht sich das Tempo auf den beiden Spuren doch automatisch an.
 

Benutzer161456 

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Was zugenommen hat, aber nichts mit Rücksichtslosigkeit zu tun hat, ist das LKW-Aufkommen, vor allem in Süddeutschland. Wenn auf einer dreispurigen Autobahn die rechte Spur komplett und die mittlere Spur zur Hälfte von LKW belegt wird, dann ist das natürlich extrem nervig. Genauso nervig ist es, wenn man in viele Parkplätze gar nicht mehr einfahren kann, weil diese komplett von LKW verstopft werden. Ich wäre dafür die LKW-Maut solange zu erhöhen, bis sich diese Probleme von selbst lösen.
Wor bräuchten ein funtionierendes Bahn-Huckepacksystem.
...Mindestens für den Transit-LKW-Verkehr.

Warum werden LKW nicht auf der Grenze verpflichtend verladen und zur anderen Zielgrenze mit der Bahn transportiert (zB. Aachen -Frankfurt/O., Kehl-Salzburg..).
Oder jede weit entfernte Metropolregion ( zB. Berlin, Rhein-Main, Münschen, ...) könnte von einer Grenze aus oder im Binnenverkehr unkompliziert im Takt mit dem Huckepackzug angesteuert werden.

Das wäre doch auch für die Spediteure vorteilhaft, spart Sprit und Ruhezeiten der Fahrer, entlastet die Autobahn und das Klima fundamental...
 
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Benutzer155728 

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Wenn wirklich abwechselnd Fahrzeuge von der linken und rechten Spur in die Engstelle einfahren (und genau dies sieht die StVO vor), dann gleicht sich das Tempo auf den beiden Spuren doch automatisch an.
Naja die Realität die ich häufig vorfinde ist, dass die Spur bis vorne frei ist, weil alle schon vorher gewechselt sind und auf der weiterführenden steht der Verkehr. Ich fahre dann immer bis zum Ende vor und halte das auch für sinnvoll.
 

Benutzer18889 

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Off-Topic:
Drehen mitten auf der Hauptstraße um, blinken nicht, fahren innerorts 40 und außerorts 80, bremsen grundlos und ohne Vorwarnung (ach doch, dafür haben die ja ihr Kennzeichen, damit man direkt genug Abstand halten kann...) und als Highlight auch schon erlebt, wie einer auf dem Parkplatz den Rückwärtsgang einlegte und bei meinem Kollegen, der dahinter war, ins Auto fuhr. :what:

Natürlich mal abgesehen von der Vielzahl verlassener Autos nahe deren Autobahnen, die da einfach für Tage oder länger stehen bleiben.
 

Benutzer161456 

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Das könnten aber genau so gut auch die SU-ler oder EMer sein...:grin:
[doublepost=1492342001,1492341737][/doublepost]
Ich fahre dann immer bis zum Ende vor und halte das auch für sinnvoll.

Ja klar, persönlich macht das Sinn. Dann bist du schneller auf Kosten anderer.
Jeder, der die Mechanismen beim Einfädeln durchschaut handelt so, ...auch ich natürlich, wenn ichs eilig habe...

Ich weiss auch nicht wie man hier gerechter werden könnte, solange es Leute gibt, die sich schon beim ersten Schild und dann anschließend auf 200m länge immer wieder reindrücken, wirds nicht besser.
Die andere Stau-Spur wächst und wächst und wächst...
 
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Benutzer133456  (49)

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Off-Topic:
Drehen mitten auf der Hauptstraße um, blinken nicht, fahren innerorts 40 und außerorts 80, bremsen grundlos und ohne Vorwarnung (ach doch, dafür haben die ja ihr Kennzeichen, damit man direkt genug Abstand halten kann...) und als Highlight auch schon erlebt, wie einer auf dem Parkplatz den Rückwärtsgang einlegte und bei meinem Kollegen, der dahinter war, ins Auto fuhr. :what:

Natürlich mal abgesehen von der Vielzahl verlassener Autos nahe deren Autobahnen, die da einfach für Tage oder länger stehen bleiben.
Ja sowas. Das ist mir bisher dort noch nicht aufgefallen, aber vielleicht fahren die auch nur ausserhalb Daenemarks so.
 

Benutzer164526 

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Naja die Realität die ich häufig vorfinde ist, dass die Spur bis vorne frei ist, weil alle schon vorher gewechselt sind und auf der weiterführenden steht der Verkehr. Ich fahre dann immer bis zum Ende vor und halte das auch für sinnvoll.
Diese Situation entsteht ja überhaupt nur, weil sich die Fahrer nicht an die StVO halten.
 

Benutzer122533  (32)

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Oh, ich weiß noch, dass ich mal eine arme Sau von LKW-Fahrer auf die linke von zwei Spuren reingelassen habe, der schon Ewigkeiten hinter einem Schwertransport festhing. Über die verlorenen 30 Sekunden, bis der LKW dran vorbei war, hat sich mein Hintermann wahrscheinlich eine Stunde später noch aufgeregt, so wie der ausgerastet ist. :grin:
 

Benutzer102346 

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Also ich merke schon, dass ich nach einiger Zeit aggressiv werde, weil einfach soooo viele Leute pennen und glauben, sie sind allein auf der Welt.
Wie oft ich Leute ausm Auto holen und aufn Mond schießen will, das ist schon echt schlimm, da könnte wöchentlich ne Rakete starten.
Klar mach ich auch nicht alles richtig, aber ich versuch wenigstens es hinzukriegen, zu blinken, Leuten nicht unnötig im Weg rumzustehen, im Dunkeln Licht anzumachen, nicht "einäugig" durch die Gegend zu fahren, etc. pp.
Und das mit dem Ausrollen lassen: wenn wenig Verkehr ist (also nicht im Nachmittags-Stau) mach ich das auch so. Warum soll ich mit 50 auf die Ampel zufahren und dann in die Eisen gehen? Wir sind hier doch nicht bei der Formel 1?
Ach und bezüglich Kennzeichen: hier im Bremer Raum halte ich großen Abstand von allem, was mit "DH" (Diepholz) anfängt. Die scheinen die Führerscheine in der nächstbesten Dorfkneipe zu verlosen...
 
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