Familienprobleme - Wohin mit dem Frust?

Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • #1
Hallo zusammen!

Ich mache mal, aus aktuellem Anlass, einen Thread zum Thema Familie auf. Wie wahrscheinlich in vielen Familien, kommt es auch in meiner zu...sagen wir mal "unschönen Diskussionen".
Bei mir können bestimmte Familienmitglieder sehr schnell dafür sorgen, dass ich mich unheimlich aufrege, traurig bin und irgendwie einfach nur erschöpft. Ich bekomme das Gefühl, dass ich irgendwie "verloren" habe, auch wenn es in solchen "Diskussionen" keine Gewinner geben kann. Wenn z.B. provoziert wird, geirrlichtert wird, gezielt angegriffen und taktiert. wenn man plötzlich in diesem riesen Minenfeld wieder mal eine größere Mine mitgenommen hat und aus dem Nichts eine Tirade kommt, die so laut wie sinnbefreit ist. Wenn man dann das Gespräch beenden will, aber nicht gelassen wird. Wenn behauptet wird, dass irgendwas ganz anders war, als man sich selbst erinnert..oder nicht statt gefunden hat oder anders gemeint war. Und WEHE man wehrt sich in irgend einer Form...

Ich denke ich kann mich ganz gut wehren und ich glaub auch, dass ich da trotzdem noch absolut was dazu lernen kann im Umgang mit der ein oder anderen Situation angehe. Unterm Strich ist es aber vor allem immer eins: Erschöpfend, deprimierend, nervig und vor allem sehr sehr frustrierend.

Man kann diesen Frust aber nicht da abladen wo er her kommt. Täte man das, würde nur für mehr Druck und Frust gesorgt werden. Nicht falsch verstehen..ich wehre mich schon...ich diskutiere auch lange lange nicht mehr alles aus, weil es nichts bringt und ohnehin sowieso vom Thema ablenken sollte. Aber Frust ist da..und zwar manchmal massiv. Es gibt da einfach keine Lösung. Keine Einsicht und keine Diskussionsgrundlage. Es wird halt entweder nicht zugehört oder einfach eine Frage gestellt, um dann die Antwort sofort hart zu unterbrechen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wohin mit dem Frust? Dat scheiß Zeug kann Schwimmen...Alkohol hilft also nicht. Sport scheint etwas zu helfen, aber auch nur zeitweise. Umarmungen sind gut. Reden hilft, weswegen ich mit guten Freunden drüber rede. Was macht ihr, um den Mist wieder abzubauen?
 
G
Benutzer Gast
  • #2
Den Zweig der Familie, der bei mir für die von dir geschilderten Effekte verantwortlich ist/war, „abgeschossen“. Ich hab seit mehr als einem Jahr keinerlei Konfakt mehr zu meiner Mutter, und ich sorge ggf. auch aktiv dafür, dass das so bleibt!
 
Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • Themenstarter
  • #3
Den Zweig der Familie, der bei mir für die von dir geschilderten Effekte verantwortlich ist/war, „abgeschossen“. Ich hab seit mehr als einem Jahr keinerlei Konfakt mehr zu meiner Mutter, und ich sorge ggf. auch aktiv dafür, dass das so bleibt!
Schade, wenn es so weit kommen muss. So weit bin ich noch nicht. Der Kontakt ist zwar stark eingeschränkt, womit ich wirklich gut leben kann, aber ganz abbrechen...das geht im Moment nicht. Ich möchte da auch aktuell die Türen nicht ganz zu machen, weil ich eine kleine Tochter habe. Für mich selbst und alleine, sähe das vielleicht nochmal anders aus.

Es geht mir aber auch eher um Frustbewältigung..weil man, egal wie, manchmal einfach nicht dran vorbei kommt.
 
SchafForPeace
Benutzer12529  Echt Schaf
  • #4
Mir hilft es, mich auszukotzen. Bei meinem Freund, einer sehr guten Freundin oder, wie beim aktuellen Familienfrustthema auf der Familienseite meines Freundes, auch bei meiner Mutter oder Schwester.

Je nach Thema kann es vermutlich auch helfen, wenn man es untereinander gar nicht aufkommen lässt, beispielsweise Themen, bei denen man mittlerweile eigentlich weiß, das die anderen eine feste und gegenteilige Meinung/Haltung dazu haben.
Bei solchen Themen ist es, wenn auch oft schwer, vermutlich auch nützlich, es “einfach“ zu akzeptieren, dass die Reaktionen/Meinungen da nicht harmonieren. Theoretisch (!) fällt es dann auch leichter, mit “links rein,rechts raus“ das jeweilige Thema auszuhalten, wenn es aufkommt.

Wenn es etwas extremes gegen mich oder meinen Freund ist, würde ich mindestens ein paar Tage den Kontakt abbrechen und ihn, wenn überhaupt, erst mit einem neutralem Thema wieder aufnehmen oder warten, bis eine Entschuldigung kommt...
 
caotica
Benutzer68775  (38) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #5
Ignorieren. Ganz ehrlich. Einfach ignorieren. Sich dazu zwingen, drüber zu stehen.
Tagebuch schreiben, manchmal, aber zumeist einfach Schritt zur Seite treten, Schultern zucken und "Mach deinen Scheiß allein" denken.

Ich analysiere eine Situation, ob es irgendeinen Unterschied macht, ob ich mich da hineinziehen lasse, ob ich irgendwas zum besseren verändern kann. Wenn da nein dabei heraus kommt - nun, dann lass ich es.
"Er weiß es nicht besser und es ist sowieso egal, was ich sage." mit diesem Gedanke gehe ich. Wenn es keine Lösung gibt, mach ich mich auch nicht kaputt.
Nicht mehr - ich ... nehme mich raus, das was verletzlich wäre. Wenn ich das unbändige Gefühl habe noch was loswerden zu müssen, schreibe ich einen Brief. Aber ich habe in diesem Jahr aufgehört, sinnlos meine geistige Gesundheit zu opfern. Mein Vater verhält sich wie das letzte Arschloch und gibt allen anderen inklusive mir die Schuld. Die letzten Jahre waren ein Kampf gegen Windmühlen - und zu bemerken, dass er alles, was keine Widerworte waren, schlicht als Zustimmung ausgelegt hat, waren die letzten Tropfen ins Fass.
Ich hab nur einen Vater, ich werde schon aus Verpflichtung keinen Kontkt abbrechen - aber ich nehme mich da einfach raus. Höfliche Distanz, und fertig.
Das alles einfach gedanklich abzuschotten, hilft mir - ich kann Räume in meinem Kopf einrichten, da kommt all die Verzweiflung, Trauer, Hilflosigkeit und der Frust hinein, und die Tür geht zu. " Es hat eh keinen Sinn" als Mantra hält mich davon ab, immer und immer wieder gegen die Wand zu rennen, und dabei nur mir selbst weh zu tun. Es ist wie es ist, und das einzige was ich kann, ist mich durch Entfernung schützen.
 
miss_seriously_kidding
Benutzer163638  Verbringt hier viel Zeit
  • #6
Ich meide bestimmte Familienmitglieder. Ich weis nicht, ob es bei dir so schlimm ist und es für dich umsetzbar ist, aber das war nach langer Zeit die einzige Lösung. Ich muss dazu sagen, dass ich es lang probiert hab, va bei einer Person, aber es wurde immer schlimmer. Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass es so nicht gehen kann und nach Lösungen gesucht, aber es half nichts und ich wollte mich nicht weiterhin nach jedem Treffen scheiße fühlen.
Ist natürlich manchmal schwer, weil es nicht jeder verstehen kann, aber denk mal drüber nach, wie belastend die Situation wirklich für dich ist und ob du das auf Dauer so mitmachen willst.
 
G
Benutzer Gast
  • #7
Sich vorstellen wie dein Gegenüber richtig belämmert aus der Wäsche schaut und nur noch verlegen herumdrucksen kann. Oh sweet sweet justice :link:
 
deep voice
Benutzer140528  (52) Meistens hier zu finden
  • #8
Lange Rede, kurzer Sinn: Wohin mit dem Frust? Dat scheiß Zeug kann Schwimmen...Alkohol hilft also nicht.
Tja, mein Lieber, schwierige bis kaum zu beantwortende Frage.
Alk bei Problemen ist immer Mist.
Die Leute ignorieren ist sicherlich ein Weg, aber nicht immer dienlich.
Wenn es sein muss, auch massiv, Grenzen stecken.
Den Spieß umdrehen.
Vielleicht moderativ wirken.
Den Leuten nur noch mit Humor begegnen wirkt oft Wunder.
Du hast viele Möglichkeiten. Die Frage ist, welche auf deine Bagage wirkt.

Stell dich mal nach einer Konfrontation gedanklich neben dich und frage dich selbst, wie würde ich mir wünschen reagiert zu haben. Das kann dir für zukünftige Streits helfen.

Ansonsten kannst du es nur zulassen und aushalten. Wenn nicht s.o..
 
G
Benutzer Gast
  • #9
Damian Damian :knuddel:

Wie du schon geschrieben hast: Sport hilft, reden hilft. Manchmal auch Schokolade, aber das versuche ich aus Figurproblemen so weit es geht zu vermeiden. Aber die hast du ja nicht :zwinker:

Ich wurde ja auch mit solchen "Goldstücken" von Verwandten bedacht und komme immer wieder an meine Grenzen. Mir hat es extrem geholfen, von zuhause auszuziehen und das nicht direkt ins Nachbardorf, sondern so weit weg, dass man sich erstmal mind. eine Stunde ins Auto setzen muss. Mittlerweile fahre ich sogar meistens recht gerne nach Hause. :zwinker:

Leider ist es ja so, dass man das Verhalten anderer nicht ändern kann, sondern nur den eigenen Umgang damit. Und auch da stößt man immer wieder an seine Grenzen. Ist ja auch nicht einfach, wenn Menschen, die einem ja eigentlich am Herzen liegen, grundlegende Benimmregeln einfach nicht beherrschen oder nicht beherrschen wollen. :rolleyes:
 
G
Benutzer Gast
  • #10
Schade, wenn es so weit kommen muss. So weit bin ich noch nicht. Der Kontakt ist zwar stark eingeschränkt, womit ich wirklich gut leben kann, aber ganz abbrechen...das geht im Moment nicht. Ich möchte da auch aktuell die Türen nicht ganz zu machen, weil ich eine kleine Tochter habe. Für mich selbst und alleine, sähe das vielleicht nochmal anders aus.

Es geht mir aber auch eher um Frustbewältigung..weil man, egal wie, manchmal einfach nicht dran vorbei kommt.

Frust ist die eine Sache. Ich hab leider auch die Erfahrung gemacht, dass die Übergriffigkeit dieser Sorte Mensch leider auch eine manipulatorische Komponente hat. Und vor der schütze ich mich und meine eigene Kernfamilie, insbesondere Kinder.
 
LULU1234
Benutzer107106  Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
  • #11
Frust ist die eine Sache. Ich hab leider auch die Erfahrung gemacht, dass die Übergriffigkeit dieser Sorte Mensch leider auch eine manipulatorische Komponente hat. Und vor der schütze ich mich und meine eigene Kernfamilie, insbesondere Kinder.
Ganz genau das.
Hier ist das gleiche Probleme mit der Familie meines Mannes. Seit dem meine Große (fast 5), teilweise mit in den Streit hineingezogen wurde, oder Opfer dieses kranken, manipulativen und übergriffigen Verhalten wurde, liegt der Kontakt auf Eis. Ich reagiere nicht mehr auf WA und gehe nicht mehr ans Telefon. Mein Mann antwortet nur noch in Ein-Wort-Sätzen. Seit 11 Jahren quälen die mich. Seit dem es meine Kinder betrifft ist Schluss mit Lustig.
Und ja, ich sehe auch die Mitschuld bei der anderen Verwandtschaft, die dieses Verhalten jahrelang geduldet hat. Wenn der Kontakt zu ihnen dadurch auch leidet, ist es ihr Problem.
Ja, für meine Kinder tut es mir Leid, dass sie dort keine Großeltern mehr haben. Uch war mit 20 auch geschockt, als man mir mitteilte, dass ich mich nicht wundern sollte falls ich einen Namen in den Todesanzeigen gelesen habe. Aber ich konnte meine Eltern auch verstehen und aus heutiger Sicht bin ich froh, diese ewigen zurechtweisungen und zurückweisungen nicht erlebt haben zu müssen, wie meine Tochter sie neulich erlebt hat.
 
G
Benutzer Gast
  • #12
Frust ist die eine Sache. Ich hab leider auch die Erfahrung gemacht, dass die Übergriffigkeit dieser Sorte Mensch leider auch eine manipulatorische Komponente hat. Und vor der schütze ich mich und meine eigene Kernfamilie, insbesondere Kinder.

Ja, und manche glauben auch einfach, dass man sich für blöd verkaufen lässt. Meine Großmutter hetzt mir gegenüber über meine Mutter - ihre eigene TOCHTER, nicht einmal "nur" Schwiegertochter. Die Oma ist um die 70 und verdreht Tatsachen - teilweise mit, teilweise ohne Absicht. (Das weiß ich, weil sie auch bei den TV-Nachrichten Dinge verdreht, wenn sie darüber spricht.)

Ich bin jetzt auch keine 10 mehr und sie glaubt, dass ich sie mehr bemitleide und sie mehr Aufmerksamkeit bekommt, wenn sie darüber jammert, wie gemein meine Mama zu ihr ist. Es stimmt schon, dass meine Oma es nicht leicht hat - wer jeden Tag die (andere) seit fast 8 Jahren wachkomatöse Tochter im Pflegeheim besucht, ist nicht zu beneiden - aber das rechtfertigt solch manipulatives Verhalten auch nicht.

Ich empfinde es einfach als anstrengend, dass ich bei jedem Besuch zuhause - da Großeltern mütterlicherseits und Eltern im selben Haus wohnen - mir anhören darf, wie furchtbar meine Mutter ist. Und mein Opa stimmt dann manchmal mit ein, dass der Schwiegersohn ja auch keinen Deut besser ist. Selber sind meine Großeltern aber auch nicht gerade einfache Personen. Hach ja...

"Muss Familie nicht schön sein?!"
 
Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • Themenstarter
  • #13
Ich glaube so massiv ist es (noch) nicht.
Meine Tochter ziehe ich da auch sehr frühzeitig raus..wie bereits geschehen. Aus verschiedenen Gründen, welche auch direkt ihre körperliche Gesundheit betreffen, wird sie dort nicht mehr zu Besuch sein.

Sollte ich da eine weitere Steigerung feststellen, werde ich sofort reagieren. Für meine Tochter würde ich Bäume ausreissen und das notfalls mit den Zähnen...da kenn ich nix.

Das Thema "Kontakt" und "Kontaktvermeidung" und ganz besonders in diesem Fall "Kontaktreduktion" sind für mich geklärt...was ich noch immer nicht weiß: Wohin mit dem Frust, den ich aktuell habe? Die Quelle davon habe ich bereits stark reduziert...und in die gleiche Falle werde ich an der Stelle auch nicht mehr treten.
 
Spiralnudel
Benutzer83901  (37) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #15
Ich würde da auch ganz viel ignorieren und mich herausziehen, so gut es geht, Damian. Und wenn du den Drang hast dich auszukotzen, tu das hier oder auch mit und bei deiner Holden. Und dann lass es wieder gut sein und lenk den Fokus auf positive Sachen! Das hilft. Zwischendurch Frust verbalisieren und dann umkehren zum Guten (etwas, das von Hirschhausen damals mal empfahl).

Und halt dich auch an das, was LULU1234 LULU1234 schrieb. Manchmal sind leider drastischere Maßnahmen erforderlich, vor allem, wenn die Kleinsten mit involviert sind.
 
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G
Benutzer Gast
  • #24
Ich denke, es ist recht interessant (und sicher auch sehr individuell unterschiedlich), zu hinterfragen, was den Frust ausmacht im Sinne, was die initiierende Ursache ist. Streit muss das nicht sein, auch keine passive oder aktive Agression. Da reicht womöglich schon die völlig absurde Tradierung überkommener Beziehungsverhältnisse, da bleibt die Tochter, obschon in den hohen Dreissigern, immernoch die kleine Tochter, der man sagen muss, selbstverständlich nur zum Guten, dass der Mann ja nun nicht der richtige ist, oder dem Sohn muss zum wiederholten Male unter vier Augen erklärt werden, dass die Schwiegertochter die Kinder immer noch falsch erzieht. Es sind die anderen Geschwister, Onkel, Tanten, die ja schon immer gewusst haben, dass aus dem mal nix werden wird, da hat es Vetter XY doch viel weiter gebracht mit Haus, schnellem Auto und zwei wohlgeratenen Kindern (dass er manchmal einen zuviel trinkt und dann seine Frau für drei Wochen langärmliges Klamotten trägt ... aber das ist ja nicht das Thema, er hat’s ja weit gebracht).

Alles polemisch überzeichnet, klar. Es sind diese Wettbewerbssituationen, das Vergleichen, das besser/schlechter, das ich bin besser/dein Vater/der ältere/der erfolgreichere/der der es aber besser weiß/ ..., das ist das eigentliche Problem. Im Kern geht es in meinen Augen darum, die Hackordnung aufrechtzuhalten.

Ich denke, die Ursache für das Bemühen, die Rangordnung zu bestätigen kommt auf dem Umstand, dass das für die, die sich da so übergriffig bemühen, es sehr wichtig ist ihren Rang bestätigt zu bekommen. Das heißt, die Unterordnung, das Einknicken, das zähneknirschende Stillhalten, das ist die eigentliche Bestätigung. Und das ist der eigentliche Schwachpunkt, da komm ich nochmal zu.

Das was dann den Frust auslöst, das ist dieses vermeintliche Ohnmachtsgefühl, sich nicht wehren zu können, das Gefühl (wieder) verloren zu haben, wieder nicht den Mut zur Widerrede gehabt zu haben, wieder nicht (dem Alter entsprechend) wahrgenommen worden zu sein, ...

Ich denke, dass gerade in Familien es eine große Wirkung in diesem Kontext hat, dass sich Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern nicht über die Zeit mit den persönlichen Entwicklungen mitentwickeln. Da bleibt die Kleine eben die Kleine (bei 1,75], der Bub ist immer noch so linkisch (auch wenn er mittlerweile an seinen Promotion arbeitet), Mutti kann immer noch nicht einparken (soll aber alle in der Gegend rumkutschieren). Ich glaube, dass es gerade den vermeintlich Starken sehr wichtig ist, ihren Status zu behalten und ggf zu behaupten, weil sie unbewusst abhängig sind von der Bestätigung immernoch der Stärkere zu sein (da hat de Junge zwar in Physik promoviert, aber die Abseitzregel hat er immer noch nicht verstanden). Sie sind so abhängig, dass sie immer wieder für diese Bestätigung sorgen. Da wird eben völlig abstrus angenommen, dass der Herr Dr. eben blöd ist, weil das so sein muss, ihn wirklich anzuerkennen würde ja implizieren, dass er mehr wüsste als der Onkel. Und das würde am Ego deutliche Spuren hinterlassen. Geht also nicht.

Diese ganze Mechanik funktioniert nur deshalb, weil beide Seiten, die die sich aufspielen, rumnörgeln, Streit suchen, andere schlechtreden, ..., und die die sich das gefallen lassen, die auch bei Überdruck nichts sagen, die sich Frechheiten anhören, die nicht sagen, dass ihnen die Abseitzregeln scheissegal sind, weil diese beiden Seiten ein unausgesprochenes Kommittment eingegangen sind. Und weil sie dieses Kommittment als unkündbar ansehen. Das Kommittment ist das der Rollenverteilung, der erwarteten Verhaltensweisen in der Über/Unterordnung, der gesellschaftlichen Konventionen (das tut eine Tochter/Sohn/Enkel/Schwester/Bruder/... nicht ... was sollen da bloß die xyz denken ...). Das ganze funktioniert über die (manchmal sehr raffiniert versteckte) Dominanz in einem manchmal schwer zu durchschauenden Gefälle von oben nach unten - es geht um Macht, und um den Umstand, dass man sich als Ausübender dabei (Fremd)Bestätigung holt.

Und genau dieses Kommittment ist der Ansatzpunkt. Das kann man nämlich aufkündigen. Allerdings hat das ggf seinen Preis, aber auch einen Lohn. Der Lohn besteht schon mal alleine darin, dass man verstanden hat, wie das Spiel funktioniert. Oft reicht es dem vermeintlich Mächtigen, wenn er den Eindruck hat, seine Macht ausgeübt zu haben, dass der unterdrückte diese Ausübung anerkennt und die Wirkung sichtbar wird (Wut, Trauer, Frust). Wir verhalten uns in unseren Reaktionen so, als ginge es tatsächlich um inhaltliches. Faktisch passiert dabei aber eigentlich nicht wirklich was, außer eben dass es Streit gibt, bei dem es oft genug um eigentlich nichts geht, außer ums Rechthaben.

Wenn wir das Kommittment der Unterordnung aufkündigen, also den vermeintlich Überlegenen als solchen nicht mehr akzeptieren, dann löst uns das auch aus der Reaktionsschleife heraus, die uns die aufgekündigte Underdogrolle aufzwingen würde. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass es uns in der „Opferrolle“ oft auch darum geht, anerkannt zu werden, endlich belobt zu werden, dass man erwachsen wurde, eine geile Ausbildung geschafft hat, selbständig geworden ist. Das was uns da verletzlich macht, ist im Grunde nichts anderes, als das Motiv dessen, der uns dann auf den Docht geht. Wir sind abenfalls abhängig von Zuwendung, Anerkennung, Akzeptanz, Respekt, ...

Raus aus dem Kommittment kommt man nur, wenn man sich losmacht von der Erwartung, das alles von den Menschen zu bekommen, die davon leben, uns genau das zu versagen. Das ist die Unterbrechung eines Kreislaufs von gegenseitigen Erwartungen und Abhängigkeiten. Da hilft schon die Einsicht, dass der liebe Herr Onkel nur deshalb wieder sticheln kann, weil man sich entschlossen hat, zum Geburtstag der Tante zu kommen - freiwillig, weil wir das für die Tante wollen, und nicht weil das von uns als Verwandte erwartet wird (dabei ist nur wichtig, was wir denken, nicht was andere glauben). Wir haben auch die Macht wieder zu gehen - das relativiert dann schon die Willkührlichkeit des Herrn, macht uns zum autonomen Menschen, unabhängig. Und das kappt das Kommittment, er ist ja der älter Bruder des Vaters und man muss das ertragen. Man muss nicht, wenn man etwas freiwillig macht. Schon gar nicht, wenn man sich entschließt, es überhaupt nicht mehr zu machen, was manchmal nicht zu vermeiden ist. Aber Freiheit hat ihren Preis, den Preis des undankbaren Sohnes, der widerborstigen Schwiegertochter, des hochnäsigen Docktors der sich für was bessere hält. Manche werden nie einsichtig sein, werden nie unsere Veränderung akzeptieren, geschweige das (aufgekündigte) Kommittment verstehen. Aber das müssen wir akzeptieren, sie dürfen so sein, wie sie wollen, haben das gleiche Recht wie wir. Aber sie müssen ebenso akzeptieren, dass wir ihr Spiel nicht mehr mitspielen. Für manche eine sehr harte Nuss.

Der Lohn ist man selbst, und die Freiheit der zu sein, der man wirklich ist, je unabhängiger je mehr.

(Sorry, bisschen lang geworden.)
[doublepost=1517336457,1517336140][/doublepost]
Weils grad auch bei mir brandaktuell ist: Ich habe nach X-Versuchen, eine friedliche Lösung zu finden, mich für mich entschieden und den Teil der Familie vollständig abgezwackt. Tut weh, aber ansonsten wäre ich daran kaputt gegangen, und das gönne ich diesem Teil der Familie nicht. Dann ohne.

Ob Du den harten "Cut" machen kannst ist natürlich absolut individuell, aber ich denke, du solltest zu aller erst schauen, wie weit es für dich persönlich noch tragbar ist. Und dann ausprobieren, wie du deinen eigenen persönlichen Frust abbauen kannst. Mir hilft es ohne Ziel am Strand entlang zu wandern und einfach die Gedanken weg wehen zu lassen. Meinem Partner hilft es dann immer, Gewichte zu stemmen. Meine Ma schaut sich die Sissi-Filme an...

Genau das hab ich auch durch, ab irgendwann ist Selbstschutz angesagt.

Off-Topic:
Aus deinem Angebot nehm ich den Strand
 
Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • Themenstarter
  • #25
Sich bewusst werden, dass genau das da oben der Grund für den Frust ist. Sich bewusst machen, dass man es selber aktiv steuern kann, ob der Zustand "unheimlich aufrege" zutreffen muss oder nicht. Was da hilft? Abschließe und Gleichgültigkeit. Letzteres kommt zwangsläufig wenn man ersteres absolviert hat. Und nein, es gibt einen Gewinner. Gewinner ist der, der sich vom Disput langfristig nicht beeindrucken lässt.

Was stört Dich so sehr an der Person? Was ist es, was dich auf die Palme bringt und warum? Was ist nach der Aufregung? Lohnt es den Impuls zu verfolgen?
Das sind Dinge, die ich mich auch schon gefragt habe...es hat mir aber sehr geholfen, die Fragen nochmals gestellt zu bekommen.
Genau genommen geht es um 2 Personen: Meine Mutter und meine Schwester. Mit beiden ist es sehr sehr unterschiedlich. Für mich kamen aber die Aktionen von beiden aus dem Nichts heraus. Ich hatte einfach nicht damit gerechnet. Die zu Grunde liegenden Mechanismen waren an der Stelle zwar so "wie früher", es ging nur um wesentlich mehr. Im Fall meiner Mutter darum, dass sie meine Tochter entweder in ihrer verrauchten Bude haben will (ihr Mann raucht überall..sie nicht..muss man halt verteidigen...), wenn sie sie mal von der Kita abholt, oder gar nicht sehen...
Das hat mich so volle Breitseite erwischt, dass ich eine ganze Weile zum verdauen gebraucht habe.
Meine Schwester ist von jeher ein Minenfeld einer grünen Wiese oben drauf...man kitzelt Bambi am Kinn und BUUUMMMM...

Bei beiden bin ich so oder so vorsichtig und habe auch nicht engeren Kontakt gesucht...jetzt werde ich das wohl noch etwas weiter reduzieren..auf jeden fall mal in nächster Zeit.

Mir sind die Mechanismen schon klar, die dahinter stecken..ich kann sie auch recht gut zerlegen. So schnell werden sie mich auch nichtmehr überrumpelt bekommen und ich werde künftig bestimmte Diskussionen gar nicht mehr führen...es ist nämlich wirklich mein Blutdruck. In diesem Fall kommt noch große Trauer dazu...es geht um meine Tochter...wenns nur um mich geht..pff...komm ich mit klar.


Mir hilft es auch, wenn ich auf die Metaebene gehe. Warum verhält sich die Person so? Welche Funktion habe ich für diese Person? Wie kann mein Verhalten das Verhalten der Person beeinflussen?
Meist kommt unter'm Strich dabei raus, dass es völlig egal ist, was ich tue, weil die entsprechende Person ein ganz anderes Problem hat. Das Problem hat i.d.R. überhaupt nichts mit mir zu tun und ich bin nur greifbarer Stellvertreter für eine Menge anderen Frust.
Wann immer ich ein schwieriges Gespräch führe, schreibe ich mir immer 3 Dinge auf.
1.) Was gebe ich vor, was ich erreichen will
2.) Was will ich tatsächlich erreichen
3.) grobe Eckpunkte, an denen ich das Gespräch anlehnen will

In diesem Fall kann ich beide nicht wirklich beeinflussen..ich kann nur mich selbst beeinflussen und Konsequenzen ziehen.

Du hast auch absolut Recht damit, dass es nicht um das vorgegebe Thema der anderen Partei geht. Es geht eigentlich nicht um meine Tochter..die ist völlig egal. Es geht meiner Mutter darum sich etwas schön zu reden...einen Menschen zu verteidigen, der geradezu grotesk nicht-sozial ist.


Ich versuche Verhaltensmuster bei mir und der anstrengenden Person zu erkennen und zukünftig bewusst anders zu reagieren als sonst. Hat nicht immer funktioniert, aber jeder vermiedene sinnlose Streit war es wert.

Meine eigenen Verhaltensmuster habe ich mir in den letzten Tagen sehr sehr stark vorgenommen. Dazu weiter unten mehr.

Weils grad auch bei mir brandaktuell ist: Ich habe nach X-Versuchen, eine friedliche Lösung zu finden, mich für mich entschieden und den Teil der Familie vollständig abgezwackt. Tut weh, aber ansonsten wäre ich daran kaputt gegangen, und das gönne ich diesem Teil der Familie nicht. Dann ohne.

Ob Du den harten "Cut" machen kannst ist natürlich absolut individuell, aber ich denke, du solltest zu aller erst schauen, wie weit es für dich persönlich noch tragbar ist. Und dann ausprobieren, wie du deinen eigenen persönlichen Frust abbauen kannst. Mir hilft es ohne Ziel am Strand entlang zu wandern und einfach die Gedanken weg wehen zu lassen. Meinem Partner hilft es dann immer, Gewichte zu stemmen. Meine Ma schaut sich die Sissi-Filme an...
Den harten Cut kann und will ich aus 2 Gründen (noch) nicht machen (hier geht es nur um meine Mutter).
1.) Es ist noch immer die Oma von meiner Tochter..ich will nicht, dass sie mir eines Tages etwas vorwerfen kann und Recht damit hat. Andersrum werde ich natürlich auch darauf achten, dass sie mir nicht den Kontakt vorwirft. :zwinker:
2.) Ich möchte irgendwie ganz klar stellen können, dass ich Konsequenzen ziehe...nach dem Motto: Die Regeln sind klar, du hast dagegen verstoßen, die Folge ist X. Das mache ich vornehmlich für mich selbst, um meinem eigenen Gerechtigkeitssinn treu zu bleiben. Ich ziehe es aber auch durch.

mickflow
Das mit der Macht ist mit Sicherheit ein ganz großes Thema und hat bei mir nochmal einiges angestoßen. Dein Beitrag trifft nicht ganz auf meine Situation zu, weil hier verschiedene Dynamiken innerhalb der Familie zum Tragen kommen. Es geht hier auch um andere Bedürfnisse und ich sehe mich da ein bisschen als Kollateralschaden. Es geht nicht um mich oder meine Tochter..wie schon weiter oben geschrieben.

Mein Plan ist es, mich da vorerst ganz rauszuhalten. Meine Mutter wird sich voraussichtlich in nächster Zeit ohnehin nicht mehr melden...ich denke das wird sie sogar fast erleichtern, weil ihr damit das Zusammenhalten ihrer kleinen Welt leichter glücken wird. Der Kontakt zu meiner Schwester ist ohnehin nicht so eng. Das war er nie...hat aber auch eine lange Geschichte. Auch das, so denke ich, habe ich zu großen Teilen meiner Mutter zu verdanken, aber auch meinem Vater, der durch Passivität geglänzt hat. Er hats aber verstanden...sie nicht.

Wie auch immer...aktuell habe ich noch eine ganz schöne Packung Frust...die muss ich erstmal verdauen. Ich reduziere gerade Sachen, die mich aufregen (keine Nachrichten am morgen! :tongue:) und esse noch Kuchen (ist noch einiges übrig geblieben). Außerdem habe ich einen sehr leckeren Whiskey bekommen, den ich gerade über eine gute halbe Stunde verteilt genippt habe.

Du hast auch Recht mit dem Gefühl "verloren" zu haben. Verloren im Sinne "der andere hat Macht über mich". Sonst kann mich niemand so leicht tanzen lassen...
Nochmal werde ich mich jedenfalls nicht so leicht überrumpeln lassen. Aus diesem Grund werde ich auch in der nächsten Zeit kräftig Kraft sammeln...das ist der Plan.

Vielen lieben Dank an alle bisher!

So...Kuchen jetzt!
 
caotica
Benutzer68775  (38) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #26
Ich habe so an mich persönlich, den Anspruch, dass ich nicht in Mustern reagiere. Ich will nicht berechenbar immer auf die selben Dinge hereinfallen, sondern LERNEN. Lernen besser damit klar zu kommen, und mich nicht in eine beschissene Zeitschleife ziehen zu lassen, nur weil andere da nicht heraus kommen.

In meinem Fall liegt das Problem etwas anders, aber ich sehe das oft auch in anderen Konstellationen, dass man in Streitmuster rutscht, weil man automatisch immer die selben Knlpfe aneinander drückt. Ich WILL nicht derart bedienbar sein, und mein Trotz, dass ich stärker bin als das Muster ist das einzige, worauf ich mich verlassen kann.

Und darauf weniger emotional zu sein, weniger irrational, beherrschter. Dann kommt der Frust gar nicht erst auf. Ich sehe es einfach als ... Aufgabe, konzentriere mich auf Lernen, beobachte von außen. Dann lasse ich mich nicht derart in Strudel aus Gemeinheit, Lügen, und Hilflossigkeit hineinziehen.
Denn den Frust zu reduzieren hilft mir persönlich mehr, als ihn irgendwie zu verarbeiten - darin bin ich nicht sehr gut, in der Betrachtung von außen und Konzentration auf eine Aufgabe bin ich ziemlich gut.

Sich in ausweglosen repetitiven Mustern auf seine Stärken zu konzentrieren und mit aller Macht dahin zu steuern hilft, meiner ausgiebigen Erfahrung nach, die Kontrolle zu behalten.
 
G
Benutzer Gast
  • #27
Damian Damian
Meine Darstellung war mehr grundsätzlicher Natur, ich wollte damit nicht deine aktuelle Situation explizit beschreiben.

Aber deine letzten Schilderungen haben mich gerade sehr berührt.

Wir könnten Brüder der selben Mutter sein. Meine Tochter würde sich sehr gut mit deiner verstehen, auch wenn sie wohl zehn Jahre auseinander sind. Meine Tochter kommt ohne Großmutter klar, auch wenn es ihr manchmal weh tut. Einen Vorwurf macht sie mir deshalb aber nicht. Auch deine Schwester kommt mir bekannt vor, ich hab auch so eine, wenn auch in einer anderen Ausprägung.

Das ganze ist traurig, sehr traurig. Nicht wegen dem was ist, wegen dem das nicht ist.

(Whisky ... trink einen auf mich, gerne Lagavullin, Oban oder Bowmore, Zimmertemperatur, ohne Eis oder Wasser, pur ... es gibt nichts ehrlicheres im Geschmack)
 
G
Benutzer Gast
  • #28
Im Fall meiner Mutter darum, dass sie meine Tochter entweder in ihrer verrauchten Bude haben will (ihr Mann raucht überall..sie nicht..muss man halt verteidigen...),

Wenn du hier einfach die Bedingung stellst; Du kannst deine Enkelin gerne sehen, dann aber bei uns und ohne Qualm?

Das Problem mit deiner Schwester ist mir noch nicht so ganz klar. Wobei vermutlich ihr Euch einfach nicht "grün" seid.
 
K
Benutzer11466  Beiträge füllen Bücher
  • #29
Wohin mit dem Frust, den ich aktuell habe?
Die Erkenntnis, daß nahe Verwandte (oder gar die bessere Hälfte oder die eigenen Eltern/Kinder) blöd, intrigant, nervig oder gar kriminell sind, ist immer bitter. Aber da kann man sich wirklich nur so weit wie möglich von fernhalten, seine Meinung zum Verhalten geben - aber eben auch wissen, daß das nichts ändert.

Den daraus resultierenden Frust kann man leider nicht wirklich vermeiden - nur mit anderen, positiven Dingen verdrängen...
 
Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • Themenstarter
  • #30
mickflow
Ach ja...es geht halt weiter. Am schlimmesten ist es wohl, wenn es einen unvorbereitet trifft, weil die Verhaltensmuster zwar unterschwellig noch da waren und man nur oberflächlichen Kontakt hatte, es ist also stagniert, aber es ist eben nichts weiter passiert. Bei meiner Schwester ist das Verhalten eigentlich immer gleich gelbieben, mit dem Unterschied, dass sie durchaus einige Dinge mittlerweile durchdenkt. Berührt man aber einen Punkt, den man vorher nicht erahnen kann, dann ist das alles wie weg gewischt...sehr anstrengend.

Bei meiner Mutter habe ich den Eindruck, dass es schlimmer geworden ist und denke darüber nach, wie viel eigentlich und ob ich manche Sachen in der Vergangenheit einfach übersehen habe.

Zum Thema Whisky:
War ein ausnahmsweise irischer...ansonsten Bowmore Dawn oder Ardbeg Renaissance. Ganz selten mit einem Tröpfchen Wasser, meistens pur. :zwinker:
Habe aber noch einige mehr.

caotica caotica
Für mich ist der Antrieb ähnlich. Mir geht es vor Allem darum, mich nicht mehr gefangen nehmen zu lassen von meinem eigenen Gefühlsgeflecht. Das passiert mir nur noch sehr sehr selten. Wenn es mir ohnehin nicht gut geht und / oder wenn es für mich überraschend kommt.
Ich bezweifele, dass mir das in naher Zukunft nochmal so schlimm passieren wird...fool me once und so...

Wenn du hier einfach die Bedingung stellst; Du kannst deine Enkelin gerne sehen, dann aber bei uns und ohne Qualm?

Das Problem mit deiner Schwester ist mir noch nicht so ganz klar. Wobei vermutlich ihr Euch einfach nicht "grün" seid.
Die Bedingung mit dem Qualm ist längst gestellt. Sie behauptet, dass ihr das zu anstrengend wäre, mit ihr irgendwo anders hinzugehen und am Wochenende hätten wir ja eh nie Zeit. Ich habe ihr gesagt, dass das eine Entscheidung sei, was sie zurückgewiesen hat und mit "Dann kann ich das Kind halt nicht sehen", abgeschlossen hat.
Ich glaube ihr sogar, dass sie eigentlich will...aber der Wunsch ihre kleine Welt aufrecht zu erhalten ist wohl wichtiger.

Meine Schwester wurde, so denke ich zumindest aus rein subjektivem Blickwinkel, von unserer Mutter instrumentalisiert. Sie waren quasi "beste Freundinnnen", die auch wirklich über ALLES geredet haben...getuschelt...und verbündete. Wehe ich habe etwas gegen meine Schwester gesagt! Selbst wenn es nur war, dass ich nicht kapiere, dass sie ihre Musik so laut machen muss, dass man es im Keller noch hört.
Als dann der neue Mann da war bei meiner Mutter, hat sie die beste Freundin nicht mehr gebraucht, was so weit geht, dass sie übers Wetter erzählt, wenn meine Schwester (oder ich) ihr sagen, dass es uns nicht gut geht.
Bei beiden geht eine Meinungsverschiedenheit sofort auf eine emotionale Ebene und es wird ohne Rücksicht auf Verluste gekämpft, in die Ecke gedrängt, bedrängt und keine Luft zum atmen gelassen. Grenzen werden überschritten, aber auf die eigenen wird sehr sehr großen Wert gelegt.

Meine Schwester war aber schon immer besonders gut, wenn es darum geht, jemanden zu provozieren. Keine Ahnung wie bewußt das passiert...
Ich denke, dass man -eigentlich- sehr gut mit mir reden kann, wenn man es auf eine Diskussion anlegt. Deswegen würde ich an der Stelle wohl nicht von "nicht grün" sprechen wollen.

K Katjes
Die Erkenntnis, dass da was schief läuft, liegt doch schon echt lange zurück.
Genau in diesem Moment ist mir dazu etwas eingefallen. Vor ein paar Jahren hat mir eine Freundin mal was erzählt. Sie hat eine Familie, die man durchaus gerne mit "schwierig" beschreiben darf. Zu dem Zeitpunkt war sie schon lange Zeit ausgezogen und war mal wieder mit Geschwistern zusammen bei ihren Eltern...und hat sich volles Ballett von ihrem Bruder kalt erwischen lassen. Sie hat mir damals gesagt, dass sie früher immer perfekt auf der Hut war und solche Aktionen kaum Wirkung hatten..sie es aber nicht mehr gewohnt war, durchgehend auf der Hut zu sein.
So ähnlich ging es mir auch.

Ich bin lediglich davon überrascht wie TIEF meine Mutter in ihrer Welt steckt...das hatte ich nicht bedacht. Die Fakten an sich, liegen aber schon lange auf dem Tisch.

Vielleicht muss ich einfach nur meinen Schockmoment überwinden, mich aufrappeln, wunden lecken, Whisky genießen (keine Sorge...bei der Nippgeschwindigkeit, schaffe ich nicht mal einen Schwipps) und weiter machen.
 
K
Benutzer11466  Beiträge füllen Bücher
  • #31
Ich bin lediglich davon überrascht wie TIEF meine Mutter in ihrer Welt steckt...das hatte ich nicht bedacht. Die Fakten an sich, liegen aber schon lange auf dem Tisch.
Vielleicht nicht das beste Beispiel - aber da man die auf den Doku-Kanälen der Öffis quasi in Endlosschleife sieht: Erich Honecker und seine SED-Kamarilla waren wohl 1989 ehrlich erstaunt, daß die DDR-Bürger sie nur noch zum Teufel jagen wollten; manche der Marionetten Moskausehemals Mächtigen haben, sofern sie noch leben, immer noch nicht kapiert, was in ihrem Volksgefängnis falschgelaufen ist.

Es ist schon erstaunlich, wie sehr Leute Pippi Langstrumpf werden können - von wegen: "Ich mach mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt..."

Ich erwähnte es schon: Aus der eigenen Sippschaft kannte und kenne ich ähnliche Fälle.

Da kann man irgendwann nur auf Durchzug schalten und sich seinen Teil denken.
 
G
Benutzer Gast
  • #32
Damian Damian Hast Du schon mal in Betracht gezogen das das Gefühl daher kommt, dass du dich selber deutlich weiterentwickelt hast als deine Mutter/ Schwester. Du quasi Emotional auf höheren Stufen stehst und nicht so "stumpfsinnig" bist wie Mutter/Schwester. Es also gar nicht Frust auf die Person oder die Situation an sich ist, sondern eher darauf dass du zum "Fremdkörper" geworden bist? Dir bewusst bist, dass du emotional überlegen bist, du aber nicht mehr zu dem Punkt "der Stumpfsinnigkeit" zurück kannst? Weil du durch eine Tür gegangen bist die man nicht wieder öffnen kann?

Es quasi auch ein wenig Scham ist? Ist ja schon traurig zu merken, das man sich innerhalb seiner Familie deutlich weiter entwickeln kann. So wirkt das zu mindestens, wenn man deinen Text liest. Wenn du dir dem kindischen Verhalten bewusst bist, mal ganz plakativ gefragt: Willst du, dass deine Tochter sich daran ein Vorbild nimmt? Ist es also absolut wichtig, dass deine Tochter Bindungen hat? Klar im Idealfall stellt man es sich so vor, aber ist es notwendig?

Du sagst ja selber, du machst es nur deiner Tochter zu liebe. Sehe es doch mal von der Seite, dass es ihr vielleicht gar nicht gut täte. Nimm also nicht automatisch an, es müsste eine Bindung geben. Ich habe zu der Familie meines Vaters auch null Kontakt, ist mir auch so richtig unwichtig. Ich habe auf Seiten meiner Mutter alles was ich brauche. Es lebt sich, so denke ich, deutlich entspannter. Wenn also die Eltern deiner Frau nicht so "stumpf" sind, dann hat deine Tochter trotzdem eine Oma. Mir scheint als hast du schon länger erkannt, dass zwischen Dir und deinem familiären Anhang nicht sonderlich viel Bindung besteht. Ist zwar gemutmaßt aber vermutlich lege ich damit nicht sonderlich weit daneben.
 
Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • Themenstarter
  • #33
@Racoon
Scham ist es nicht. Ich habe schon seit einiger Zeit gemerkt, dass ich emotional deutlich stabiler bin und wesentlich weniger Probleme habe. Mir geht es weitgehend gut.
Ein bisschen als Fremdkörper habe ich mich immer gefühlt, weil ich schon früh bemerkt habe, dass ich eine andere Sprache als meine Mutter spreche. Irgndwas hat da nie so ganz zusammengepasst, auch wenn mir mal ein Gefühl oder eine Einstellung mit Nachdruck abgesprochen wurde.

Ich glaube nicht, dass meine Tochter sich da ein großes Beispiel nehmen würde...dazu wäre der Kontakt zu wenig. Das eine Großelternpaar von mir war wohl auch nicht so ohne..und ich habe fast nur gute Erinnerungen.
Ich werde den Kontakt sicherlich nicht aufzwingen. Nur eine Tür zuwerfen...dafür bin ich nicht bereit. Die kriegt man meist nicht wieder auf. Wenn es notwendig werden sollte, bin ich aber auch dazu bereit. Mal schauen was so kommt..der Ball liegt nicht bei mir..das sind Entscheidungen, die ich nicht nicht, und meine Verwandtschaft implizit fällen wird...auch wenn sie die Konsequenzen nicht tragen wollen, da geht kein Weg dran vorbei.

Mit meinem Vater und seiner Frau funktioniert das Ganze wunderbar. Die Eltern meiner Frau wohnen zu weit weg. Es gibt Familie und das wird auch passen.

Ich bemerke auch, wie ich langsam zur Ruhe komme...und heute komme ich sogar zum Sport. Ich rechne damit, dass ich mich die nächsten Tage gut erholen werde.
 
G
Benutzer Gast
  • #34
Ich bemerke auch, wie ich langsam zur Ruhe komme...und heute komme ich sogar zum Sport. Ich rechne damit, dass ich mich die nächsten Tage gut erholen werde.

Das ist dann doch gut!
 
G
Benutzer Gast
  • #35
Das ist dann doch gut!
Erst mal absolut, aber es zeigt auch, wie tief das trifft.
[doublepost=1517425356,1517425071][/doublepost]
Damian Damian Hast Du schon mal in Betracht gezogen das das Gefühl daher kommt, dass du dich selber deutlich weiterentwickelt hast als deine Mutter/ Schwester. Du quasi Emotional auf höheren Stufen stehst und nicht so "stumpfsinnig" bist wie Mutter/Schwester. Es also gar nicht Frust auf die Person oder die Situation an sich ist, sondern eher darauf dass du zum "Fremdkörper" geworden bist? Dir bewusst bist, dass du emotional überlegen bist, du aber nicht mehr zu dem Punkt "der Stumpfsinnigkeit" zurück kannst? Weil du durch eine Tür gegangen bist die man nicht wieder öffnen kann?

Es quasi auch ein wenig Scham ist? Ist ja schon traurig zu merken, das man sich innerhalb seiner Familie deutlich weiter entwickeln kann. So wirkt das zu mindestens, wenn man deinen Text liest. Wenn du dir dem kindischen Verhalten bewusst bist, mal ganz plakativ gefragt: Willst du, dass deine Tochter sich daran ein Vorbild nimmt? Ist es also absolut wichtig, dass deine Tochter Bindungen hat? Klar im Idealfall stellt man es sich so vor, aber ist es notwendig?

Du sagst ja selber, du machst es nur deiner Tochter zu liebe. Sehe es doch mal von der Seite, dass es ihr vielleicht gar nicht gut täte. Nimm also nicht automatisch an, es müsste eine Bindung geben. Ich habe zu der Familie meines Vaters auch null Kontakt, ist mir auch so richtig unwichtig. Ich habe auf Seiten meiner Mutter alles was ich brauche. Es lebt sich, so denke ich, deutlich entspannter. Wenn also die Eltern deiner Frau nicht so "stumpf" sind, dann hat deine Tochter trotzdem eine Oma. Mir scheint als hast du schon länger erkannt, dass zwischen Dir und deinem familiären Anhang nicht sonderlich viel Bindung besteht. Ist zwar gemutmaßt aber vermutlich lege ich damit nicht sonderlich weit daneben.
Das unterschreibe ich so Wort für Wort!

Ich hab es ja schon weiter oben gesagt. Manchmal entstehen Probleme dadurch, dass sich die Beziehungen nicht den Veränderungen in den beteiligten Personen anpassen können. Ich bin wirklich baff, wie sehr ich mich in diesem Faden wiederfinde, in erstaunlich vielen Details und in den erahnbaren Prozessen.
 
Frau Antje
Benutzer166598  Öfter im Forum
  • #36
Mein Gedanke ist Grad hierzu: manche Menschen zetteln eine Auseinandersetzung an, damit sie die Regie haben und mit einem präventiven Kahlschlag alles niedermachen, was gefährlich werden könnte.
 
Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • Themenstarter
  • #37
UPDATE

Und da ist er wieder der Frust...diesmal mit weniger Trauer gepaart.
Ich hatte mich zum Geburtstag meiner Mutter gemeldet...gesprochen haben wir uns am Telefon zuletzt im Januar und im April war sie zum Geburtstag meiner Tochter da..hat sich aber total schräg und ängstlich verhalten.

Tja..und sie hat sofort versucht ihre Krallen hineinzuschlagen. Erst wird versucht mir die Schuld zuzuschieben, obgleich ich mehrfach gesagt habe, dass die Tür offen stehe und sie nur durchgehen müsse.
Und sie hat wiederholt versucht (über IM dann, weil sie momentan im Telefon gesperrt ist), ein Treffen mit mir zu erziehlen um die Missverständnisse auszuräumen...meine Missverständnisse...denn natürlich hab ich alles falsch verstanden. Telefonieren wollte sie nicht.

Es klingt schon fast verführerisch logisch und richtig. Reden hilft doch! Blablabla. Ja..tut es...wenn auch zugehört wird und man dann die Rollen wechselt. Wenn man hört und verstehen will, was der andere sagt.

Ich habe ihr noch einmal einen langen Text geschickt, in dem ich mit Gedankenstrichen strukturiert dargelegt habe, was passiert ist und was geht und was nicht geht.

Sie scheint es nicht verstehen zu wollen. Es ist als ob ich mit einem Kleinkind rede, dass nur 3 Wort Sätze versteht. Sie sieht nur einen Angriff und taktiert weiter. Freundlichkeit, beleidigt sein, agression und wieder von vorne. Es ist so unglaublich frustrierend..aber es kommt einfach nicht an. Und es scheint viel wichtiger zu sein, als ihr Enkelkind zu sehen...oder ihren zweiten Enkel jemals kennenzulernen. Oder hat sie selbst das nicht kapiert?

Sie scheint sich ja einzureden, dass sie es mit einem bockigen Kind zu tun hat, dass ihren Mann nicht mag, obwohl der ganz ganz toll ist.
Vielleicht hat sie auch noch gar nicht verstanden, dass bei mir die offene Tür schon so gut wie zu ist. Ich werde meine Kinder nicht in dieser Kneipe von Haus abliefern und langsam hab ich auch keine Lust mehr, ihr irgendwas anderes zu ermöglichen...sie hat ja scheinbar auch gar kein Interesse daran...

Das wird es dann wohl gewesen sein, schätze ich. So richtig gut geht's mir nicht..aber ich denke das ist wie mit einer absterbenden Zahnwurzel. Tut weh. Hört irgendwann auf weh zu tun.
 
cocos
Benutzer102673  (40) Beiträge füllen Bücher
  • #38
Das wird es dann wohl gewesen sein, schätze ich. So richtig gut geht's mir nicht..aber ich denke das ist wie mit einer absterbenden Zahnwurzel. Tut weh. Hört irgendwann auf weh zu tun.
Ich klinke mich erst jetzt ein (und auch gleich wieder aus, hab nur 5 Minuten).
Ich habe ebenfalls Probleme mit meiner Mutter, die im eigenen Universum lebt. Irre, wie man sprechen kann, und es kommt einfach nicht das an, was man sagt bzw. wird sofort durch einen wirklich bizarren Wahrnehmungsfilter geschoben.
Darüber war irgendwann mal mit der Therapeutin ein Gespräch.

Manchmal kann man nur den Kontakt reduzieren, um sich selbst zu schützen. Und auch die Kinder.
Denn Du merkst ja, dass es absolut nichts hilft, wenn nur einer ernsthaft drum bemüht ist, Dinge zu ändern.
 
Loomis
Benutzer37188  Meistens hier zu finden
  • #39
Es ist sehr tapfer und klug von dir, dass du auf dieses Treffen nicht eingegangen bist. Deine Mutter weiß, sie kann dich vor Ort besser zerlabern und nichts anderes hat sie damit auch vor. Du weißt, dass es nicht ums Thema gehen wird, sondern dass sie irgendwelche uralten Stories ausgraben wird und dir aufzählt, wo du sie falsch verstanden hast und überhaupt. Dass sie das Treffen erzwingen will, ist nur ein weiterer Versuch, die Kontrolle zu bekommen und das Schlachtfeld zu bestimmen.

Es bleibt zu diesem Thema nicht mehr viel zu sagen; du hast den richtigen Weg ja vor Augen und weißt, dass du um Schmerz trotzdem nicht drumrum kommst. Ich hoffe aber, du hast inzwischen damit Frieden geschlossen, dass deine Emotionen auf so etwas kein verlorener Kampf sind. So etwas darf weh tun und es ist auch in Ordnung, sich in dieser Enttäuschung darüber mal zu suhlen.

Es geht vorbei und du hast viele andere großartige Menschen um dich herum, die ernsthaft an deinem Leben und dir und deiner Familie interessiert sind und deine Kinder nicht nur als Mittel für ihre eigene Traumwelt benutzen wollen. Vielleicht wird sie eines Tages begreifen, dass sie sich selbst damit viel mehr weh tut als dir und dass sie diesen manipulativen Klammergriff eigentlich nicht um deinen Hals legt, sondern um ihren eigenen. Vielleicht wird sie auch verbittern und vor der Verwandtschaft ewig kopfschüttelnd vom missratenen Sohn erzählen, der ihr die Enkel vorenthält. Das alles steht nicht in deiner Macht und du hast dir nichts, aber auch GAR nichts zu schulden kommen lassen. Du beschützt deine Kinder und du schützt auch dich selbst. Sicher kennst du den Spruch "Blut ist dicker als Wasser". Aber kennst du auch die ursprüngliche Version? "The blood of the covenant is thicker than the water of the womb." Der Spruch besagt also in seiner eigentlichen Form das Gegenteil. Nur weil sie Familie ist, hat sie keine Ansprüche darauf, an deinem Leben teil zu haben, wenn sie deine und eure Regeln und Grenzen nicht respektiert. Familie hat keinen Persilschein, dir Schmerzen zuzufügen und du darfst auch Familie aus deinem Leben fernhalten, wenn sie dir nicht gut tut.

Du bist ein sehr kluger Mensch und eigentlich weißt du das alles auch, aber ich dachte, es hilft dir vielleicht, das nochmal zu lesen, um dich daran zu erinnern.
 
Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • Themenstarter
  • #40
und eigentlich weißt du das alles auch, aber ich dachte, es hilft dir vielleicht, das nochmal zu lesen, um dich daran zu erinnern.
Ja...das mit dem Wissen... :zwinker:
Deswegen suche ich mir halt auch so tolle Menschen wie dich, um mir immer mal wieder sagen zu lassen, dass ich nicht doch noch irgendwas hätte anders machen können.
Leider kann man nur "Hilfreich" ODER "Lieb" wählen...beides geht nicht. :herz:

Off-Topic:
Apropos Zahnwurzel...die wurde mir bei meinem Backenzanhn am Freitag samt Zahn gezogen...und siehe da..es tut trotzdem noch weh...hoffe das wird bald besser... :hmpf:
 
cocos
Benutzer102673  (40) Beiträge füllen Bücher
  • #41
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