Findet ihr auch, dass die Leute immer rücksichtsloser Auto fahren?

Benutzer164526 

Verbringt hier viel Zeit
Findet ihr auch, dass die Leute immer rücksichtsloser Auto fahren?

Ich weiß, diese Klage ist vermutlich so alt wie das Autofahren selbst, aber einige Dinge sind mir früher nicht so stark aufgefallen. Zum Beispiel ärgere ich mich immer häufiger darüber, dass an Engstellen nicht diejenigen anhalten, auf deren Seite sich das Hindernis befindet. Stattdessen muss ich dann häufig auf die Bremse steigen, obwohl auf meiner Fahrbahnseite eigentlich alles frei ist.

Oder was ich auch immer häufiger sehe, ist dass insbesondere Fahrer von SUVs ihre Karren mutwillig so abstellen, dass mehrere Parkplätze blockiert werden.

Wie seht ihr das? Habt ihr auch diesen Eindruck? Welches Fehlverhalten geht euch am meisten auf die Nerven?
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
ich bin nur wenige jahre lang auto gefahren und das auch nur auf dem land.als ich noch keinen lappen hatte,hab ich da nie so drauf geachtet ehrlich gesagt...
ich vermute aber mal stark,dass sich diesbezüglich nix großartig geändert hat-ignoranten und rücksichtslosigkeit gabs ja nun schon immer.
 

Benutzer91827 

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Einerseits lassen die moderneren Maschinchen natürlich viel mehr zu- höher, schneller, weiter und v.a. auch immer sicherer. Das kann schon verleiten.
Allerdings glaube ich nicht, dass sich das -zumindest seit der Einführung der Gurtpflicht auf dem Rücksitz- wirklich drastisch verändert hat.
 

Benutzer123832  (26)

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Mich ärgert vor allem das Verhalten gegenüber Fahrradfahrern und Fußgängern. Bei Fahrradfahrern vor allem, wenn auf sie beim Abbiegen nicht geachtet wird, und bei Fußgängern an Zebrastreifen. Wie oft ich da schon fast umgefahren worden wäre :mad:
Aber wenn man sich mal hinters Steuer setzt, regt man sich auch teilweise über rücksichtslose Fahrradfahrer auf. Das beruht wohl also auf Gegenseitigkeit :grin:
 

Benutzer133456  (49)

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Nein.
Ich bin gerade in Deutschland, und finde, im Vergleich zu den Fahrweisen, die so von 1980 bis 2000 vorherrschten, sind die alle erstaunlich gelassen und zivilisiert. Da fahren viele nur so hundert auf der Autobahn, mit starken Autos, und bleiben respektvoll weit hinter einem, wenn man sich mal erdreistet, mit schnoeden 140 einen LKW zu ueberholen. Als ich in den 90er Jahren in Deutschland fuhr, durfte man sich wirklich nicht mit weniger als 170 auf der linken Spur blicken lassen, die haetten einen da massakriert. Klar gibt's auch mal die totalen Renn-Elefanten auf der A92, aber das sind scheinbar immer Porsche Cayenne mit bulgarischen Kennzeichen (hatte da ein paar close calls, vorgestern - die Dinger gehen scheinbar locker 300).

Natuerlich koennte man die Frage nun auf andere Laender ausdehnen; insgesamt kenne ich das Autofahren in folgenden Laendern, und finde, es hat sich wie folgt veraendert:
  • Kanada: Fuhren schon immer verheerend schlecht; das hat sich nicht geaendert, aber da die Autos so viel besser geworden sind, kommt man viel besser aus den Wracks raus, wenn's mal wieder soweit ist.
  • USA: Unfassbar, was man da bisweilen sieht. Da haengen nackte Aersche aus Autofenstern, Pistolen werden gezueckt, man wird auf dem Gruenstreifen ueberholt; ehrlich gesagt, ich finde, die sind dort kurz vorm terminalen Generaldurchknall.
  • Frankreich: Viel zivilisierter als frueher. Vermutlich, weil die neuen Autos zu sicher sind und den duesteren Franzosen jeden Todeswunsch vereiteln. Als ich vor 20 Jahren dort lebte, war ich bisweilen auf den Landstrassen der Region 67 in Situationen, die mit Verstand nichts mehr zu tun hatten.
  • Paraguay: Die veraenderte Wirtschaftlichkeit moderner Autos hat hier nun auch zum Aufkeimen des Rasertums gefuehrt; vor 20 Jahren galt noch "niedrigste Geschwindigkeit im hoechsten Gang, ohne abzuwuergen = guter Fahrstil"; mit dem Effekt, dass die meisten stundenlang mit 60 vor sich hin gondelten. Heute jedoch sticht schon oft mal einen der Hafer (denen reisst's dann schon auch mal auf dem Chaco Highway die Achsen weg; ha!).
  • Oesterreich: wie immer; bisschen eckiger und schneidiger als in Deutschland, bisweilen auch echte Kopfschuettler dabei... aber eigentlich nicht anders als frueher.
  • England: Wir versumpfen derart im gesamtbritischen Dauerstau, dass wir mitunter vergessen, in Fahrzeugen zu sitzen; die englische Fahrweise geht Richtung REM-Phase, und fuer Aggression hat keiner mehr Energie. Schon vor 12 Jahren absolvierte ich die 20 Meilen von Warrington nach Manchester normalerweise innerhalb von 90 Minuten und durchgehend im ersten Gang. Da kann man mit Aggression nicht mehr viel anfangen.
  • Wales: Schnell und schlecht, aber es tut ihnen leid. War schon immer so, aber es sterben heute weniger dran.
  • Schottland: Dumpfe Draengler und todesverachtende Vorfahrtsglaeubige; ich sterbe stets tausend Tode auf Schottlands Strassen.
  • Neuseeland: Wie die Bloeden, aber das hat dort Tradition. Da merkt man einfach, dass die dort keine ADAC Motorwelt oder sonstige intelligente Motorpresse besitzen. Alle spielen "V8 Supercars! Beat the enemy!" Und die Strassenschilder sind auch voellig gaga.
  • Italien: oh weh oh weh... da kann ich nur mit Augen zu durch, aber das war ja schon immer so. Anfangs dachte ich noch, das sind einfach totale Meister, aber heute denke ich eher was anderes.
  • Spanien: recht ordentlich, finde ich. Gar nicht hitzig oder sonstwie stereotyp. War ueberrascht.
  • Portugal: nicht wiederzuerkennen; die fuhren in den 90ern wie die Berserker, heute jedoch vergleichsweise gesittet; vielleicht haben sich die ganzen Irren mittlerweile derrannt.
  • Indien: aggressiver, aber da so viel mehr Verkehr ist, bedeutet das einfach, man steht wuetender rum.
  • China: aggressiver als noch 2012, aber insgesamt immer noch engelsgleich. In China ist das Problem nicht, dass einer ruecksichtslos vorwaertsdraengt, sondern dass die einfach alle ueberall ploetzlich wahllos stehenbleiben. Die fahren so, wie man in Supermaerkten laeuft.
Mir missfaellt Emotion beim Autofahren, denn die ist moerderisch. Ich fahre stets mit der kalten Professionalitaet eines Jumbopiloten, und wuensche mir das auch von den anderen Autofahrern. Solange wir noch immer unser Leben dem Urteilsvermoegen von Menschen in hausgrossen Maschinen anvertrauen, geht das, finde ich, nur so lange gut, wie man alle Vorschriften beachtet und kuehl bleibt.
 
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Benutzer122533  (32)

Sehr bekannt hier
Vielleicht sind die Bayern ja besonders höflich oder so :grin:, aber hier in der Stadt wird man öfter mal irgendwo freundlich reingelassen, als dass man Idioten ausweichen muss.
Wirklich aufregen muss ich mich meist nur auf der Autobahn, wenn die Leute sich überall reinquetschen, bei 150km/h bis auf 2m auffahren oder mit 100 auf der ganz linken Spur Wölkchen beobachten.
Die Fahrradfahrer sind auch der Hammer, aber da kennt man nach einer Zeit ja die Stellen, an denen die wie die irren jegliche Verkehrsregeln missachten. Ich hab auch schon ein oder zwei (zum Glück nur) fast umgefahren. Wenn man bei uns auf der Arbeit aus der Tiefgarage fährt, sieht man die teilweise erst so spät. Da muss man sich dann als Radfahrer nicht so dermaßen künstlich aufregen, wenn mal nur ganz knapp noch angehalten wird. Als immer-extra-dolle-nach-Zweirädern-Gucker fühle ich mich da schon ziemlich verarscht. :cautious: Nummer zwei hätte nur 10 Sekunden später dran sein müssen, um in schwarzer Kleindung und im Stockdunklen ohne Licht oder Reflektoren an meiner Ausfahrt vorbeizufahren, dann wäre der platt gewesen.
Habe aber nicht den Eindruck, dass sich da in den letzten 10 Jahren groß was verändert hat.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Nein.
Ich bin gerade in Deutschland, und finde, im Vergleich zu den Fahrweisen, die so von 1980 bis 2000 vorherrschten, sind die alle erstaunlich gelassen und zivilisiert. Da fahren viele nur so hundert auf der Autobahn, mit starken Autos, und bleiben respektvoll weit hinter einem, wenn man sich mal erdreistet, mit schnoeden 140 einen LKW zu ueberholen. Als ich in den 90er Jahren in Deutschland fuhr, durfte man sich wirklich nicht mit weniger als 170 auf der linken Spur blicken lassen, die haetten einen da massakriert.

Natuerlich koennte man die Frage nun auf andere Laender ausdehnen; insgesamt kenne ich das Autofahren in folgenden Laendern, und finde, es hat sich wie folgt veraendert:
  • Kanada: Fuhren schon immer verheerend schlecht; das hat sich nicht geaendert, aber da die Autos so viel besser geworden sind, kommt man viel besser aus den Wracks raus, wenn's mal wieder soweit ist.
  • USA: Unfassbar, was man da bisweilen sieht. Da haengen nackte Aersche aus Autofenstern, Pistolen werden gezueckt, man wird auf dem Gruenstreifen ueberholt; ehrlich gesagt, ich finde, die sind dort kurz vorm terminalen Generaldurchknall.
  • Frankreich: Viel zivilisierter als frueher. Vermutlich, weil die neuen Autos zu sicher sind und den duesteren Franzosen jeden Todeswunsch vereiteln.
  • Oesterreich: wie immer; bisschen eckiger und schneidiger als in Deutschland, bisweilen auch echte Kopfschuettler dabei... aber nicht anders als frueher.
  • England: Wir versumpfen derart im gesamtbritischen Dauerstau, dass wir mitunter vergessen, in Fahrzeugen zu sitzen; die englische Fahrweise geht Richtung REM-Phase, und fuer Aggression hat keiner mehr Energie.
  • Wales: Schnell und schlecht, aber es tut ihnen leid. War schon immer so, aber es sterben heute weniger dran.
  • Schottland: Dumpfe Draengler und todesverachtende Vorfahrtsglaeubige; ich sterbe stets tausend Tode auf Schottlands Strassen.
  • Neuseeland: Wie die Bloeden, aber das hat dort Tradition.
  • Italien: oh weh oh weh... da kann ich nur mit Augen zu durch, aber das war ja schon immer so.
  • Spanien: recht ordentlich, finde ich.
  • Portugal: nicht wiederzuerkennen; die fuhren in den 90ern wie die Berserker, heute jedoch vergleichsweise gesittet; vielleicht haben sich die ganzen Irren mittlerweile derrannt.
  • Indien: aggressiver, aber da so viel mehr Verkehr ist, bedeutet das einfach, man steht wuetender rum
  • China: aggressiver als noch 2012, aber insgesamt immer noch engelsgleich.
Mir missfaellt Emotion beim Autofahren, denn die ist moerderisch. Ich fahre stets mit der kalten Professionalitaet eines Jumbopiloten, und wuensche mir das auch von den anderen Autofahrern. Solange wir noch immer unser Leben dem Urteilsvermogen von Menschen in hausgrossen Maschinen anvertrauen, geht das, finde ich, nur so lange gut, wie man alle Vorschriften beachtet und kuehl bleibt.
qwieder mal Rrealsatietre pur.


Ich denke das kommt ganz auf die Region an. Ich kann mittlerweile wirklich am nummernschild und der richtung wo die faherer herkommen sagen welches agresions oder erweiterte Selbstmord (ohne absicht) Potnezial die hier in der Region haben .

Begegnest du einem SLS mit Mann am Steuer (SLS =Saarlois oder Saarländische Lenkrad Sau) dann sollte sich jeder in acht nehmen die sind unberechenbar wie als würde an männer in Saarlois der Führerschein verlost werden ! Bei frauen ist es hingegen aus Saarlois das totale gegenteil, da muss ich manchmal als Radfahrer recht süberholen in der 30iger Zone :ninja::engel:

Neunkrichen =NK aus Richtung Osten : Ehr schnelle überhöhte fahrweise je nach Autotyp dann doch ehr Agresiv oder gesittet . Westlich von meinem Ort Verguiss es Lauter Asiss auf den Straßen !

Kenzeichen SL (Beamtenkrenzeichen von Polizei und Verfassungsschutz) Macht als Radfaher eien bogen um die die scheine gern Radfahrer als Galeonsfiguren zu nutzen. Da wiord mal fröhlich ne döner am Stuer bei der Streife gemapft und schuichi muss denen mit Regelmässigkeit auf den Bürgersteig ausweichen ! SL mit zivilen Protzigen Karren , das Sind Politciker limosinen, Gemächliche ruhige Gesittete Fahrweise sehr Radfaherfreundlich. Vieleicht auch nur zu mir weil ich die Fahrer alle persönlich kenne !

WND (Sankt Wendel ) Uach ehr autotypabhängig je merh PS die unter der Haube haben desto unberechenbarer werden die .
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich hab nicht das Gefühl, dass sich in den letzten Dutzend Jahren deutlich was geändert hat.

Idioten gibt es immer, aber zum Glück in der Minderheit.
 

Benutzer133456  (49)

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Boah, Tahini hat ja die Allerwichtigsten vergessen:
  • Schweden: Die schoene, alte Wallanderdisziplin ist dahin. Niemand setzt mehr den Tempomat 10% unterhalb des Limits, und vor allem in unserer Gegend haben wir totale Berserker-Norweger.
  • Norwegen: ein bisschen ungemuetlich. Zum einen soll man crazy langsam fahren, aber zum anderen draengeln die Locals wie verrueckt, besonders in engen Kehren in duesteren Fjorden, mit dicken Suburbans, waehrend einem die Bremsen vom alten Pontiac so langsam in Rauch aufgehen. Tahini faehrt ungern in Norwegen.
  • Daenemark: total normale Fahrer. Sensationell normal.
  • Niederlande: Ebenso, und top radlersensitiv.
  • Belgien: Hier gibt's alles; oft seltsam, aber eigentlich nie aggressiv.
  • Schweiz: ich fahre sehr gerne in der Schweiz, besonders seit es GPS gibt, denn vorher hatte man keine Chance, je irgendwohinzufinden. Ich finde, die Schweizer fahren richtig prima, ganz vorschriftsmaessig, und doch mit Lust am Auto. Das sind meine Leute.
  • Mexiko: Boah. Das muss dort heute echt ohne mich stattfinden. Das Problem ist nicht so sehr, wie die fahren, sondern wie nervoes die sind, und wie schnell die zur Waffe greifen.
  • Tschechien: recht vernuenftig, finde ich, bis auf einige wenige, die vermutlich aufs Klo muessen.
  • Slowakei: Immer noch groesstenteils gemuetlich, aber es gibt diverse, kreative Fahrer, die einen schon mal verblueffen.
  • Polen: Die haben zuviele Russian Dash Cam Videos gesehen, und scheinen sie nachzumachen. Kein Fan des Fahrens dort. :nope:
 
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Benutzer102949 

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Nun, ich kann kaum Vergleiche heranziehen zum Jahr 1975, aber ich glaube auch kaum, dass die Frage so gestellt war :zwinker:

Auf jeden Fall musste und muss ich immer noch feststellen, dass massenhaft Idioten am Steuer sitzen und solange ich immer damit rechne, dass andere Vollpfosten zu blöd zum Kacken sind, passiert da auch nicht so schnell was. Bisher ist zum Glück noch gar nichts passiert, aber einmal wurde ich auf der Autobahn von einem ausländischen Autofahrer so bedrängt, dass ich fast einen Unfall gebaut hätte. Der ist mir so dicht aufgefahren, erst von hinten (daraufhin habe ich einfach den Rückspiegel umgeklappt, habe mich da noch gar nicht provozieren lassen), aber dann kam er seitlich auf der Überholspur und hätte mich fast an den Rand gedrängt. Zeigte mir noch seinen Stinkefinger und brauste davon wie ein Schwachkopp. Da musste ich mich echt beherrschen.

Innerstädtisch finde ich das Autofahren immer viel schlimmer als auf den Autobahnen. Macht sich bei mir immer an der viel höheren Fluch- und Beschimpfungsquote bemerkbar :grin: Denn da hat man nirgendswo Platz, klebt da Arsch an Arsch mit dem vorderen und hinteren Auto und wenn da irgendein Dödel wie aus dem Nix aus der nächsten Ecke geschossen kommt, passiert da auch schnell mal was.
 

Benutzer133456  (49)

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Was mir ueberall zunehmend auffaellt, ist ein abnehmendes Gefuehl fuer die Physik. Viele Fahrer sitzen in ihren Autos, als spielten sie ein Videospiel. Dabei pilotieren sie nach wie vor dicke Brocken aus Stahl und Gummi ueber den Asphalt. Man merkt das besonders an der Art, wie sie bremsen: "Oh, eine Ampel! Halt! Sofort!"
 

Benutzer158567 

Sorgt für Gesprächsstoff
Da ich heute ein lange Autofahrt hinter mir hab, kann ich sagen, dass es sich in Grenzen hält.
Idioten gibt es immer, wird es auch immer geben. Man kann nur selbst vorsichtig und vorausschauend fahren.

Gestern ist mir ein Idiot auf meiner Fahrbahn entgegen gekommen, weil er einen 15-Auto-langen Konvoi überholen wollte, da bin ich aber ausgerastet. Vor allem weil meine kleine Schwester hinten drin saß.
Aber zum Glück sind solche Menschen nicht der Normalfall.
Trotzdem bin ich für härtere Strafen, obwohl ich selbst kein perfekter Autofahrer bin. Aber rücksichtsloses Fahren, das andere gefährdet MUSS härter bestraft werden.
Wenn ich daran denke, was hier ständig auf dem Kudamm los ist.

Hier in Berlin finde ich vor allem Fahrradfahrer schlimm. Die switchen zwischen Straße, Fahrradweg und Gehweg wie es ihnen passt und nehmen keine Rücksicht auf Autos. Und später bin ich schuld wenn ihm was passiert.
Mit denen wird es immer schlimmer und ich meide schon die Gegenden, wo ich weiß, dass dort momentan viele Fahrradfahrer unterwegs sind.
 

Benutzer136524 

Meistens hier zu finden
Es gibt einfach so viele Idioten auf der Straße, das ist Wahnsinn. Ich fahre jede Woche ca 500km, hauptsächlich Autobahn, aber auch in der Großstadt.
Das fängt an bei rechts abbiegen, noch auf nen Radfahrer oder Fußgänger warten und dann aber nicht einfach bis zu dem Überweg vorfahren, sondern entweder 10m davor stehen bleiben oder noch besser langsam hinrollen. Und dahinter kann kein Auto vorbei zum Geradeausfahren, sondern wegen einem Idioten könntest dann warten, bis die Ampel wieder auf rot schaltet. Ja, da hupe ich (was aber nie verstanden wird), guck, ob Platz ist, fahr mit quietschenden Reifen vorbei und hupe - weil es unnötig ist und mich aufregt.
Nächstes Thema: an der Ampel losfahren. Wenn ich schon sehe, dass der oder die an der roten Ampel steht und irgendwo auf dem Beifahrersitz oder noch besser Rücksitz rumkramt. Da kannste echt drauf warten, dass die wieder ewig nicht mitkriegen, wenn die Ampel umschaltet. Mittlerweile mach ich es so, dass ich sofort hupe, sobald es grün ist. Warten, bis der oder die irgendwann von selbst mal nach der Ampel schaut, tu ich nicht mehr.
Generell zähle ich bis 3 und wenn ich dann noch Bremslichter vor mir hab, hupe ich. Nicht kurz, sondern mindestens 3 Sekunden lang. Gilt natürlich nur, wenn nur ein Auto vor mir ist. Die können mich dann auch gerne anmotzen - interessiert mich nicht die Bohne. Wenn ich im Auto sitze, hab ich mich auf den Verkehr zu konzentrieren und nicht alle aufzuhalten. Punkt.
Noch so ein schönes Thema: Radfahrer. Fahren bei uns standardmäßig zu zweit oder dritt nebeneinander. Wenn sie hintereinander fahren, lassen sie in 99% der Fälle null Abstand. Hupe ich an.
Auf der Landstraße, Kandidaten, die grundsätzlich 80km/h fahren - hupe ich an und überhole ich natürlich wenn möglich.
Innerorts, Kandidaten, die 30 fahren, obwohl 50 erlaubt ist - hupe ich an oder überhole ich, wenns geht. Ja, auch innerorts. Wer sich das Autofahren nicht (mehr) zutraut, soll es bleiben lassen.
 

Benutzer75070 

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icegirl19 icegirl19 : Oder vielleicht solltest du mal entspannter werden. So emotional Autofahren bringt doch eh nichts, außer dass du mal vor Wut einen richtig blöden Fehler machst.
 

Benutzer98820 

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Innerorts, Kandidaten, die 30 fahren, obwohl 50 erlaubt ist - hupe ich an oder überhole ich, wenns geht. Ja, auch innerorts. Wer sich das Autofahren nicht (mehr) zutraut, soll es bleiben lassen.
Ist es eigentlich wirklich so schwer, einfach mal davon auszugehen, daß der andere einen guten Grund hat? Wo ist das Problem, wenn du ein paar Minuten verlierst?

Da fehlt nicht nur ein "Gefühl" für Physik, sondern simples Rechnen.
 

Benutzer122533  (32)

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Ist es eigentlich wirklich so schwer, einfach mal davon auszugehen, daß der andere einen guten Grund hat?
Wenn ich irgendwo zu langsam rumschleiche, weil ich eine unbekannte Kreuzung suche, hoffe ich auch immer, dass ich nicht zufällig einen Ich-bin-ja-so-perfekt-Autofahrer aufhalte, der sich dann wer weiß wie aufregt und für nix und wieder nix hupt. :hmm:
Ich krieg zwar auch oft die Krise, weil es scheinbar massenhaft Leute gibt, die es nicht verstehen, dass es extra Ampeln für Abbieger gibt bzw. die teilweise eben NICHT gelten. Aber bis ich dann mal hupe und alle Leute erschrecke, müssen sie sich schon eine ganze Weile lang blind und blöd stellen.
 

Benutzer98820 

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Off-Topic:
Wenn ich irgendwo zu langsam rumschleiche, weil ich eine unbekannte Kreuzung suche, hoffe ich auch immer, dass ich nicht zufällig einen Ich-bin-ja-so-perfekt-Autofahrer aufhalte, der sich dann wer weiß wie aufregt und für nix und wieder nix hupt. :hmm:
Dazu hatte ich vorgestern ein hervorragendes Beispiel: Da fuhr jemand trotz Grünlicht nicht los, weil er sich wegen des gut zu hörenden Feuerwehr-Türülüs dachte "ich halte jetzt einfach mal die Kreuzung frei". Dafür hat er sich ein Hupkonzert der Extraklasse eingefangen.
Allerdings hat er sich dann noch die Zeit genommen, ist ausgestiegen und hat dem Fahrer direkt hinter ihm erklärt, worum es geht. Einige freundliche Gesten und Worte später ging's dann auch weiter.
 

Benutzer136524 

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Ist es eigentlich wirklich so schwer, einfach mal davon auszugehen, daß der andere einen guten Grund hat? Wo ist das Problem, wenn du ein paar Minuten verlierst?

Da fehlt nicht nur ein "Gefühl" für Physik, sondern simples Rechnen.
Ja, ist es. Weil ich jeden Tag mindestens einen von der Sorte vor der Nase habe.
Ich bin auch hin und wieder in Stadtteilen unterwegs, wo ich mich nicht auskenne. Deswegen gurke ich auch nicht mit 30 rum und halte den ganzen Verkehr auf. Dann fahre ich eben einmal an dem vorbei, was ich suche - na und? Ist es so schwer, umzudrehen und zurück zu fahren?

Btw ich fahre mit meinem Auto Autoslaloms, also mach dir mal keine Sorgen um die Physik.
 
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Benutzer164526 

Verbringt hier viel Zeit
Supernervig finde ich auch diese Leute, die innerstädtisch abbiegen möchten und sich schon lange vor der Abbiegung gemächlich ausrollen lassen anstatt kurz vorher normal zu bremsen. Vermutlich wollen die Sprit sparen, aber für alle anderen ist es extrem nervig.
 
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