Familie meines Freundes machen mich und ihn kaputt!

Benutzer147890  (26)

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Hallo ! :smile:

So wirklich weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll, aber es geht um meinen Freund und seine Eltern. Wir gehen beide noch in die Oberstufe zur Schule und sind schon volljährig.
Ich bin mit ihm jetzt ein halbes Jahr zusammen und seine Eltern habe ich schon kennen gelernt bevor wir zusammen gekommen sind.
Am Anfang war noch alles gut, ich hab mich mit seinen Eltern immer höfflich unterhalten, wir haben zusammen Grillpartys gemacht und ich habe nie irgendwelche Auseinandersetzungen mit ihnen erlebt.
Der Vater ist 5-6 mal in der Woche arbeiten und die Mutter lebt zuhause und schaut den ganzen Tag exzessiv Fernseher. Als ich früher noch öfters bei ihnen war, mussten wir immer sobald ich bei ihnen zuhause war mindestens eine halbe Stunde zu der Mutter setzen. Nun gut, ein bisschen kennenlernen am Anfang, dass ist ja nichts schlimmes. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich eine Katzenhaarallergie habe und nun ja, im Haus leben 3 Katzen. Dazu raucht die Mutter sehr viel und in dem Wohnzimmer wo sie sich immer aufhält und raucht wird nicht gelüftet. Zumindest habe ich es noch nie mitbekommen. Obwohl ich es einfach widerlich finde den ganzen Rauch mit einzuatmen und mir meine Allergie zu schaffen macht halte ich mich trotzdem dort auf.
Nun ist es aber nicht so, dass es mit dieser einer halben Stunde getan ist. Wenn mein Freund und ich bei ihm sind, mussten wir oft immer jede 1-2 Stunden für mehrere Minuten unten vorbei schauen. Wenn ich länger blieb, musste ich auch öfters mit Fernseher schauen, so ein Kram à la „The biggest Loser“. Dabei darf natürlich nicht geredet werden, trotzdem soll all dies dazu dienen, mich besser kennenzulernen. Irgendwann habe ich mich bei meinen Freund auch darüber beschwert, dass mich dieses ständige Fernsehen gucken mit seiner Mutter nervt. Dazu muss ich auch sagen, dass wir uns auch oft nur 1-2 mal die Woche sehen aus Zeitmangel.

Irgendwann fing es an, dass ich mich nicht in die Familie integrieren würde. Von der Mutter bekomme ich unterstellt, dass sie jedesmal mit mir Konversationen anfangen würde, ich sie aber immer abwimmeln würde. Das stimmt überhaupt nicht. Sie redet wie ein Wasserfall ohne Punkt und Komma, meistens auch nur über irgendwelche Filme und Serien aus dem Fernseher. Wenn ich mal was sagen möchte, ist sie meistens nur beleidigt, dass ich sie unterbreche, oder ich bekomme erst gar nicht die Chance mehr als 2-3 Worte zu sagen.
Auch der Vater scheint einen Groll gegen mich zu hegen, da ich mal vor Monaten gegen seine Regeln der Familie und des Hauses verstoßen haben soll. Es ging darum, dass mein Freund nicht zu mir gehen durfte, da er eine Bewerbung noch nicht abgegeben hat. Als ich ihn erklären wollte, dass es nichts bringt die Bewerbung dort persönlich abzugeben, da für eine Woche dort Urlaub ist und dort niemand ist, wurde er sauer. Zu mir selber hat er nichts gesagt, aber hinterher habe ich von meinen Freund erfahren, dass er zu ihm gesagt hat, dass ich mich gegen ihn auflehne, seine Regeln angezweifelt hätte und dies alles gegen die Regeln seines Hauses verstoße.

Es gibt noch so viele Sachen mehr, aber um es auf den Punkt zu bringen: Ich bin im Haus bei ihnen nicht mehr erwünscht, mein Freund wird auch nicht mehr zu mir gebracht oder abgeholt. Wenn ich ihn sehen möchte, soll ich ihn ab jetzt immer abholen und wieder zurückbringen. Wir Wohnen 12 Km entfernt. Mein Freund sollte das Auto seines verstorbenen Opas bekommen, mein Freund hat auch ein Führerschein, doch dass Auto wurde dem Vater überschrieben und er möchte das Auto nicht zur Verfügung stellen, damit wir uns sehen können.

Mein Freund selbst wird in dieser Familie auch sehr unterdrückt und fertig gemacht.
Als der Opa mehr oder weniger im Sterben lag, durfte mein Freund nicht mitkommen um ihn zu besuchen. Er sollte zuhause bleiben und das Haus aufräumen. Und nein, es ging nicht darum, dass er seine eigenen Sachen wegräumen sollte, er sollte das Bett seiner Eltern machen, Staubsaugen und weiter so belanglose Dinge.
Mittlerweile macht seine Mutter ihm auch Vorwürfe, er hätte sich zu wenig um seinen Opa gekümmert, was absoluter quatsch ist, da mein Freund ihn immer unter der Woche wann auch immer es ging ihn besucht hat.
Mein Freund ist momentan auch sehr im Schulstress und versucht eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich zu finden. Doch zuhause bekommt er nur Ärger, er würde sich nur zum Essen blicken lassen und kriegt zu hören, dass er zu wenig Zeit mit seiner Mutter verbringt.
Dass mit dem Essen ist sowieso ein Witz, da die Mutter NIE, wirklich NIE kocht. Und damit meine ich nicht, dass sie nur einmal in der Woche kocht, sie kocht vielleicht 1-2 mal im Jahr, zu besonderen Anlässen. Sie ernährt sich nur von Kellogs. Warum mein Freund nicht selber kocht? Er darf nicht. Mein freund ist wirklich extrem sauber und sehr ordentlich, aber sie möchte nicht, dass die Küche verunstaltet wird. Mein Freund ernährt sich nur von Brot. Manchmal bringe ich ihn schon Bananen mit, damit er ein paar Vitamine bekommt. Der Kühlschrank ist dort so gut wie leer, dafür besitzt die Familie einen halben Süßwaren-Lager. Selbst der Vater hat sie angesprochen, mal was zu kochen, aber der Mutter ist das alles egal, sie interessiert es nicht und wird und will es nicht ändern.

Mein Freund darf sich anhören, dass ich die Familie zerstört hätte, da ich meine Freund verändert hätte. Er sei arrogant geworden und würde sich über seine Eltern stellen. Das ist einfach nru absoluter schwachsinn, mein Freund ist so ein liebenswerter Mensch. Er sagt nie was gegen seine Eltern, er nimmt so gut wie alles hin, er macht den ganzen Haushalt, er lernt für die Schule, sitzt täglich brav seine Stunden unten ab um mit seiner Mutter Fernseher zu schauen. Er geht nicht auf Partys, er säuft nicht, kommt mit guten Noten nachhause. Aber nichts wird gewürdigt. Seine Eltern interessieren sich wenig für ihn. Sie fragen ihn nie was, seine Mutter redet die ganze Zeit über sich selber. Als er letztens erzählt hat, dass er eine 1 in Mathe auf dem Zeugnis bekommt, hat sie das null interessiert.
Versucht mein Freund mit seinen Eltern zu reden, gibt es nur Internetverbot. Und wie ich bereits erwähnte, ist es mittlerweile schon so weit gekommen, dass er wenn nur noch zu mir darf aber nur unter der Bedingung, dass ich ihn abhole und wieder zurückbringe.

Es gibt noch soooo viele weitere Sachen, aber ich möchte niemanden mit einem Wall-of-Text abschrecken. Ich möchte meinen Freund einfach nur helfen, aber ich habe keine Ahnung wie ! :frown: Er ist mittlerweile schon etwas depressiv geworden und ich habe angst, dass er bald zusammenbricht !

Danke an Alle auch, die diesen langen Text sich überhaupt erst durchgelesen haben :smile:
 

Benutzer150418 

Verbringt hier viel Zeit
Vielleicht kannst du ihn irgendwie dazu bringen, sich in Therapie zu begeben, damit er sich aus eigener Kraft von denen befreien kann. Wie steht denn er selbst zu seinen Eltern? Will er sich überhaupt aus der Situation befreien?

Vielleicht könnt ihr auch mal beim Jugendamt beraten lassen? Die Mitarbeiter dort haben vielleicht eher gute Informationen und Anhaltspunkte als du hier bekommen kannst.

Kann er nicht vorübergehend bei dir unterkommen?
 

Benutzer147890  (26)

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Vielleicht kannst du ihn irgendwie dazu bringen, sich in Therapie zu begeben, damit er sich aus eigener Kraft von denen befreien kann. Wie steht denn er selbst zu seinen Eltern? Will er sich überhaupt aus der Situation befreien?

Vielleicht könnt ihr auch mal beim Jugendamt beraten lassen? Die Mitarbeiter dort haben vielleicht eher gute Informationen und Anhaltspunkte als du hier bekommen kannst.

Kann er nicht vorübergehend bei dir unterkommen?

Das wird er niemals machen. Familie steht bei ihm an oberste Stelle. Er kommt ihnen immer entgegen. Er will, dass alle glücklich sind und versucht es allen Recht zu machen.

Das mit dem Jugendamt habe ich auch schon vorgeschlagen, aber für ihn ist es eine bescheuerte Idee. Ich befürchte, dass er wirklich auch glaubt, dass dier diese angebliche Familien-Idylle zerstört hat, da er sich durc mich verändert hätte, wie seine Mutter ihm es vorwirft.

Das würde er auch nicht machen, er hat mir selbst mal gesagt, dass er es nicht aushält, länger als ein paar Tage von zuhause weg zu sein. Selbst eine Woche wären für ihn zu viel.
 

Benutzer150418 

Verbringt hier viel Zeit
Naja, viel bleibt aber leider dann nicht mehr übrig.
Wenn er sich nicht helfen lassen will, dann hat er -so böse das klingt- Pech gehabt und muss so weiterleben.

Hilfreich ist das zwar nicht, aber ich würde dann an deiner Stelle auch an Trennung denken. Du führst sonst immer auch eine Beziehung mit dieser Familie und darfst dabei zugucken, wie dein Freund vor die Hunde geht. Er macht dich noch mit kaputt.

Ich hab was ähnliches mit meinem Ex erlebt. Der hatte auch solche Eltern, aber hat den Kontakt nach kurzer Zeit abgebrochen weil er dort gelitten hat. Dein Freund will hat noch eine Weile weiter leiden, bis er zusammen bricht. Da kannst du nichts machen, fürchte ich.
 

Benutzer147890  (26)

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Teilweise habe ich ihm das so auch gesagt, dass wenn er alles nur so hinnimmt er Pech gehabt hat. Mittlerweile kämpft er gegen manche Sachen an, er kauft von seinem eigenem Taschengeld Äpfel und Bananen, damit er mal was gesundes zu sich nimmt.

An Trennung will ich wirklich nicht denken, alles wäre so perfekt, wenn diese bescheuerte Familie von ihm nicht wäre. Er sagt immer nur, dass er keine Wahl hat. Sagt er allein nur seine Meinung, gibt es direkt Internetverbot.

Trotzdem Danke für deinen Rat, ich weiß, dass ich mich in einer schwierigen Situation befinde... Genauso wie mein Freund.

Kann man aber wenn man volljährig ist wirklich noch zum Jugendamt mit sowas gehen ?
 

Benutzer121793 

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Familie steht bei ihm an oberste Stelle.
dass er es nicht aushält, länger als ein paar Tage von zuhause weg zu sein. Selbst eine Woche wären für ihn zu viel.
Kurzum,...dein Freund ist überhaupt noch nicht beziehungsfähig,denn an 1.Stelle solltest du stehen!
"Kaputt" geht in dieser Beziehung nur du,...nicht aber das "Mamasöhnchen"!
Das solltest du überlegen,...ob und warum du an dieser Beziehung festhalten willst,
......denn die Eltern haben noch nicht erkannt,das ihr "Bubilein" schon längst volljährig ist!!
Im Übrigen sind doch 12 km mit dem Fahrrad für einen 20-jährigen wohl ein Klacks,ganz schön bequem der junger Herr!
 

Benutzer147890  (26)

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Kurzum,...dein Freund ist überhaupt noch nicht beziehungsfähig,denn an 1.Stelle solltest du stehen!
"Kaputt" geht in dieser Beziehung nur du,...nicht aber das "Mamasöhnchen"!
Das solltest du überlegen,...ob und warum du an dieser Beziehung festhalten willst,
......denn die Eltern haben noch nicht erkannt,das ihr "Bubilein" schon längst volljährig ist!!
Im Übrigen sind doch 12 km mit dem Fahrrad für einen 20-jährigen wohl ein Klacks,ganz schön bequem der junger Herr!

An 1. Stelle stehen... so weit habe ich nie gedacht und das verlange ich noch nicht einmal. Er sagte, ich seie ihm gleichwichtig.
Das er sich wie ein Mamasöhnchen verhält habe ich ihn auch schon gesagt, er scheint es auch teilweise zu glauben, aber er kann es einfach nicht ab, dass jemand aus seiner Familie unzufrieden ist.

Aber trennen kann ich mich nicht. Uns verbindet so viel, wir würden uns nie streiten, wenn nicht seine Familie immer was zu bemängeln hätte. Mein Freund weiß nicht, was er machen soll, ich auch nicht... Er geht noch zur Schule, ohne zumindest eine Ausbildung zu haben, kann er sich kein eigenes Leben finanzieren. Wohin soll er ? Er könnte noch nichteinmal zu mir, meine Mutter ist alleinerziehend und kann keine weitere Person mitversorgen.
Ach verdammt, ich habe einfach keine Ahnung...
 

Benutzer150418 

Verbringt hier viel Zeit
Kann man aber wenn man volljährig ist wirklich noch zum Jugendamt mit sowas gehen ?
Da kenne ich mich leider nicht aus, aber Rat holen kannst du dir sicherlich.

Allerdings gehe ich nicht davon aus, dass dir das irgendwas bringt. Dein Freund hat schließlich keinerlei Interesse daran, seine Situation zu verändern. Er möchte, dass alles so bleibt und mit seinen lieben Eltern weiterhin heile Welt spielen. Er ist für sich selbst verantwortlich, das würden die auf dem Jugendamt dir auch erzählen. Würde er Hilfe wollen, gäbe es viele Möglichkeiten, zwingen kannst du ihn aber nicht.
 

Benutzer121793 

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An 1. Stelle stehen... so weit habe ich nie gedacht und das verlange ich noch nicht einmal.
, wir würden uns nie streiten, ...
Solltest du aber stehen,...denn solltet ihr mal heiraten,heiratest du dann die Famile und nicht ihn?
Wer sich nie streitest,
...hat sich auch sonst nichts zu sagen,(wird dir jeder Paarpsychologe so bestätigen)aber mit 20 denkt man halt noch nicht daran:annoyed:
 

Benutzer147890  (26)

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Solltest du aber stehen,...denn solltet ihr mal heiraten,heiratest du dann die Famile und nicht ihn?
Wer sich nie streitest,
...hat sich auch sonst nichts zu sagen,(wird dir jeder Paarpsychologe so bestätigen)aber mit 20 denkt man halt noch nicht daran:annoyed:

Wegen so einem ähnlichen Spruch, wurde das ganze auch unter anderem ausgelöst. Die Schwester meines Freundes hat mitbekommen, dass ich zu meinem Freund gesagt habe " Ich führe mit dir eine Beziehung und nicht mit deiner Mutter". Seitdem dient das monatelang als Argument, wenn die Mutter meinen Freund weiß machen möchte, was für ein schlechter Umgang ich doch sei. Das sei der Beweis schlechthin, dass ich mich nie in die Familie integrieren wollte.

Klar, kleine dinge gibt es sicherlich, aber nichts großartiges, dass man über Trennung oder sowas nachdenkt, wir sagen beide selber, dass Streiterein in einer Beziehung normal sind, aber das sind im Vergleich hierzu Kleinigkeiten und die sind nach ein paar Stunden gegessen.

Mondfinsternis Mondfinsternis
Schwer zu sagen, er würde sich schon wünschen mehr Freiheit zu haben, mit mir mehr machen zu können, aber er will sogesehen seine Familie nicht hintergehen.

Was ich vielleicht hätte erwähnen sollen, dass seine Mutter an Morbus Crohn erkrankt ist.
Aus mitleid kümmert mein Freund sich so viel um sie, es ist aber nicht so, dass sie jeden Tag vor schmerzen leidend im bett rumliegen muss. Selbst wenn, mein Freund kann ja nicht den lebenslangen Pfleger spielen :frown:

Als ich letztens da war, musste mein Freund dabei sein, als seine Mutter sich gebadet hat. Sie hatte wegen ihre Erkältung angst, dass ihr schwindlig werden könnte. Ich musste unten im Wohnzimmer eine halbe Stunde hocken und auf eine Kerze aufpassen, die für einen Freund brannte, der an Krebs leidete.
Das war keine normale Uhrzeit, bei der sie sich duscht, ich habe auch das Gefühl, dass sie mir manchmal einfach zeigen möchte, welche Gewalt sie über ihren Sohn hat und ich nichts dagegen machen kann...

Mein Freund ist gerade auch schwindlig geworden und hat mir erzählt, dass er kurz davor ist ohnmächtig zu sein.
Er versucht seine Eltern zu überzeugen, dass doch das Auto, dass ihm eigentlich zusteht benutzen zu dürfen und den SPirt später abzubezahlen, wenn er eine Aubsildung hat... Aber keine Ahnung, ob die sich darauf einlassen werden oder er direkt wieder bestraft wird....
 

Benutzer143177 

Sehr bekannt hier
Wie sieht es denn auf lange Sicht aus? Also ab wann hätte er theoretisch einen Ausbildungsplatz, bewirbt er sich in der selben Stadt, hat er vor, dann auszuziehen? Gibt es keine öffentlichen Verkehrmittel, die ihr nutzen könnt?
Du kannst auf jeden Fall nichts an der Situation ändern, seine Eltern sind so, wie sie sind. Nur dein Freund kann etwas tun und das ist, sich auf deine Seite zu stellen, wenn es angebracht ist und seinen Eltern Contra zu geben. Das kann man auch, ohne dass man danach total zerstritten ist. Sonst lernen die Eltern aber nie, dass er ein eigenes Leben hat, eigene Entscheidungen trifft und sie nicht bestimmen können, wann er mit wem wo vor dem Fernseher sitzt. Das ist seine Sache und er muss das klarstellen. Das hat auch nichts damit zu tun, dass seine Familie oder du wichtiger bist, sondern damit, dass er selbst das tut, was er in dem Moment für richtig hält und dass seine Eltern das verstehen müssen (und ihn va nicht dafür bestrafen - wieso lässt er sich das gefallen?). Wenn das nicht mit deinen Wünschen übereinstimmt, hast du halt einfach Pech gehabt. Du kannst alleine nichts an der Situation ändern.
 

Benutzer147890  (26)

Benutzer gesperrt
Wie sieht es denn auf lange Sicht aus? Also ab wann hätte er theoretisch einen Ausbildungsplatz, bewirbt er sich in der selben Stadt, hat er vor, dann auszuziehen? Gibt es keine öffentlichen Verkehrmittel, die ihr nutzen könnt?
Du kannst auf jeden Fall nichts an der Situation ändern, seine Eltern sind so, wie sie sind. Nur dein Freund kann etwas tun und das ist, sich auf deine Seite zu stellen, wenn es angebracht ist und seinen Eltern Contra zu geben. Das kann man auch, ohne dass man danach total zerstritten ist. Sonst lernen die Eltern aber nie, dass er ein eigenes Leben hat, eigene Entscheidungen trifft und sie nicht bestimmen können, wann er mit wem wo vor dem Fernseher sitzt. Das ist seine Sache und er muss das klarstellen. Das hat auch nichts damit zu tun, dass seine Familie oder du wichtiger bist, sondern damit, dass er selbst das tut, was er in dem Moment für richtig hält und dass seine Eltern das verstehen müssen (und ihn va nicht dafür bestrafen - wieso lässt er sich das gefallen?). Wenn das nicht mit deinen Wünschen übereinstimmt, hast du halt einfach Pech gehabt. Du kannst alleine nichts an der Situation ändern.

Theoretisch würde die Ausbildung im August anfangen. Er bewirbt sich im Umkreis von ca. 40 - 50 Km von seinem Wohnort.
Das ist eine gute Frage, früher hieß es auf keinen Fall, mittlerweile scheint er sich aber doch Gedanken drum zu machen, ich weiß es nicht so wirklich und ich glaube, ich werde ihn morgen dazu fragen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es sehr schwer sein wird, eine Wohnung und alles nur vom Aubsildungsgehalt zu bezahlen.
Nein, wir wohnen echt am Ende der Welt, man musste mit dem Bus so viel umsteigen, dass eine Fahrt hierher alleine 6-8 Euro kostet.
Ihnen Contra zugeben hat er gestern versucht. Er saß gestern wieder den ganzen Tag an seinen Bewerbungen, sein Vater hat ihm das aber nicht geglaubt, hat auch sich nicht überreden zu lassen auf dem PC als Beweis zu schauen und einfach behauptet, mein Freund wäre seit Stunden mit mir am chatten. Was aber natürlich nicht stimmt. Die Mutter hat sich dann vernachlässigt gefühlt und dann fing es wieder damit an, dass ich an allem Schuld sei, die Familie ruiniere.
Versucht mein Freund weiter dagegen zu reden, gibt es als Strafe Internetverbot. Es verstößt ja gegen die "Regeln des Hauses "gegen seine Eltern zu reden. Als Strafe darf ich das Haus auch nicht mehr betreten und er darf das Auto nicht mehr benutzen, um zu mir zu kommen.
Du sagst, warum er sich das gefallen lässt, aber was soll er machen ? Seine Eltern schlagen?

Ich gebe dir im Allen was du sagst Recht, vieles davon habe ich ihm auch schon so gesagt. Mir hilft es aber zu hören, dass ich wirklich nicht die Verrückte bin, dass auch andere meiner Meinung sind.
Vielleicht sollte ich ihm die Beiträge hier mal zeigen um ihm zu zeigen, dass vieles nicht richtig in seiner Familie läuft und ich nicht die einzige "böse" bin, die das sieht.

Von daher nochmal danke an alle, die mir schreiben und helfen wollen :smile:
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer143177 

Sehr bekannt hier
Nunja, nur wenn sie tatsächlich immer so völlig unfair/irrational reagieren und ihn auch noch schlagen, verstehe ich ehrlich nicht, wieso er auf ihrer Seite ist. An seiner Stelle würde ich nur drauf warten, dass ich endlich ausziehen kann und selbst über mein Internet, mein Essen und meine Zeit bestimmen darf. Mit Ausbildungsgehalt allein ist es natürlich schwierig, aber mit Bafög und Kindergeld müsste sich da eigentlich was machen lassen. Und WG-Zimmer wären auch nicht ganz so teuer, wie eine eigene Wohnung. Ich finde jedenfalls nicht, dass man sich so von seinen Eltern behandeln lassen muss und wenn sie ihm vorwerfen, dass er sich zu wenig kümmert, würde ich ganz klar meine Meinung zurückgeben und ihnen hundert Gründe aufzählen, warum er eigentlich tatsächlich keinen Grund hätte, sich um sie zu kümmern. Und ich würde mit der Polizei drohen, sollte ich noch einmal geschlagen werden. Und das auch durchziehen. Dann wird das nämlich nicht mehr passieren. Keiner muss sich das gefallen lassen und man darf sich dagegen wehren, man muss sich nur trauen und es wollen. Aber nur so kann man seine Situation verbessern.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Dein Freund scheint ja trotz unerträglichen Assi-Eltern ein recht vernünftiger Typ zu sein...
Von daher sollte er wohl versuchen, sich schnellstmöglich dem Einfluss seiner Eltern zu entziehen, um endlich ordentlich leben zu können und um dir nebenbei auch noch den Ärger mit seinen Eltern zu ersparen.

Aber dazu muss er eben auch mal die Konfrontation wagen, anstatt sich nur dem Willen seiner bescheuerten Eltern zu beuten.
Aber wenn er nicht genügend Eier in der Hose hat, um wirklich auf Konfrontationskurs zu gehen und sich abzunabeln, wird der ganze Stress wohl leider so weitergehen, wie bisher.
Aber trennen kann ich mich nicht. Uns verbindet so viel, wir würden uns nie streiten, wenn nicht seine Familie immer was zu bemängeln hätte. Mein Freund weiß nicht, was er machen soll, ich auch nicht... Er geht noch zur Schule, ohne zumindest eine Ausbildung zu haben, kann er sich kein eigenes Leben finanzieren. Wohin soll er ? Er könnte noch nichteinmal zu mir, meine Mutter ist alleinerziehend und kann keine weitere Person mitversorgen.
Ach verdammt, ich habe einfach keine Ahnung...
Ohne jetzt genauer auf die Rechtslage eingehen zu wollen, sind Eltern auch ihren volljährigen Kindern gegenüber unterhaltspflichtig, wenn diese noch in der Ausbildung sind, eine gewisse Altersgrenze nicht überschritten haben, usw.
Von daher müssten sie ihm wohl rein theoretisch Unterhalt zahlen, wenn er wegen der unerträglichen Zustände aus seinem Elternhaus ausziehen sollte... und auch das Kindergelt könnte er sich durchaus selbst auszahlen lassen.
Natürlich wäre das eine ziemlich heftige Sache, weil das ohne lästigen Rechtsstreit und kompletten Bruch mit den Eltern höchstwahrscheinlich nicht geht... aber sonst wird er aus dieser Situation wohl nicht rauskommen.
Mondfinsternis Mondfinsternis
Schwer zu sagen, er würde sich schon wünschen mehr Freiheit zu haben, mit mir mehr machen zu können, aber er will sogesehen seine Familie nicht hintergehen.
Das, was er als "hintergehen" ansieht, ist eigentlich nur Teil des ganz normalen Abnabelungsprozesses, der im Laufe des Erwachsenwerdens nun mal stattfindet. - Auch wenn ihm dieser Prozess durch seine Eltern sicherlich massiv erschwert wird.
 

Benutzer147890  (26)

Benutzer gesperrt
Nunja, nur wenn sie tatsächlich immer so völlig unfair/irrational reagieren und ihn auch noch schlagen, verstehe ich ehrlich nicht, wieso er auf ihrer Seite ist. An seiner Stelle würde ich nur drauf warten, dass ich endlich ausziehen kann und selbst über mein Internet, mein Essen und meine Zeit bestimmen darf. Mit Ausbildungsgehalt allein ist es natürlich schwierig, aber mit Bafög und Kindergeld müsste sich da eigentlich was machen lassen. Und WG-Zimmer wären auch nicht ganz so teuer, wie eine eigene Wohnung. Ich finde jedenfalls nicht, dass man sich so von seinen Eltern behandeln lassen muss und wenn sie ihm vorwerfen, dass er sich zu wenig kümmert, würde ich ganz klar meine Meinung zurückgeben und ihnen hundert Gründe aufzählen, warum er eigentlich tatsächlich keinen Grund hätte, sich um sie zu kümmern. Und ich würde mit der Polizei drohen, sollte ich noch einmal geschlagen werden. Und das auch durchziehen. Dann wird das nämlich nicht mehr passieren. Keiner muss sich das gefallen lassen und man darf sich dagegen wehren, man muss sich nur trauen und es wollen. Aber nur so kann man seine Situation verbessern.

Mir ist bei meinem Post ein Fehler unterlaufen, er wird von seinen Eltern nicht geschlagen! (Wobei ich das auch nicht so weis, als Kind hat er zumindest Schläge bekommen, dass hat er mir erzählt). Die Frage sollte lauten, was er denn machen soll, seine Eltern etwa schlagen ?
Ansonsten stimme ich dir zu und werde morgen mit ihm darüber reden, ob das eine Option für ihn wäre... Bezweifel es aber, er ist von seinen zu lange und zu sehr manipuliuert worden meiner Meinung nach. Aber ich möchte nichts unversucht lassen und ihm helfen und alles für unsere Beziehung tun.

Dein Freund scheint ja trotz unerträglichen Assi-Eltern ein recht vernünftiger Typ zu sein...
Von daher sollte er wohl versuchen, sich schnellstmöglich dem Einfluss seiner Eltern zu entziehen, um endlich ordentlich leben zu können und um dir nebenbei auch noch den Ärger mit seinen Eltern zu ersparen.

Aber dazu muss er eben auch mal die Konfrontation wagen, anstatt sich nur dem Willen seiner bescheuerten Eltern zu beuten.
Aber wenn er nicht genügend Eier in der Hose hat, um wirklich auf Konfrontationskurs zu gehen und sich abzunabeln, wird der ganze Stress wohl leider so weitergehen, wie bisher.

Ohne jetzt genauer auf die Rechtslage eingehen zu wollen, sind Eltern auch ihren volljährigen Kindern gegenüber unterhaltspflichtig, wenn diese noch in der Ausbildung sind, eine gewisse Altersgrenze nicht überschritten haben, usw.
Von daher müssten sie ihm wohl rein theoretisch Unterhalt zahlen, wenn er wegen der unerträglichen Zustände aus seinem Elternhaus ausziehen sollte... und auch das Kindergelt könnte er sich durchaus selbst auszahlen lassen.
Natürlich wäre das eine ziemlich heftige Sache, weil das ohne lästigen Rechtsstreit und kompletten Bruch mit den Eltern höchstwahrscheinlich nicht geht... aber sonst wird er aus dieser Situation wohl nicht rauskommen.

Das, was er als "hintergehen" ansieht, ist eigentlich nur Teil des ganz normalen Abnabelungsprozesses, der im Laufe des Erwachsenwerdens nun mal stattfindet. - Auch wenn ihm dieser Prozess durch seine Eltern sicherlich massiv erschwert wird.

Bei deinem ersten Abschnitt kann ich dir nur sowas von Recht geben! Wir beide machen die Fachhoschschulreife, seine Eltern haben "nur" einen Hauptschulabschluss gemacht. (Dagegen spricht absolut nichts, ich war selber auch mal auf einer Hauptschule ! ). Sein Vater hat wohl auch mal Witze gemacht, dass aus ihm mal ein Sesselpupser wird.
Ich helfe mein Freund auch bei seinem Bewerbungen und korrigiere sie. Ich habe damit viel Ahnung und mir viel Wissen dazu angeeignet. Seine Eltern sagen selber, dass sie keine Ahnung von sowas haben, sind aber sauer, wenn mein Freund ihnen sagt, dass er zu dem Thema mich lieber befragen möchte und unterstellen ihn deswegen, dass er sich über seinen Eltern stellen würde und arrogant geworden sei. Ich sei deswegen auch die neun-mal-kluge, obwohl ich nie was anderes gemacht habe, als meine Hilfe dabei anzubieten.

Danke für die Infos wegen dem Unterhalt, ich werde das alles morgen meinem Freund mitteilen. Ist natürlich schon ein hartes Ding, seine eigene Eltern zu verklagen. Man kann sich aber denken, bei all dem was ich geschrieben habe, dass er nicht von Heute auf Morgen so gegen seine Eltern sein wird. Das kann dauern, aber ich hoffe, dass ich ihn dabei Unterstützen kann und wir endlich Frieden haben !
 

Benutzer143177 

Sehr bekannt hier
Ach so gut, dann hatte ich das missverstanden. ^^
Jedenfalls gut, wenn du das mit ihm besprichst, ob es eine Option wäre, auszuziehen. Die Lage würde sich dadurch ja auch entspannen, wenn sie sich nicht mehr permanent sehen und er sie wirklich dann besucht, wenn er Zeit dazu hat und auch Lust drauf. Dann kann ihn auch niemand von seiner Ausbildung ablenken mit irgendwelchen Vorwürfen.
Ich denke auch nicht, dass seine Eltern so scharf drauf sind, das Ganze mit dem Unterhalt vor Gericht zu klären, nachdem vollkommen klar ist, dass sie einfach dazu verpflichtet sind und sie ein Anwalt und was weiß ich nicht alles nur zusätzlich Geld kosten würde. Aber wenn sie sich weigern zu zahlen, kann man schon sagen, dass man das notfalls auch vor Gericht bringt, damit sie wissen, wie ernst man es meint. Und wenn einem die Eltern nichtmal die Unterstützung geben möchten, die einem zusteht (obwohl er sich ja nun wirklich nicht daneben benimmt!), dann muss man sich auch fragen, ob den Eltern überhaupt etwas an einem liegt und inwieweit man überhaupt noch Wert auf den Kontakt legt. Wenn man harmonisch zusammenleben will, müssen eben beide Seiten mitmachen, das bringt nichts, wenn nur er versucht, die Situation für seine Eltern so angenehm wie möglich zu machen und sich dabei alles gefallen lässt.
 

Benutzer146682 

Meistens hier zu finden
Ich habe jetzt nicht alles komplett durchgelesen, weil es mir irgendwann zu "einseitig" wurde. *kopfkratz* Es kommt mir beim Lesen schwer so vor, als wären da zwei erhärtete Fronten, einerseits seine Eltern, andererseits aber auch du, und das fände ich an seiner Stelle unglaublich anstrengend.

Die Zustände, die du beschreibst, klingen richtig schlimm. Aber irgend etwas Positives werden die Eltern deines Freundes wahrscheinlich haben, wenn er mit 18 noch gern bei ihnen lebt. Dass du wiederum nicht begeistert davon bist, dass und wie sie sich in eure Beziehung einmischen kann ich wiederum auch sehr gut nachvollziehen.

Trotz deines Wunschs, ihn von seinen Eltern loszueisen, vergiss bitte nicht, dass dein Freund das wollen muss. Wenn du ihn diesbezüglich unter Druck setzt, ist das genauso schädlich für euch wie das Verhalten seiner Eltern dir gegenüber. Du kannst ihm verschiedene Denkanstöße geben, aber du solltest unbedingt seine Entscheidungen respektieren.
 

Benutzer147890  (26)

Benutzer gesperrt
Ach so gut, dann hatte ich das missverstanden. ^^
Jedenfalls gut, wenn du das mit ihm besprichst, ob es eine Option wäre, auszuziehen. Die Lage würde sich dadurch ja auch entspannen, wenn sie sich nicht mehr permanent sehen und er sie wirklich dann besucht, wenn er Zeit dazu hat und auch Lust drauf. Dann kann ihn auch niemand von seiner Ausbildung ablenken mit irgendwelchen Vorwürfen.
Ich denke auch nicht, dass seine Eltern so scharf drauf sind, das Ganze mit dem Unterhalt vor Gericht zu klären, nachdem vollkommen klar ist, dass sie einfach dazu verpflichtet sind und sie ein Anwalt und was weiß ich nicht alles nur zusätzlich Geld kosten würde. Aber wenn sie sich weigern zu zahlen, kann man schon sagen, dass man das notfalls auch vor Gericht bringt, damit sie wissen, wie ernst man es meint. Und wenn einem die Eltern nichtmal die Unterstützung geben möchten, die einem zusteht (obwohl er sich ja nun wirklich nicht daneben benimmt!), dann muss man sich auch fragen, ob den Eltern überhaupt etwas an einem liegt und inwieweit man überhaupt noch Wert auf den Kontakt legt. Wenn man harmonisch zusammenleben will, müssen eben beide Seiten mitmachen, das bringt nichts, wenn nur er versucht, die Situation für seine Eltern so angenehm wie möglich zu machen und sich dabei alles gefallen lässt.

Sein Vater verdient nur nicht so viel, von daher müsste man schauen, wie das theoretisch alles ablaufen würde.


Ich habe jetzt nicht alles komplett durchgelesen, weil es mir irgendwann zu "einseitig" wurde. *kopfkratz* Es kommt mir beim Lesen schwer so vor, als wären da zwei erhärtete Fronten, einerseits seine Eltern, andererseits aber auch du, und das fände ich an seiner Stelle unglaublich anstrengend.

Die Zustände, die du beschreibst, klingen richtig schlimm. Aber irgend etwas Positives werden die Eltern deines Freundes wahrscheinlich haben, wenn er mit 18 noch gern bei ihnen lebt. Dass du wiederum nicht begeistert davon bist, dass und wie sie sich in eure Beziehung einmischen kann ich wiederum auch sehr gut nachvollziehen.

Trotz deines Wunschs, ihn von seinen Eltern loszueisen, vergiss bitte nicht, dass dein Freund das wollen muss. Wenn du ihn diesbezüglich unter Druck setzt, ist das genauso schädlich für euch wie das Verhalten seiner Eltern dir gegenüber. Du kannst ihm verschiedene Denkanstöße geben, aber du solltest unbedingt seine Entscheidungen respektieren.
Nun, bis auf das eine Mal, dass ich es dumm finde, mit ihm und seiner Mutter stundenlang Fernseh zu schauen, habe ich mich nie beschwert oder geahnt, was seine Familie gegen mich hat.
Seine Schwester ist übrigens auch sofort ausgezogen, als sie einen Freund gefunden hat, da sie es selber zuhause nicht mehr ausgehalten hat.
Ich setze ihn nicht unter Druck, ich versuche auch immer Lösungen zu finden. Ich habe vorgeschlagen mit seinen Eltern zu reden, aber mein Freund möchte das nicht, da er Angst hat, dass dann alles eskalieren würde. Seine Eltern verhalten sich auch immer freundlich mir gegenüber (mittlerweile weiß ich, dass das alles gekünstelt ist) von daher habe ich nie gewusst, dass es all diese Probleme gab, bevor mir mein Freund davon erzählte.

Er liebt seine Eltern, natürlich wird nicht alles an ihn schlimm sein. Das behaupte noch nicht einmal ich.
Es ist auch nicht mein Wunsch, ihn von seinen Eltern loszueisen, mir wäre es viel lieber, er würde dort in Harmonie leben und ungestresst seine zukünftige Ausbildung beenden können, ohne finanzielle Sorgen. Aber es belastet mich mit, wenn mein Freund erzählt, dass er nichts anderes macht außer den Haushalt und Schulkram, dann bis spät Abends mit seiner Mutter fernseh schaut, damit sie sich nicht vernachlässigt fühlt und er mit nur 5 Stunden Schlaf zur Schule erscheint.
Aber es stimmt, hierfür ist er teils einfach selber verantwortlich.
 

Benutzer143177 

Sehr bekannt hier
Sein Vater verdient nur nicht so viel, von daher müsste man schauen, wie das theoretisch alles ablaufen würde.
Soweit ich weiß bemisst sich der Unterhalt, den die Eltern zahlen müssen, an deren Gehalt. Es sollte also für ihn zahlbar sein. Außerdem hätte er dadurch bessere Chancen auf (mehr) Bafög.

Mir kommt es so vor, als hätte seine Mutter einfach gar keine andren sozialen Kontakte außer der Familie (nachdem sie nur zuhause hockt), damit ist sie vermutlich auch nicht glücklich und daran ist sie auch teils selbst schuld. Nur kann man das deinem Freund nicht zur Last legen und ihn dann zwingen, sich mit ihr zu beschäftigen (besser gesagt neben ihr zu sitzen), nur weil sie selbst keine andren Leute kennt. Das ist zwar traurig, aber nicht seine Schuld. Ich denke halt, man sollte Zeit mit seinen Eltern verbringen, weil man es gerne macht, weil man grade Zeit dazu hat und weil man sich gerne mit ihnen beschäftigen/unterhalten will und nicht weil man sich dazu verpflichtet fühlt. Sicherlich fühlt er sich nicht nur verpflichtet, aber so wirklich die Wahl hat er ja nicht, wenn er nicht sofort angemeckert werden will.
 

Benutzer147890  (26)

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Soweit ich weiß bemisst sich der Unterhalt, den die Eltern zahlen müssen, an deren Gehalt. Es sollte also für ihn zahlbar sein. Außerdem hätte er dadurch bessere Chancen auf (mehr) Bafög.

Mir kommt es so vor, als hätte seine Mutter einfach gar keine andren sozialen Kontakte außer der Familie (nachdem sie nur zuhause hockt), damit ist sie vermutlich auch nicht glücklich und daran ist sie auch teils selbst schuld. Nur kann man das deinem Freund nicht zur Last legen und ihn dann zwingen, sich mit ihr zu beschäftigen (besser gesagt neben ihr zu sitzen), nur weil sie selbst keine andren Leute kennt. Das ist zwar traurig, aber nicht seine Schuld. Ich denke halt, man sollte Zeit mit seinen Eltern verbringen, weil man es gerne macht, weil man grade Zeit dazu hat und weil man sich gerne mit ihnen beschäftigen/unterhalten will und nicht weil man sich dazu verpflichtet fühlt. Sicherlich fühlt er sich nicht nur verpflichtet, aber so wirklich die Wahl hat er ja nicht, wenn er nicht sofort angemeckert werden will.

Das ist wahr, sie hat seit langen keinen bis kaum Kontakt zu anderen sozialen Kontakte.
Ihre originale Aussage war, dass sie keine Menschen leiden könnte. Angeblich sei sie auch öfters von ihnen enttäuscht worden.
Sie hat aber auch hohe Ansprüche, an potentielle Freundschaften/Bekanntschaften. Sie mag keine Menschen die viel reden, obwohl sie selber so viel redet wie ein Wasserfall, sie mag keine Ausländer, Frauen glaube ich auch nicht und ihre Bekanntschaften müssten wenn sie besuchen kommen, sie mag ihr Haus nicht verlassen.
Die einzigen die sie ab und zu mal besucht sind die Pateneltern meines Freundes.

Er hat früher auch ganz gerne mit seiner Mutter sachen zusammen gemacht. Aber das liegt auch daran, dass mein Freund ein ziemlicher Einzelgänger ist und auch sehr gerne zuhause ist. Nur durch mich, hat sich sein Leben verändert. Früher gab es das nicht, dass er sich ständig mit jemanden getroffen hat. Das ist für die Familie neu, da er früher hauptsächlich nur zuhause war. Er hat sich zwar schon mal mit Freunden getroffen, aber natürlich viel seltener als mit mir und dann auch nicht so lange. Ich schätze mal, dass die Mutter auch nicht loslassen kann.

Zu dem besten Freundes von meinem Freund hat sie sowas gesagt wie " Mein Baby wird mir weggenommen".
 
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