Finanzielle Abhängigkeit vom Partner

Benutzer102949 

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Hallo zusammen,

könnt ihr euch, ob Männlein oder Weiblein, vorstellen, finanziell von euerm Partner abhängig zu sein oder seid ihr es sogar? Findet ihr das schlimm oder völlig okay?

Früher war das ja noch gang und gäbe, heute kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen. Selbstständigkeit war mir schon immer sehr, sehr wichtig und ich wurde auch so erzogen, dass man sich selbst um sein Leben und alles, was damit zusammenhängt, kümmern muss. Ich kann es mir schon aus dem Grund nicht vorstellen, weil ich im Falle einer Scheidung riesige Probleme bekäme, wenn ich weder Ausbildung noch einen Beruf habe, mit dem ich mein Leben aufrecht erhalten kann. Abhängigkeit empfinde ich als etwas sehr Belastendes und Einseitiges, entsprechend hätte ich auf Dauer auch Probleme damit, wenn mein Partner dauerhaft von mir abhängig ist. Die Belastung wäre mir zu groß, das Jonglieren mit Beruf, Familie und dann noch dem finanziell abhängigen Partner , der mich gar nicht großartig unterstützen kann - nein. Ich kann noch weniger diejenigen verstehen, die eine super Ausbildung abgeschlossen haben und einige Jahre berufstätig waren bis sie sich nach der Familiengründung entschieden haben, Hausfrau zu sein. Ginge für mich gar nicht, ich würde geistig verhungern und mich abhängig fühlen, obwohl ich das gar nicht brauche. Die haben im Falle einer Trennung ähnliche Schwierigkeiten, denn wenn du erst mal ein paar Jahre draußen bist, ist deine Ausbildung irgendwann nichts mehr wert. Viele Jahre hätte ich mir umsonst den Buckel krumm geschuftet, nein, nein. Kommt gar nicht in Frage, zumal mir der Ausgleich auch unheimlich wichtig ist und er tut mir gut. Familie und Privatleben einerseits, beruflicher Erfolg und finanzielle Unabhängigkeit andererseits. Just my two cents :zwinker:
 

Benutzer91008  (34)

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Nein ich kann mir gar nicht vorstellen von meinem Partner finanziell abhängig zu sein.
Ich will immer die Freiheit haben mir selbst zu kaufen was ich will und nicht davor um Geld bitten zu müssen oder ein schlechtes Gewissen zu haben wenn ich nur etwas für mich kaufe von "seinem" Geld.
Diese finanzielle Unabhängigkeit ist mir sehr wichtig, auch wenn man an eine Trennung denkt,
was macht man denn wenn man sich trennt und kein Einkommen hat ?
Dann ist man erst recht wieder auf andere angewiesen und steht da wie der Ochs vom Berg.
Ist schon gut so wenn jeder sein eigenes Geld hat und damit anstellen kann was er will :zwinker:
 

Benutzer135918 

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Nun ja ich kann mir das auch weniger vorstellen. Trotzdem ist meine Hoffnung Groß später mit einer Frau zusammen eine ordentliche Wohnung zu mieten, was bei meinem verdienst halt bedeutet, abhängig von ihrem Anteil.
 
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Benutzer

Gast
Nein, kann ich mir nicht vorstellen. Ich denke auch, dass es der Partnerschaft nicht unbedingt gut tut, wenn ein solches Abhäbgigkeitsverhältnis vorliegt.

Auf kurze Zeit begrenzt (Elternzeit) ist es natürlich was anderes, wobei man da ja auch Elterngeld bekommt, wobei man dann in vielen Fällen sicherlich trotzdem noch zusätzlich das Geld des Partners ausgibt - das finde ich dann aber okay.
 

Benutzer15352 

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Naja, was heißt abhängig? Sobald einer von beiden mehr verdient, entsteht doch automatisch ein finanzielles Ungleichgewicht? Ich habe jahrelang mehr verdient als mein Mann, nun ist es umgekehrt und der, der mehr verdient, gibt natürlich auch mehr in den Topf. Trotzdem ist keiner von uns ausschließlich auf das Geld des anderen angewiesen. Ich verdiene auch alleine so viel, dass ich mich über Wasser halten könnte, aber zu zweit können wir uns wesentlich mehr leisten.
 

Benutzer11466 

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Früher war das ja noch gang und gäbe
Es gibt auch heute noch "bessere" Hälften, denen das überhaupt nix ausmacht bzw. sogar ihre Existenz darauf gründen, daß sie jemamd aushält.

Wenn man unverschuldet in die Situation kommt, auf den Partner angewiesen zu sein (Arbeitslosigkeit, Krankheit) - dann isses so. Ich würde allerdings auch nicht eine Beziehung eingehen, wo von vornherein klar ist, daß ich jemand durchfüttern soll (wie gesagt: besondere Umstände außen vor) oder mich durchfüttern lasse.
 

Benutzer121281  (32)

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Ist bei uns der Fall über die Hälfte des Jahres. Sorgt natürlich bei sehr vielen Menschen für Unverständnis und "Wie könnt ihr nur!".
 

Benutzer141862 

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Zwischen "abhängig" und "unanhängig" gibt es viele Graustufen. So z.B. mieten oder kaufen viele Paare Immobilienstücke, die jeder von ihnen sich alleine nicht leisten könnte. Ist doch auch eine Art finanzieller Abhängigkeit voneinander :zwinker:

Auch andere Faktoren - soziale, berufliche und Altersunterschiede; Arbeitslosigkeit; physische oder psychische Probleme eines Partners; viele Kinder in der Familie usw. - machen es kompliziert zu differenzieren. Ich fände eine Beziehung, wo einer der Partner sich dem Anderen anpasst und z.B. den Urlaub für beide finanziert viel gesünder als eine wo ein Part zu Hause bleibt während der andere in der Karibik chillt... weil ja Unabhängigkeit.

Deswegen: ja, unter gewissen Bediengungen könnte ich mir vorstellen, von meinem Partner finanziell abhängig zu sein oder einen finanziell abhängigen Partner zu haben. Ich suche nicht extra danach, schließe es aber nicht aus.
 

Benutzer107106 

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Redakteur
Zwischen "abhängig" und "unanhängig" gibt es viele Graustufen. So z.B. mieten oder kaufen viele Paare Immobilienstücke, die jeder von ihnen sich alleine nicht leisten könnte. Ist doch auch eine Art finanzieller Abhängigkeit voneinander :zwinker:
Ganz genau.
Natürlich bin ich von meinem Mann abhängig, obwohl ich a) diejenige bin, die mehr verdient und b) den unbefristeten Vertrag hat. Ich kann mir meine Wohnung nur leisten, weil er eben auch verdient. Und ich kann nur arbeiten, weil er zuhause bleibt, wenn das Kind mal krank ist, bzw. wir in dem Fall uns irgendwie abwechseln.
Generell macht man sich mit einem Kind von einem Partner abhängig. Den Vater, oder die Mutter des Kindes wird man sein ganzes Leben nicht mehr los.
 
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Benutzer140332  (33)

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Die haben im Falle einer Trennung ähnliche Schwierigkeiten, denn wenn du erst mal ein paar Jahre draußen bist, ist deine Ausbildung irgendwann nichts mehr wert.
Also bei meiner Ausbildung ist das definitiv nicht so. Das wird nie passieren.:grin:

Ich hätte keine Probleme, finanziell vom Partner abhängig zu sein, weder temporär, noch von Dauer. Ich definiere mich nicht über Geld, Status oder meinen Beruf.
Wenn man eine Übereinkunft hat, dass der eine Partner für den Haushalt und das Drumherum zuständig ist und der Andere das Geld ran schafft, dann sehe ich persönlich kein Ungleichgewicht. Ich wäre auch nie so vermessen und würde da was aufwiegen wollen. Schließlich hat man ja ein Abkommen, man wird ja nicht gezwungen, so zu handeln. Zudem entlastet man den arbeitenden Partner enorm.

Selbst wenn ich ewig Hausfrau wäre und mich von jetzt auf gleich von meinem Mann trennen würde, dann wäre ich immer noch nicht unselbständig. Auch nicht mit Kind. Ich frage mich ja immer, woher man so eine Annahme hat. :grin:
Ich würde so schnell Arbeit finden, so schnell kann man sich gar nicht um gucken. Selbst wenn ich 10 Jahre raus wäre. Und selbst wenn ich nicht in meinem gelernten Beruf arbeiten könnte, würde ich trotzdem irgendwie Arbeit finden. Ne, da mach' ich mir wirklich wenig Sorgen. Ich bin nicht dumm und kann mich gut verkaufen.:zwinker:

Viele Jahre hätte ich mir umsonst den Buckel krumm geschuftet, nein, nein.
Siehste, ich bin in meiner Ausbildung nur so durchgerutscht und mir flog alles zu, weil es mir lag. Hätte ich mich mehr angestrengt, hätte ich mehr als einen 2er Durchschnitt gerissen. Für die meisten Klausuren hab' ich nicht mal gelernt.:grin: So geht's also auch.:zwinker:

Ginge für mich gar nicht, ich würde geistig verhungern und mich abhängig fühlen, obwohl ich das gar nicht brauche.
Siehste, mein Selbstwertgefühl beziehe ich nicht über den beruflichen Erfolg. Ich verhungere auch geistig nicht, wenn ich nicht arbeiten gehen würde. Ich hätte so viel Zeit für Dinge, die mir Spaß machen und mich nicht verdummen lassen würden.

Tja, leider möchte ich einen gewissen Lebensstandard und auch nicht vom Staat Geld beziehen, deshalb gehe ich arbeiten. Nur deshalb, nicht weil ich ohne nicht existieren könnte. Fänd' ich ja auch ziemlich traurig.

Wenn mein Mann genug Kohle verdienen würde und mir das "Zuhause bleiben" anbieten würde, würde ich das tun. Nebenbei noch einen gechillten Nebenjob, um noch etwas Urlaubskohle zu verdienen: et voilá. Mein Traum.
Vielleicht klappt das auch irgendwann. Bis dahin gehe ich halt arbeiten - weil ich muss.:zwinker:
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Ganz genau.
Natürlich bin ich von meinem Mann abhängig, obwohl ich a) diejenige die mehr verdient und b) den unbefristeten Vertrag hat. Ich kann mir meine Wohnung nur leisten, weil er eben auch verdient. Und ich kann nur arbeiten, weil er zuhause bleibt, wenn das Kind mal krank ist, bzw. wir in dem Fall uns irgendwie abwechseln.
Generell macht man sich mit einem Kind von einem Partner abhängig. Den Vater, oder die Mutter des Kindes wird man sein ganzes Leben nicht mehr los.
Ich würde das dann aber nicht Abhängigkeit nenne sondern Partnerschaft !

Klar wenn das in den Bruch geht ist man ganz schnell existenziell im Arsch
 

Benutzer136609 

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Mein Vater war immer der der Geld verdient hat, meine Mutter war Hausfrau. Und ja, es war ne verdammt harte Zeit als er über Nacht ausgezogen ist. Auch als Alleinerziehende Mutter mit 2 Kindern die seit 10 Jahren aus den Beruf raus ist hat mans nicht grade leicht, Arbeit zu finden. Wir sind erstmal umgezogen, weil die Wohnung zu teuer war. Hatten Hartz 4 und mein Vater hat ewig nichts gezahlt. Meine Mutter brauchte ne Umschulung und hat nach etwa einen Jahr einen Job bekommen.
Also kurz gesagt, nein, ich möchte niemals Abhängig von jemand anderen sein. Ich möchte Arbeite und mein eigenes Geld verdienen, nicht nur der Unabhängigkeit wegen, sondern weil ich meinen Job sehr gerne mag.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Mein Vater war immer der der Geld verdient hat, meine Mutter war Hausfrau. Und ja, es war ne verdammt harte Zeit als er über Nacht ausgezogen ist. Auch als Alleinerziehende Mutter mit 2 Kindern die seit 10 Jahren aus den Beruf raus ist hat mans nicht grade leicht, Arbeit zu finden. Wir sind erstmal umgezogen, weil die Wohnung zu teuer war. Hatten Hartz 4 und mein Vater hat ewig nichts gezahlt. Meine Mutter brauchte ne Umschulung und hat nach etwa einen Jahr einen Job bekommen.
Also kurz gesagt, nein, ich möchte niemals Abhängig von jemand anderen sein. Ich möchte Arbeite und mein eigenes Geld verdienen, nicht nur der Unabhängigkeit wegen, sondern weil ich meinen Job sehr gerne mag.
Das ist auch der Grund warum ich nie meinen Job aufgeben würde, weil die Partnerin genug für den gemeinsamen Lebenswandel verdient.
 

Benutzer140332  (33)

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Das ist auch der Grund warum ich nie meinen Job aufgeben würde, weil die Partnerin genug für den gemeinsamen Lebenswandel verdient.
Aber du kommst doch auch so nicht alleine über die Runden?:hmm:

Und nein, es muss nicht so laufen. Ich kenne da einige Gegenbeispiele.
 

Benutzer59936 

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Ich würde es nicht Abhängigkeit nennen, sondern eben Partnerschaft. Man teilt sich die Aufgaben, das Geld, das Leben. Selbst wenn ich mehr verdiene als meine Partnerin, würde ich das nie aufwiegen. Dann zahle ich mehr auf das Gemeinschaftskonto und gut. Sowieso gibts da keine festen Regeln oder Vereinbarungen bei mir. Jeder gibt soviel wie er kann und wieviel es ihm eben wert ist und damit bin ich in allen Beziehungen sehr gut gefahren. Ich wurde nie enttäuscht. Vertrauen ist eben das Zauberwort...
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Aber du kommst doch auch so nicht alleine über die Runden?:hmm:

Und nein, es muss nicht so laufen. Ich kenne da einige Gegenbeispiele.
Ja leider , das ist auch mit ein Grund warum ich vorsichtig bin oder sagen wir zu zaghaft .

Soll heißen , ich will auch nicht von einer Abhängigkeit in die Andere stürzen. Na ja in 5 Jahre dürfte der Mindestlohn endlich auf Lebensstandart angekommen sein !
 

Benutzer102949 

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Selbst wenn ich ewig Hausfrau wäre und mich von jetzt auf gleich von meinem Mann trennen würde, dann wäre ich immer noch nicht unselbständig. Auch nicht mit Kind. Ich frage mich ja immer, woher man so eine Annahme hat. :grin:

Natürlich hängt das immer davon ab, in welcher Branche man unterwegs ist. Falls mich jetzt nicht alles täuscht, bist du Erzieherin oder zumindest in der Richtung?
Bei mir ist das anders, meine Branche ist mehr oder minder völlig überlaufen, zumindest in Deutschland. Wenn du dir nicht den Hintern aufreisst, immer dran bleibst und Erfahrung sammelst, wird dich keiner mehr nehmen - die Auswahl ist zu groß, da wird man ganz schnell ausgesiebt.
Als ewige Hausfrau hast du kein eigenes Einkommen und wenn du von deinem Mann verlassen wirst, der direkt das Gemeinschaftskonto sperrt, dann hast du ein Problem. Und bis man sein erstes Gehalt hat (was ja erst mal voraussetzt, dass man ohne Probleme direkt einen Job findet, was für die allermeisten Berufe nun mal eine Utopie ist, das, kombiniert mit einem Kind aka höchstens Teilzeit, was am Ende noch reichen soll, .... püh, viel Spaß), vergehen ja gerne mal einige Wochen bis Monate. Was machst du für die Überbrückung?

Siehste, ich bin in meiner Ausbildung nur so durchgerutscht und mir flog alles zu, weil es mir lag. Hätte ich mich mehr angestrengt, hätte ich mehr als einen 2er Durchschnitt gerissen. Für die meisten Klausuren hab' ich nicht mal gelernt.:grin: So geht's also auch.:zwinker:

:grin: Neee, das läuft bei uns vollkommen anders. Da kriegst du nichts geschenkt und musst dir alles selbst erarbeiten. Finde ich aber gut, das hat Anspruch und setzt auf Qualität. Ich mache ja schließlich keine gewöhnliche Betriebsausbildung, sondern stehe kurz vor meinem Master. Insofern kann man das nicht direkt vergleichen.

Tja, leider möchte ich einen gewissen Lebensstandard und auch nicht vom Staat Geld beziehen, deshalb gehe ich arbeiten. Nur deshalb, nicht weil ich ohne nicht existieren könnte. Fänd' ich ja auch ziemlich traurig.

Wer redet hier von "ohne nicht existieren können"?! Das gehört bei mir einfach dazu, ich brauche definitiv den Ausgleich zwischen meinem Privatleben und dem Beruf und finde es wirklich erfüllend. Ich gehe halt eben nicht nur arbeiten um Geld zu verdienen, das fände ich wiederum traurig, sondern möchte mich einfach selbst verwirklichen. Mein Beruf fände ich viiiiiel zu spannend, um ihn einfach so hinzuschmeißen und stattdessen den Kochlöffel zu schwingen. Da würde ich versauern, so gerne ich auch koche ...
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Ist bei uns der Fall über die Hälfte des Jahres. Sorgt natürlich bei sehr vielen Menschen für Unverständnis und "Wie könnt ihr nur!".
Magst du nicht mehr erzählen? Es scheint ja bei euch zu klappen. :smile:
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
In meiner letzten Beziehung gab es Zeiten, da war ich von meinem Partner wenigstens teilweise finanziell abhängig. Habe mich damit kein bisschen wohl gefühlt. Übergangsweise (zum Beispiel nach dem Verlust eines Jobs) mag das okay sein, aber längerfristig würde es mich ängstigen.
Allerdings bin ich vom Thema Familie gründen und Kinder auch meilenweit entfernt und das ist ja wohl so das klassische Beispiel für Abhängigkeit bzw. für eine gewisse Rollenaufteilung in der Familie.
Als kinderlose Frau bin ich ja nicht gebunden, kann also prinzipiell jederzeit arbeiten gehen und mein eigenes Geld verdienen.
 

Benutzer159029  (29)

Öfters im Forum
Mich persönlich würde es nicht stören. Mein 'Freund' wird einige Jahre vor mir mit dem Studium fertig sein, ergo auch ein gutes Gehalt verdienen, während ich nur Alimente, Geld vom Staat, usw. bekomme, bis mein Studium fertig ist. Wenn wir uns also dann einmal ein Haus zulegen, wird er auch den größeren Teil der monatlichen Raten, mit seinem guten Gehalt decken, während ich nur einen kleinen Teil beisteuern kann, dafür bringe ich in die spätere Ehe wieder viel viel mehr Eigenkapital ein, als er. Das sehe ich persönlich als Ausgleich und auch gar nicht schlimm. Ginge es nach ihm, müsste ich auch später nicht arbeiten. Ein Muss ist es für mich keinesfalls einem Beruf nachzugehen, aber ich denke nicht, dass der Verdienst realistisch ist, den er alleine erreichen sollte, sodass ich keiner Arbeit nachgehen müsste...jedenfalls wenn ich da an meinen Lebensstandard denke. Nur aus diesem Grund alleine werde ich einmal arbeiten gehen. Mit der Abhängigkeit hätte ich jedoch kein Problem, da bei uns auch eine Scheidung irgendwann nie in Frage kommen würde. Jedoch werde ich einmal einem Job nachgehen, den ich von zu Hause aus ausüben kann, sodass ich, trotz meinem Studium, eher geringe bis keine Aufstiegschancen besitzen werden und sich somit das Gehalt wohl nicht groß ändern wird, während er da doch ziemlich gute Aussichten hat einmal viel mehr, als am Beginn zu verdienen und auch andere Positionen einzunehmen. Der Gedanke stört mich aber auch kein bisschen, da ich unbedingt von zu Hause aus arbeiten möchte und er es auch sehr gut findet.
 

Benutzer118665  (22)

Verbringt hier viel Zeit
Ich würde mich nie von jemanden Abhängig machen wollen. Hab diese schon mit 16 erreicht und würde diese nie wieder abgeben! :zwinker:

Jedoch fände ich es nicht schlimm, wenn ich genug verdienen würde um eine Familie auch alleine zu ernähren. Bin eben auch nach der "alten" Schule erzogen worden. :rolleyes:
 
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